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Aurelius

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neuester Beitrag: 22.11.19 15:12
eröffnet am: 18.09.06 20:23 von: dagoduck Anzahl Beiträge: 14477
neuester Beitrag: 22.11.19 15:12 von: MichaRafael Leser gesamt: 4092965
davon Heute: 23
bewertet mit 30 Sternen

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18.09.06 20:23
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540 Postings, 6939 Tage dagoduckAurelius

hat schon ne gute performance hingelegt  
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14451 Postings ausgeblendet.

18.11.19 20:07
1

117 Postings, 1054 Tage MAW2016Wundert

mich ehrlich gesagt nicht, das der Kurs nicht steigt, weil gleich wieder abverkauft wird.
Wenn der Kurs zu meinem Einstiegskurs kommen würde, würde ich die Scheiß Aktie auch gleich abstossen wollen.
Solenl mir doch erstmal die Herren vom Vorstand zeigen wie toll ihr U ternehmen ist und das mit eigenem Zukauf von Firmenanteilen beweisen.
Damit jeder Aktionär weiß, der Vorstand steht hinter dem Unternehmen und glaubt an steigende Kurse.
Tun Sie aber nicht.
Stattdessen fällt der Kurs Stück für Stück und erreicht bald die 30 Euro.
Wann bemüht sich die Vorstandschaft endlich mal darum ihr ARP weiter zu führen um eine gewisse Kurspflege vorzunehmen.
Mich würde echt brennend Interresieren wo das Geld dafür geblieben ist, nicht das es womöglich für andere Zwecke verwendet wurde.
Der Kurs wiederrum ist ja fast schon ein Schnäppchen für ein ARP, aber auch wieder sehr günstig für die Herren von Vorstand.
Also worauf warten, greifen Sie zu meine Herren...  

18.11.19 20:25
2

1614 Postings, 850 Tage LupinEntwicklung + Kurs

Würde der Kurs woanders stehen wären hier alle hoch zufrieden mit der operativen Entwicklung (Solidus, letzte Zahlen) und den Aussichten (HY+OD+Ghotel). Dividende wird wohl gut werden, ob das Geld über ARK oder Divi fließt ist doch egal - Divi ist mir sogar lieber.

Geld ist genug vorhanden (hoffentlich ein großer Teil schon für die Divi reserviert damit es keine Überraschungen gibt). Also das wird nicht der Grund sein weshalb das ARK eingestellt wurde.

Aufgabe der Geschäftsführung ist es nicht den Kurs hoch zu pushen sondern Gewinne zu erzielen. Und irgendwie klappt das doch eigentlich ganz gut.

Ich habe keine Erklärung für den aktuellen Kurs. Hätte ich nicht dieses Gefühl, dass irgendwas nicht ganz koscher ist (zB Probleme bei einzelnen Beteiligungen die in ihrem konkreten Ausmaß nicht bekannt sind), würde ich sagen man müsste massiv nachkaufen.

Man muss wohl einfach auf die Divi-Ankündigung und den anschließenden Hochlauf warten.  

18.11.19 22:42
2

256 Postings, 1213 Tage lucky_dejavuBis zur Divi ist es noch sooo lange hin!

Des Weiteren, wer die Aktie die letzten Jahre beobachtet hat, weiß das die Aktie am Ex-Dividendentag fällt wie ein Stein.
Und dann wartet man gefühlt ne halbe Ewigkeit bis die Aktie irgendwann vielleicht mal anspringt.

Das ist aber nur meine Meinung/Erfahrung...  

