Deutsche Post

Seite 1080 von 1084
neuester Beitrag: 27.02.21 19:15
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 27078
neuester Beitrag: 27.02.21 19:15 von: harry74nrw Leser gesamt: 5480739
davon Heute: 961
bewertet mit 42 Sternen

Seite: 1 | ... | 1078 | 1079 |
| 1081 | 1082 | ... | 1084   

23.01.21 15:19
1

682 Postings, 1874 Tage DHLer 2020Corona

Also, jetzt wissen wir es:

Spedition Hellmann ist in Deutschland der "Corona-Spediteur". Die Hersteller sind verantwortlich für die Lieferung bis in die Bundeswehr-Lager und von dort liefert Hellmann in ganz Deutschland an die Impfzentren.

War eigentlich klar wenn man weis dass Hellmann seit Jahren die Logistik der Bundeswehr managt, DHL hat damals in der Ausschreibung auf Weisung des Vorstandes nicht weiter für die Logistik geboten. Hellmann hat das Business dann gewonnen und nun klar den Vorteil gehabt..

Grüße!  

24.01.21 06:10

7322 Postings, 3601 Tage ChartlordDrehen wir die Sache mal um

Fangen wir einfach mal bei der Dividende an zu rechnen und leiten davon die anderen Zahlen ab.

Fangen wir mit 1,50 € Dividende pro Aktie für 2020 an :

1,50 € mal 1240 Mio. Aktien macht 1860 Mio. € Gewinn nach Steuern, die die Post aufwenden muss.
Das aber sind bei 60% 3100 Mio. für den Gesamtbetrag des Gewinns nach Steuern und 5166,66 Mio. € im EBIT.
Aber dann kämen zu den 1,50 pro Aktie noch 1240 Mio. € in die Kasse, was genau noch 1,00 € pro Aktie ausmacht

Vorgelegt wuirden 4800 Mio. € im EBIT, was 366 Mio. unter dem Bedarf liegt, der für die 1,50 € Dividende benötigt wird. Rechnen wir mal ganz wild diesen Betrag voll auf die Abgaben, so würden dann "nur" noch 874 Mio. in die Kasse wandern.

Bei 2,00 € Dividende für 2021 sieht das noch interessanter aus :

benötigt würden 2480 Mio. € Gewinn nach Steuern, was bei 60% auf 100% 4133,33 Mio. € Gewinn nach Steuern erfordern würde. Das aber benötigt 6888,88 Mio. € EBIT im Jahr - haut aber noch weitere 1653 Mio. € in die Kasse, was 1,33 € pro Aktie entspricht.

Nun wird klar, was für ein Spiel auf zeit der Vorstand betreibt.
Er wartet die vorläufigen Ergebnisse der ersten beiden Monate ab, um dann am 9.3. ohne Risiko schon die versteuerten beträge in der Kasse zu haben, die er noch in die Ausschüttung für 2020 einfließen lassen will. Bei coronalosen, ungesteigerten 1377 Mio. € EBIT für das erste Quartal wären das nach Steuern 826 Mio. € geteilt durch 3 Monate mal zwei macht rund 550 Mio. €, mit denen man schon jetzt in der Kasse am Ende Februar tiefgestapelt rechnen darf. Nur das sind ca. 44 Cent pro Aktie.

Das aber bedeutet, dass die Post schon dann den vollen Betrag, der noch nicht für 2019 an die Aktionäre ausgezahlt wurde, entsprechend zu den 1,50 € nachzahlen kann. Also insgesamt gaaaanz locker und entspannt 1,60 € zahlen kann. (10 Cent machen 124 Mio. € aus, und 30 Cent reichen aus um den Fehlbetrag zu 1,60 € auszugleichen.)

So sollte es sein - so muss es sein !

