TECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

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neuester Beitrag: 18.01.22 22:50
eröffnet am: 11.12.20 08:43 von: Justachance Anzahl Beiträge: 3486
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3112 Postings, 5160 Tage JustachanceTECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

Hier ein interessanter neuer Player aus Norwegen , der wie im Namen enthalten zukunftsorientiert  bis 2030 und darüber hinaus im Wasserstoffsektor  ein gehöriges Wort auf den Weltmeeren und Flüssen mitreden möchte mit seinen  aussichtsreichen Technologien

https://teco2030.no/

Freue mich auf spannende Diskussionen

 
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3460 Postings ausgeblendet.

11.01.22 15:09

1129 Postings, 376 Tage GalvangaaarKleines Statement auf LinkedIn von Teco

https://www.linkedin.com/posts/...l-activity-6886634341410099200-0tGl

Da das Jahr gerade erst begonnen hat, haben wir die Gelegenheit genutzt, unseren CEO Tore Enger zu interviewen. Er zieht Bilanz über das abgelaufene Jahr und gibt uns einen Ausblick auf die kommenden Monate.

Was waren die wichtigsten Errungenschaften von TECO 2030 im Jahr 2021?

Es war ein hektisches und erbauliches Jahr für TECO 2030. Wir haben sicherlich einige wichtige Meilensteine erreicht, die das Unternehmen sehr gut für die Herausforderungen des neuen Jahres positionieren. Ich möchte insbesondere die folgenden vier hervorheben:

Erstens haben wir die Brennstoffzellen-Produktionsanlage gesichert, und DNV GL - Maritime hat die grundsätzliche Zulassung für unser Brennstoffzellenmodul FCM400 erteilt.
Zweitens haben wir öffentliche Zuschüsse in Höhe von fast 8 Mio. Euro für Brennstoffzellen- und CCS-Projekte erhalten und rund 8,5 Mio. Euro an neuem Eigenkapital eingeworben.
Drittens haben wir einen Rahmenvertrag mit Chemgas über die Lieferung von Brennstoffzellen mit einer Leistung von bis zu 200 MW für Schiffe auf der Donau unterzeichnet und weitere Vereinbarungen zur industriellen Zusammenarbeit geschlossen.
Schließlich haben wir zusammen mit Implenia Norway Fördermittel für Null-Emissions-Baustellen erhalten.

Wie Sie sehen können, wurden diese Meilensteine im Jahr 2021 erreicht, aber alle haben ihre Batterien auf das Jahr 2022 und die folgenden Jahre ausgerichtet.

Eine wichtige Ankündigung im Jahr 2021 war die Entscheidung, ein wasserstoffbetriebenes Hochgeschwindigkeitsschiff für die NARVIK HAVN KF / Port of Narvik zu entwickeln und zu bauen. Wie kam es zu diesem Projekt?

Für uns stellt das Schiff für den Hafen von Narvik eine einzigartige Kombination von Möglichkeiten dar. Der Hafen hatte bereits den Bau eines neuen Schiffes geplant und erwog die Einrichtung einer Infrastruktur für die Betankung mit Wasserstoff. Außerdem hatte der lokale Schiffsbauer Grovfjord Mek. Verksted AS verfügte über eine Schiffskonstruktion, die dem Betriebsprofil entsprach, und eine Werft in Reichweite. TECO 2030 war für dieses Projekt technologisch und geografisch ideal aufgestellt: Wir können hochmoderne Brennstoffzellen für das Schiff bereitstellen, und die kurze Entfernung zwischen unserem Innovationszentrum und dem Hafen von Narvik ermöglicht es uns, die Entwicklung, den Bau und den Betrieb des Schiffes genau zu verfolgen. Kurz gesagt, die Einführung von Wasserstoff in der maritimen Industrie ist ein universelles Ziel, aber das Projekt wurde lokal zwischen dem Hafen, dem Schiffsbauer, der Werft, einigen anderen Unternehmen und TECO 2030 entwickelt.

Wie schätzen Sie das Jahr 2022 für das Wasserstoff-Engagement von TECO 2030 ein? Gibt es noch andere Projekte, die dem Hochgeschwindigkeitsschiff ähneln, die in Planung sind?