19.11.19 08:19
5

184 Postings, 281 Tage FaktenTakten12Kursentwicklung ist m.E. zu erklären, da es sich

hier um nachvollziehbare Bewegungen handelt.
- Aurelius ist ein sogenannter Marktenger Wert. Da relativ wenig Aktien gehandelt werden, sind durch relativ kleine Aktionen größere Schwankungen möglich, die natürlich durch die Markteilnehmer verstärkt werden
- ein bis zwei Leerverkäufer sind fast durchgehend über der Meldeschwelle im Bundesanzeiger und wenn man die Meldungen über Jahre mal zeitlich zusammenführt, liegt die Vermutung nahe, dass die sich ein bisschen die Bälle zu spielen.
- vor einiger Zeit habe ich zwischen Privat- und Firmendepots umgeschichtet, habe also Käufer und Verkäufer zeitgleich vertreten und habe so über mehrere Tage ohne wesentliche  Dritteinflüsse den Kurs bestimmt
- aus meiner Sicht ist es nicht möglich, erhebliche Anteile von Aurelius zu erwerben ohne den Kurs nach oben zu ziehen, da eben wenig Anteile in der Handelsleqidität sind.
Macht jedoch im Sinne einer Übernahme auch keinen Sinn, da ohne die erfahrenen Mitarbeiter die Wertschöpfung endlich ist.
Ich habe Aurelius auch schon für über 50 Euro gekauft und finde diesen Preis nicht zu hoch gemessen an dem Unternehmenswert. Natürlich kauft jeder gern zum besten Preis, dass ist aber ein anderes Thema.
Mein Durchschnitt liegt etwas über dem jetzigen Nivea. Allerdings nutze ich die Schwankungen mitunter zu einigen begleitenden Tradingaktionen und habe die letzten Jahre auch ganz nette Dividenden erhalten.
Da ich in einem vergleichbarem Geschäftsfeld unterwegs bin, beurteile ich auch die Arbeit und Erfolge etwas anders und bin der Meinung, dass hier recht gute Arbeit geleistet wird.
Etwas mehr Transparenz in Sachen ARP und einiger anderer Punkte wünsche ich mir allerdings auch. Hier wäre es hilfreich die IR regelmäßig zu kontaktieren und somit etwas zu bewirken.  

19.11.19 08:21
1

166 Postings, 696 Tage MichaRafael@lucky_dejavu: Fällt wie ein Stein?

Was mit Kursen am Tag nach der Dividende passiert, ist bekannt: er sinkt üblicherweise um die Dividende, aber fällt wie ein Stein?
Ich zeige nochmal den Kursverlauf der letzten Jahre, auch wenn das eine Wiederholung ist.

Der Kurs ist nur einmal gefallen wie ein Stein. Die Ursache kennen wir. Hat mit Dividende nichts zu tun.
Bemerkenswert finde ich andere Teile der Kursentwicklung.
- Der fast kontinuierliche Anstieg 2015 bis hinein in 2017 und nach dem Crash die Erholung des Kurses mit gleich steilem Anstieg über 1 Jahr.
- Das kontinuierliche Fallen des Kurses mit Halbierung über 3/4 Jahr in 2018.

Solche Entwicklungen in ihrer Ursache zu interpretieren, wäre interessant, um möglicherweise auch das gegenwärtige Dümpeln um die Marke 36 verstehen zu können.

Mir fehlen leider die Informationsquellen. Deswegen lese ich gerne hier im Forum, um mehr zu erfahren.
Vielleicht können unsere Experten sich nochmal gezielt zum Thema äußern?  
Angehängte Grafik:
aurelius_kurs_kurs_x.png
aurelius_kurs_kurs_x.png

19.11.19 12:17

166 Postings, 696 Tage MichaRafael@FaktenTakten

Erstmal Dank für deine Stellungnahme zum Kursgeschehen.

Du arbeitest ja näher am Börsengeschehen.
Ich hätte dich gerne dazu etwas gefragt.

- (1) Enger Markt und Beeinflussung der Kurse durch Transaktionen einzelner Marktteilnehmer, auch Leerverkäufe unter Meldeniveau

- (2) Gute Arbeit der Aurelius und Zielrichtung Aktionärswohl

Einverstanden?