Der Chartlord




 

24.01.21 16:58
1

1284 Postings, 3171 Tage MindblogDividende

Für die Berechnung der Dividende gilt die Aussage: 40-60% vom Gewinn.
Für die Berechnung der Dividende in diesem Jahr werden bestimmt nicht
60% zugrundgelegt, sondern eher 40-50%, so meine Vermutung.
Damit könnte man immer noch eine satte Dividendenerhöhung realisieren.
Für die übrigen freien Mittel findet man bestimmt noch eine andere
sinnvolle "investive" Verwendung, davon bin ich überzeugt!

Gruß Mindblog
 

25.01.21 15:50

4 Postings, 48 Tage Zoellner46Mindblog

Ich bin da mit Dir vollends einig.
Meine Schätzung liegt bei maximal bei 140Cent.  

26.01.21 00:36
2

7322 Postings, 3601 Tage ChartlordNicht in Coronazeiten

Mit 4800 Mio. € EBIT hat die Post einen Rekordgewinn eingefahren.
Das ergibt bei 40% Abzügen noch immer 2880 Mio. € Gewinn nach Steuern.

Das Problem dabei sind weder 40 noch 50 oder 60% Dividende, sondern die feste bestätigte Aussage des Vorstandes keine Kohle in der Kasse horten zu wollen. 40% sind ca. 93 Cent, 50% sind ca. 1,16 € und 60% sind 1,39 €. Nur selbst bei 60% wandern noch 1152 Mio. € in die Kasse.
Wer den Vorstand ernst nehmen will, rechnet nicht mit einer zurückhaltenden Dividendenstrategie in Zeiten von Rekordeinnahmen. Selbst bei 1,50 € sind über 1,03 Milliarden € ungenutzt, und das nur ohne die "Zeitspielerei" für die beiden ersten Quartale.

Aktienrückkäufe sind bei der Post so eine Sache, denn der Staat behält seinen Anteil genau so wie die anderen Großanleger, was darstisch für einen Rückgang der Attraktivität sorgt, wenn die frei verfügbaren Aktien noch weniger werden. Dagegen haben die Großanleger, die eben viel früher eingestiegen sind, eine höhere Dividendenrendite je mehr ausgeschüttet wird. Wer bei 10 bis 12 € eingestiegen ist, steigt in Richtung 20% Dividendenrendite. Das hat bei den Anlegern viel mehr Rückhalt als Kursgewinne, die bei den langfristigen Anlegern sowieso nicht realisiert werden, weil keiner verkauft. Selbst die mittelfristigen Anleger bevorzugen, zumindest solange wie Nullzins währt, eine höhere Dividende, weil man so flexibler bleibt und eben mit der Dividende nachkaufen kann.

Allerdings müssen wir uns darauf einstellen, dass die Post soviel mehr einnimmt, dass sowohl massive Dividendenerhöhungen als auch noch zusätzliche Aktienrückkäufe erfolgen werden. Eins aber kann man sich aus dem Kopf schlagen : Sonderdividenden.

Wie gesagt sind 3 X 1377 + 1 X 1996 ohne irgendeine Steigerung schon 6127 Mio. € EBIT.
Minus 40% Abzüge für Steuern usw. sind aber 3676 Mio. Gewinn nach Steuern.
40% davon sind ca. 1,19 € 50% sind 1,48 € und 60% sind 1,78 € Dividende und 1470 Mio. in die Kasse.

Nur wer glaubt, dass die Post in Pandemiezeiten ihre Gewinne in 2021 gegenüber 2020 nicht steigern wird ?
Nicht vergessen, dass die 1377 Mio. € aus dem dritten Quartal 2020 ohne Lock-down und ohne Lieferungen für Impfstoffe zu Stande gekommen sind. Wir sollen eher plus 400 Mio. oder plus 500 Mio. oder plus 600 Mio. € EBIT in 2021 als 40, 50 oder 60% Dividende berechnen, wenn das mal reichen sollte.

