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Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag: 19.02.20 18:38
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 139569
neuester Beitrag: 19.02.20 18:38 von: Katjuscha Leser gesamt: 16062077
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20.02.07 18:45
451

59599 Postings, 5767 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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139543 Postings ausgeblendet.

19.02.20 07:50

59599 Postings, 5767 Tage Anti Lemming500 Entlassene der Diamond Princess

dürfen sich offenbar frei durch Japan bewegen. Sie sind zwar negativ getestet, doch das will auch dem Schiff, wo es in letzter Zeit täglich Dutzende Neuinfektionen gab, nicht viel heißen.

Die Quarantäne ist faktisch gescheitert, weil das Schiff zum größen Seuchenherd außerhalb Chinas wurde. Die bedingungslose Freilassung der Kreuzfahrer ist mMn fahrlässig. Sie müssten, wie die Amis, die mit dem Flugzeug rausgebracht wurden, aus Sicherheitsgründen nochmals in externe Quarantäne.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...9f-901e-de3b2edfaa86  

19.02.20 07:56
2

97360 Postings, 7281 Tage KatjuschaSolange die wirtschaftlichen Folgen des Virus sich

auf nur 1-2 Quartale beschränken, kann es für die Börsen sogar von Vorteil sein, da der Markt es erstmal als Sonderfaktor und willkommenen Anlass zur Konsolidierung ansehen könnte, und zweitens so in einer ohnehin aktuellen Wachstumsschwäche dafür sorgt, dass man 2021 wieder Wachstum ausweisen kann.
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the harder we fight the higher the wall

19.02.20 08:19
2

59599 Postings, 5767 Tage Anti Lemming546 - Ja, aber...

Es gibt Gründe für die "neue Interpretation" von Naturkatastrophen.

2017 galt es plötzlich - völlig überraschend - als wirtschaftlich förderlich (und die Börsen hochtreibend), dass halb Texas vom Hurrikan "Harvey" überschwemmt worden war. "Weil" die Leute dort nun Alles neu kaufen müssen, das hebt den Konsum und belebt die Wirtschaft.

Hingegen sahen die Börsen das beim Wirbelsturm "Katrina", der 2005 New Orleans überflutete, noch ganz anders und korrigierten heftig.

Warum? oder: Was ist der Unterschied?

Der Unterschied ist, dass es in den Nuller Jahren noch Zinsen gab, so dass man die Börsen temporär verlassen konnte, immer noch Zinseinnahmen (aus Cash) hatte - und eben nicht, wie heute, bei Cash-Besitz von den Zentralbankern entschädigungslos mit Inflation gemolken bzw bestraft wird.

Folglich verkaufen Investoren heute selbst bei (kleineren) Katastrophen ihre Aktien nicht mehr so schnell. Und da dies so ist, dichten die Börsenbriefschreiber eben die dazu passenden Spinstorys wie: "Die Wirtschaft erfährt durch die Schäden/Krise einen starken Schub, weil nun alles neu gebaut und gekauft werden muss". Ähnlich klingt auch # 546.

Bei Katrina dageben hieß es sinngemäß noch: "Die Überschwemmungen haben schwere Schäden angerichtet und die Wirtschaft in Louisiana um Jahre zurückgeworfen. Zig Arbeitslose blasen dort Trübsal. Man kann das Elend förmlich mit Händen greifen."

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FAZIT: Grund für die veränderte Wahrnehmung ist die Nullzinspolitik der Zentralbanken, die auch sonst allerlei ungesunde Verschiebungen auslöst (garantiertes Überleben von Zombie-Firmen, ausbleibende Marktbereinigungen, auch am Aktienmarkt, zunehmende Zentralbanker-"Planwirtschaft", sterbende Banken).  

19.02.20 08:40
2

59599 Postings, 5767 Tage Anti LemmingEs wird wohl nie wieder Zinsen geben,

weil die Politiker sich weltweit die Hände reiben, sich quasi gratis - und folgenlos - verschulden zu können. Denn selbst 500 % Staatsschuldenquote führt nun nicht mehr (zwingend) zum Staatsbankrott aus überbordendem Zinsdienst.