(1)
Große Transaktionen beeinflussen den Markt, in einem engen Markt sicher besonders zuverlässig und deutlich.
Was wäre mit der Summe kleiner Umsätze? Im Forum wird immer wieder in diese Richtung (unterschwellig?) argumentiert.
Können Leerverkäufer unterhalb der Meldeschwelle die Kurse beeinflussen?

Wie sind lang anhaltende Kursentwicklungen (Steigen und Fallen) in diesem Sinne zu erklären?
Ich weiß noch, wie, vor dem Crash, die Aurelius in den Medien immer wieder vertreten und "hochgelobt" wurde. Die Argumente PRO kamen dauerhaft immer wieder. So hat man mich auch weichgeklopft. Mit Folgen.
Ich kenne auch eine Marketing-Firma und deren Mitarbeiter, deren Geschäftsmodell es ist, Artikel pro Kunde (wäre in unserem Fall Aurelius) in der Fachpresse unterzubringen.
Und dann reagiert der Kurs?

(2)
Ich will es jetzt mal etwas polemisch ausdrücken, ok?
Ein Mitarbeiter des Aurelius-Konzerns, inklusive Vorstand, geht doch nicht morgens zur Arbeit, um für das Wohl des Aktionärs reinzuhauen!
Er arbeitet für sich selbst und für das Wohlergehen seiner Firma.
Das trifft doch besonders zu, weil der Vorstand zweimal groß ausgestiegen ist, ehe der Kurs in die Knie ging.
Ende Polemik.
Was kann, darf, muß ein Aktionär erwarten?

Oje! Lieber FaktenTakten, könntest du bitte dazu etwas sagen?

Mit besten Grüßen!
NN



 

19.11.19 18:37

1457 Postings, 4674 Tage ZyzolFakten ?

schafft der Markt und heute haben wir dafür ein bestes Beispiel.
 

20.11.19 17:27
2

9 Postings, 487 Tage AllesGute1968Nur Fakten zählen

Wenn man so manchen Kommentar hier so liest, dann frag ich mich, ob ein Investment in Aktien überhaupt das Richtige für diejenigen ist, die hier immer jammern. Das Team von Aurelius macht seit Jahren einen guten Job. Das der Kurs vor einiger Zeit viel höher Stand hat mehrere Gründe. Erstens waren es andere Zeiten, alle wollten in Aktien investieren fast alle Kurse stürmten nach oben und dann kam der Handelskrieg, der Brexit und die Angst vor steigenden Zinsen. Und ups da waren Aktien out. Ich bin eigentlich kein Trader aber bei Kursen um 33? musste ich einfach noch mal richtig nachkaufen. Zwischenzeitlich lag Aurelius höher, aber es gab ja auch eine ordentliche Dividende. Wo der Kurs liegen könnte dafür reicht eigentlich ein Taschenrechner. Angenommen es wird wieder eine Dividende von 3? ausgeschüttet dann besteht durchaus die Möglichkeit, dass der Kurs noch ein wenig hochläuft. Bei einem Kurs von 40? wären das immerhin noch 7,5% Dividendenrendite. Es kann sich jeder selbst ausrechnen, wo der Kurs hinläuft, wenn auch nur 1? oder 2? mehr ausbezahlt werden. Bei 5? besteht zumindest die theoretische Chance, dass der Kurs auf 65? hochläuft. Das würde Aurelius ca 114 Mio. Euro kosten. Angesichts der letzten Verkäufe ein nicht so abwegiges Szenario. Des Weiteren liegt der Kurs aktuell unter NAV. Das ist eine gute Absicherung nach unten. Viel mehr interessiert mich, wofür Aurelius eine 200Mio. Anleihe rausgeben will. Womöglich steht hier ein Deal im Haus, von bisher nicht gekannter Größe. Zur Auskehrung der Dividende werden Sie es wohl nicht verwenden.  