Wir freuen uns auf das Jahr 2022 und die Fortführung mehrerer wichtiger Wasserstoffprojekte, an denen wir beteiligt sind. In den kommenden Monaten werden wir nach und nach Informationen über diese wichtigen Projekte, die wir in der Pipeline haben, bekannt geben. Ich kann jedoch mit Sicherheit sagen, dass Wasserstoff der beste Weg zu null Emissionen ist. Gemeinsam mit meinem engagierten Team werden wir den Wandel bis 2022 und darüber hinaus vorantreiben, denn die Schifffahrtsindustrie ist eine Branche, in der es noch viel zu tun gibt, um die Flotte zu dekarbonisieren.

 

11.01.22 15:36

7799 Postings, 5616 Tage VermeerZitat: "bis 2022 und darüber hinaus vorantreiben"

Ist das zu lesen als: "2022 wird noch nicht so viel rumkommen" ?  

11.01.22 15:57
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1129 Postings, 376 Tage Galvangaaar@Vermeer

Ich denke man muss das im Kontext lesen.
Davor wird ja gesagt, dass sie noch einige Projekte in der Pipeline haben und dazu dieses Jahr weitere Infos veröffentlicht werden. Ich glaube schon, dass sie dieses Jahr ihre Produktionskapazitäten für die nächsten Jahre gut füllen werden.

Dazu liegt es eventuell an der Übersetzung (original ist):
Together with my dedicated team, we will drive change in 2022 and beyond because the shipping industry is an industry in which there is still plenty of work to do in order to decarbonize the fleet.
 

11.01.22 15:57
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587 Postings, 446 Tage ma_koIch hätte noch gefragt

was denn aus den ominösen 10 FF geworden ist. Sorry, aber das Ding klingelt bei mir täglich zwischen den Ohren wenn ich den Kursverlauf anschaue. Mein Vertrauen in die Aussagen des CEO hält sich zur Zeit schwer in Grenzen.  

11.01.22 16:44

662 Postings, 5537 Tage tenbagger85ma_ko

Bei mir leider auch - vielleicht kann man das Interview auf linked in kommentieren und erhält eine vernünftige Antwort !?

lg  

11.01.22 17:43

159 Postings, 457 Tage ziggy07ma_ko /tenbagger85

Ja, das wäre schon sehr interessant zu hören, wie er das erklärt. Hat mir zumindest auch einen Dämpfer versetzt und die Glaubwürdigkeit von Tore nicht gerade erhöht!  

12.01.22 08:06
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1129 Postings, 376 Tage GalvangaaarNews

https://newsweb.oslobors.no/message/551171

TECO 2030 unterzeichnet Absichtserklärung mit Gen2 Energy

12.1.2022 08:00:00 CET | TECO 2030 ASA | Zusätzliche vorgeschriebene Informationen, die nach dem Recht eines Mitgliedstaates offengelegt werden müssen
(Lysaker, Norwegen, 12. Januar 2022) TECO 2030 ASA (OSE: TECO) und Gen2 Energy unterzeichnen eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei relevanten Projekten, bei denen grüner Wasserstoff für Brennstoffzellen benötigt wird.

Die Parteien verpflichten sich gemeinsam, die Versorgung mit grünem Wasserstoff von Gen2 Energy für relevante Projekte zu untersuchen, bei denen Kunden Wasserstoff und Energieumwandlung durch Brennstoffzellen benötigen, sei es in Häfen, Offshore-Fischfarmen oder bei anderen Schwerlastkunden. Darüber hinaus wird Gen2 Energy TECO 2030 Marine Fuel Cells in die Wertschöpfungskette von Gen2 Energy auf See einbeziehen, so dass Wasserstoff an Bord von Schiffen transportiert werden kann, die mit Wasserstoff-Brennstoffzellen betrieben werden.

Die Parteien beabsichtigen, im Rahmen des Projekts "Hydrogen Hub Nordland" bei der Finanzierung maritimer Wasserstoffanwendungen zusammenzuarbeiten und eine vollständige Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu entwickeln. Gemeinsam werden die Parteien daran arbeiten, eine funktionale und effektive Wertschöpfungskette für die Wasserstoffindustrie in Nordnorwegen zu entwickeln und zu etablieren, die eine emissionsfreie Schifffahrt entlang der norwegischen Küste ermöglicht.
Die Absichtserklärung soll die jeweils andere Partei bei der Verwirklichung ihrer gemeinsamen Vision einer emissionsfreien See- und Schwerlastindustrie in der nordischen Region unterstützen. Gemeinsam werden die Parteien die Produkte und Dienstleistungen der jeweils anderen Partei gegenüber der Wasserstoffgemeinschaft fördern.