Und nicht vergessen :

124 Mio. € mehr Gewinn nach Steuern machen schon 10 Cent mehr Dividende aus.

Natürlich sollte die Post zurückhaltend agieren und muss nicht alles ausgeben, was sie eingenommen hat.
Aber "leider" sind die Aussichten für 2022 und 2023 noch besser als für 2021. Und 400 bis 500 Mio. € mehr in der Kasse sind ein ordentliches Polster, besonders wenn man soviel investiert wie die Post gerade. Und jedes Jahr soviel in die Kasse ist eben auch das, was der Vorstand nicht zulassen will. Und warum soll die Post nicht 1,50 € zahlen und für 600 Mio. Aktien zurückkaufen (= Rest immer noch 300 Mio. für die Kasse) ? Das wäre doch sowieso nur ein kleiner Anfang für die Ergebnisse des "Krisenjahres 2020", das zum Rekordjahr geworden ist. Für 2021 wären selbst 2,00 € und 800 Mio. € für den Aktienrückkauf (= Rest weitere 200 Mio. € in die Kasse) ganz locker, denn die Kasse wächst dabei trotzdem immer weiter. Wenn das so weiter geht, ist zwangsläufig der Punkt erreicht, an dem die Post alles raushaut, was sie einnimmt. Und bei den laufenden Zahlen wird es keine Dekaden dauern.

(Bei 7000 Mio. EBIT und 40% Abzug für Steuern usw. bleiben 4200 Mio. € Gewinn nach Steuern übrig. 60% Dividende machen fast 2,04 € und 1680 Mio. € in die Kasse. Nicht erschrecken - das sind die Zahlen, die für 2023 zu erwarten sind. So der Vorstand - ich sehe das schon Ende 2022 kommen. Nicht vergessen 3-4% organisches Wachstum [außerhalb der Pandemie] sind bei 6000 Mio. € EBIT eben schon 180 bis 240 Mio. € mehr. )

Ganz nebenbei ist der Effekt der sinkenden Kreditaufnahme durch die steigenden Gewinne noch ein Faktor, der langfristig zu verminderten Ausgaben führen wird. Gleichzeitig wird dadurch die Bonität gesteigert, was eher den langfristigen Aktienkurs mehr steigern wird als Aktienrückkäufe. Nicht vergessen, dass die Post bei einem Anstieg der Bonität um eine Stufe bereits in den A-class-Bereich (= prime) aufsteigen wird, was für erhebliche Anlagezuflüsse sorgen wird.

Natürlich wird der Vorstand in der Zeit bis zum 9.3. auch die Aktienkurse genau betrachten und seine eigenen Hochrechnungen auch schon für die kommenden Jahre anstellen. Aber ausschlaggebend ist der Gewinn nach Steuern. Und es bleibt der Nebeneffekt der verminderten Dividendenberechtigung, wenn die Post zurückkauft.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt - aber Post ! (mein Sprichwort)

Der Chartlord  

26.01.21 02:08
1

Clubmitglied, 82 Postings, 115 Tage lupus60Aussichten 2022/23

Lord, wir wollen jetzt Dividenden sehen im Jahre 2021, wo sich Mitarbeiter 2020 trotz Korona die Füße wund gelaufen haben. Deine Zahlen in allen Ehren, aber nocheinmal so dieses Auf und Ab laufen sollen wie 20/21 und dann weiter bis 22/23 kann nicht ernst gemeint gewesen sein.

Ja, die Dividendenerwartung ist hoch und vermutlich auch gerechtfertigt, aber auch ohne Erschrecken nicht 2023, sondern jetzt 2021. Dieses Auf-und Ab 2020 trotz bester Corona-Konjunktur hat nicht nur Nerven sondern auch mit den ewigen UP/Down erheblich Geld für Calls gekostet. Und wir wollen jetzt Taten sehen, ansonst ist die die Aktie nur wie bisher ein bürokratischer Ladenhüter, zwar mit Dividende, na ja, aber ohne Aussicht.
Dein Chef verbreitet da wohl Ähnliches, bloß keinen guten Gewinn zugeben, das schadet dem Kurs und wird auch so praktiziert. Die Amis haben die letzten Tage wohl keinerlei Interesse am Kurs gehabt?
Wann ist di HV für die Dividendenfestlegung?
Ach nur Nachrichtlich: der nervige Bürschen scheint sich bei der Comerzbank ähnlich festgefahren haben, dort will er aber unbedingt steigende Kurse, schaut wohl jetzt gut aus vom Berg ins Tal zu fahren ohne Anstrengung.
 

