Energiegefahren und die Verantwortung der Firmen

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neuester Beitrag: 27.12.19 16:29
eröffnet am: 04.05.14 11:08 von: lars_3 Anzahl Beiträge: 1036
neuester Beitrag: 27.12.19 16:29 von: The_Hope Leser gesamt: 457872
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19.05.14 17:55
3

6410 Postings, 3772 Tage kieslyJahrelang Gewinne abgesahnt

ohne zu überlegen welche Kosten man den "Nachfolgern" hinterlässt,
egal wann 'abgeschaltet' wird ! So wird ein "Schuh" draus.
Die "Herrschaften" wurden nicht gezwungen, sondern subventioniert und konnten
somit ohne Risiko diese Geld verdienen, ohne sich um die Nachsorge ihres Handelns zu kümmern.
Und Alkohl wird vieleicht teurer (durch Steuern) weil man vermeiden will,
daß zu viel Konsum die Gesellschaft total verblödet !!  

19.05.14 18:16
1

45 Postings, 3310 Tage RechnernSichere Energieversorgungngsweise

Zwangsweise Atom abschalten außerdem sofort keinen Strom mehr aus Kohle.

Als Gaslieferant würde ich sofort die Gaspreise mindesten verdoppeln. Und wenn gerade die Sonne nicht scheint in den Wald gehen und den Naturpark Schwarzwald abholzen.
 

19.05.14 18:31
1

6410 Postings, 3772 Tage kieslyJa die Mär von der 'sicheren' Energieversorgung

durch Atomkraft, und obendrein noch außerordentlich günstig, stimmt's !?
Wer das heute noch glaubt, ignoriert gerne vieles.  

19.05.14 19:11
2

45 Postings, 3310 Tage RechnernVersorgungssicherheit

Täglich wird gewalttätige gegen Strom aus Kohle und Atom demonstriert. Sofort alle diese Kraftwerke abschalten und die Demonstranten vor dem Holzofen im dunkeln sitzen lassen.
 

19.05.14 19:27

6410 Postings, 3772 Tage kieslyJa genau, als in meiner Gegend

ein Atomkraftwerk verhindert wurde, drohte die Politik auch damit,
daß bald "die Lichter ausgingen".
Damals gab's sogar einen Schlager dazu, und einige Jahre später war dieses Lied
der Auslöser für große Lacher über "die Politik".  

19.05.14 19:41
1

9052 Postings, 3870 Tage noogmanDie Grundversorgung mit Strom

ist eine anspruchsvolle Sache. Solange fossile Energie und Kernenergie den Löwenanteil der Energieerzeugung inne hatten war dies relativ einfach. Die Versorgung ist hier leicht an den Bedarf anzupassen. Da aber in den letzten Jahren der Anteil an regenerativer Energie sprich Wind und Solar enorm gestiegen sind sieht das Ganze schon etwas anders aus. Das liegt daran das hier die Produktionsschwankungen um ein vielfaches höher sind. Diesen Schwankungen ist das Leitungsnetz nicht wirklich gewachsen. Es fehlt an Speichern welche diese Schwankungen schnell und zuverlässig ausgleichen. Aktuell wird das noch mit dem drosseln oder hochfahren fossiler Kraftwerke bewerkstelligt.  Aber die sind träge und reagieren sehr langsam. Somit bleibt nur mehr das abschalten z. B. von Windanlagen selbst übrig. Auf einer Seite fördert man denn Ausbau der EEs und auf der anderen Seite schaltet man sie wieder ab weil das Leitungsnetz zu schwach ist. Die großen Versorger haben hier die Zeichen verpasst wohin der Weg geht. Man hat keine Speicher gebaut wozu auch. Das Leitungsnetz wurde nur auf die Verwendung konventioneller Energieproduktion ausgelegt. Dies macht jetzt große Probleme welche dringend einer Lösung bedürfen.  

19.05.14 20:15
2

200 Postings, 2823 Tage Energieerzeugerzu noogman

Soviel Blödsinn wie hier geschrieben wird...
1. im Augeblick wird in Deutschland ca 45% des Stroms mit Kohlekraftwerken produziert und ca. 16 % mit Kernkraftwerken.
2. Dem Leitungsnetz ist es im "egal" ob es mit Kohle-, Gas-, Atom-, Wasser-, Wind- oder sonst einem Strom versorgt wird es muss nur "versorgt" werden mit dem aktuell notwendigen Bedarf
3. Aha die Versorger sind also an mangelden Speicherkapazitäten schuld...Bei Pumpspeicherkraftwerken gibt es massive proteste der Bevölkerung und können auch nicht dort gebaut werden wo der Strom verbraucht wird. Eine andere Speicherform grossindustieller Art gibt es NICHT. Wasserstoffverbrennung zur Stromprodunktion ist technisch noch nicht möglich.