"Wir freuen uns darauf, die Entwicklung einer maritimen Wasserstoff-Wertschöpfungskette fortzusetzen. Gen2 Energy ist ein spannender Branchenführer, der Großbritannien und das europäische Festland mit grünem Wasserstoff aus Norwegen versorgen will. Gemeinsam können wir eine erstklassige Wasserstoffinfrastruktur für die Schifffahrt und den Schwerlastverkehr schaffen, auf der wir unsere emissionsfreie Zukunft aufbauen können", sagt Tore Enger, CEO der TECO 2030 Group.
"Wir freuen uns über die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung mit TECO 2030. Das Unternehmen verfügt über eine starke Präsenz im maritimen Sektor und hat eine attraktive Position als Vorreiter in Sachen Brennstoffzellen eingenommen. Gemeinsam wollen wir die Emissionen im maritimen und Schwerlastbereich reduzieren, indem wir unseren Kunden grünen Wasserstoff zugänglich machen und leicht anpassen können", sagt Jonas Meyer, CEO von Gen2 Energy.
 

12.01.22 09:16

49 Postings, 307 Tage Zackdela79In 20202 hätte eine solche Meldung...

...bei den Plug und Ballard Powers dieser Welt noch zu hohen zweistelligen Kurszuwächsen geführt.

Die Zeiten sind vorbei, trotzdem schöne Meldung für die Zukunft. Vielleicht reicht es zumindest um die 5 NOK nachhaltig zurückzuerobern.  

12.01.22 09:17

49 Postings, 307 Tage Zackdela792020 sollte es heißen...

12.01.22 09:51

217 Postings, 513 Tage Kritische_MasseTECO 2030 scheint mir manchmal

eher ein Forschungsinstitut als ein Produktionsunternehmen zu sein.

So gut wie TECOs Stack vielleicht ist, die Konkurrenz schläft nicht. Da ist Hyundai bspw. ein anderes Kaliber.  

12.01.22 12:12

1129 Postings, 376 Tage Galvangaaar@Kritische_Mas

Dein Vergleich hinkt etwas.
Hyundai gibt es seit 1967 und ist ein etablierter Autobauer mit ganz anderen finanziellen, technischen und personellen Ressourcen.
Natürlich entwickelt Teco momentan noch und Gen2 Energy baut ja selber auch erst die Fabriken und produziert laut Webseite ab 2023/2024 erst richtig Wasserstoff. Dieser soll exportiert werden und das per Schiff. Da wird dann Teco wohl auch die Brennstoffzellen liefern. Also mal wieder etwas Produktionskapazität gebucht.

Aber Teco schläft ja auch nicht und hat einen klaren Fahrplan, wenn der zeitlich eingehalten wird, dann werden sie sich schnell etablieren können mit ihren Brennstoffzellen und dies auch zur richtigen Zeit.


 

12.01.22 12:31
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159 Postings, 457 Tage ziggy07Kritische_Mas

Darüber hinaus ist gerade der skandinavische Raum Vorreiter in Sachen Emissionsreduktion. Und da kann ich mir jetzt nicht vorstellen, das sie Teco 2030 fördern und dann Brennstoffzellen von Hyundai ordern  

12.01.22 18:43

29 Postings, 852 Tage Nitro135Methanol lässt sich auch in BZ verwenden

12.01.22 19:20

25 Postings, 176 Tage SmitzerTraurig

Es ist einfach nur traurig zu sehen, was hier mit der Aktie passiert und wie ich mein Geld gescheiter in big Pharma investiert hätte..  

12.01.22 21:15

89 Postings, 158 Tage AktienbulleBig Pharma

Da gibt es auch genügend Beispiele, die 2021 um mehr als 70-80% an Wert verloren haben. Auch bei Biontech/Moderna/Novavax sind viele weit im Minus?
Im Nachhinein ist man immer schlauer aber im Vergleich zu den meisten Biotech-Firmen hat Teco eine Zukunft. Und wenn du Geduld hast, dann wirst du hier sicherlich mit einem fetten Plus verkaufen können. Der Kursverlauf liegt nicht nur an Teco sondern allgemein H2 Bereich bzw. Techfirmen. Die meisten solcher Aktien sind doch seit März 2021 ca. 50% zurückgegangen.  

