Conergy, Pro und Contra...

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neuester Beitrag: 01.09.23 10:17
eröffnet am: 23.09.10 11:32 von: woodstock99 Anzahl Beiträge: 13407
neuester Beitrag: 01.09.23 10:17 von: extrachili Leser gesamt: 1285473
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16.03.12 16:52

8846 Postings, 5811 Tage extrachilihighwind...

...hast Recht! Ulm weiß echt jede Menge über PV und Solar, incl. der aktuellen Situationen einzelnen Hersteller. Ulm, find ich super, dass Du Dein Wissen mit uns teilst. Danke dafür! Cony steigt zum Wochenausklang hin und liegt nun bei 50,6 Cent. Immerhin über 50 Cent. Ein Glück für Schnurrstracks, mich und andere investierte!

Euch ein schönes WE
chilli  

16.03.12 18:05
1

6226 Postings, 5351 Tage SchnurrstracksRaus mit der Sprache !

Wer war das !!!!
Wer von euch hat da eben , um 17 : 36 Uhr 500 000 Stück eingesagt, ohne mich zu
fragen ? Ihr habt wohl gedacht , ich bemerke es nicht ?
Na wartet !  

16.03.12 18:05
1

6226 Postings, 5351 Tage Schnurrstracks.....eingesackt natürlich....

16.03.12 18:43
4

17012 Postings, 6185 Tage ulm000500 000 Stück eingesagt

Schnurrstracks diese 500.000 Stück hat nicht einer eingsackt, sondern diese 500.000 Stück sind bei der Schlussauktion bei XETRA zustande gekommen. Da können zig hunderte Käufer dahinter stecken.

Interessant ist aber, dass seit der Reuters-Meldung, dass in Deutschland in Q1 etwa 3 GW verbaut werden es mit den chinesischen wie auch mit den US Solaraktien richtig schön nach oben geht.

Dazu keimen wieder große Hoffnungen auf, dass in Japan der PV-Markt ab Juli ganz kräftig anziehen wird. Bis jetzt gab es in Japan nur Subventionen für kleine Aufdachanlagen bis 10 kW und ab Juli soll es dann Einspeisegarantien für große Aufdachanlagen und auch für Freiflächenanlagen geben. Spekuliert wird, dass es hoch lukrative Einspeisevergütungen zwischen 0,32 €/kWh bis 0,37 €/kWh (35 Yen/kWh bis 40 Yen/kWh) geben könnte. Japan ist ohnehin ein sehr margenstarker Markt, denn die Systmepreise liegen dort zwischen 4000 €/kW und 5000 €/kW. In Deutschland für große Freifglächenanlagen liegen die bei rd. 1.600 €/kW und bei kleinen Aufdachalagen bei 1.900 €/W. Jetzt aber bitte nicht voreilg schriebn ist ja toll für Conergy, aber Conergy hat überhaupt keine Zertifizierungen für Japan. Q-Cells lifeert schon nach Japan.

Auch interessant: Die brasilansiche Regierung will in Kürze den Weg für Solar frei machen und damit könnte der ganze lateinamerikanische PV-Markt anspringen. Bis jetzt hat sich in Lateinamerika fast noch nichts getan mit Solar. First Solar will aber offenbar in Chile einen 44 MW Solarpark bauen.

Es tut mittlerweile wieder mal viel und es gibt durchaus berichtigte Hoffnungen, dass die Nachfrage in diesem Jahr wieder mal alle überraschen könnte. Die Modulpreise sind mittlerweile so extrem billig geworden mit rd. 0,90 $/W (vor einem Jahr lag der Preis noch bei rd. 1,80 $/W), dass Solar so langsam aber sicher in sonnenreichen Regionen recht nahe an die Grid Party ran kommt. Beim Peakstrom ist Solar z.B. in den USA eh schon konkurrenzfähig.  

16.03.12 18:54
1

6226 Postings, 5351 Tage Schnurrstracks@Ulm

Aber was mir noch aufgefallen ist, das eine Minute vorher (17:35) bei
Q-cells 2 700 000 Stück verkauft wurden. Zufall ?? Nehme an, das waren die selben Zocker.  

