Deutsche Post

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neuester Beitrag: 26.01.21 05:38
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 26984
neuester Beitrag: 26.01.21 05:38 von: Revil1990 Leser gesamt: 5401521
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25.12.05 10:41
42

6858 Postings, 5792 Tage nuessaDeutsche Post

WKN: 555200   ISIN: DE0005552004

Aktie & Unternehmen
Geschäft Logistik
Homepage www.deutschepost.de
Aktienanzahl 1.112,8 Mio
Marktkap. 22.890,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Prime Standard, HDAX, CDAX, DivDAX  
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26958 Postings ausgeblendet.

19.01.21 19:11

1517 Postings, 2733 Tage LaterneDP

Viele Aktien spielen schon das Ende der Pandemie.
Ich frage mich welche Auswirkungen das auf die DP wohl
letzendlich haben könnte. Wird die DP tausende von Mitarbeitern
dann entlassen? Wird das Online Geschäft stark einbrechen ?
-----------
Beste Grüsse
Laterne

19.01.21 20:09

19339 Postings, 6374 Tage harry74nrwÜber Jahre dokumentiert läuft es weiter hoch

Darum sehen wir auch die 28, 36 ect nicht mehr.

Onlinehandel, Weltwirtschaft, Impfstoffe Logistik....einige Stichworte...

KGV niedrig

Abwarten

 

20.01.21 08:35
1

22 Postings, 76 Tage Keamy1DP

Heute 44? :-)  

20.01.21 09:40

433 Postings, 777 Tage uno21xarope: ..ich reg mich nicht auf,

ich stelle fest !!

habe mir wie gesagt bereits vor jahrzehnten geschworen, dass niemals daxwerte !- unsere popels rennen immer planlos blind hinter amiland her, undn wenn die 1 % im keller sind, machen unsere scheisser 2-3 % draus !!

..und es ist ein unterschied, ob man wie ich mit gerade 114 tsd. ? in der dussligen post drin ist ,oder jemand mit 'nem kleinbetrag !

..und ich bin nach 40 jahren börse absolut der meinung, dass man in wertpapiere geht um schneller, mehr geld zu machen als anderswo ( futures usw. ausgenommen natürlich ) und nicht auf 20 cent monate zu warten !- absolut nicht mein ding !

habe ein vielfaches in kurzer zeit bei wasserstoof, lithium und in chinapapieren gemacht, und trauere jeder stunde nach, seit ich den anderen betrag in der dämlichen post aktie gebunden habe !- deshalb auch gestern verabschiedet-  

20.01.21 10:47
1

1517 Postings, 2733 Tage Laterneuno21

Und was machst Du jetzt mit Deiner Kohle.
Die Hyphes sind z.Zt. doch völlig überbewertet.
Man sollte jetzt in Value gehen, meine Meinung.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

20.01.21 11:36

1517 Postings, 2733 Tage LaterneDP

Bund regelt Festsetzung des Briefportos neu vor 22 Min (heute 11:13) via Guidants News
-----------
Beste Grüsse
Laterne

20.01.21 13:08
1

19339 Postings, 6374 Tage harry74nrwBiden Day

Straight up

 

21.01.21 09:48
1

19339 Postings, 6374 Tage harry74nrwAusbruch läuft weiter

Nächster Woche in der 45

Tolle Arbeit von DHLern und Logistikern

 

21.01.21 11:16
6

669 Postings, 1841 Tage DHLer 2020Briefporto

Übrigens: Mit Änderung des Postgesetzes stärkt die Bundesregierung die Deutsche Post; damit wird einerseits die Erhöhung auf 80 Cent abgesichert und andererseits vorgebaut dass demnächst das Porto weiter erhöht werden kann, denn in Zukunft muss sich die Netzagentur an den Gewinnen anderer europäischer Postgesellschaften orientieren..!

Anscheinend ist die Postreform nicht von allen Marktteilnehmern in Detail gelesen worden, sie ist ein großer Erfolg für die Deutsche Post.

Grüße!  

21.01.21 13:24
3

7299 Postings, 3568 Tage ChartlordWeit mehr

Mit der Überarbeitung des Postgesetzes wird auch der Umfang und der Rahmen des Rosinenpickens verringert.
Da, wo die Konkurrenz der Post die Post verbindlich zur Beförderung in entlegene Gebiete beauftragen kann, und so ungehindert die Post mit kostenintensiven Nachteilen belasten kann, wird nicht mehr die in Deutschland vorhandene Individualität zu Grunde gelegt, die anders als in größeren Flächenländern noch die in Deutschland vorhandene "Enge" für die Berechnung der Belastung genommen. Hier wird der europaweite Entfernungswert genommen, der zum Besipiel die Pyrenäen anstelle des Voralpenlandes benutzt.