Mit freundlichen Grüssen  

19.05.14 20:57
4

9942 Postings, 4796 Tage lars_3@Energieerzeuger

"Wasserstoffverbrennung zur Stromprodunktion ist technisch noch nicht möglich."

Das sollte bestimmt heißen noch nicht wirtschaftlich. Möglich ist es schon lange.
 

19.05.14 21:21

9052 Postings, 3870 Tage noogman@Energieerzeuger

Zu 1: Ich habe nie etwas anderes behauptet. Lediglich das der Anteil an EE stetig steigt.

Zu 2: Dem Leitungsnetz ist es natürlich egal welchen Strom es befördert. Hier geht es um die Menge und die schwer zu berechnenden Schwankungen. Bei konventioneller Energieerzeugung sind die Schwankungen gering und dadurch leicht zu steuern. Bei EEs gibt es aber witterungsbedingt massive Schwankungen. Und Windstrom hat Vorfahrt!

Zu 3: Die Versorger haben einfach nicht damit gerechnet das ein Umdenken in der Energieversorgung so schnell voran schreitet. Darum hat man es auch nicht für Notwendig befunden sich um diverse Speicher zu kümmern. Wozu auch? Und was das demonstrieren betrifft. Lächerlicher Einwand.  Es wird so ziemlich gegen alles demonstriert. Ob es jetzt Kernernergie,  Windenergie,  Wasserkraft oder Kohle ist. Es gibt immer etwas auszusetzen.
 

19.05.14 21:30

9052 Postings, 3870 Tage noogmanHier noch ein Link zum Anstieg der EE

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/...ebilanz-2013.html

Ende 2013 lag er schon bei knapp 25% Tendenz steigend!!

 

19.05.14 21:35

9052 Postings, 3870 Tage noogmanAch ja

Hier noch etwas zur Belastung der Stromnetze!

http://www.dw.de/energiewende-die-revolution-der-netze/a-17544850  

19.05.14 22:21

200 Postings, 2823 Tage Energieerzeugerlars_3

Du solltest mal deine eigenen Links lesen. Brennstoffzellen sind technisch bei weitem noch nicht ausgereift, da hat BMW schon Milliarden Euro versenkt und wenn überhaupt sind Brennstoffzellen auch eher für kleine Strommengen geeignet.
Und im 2 Link von dir steht doch klipp und klar, dass Wasserstoff nur als "Beimischung" verbrennt werden kann. Bei der reinen Wasserstoffverbrennung entstehen nämlich Temperaturen die technisch nicht beherschbar sind. Also ist man weiter von Erdgas abhängig und das kann nicht die Lösung sein.
Also bitte erst informieren und dann auch genau lesen. Mit Halbwissen ist die Energiewende nicht zu schaffen.
Mit freundlichen Grüssen  

19.05.14 22:43
4

9942 Postings, 4796 Tage lars_3Ausgereift hört sich schon anders an.

Geht doch (-;

Wer schön wenn du deine Behauptungen mit Links untermauern würdest.

Danke.  

20.05.14 07:52

45 Postings, 3310 Tage RechnernStromausfälle

Meine Tageszeitung berichtet gerade über die Gefahr von Stromausfällen in Süddeutschland nach Abschaltung. Finanzminister Nils Schmid will um die Gefahr zu minimieren ,eine regionale Lösung für Süddeutschland.
Ein Windkraftbetreiber hat nach Erstellung der Fundamente für Windkraftanlagen sofort ohne Stomeinspeisung 40 Millionen erhalten. Nach in Betriebnahme wird der Strom ins Ausland verschenkt weil keine Leitungen und Speicher vorhanden sind.
 

20.05.14 09:38
1

200 Postings, 2823 Tage Energieerzeugerlars_3

Lars lies halt mal deinen Link vom Handelsblatt, da steht es doch drin, dass man es nur in geringer Konzentration beimischen kann.
Aber hier ein anderer Link dort steht es wörtlich "noch gibt es keine Turbinen die mit reinem Wasserstoff betrieben werden können"....
http://www.siemens.com/innovation/apps/...2/_html_de/elektrolyse.html
Und Brennstoffzellen kannst für industrielle Stromerzeugung vergessen...
Mit freundlichen Grüssen  

20.05.14 09:50
1

18768 Postings, 4103 Tage The_Hoperichtig Lars

Der Thread ist technisch sehr anspruchsvoll!

Links sind in jeden Fall zur Recherche nötig.

Pauschal was zu behaupten bringt nix und Fachmann/ Frau, auf allen Gebieten,

wird wohl keiner sein laugthing

Glückauf

 

20.05.14 10:02

12120 Postings, 4263 Tage sleepless13sehr witzig

Nach in Betriebnahme wird der Strom ins Ausland verschenkt weil keine Leitungen und Speicher vorhanden sind.

Wie machen die das ohne Leitungen,in Säcken oder Eimer?  