26.01.21 05:38

882 Postings, 713 Tage Revil1990coba

hatte ich 2011 als hoffnungsträger... stattdessen 10 alt zu 1 neu resplit und kurs heute nicht höher sondern tiefer als vorher. ergebnis ist nie wieder eine aktie eines deutschen bankhauses für mich...  

26.01.21 11:21

682 Postings, 1874 Tage DHLer 2020**DHL eCommerce Solutions..

.....geht nach Frankreich:

https://www.dpdhl.com/de/presse/...rive-begruenden-partnerschaft.html

So ist es richtig, das sollte von einem Land ins nächste Land mit jeweils starken Partnern eröffnet werden (oder auch allein) und evtl. später übernommen werden.

DHL eCommerce Solutions in ganz Europa ist das Ziel!

Grüße!  

26.01.21 14:16
1

682 Postings, 1874 Tage DHLer 2020**Online Handel boomt

15% bis fast 20% mehr, hier zu lesen:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/...-Handel-boomen-article22317268.html

Und zum großen Teil durch kleine Händler die während der Pandemie erstmals über Onlineshops verkaufen. Da hat DHL Paket sicher ein großes Stück vom Kuchen abgeschnitten..

Grüße!  

26.01.21 23:17
1

7322 Postings, 3601 Tage ChartlordUnd noch etwas !

Der IWF hat seine Wachstumsprognose für dises Jahr auf 5,5% weltweit angehoben.

Das bedeutet, dass meine 3-4% schon irgendwie überholt sind.

Und bitte nicht im gleichen Atemzug von Calls und Dividende schreiben, das passt nicht zusammen.

Und ja, natürlich bin ich für eine möglichst hohe Dividende in jedem Jahr, denn wie das Forum weiss, bin ich mit 10,58 € Tiefstkurs eingestiegen.

Und wenn die Zahlen so kommen wie ich erwarte, werde ich sogar als Ruheständler von meiner Dividende wieder nachkaufen können, weil die weit schneller steigt als meine Lebenshaltungskosten. Noch bin ich 6 Jahre vorzeitig in den Ruhestand geschickt worden. Wenn alles klappt, werde ich bis zum Zeitpunkt meines regulären Eintritts in den Ruhestand die 3 € pro Aktie deutlich übertreffen. Das ist mehr als ich vor einem Jahr erwartet habe (= 2,40 €).

Und der maximum tiefgestapelte Vorstand, der für dieses Jahr satte 5400 Mio. EBIT erwartet, hat wirklich nicht alle Tassen im Schrank, denn rechnet man nur die ausgegebenen 350 Mio. € für Streetscooter zu den vorgelegten 4800 Mio. € EBIT für 2020, so kommt man auf 5150 Mio. €, bleibt bei den Einnahmen aber auf dem unveränderten Wert im ersten und zweiten Quartal und belügt die Anleger vorsätzlich. Was soll das ?
Schon wenn das erste Quartal 2021 vorgelegt wird, muss der Vorstand seine Erwartungen extrem anheben. EBIT 2019 Q1 bei 1159 Mio. €, 2020 bei 592 Mio. €, und in 2021 mit Lock-down und mit Impfstoffen unter 1377 Mio. € ????
Nur mal so als Hinweis : 5,5% weltweites Wachstum machen konzernweit bei 4800 Mio € EBIT schon 264 Mio. € aus. (und + 350 Mio. für Streetscooter sind schon mehr als die vom Vorstand "erwarteten" 5400 Mio. €)

