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SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

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neuester Beitrag: 18.11.19 14:04
eröffnet am: 19.03.16 06:14 von: cicero33 Anzahl Beiträge: 536
neuester Beitrag: 18.11.19 14:04 von: Michael_198. Leser gesamt: 81245
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19.03.16 06:14
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595 Postings, 1403 Tage cicero33SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

Ich beobachte das Unternehmen SW Umwelttechnik bereits seit mehreren Jahren und denke, dass die Zeit nun reif für einen Kursanstieg sein müsste.

Die Österreichische SW Umwelttechnik stellt Betonfertigteile für die Bereiche Wasserschutz und Infrastruktur her. Man bearbeitet insbesondere die Märkte Österreich, Ungarn und Rumänien, wobei in Ungarn etwa 50% der Umsätze erwirtschaftet werden. In diesen Ländern stehen eigene Werke zur Fertigung der Betonteile bzw. gibt es auch einen Vertrieb. Man bezeichnet sich als Marktführer in bestimmten Bereichen. SW ist ein Familienunternehmen, welches seit dem Jahr 1910 am Markt aktiv ist.
Mit der Öffnung der Grenzen wagte man die Expansion in die Osteuropäischen Länder und baute dort insbesondere in den Jahren 2005 bis 2008 mehrere Produktionsbetriebe auf.
Mit der Finanzkrise und der teilweise massiven Rückgänge der Wirtschaften insbesondere in Ungarn und Rumänien (die Bauwirtschaft war mit Umsatzrückgängen von bis zu 50% massiv betroffen) kam das Unternehmen ins Schlingern zumal man für die Expansion hohe - zum Großteil fremdfinanzierte - Geldmittel aufgewendet hatte und die betriebliche Struktur auf wesentlich höhere Umsätze ausgerichtet war. Des weiteren kam ein starker Rückgang der ungarischen und rumänischen Währung hinzu. Die Folge waren hohe Verluste über mehrere Jahre hindurch. Mitarbeiter wurden stark abgebaut und zuletzt auch ein riskanter Geschäftsbereich abgestoßen.
Nun ist man wieder auf Kurs zumal vor allem die Wirtschaften in Ungarn und Rumänien wieder kräftig wachsen. Man bezeichnet sich mittlerweile als einen der profitabelsten Hersteller von Betonfertigteilen.

Zu den Zahlen:

Das Unternehmen weist zur Zeit einen Marktwert von etwa 5 Mio Euro (659.999 Aktien) auf.
Das Eigenkapital liegt nach dem 3. Quartal 2015 bei 3,5 Mio Euro.
Der Umsatz wird im Jahr 2015 etwa um 15% und damit auf ca. 60 Mio gesteigert werden können. Damit ergibt sich ein KUV 2015 von 0,08.
Zum Ende von Q3 ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,1 Mio Euro. Das nicht ausgewiesene Betriebsergebnis sollte geringfügig niedriger ausgefallen sein. Im Gesamtjahr 2015 sollte sich damit ein satter Gewinn ausgehen.

Besonders bemerkenswert sind jedoch die hohen CashFlows die das Unternehmen generiert. Aus dem laufenden Geschäft konnten im Jahr 2013 5,9 und im Jahr 2014 5,2 Mio generiert werden.
In beiden Jahren wurden Schulden im Ausmaß von jeweils mehr als 4 Mio rückgeführt.
Das Unternehmen hat also die Fähigkeit hohe Einnahmen zu erzielen, wenngleich dies bei der Betrachtung des Betriebsergebnisses nicht hervorgeht.

Warum liefert das Unternehmen also fortwährend hohe CashFlows bei einem gleichzeitigen niedrigen oder negativen Betriebsergebnis?:

Das Jahresergebnis wird jeweils durch die recht hohen Abschreibungen - welche primär mit den hohen Investitionen in den Jahren 2005 bis 2008 zusammen hängen ? belastet. Diesen Abschreibungen stehen vergleichsweise nur niedrige Bestandsinvestitionen gegenüber.