20.05.14 10:09

18768 Postings, 4103 Tage The_HopeWind speichern :-)

20.05.14 10:11
1

12120 Postings, 4263 Tage sleepless13Wind und Sonne sind nicht aufzuhalten,

auch wenn sämtliche Lobbyisten wie z.B. Oettinger Altmaier,Gabriel dagegen kämpfen.
Die Volksschädlinge wollen sogar für den selbst erzeugten Strom Steuern kassieren.
Es sollten sich auch mal einige besser informieren als die BLÖD zu zitieren.
Auch ein bewölkter Himmel erzeugt ausreichend Solarstrom.Für den normalen Haushalt gibt es Speicher die den Bedarf decken und sie werden immer besser.
Das wurde aber schon ausgiebig in anderen Threads durchgekaut,das tue ich mir nicht mehr an.  

20.05.14 10:12

12120 Postings, 4263 Tage sleepless13Ist klar,das Auto wurde auch einst verteufelt.

20.05.14 11:18
1

200 Postings, 2823 Tage EnergieerzeugerThe_Hope

Lest ihr eure eigenen Links überhaupt?
Du schreibst "schon aus dem pilotprojekt heraus", dann führst du im ersten Link eine Versuchsanlage vor und im zweiten Link steht "Energieexperten glauben allerdings, dass die Energiewende mit der ?Power-to-Gas?-Technologie allein nicht zu stemmen ist, weil Windgas nur begrenzt ins Gasnetz eingespeist werden kann. Derzeit sind fünf Prozent Wasserstoffanteil zulässig".
Tut mir leid, ihr solltet eure Links mal lesen! Bis auf Pumpspeicherkraftwerke sind alle anderen Speichermethoden noch im Versuchsstadium und haben im Augenblick extrem schlechte Wirkungsgrade...hier den "Versorgern" etwas vorzuwerfen ist einfach unfair.
Nochmal der Link http://www.siemens.com/innovation/apps/...2/_html_de/elektrolyse.html   Ihr solltet ihn halt mal auch lesen und akzeptieren, dass die Speichertechnologie beiweitem noch nicht soweit ist, wie es notwendig wäre.
Mit freundlichen Grüssen
 

20.05.14 11:27

60 Postings, 2837 Tage NeuwerkerPKW

Den PKW mit EE in Verbindung bringen ist sicherlich kontraproduktiv für EE-Befürworter.
Eine grundlegende Frage: wer garantiert im Falle 100% -EE Versorgung die Netzsicherheit und wie kann eine Volkswirtschaft die Bereitstellung von ausreichender EE erreichen ohne staatliche Eingriffe?  

20.05.14 11:52

200 Postings, 2823 Tage Energieerzeugersleepless13

Du schreibst "Auch ein bewölkter Himmel erzeugt ausreichend Solarstrom", das ist einfach falsch.
Sieh dir mal diesen Link http://www.solarlog-home.de/showbanner.html?region=8  an.
Hier kannst du aus verschiedenen Postleizahlengebieten die Stromproduktion ansehen...und dann sieh dir doch mal beispielsweise den Februar 2013 von verschiedenen Anlagen an. Die Stromproduktion kannst vergessen.
Dann schreibst du "Für den normalen Haushalt gibt es Speicher die den Bedarf decken und sie werden immer besser"...  1. Effizienz und Umweltverträglichkeit ist nicht gerade berauschend... 2. Können die Versorger ja nichts dafür wenn du solch einen Speicher nicht kaufst damit bist du hier falsch....Kauf dir einen und stell ihn dir in den Keller.
Mit freundlichen Grüssen  

20.05.14 12:00
1

9052 Postings, 3870 Tage noogman@Energieerzeuger

Hast wohl auch nicht alles gelesen und führst hier nur das an was dir in deinen Kram passt!
Power to Gas beinhaltet auch die Umwandlung von Wasserstoff in Methan welches bereits die Qualität russischen Erdgases erreicht! Es ist also nicht zwingend nötig Wasserstoff einzuspeisen!
Und wer hat überhaupt gesagt das eine Speichertechnologie schon so weit ist eine sichere Versorgung herzustellen!
Du hast doch mein Post oben, ich zitiere "Soviel Blödsinn wie hier geschrieben wird..." abgetan wo ich die Probleme der Speicherung angeführt habe!

Auszug:

Derzeit forscht das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik in einer Versuchsanlage des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung an der Herstellung von erneuerbarem Methan aus Windgas. Das dafür benötigte CO2 wird aus den Abgasen von Biogasanlagen gewonnen. Im Sommer dieses Jahres gelang die Herstellung einer besonders reinen Methanqualität – so hochwertig wie russisches Erdgas, bilanzierten die Forscher. Damit ist man der unbegrenzten Speicherung von Windenergie im Erdgasnetz noch einen weiteren Schritt näher gekommen.

http://www.energiedialog.nrw.de/...rwerk-speichert-kunftig-windstrom/  

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