Und wer die laufenden Geschäfte genau weltweit betrachtet, der stellt fest, dass sich seit dem dritten Quartal eigentlich kaum etwas verändert hat. Da darf man für das erste und das zweite Quartal 2021 nicht so tun, als ob sich die ersten beiden Quartale des Vorjahres wiederholen.
Natürlich muss man bei der Post auch zwischen den Zeilen lesen können. Das bedeutet, dass in diesem Jahr alleine das Porto für die Wahlen dreistellige Millionenbeträge zusätzlich einbringen wird :

14. Mrz. Baden-Württemberg Landtagswahl
14. Mrz. Hessen Kommunalwahlen
14. Mrz. Rheinland-Pfalz Landtagswahl
6. Jun. Sachsen-Anhalt Landtagswahl
12. Sep. Niedersachsen Kommunalwahlen
26. Sep. Berlin Wahl zum Abgeordnetenhaus/Wahl der Bezirksverordnetenversammlungen
               Deutschland Bundestagswahl
               Mecklenburg-Vorpommern Landtagswahl
               Niedersachsen Kommunalwahlen (Stichwahlen)
               Thüringen Landtagswahl

Das muss man möglichst vertuschen, denn die nächsten Regelungen werden vom Bundestag für die Briefregularien festgelegt, und niemand darf zwischendurch auf die Idee kommen die Post verdient viel Geld. Zu viele Neider sind unterwegs, die der Post die guten Geschäfte auf die negativen Briefbereiche anrechnen lassen wollen. Da lässt sich der Vorstand lieber unerwartete "Überraschungen" vorwerfen als den Neidern Munition vorzulegen.

Alles Gute

Der Chartlord  

27.01.21 20:38
1

7322 Postings, 3601 Tage ChartlordNur ganz schneller Nachtrag

Wie in meinem letzten Beitrag erwähnt betrug das EBIT im ersten Quatral 2019 - also vor dere Pandemie - 1159 Mio. €.
Nach den eigenen Aussagen des Vorstandes betrug das organische Wachstum durch die Pandemie für den Rest des Jahres 2020 konzernweit 23%.
Da darf man gaaaaanz entspannt diese 23% zu den 1159 aus dem Vorjahr hinzurechnen und bekommt (sieh einer an...) 1425 Mio. €.
Also gut und gerne die Größenordnung mit der wir hier die ganze Zeit - vorsichtig auf 1377 abgerundet - gerechnet haben.

Oder runden wir einfach nicht mal ab und rechnen 1425 X 3 + 1996 (alles immer noch ohne die 5,5% Wachstum und ohne Pandemielieferungen) = 6271 Mio. €.

Aber egal wie man es nimmt, 5400 Mio. € wie vom Vorstand erwartet sind zu wenig.

Alles Gute

Der Chartlord
 

28.01.21 08:14
2

19650 Postings, 6407 Tage harry74nrwDa will jemand günstiger nachkaufen

https://www.ariva.de/deutsche_post-aktie/times_and_sales?boerse_id=131
TG zum Start solche Volumen sind keine Kleinanleger,
meiner Meinung nach wollte jemand einen zu schnellen Rebound behindern. Habe unter 41 in Aktie und Longposition aufgestockt.

Just my 5 cents  

28.01.21 10:59
2

682 Postings, 1874 Tage DHLer 2020TOP Employer

Was gut ist für die Mitarbeiter kann nur gut sein für uns Aktionäre:
https://www.dpdhl.com/de/presse/...n-ueber-100-laendern-der-welt.html

Grüße!  