Das wird für die Konkurenz richtig teurer.
Zugleich wird damit das schleichende Ende der Fremdlieferer im Briefbereich eingeläutet.
Die einstmals so süßen Rosinen werden jetzt gesalzen.

Und der Vortrag, der bislang unwidersprochen geblieben ist, dass die Post quersubventioniert, wird durch das Gesetz widerlegt.

So muss es sein.

Der Chartlord  

21.01.21 13:30

186 Postings, 273 Tage Hannes1710Traiding

servus,
wenn ich die frage hier stellen darf?
Ich benütze zur Zeit Onvista und möchte als traider ein zusätzliches programm. wo ich auch die TOP/FLOP mit Analysten und weiteren Daten erhalten kann.
Wie halt zB marketscreener.com aber incl. traiding.
könnt Ihr mir einen Typ geben? Was benützt Ihr? Gerne auch Boardmail.
Danke  

21.01.21 13:40

7299 Postings, 3568 Tage ChartlordFalsches Forum für die Frage

Ich benutze nur meine Hausbank - echt oldschool, nur analog.

Hier sind ganz überwiegend keine traider unterwegs. Hier wird angelegt und nicht getraidet.

Mal im Forum für wirecard oder Thyssen oder Lufthansa/TUI fragen.


Der Chartlord
 

21.01.21 17:06

19339 Postings, 6374 Tage harry74nrwHannes hast eine Boardmail

22.01.21 10:08
1

19339 Postings, 6374 Tage harry74nrwAmazons (Schein)selbstständige werden leiden

https://www.dvz.de/rubriken/politik/detail/news/...dienstleister.html

Flotten sollen sauberer werden

Wer da Wasserstoff und Strom kann ist in Deutschland klar im Vorteil.

 

22.01.21 10:18
1

669 Postings, 1841 Tage DHLer 2020**Impfstoffe bei DHL

Lagerkapazitäten für CORONA-Impfstoffe wurden vergrößert:

https://www.dpdhl.com/de/presse/...er-medizin-und-pharmalogistik.html

Grüße!  

23.01.21 10:00
3

7299 Postings, 3568 Tage ChartlordWas bringt Corona der Post ?

Gemeint sind natürlich nur die Mittel zur Pandemiebekämpfung.
Im Sommer des Vorjahres lagen die Schätzungen bei 15 Mio. zusätzlichen Paketen, aber das waren alles ungekühlte Sendungen.

Inzwischen geht man davon aus, dass in 2021 etwa die Hälfte der Menschen geimpft wird, was 2 mal 3,5 Milliarden Dosen ausmacht und entsprechend viele Einwegspritzen. Dazu Handschuhe, Atemmasken und Schutzbekleidung. Das alles lässt sich so nicht hochrechnen. Ich gehe mal davon aus, dass man das nur als grob geschätzten Durchschnittswert pro Monat nehmen kann. Immerhin geht es als Luftfracht oder Express.
Dadurch rechne ich mal mit ganz vorsichtigen 41 Mio. € EBIT pro Monat. Bei 7 Milliarden Impfdosen im Jahr macht das knapp 600 Mio. Dosen im Monat. Bei nur 1 € pro Dosis läge der Umsatz bei entsprechend 600 Mio. €. Das ist natürlich viel zu niedrig angesetzt, aber daraus 41 Mio. € EBIT sind eine gute Minimalgröße zur Berechnung.

Wie schon erwähnt ergibt das für 2021 bei 1377 Mio. € in den ersten drei Quartalen nebst 123 Mio. € pro Quartal für Corona genau 1500 Mio. € EBIT in den ersten drei Quartalen. Das macht 4500 in 9 Monaten. Rechnet man abgerundet 104 Mio. im vierten Quartal zu den 1996 Mio. aus 2020 hinzu, ergibt das 2100 Mio. € und 6600 Mio. € für das ganze Jahr 2021. So weit die Untertreibung immer noch ohne Wachstum. Bei 33,3 Mio. € mehr pro Monat durch die Coronalieferungen sind das 400 Mio. € mehr im Jahr und die Post kommt auf 7000 Mio. € EBIT.

In 2019 betrug der Abzug vom EBIT ca. 37%. Nehmen wir mal 40% in 2020 und zwar von 6600 Mio. € so bleiben 3960 Mio. € übrig und von 7000 Mio. € entsprechend 4200 Mio. €.

