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Steinreich durchs Internet:

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neuester Beitrag: 28.11.06 06:36
eröffnet am: 26.11.06 14:02 von: denkidee Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 28.11.06 06:36 von: arivistspitze Leser gesamt: 736
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26.11.06 14:02
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112127 Postings, 6259 Tage denkideeSteinreich durchs Internet:

Prototypen der Web-2.0-Generation: YouTube-Gründer Chad Hurley (l.) und Steve Chen sind jetzt Multimillionäre. (Foto: AP)

Steinreich durchs Internet: Die Ideen der neuen Web-Helden

Im Silicon Valley herrscht wieder Champagnerlaune - der totgeglaubte Internet-Hype geht in eine neue Runde: Jungunternehmer stampfen binnen weniger Monate Erfolgsfirmen aus dem Boden, bringen sie an die Börse oder verkaufen sie für viele Millionen Dollar - die neuen Geschäftsideen in der Galerie.

Galerie: Womit die neuen Web-Helden Millionen machen

Der neue Schub im Internet-Geschäft stammt von einem Motor namens "Web 2.0". Das Kunstwort soll andeuten, dass sich das Internet durch die neuen Angebote weiterentwickelt hat. Die Grundidee heißt Community: Die Unternehmen liefern nur das Umfeld und die Technik, während die Inhalte - Bilder, Videos, Texte - von den Nutzern selbst geliefert werden. Beispiel YouTube.com: Der Video-Anbieter bekommt die Clips zu hundert Prozent von den Mitgliedern. Trotzdem war das Unternehmen dem Internet-Giganten Google 1,65 Milliarden Dollar wert.

Das Web-2.0-Modell ist für die Jungunternehmer besonders praktisch, weil man heute zunächst wenig Kapital braucht, um eine Online-Community aufzubauen. Programmierkenntnisse, gute Kontakte und ein paar Computer reichen aus, um eine gute Idee umzusetzen. Wenn man dann noch einen der zurzeit besonders spendablen Investoren findet, kann man durchstarten und mit etwas Glück Millionen machen.

Doch schon ziehen über der schönen neuen Web-2.0-Welt die ersten dunklen Wolken auf. Zweifler meinen, dass es sich erneut um eine Blase handelt, die genauso platzen wird, wie der Hype um Startup-Unternehmen vor ein paar Jahren. Dass die neuen Communities funktionieren, steht außer Frage. Doch noch ist offen, ob sich der Ansturm der Internetnutzer auch zu Geld machen lässt.

 
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26.11.06 14:09

112127 Postings, 6259 Tage denkideeSteve Chen und Chad Hurley (YouTube.com)

(Foto: AP)

Die neuen Web-Helden
Steve Chen und Chad Hurley (YouTube.com)

Die Idee: Auf YouTube.com kann jeder auf einfachste Weise anderen Internetnutzern Filmclips zur Verfügung stellen oder sie ansehen und bewerten. Mit dieser simplen, aber genialen Idee wurde YouTube innerhalb von nur wenigen Monaten die meistgenutzte Video-Website. Inzwischen werden dort täglich 100 Millionen Filme von Nutzern aus der ganzen Welt abgerufen.

Die Macher: Steve Chen (27) und Chad Hurley (29) sind schon länger im Internet-Geschäft: Sie gehören bereits zu den Gründern des Online-Bezahldienstes PayPal, den eBay im Jahr 2002 aufkauft. Anfang 2005 haben sie die Idee zu Youtube: Ihnen war aufgefallen, wie mühselig es ist, einen Videoclip über das Internet an Freunde zu verschicken. Ihr Produkt wird schon bald so häufig genutzt, dass sie Kredite aufnehmen müssen, um die enormen Speicherkapazitäten zur Verfügung stellen zu können. Das Risiko zahlt sich schließlich aus.

Die Millionen: 20 Monate nach der YouTube-Gründung verkaufen Chen und Hurley das Unternehmen für 1,65 Milliarden Euro an den Suchmaschinen-Riesen Google. Die beiden Senkrechtstarter können sich jeder schätzungsweise 250 Millionen Dollar in die eigene Tasche stecken.

Die Website: YouTube.com

 
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26.11.06 14:43

112127 Postings, 6259 Tage denkideeCaterina Fake und Stewart Butterfield (Flickr.com)

(Foto: Flickr.com)

Die neuen Web-Helden
Caterina Fake und Stewart Butterfield (Flickr.com)

Die Idee: Auf der Seite Flickr.com kann man einem Millionenpublikum - oder wahlweise auch nur seinen Freunden oder der Familie - seine Fotos zur Verfügung stellen. Die digitalen Bilder lassen sich auch per eMail oder Fotohandy auf die Website übertragen. Andere Nutzer können die Fotos nach Themengruppen oder Suchworten finden und sie bewerten und kommentieren. Inzwischen sind über 260 Millionen Bilder zu finden und 5,1 Millionen Nutzer registriert.

Die Macher: Caterina Fake (38) und Stewart Butterfield (34) lernen sich 2000 auf einer Party in San Francisco kennen. Er studiert Philosophie, sie Literatur. 2002 heiraten sie und gründen die Firma Ludicorp, mit der sie Onlinespiele entwickeln wollen. Dabei stoßen sie auf ihre Geschäftsidee: Jeder Spieler soll anderen Spielern sein Foto ganz einfach im Web zur Verfügung stellen können.

Die Millionen: Der Internetkonzern Yahoo kauft Flickr im April 2005. Der genaue Preis ist allerdings geheim. Experten schätzen, dass eine Summe im zweistelligen Millionenbereich gezahlt wurde.

Die Website: Flickr.com

 
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26.11.06 15:36

112127 Postings, 6259 Tage denkideeMark Zuckerberg (Facebook.com)

(Foto: redux/laif)

Die neuen Web-Helden
Mark Zuckerberg (Facebook.com)

Die Idee: Facebook.com ist eine Art digitales Jahrbuch für Schüler und Studenten. Jeder kann einen eigenen Steckbrief veröffentlichen und sich mit Kommilitonen und Mitschülern vernetzen. Facebook ist inzwischen eine der am häufigsten angeklickten Internetseiten der USA und hat fast 10 Millionen Mitglieder. Seit September 2006 können sich Menschen aus der ganzen Welt anmelden.

Der Macher: Mark Zuckerberg ist 22 Jahre alt, sieht noch immer wie ein Teenager aus und interessiert sich nach eigenen Aussagen nicht für Geld. Er entwickelt die Website im Februar 2004 an der Harvard University. Inzwischen ist der selbstbewusste Jungunternehmer in ein Loft in Palo Alto (Kalifornien) gezogen.

Die Millionen: Angeblich hat Yahoo bis zu einer Milliarde Dollar für die Übernahme von Facebook geboten. Auch andere Unternehmen umwerben Zuckerberg heftig, doch der 22-Jährige will seine Firma offenbar nicht verkaufen.

Die Website: Facebook.com

 
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26.11.06 21:12
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7462 Postings, 5401 Tage 2teSpitze2te Spitze (searchforvideo.com)

Will ich wenigstens hoffen, dass Fusa mal richtig Kohle bringt.

Spitze  

26.11.06 22:17

112127 Postings, 6259 Tage denkideeKevin Rose (Digg.com)

(Foto: flickr)

Die neuen Web-Helden
Kevin Rose (Digg.com)

Die Idee: Auf Digg.com empfehlen Internetnutzer interessante Fundstücke und Nachrichten aus dem Web. Durch Bewertungen entscheiden die Besucher selbst, welche News ganz oben stehen. Ursprünglich war das Angebot für Computerfreaks gedacht, inzwischen ist das Angebot soweit ausgedehnt, dass Digg.com zu den 25 beliebtesten Internetseiten der USA zählt.

Der Macher: Kevin Rose ist 29 Jahre alt und seit jeher Computerfan. Vor knapp zwei Jahren ruft er die Seite "Digg.com" ins Leben. Als Vorzeigeunternehmer der Web-2.0-Generation schafft er es sogar auf die Titelseite der "Business Week".

Die Millionen: Zuletzt kursierten Gerüchte, dass Rupert Murdochs News Corp. an dem Startup interessiert sei. Zwischen 60 und 200 Millionen Dollar soll Digg.com heute wert sein, doch Internet-Kid Rose will bislang nicht verkaufen.

Die Website: Digg.com

 
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26.11.06 22:59

112127 Postings, 6259 Tage denkideeTom Anderson (MySpace.com)

(Foto: AP)

Die neuen Web-Helden
Tom Anderson (MySpace.com)

Die Idee: Sehen und gesehen werden im Web - bei MySpace.com kann man sich und seine Interessen auf seiner eigenen Seite präsentieren und Gleichgesinnte finden. Das Konzept funktioniert: Inzwischen haben sich mehr als 100 Millionen Menschen in der Online-Community vernetzt. Schwerpunkt des Angebots ist die Musik: Viele Bands versuchen, über Myspace berühmt zu werden. Künftig sollen auch Videos eine große Rolle spielen

Der Macher: Als Gründer von MySpace geht der kalifornische Musiker mit Filmhochschulabschluss Tom Anderson (33) in die Internet-Geschichte ein. Im Jahr 2003 macht er aus dem ursprünglichen Angebot für kostenlose Datenspeicherung eine Online-Community. Dort präsentieren sich nicht nur Teenager, unbekannte Musiker und Exhibitionisten, sondern bald auch internationale Stars wie Tennis-Ass Roger Federer oder Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Angeblich melden sich jede Woche 500.000 neue Mitglieder an.

Die Millionen: Medienzar Rupert Murdoch zahlt im Juli 2005 satte 580 Millionen Dollar für das Unternehmen.

Die Website: MySpace.com

 
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26.11.06 23:05
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26159 Postings, 6071 Tage AbsoluterNeulingdenkidee (ariva.de)

Dieser Mann hat es geschafft.

Er bekommt von wikipedia für jeden nach ariva.de kopierten Beitrag 1 Eurocent: ein für ihn perfektes Geschäft bereits nach der ersten Woche war er Millionär, jeden Tag kommen 100.000 Euro dazu.  

27.11.06 04:45

112127 Postings, 6259 Tage denkideeLarry Page und Sergey Brin (Google)

(Foto: Getty)

Die neuen Web-Helden
Larry Page und Sergey Brin (Google)

Die Idee: Google ist bei weitem die erfolgreichste Suchmaschine im Internet. Doch das Unternehmen beschränkt sich schon lange nicht mehr aufs Finden von Suchworten. Inzwischen kann man bei Google Preise vergleichen, Orte aus dem Weltall betrachten, Termine organisieren und vieles mehr.

Die Macher: Larry Page und Sergey Brin (beide 33) begegnen sich bereits 1995 an der Stanford University und entwickeln den Vorläufer der heutigen Suchmaschine. 1998 gründen sie in einer Garage die Firma Google Inc. Ihr Ziel: "Die Informationen der Welt zu organisieren und sie allgemein zugänglich und nützlich zu machen." Ein weiteres Motto der beiden: "Don't be evil" ("Sei nicht böse").

Die Milliarden: Google steht für Erfolg in jeder Hinsicht - und das schon lange vor dem Web-2.0-Hype. Ende Oktober erreichte das Unternehmen einen Marktwert von 150 Milliarden Dollar. Das Privatvermögen der beiden Gründer wird auf je 14 Milliarden Dollar geschätzt.

Die Website: Google.de

 
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