19.03.12 09:15
3

8846 Postings, 5811 Tage extrachiliGuten Morgen PV-ler...

...was mich mal interessieren würde ist: Wieviel Energie wird eigentlich durchschnittlich benötigt, um ein Solarpanel mit Gestell herzustellen, incl. der Gewinnung der Rohstoffe, wie Stahl, Glas, Silizium, Kupferpaste, usw., dem Transport und allen dazu benötigten Instalationsarbeiten, bis es letztendlich Strom erzeugen kann und wieviel Energie es dem gegenüber in seiner Lebenszeit produziert?
Wurde sowas überhaupt schon mal durchgerechnet?  

19.03.12 09:42
2

6226 Postings, 5351 Tage SchnurrstracksMorgen Leute !

Und geht schon wieder los, mit Kurs manipulieren .
Seht euch diese lächerlichen Stückzahlen an, mit denen der Kurs gedrückt wird.
http://www.ariva.de/conergy-aktie/times_and_sales?boerse_id=6
-------
@Chilli : Zur herstellung der ganzen Sachen , die man für eine 2 Megawatt-Anlage
benötigt , verbraucht man ungefähr 1 % des Stromes , den man danach die nächsten
30 Jahre damit produziert.  

19.03.12 11:21
1

6226 Postings, 5351 Tage SchnurrstracksIch denke mal,....

.....ich habe es ganz gut getroffen dieses mal mit Conny. Sie wird ihren
Aufwärtstrend fortsetzen, obwohl ich beim besten Willen nicht weiß , warum.
Es gibt meiner Meinung nach überhaupt keinen Grund, warum sie steigen soll.
Kann mir aber wurscht sein.  Wie @Ulm schon sagte. Sie hat derzeit ausgeprägte
Widerstandszonen, nach denen man sie gut zocken kann.  

19.03.12 11:41
1

8846 Postings, 5811 Tage extrachiliAm Persichen Golf...

...scheint es bald richtig rund zugehen. Die Amis rüsten ihre Marine für einen bevorstehenden Einsatz, um eine Seeblockade der Iraner zu verhindern. Die Israelis planen hingegen einen Präventivschlag und könnten jeden Augenblick mit einen atomaren Angriff starten, welcher wahrscheinlich nichts bringen und Israel selber isolieren wird!
Wir stehen mal wieder kurz vor einer extremen militärischen Auseinandersetzung, von der es nicht absehbar ist, welche Folgen sie mit sich brint. Der Ölpreis wird mal wieder steigen, was wohl das geringste Problem wäre. Man kann nur hoffen, dass es sich nicht zu einem Ost-West-Konflikt ausweiten wird. Ich hoffe, Präsident Ahmadinedschad kommt zur Besinnung und stopt sein Atomprogramm, denn anders wird sich ein militärischer Konflikt nicht vermeiden lassen.

http://nachrichten.t-online.de/...uer-den-ernstfall/id_54913504/index

Scotty, please beam me up from this crackbraind planet!


Schnurr, Danke für die Info, kann ich mir aber ehrlichgesagt nicht vorstellen, dass das nur 1% ausmachen soll?!  

19.03.12 11:58
1

6226 Postings, 5351 Tage SchnurrstracksAber @Chilli

Glaubst Du, ich belüge Dich ? Und am billigsten kommt die Produktion ,
wenn man dazu den günstigen Atomstrom nimmt. Mein Onkel wohnt neben einem
Atomkraftwerk. Er ist ganz zufrieden. Die Büroarbeit fällt ihm jetzt viel leichter ,
seit er an jeder Hand 7 Finger hat. Und das an allen 3 Händen.  

19.03.12 12:04
1

6226 Postings, 5351 Tage SchnurrstracksEine Solarfabrik , die im Jahr ......

......ca 500 M/w produziert, erzeugt diese 2 M/w an einem Arbeitstag. Die Anlage selbst
arbeitet 10 000 Tage.  

19.03.12 12:36

1533 Postings, 5827 Tage locar07Also ich glaube,

daß sich in der Öko- Branche einige was schöngerechnet haben. Es ist doch noch gar nicht so lange her, als man bei den Elektro- Autos aus allen rosaroten Wolken gefallen ist, was eine ehrliche Öko- Bilanz angeht. Da schlummert noch einiges an Selbstbetrug.  

