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Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 25.01.20 12:49
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 28944
neuester Beitrag: 25.01.20 12:49 von: Streuen Leser gesamt: 2698951
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07.09.17 11:26
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9318 Postings, 1278 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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28918 Postings ausgeblendet.

23.01.20 22:51
1

25 Postings, 92 Tage Prollexwie viele Autos möchte Tesla eigentlich 2020

Produzieren? Konnte auf die schnelle keine Zahlen zu finden,
habe nur zahlen aus 2016 gefunden und da war die reden von
2018, 500 Tausend
&
2020, 1 Milion

Aber das war ja nicht ganz so realistisch, mit wie vielen wird nun
in der Realität gerechnet? & mit wie vielen in 2022?

Danke & Grüße  

23.01.20 22:55
2

1 Posting, 6 Tage SR2030Der komplette Beitrag von Frank Thelen ...

Tesla ist Stand heute mehr wert als Deutschlands höchstnotierter Autohersteller: Volkswagen. Ja, Aktienkurse können schwanken, aber meine Prognose ist, dass Tesla schon sehr bald seine Marktkapitalisierung verdoppeln wird und Volkswagen und BMW bedeutungslos werden.

Ich habe bereits in einem Interview mit ?Business Insider? 2016 prophezeit, dass die deutsche Autoindustrie mit Tesla nicht mithalten können wird, wenn sie nicht progressiv und konsequent in neue Technologien investiert. Ich wollte es nicht heraufbeschwören, denn ich wünsche mir ein wirtschaftlich starkes Deutschland, und die Autoindustrie trägt bislang einen wichtigen Teil dazu bei.
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Aber leider hat unsere Autoindustrie aus meiner Sicht alle Chancen vorbeiziehen lassen. Mit dem heutigen Tag hat ein US-amerikanisches Unternehmen, das von den meisten Deutschen lange nur belächelt und kritisiert wurde, den wertvollsten deutschen Autohersteller überholt.
Themen des Artikels
Volkswagen
Tesla
Apple
Automobilindustrie
Elektromobilität
Autonomes Fahren
Elon Musk
Frank Thelen
Nokia
Microsoft
Nvidia
Youtube

Auch heute behaupten viele noch, Tesla wäre zum Scheitern verurteilt. Neben den jüngsten Entwicklungen am Aktienmarkt möchte ich daher einige Gründe aufzählen, wieso Tesla in meinen Augen die Gesetze der Industrie neu schreibt und VW und BMW darin keine Rolle spielen.
Die Aufholjagd

Wie sehr Deutschland hinterherhängt, verdeutlicht dieses Bild. Das Cockpit eines Audi e-trons fordert einen Ölwechsel. Lustiger Bug oder Trauerspiel? Immer wieder höre ich: ?Frank, Mist, hast ja recht. Aber jetzt legen die Deutschen los und holen auf.?

Hierbei wird unterschätzt, dass es bei technologisch getriebenen Produkten Punkte gibt, an denen man erst mal nicht mehr aufholen kann, oftmals in der Szene als ?iPhone-Moment? bezeichnet. Warum gab es nach Google keine relevante Suchmaschine mehr? Ob Microsoft, EU oder Start-ups: Keiner konnte mehr als zwei bis drei Prozent des Marktes erobern. Die Google-Suchmaschine wird mit jeder Suchanfrage intelligenter, wir alle trainieren sie Hunderte Male pro Tag. Damit wird Google immer schlauer, wir sind immer mehr darauf angewiesen, und keiner kommt gegen diese positive Spirale an.

Ein ähnliches Phänomen haben wir in der Foto-Industrie im Wechsel von Analog- zur Digitalfotografie erlebt. Obwohl diese sogar bei Kodak erfunden wurde, waren die Marktführer (Fujifilm, Kodak und Agfa) so sehr mit ihrem Kerngeschäft beschäftigt, dass heute alle im Fotobereich bedeutungslos sind.

Dieses Risiko hat auch VW-Chef Herbert Diess erkannt. In einer Ansprache an die Führungskräfte des VW-Konzerns Mitte Januar betonte er mehrmals die Bedeutung von Tesla für die Automobilbranche. Wenn VW nicht bald die Transformation zum digitalen Technologiekonzern schaffe, drohe ihm das gleiche Schicksal wie Nokia. Dem kann ich leider nur zustimmen.

Doch in welchen Bereichen haben wir mit dem Fortschritt Teslas bald den iPhone-Moment erreicht?
Daten ? der unterschätzte Wert

Tesla hat schon vor langer Zeit begriffen, dass Daten das wichtigste Asset der Industrie sind. Laut einer McKinsey-Studie von 2016 haben Fahrdaten bis 2030 ein Umsatzpotenzial von jährlich 750 Milliarden Dollar.

Autonomes Fahren wird kommen, und aktuell ist Tesla der einzige Autohersteller, der sich mit dem Thema wirklich ernsthaft auseinandersetzt. Tesla füttert seine KI für autonomes Fahren bereits seit vielen Jahren mit den Daten, die die Sensoren der Tesla-Autos täglich in die Cloud übertragen. Laut ?Business Insider? sollen bis 2023 drei Millionen Tesla-Autos auf den Straßen unterwegs sein ? und sie alle sammeln nonstop Daten.

Unser Straßenverkehr ist so komplex, dass eine Unmenge an Daten nötig ist, um ein zuverlässiges autonomes Fahren zu programmieren. Deshalb werden nicht nur die äußeren Umstände abgespeichert, sondern auch die Handlungen des Fahrers. Teslas KI lernt das autonome Fahren von den Fahrern selbst, und zwar dauerhaft parallel im Hintergrund. Seit Kurzem fahren sogar drei Fahrer mit: wir, die aktuelle Softwaregeneration und die kommende. Tesla vergleicht diese drei ?Systeme? in Echtzeit.