28.01.21 11:44
1

19650 Postings, 6407 Tage harry74nrw26989

da ist er der Rebound, das große Adressen über TG am Morgen den Preis gedrückt haben zeigt ja das Interesse definitiv vorhanden ist. Heute wäre ein SK über 42 ? keine Überraschung. Soviel zum Trading.
Fundamental ist es ohnehin ein Witz und ab März wird der Zug wohl deutlich über der 45 ? stehen wenn
nicht ein Mutantenvirus die Weltbevölkerung auffressen wird.....

 

28.01.21 17:31
2

7322 Postings, 3601 Tage ChartlordMomentan

wird der Dax von der Unsicherheit der Anleger geprägt - nicht von der Weltwirtschaft.
Hier wird den "Nachrichten" rund um die tatsächlichen Geschäfte geachtet, wie zum Beispiel die nächsten und weiteren Aufkäufe der Notenbanken.
Diese sind jedoch im Verhältnis zu den Realgeschäften nahezu unbedeutend, denn der Coronaeinfluss ist ncoh viel zu hoch negativ in den aktienkursen eingepreist. Daher die Unsicherheitsschwankungen an den Aktienmärkten.

Die tatsächliche Wirtschaft läuft schon viel besser - zumindest, was die Aktienfirmen angeht - als eingepreist. Bei diesem hohen Indexniveau darf man nicht vergessen, dass das den bereits erfolgten Aufkäufen geschuldet ist. Hier rennen die Kurse den bereits aufgekauften Werten hinterher.

Die Besinnung auf fundamentale Daten wird schon nach wenigen Tagen einsetzen, wenn die sehr guten Zahlen richtig nachgerechnet werden. Dann wird auch Apple weiter anziehen wie auch die andren Firmen, die ordentlich geliefert haben. Also auch die Post, wenn die genauen Zahlen und Aussichten am 9.3. vorgelegt werden. Nochmals zur Erinnerung :

Der Vorstand hat für das ganze Jahr 2020 ein Wachstum gegenüber 2019 von 23% gemeldet.
Also auch für das erste und zweite Quartal, daher sind die Abzüge von diesen gesteigerten Werten vorzunehmen und wiederholen sich nicht in diesem Jahr. Dafür wird sich das Wachstum auch in diesem Jahr fortsetzen. Die meldungen vom angeblichen Rückgang der Luftfracht von Deutschland nach Nordamerika wird mindestens von der Zunahme nach Asien und Afrika überkompensiert.
Und wie die Post jetzt berichtet liefert sie die Impfstoffe in alle Welt.

Sekt kaltstellen !

Der Chartlord
 

29.01.21 12:48

56 Postings, 957 Tage artifact4727Bauen

So langsam wird es für mich Zeit wieder eine kleine Position bei der DHL aufzubauen. Ich würde gerne wieder größer einsteigen aber der Gesamtmarkt, mit seinen Hypekapriolen, macht mich irgendwie fertig. Es hat ja erst Spaß gemacht bei diesem Affenzirkus mitzumachen aber jetzt es fühlt sich immer riskanter an.  

29.01.21 12:58

19650 Postings, 6407 Tage harry74nrwRiskanter???

Wenn man einen Hedgefond in den USA hat vielleicht.

DP ist wieder günstig :)

unter 50 liegen lassen, KGV kann ja jeder 2020 Bus 2025 mal in MK umrechnen

Schönes Wochenende  

31.01.21 05:01
3

7322 Postings, 3601 Tage ChartlordDie Zeiten ändern sich

Oder sie ändern sich nicht.
Obwohl wir erstmalig sehen, dass sich die Kleinanleger gegen Fonds wehren, kann man nicht sagen, dass und ob sich etwas ändern wird. es sind doch gerade die Fonds, die bisher zum größten Teil von den Aufkäufen profitiert haben. Jetzt müssen sie am eigenen Leib oder besser Geldbeutel erfahren, was es bedeutet auf die falschen Aktien gewettet zu haben. Und nur darum geht es - um Wetten. Nicht um Kapitalanlagen in Aktien.