Bleibt der Vorstand bei seiner 60% Dividendenquote, so ergeben sich daraus 2376 Mio. € oder 1,91 € Dividende beim EBIT von 6600 Mio. €; und entsprechend 2520 Mio. € oder 2,03 € Dividende bei 7000 Mio. € EBIT. Das globale Wachstum lässt sich dagegen mit gerundeten 3 bis 4 % linear dazu addieren. So weit 2021.

N U R

wenn 2376 Mio. € ausgeschüttet werden, wandern fast 1,6 Milliarden € in die Kasse, und bei 4200 Mio. entsprechend fast 1,7 Milliarden €.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Vorstand durchgehen lässt, zumal die Aussichten für 2022 noch besser sind.

Selbst bei Bonuszahlungen an die Beschäftigten von 300 Mio. € und noch weitere Anhebung der Dividende um 15 Cent bleiben in beiden Fällen 1 Milliarde € noch immer ungenutzt.  

Den Vorausblick auf diese Entwicklung wird der Vorstand in den Zahlen am 9.3. liefern. Das kann er aber nur mit der Ankündigung, was mit dem Geld geschieht, das nicht benötigt wird. Der letzte Hinweis auf die 2,xx Milliarden € free-cash-flow von Melanie Kreis deutete das schon an.

Alles Gute

Der Chartlord  

23.01.21 15:19
1

669 Postings, 1841 Tage DHLer 2020Corona

Also, jetzt wissen wir es:

Spedition Hellmann ist in Deutschland der "Corona-Spediteur". Die Hersteller sind verantwortlich für die Lieferung bis in die Bundeswehr-Lager und von dort liefert Hellmann in ganz Deutschland an die Impfzentren.

War eigentlich klar wenn man weis dass Hellmann seit Jahren die Logistik der Bundeswehr managt, DHL hat damals in der Ausschreibung auf Weisung des Vorstandes nicht weiter für die Logistik geboten. Hellmann hat das Business dann gewonnen und nun klar den Vorteil gehabt..

Grüße!  

24.01.21 06:10

7299 Postings, 3568 Tage ChartlordDrehen wir die Sache mal um

Fangen wir einfach mal bei der Dividende an zu rechnen und leiten davon die anderen Zahlen ab.

Fangen wir mit 1,50 € Dividende pro Aktie für 2020 an :

1,50 € mal 1240 Mio. Aktien macht 1860 Mio. € Gewinn nach Steuern, die die Post aufwenden muss.
Das aber sind bei 60% 3100 Mio. für den Gesamtbetrag des Gewinns nach Steuern und 5166,66 Mio. € im EBIT.
Aber dann kämen zu den 1,50 pro Aktie noch 1240 Mio. € in die Kasse, was genau noch 1,00 € pro Aktie ausmacht

Vorgelegt wuirden 4800 Mio. € im EBIT, was 366 Mio. unter dem Bedarf liegt, der für die 1,50 € Dividende benötigt wird. Rechnen wir mal ganz wild diesen Betrag voll auf die Abgaben, so würden dann "nur" noch 874 Mio. in die Kasse wandern.

Bei 2,00 € Dividende für 2021 sieht das noch interessanter aus :

benötigt würden 2480 Mio. € Gewinn nach Steuern, was bei 60% auf 100% 4133,33 Mio. € Gewinn nach Steuern erfordern würde. Das aber benötigt 6888,88 Mio. € EBIT im Jahr - haut aber noch weitere 1653 Mio. € in die Kasse, was 1,33 € pro Aktie entspricht.

Nun wird klar, was für ein Spiel auf zeit der Vorstand betreibt.
Er wartet die vorläufigen Ergebnisse der ersten beiden Monate ab, um dann am 9.3. ohne Risiko schon die versteuerten beträge in der Kasse zu haben, die er noch in die Ausschüttung für 2020 einfließen lassen will. Bei coronalosen, ungesteigerten 1377 Mio. € EBIT für das erste Quartal wären das nach Steuern 826 Mio. € geteilt durch 3 Monate mal zwei macht rund 550 Mio. €, mit denen man schon jetzt in der Kasse am Ende Februar tiefgestapelt rechnen darf. Nur das sind ca. 44 Cent pro Aktie.

Das aber bedeutet, dass die Post schon dann den vollen Betrag, der noch nicht für 2019 an die Aktionäre ausgezahlt wurde, entsprechend zu den 1,50 € nachzahlen kann. Also insgesamt gaaaanz locker und entspannt 1,60 € zahlen kann. (10 Cent machen 124 Mio. € aus, und 30 Cent reichen aus um den Fehlbetrag zu 1,60 € auszugleichen.)