Schön ist auch zu beobachten, wie sich deutsche Finanzminister regelmäßig selbst für ihre schwarze Null auf die Schultern klopfen. Sie behaupten, die schwarze Null sei eine Folge ihres achtsamen Wirtschaftens. Tatsächlich sind es jedoch die fast 1 Billion Euro Zinsen, die die teils hoch verschuldeten Eurozonen-Staaten infolge der EZB-Nullzinspolitik seit 2009 eingespart haben.
Dieses Geld wurde schlichtweg den Sparern vorenthalten - sozusagen als Sonder-Soli.

Kein Wunder auch, dass die Politiker mit der Zentralbankpolitik - und sogar mit behaupteter Dauer-Deflation sowie Hirn-Verrenkungen wie "Sollinflation" - hochzufrieden sind. Draghi hat zum Abschied sogar das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Dieser Wahnsinn wurde durch die 2008-Bankenkrise etabliert. Erst hieß es, die Nullzinsen seien vorübergehend, eine reine Notmaßnahme. Dann begriffen die Politiker, welche wundersamen Geldquell (aus Zinsersparnis der Staaten) sie sich damit eröffnet hatten.

Das wird mMn jetzt lange Zeit so weiter gehen. Bis die resultierende Zombie-Wirtschaft krachend zusammenbricht. Dann werden die Schwarze-Null-Politiker behaupten, "schon damals" immer vor den Folgen dieser Geldpolitik "gewarnt" zu haben.

 

19.02.20 08:44
2

97360 Postings, 7281 Tage KatjuschaMag ja alles richtig sein

Nur wieso soll ich dagegen wetten? Die Zinsen dürften noch eine Weile tief bleiben.

Mal abgesehen davon ging?s mir weniger um den realen Effekt auf die Volkswirtschaften, sondern um die Psychologie der Anleger. Die hätten spätestens nach der US-Wahl vor der Anfrage gestanden, was die Märkte jetzt noch stimulieren soll, wo die Wirtschaft nur gering wächst, die Unternehmen und deren Aktien nur von Steuergeschenken und ARPs profitieren.
Nun könnte der Effekt entstehen, dass nur aufgrund der geringeren Basis durch die Sonderschäden des 1.Halbjahres 2020 dann die Unternehmen für 2021 mehr Wachstum versprechen können. Das könnte die Rallye nochmal 6-12 Monate weiter treiben, mit willkommener Konsolidierung jetzt vielleicht im Q2 2020 für einige Wochen.
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the harder we fight the higher the wall

19.02.20 08:57
1

59599 Postings, 5767 Tage Anti LemmingLies dir dazu dein eigenes Motto durch:

"the harder we fight the higher the wall"

Es hat in der Tat wenig Sinn, als Bär gegen diesen Wahnsinn anzuwetten (außer vielleicht mit sehr kurzfristigen Short-Trades).

Allerdings wird dieser Bläh-Irrsinn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der größten Finanzkatastrophe aller Zeiten enden. Long-"Investment" bleibt daher ein Spiel mit dem Feuer.

Zwar kann man sich als "Bulle" jeden Monat aufs Neue über seine Long-Gewinne freuen. Irgendwann allerdings werden die kumulierten Long-Gewinne in einem Mega-Crash fast ausgelöscht. Vermutlich so schnell, dass alle Gurus, die Aktien so lange so toll fanden, nicht die Spur einer Chance haben, rechtzeitig wieder herauszukommen.

Shorties dürften von diesem Mega-Crash allerdings auch nicht viel haben, weil zugleich die Währungen wertlos werden.

So bleiben für realistischen Werterhalt nur Immobilien und Gold (das gerade neue Höchststände erklimmt).  

19.02.20 09:44
1

97360 Postings, 7281 Tage KatjuschaNa ja, dass das alles nicht gesund ist, ist

Nix neues, aber das geht doch seit den 80er Jahren so, wenn man mal in die Tiefenanalyse geht.

Und da frag ich mich, wieso es jetzt so besonders sein soll. Aktien sind nicht so wahnsinnig teuer als das sie zwingend fallen müssten. Und ob die Fehlentwicklungen der letzten 40 Jahre zum großen Crash führen oder anders umverteilt wird, da Maße ich mir kein endgültiges Urteil an. Wobei schon rein zyklisch ich auch bald eine große Korrektur erwarte. Kann gerade in den USA mal 30-40% betragen.
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the harder we fight the higher the wall

19.02.20 10:37
2

59599 Postings, 5767 Tage Anti Lemming# 551- Warum es jetzt "besonders" ist

Die Zeit von 1980 bis 2008/9 war geprägt durch immer niedrigere Zinsen. Sie lagen in USA um 1980 bei über zehn Prozent.

