hokai, den Spiegelbeitrag richtig zu lesen, heißt, sechs Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Das ist nur ein Beitrag, der von einem Griechenland aus der Krise berichtet. Wären die wirtschaftlichen Voraussetzungen schon gegeben, würden wir von Umsetzung und nicht von Lösungsmöglichkeiten schreiben können. Aber zu den Plänen, Griechenland im Bereich Solar zu stärken, gibt es auch viele „Gegner“, speziell aus der EU, und dort an vorderster Stelle der Energiekommissar Öttinger. Der würde ja am liebsten überall ein AKW hinstellen. Die Chance für den Solarbereich in Griechenland liegt aber auch im Fördersystem der EU. Der Vizepräsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, Alexander Kritikos fordert für die Entwicklung Griechenlands einen Plan um gezielt Innovationstechnologie (und nicht Olivenbauern) entwickeln zu können. Als die Sprache auf die Solarentwicklung kam, gab es jedoch gleich bald die üblichen Gegenargumente, wie die nicht ausreichende Infrastruktur der Stromnetze. Genau daran erkennt man jedoch, die Absichten, sogar in Griechenland eine teilweise Dezentralisierung zukünftiger Energieproduktion zu verhindern. Im Gegenzug jedoch ließe sich bei einem geschickten Einsatz der Fördermittel für eine Solarproduktion, ein Gegenpol zu den chinesischen Vorteilen (niedriger Yuan, günstige Unternehmenskredite) aufbauen. Es ist nicht unbekannt, um den Forderungen der Zukunft zu begegnen, die Entwicklung der Produktionstechnologie und die Endfertigung in Zusammenhang zu sehen. Das ist eine sinnvolle Symbiose um die raschen technologischen Veränderungen auch in eine rentable Fertigung überführen zu können. Griechenland würde eine Chance bieten, aus den Fehlern im Fördersystem zu lernen, als auch Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähige Produktion zu schaffen. Diese Entscheidungen liegen jedoch in der Politik. |