So sollte es sein - so muss es sein !

Der Chartlord




 

24.01.21 16:58

1258 Postings, 3138 Tage MindblogDividende

Für die Berechnung der Dividende gilt die Aussage: 40-60% vom Gewinn.
Für die Berechnung der Dividende in diesem Jahr werden bestimmt nicht
60% zugrundgelegt, sondern eher 40-50%, so meine Vermutung.
Damit könnte man immer noch eine satte Dividendenerhöhung realisieren.
Für die übrigen freien Mittel findet man bestimmt noch eine andere
sinnvolle "investive" Verwendung, davon bin ich überzeugt!

Gruß Mindblog
 

25.01.21 15:50

3 Postings, 15 Tage Zoellner46Mindblog

Ich bin da mit Dir vollends einig.
Meine Schätzung liegt bei maximal bei 140Cent.  

26.01.21 00:36

7299 Postings, 3568 Tage ChartlordNicht in Coronazeiten

Mit 4800 Mio. € EBIT hat die Post einen Rekordgewinn eingefahren.
Das ergibt bei 40% Abzügen noch immer 2880 Mio. € Gewinn nach Steuern.

Das Problem dabei sind weder 40 noch 50 oder 60% Dividende, sondern die feste bestätigte Aussage des Vorstandes keine Kohle in der Kasse horten zu wollen. 40% sind ca. 93 Cent, 50% sind ca. 1,16 € und 60% sind 1,39 €. Nur selbst bei 60% wandern noch 1152 Mio. € in die Kasse.
Wer den Vorstand ernst nehmen will, rechnet nicht mit einer zurückhaltenden Dividendenstrategie in Zeiten von Rekordeinnahmen. Selbst bei 1,50 € sind über 1,03 Milliarden € ungenutzt, und das nur ohne die "Zeitspielerei" für die beiden ersten Quartale.

Aktienrückkäufe sind bei der Post so eine Sache, denn der Staat behält seinen Anteil genau so wie die anderen Großanleger, was darstisch für einen Rückgang der Attraktivität sorgt, wenn die frei verfügbaren Aktien noch weniger werden. Dagegen haben die Großanleger, die eben viel früher eingestiegen sind, eine höhere Dividendenrendite je mehr ausgeschüttet wird. Wer bei 10 bis 12 € eingestiegen ist, steigt in Richtung 20% Dividendenrendite. Das hat bei den Anlegern viel mehr Rückhalt als Kursgewinne, die bei den langfristigen Anlegern sowieso nicht realisiert werden, weil keiner verkauft. Selbst die mittelfristigen Anleger bevorzugen, zumindest solange wie Nullzins währt, eine höhere Dividende, weil man so flexibler bleibt und eben mit der Dividende nachkaufen kann.

Allerdings müssen wir uns darauf einstellen, dass die Post soviel mehr einnimmt, dass sowohl massive Dividendenerhöhungen als auch noch zusätzliche Aktienrückkäufe erfolgen werden. Eins aber kann man sich aus dem Kopf schlagen : Sonderdividenden.

Wie gesagt sind 3 X 1377 + 1 X 1996 ohne irgendeine Steigerung schon 6127 Mio. € EBIT.
Minus 40% Abzüge für Steuern usw. sind aber 3676 Mio. Gewinn nach Steuern.
40% davon sind ca. 1,19 € 50% sind 1,48 € und 60% sind 1,78 € Dividende und 1470 Mio. in die Kasse.

Nur wer glaubt, dass die Post in Pandemiezeiten ihre Gewinne in 2021 gegenüber 2020 nicht steigern wird ?
Nicht vergessen, dass die 1377 Mio. € aus dem dritten Quartal 2020 ohne Lock-down und ohne Lieferungen für Impfstoffe zu Stande gekommen sind. Wir sollen eher plus 400 Mio. oder plus 500 Mio. oder plus 600 Mio. € EBIT in 2021 als 40, 50 oder 60% Dividende berechnen, wenn das mal reichen sollte.