Des weiteren wirken negative Währungseffekte auf das Ergebnis. Seit 2006 hat der ungarische Forint um etwa 23% und der rumänische Leu um etwa 20% gegenüber dem Euro abgewertet. Diese Abwertungen wirkten sich in diesem Zeitraum mit etwa 14 Mio Euro auf die Bilanz und damit das Eigenkapital aus. In den Jahren 2006 und 2007 wurden die rumänischen Werke errichtet.
Man sieht damit, dass der starke Rückgang des Eigenkapitals in den letzten 10 Jahren in erster Linie mit Währungsverlusten und hohen Abschreibungen zusammen hängt. Das Unternehmen ist großteils in Euro verschuldet.

Unternehmen besser als es das niedrige Eigenkapital bzw, der niedrige Gewinn aussagt:

Natürlich ist die Fähigkeit eines Unternehmens Gewinne zu erzielen grundsätzlich von entscheidender Bedeutung. Die Gewinne sind schließlich jener Teil der GuV der für die Aktionäre verbleibt.
Wenn aber über Jahre hohe CashFlows generiert werden und damit klar wird, dass das Unternehmen Einkünfte aus dem Geschäftsbetrieb erzielen kann und die Gewinne nur ? sozusagen nicht sichtbar wurden ? dann sollte man schon einen zweiten Blick auf das Unternehmen werfen. In jedem der beiden letzten Jahre überstieg der CashFlow aus dem laufenden Geschäft den Marktwert des Unternehmens. Die hohen CashFlows ermöglichen einen raschen Schuldenabbau. Die Gesamtverbindlichkeiten erreichten mit Ende 2014 einen Stand von 76 Mio Euro ? fast 20 Mio unter dem Niveau von 2013.

Da die Werke einen sehr langen Lebenszyklus (30 ? 50 Jahre) aufweisen, sollten in den nächsten Jahren auch weiterhin nur niedrige (Bestands) Investitionen notwendig sein ? auch bei voller Aufrechterhaltung der ? Konkurrenzfähigkeit. Die Abschreibungen lagen in den Jahren 2009 und 2010 noch bei 5 bzw. 6 Mio jährlich und sind in den Jahren 2013 und 2014 bereits auf etwa jeweils 3,5 Mio angelangt. In den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass die Abschreibungen etwa auf dem Niveau der Neu- also der Bestandsinvestitionen ankommen.
Durch diesen Umstand sollten sich die hohen CashFlows auch im Gewinnausweis niederschlagen.

Pro und Contra:

Wie geschrieben liegt das ausgewiesene Eigenkapital des Unternehmens aktuell bei 3,5 Mio Euro. Würde man die Währungsverluste von 14 Mio unberücksichtigt lassen (was bilanztechnisch nicht möglich ist) läge das EK also bei 17,5 Mio. Dieser Umstand zeigt, dass die massiven Rückgänge des Eigenkapitals nicht durch unternehmerische Misserfolge - sondern zu großen Teilen wegen der Währungsverluste zustande kam.
Ein weiterer unberücksichtigter Umstand sind die hohen stillen Reserven des Unternehmens. Die Österreichischen Werke wurden 1910 und den sechziger Jahren errichtet bzw. die Grundstücke dafür angekauft. Insgesamt (Österreich, Ungarn und Rumänien zusammen) stehen die Grundstücke mit 4,6 Mio Euro in der Bilanz. Nach meinen Recherchen müssten diese Grundstücke einen wesentlich höheren Wert aufweisen, als sie in der Bilanz ausgewiesen sind. Je nach Berechnungsweise könnte sich hier ein Aufwertungspotential von etwa 14-20 Mio Euro ergeben.
Auch wenn man die Bilanz jetzt nicht auf diese Werte anpassen kann, so zeigt es doch, welche Substanz im Unternehmen steckt.