19.03.12 12:38

8846 Postings, 5811 Tage extrachiliHeee Schnurri,...

...neeee natürlich glaub ich nicht, dass Du mich belügst! :o) Ich meine nur wirklich alle anfallenden Energien, die aufgewendet müssen um ein Panel herzustellen. Damit gehören mAn auch diejenigen dazu, die man benötigt um das Selizium zu gewinnen, zu reinigen, zu verarbeiten, den Transport zum Hersteller, die Weiterverarbeitung usw. und das alles auf alle anderen Materialien angewand, die man zur Herstellung benötigt, bis es letzendlich in einem Solarpark ans Netz kommt.
Ich hab mal eine Sendung gesehen, da haben sie für eine PC-Herstellung wirklich alle Energien mit eingerechnet, die man braucht. Angefangen vom von den Maschinen, um die Rohstoffe zu gewinnen, bis hin zur Entsorgung. Das war unvorstellbar viel. Bei einer herkömmlichen Berechnung wird ja nur das berechnet, was die Fabrik an Energie verbraucht pro Modul. Das meinte ich aber nicht, denn das ist ja nur ein kleiner Anteil davon.  

19.03.12 12:55
2

6226 Postings, 5351 Tage SchnurrstracksDas Silizium für so eine anlage .....

......wird vermutlich auch an einem Tag hergestellt. Die Wafer genauso.
Brauchen aber , sagen wir mal 5 mal soviel Energie, wie die Modulproduktion.
Überhaupt kann man sagen, daß sämtliche Komponenten an einem Tag gefertigt
werden müssen, da die Module ja auch an einem Tag fertig werden müssen.
Wenn sämtliche Firmen zusammen an einem Tag 800 Mw/h verbrauchen , dann ict
es circa die 100-Tage-Produktion einer 2 Mw-Anlage .
  Und 100 von 10 000 sind 1 % .  

19.03.12 12:58
3

17012 Postings, 6185 Tage ulm000Conergy die Verlässliche

Man kann zu Conergy stehen wie man will, aber chattechnisch lässt sich Conergy seit Anfang Januar ideal und das mit geringen Riskio traden. Man dürfte dabei selbstverständlich nie den Ausstiegspunkt verpassen. Also Conergy mach weiter so.
Bis Donnerstag nächster Woche könnte die chattechnische Vorhersehbarkeit noch weiter gehen und dann gibt es die 2011er Zahlen. Die Zahlen sind ja bekannt, aber nicht die Details. Spannend wird es aauch was der Conergy-Chef Comberger so zu erzählen hat: Liquidtät, sehr schwache Eigenkapitalausstattung (KE ??), welche Restrukturierungskosten werden in diesem Jahr noch anfallen, warum die Frankfurter Fabrik trotz des derzeitigen Booms in Deutschland nur auf 60% läuft.

Conergy reagiert(e) seit Anfang des Jahres lehrbuchmaßig auf die Chartmarken bei 0,32 €, 0,37 €, 0,43 €, 0,49 und 0,55 €. Nach unten wie nach oben. Für einen Trader ist Conergy ein wahres Paradies mit diesen Chartmarken. Der heutige Ausbruch bei 0,50 € war eigentlich vorher zusehen. Siehe dazu meine Post vom Freitag: "Interessant ist aber, dass seit der Reuters-Meldung, dass in Deutschland in Q1 etwa 3 GW verbaut werden, es mit den chinesischen wie auch mit den US Solaraktien richtig schön nach oben geht".  

19.03.12 13:00
2

903 Postings, 5406 Tage unosoldathallo

hab schon soviel mit der cony mitgemacht, kurse über 100 Euro, dann kapitalerhöhungen usw..... ich wart auf meine 3 Euro, wenn es auch bis zu meiner Pension dauern kann, stay long  hop oder top!  

19.03.12 13:01
1

6226 Postings, 5351 Tage SchnurrstracksUnd solange .....

......die Arbeiter in den Silizium-Wafer-Wechselrichter-Gestelle-Kabel-und
Modulfabriken Arbeit haben, sitzen sie nicht zu hause und sehen fern. Du weißt
doch, was diese Flachbildschirmgeräte an Strom fressen. Und dan pro Film 5 mal den
Kühlschrank auf und zu machen beim Bier holen, das kostet auch Unsummen.  

19.03.12 13:02
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8846 Postings, 5811 Tage extrachiliIch meine eigentlich...