21.11.19 15:53

1343 Postings, 3771 Tage mh2003Aurelius AB Anleihe 75 Mio. EUR

21.11.19 16:04
1

1343 Postings, 3771 Tage mh2003Und die Pressemitteilung dazu:

DGAP-News: AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA / Schlagwort(e): Anleiheemission
21.11.2019 / 16:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
AURELIUS Equity Opportunities AB platziert erfolgreich Anleihe im Volumen von EUR 75 Mio.

NICHT ZUR VERÖFFENTLICHUNG ODER VERBREITUNG IN BZW. INNERHALB DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, AUSTRALIEN, KANADA, JAPAN ODER ANDEREN LÄNDERN, IN DENEN DIE VERÖFFENTLICHUNG ODER VERBREITUNG RECHTSWIDRIG WÄRE

- Anleihe im Volumen von EUR 75 Mio. bei institutionellen Investoren platziert

- Zinssatz in Höhe des 3-Monats-Euribor zuzüglich einer Marge in Höhe von 425 Basispunkten

- Laufzeit von 5 Jahren, Fälligkeit November 2024

- Verwendung des Emissionserlöses für weiteres Wachstum

München, 21. November 2019 - AURELIUS Equity Opportunities AB, eine 100% Tochtergesellschaft der AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA (ISIN DE000A0JK2A8), hat heute erfolgreich eine unbesicherte, nicht nachrangige Anleihe in Höhe von EUR 75 Mio. mit einer Laufzeit von 5 Jahren und einem Zinssatz in Höhe des 3-Monats-Euribor (festgelegt als mindestens 0) zuzüglich einer Marge in Höhe von 425 Basispunkten platziert. Die Anleihe kann auf bis zu EUR 200 Mio. aufgestockt werden. Die AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA garantiert die Anleihe.

"Die erfolgreiche Platzierung dieser Anleihe unterstreicht das Vertrauen internationaler Investoren in die AURELIUS Equity Opportunities und unser Geschäftsmodell", so Dr. Dirk Markus der Vorstandsvorsitzende von AURELIUS. "Wir sehen derzeit eine Vielzahl an Opportunitäten am Markt, das aktuelle wirtschaftliche Umfeld führt zu Sondersituationen, die wir konsequent nutzen möchten, um unser Portfolio organisch, aber auch durch strategische Add-on-Akquisitionen weiter auszubauen. Durch den Emissionserlös ist unser Spielraum hierfür nun noch höher. Die Möglichkeit einer Aufstockung erhöht diese Flexibilität zusätzlich."

DNB Markets und Pareto Securities begleiteten die Transaktion als Joint Bookrunner.

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...on-eur-mio/?newsID=1230167  

21.11.19 16:55
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18 Postings, 939 Tage PlatinjägerMH

also umgerechnet  ca. 0.4% für eine Anleihe finde ich nicht so viel..  

21.11.19 17:05

1343 Postings, 3771 Tage mh2003Nicht ganz

100 Basispunkte sind 1%, d.h. hier sprechen wir von 4,25% über dem 3-Monats-EURIBOR. Allerdings ist dieser laut der ersten Mitteilung immer mindestens 0,0%. D.h. wir sprechen hier von einer Verzinsung von 4,25% plus x (heute steht der 3M-Euribor bei ca. -0,4%).

 

21.11.19 17:09

153 Postings, 4665 Tage fel216Anleihe

Was eine massive Anleihe... 75m ! Wieviel haben sie damals für Office Depots Europe bezahlt?