Ein weiterer positiver Effekt könnte das langsam erwachende Interesse von Investoren an Osteuropa sein. Gerade die Ungarische Börse lief in 2015 außergewöhnlich gut. Die Wiener Börse ist ja bekannt für ihre starke Ostlastigkeit. Das könnte ihr aber jetzt bei einer neuerlich aufkommenden Ostphantasie zugute kommen.

Als Negativ kann man - je nach Sichtweise - die politische Situation in Ungarn und Rumänien bewerten. Ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt hier bestehen.

Ein Risikofaktor ist auch die Abhängigkeit von EU-Fördergeldern. Der Unternehmensbereich "Wasserschutz"  lebt von diesen Fördergeldern. Ein Wegfall dieser Förderungen ist zwar aktuell kein Thema (eine neue Förderperiode ist kürzlich in Kraft getreten), würde aber beim WorstCase - wie etwa dem Zerfall der EU - wohl schlagend werden.

Mit Unsicherheit ist auch die Währungsentwicklung behaftet. Wie geschrieben, haben sowohl die ungarische als auch die rumänische Währung im letzten Jahrzehnt stark gegenüber dem Euro abgewertet. Nun scheinen die Währungen aber stabil zu sein. Die weitere Entwicklung ist aber dennoch schwer vorherzusagen.

Als Negativ ist auch die Börsennotiz zu sehen. Die Aktie notiert neben Berlin und Stuttgart (de facto 0 Umsatz) vor allem in einem niedrigen Segment der Wiener Börse. Ein Handel findet dort nur ein mal am Tag statt. Die Umsätze sind sehr gering.
Die Aktie kommt von über 130 Euro und notiert aktuell bei etwa 7 Euro in der Nähe des Tiefststandes.
Die Unternehmensführung bzw. die Aufsichtsräte bzw. Alteigner haben im Jahr 2015 in mehreren Tranchen insgesamt 19.400 oder 2,94% der ausstehenden Aktien gekauft.
Die Anteilseigner lauten nun wie folgt:

Wolschner Privatstiftung: 288.000 Stk oder 43,94%
VBG (Tochter der BKS-Bank): etwa 60.000 Stk oder knapp 10%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
Unternehmensführung: Vorstände, AR: 59.555 Stk oder 9,02%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
*Hansa Investment Fund: mehr als 5%
Im Streubesitz befinden sich demnach 20-30%.

Die Position Hansa Investment Fund erscheint nicht gesichert. SWUT weist die Gesellschaft zwar als Anteilseigner (größer als 5%) aus, jedoch halten diese Angaben meinen bisherigen Recherchen nicht stand.

Fazit: Das Unternehmen hat eindeutig den Turnaround geschafft. Dieser wurde aber wegen der negativen Währungsentwicklung und der nach wie vor hohen Abschreibungen nicht sichtbar. Bei stabilen Wechselkursverhältnissen sollte das Unternehmen das Potential haben 2-3 Millionen Euro netto im Jahr zu verdienen. Im Jahr 2015 dürfte man mit dem Gewinnausweis erste Hinweise darauf finden. Bei einem Kurs von 7 Euro liegt der Marktwert bei 4,6 Mio Euro, womit sich ein zukünftiges KGV (eventuell 2016 oder 2017) von etwa 2 ergeben würde. Wer also die Sicht auf die hohe Ertragskraft und die verborgene hohe Substanz in den Vordergrund rückt und das derzeit noch niedrige Eigenkapital von 3,5 Mio als vorübergehend und als schnell verbesserungsfähig betrachtet, der könnte in der Aktie gut aufgehoben sein.  
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510 Postings ausgeblendet.

29.10.19 05:35

595 Postings, 1403 Tage cicero33Kapitalerhöhung

Ja, sicher werden die neuen Aktien den bestehenden Aktionären zuerst angeboten.

Wie geschrieben, denke ich aber nicht, dass der Streubesitz umfangreich zu den Zeichnern gehören wird.  Damit verbleibt der Nutzen einer günstigen Kapitalerhöhung entweder beim Mehrheitseigner oder beim neuen Investor.