13.01.22 10:36

1129 Postings, 376 Tage GalvangaaarEin Whitepaper wie Wasserstoff

auch für die großen Massengutfrachter genutzt werden kann.
Klingt sehr gut. Insbesondere der Satz "Die Ergebnisse zeigen, dass die beiden größeren Schiffe ihre beiden modellierten Routen mit LH2 bewältigen könnten, auch ohne die Hilfe des windunterstützten Antriebs. ".

https://splash247.com/...aper-shows-dry-bulks-path-to-zero-emissions/

Weißbuch zeigt den Weg des Trockenmülls zu Null-Emissionen

Die unabhängige Non-Profit-Organisation International Council on Clean Transportation (ICCT) hat ein Weißbuch veröffentlicht, in dem sie aufzeigt, wie drei bestehende Massengutfrachter unterschiedlicher Größe, die in verschiedenen Regionen der Welt im Einsatz sind, zu emissionsfreien Schiffen (ZEVs) werden könnten.

Frühere Forschungsarbeiten des ICCT haben sowohl das Potenzial von Flüssigwasserstoff-Brennstoffzellen (LH2) als Ersatz für fossile Brennstoffe für Containerschiffe im transpazifischen Korridor als auch das Energiespar- und Emissionsreduktionspotenzial von Rotorsegeln aufgezeigt. Diese beiden Technologien könnten zu ZEVs kombiniert werden, wobei Massengutfrachter laut ICCT besonders gut geeignet sind, da sie mit größerer Wahrscheinlichkeit genügend Platz an Bord für die Brennstoffzellen- und Wasserstoffspeichersysteme und genügend Deckfläche für die Installation oder Nachrüstung von Rotorsegeln haben.

   Der windunterstützte Antrieb kann mit Flüssigwasserstoff-Brennstoffzellen kombiniert werden, so dass die Schiffe keine direkte Umweltverschmutzung verursachen.


In dem White Paper wurde untersucht, ob LH2-Brennstoffzellen oder Druckwasserstoff-Brennstoffzellen (CH2) fossile Brennstoffe für Massengutfrachter ersetzen könnten. Dazu wurden drei Schiffe unterschiedlicher Größe untersucht: ein 57.000-Tonnen-Schüttgutfrachter, der die chinesische Küste durchquert, ein 69.000-Tonnen-Erz- und Kohlefrachter, der die Großen Seen in Nordamerika befährt, und ein 7.570-Tonnen-Zementfrachter, der in der europäischen Nord- und Ostsee eingesetzt wird. Die Autoren nutzten die Schiffsverkehrsdaten des Automatischen Identifikationssystems (AIS) aus dem Jahr 2019 und Wetterdaten, um den Gesamtenergieverbrauch der Schiffe und das Energiesparpotenzial von Rotorsegeln für zwei Routen für jedes Schiff zu schätzen. Die Ergebnisse zeigen, dass die beiden größeren Schiffe ihre beiden modellierten Routen mit LH2 bewältigen könnten, auch ohne die Hilfe des windunterstützten Antriebs. Das kleinste Massengutfrachtschiff hat nicht so viel Platz für LH2 zur Verfügung, was die Sache für dieses Schiff relativ schwierig macht. Dennoch zeigen die Ergebnisse, dass für das kleinste Schiff durch den Einsatz von Rotorsegeln in Kombination mit LH2 und für die beiden längsten Strecken durch den Ersatz von 2,4 % des Laderaums durch LH2 in Kombination mit vier Rotorsegeln zusätzliche Strecken erreicht werden können.

Für die Rotorsegel zeigen die Ergebnisse eine Spanne von Energieeinsparungen von 0,1 % bis 7,2 % pro Rotor von Hafen zu Hafen. Bei größeren Schiffen waren die relativen Einsparungen geringer als bei kleineren Schiffen, da die vom Rotor erzeugte Leistung im Vergleich zur von den Motoren verbrauchten Leistung geringer ist. Im Verhältnis zum Gesamtenergieverbrauch hatten Rotorsegel das größte Energiesparpotenzial für europäische Massengutfrachter und ermöglichten Energieeinsparungen von Hafen zu Hafen von bis zu 7,2 % pro Rotor. Mit vier Rotorsegeln sind theoretisch Energieeinsparungen von bis zu 28 % oder mehr möglich.