2008/9 gab es infolge der weltweiten Banken- und Finanzkrise (die ohne die vorherige Inflationierungspolitik vermutlich gar nicht gekommen wäre) eine Zäsur. Seitdem gibt es in USA Null- bis Niedrigzinsen plus QE, in Europa Null- bis Negativzinsen plus QE.

Dauerhafte Nullzinsen sind aber Gift für die Wirtschaft, eben weil damit Zombie-Unternehmen künstlich über Wasser gehalten werden. So kann die Schumpeter'sche Marktbereinigung (kreative Zerstörung) nicht stattfinden.

Sind die Zombiefirmen börsennotiert, klettern die Kurse sogar auf Höchststände. Die Börse kann in solcher Gemengelage ihre Funktion als "Gütegrad-Messer" nicht mehr erfüllen. Jeder Dreck steigt, sogar Junkbonds.

Firmen geben sich infolgedessen auch immer weniger Mühe. Bei GE rosten die Turbinen neuerdings "ab Werk". In Brasilien sind Dutzende GE-Transformatoren explodiert.  Bei Boeing jagt eine Panne die nächste, die 737-Max ist Ausgeburt der "neuen Schlamp-Ära".

Wenn Firmen sich um ihre (Re-)Finanzierung eh keine Sorgen mehr machen müssen, weil sie dazu einfach nur (Junk-)Bonds rausgeben können, die ihnen wegen Anlagenotstand infolge Nullzinspolitik stets aus den Händen gerissen werden, verliert der Markt seine Kontrollfunktion - und in den Firmen schleicht sich planwirtschaftliche Schlamperei ein.

In der Eurozone müssen sich wegen der EZB-Nullzinspolitik und QE nicht einmal mehr Pleitestaaten wie Griechenland Sorgen um ihre weitere Existenz machen.

Obendrein werden die Banken mit den Dauer-Nullzinsen kaputtgemacht.

In den letzten 5000 Jahren hat es niemals dauerhaft Nullzinsen gegeben. Und jetzt soll das zum neuen Normalfall werden - bei all den Nebenwirkungen (siehe oben)? Und wird auch noch als tugendhaft, vorbildlich und "modern" verklärt?  

19.02.20 10:45

60565 Postings, 7419 Tage KickyAuch in Syrien wollen die USA das Öl

"...Russia?s Defense Minister Sergey Shoigu while on a state visit to Rome on Tuesday charged American forces with a "shameless, impudent pillage of the wealth," according to Russian state sources.
?The oil fields? are controlled by the US. There?s shameless, impudent pillage of the wealth that belongs to Syria and the Syrian people taking place,? Shoigu said.

He pointed out that this resource theft combined with an extreme US sanctions regimen is creating horrific conditions among the civilian populace facing freezing winter temperatures. ?Most of the people, who are now suffering in Syria, are in need of heat, hot water and electricity, which ? as we understand it ? come from hydrocarbons that are forbidden to be supplied there,? the minister said further.
Over the past two weeks US and Russian convoys have had dangerous run-ins in Syria's northeast anytime Russian forces get too close to Syrian oil fields. ..."
https://www.zerohedge.com/geopolitical/...pillage-wealth-syria-russia

Washington has occupied oil fields in northeast Syria in October after the retreat of Islamic State (IS, formerly ISIS/ISIL) terrorists. It said the move was needed to prevent the terrorists from returning to those areas.

US officials have acknowledged that the oil belongs to the Syrian people. However, Russia has said that the Americans have been smuggling the hydrocarbons to other countries, with the convoys protected by US private security firms.
https://www.rt.com/news/481122-us-pillages-syrian-oil-russia/
Syria?s government is considering suing the United States in an international court over what a senior advisor to Syrian President Bashar al-Assad referred to as the ?stealing? of Syria?s oil.

 

19.02.20 13:29
3

59599 Postings, 5767 Tage Anti LemmingDie Äpple-Krise im Schaubild

 
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19.02.20 13:41
1

7512 Postings, 5414 Tage PendulumFED Geldschwemme (Repo) überlagert alles andere

The Donald hat seinen Vasallen bei der FED offenbar klare Weisungen erteilt.
Gestern z.B. wurdem dem Markt wieder 89 Milliarden $ zur Verfügung gestellt.

Zu Beginn des Tages 79 Milliarden $ und nach der Mittagspause nochmal 10 Milliarden $ nachgeschoben (wie bei einem Junkie).

Wohin die Gelder auf Umwegen sofort wandern, kann man am Nasdaq100 ablesen.

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Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
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19.02.20 13:47
2

4760 Postings, 3479 Tage TherionDie Erwähnung der schwarzen Null

verdeckt aber dennoch eine durchschnittliche Erhöhung der Staatsausgaben in Deutschland um etwa 2,4 % per anno seit 2005. Die schwarze Null ist nur möglich weil auch die Staatseinnahmen entsprechend gestiegen sind.

aktuelle Teuerungsrate in Deutschland laut statista 1,7 %.

 
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d_einnahmen_ausgaben_2020-02-19b.png

19.02.20 13:48
1

4760 Postings, 3479 Tage TherionVergleich USA

rechnen muß man da fast schon gar nicht mehr:

Quelle: auch statista.

Definitiv keine Null.  
Angehängte Grafik:
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us_einnahmen_ausgaben_2020-02-19a.png

19.02.20 13:56
1

60565 Postings, 7419 Tage KickyChina-Geschäft von Adidas bricht um 85 % ein

https://www.welt.de/wirtschaft/article205981947/...5-Prozent-ein.html

man fragt sich ja jetzt ,welche Firmen werden ihre Guidance nun verringern?
bei Puma bin ich längst raus

EU Auto Registrations Plunge In Dismal Pre-Coronavirus January Numbers
https://www.zerohedge.com/economics/...re-coronavirus-january-numbers  

19.02.20 15:35

12312 Postings, 4591 Tage wawiduEin spannendes Setting

 
Angehängte Grafik:
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19.02.20 17:30
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59599 Postings, 5767 Tage Anti LemmingWSJ: vernichtendes Editorial zu China

Als Reaktion hat China heute drei Korrespondenten des Wall Street Journals die Journalisten-Lizenz entzogen.

https://www.zerohedge.com/geopolitical/...s-over-racist-opinion-piece

Das WSJ-Editorial (unten) ist vom 3.  Feb. 2020

https://www.wsj.com/articles/...the-real-sick-man-of-asia-11580773677

China Is the Real Sick Man of Asia

...What would happen if?perhaps in response to an epidemic, but more likely following a massive financial collapse?China?s economy were to suffer a long period of even slower growth? What would be the impact of such developments on China?s political stability, on its attitude toward the rest of the world, and to the global balance of power?

China?s financial markets are probably more dangerous in the long run than China?s wildlife markets. [Mein Reden seit 2014, A.L.] Given the accumulated costs of decades of state-driven lending, massive malfeasance by local officials in cahoots with local banks, a towering property bubble, and vast industrial overcapacity, China is as ripe as a country can be for a massive economic correction. Even a small initial shock could lead to a massive bonfire of the vanities as all the false values, inflated expectations and misallocated assets implode. If that comes, it is far from clear that China?s regulators and decision makers have the technical skills or the political authority to minimize the damage?especially since that would involve enormous losses to the wealth of the politically connected....  

19.02.20 17:35

59599 Postings, 5767 Tage Anti LemmingSPON interviewt El-Erian zu Folgen der Virenkrise

https://www.spiegel.de/wirtschaft/...0731-f264-4ac9-aeb9-ec9a766f01dd

"Ein Stopp, der sich stufenweise durch die Wirtschaft frisst"

Covid-19 legt Chinas Wirtschaft lahm, doch in Europa und den USA melden die Börsen neue Rekorde. Investmentlegende Mohamed El-Erian hält den Optimismus für überzogen - und erwartet schwerere Verwerfungen.

....