Hiffentlich lehnt der Aufsichtsrat den Vorschlag ab!



Dieser Hoffnung darfst Du Dich nicht hingeben!!!!

Die KE ist aus Meiner sicht, zur jetzigen Zeitpunkt schwachsinn.

Das sehe ich leider auch immer mehr so. Vor allem hätte man für das Unternehmen wesentlich mehr herausholen können. Analog zu den ausgezeichneten Zahlen sind die Kurse und auch die Umsätze stark angezogen. Und genau in diesem Moment unterbricht das Management diese erfreuliche Entwicklung mit einer unprofessionellen und meiner Ansicht sogar beispiellosen Meldung über die geplante Durchführung einer Kapitalerhöhung. Das unprofessionell und beispiellos bezieht sich jetzt ausschließlich darauf, dass man nicht gleichzeitig einen Preis genannt hat, wo die Kapitalerhöhung durchgeführt wird. Die Meldung hat ja auch kein Zeitfenster beinhaltet bzw. ist meiner Ansicht ja auch nicht garantiert, dass die KE tatsächlich statt findet.
Wozu also, eine solche Meldung heraus geben - ohne konkret dabei einen Preis zu nennen?
 

29.10.19 08:33

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanken

Vielleicht will sich ja F?hrungspersonal noch mal Eindecken.

Unprofesonell finde ich KE ank?ndigung in dieser Form, die letzten KE bei meinen anderen Unternehmen waren immer- Zeitpunkt, Preis & Verhãltnis ...  

29.10.19 19:54
1

13 Postings, 1016 Tage _buhmi_@Michael_1980

Sag mal, Du hast seit Deiner Anmeldung gestern (!) in 'zig Threads nur belangloses, unbegründetes, vollkommen unreflektiertes und mit Fehlern gespicktes Zeugs geschrieben, das im wesentlichen den vorangegangenen Beitrag inhaltlich kopiert, aber emotional deutlich verstärkt (zumeist ins Negative). Ich erlaube mir, die Vermutung in den Raum zu stellen, dass Du in Wirklichkeit eine Agenda hast, bzw. gar ein Bot / eine KI bist. Die tauchen ja leider immer häufiger in Internetforen auf und werden auch immer dreister.

:-(
--> ignore

PS: Ich glaube auch nicht, dass Du SWUT überhaupt kennst, geschweige denn Aktionär bist.  

29.10.19 20:01

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanke

Was sie glauben oder nicht ist mir Egal.
Vielleicht versuchen sie es mal mit einen Paradigmen wechsel, was f?r sie Belanglos ist, könnte andere Intressieren.

 

02.11.19 12:02

27 Postings, 332 Tage august170Ich denke ..

Eine Kapitalerhöhung kann man in diesem Zusammenhang positiv oder auch negativ sehen
.

Für die Eigenkapitalquote ohne stille Reserven ist diese sicher zuträglich.  

02.11.19 12:42

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedankem

KE stãrkt sicher das EK ABER die Frage bleibt warum jetzt, wo man Wirtschaftlich oben auf ist?
Vorallem auch die komische die halbherzige ank?ndigung  

02.11.19 13:57

1852 Postings, 5528 Tage soyus1Halbherzig?

Werter Michael_1980,

unter 20? hätte eine KE keinen Sinn gemacht (zuviel Verwässerung bei zu wenig neuem Kapital) und natürlich geht es jetzt der SWUT besser, sonst wäre auch nicht der Kurs so gestiegen.

Wegen halbherzig würde ich mal vor der eigenen Türe kehren. So wenig neuen Inhalt bei zugleich so vielen "Vertippern" findet man selten. Sorry, will nicht unhöflich sein, aber ist leider so.

Freundliche Grüße ;)
-----------
"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

02.11.19 14:29

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanken

Leider bin ich nicht im AR & habe nur die gleichen Info wie wir alle.

Vor jahren bei einen EK von 3% hãtte ich KE verstanden, jetzt wo man aus eigenerkraft in normale fahrwasser kommt, ist es f?r mich verwunderlich & Punkt, das ist meine Meinung.

Die lezten KE die ich bei Meinen Investionen hatte liefen i.e. so:
Ank?ndugung von KE + Datum + Verhãltnis + Info.
Darum mein Eindruck der halb Herzigkeit.
Weiters schliesse ich mich der Meinung an das SWUT mehr Wert ist als der aktuelle B?rsenwert darstellt, i.f. bin ich mit einer KE (ohne f?r Mich erkennenten Grund) kritisch.

Ihr Mimimi trãgt halt auch nicht viel zur Diskusion bei. Also vielleicht mal seber vor der Eigenen T?r kehren ;-)  

05.11.19 13:24

1852 Postings, 5528 Tage soyus1Diskussion & Zahlen

Natürlich war bei EK 3% das Risiko viel größer, aber in Wahrheit bzw. Großteils haben die Banken das gecheckt und die großen stillen Reserven gesehen, sonst hätten Sie damals nie die Umschuldung gemacht. Insofern wollte damals auch keiner eine KE (jedenfalls ich nicht), weil es hätte wie gesagt zu diesen Kursen um 6? viel zu wenig Kapital bei hoher Verwässerung gebracht.

Die Vorstände sind m.E. halt sehr darauf bedacht alles richtig zu machen bzw. die Corporate Governance Vorgaben bestmöglich einzuhalten. Vermute Sie werden da auch beraten weil Sie was KE betrifft keine oder wenig Erfahrung haben. Jetzt kann halt jeder größere Marktteilnehmer seine Interessen bekunden und dann kommt die KE mit den ausgeloteten Bedingungen. Ev. gibt es ja schon jemanden der größer Einsteigen will und um fair zu sein evaluieren Sie den Markt. Vielleicht legen Sie auch selbst nochmals nach; wird werden es sehen.

VIEL WICHTIGER sind die SUPER Q3 ZAHLEN. Rechne nun mit mindestens 11? EPS, somit ein KGV 2019 von unter 3 (je nachdem wie hoch der Kurs noch steigt).

PS: Diskussion schreibt man nicht so wie Sie das taten (auch die Groß- Kleinschreibung können Sie sicher besser) ;) halte es für besser weniger aber überlegt zu schreiben, aber jeder ist frei; Immerhin haben Sie Ihre Argumente gut dargebracht :) Danke dafür!
-----------
"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

05.11.19 15:15

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanken

Zahlen sind Top - Gewinn wurde Ordentlich nach oben geschraubt.
Da verwundert mich KE immer noch.

Ausblick Vorsichtig - glaube aber das in Ungarn & Romãnien weiterhin in die Inferstruktur Investiert wird.


Offensichtlich ist das kein Börsenforum sondern treffpunkt der Germanisten ...  ;-)  

05.11.19 16:46

1852 Postings, 5528 Tage soyus1Super Zahlen!!

Ja, wirklich top und Danke für Ihre Gedanken zum Ausblick!

Bin schon sehr gespannt wie Wien morgen reagieren wird. Stuttgart und Berlin ziehen schon an:

Geld- und Briefkurse

HandelsplatzGeld-Stk.GeldGeld-BriefBriefBrief-Stk.Spread Zeit

 

Wien
032,00 ?
28,00 ?0-12,50%16:00:02

 

Stuttgart
50031,00 ?
33,00 ?3206,45%15:11:45

 

Berlin
50031,00 ?
33,00 ?3206,45%15:11:46


Wegen Germanistikforum: Soll natürlich nicht im Vordergrund stehen, aber es ist eine Tatsache, dass man selbst eher Fehler macht, wenn man fehlerbehaftete Texte liest. Insofern geben Sie sich bitte mehr Mühe... z.B. Infrastruktur... oder verwenden Sie bitte ein Rechtschreibprüfprogramm. Immerhin lesen hier mehr als 100 Personen am Tag mit :) Danke!