Unter dem Aspekt, dass sie normalerweise weniger als 10m ? für einen Deal ausgeben werden sie mit 75m einen schönen Elefanten abschiessen können! Meiner Meinung nach wird das eine ähnliche größe wie ODE haben, also >1mrd Umsatz... brutal !
Grüße  

21.11.19 17:12

18 Postings, 939 Tage PlatinjägerMH

Stimmt! Sorry! Habe langsamer gedacht als ich gedacht habe :-D  

22.11.19 08:17
1

166 Postings, 696 Tage MichaRafael@sirmike: Wandelanleihe und Aktienrückkaufprogramm

Wie schätzt du die finanzielle Lage von Aurelius ein anläßlich der neuen Anleihe und dem aktuellen Stand der Entwicklung bezüglich der Wandelanleihe (fällig bis 1.12.20) und dem Aktienrückkaufprogramm (z.Z. nicht mehr aktiv) und dem aktuellen Kurs der Aktie?
So eine Zusammenschau wäre, meine ich, sehr informativ.
Wir hatten ja hier im Forum einen Teilnehmer, der feste behauptet und begründet hatte (bis er rausgeflogen ist), Aurelius stehe vor einem finanziellen Problem.
 

22.11.19 09:14
2

94 Postings, 408 Tage Perca@MichaRafael

Ich glaube, da muss man differenzieren. Ja, er hat es fest behauptet. Aber seine "Begründung" war mWn, das er nicht weiß, was nach den Zahlen Q3 passiert ist und es ja sein könne, dass das ganze Kapital abgezogen wurde und deswegen Aurelius nun pleite ist. Was übrigens bedeuten würde, dass der Vorstand sich bewusst und willentlich zu einem Aufenthalt im Gefängnis bereiterklärt hätte und persönlich haften würden (vgl. §93 AktG). Ob dies wahrscheinlich ist, das jemand, der gut verdient, gut lebt und ein Unternehmen führt freiwillig ins Gefängnis geht und sein Vermögen abgibt ist eine andere Frage, ich habe da eine ganz klare Meinung zu.
Es liegt ein Testat eines großen WP vor, wenn ich es richtig im Kopf habe, abgesehen von der NAV ohne kritische Anmerkung. Sofern erachte ich es als krude Theorie von ihm, dass die Liquidität zwischen den Berichten dem Betrieb entzogen werden würde und pünktlich zum Bericht kurz wieder zur Verfügung gestellt wird.

Zur Anleihe habe ich selbst noch keine genaue Einschätzung, 75-200 Mio, es kann positiv sein, es kann negativ sein, es ist jetzt entscheidend, wie das Geld investiert wird. Wenn hiermit eine jährliche Rendite von über 5% erzielt werden kann, ist es als positiv anzusehen. Schafft man hiermit keinen Wachstum oder Kosteneinsparungen ist sie negativ anzusehen. Dies wird aber erst die Zukunft zeigen, insofern kann man jetzt noch keinen Schluss ziehen. Was den Zinssatz betrifft, ich hatte einen etwas niedrigeren Zinssatz erhofft mit einer 3 vor dem Komma, wenn ich es jedoch grob mit den anderen Neuemissionen vergleiche, allerdings sehr grob, da ich die Bonität der anderen nicht kenne und nur wenige angeschaut habe, ist es vollkommen in Ordnung.  

22.11.19 10:26

1229 Postings, 2875 Tage action72Schaetze

Das sie was groesseres kaufen wollen
Und die meisten Deals haben sich ja verdoppelt oder ver Vielfache
In wenigen Jahren....
Da ist aurelius glaub ich egal ob sie 3oder 5% Zinsen zahlen  

22.11.19 11:24
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94 Postings, 408 Tage PercaZinssatz egal?

Zwischen 3% und 5% Zinsen ist der Unterschied immerhin 2%, oder um es absolut zu betrachten, bei voller Ausschöpfung der Anleihe 4 Mio per anno, macht über eine Laufzeit von 5 Jahren 20 Mio Euro. Zum Vergleich, das sind 1,8% des aktuellen Börsenwertes, von dem wir hier sprechen, gut 1/3 des Wertes von Hanseyachts. Ich hoffe doch mal sehr, das ihnen das nicht egal sein wird.  

22.11.19 11:35

1229 Postings, 2875 Tage action72richtig. maximal

aber wenn sie 200aufnemhen
und später was
für 400verkaufen
minus 50millionen kredit. bzw 42,5
und paar millionen arbeitsaufwand
bleibt trotzdem nett was übrig
 

22.11.19 12:09
1

94 Postings, 408 Tage PercaZukunft

Das mag in Zukunft (hoffentlich) so aussehen, aber wem heutige reale Verluste egal sind, weil man zukünftige erhoffte Erträge gegenrechnet, der agiert längst nicht mehr als umsichtiger Kaufmann und disqualifiziert sich als Geschäftsführer. Es gibt zwei Schrauben zum Drehen, einmal die Ertragsseite, einmal die Aufwandsseite. Man versucht immer an beiden zu drehen, Ertrag steigern, Aufwand minimieren. Die eine Schraube wird nicht nach Prinzip Hoffnung vernachlässigt. Egal wie hoch der Gewinn ist, ein Unternehmen wird und muss immer gewillt sein, die Kosten zu reduzieren.  

22.11.19 12:16

166 Postings, 696 Tage MichaRafael@Perca: mehr als nur die aktuelle Anleihe

Es geht um mehr. Ich meine, man müßte das Gesamtbild sehen. Die Wandelanleihe wird spätestens 1.12.20 fällig.
Was passiert bis dahin oder dann unter den erkennbaren Bedingungen?
(Sind eigentlich schon Teile der Anleihe getilgt? Sorry bin Laie.)
Warum hat Aurelius eigene Aktien gekauft (ARP)? Nicht um den Aktionären eine Freude zu machen, sondern um die Wandlung günstig bedienen zu können?
Wie müßte der Kurs der Aktie optimal für Aurelius verlaufen, um mit der Wandlung Geld zu verdienen?
Hängt damit auch der in 2018 erzielte Gewinn mit Geschäften eigener Aktien zusammen?
Was ist, wenn nicht gewandelt wird, braucht man dann (wieviel) Geld?

Ein weiterer Aspekt zur Einschätzung der finanziellen Situation wäre, inwieweit die Restrukturierung der gekauften Firmen erfolgreich ist, besonders der große Brocken Office Depot.
Wir leben ja doch fast ausschließlich von Aurelius-Infos. Eine gewisse Vorsicht diesbezüglich ist doch klar und notwendig.

Perca, ich glaube, daß Aurelius rational und gut beraten agiert.
Wenn wir deren Überlegungen nachvollziehen könnten und würden, was käme dabei heraus?
Und was könnten wir für das Wohl unseres Aktienbestandes erwarten?

Ich habe "Sir Mike" angesprochen, ob er uns dazu vielleicht etwas sagen könnte. Das deshalb, weil ich im Web eine gute, ältere  Analyse von ihm gefunden habe.

 

22.11.19 12:45
2

94 Postings, 408 Tage PercaMR

So wie ich das sehe, wird der Wandlungspreis 2020 bei knapp unter 40 Euro liegen. Liegt der Aktienkurs dann über 40 Euro, wird die Anleihe in Aktien gewandelt. Dies führt dann einerseits dazu, dass Aurelius quasi draufzahlen muss, andererseits kommen mehr Aktien in unterschiedliche Hände, der Gewinn wird dann tlw. schnell realisiert, sodass das Angebot der Aktien steigt und der Preis fällt. Liegt der Kurs jedoch unter dem Wandlungspreis, so ist davon auszugehen, dass keine Wandlung erfolgt, die Anleihe wird regulär zurückgezahlt, Aurelius hat sich zu günstigen Konditionen somit finanziert. Aus Sicht von Aurelius wäre ein hoher Kurs vor Ende 2020 somit wohl nicht nur vorteilhaft. Evtl ist ja auch deswegen das ARP eingestellt, man hat genug eigene Aktien zum Wandeln, möchte den Kurs aber auch nicht weiter nach oben treiben, damit eben nicht gewandelt werden muss. Hier spekuliere ich aber nur stark, ich müsste mich da mal länger mit den gesamten Vor- und Nachteilen beschäftigen, dafür habe ich aktuell keine Zeit. Vlt. habe ich auch einen Denkfehler drin.  

22.11.19 14:15

166 Postings, 696 Tage MichaRafael@Perca: Vernetztes System von Multifaktoren

"Aus Sicht von Aurelius wäre ein hoher Kurs vor Ende 2020 somit wohl nicht nur vorteilhaft. Evtl ist ja auch deswegen das ARP eingestellt, man hat genug eigene Aktien zum Wandeln, möchte den Kurs aber auch nicht weiter nach oben treiben, damit eben nicht gewandelt werden muss."

Da irgendwo liegt der Hund begraben.

Und wir als "Kleinaktionäre" (sorry, ich will hier niemandem auf die Füße treten) hängen einfach hinten dran.
Ja, was tun? Bestand halbieren und den 2. Teil in was anderes investieren?  

22.11.19 15:02

94 Postings, 408 Tage PercaWas tun? Welche Strategie?

Ich bin hier als Kleinaktionär langfristig orientiert drin. Ich persönlich sehe langfristig die Chancen größer als die Risiken (die definitiv auch bestehen, keine Frage) und habe Aurelius nur in meinem Rentendepot, leider ist meine Rente noch eine lange Zeit entfernt. Hier erfreue ich mich derweilen der hohen Dividende, die hoffentlich noch lange gezahlt wird, um mein Depot weiter zu diversifizieren. In diesem Portfolio möchte ich möglichst wenig verkaufen und setze eher auf dividendenstarke Aktien (bspw. auch Shell, Aroundtown...) um mit den Dividenden das Risiko zu streuen, Kursgewinne werden aber natürlich auch gerne mitgenommen, Verluste können über die Laufzeit ausgeglichen werden. Daher nehme ich hier aktuell keine Veränderung vor.
Für kurzfristige Invests gibt es für mich interessantere Alternativen, hier bin ich dann mit meinem anderen Depot tätig, wobei mein "kurzfristig" für viele auch eher "langfristig" ist, ich bin kein Trader, wenn ich der Meinung bin, eine gute Aktie gefunden zu haben, bleibe ich so lange in ihr, bis ich nicht mehr von ihr oder ihren Wachstumsaussichten überzeugt bin. Ich versuche mich dabei aus kurzfristigen Schwankungen, die natürlich und dauerhaft vorkommen, herauszuhalten, man schafft es eh zu selten, richtig ein- und auszusteigen. Finde es eh amüsant, wie in unterschiedlichen Foren (nicht hier, bspw. beim Bitcoin oder Wirecard) Experten ihre Prognosen jeden Tag posten und sich für ihre 33% Trefferquote feiern und diejenigen, die auf die 67% aufmerksam machen, beleidigen. Nur selten versuche ich mal nach Shortattacken den Rebound auszunutzen.  

22.11.19 15:12

166 Postings, 696 Tage MichaRafael@Perca: Investieren mit Plan, und dabei bleiben

Du sprichst mir aus meiner (Erfahrungs-) Seele.
Ich hatte früher eine Handelsstrategie, die zuverlässig ins Minus geführt hatte.
Erst nach Umstellung auf GEDULD gepaart mit organisatorischen Maßnahmen, nämlich zu dokumentieren, warum ich ein Papier gekauft habe, geht es mir besser.

In jüngster Zeit sind einige Titel aus einem tiefen Jammertal in die Gewinnzone aufgestiegen. Beispiel? Siemens und Goldwerte, auch Infneon ...
Leider Aurelius noch nicht. Aber mein Investment ist überschaubar. Und ich habe - auch dank geänderter Strategie - keine Eile.

Trotzdem möchte ich wissen, warum das Papier bei 36-39 klebt.
 

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