El-Erian: Die allgemeine Erwartung der Ökonomen geht von einer v-förmigen Entwicklung der chinesischen Wirtschaft aus: ein deutlicher Einbruch im ersten Quartal dieses Jahres, gefolgt von einer sehr schnellen Erholung im zweiten Quartal. Ich halte das für den Moment für deutlich zu optimistisch. Denn erstens gibt es eine sehr große Unsicherheit darüber, wie die Situation rund um das Virus tatsächlich ist. Und zweitens beobachten wir einen plötzlichen Stopp, der sich stufenweise durch die Wirtschaft frisst. Jeden Tag wachen wir auf und hören neue Meldungen über wirtschaftliche Folgen innerhalb und außerhalb Chinas.

SPIEGEL: Was bedeutet so ein plötzlicher Stopp, von dem Sie sprechen?
"Es kommt nicht oft vor, dass ein wirtschaftlicher Schock Angebot und Nachfrage zugleich trifft"

El-Erian: Zuerst sind die Auswirkungen dort, wo das Virus ausgebrochen ist, dann bekommen andere Teile Chinas sie zu spüren. Dann spürt Japan, dass plötzlich keine Touristen mehr aus China kommen. Dann teilt Burberry mit, dass der Umsatz in China um 75 Prozent gesunken ist. Dann sagt der Fiat-Chrysler-Konzern, dass er bald Fabriken in Europa schließen muss, wenn notwendige Vorprodukte aus China ausbleiben. Dann warnt Apple vor Störungen sowohl bei der Nachfrage als auch beim Angebot seiner Produkte. Das sind alles Fakten. Und so geht es weiter - durch immer mehr Branchen und immer mehr Länder...
 

19.02.20 17:51

59599 Postings, 5767 Tage Anti LemmingZwei Coronavirus-Tote im Iran

und ein weiterer Toter in Hongkong.

Weltweit jetzt 2014 Tote und 75.300 Infizierte.

Die Zahl der Infizierten auf der Diamond Princess, die gerade sukzessive evakuiert wird, steigt um 79 auf 624.

ZH:

- Diamond Princess confirms another 79 cases as quarantine ends
- CDC questions Japan's handling of 'DP' quarantine (siehe # 545)
- Taiwan, South Korea report new cases
- The 2 Iranian COVID-19 patients reported earlier have died
 

19.02.20 17:56
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7512 Postings, 5414 Tage PendulumNeuer Markt Reloaded Hoch 10

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Traurig aber wahr.
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19.02.20 18:21
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7512 Postings, 5414 Tage PendulumUmfrage im Dezember 2019

.............. das waren die 5 höchsten Kursziele der Experten für 2020

Am 19. Februar sind sie so gut wie erreicht

2020 wird wohl ein Rekordjahr

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cnbc.jpg (verkleinert auf 68%) vergrößern
cnbc.jpg

19.02.20 18:23

59599 Postings, 5767 Tage Anti LemmingHöchste Zeit für "Stecker raus"

Bitte bei Tesla den "Power plug" rausziehen, damit die Virgin Galactica bruchlandet.
 

19.02.20 18:25

59599 Postings, 5767 Tage Anti Lemming# 564 - ich halte mich eher an

El-Erian in # 561.  

19.02.20 18:25

97360 Postings, 7281 Tage Katjuschadann hast du aber den Neuen Markt nicht mitgemacht

Das war deutlich extremer als heutzutage.

Aktuell findest du ja noch etliche Aktien, auch aus dem Technologiesektor mit günstigen Bewertungen und soliden Bilanzen. Gabs damals so gut wie gar nicht mehr, und vor allem die KUVs, die damals gezahlt wurden, waren exorbitant.

okay, heute gibt es vereinzelt in den USA wirklich krass teure Aktien, was sicherlich auch mit Zinsen, mit ETFs, mit Short(Eindeckungen) zu tun hat. Das gabs ja damals in dieser Form noch nicht. Aber von den Bewertungen des breiten Marktes, gerade im Technologiesektor wie damals sind wir weit entfernt.
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19.02.20 18:31

59599 Postings, 5767 Tage Anti Lemming# 567 - na denn viel Glück

19.02.20 18:38

97360 Postings, 7281 Tage Katjuschadanke

mit Differenziertheit kommt man glaub ich am weitesten.

Sich an der Börse festzulegen (vor allem frühzeitig), kann viel Geld kosten. Anpassungsfähigkeit und seine bisherige Meinung hinterfragen, hilft denk ich viel weiter. Deshalb muss man sich ja nicht gleich selbst aufgeben bzw. die eigene Grundsatzhaltung.
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