Und während die Märkte erschrecken und Überhänge glattstellen, warte ich seelenruhig ab, wie die Post ihre Dividende anheben wird, und ich somit in eine günstge Gelegenheit komme entgegen meinen Erwartungen im Ruhestand nachzukaufen. Oft und lange wird das jedoch nicht mehr der Fall sein, da mit dem sprunghaften und nachhaltigen Anstieg der Geschäftstätigkeit die Gewinne in der nächsten Zeit gleichbleibend ansteigen werden, was der Markt derzeit noch nicht erwartet und die Post entsprechend unterbewertet. Dieser Ausgleich wird erst mit Verzögerung einsetzen, dafür aber um so länger und weiter andauern. Das erwarte ich in zwei Phasen :

In der ersten - jetzt laufenden Phase - profitiert die Post extrem stark von und durch die Pandemie und deren Bekämpfung. Man wird deren Ende daran erkennen, dass alle Länder Vorräte an medizinischen Geräten (Spritzen, Atemmasken, Schutzkleidung usw. ggf. auch noch Impfdosenvorräte) aufbauen und gleichzeitig die Ansteckungsrate abflacht. Das wird nicht vor dem Ende des nächsten Jahres sein.
Während dessen baut sich die zweite Phase langsam im Jahresverlauf 2022 auf und wird die erste nahtlos ablösen. Es ist dann der Zeitpunkt angekommen, ab dem die Vielzahl der Entwicklungsländer nach und nach am Onlinehandel in relevanter, steigender Zahl teilnimmt. Noch sind es in sehr vielen Ländern - wenn überhaupt Sendungen, die im Jahresverlauf vielleicht eine Million Stück pro Land ausmachen - wenn überhaupt. Aber es ist auch die Pandemie, die dafür sorgt, dass sich der ganz natürliche Anstieg der Sendungen künstlich zusätzlich angefeuert wird. Weil aber das Aufkommen am Anfang dieser Entwicklung - wie bei allen bleibenden Trends - viel stärker und schneller steigt als später, wenn diese Entwicklung schon weiter fortgeschritten ist, werden sehr viele Länder aus einem winzigen Aufkommen ein geringes, dann ein unterdurchschnittliches Aufkommen im Vergleich zu den Schwellenländern erzeugen.

Wir reden hier von 50 bis 100 Ländern, die wie gesagt kaum eine Million Sendungen pro Jahr vorweisen. Nur wird dort keine Steigerung von 3-4% wie bei uns oder 6-8% wie in China einsetzen. Dort werden zu Beginn Verdopplungs- und Verdreifachungsraten einsetzen. Nach wenigen Jahren wird das natürlich nachlassen, bedeutet aber für die Post, die in diesen Ländern fast Monopolist ist, dass in allen Bereichen das Geschäftsaufkommen dort in den zweistelligen Millionenbereich ansteigen wird. Besonders in Afrika wird das der Fall sein. Klare erste Anzeichen sind mit den ersten pandemischen Lieferungen dorthin schon erkennbar. Einkommen, Versorgungslage und vor allem Infrastruktur sind in diesen Ländern gewachsen und so ausgerichtet, dass der Verbraucher dort in die gleichen Bahnen gelenkt wird wie bei uns. Schematisch pasiert das gleiche bei uns mit den Elektroautos, nur mit dem kleinen Unterschied, dass die Benziner als vorhandener Markt die Nachfrage bremsen, was beim fehlenden Internet in der dritten Welt nicht so kompensiert wird, was eben den Anstieg extrem steil ausfallen lassen wird.