"Die Wind-Assist-Technologie kann genutzt werden, um sowohl die Treibstoffeinsparungen zu erhöhen als auch die Reichweite aller Schiffe zu vergrößern, einschließlich derer, die mit Wasserstoff-Brennstoffzellen angetrieben werden", so das ICCT. Dies war der Fall bei dem chinesischen Massengutfrachter und bei einigen Abschnitten des europäischen Massengutfrachters, die mit Hilfe von Brennstoffzellen und zusätzlichen Rotorsegeln bisher unerreichte Reichweiten erzielen konnten. Während der europäische Massengutfrachter mit Hilfe des Windantriebs einige unerreichte Etappen erreichen konnte, blieben mehrere unerreicht, was bedeutet, dass ein Teil des Laderaums des Schiffes durch zusätzlichen Wasserstoff ersetzt werden müsste. Selbst in diesen Fällen war der windunterstützte Antrieb von Vorteil. Die Untersuchung zeigt, dass mit vier Rotorsegeln der Anteil des Laderaums, der durch Wasserstoff ersetzt werden muss, von 3 % bzw. 4,5 % auf nur 2,4 % gesenkt werden kann.

Die Untersuchung ergab auch einige Erkenntnisse über die Faktoren, die die Energieeinsparungen durch Rotorsegel beeinflussen. Das ICCT stellte fest, dass die Energieeinsparungen je nach Windverhältnissen variieren und von der Windgeschwindigkeit und der Windrichtung abhängen. Bei Fahrten im Winter sind die Energieeinsparpotenziale aufgrund der höheren Windgeschwindigkeiten tendenziell höher als zu anderen Jahreszeiten. Die größten Energieeinsparungen ergeben sich bei einer scheinbaren Windrichtung über die Seite des Schiffes und leicht zum Bug hin. Die Energieeinsparungen hängen auch vom Drehverhältnis ab, wobei optimale Einsparungen bei Drehverhältnissen zwischen drei und vier erreicht werden. Die Größe der Rotorsegel wirkt sich ebenfalls auf die Leistung aus. Bei sonst gleichen Bedingungen führen größere Rotoren zu größeren Energieeinsparungen.

In der Studie wird behauptet, dass der windunterstützte Antrieb mit Flüssigwasserstoff-Brennstoffzellen kombiniert werden kann, so dass die Schiffe keine direkte Umweltverschmutzung verursachen. Allerdings müsste der Wasserstoff aus erneuerbaren Energien und nicht aus fossilen Brennstoffen gewonnen werden, um einen Nutzen für das Klima zu haben.

"Das Wissen, dass Rotorsegel den Energieverbrauch und die Emissionen neuer und bestehender Schiffe reduzieren können, könnte den Regierungen das Vertrauen geben, die Klimapolitik ehrgeiziger zu gestalten", so die Autoren.

 

13.01.22 13:27

108 Postings, 166 Tage WenzgehtIrgendwie

Will der Kurs die 5NOK nicht überwinden  

14.01.22 10:42

108 Postings, 166 Tage WenzgehtDer Kurs

darf nicht über die 5 NOK. Ich finds auffällig.  

14.01.22 10:48

89 Postings, 158 Tage AktienbulleWir sind doch über 5NOK?!

Schaust du auf der Euronext?  

14.01.22 11:48

108 Postings, 166 Tage WenzgehtMit über 5 NOK

Meine ich nicht 5.1 sondern schon ein Überwinden dieser Marke. Eine wichtige charttechnische Marke übrigens.  

14.01.22 15:14

108 Postings, 166 Tage WenzgehtWenn die 5 nicht hält

Gibt es erstmal nicht mehr viel an Boden  

18.01.22 08:19

1129 Postings, 376 Tage GalvangaaarBericht über den Kohlenstoffpreis

https://splash247.com/...carbon-price-needed-to-decarbonise-shipping/

Neuer Bericht beziffert den für die Dekarbonisierung der Schifffahrt erforderlichen Kohlenstoffpreis in Dollar

Closing the Gap" (Die Lücke schließen) lautet der Titel eines neuen Berichts, der diese Woche von der Getting to Zero Coalition veröffentlicht wurde. Darin werden politische Maßnahmen skizziert, die die Wettbewerbslücke zwischen fossilen Brennstoffen und emissionsfreien Alternativen in der Schifffahrt schließen und einen gerechten Übergang ermöglichen könnten. Der Bericht wurde von UMAS für die Getting to Zero Coalition - eine Partnerschaft zwischen dem Global Maritime Forum, Friends of Ocean Action und dem Weltwirtschaftsforum - erstellt.

Um die internationale Schifffahrt zu dekarbonisieren, müssen emissionsfreie Kraftstoffe bis zu den 2040er Jahren die vorherrschende Kraftstoffquelle werden, so der Bericht. Es besteht jedoch dringender Bedarf an der Entwicklung politischer Maßnahmen, die die Wettbewerbslücke schließen und die Umstellung der Schifffahrt auf emissionsfreie Kraftstoffe beschleunigen können.

"Die Kosten für emissionsfreie Kraftstoffe müssen erheblich gesenkt werden, um die Wettbewerbslücke gegenüber fossilen Kraftstoffen zu schließen. Um diese Lücke zu schließen, müssen wir das Potenzial der öffentlich-privaten Zusammenarbeit ausschöpfen. Als Unternehmen müssen wir Lösungen in großem Maßstab entwickeln und einsetzen, während die politischen Entscheidungsträger die notwendigen Vorschriften erlassen müssen, damit die emissionsfreie Schifffahrt bis 2030 wirtschaftlich rentabel und die Standardlösung wird", sagte Christian Ingerslev, CEO von Maersk Tankers.

Dem Bericht zufolge gibt es mehrere potenzielle politische Optionen, um die Wettbewerbslücke zu schließen. Ein bevorzugter Weg zur Unterstützung des Schifffahrtssektors bei einem gerechten Übergang zur Emissionsfreiheit ist die Verabschiedung eines Politikpakets, das die Stärken der verschiedenen politischen Optionen kombiniert und gleichzeitig ihre Schwächen abmildert.

Ein Politikpaket könnte aus einer globalen marktbasierten Maßnahme bestehen, die Einnahmen einbringt, die dann in gerechter Weise zur Unterstützung der Umstellung verwendet werden, sowie aus einer direkten Anordnungs- und Kontrollmaßnahme, die dem Markt ein unmissverständliches Signal gibt, dass eine Kraftstoffumstellung stattfinden wird. Dies könnte sinnvollerweise durch freiwillige Initiativen, Informationsprogramme und nationale und regionale politische Maßnahmen ergänzt werden, um Investitionen anzuregen, den Wissensaustausch zu fördern und den Kapazitätsaufbau zu unterstützen.

Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit, bei der Ausarbeitung von Maßnahmen und der Kombination politischer Optionen die Angemessenheit des Übergangs zu berücksichtigen.

   Für die vollständige Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ein durchschnittlicher Kohlenstoffpreis von knapp unter 200 Dollar erforderlich


"Bei der Dekarbonisierungspolitik für die Schifffahrt muss es ebenso sehr um Gerechtigkeit und Fairness gehen wie um die Eindämmung des Klimawandels. Weltweit bestehen große Ungleichheiten, von denen sich viele angesichts des Klimawandels noch verschärfen werden. Durch eine sorgfältige Gestaltung der Politik und die Verwendung der Einnahmen aus der Kohlenstoffbepreisung können wir sicherstellen, dass die maritime Klimapolitik diese Ungleichheiten nicht noch verschärft. Darüber hinaus wird die Einbindung von Gerechtigkeit in politische Maßnahmen dazu beitragen, die dringend benötigte multilaterale Vereinbarung zu erreichen", sagte Isabelle Rojon, Hauptberaterin bei UMAS und Hauptautorin des Berichts.

Der Bericht schätzt den Kohlenstoffpreis, der bei einer vollständigen Dekarbonisierung bis 2050 oder einer 50-prozentigen Dekarbonisierung bis 2050 erforderlich ist, und stellt fest, dass es keinen großen Unterschied im durchschnittlichen Preisniveau zwischen den beiden Szenarien gibt. Für die vollständige Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ein durchschnittlicher Kohlenstoffpreis von knapp 200 $ erforderlich, während er beim Szenario der 50-prozentigen Reduktion etwa 10 % niedriger ist.

"Der Bericht zeigt, dass die Einführung eines relativ niedrigen Kohlenstoffpreises in den 2020er Jahren, der allmählich auf etwa 200 $ angehoben wird, die vollständige Dekarbonisierung der Schifffahrt und die Schaffung einer Industrie ermöglicht, die bis 2050 ausschließlich mit Netto-Null-Energiequellen betrieben wird. Diese Höhe des Kohlenstoffpreises steht im Einklang mit den Schätzungen, die beispielsweise von der Internationalen Energieagentur für alle Industriezweige angestellt wurden, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, was zeigt, dass die Schifffahrt kein Einzelfall ist", sagte Kasper Søgaard, Geschäftsführer des Global Maritime Forum.

Nationale und regionale Maßnahmen sind zwar wichtig und spielen eine Rolle bei der Umstellung, aber die Arbeit an einem globalen Maßnahmenpaket zur Schließung der Lücke wird von entscheidender Bedeutung sein, fordert der Bericht.

"Dieses Jahr wird für die Entscheidungen über die Klimapolitik in der IMO entscheidend sein. Unser Bericht zeigt, dass es keine perfekte Politik gibt und dass ein erfolgreicher Übergang wahrscheinlich von der Entwicklung und dem Einsatz einer Mischung von Maßnahmen abhängt, die verschiedene Aspekte des Übergangs angehen können. Die Auferlegung marktorientierter Maßnahmen für die Schifffahrtsindustrie ist relativ unbekannt. Je eher die politischen Entscheidungsträger diese Herausforderung gemeinsam meistern können, desto besser für den Übergang, die Industrie und die Umwelt", sagte Dr. Alison Shaw, wissenschaftliche Mitarbeiterin am UCL und Mitverfasserin des Berichts.

 

18.01.22 10:57

1129 Postings, 376 Tage GalvangaaarSelber der Herr Platten

scheint nun erleuchtet worden zu sein. :-)

https://splash247.com/...h-the-international-renewable-energy-agency/

ICS kooperiert mit der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien

Die Internationale Schifffahrtskammer (ICS) und die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) haben eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, um den weltweiten Übergang zu umweltfreundlichen Kraftstoffen voranzutreiben.

Die Partnerschaft wird in den nächsten zwei Jahren einen Rahmen für die Unterstützung der ICS und der IRENA bei der Dekarbonisierung des Schifffahrtssektors schaffen. Sie wird es der Branche auch ermöglichen, in Fragen der zunehmenden Rolle erneuerbarer Energien bei der Dekarbonisierung der Schifffahrt enger mit den mehr als 160 Ländern und Territorien umfassenden IRENA-Mitgliedern zusammenzuarbeiten.

Die Organisationen werden einen regelmäßigen Informationsaustausch über das Energieangebot und die Energienachfrage in der Schifffahrt sowie einen Datenaustausch über Szenarien für künftige Kraftstoffe wie grünen Wasserstoff und Ammoniak sowohl für die Nationalstaaten als auch für die Schifffahrtsindustrie einrichten.

Guy Platten, Generalsekretär von ICS, sagte zu der Vereinbarung: "Wir müssen unsere Abhängigkeit von kohlenstoffintensiven Kraftstoffen für den Schiffsantrieb verringern, nicht zuletzt deshalb, weil die globale Flotte in den kommenden Jahren kohlenstofffreie Kraftstoffe in alle Länder der Welt transportieren muss. Unsere neue strategische Partnerschaft mit IRENA ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass der Transport von umweltfreundlichen Kraftstoffen selbst umweltfreundlich wird. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der Schifffahrtssektor weiterhin näher an die Erzeuger und Verbraucher herankommt, um den Übergang zu emissionsfreien Kraftstoffen zu erleichtern, und dass er ein wichtiger Teil der Lösung und nicht ein Blockierer des emissionsfreien Übergangs ist."


 

18.01.22 19:57

496 Postings, 2115 Tage ByakahTeco

an einem Crashday grün, muss man ja eigentlich fast nutzen, hier den Absprung zu wagen.

Gibt's zu den FF inzwischen eine Erklärung?

Überall Pläne zu Wasserstoff, Wasserstoff, Wasserstoff, aber kaum ein Unternehmen schafft es zu liefern.

Man kann sich natürlich vertrösten, in 10 Jahren sieht das anders aus und bis dahin einfach entdpannt -50 -60 -70 -80% Verluste aussitzen.  

18.01.22 22:50

159 Postings, 457 Tage ziggy07Byakah - Absprung

Erscheint mir jetzt nicht so eine brillante Idee. Minus ist Minus, ob jetzt 1 oder 10 %. Verkauf von ein paar FF und schon kann ein Wiedereinstieg teuer werden. Hier ist doch noch nichts entschieden und die Story weiterhin intakt. Ein bißchen Geduld kann Gold wert sein.  

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