Und nicht vergessen :

124 Mio. € mehr Gewinn nach Steuern machen schon 10 Cent mehr Dividende aus.

Natürlich sollte die Post zurückhaltend agieren und muss nicht alles ausgeben, was sie eingenommen hat.
Aber "leider" sind die Aussichten für 2022 und 2023 noch besser als für 2021. Und 400 bis 500 Mio. € mehr in der Kasse sind ein ordentliches Polster, besonders wenn man soviel investiert wie die Post gerade. Und jedes Jahr soviel in die Kasse ist eben auch das, was der Vorstand nicht zulassen will. Und warum soll die Post nicht 1,50 € zahlen und für 600 Mio. Aktien zurückkaufen (= Rest immer noch 300 Mio. für die Kasse) ? Das wäre doch sowieso nur ein kleiner Anfang für die Ergebnisse des "Krisenjahres 2020", das zum Rekordjahr geworden ist. Für 2021 wären selbst 2,00 € und 800 Mio. € für den Aktienrückkauf (= Rest weitere 200 Mio. € in die Kasse) ganz locker, denn die Kasse wächst dabei trotzdem immer weiter. Wenn das so weiter geht, ist zwangsläufig der Punkt erreicht, an dem die Post alles raushaut, was sie einnimmt. Und bei den laufenden Zahlen wird es keine Dekaden dauern.

(Bei 7000 Mio. EBIT und 40% Abzug für Steuern usw. bleiben 4200 Mio. € Gewinn nach Steuern übrig. 60% Dividende machen fast 2,04 € und 1680 Mio. € in die Kasse. Nicht erschrecken - das sind die Zahlen, die für 2023 zu erwarten sind. So der Vorstand - ich sehe das schon Ende 2022 kommen. Nicht vergessen 3-4% organisches Wachstum [außerhalb der Pandemie] sind bei 6000 Mio. € EBIT eben schon 180 bis 240 Mio. € mehr. )

Ganz nebenbei ist der Effekt der sinkenden Kreditaufnahme durch die steigenden Gewinne noch ein Faktor, der langfristig zu verminderten Ausgaben führen wird. Gleichzeitig wird dadurch die Bonität gesteigert, was eher den langfristigen Aktienkurs mehr steigern wird als Aktienrückkäufe. Nicht vergessen, dass die Post bei einem Anstieg der Bonität um eine Stufe bereits in den A-class-Bereich (= prime) aufsteigen wird, was für erhebliche Anlagezuflüsse sorgen wird.

Natürlich wird der Vorstand in der Zeit bis zum 9.3. auch die Aktienkurse genau betrachten und seine eigenen Hochrechnungen auch schon für die kommenden Jahre anstellen. Aber ausschlaggebend ist der Gewinn nach Steuern. Und es bleibt der Nebeneffekt der verminderten Dividendenberechtigung, wenn die Post zurückkauft.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt - aber Post ! (mein Sprichwort)

Der Chartlord  

26.01.21 02:08

Clubmitglied, 62 Postings, 82 Tage lupus60Aussichten 2022/23

Lord, wir wollen jetzt Dividenden sehen im Jahre 2021, wo sich Mitarbeiter 2020 trotz Korona die Füße wund gelaufen haben. Deine Zahlen in allen Ehren, aber nocheinmal so dieses Auf und Ab laufen sollen wie 20/21 und dann weiter bis 22/23 kann nicht ernst gemeint gewesen sein.

Ja, die Dividendenerwartung ist hoch und vermutlich auch gerechtfertigt, aber auch ohne Erschrecken nicht 2023, sondern jetzt 2021. Dieses Auf-und Ab 2020 trotz bester Corona-Konjunktur hat nicht nur Nerven sondern auch mit den ewigen UP/Down erheblich Geld für Calls gekostet. Und wir wollen jetzt Taten sehen, ansonst ist die die Aktie nur wie bisher ein bürokratischer Ladenhüter, zwar mit Dividende, na ja, aber ohne Aussicht.
Dein Chef verbreitet da wohl Ähnliches, bloß keinen guten Gewinn zugeben, das schadet dem Kurs und wird auch so praktiziert. Die Amis haben die letzten Tage wohl keinerlei Interesse am Kurs gehabt?
Wann ist di HV für die Dividendenfestlegung?
Ach nur Nachrichtlich: der nervige Bürschen scheint sich bei der Comerzbank ähnlich festgefahren haben, dort will er aber unbedingt steigende Kurse, schaut wohl jetzt gut aus vom Berg ins Tal zu fahren ohne Anstrengung.
 

26.01.21 05:38

809 Postings, 680 Tage Revil1990coba

hatte ich 2011 als hoffnungsträger... stattdessen 10 alt zu 1 neu resplit und kurs heute nicht höher sondern tiefer als vorher. ergebnis ist nie wieder eine aktie eines deutschen bankhauses für mich...  

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Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
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