Und wir reden hier nicht um Sendungen, die innerhalb dieser Länder ablaufen, sondern um Transporte, die über die Landesgrenzen hinaus gehen. Es werden alle Bereiche (also Bahn, Schiff und Flugzeug - weniger mit LKW) betroffen sein. Schon in diesem Jahr wird man das leicht erkennen können, aber in den Mangen der pandemischen Sendungen untergehen. Aber im nächsten Jahr sind es nicht mehr 50-100 Mio. Sendungen wie vor 2020 sondern 200 bis 400 Mio. Sendungen. Ich schreibe hier von 50-100 Ländern und habe dabei sehr viele Länder, deren Entwicklung nicht gesund verläuft noch ausgeklammert. Aber auch in den 100 ärmsten Ländern wird diese Entwicklung einsetzen; nur leider nicht wie in den besseren Ländern.

Aber in allen Ländern ist die Post unterwegs.
Und mit allen Sendungen werden wir verdienen.

Alles Gute

Der Chartlord

 

31.01.21 14:03

19650 Postings, 6407 Tage harry74nrwNeuer Kurstreiber dank Altmeier

01.02.21 00:47
2

7322 Postings, 3601 Tage ChartlordDas wäre das Schlimmste, was pasieren kann

Der Kurs der Post wird ausschließlich durch die sehr großen  Positionen der Großanleger gestützt.
Allen voran die 21%, die der Staat Deutschland hält.

Mit jedem Prozent, das der Staat verkaufen würde, wäre ein Kursverlust von mindestens 2% verbunden.
Das wäre eigentlich nicht so schlimm, wenn es nicht dauerhaft und nachhaltig die Kurse nach unten treiben und verweilen lassen würde.
Börse ist immer Angebot und Nachfrage. Das ist bei der Post eben das bisherige Angebot, das um die 21% ständig verringert gewesen ist, und das nur von dem entsprechend höheren Angebot dauerhaft abgelöst werden würde. Darauf zu spekulieren, dass irgendein Großanleger das mit "Halteverpflichtungen" eingehen wird, ist lächerlich.

Dazu kommt die Tatsache, dass die Post und auch Telekom beide systemrelevant sind, und eine Mitsprache nicht für 6% oder so zu bekommen ist. Es deuete doch wohl eher in die Richtung, dass über die politische Stimmungsmache eher höhere Aktienrückkäufe durch die Post herbeigeredet werden sollen. Derartiges Tafelsilber zu verhökern ist nicht im Sinne einer Anti-Linsen-Gericht-Verwaltung vom Staatsvermögen.
Aber das ist ja nicht das erste Mal, dass dieses Gerücht auf den Tisch kommt.

Übrigens ist dafür nicht der Bundeswirtschaftsminister zuständig sondern der Finanzminster, und solange der Scholz heisst, wird das nicht stattfinden.

Der Chartlord
 

01.02.21 08:16

19650 Postings, 6407 Tage harry74nrwSäbelrassler halt

In China und den USA gäbe mit Sicherheit Interessenten. Bleibt aber in Zeiten der 0 % Staatsfinanzierung wohl eher akademisch....

 

01.02.21 08:19

19650 Postings, 6407 Tage harry74nrwNachtrag zu Stimmungsmache

Aktienrückkäufe und Dividendenerhöhung von oben befohlen wäre zwar etwas merkwürdig aber auch nicht unmöglich. Den Steuerzahler wird das auch nicht retten, egal ob
1,3
1,4
1,5
Oder 1,8 beschlossen wird...  

01.02.21 12:44

682 Postings, 1874 Tage DHLer 2020Das ist das beste was passieren kann...

...wenn der Staat sich endlich von den 21% trennt.

Dann gibt es keine Blockade mehr für Groß-Investoren und keine Interventionen, endlich wäre unsere Aktie frei...!

Die Staatsbeteiligung hemmt den Handel und vor allem das Interesse an unserer Aktie.

Leider kann Herr Altmeier das nicht alleine entscheiden, die SPD will es nicht, nur Lindner von der FDP ist seit Jahren dafür.

Also, wählen wir alle die FDP im September und unsere Aktie kann 2022 frei sein.

Grüße!  

Seite: 1 | ... | 1078 | 1079 |
| 1081 | 1082 | ... | 1084   
   Antwort einfügen - nach oben

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln