SwissAktien starten nach Kredit-Vereinbarung durch

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eröffnet am: 27.09.04 20:34 von: lancerevo7 Anzahl Beiträge: 1
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27.09.04 20:34

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Swiss-Aktien starten nach Kredit-Vereinbarung durch


ZÜRICH - Die Fluggesellschaft Swiss hat nach der errungenen Grundsatzvereinbarung für einen neuen Bankenkredit über 325 Mio. Fr. an der Börse gepunktet. Die sehr spekulative Swiss-Aktie schloss als Tagesgewinnerin um 18 Prozent höher auf 9,32 Franken.

Zu Börsenbeginn hatte der Titel einen Senkrechtstart hingelegt und schoss um ein Drittel auf 10,55 Prozent in die Höhe. Danach setzten Gewinnmitnahmen ein und der Kurs ermässigte sich etwas. Rund 66 000 Aktien wurden gehandelt.

Der Handel mit Swiss-Aktien ist wenig liquide, weil sich ein grosser Teil der Anteile in der Hand von Grossaktionären befindet. Die Eidgenossenschaft und die beiden Grossbanken UBS und CS Group sowie eine Reihe weiterer Parteien halten 86,2 Prozent der Swiss-Stimmen.

Swiss hatte am Freitag nach Börsenschluss mitgeteilt, dass sie mit einem Bankenkonsortium aus Halifax Bank of Scotland, Barclays Capital, Credit Suisse, UBS und ZKB eine Grundsatzvereinbarung für einen besicherten Betriebskredit abgeschlossen hat. Damit würde dem Unternehmen netto zusätzliche Liquidität von 180 Mio. Fr. zur Verfügung stehen.

"Das sind gute Neuigkeiten für Swiss", sagte ZKB-Analyst Claude Zehnder der Nachrichtenagentur afx. Nach über einem Jahr Verhandlungen scheine der Kredit endlich in Griffweite zu sein. Dies gebe der Airline eine Verschnaufpause, in der sie einen Partner finden könne.

Eine Fusion mit der Lufthansa sei immer noch das realistischste Szenario, obwohl die deutsche Fluglinie sicherlich nicht an Swiss interessiert sei, solange diese den Turnaround noch nicht geschafft habe, sagte Zehnder weiter.

Auch wenn der neue Kredit bewilligt werde, bleibe Swiss in einem prekären finanziellen Zustand. Für die Swiss-Aktionäre blieben die Risiken hoch, trotzt des Kurssprungs, sagte Zehnders ZKB-Kollege Patrik Schwendimann.

Operativ laufe es der Swiss nach wie vor nicht wunschgemäss. Und das Umfeld bleibe mit den Billig-Airlines in Europa, den Überkapazitäten auf der Langstrecke sowie den unverändert hohen Erdölpreisen schwierig.
 

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