-----------
"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

06.11.19 06:28
1

595 Postings, 1403 Tage cicero33Spitzen - Zahlen - nochmals getoppt!

Und schon wieder ist es passiert. Die ohnehin schon Super Zahlen des Halbjahres und die Erwartungen auf die weiteren Quartale wurden wieder getoppt. Der Umsatz  in Q3 lag bei etwa 39 Mio und das Ergebnis bei unglaublichen 3,8 Mio.

Schaut man sich das letzte GJ im Vergleich dazu an, sieht man, dass Q3 leicht stärker war als Q4.

Im Gesamtjahr 2019 sollten wir aber trotzdem locker über die 100 Mio Umsatz kommen.
Wenn man in Q4 nur ein Ergebnis von 2,3 Mio schafft, wären wir bereits 8 Mio.  Ich denke also nicht, dass es verwegen ist, wenn man mit einem Ergebnis von zumindest 8 Mio rechnet. Im Grunde könnten sogar 9 Mio heraus kommen, dafür bräuchte man ja auch nur 3,3 Mio, was ja angesichts der 3,8 Mio aus Q3 durchaus in Reichweite liegen könnte.
Sondereffekte sind natürlich nicht berücksichtigt.
 

06.11.19 07:02
2

595 Postings, 1403 Tage cicero33Fairer Aktienwert

Auch wenn es klar ist, dass sich ein derartiges Geschäftsjahr wie 2019 nicht fortschreiben lassen wird (es gab ja schon Hinweise im Quartalsbericht darauf), so meine ich doch,  dass  man hier durchaus auch höhere Marktkurse als diese zuletzt genannten 40 Euro noch als fair betrachten kann - auch unter Miteinbeziehung der Schuldensituation. Immerhin bedeutet eine hohe Ertragskraft auch die Fähigkeit die Schulden in einem höheren Tempo abtragen zu können.
Vor allem steigt damit aber die Chance auf zukünftig sehr hohe Dividenden.  Es wird dazu auch der Zeitraum verkürzt,  bis diese angestrebte EK-Quote von 25-30 % erreicht wird. Darüber hinaus verbessern sich weitere Kennzahlen wie das Gearing stark, was wiederum  eine Rating-Einstufung durch die Banken ermöglicht.
Es ist also nicht nur die KGV-Betrachtung die einen wesentlich höheren Marktwert als diese aktuellen 30 Euro als fair ansehen würde.
 

06.11.19 20:47

13 Postings, 1016 Tage _buhmi_Die Zahlen sind sehr gut...

und ich werde von meinem Ziel dreistelliger Kurse nicht abrücken. Ich setze dabei weiterhin hauptsächlich auf den Dividendentrigger, mit der selben Argumentation wie cicero33.

Die Kapitalerhöhung halte ich für vollkommen nebensächlich, da sie schlimmstenfalls das theoretische Kurspotential um gerade einmal 10% verringert (der schlimmste Fall ist dabei die Hypothese, dass das neue Kapital keinerlei zusätzlichen Ertrag bringt). Da ich das Kurspotential aber immer noch bei mehr als 200% ansetze, ist das in der Gesamtbetrachtung vernachlässigbar.

@Cicero: hast Du die neuesten Entwicklungen eigentlich in letzter Zeit auf w:o im Forum des kleinen Chefs wieder zur Vorlage gebracht? SWUT wurde dort ja vollkommen fehlanalysiert; teilweise mit abstrusen Argumenten. Die aktuelle Entwicklung sollte ja eine kleine Genugtuung für Dich sein ;)  

09.11.19 07:31

595 Postings, 1403 Tage cicero33#buhmi

@Cicero: hast Du die neuesten Entwicklungen eigentlich in letzter Zeit auf w:o im Forum des kleinen Chefs wieder zur Vorlage gebracht? SWUT wurde dort ja vollkommen fehlanalysiert; teilweise mit abstrusen Argumenten. Die aktuelle Entwicklung sollte ja eine kleine Genugtuung für Dich sein ;)



Nein, hab ich nicht!
Ich habe in den vergangenen zwei Jahren mehrmals auf die SW hingewiesen, jetzt ist es genug.