..., dass das ganze System nur deshalb läuft, damit es sich selber am Leben erhält. Das meiste was wir benötigen ist ja dermaßen unnütz und überflüssig! Zum Leben würden wir (wir Menschen) doch mit viel, viel weniger auskommen. Aber da wir alles haben müssen, zerstören wir so nebenher unser Welt, auf der wir leben und beuten sie restlos aus.
Ich schließ mich dabei nicht aus. Ich fahr ein nettes Moped, hab ne geile Sound-Anlage, esse qualitativ hochwertig, mach hin und wieder eine Fernreise, leiste mir fast alles worauf ich Lust habe... Doch brauch ich das wirklich alles zu Leben, oder lenkt es mich nur vom Wesentlichen ab?  
Es gibt auch immer eine zweite Seite der Medallie und wenn ich sehe, wie es anderen Menschen schlecht geht, dann fühl ich mich einfach beschissen. Aber so ist es eben und es lässt sich sicher nicht global ändern! Man kann nur versuchen, sich selber einzuschränken. Letzt endlich ist es eh so, je weniger man hat, desto freier ist man.
Trotzdem macht Moped fahren Spass :o) gel Locar!  

19.03.12 13:22

6226 Postings, 5351 Tage Schnurrstracks@Chilli

Eigentlich bräuchte der Mensch nur Pflanzen, die er frisst, oder von Hand zu
den verschiedensten Dingen verarbeitet. Zu Werkzeug, Häuser , Möbel , Kleidung ,
Tierfutter,........und und und .....  

19.03.12 13:27
2

5050 Postings, 8290 Tage h1234ja chilli du bist so einer

Sie sägten Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
S ä g t e n    w e i t e r.  

19.03.12 13:38
2

8846 Postings, 5811 Tage extrachilih1234...

...da hast Du nicht ganz unrecht, denn wir alle sitzen auf den Ästen, die wir selber absägen. Nur der eine merkt es und der andere nicht. Ich habs gemerkt und säge weiter...  :o)

Cony macht sich heute echt gut! Bleibt weiter an den 54 Cent dran.  

19.03.12 14:21
1

5050 Postings, 8290 Tage h1234chilli,und damit

es nicht solange daert säge ich mit meiner Stihl. ;-)  

19.03.12 15:36
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17012 Postings, 6185 Tage ulm000Wieviel Energie wird benötigt für ein Modul

Schwierige Frage, denn man müsste da ins Detail gehen extrachilli. Jedenfalls ist das was Schnurrstracks geschrieben hat so natürlich nicht richtig.

Die Herstellung von Modulen ist schon sehr unterschiedlich. So gibt es multikristalline Module, monokristalline Module oder auch Dünnschichtmodule. Ganz grob gerechnet beträgt die energetische Amortisationszeit von multikristalline Solarzellen ca. 2,5 Jahre, die von monokristallinen Solarzellen ca. 5 Jahre und Dünnschichtmodule nur 1,5 Jahre, da die Produktion von Dünnschichtzellen sehr effizient ist und weil man bei der Dünnschicht kein Silizium braucht. Gerade bei der Herstellung von Polysilzium der Reinheitsstufe N9 oder sogar N 11 wird verdammt viel Energie benötigt.  

Eine Onshore Windmühle in Deutschland mit 1,5 MW hat übrigens eine Energieamortisationszeit von rd. 3,5 Jahre. An der Küste mit viel Wind wird viel Strom erzeugt (ca. 2000 Volllaststunden), dort beträgt die Energieamortisationszeit 2,5 Jahre, im Binnenland mit 900 Volllaststunden sind es etwa 5,5 Jahre. PV kommt in Deutschland auf Vollasstunden von um die 900 Stunden.

Generell sind die angegebenen Zahlen zur energetische Amortisationszeit schon sehr weit auseinander, denn es gibt halt bei dieser Berechnung verdammt viele Annahmen bzw. Parameter. So lässt ja beispielsweise Conergy ein Teil ihrer benötigten Zellen mit dem Flugzeug aus China anliefern und dann sieht es mit der Energiebilanz natürlich nicht mehr allzu gut aus. Wenn dann die sperrigen Module noch mit dem LKW bis nach Spanien transportiert werden müssen, dann wird die Modul-Energieamortisationszeit weiter verschlechtert.

Hier mal ein Link zur energetische Amortisationszeit für Solar:

http://www.leifiphysik.de/web_ph10/umwelt-technik/...zelle/einbau.htm  

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