Sehe ich auch so, teilweise waren die Argumente abstrus, teilweise auch berechtigt - siehe die Vorbehalte wegen der niedrigen Liquidität.

 

14.11.19 15:03

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanken

Infos zur KE -
24,70 Bezugspreis Verhãltnis 10:1
Beginnend von 20.11. bis 04.12.2019.
66T neue Aktien  

14.11.19 15:08

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanken

werde neue Zeichnen, ist ein Fairerpreis. Vorallem das Vorstand  mitzieht ist positiv.  

17.11.19 08:45

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanken

Kurier  Bericht ?ber SWUT: Frisches Kapital wird f?r stãrkung EK & ?bernahmen gebraucht. Heuer Rekordjahr "Wãre froh wenn wir nãchstesjahr ãhnliches erreichen" so der CEO. Von BREXIT indirekt betroffen - Förderungen f?r Rumãnien & Ungarn werden gesenkt. Vorstand zieht bei der KE nat?rlich mit.


Darum jetzt die KE im Rekordjahr, nãchstes Jahr wãre dies zu diesen Preis ni ht mehr möglich?
 

17.11.19 08:57

252 Postings, 3654 Tage birraMichael

Kannst du bitte den Bericht aus dem Kurier komplett hier einstellen oder einen Link anbieten , danke  

18.11.19 06:41

595 Postings, 1403 Tage cicero33Kapitalerhöhung

Die Kapitalerhöhung wird nicht gemacht, weil die SW diese 2 Mio so dringend braucht und sozusagen, die Gunst der Stunde nutzen will. Diese 2 Mio machen gerade einmal 1/4 des operativen Jahresgewinnes 2019 aus und sind dementsprechend fast vernächlässigbar. 

Meiner Ansicht sprechen die Details zur KE klar dafür, dass hier ein Investor einsteigen will. Die Haupteigentümer - die Familie Wolschner - zieht ja nicht mit. Nachdem ich davon ausgehe, dass auch der Streubesitz - zumindest nicht in vollem Umfang mitzieht, würde die KE - ohne diesen von mir vermuteten Investor  - quasi zum Scheitern verurteilt sein.

Es ist davon auszugehen, dass der Investor diese von den Altaktionären nicht gezeichneten Stücke für sich vereinnahmt.

Darum jetzt die KE im Rekordjahr, nãchstes Jahr wãre dies zu diesen Preis ni ht mehr möglich?

Warum weißt du das? Ich kann die Kursentwicklung nicht voraussehen - du etwa?
Auch wenn die SW nächstes Jahr nur 3 oder 4 Mio verdient ist das KGV noch unter 6.

 

18.11.19 07:02

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanken

CEO spricht klar, das so ein Ergebnis nãchstes Jahr schwer erreichbar sei, i.f. werden wir uns vermutlich auf schwãchere Zahlen einstelen m?ssen.
SWUT haben nicht viele Investoren am schiern & die könnten bei schlechter werdenden Zahlen bzw. abk?hlung in Ungarn & Rumãnien -  aussteigen.
Börse ist ja nicht bekannt das bei schle hten Zahlen Aktien steigen. Schlecht nat?rlich zum vergleich zu den Rekordzahlen.

Es zieht die SW Stieftung nicht - daf?r kann es viele Gr?nde geben ...

F?r mich zãhlt das der Vorstand Mitzieht - bin aber am ?berlegen  

18.11.19 10:26

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanken

Was tut ihr bez?glich KE?  

18.11.19 13:03

27 Postings, 332 Tage august170Ich werde mitziehen...

da der Substanzwert Ende dieses Jahres schon bei über 50Euro pro Aktie liegt.
Damit kauft man einen Dollar um 50ct.

Von dem Ertragswert rede ich gar nicht derzeit.  

18.11.19 14:04

97 Postings, 21 Tage Michael_1980Gedanken

Danke f?r die ehrlichkeit  

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