Und da die KI Zugriff auf alle Fahrdaten hat, entsteht mit der Tesla KI meiner Meinung nach gerade der mit Abstand sicherste und zuverlässigste Fahrer der Welt. Es mag für viele noch nach Science-Fiction klingen, aber wer sich mit der Technologie und den Fakten auseinandersetzt, traut seinem Tesla bald mehr als sich selbst ? wenn es ums Autofahren geht.

Tesla entwickelt als einziger Autohersteller eigene KI-Chips, die den Produkten von Herstellern wie Nvidia um Faktoren überlegen sind und in Zukunft vermutlich auch auf der Server-Seite zum Einsatz kommen, um die KI noch effektiver zu trainieren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Tesla auch als einer der Ersten Quantencomputer progressiv einsetzen, was den Abstand noch mal bedeutend vergrößern könnte.

In diesem LinkedIn-Artikel steige ich tiefer in die Themen Daten, Software, Chips und autonomes Fahren ein. Schon im April 2019 war ich überzeugt von dem progressiven Ansatz von Tesla. Der Aktienwert hat sich seitdem mehr als verdoppelt.
Das Supercharger-Netzwerk

Eines der größten Probleme der E-Mobilität ist der flächendeckende Aufbau einer Ladeinfrastruktur. Aktuell ist Tesla der einzige E-Auto-Hersteller, der mit seinem weltweiten Supercharger-Netzwerk eine Lösung für dieses Problem liefert. Elon Musk ist das Risiko eingegangen und hat große Summen in den Auf- und Ausbau dieses Netzwerks investiert.

   I?m most proud of the machine that builds the machine. Elon Musk

Auch wenn das kurzfristig zu hohen Verlusten führt, was viele Anleger nervös macht, bedeutet es langfristig Erfolg. Dieser Mut und diese Weitsicht sind es, die der deutschen Autoindustrie und unserem Land generell fehlen.

Die Stärke der Produktion

Teslas Produktion ist agil und schlank, und er kann sie innerhalb kürzester Zeit ausrollen, wie man in China gesehen hat. In nur einem Jahr ist dort eine Gigafactory entstanden, die bereits erste Autos ausliefert. In Deutschland entsteht gerade eine weitere Gigafactory.

Auch wenn bei der Tesla-Produktion teilweise Zelte zum Einsatz kommen, ist sie in meinen Augen derzeit die beste, effektivste Produktion der Welt. Warum? Im Gegensatz zum Rest der Autoindustrie weltweit ist Tesla nicht auf einen Pool an Zulieferern angewiesen. Es gibt nur ein Team, das gemeinsam an einem Auto arbeitet und das gleiche Ziel verfolgt: Effizienz.

Sie haben es selbst in der Hand, bauen ? ähnlich wie Apple ? ihre eigene Software und Hardware. Dies ermöglicht unter anderem auch die Implementierung eines App-Stores, wodurch Softwareupdates angeboten und zusätzliche Skills verkauft werden können. Mein Model 3 wird ständig optimiert, ohne dass ich damit in eine Werkstatt muss. Die nötige Hardware für autonomes Fahren ist bereits vorhanden, und sobald die Software so weit ist, benötigt es lediglich ein Update.

Ein Beispiel aus dem Hardwarebereich: Während manche E-Autos bis zu drei Kühlungen verbaut haben (eine für den Motor, eine für die Batterie und eine für den Innenraum), kommt das Model 3 mit nur einer Kühlung aus, der sogenannten ?Superbottle?. Diese Optimierung war nur möglich, weil hier ein passioniertes Team eng zusammengearbeitet und keine Bauteile von Zulieferern verwendet hat.

Und, ja, auch ein Elon Musk macht Fehler. Bei der Produktion des Model 3 setzte er zu stark auf Automatisierung. Als er die Produktionsziele fürs Model 3 nicht erreichte, gab er dies öffentlich auf Twitter zu.

Einer der Gründe, wieso es Probleme beim automatisierten Zusammenbau des Model 3 gab, war, dass die eingesetzten Roboter mit flexiblen Bauteilen wie Kabeln noch nicht gut zurechtkommen. Dieses Problem geht Tesla beim Model Y an: Sie wollen die Kabellänge mithilfe von multifunktionalen Controllern von ursprünglich drei Kilometern beim Model S und 1,5 Kilometern beim Model 3 auf 100 Meter reduzieren. So soll die Automatisierung und somit die Effizienz der Produktion des Model Y gesteigert werden.

Und genau das ist es, was Tesla im Ansatz von anderen Autoherstellern unterscheidet: Musk handelt nach dem First-Principle-Prinzip. Er fragt nicht, wie etwas bisher gemacht wurde, sondern überlegt sich, was technisch und physikalisch möglich ist, und zerlegt Probleme in ihre Grundbausteine. Dann untersucht er die einzelnen Teilaspekte, und wenn am Ende sein Team zu dem Entschluss kommt, dass die Lösung des Problems der Automatisierung weniger und starrere Kabel sind, dann baut er ein Auto mit weniger Kabeln.
Herzstück Batterie: Vorsprung bei Produktion und Forschung

30 Prozent der Wertschöpfung eines E-Autos liegen in der Batterie. Dies hatte Musk frühzeitig erkannt, und er ging zunächst eine Partnerschaft mit LG ein. Dann stellte er fest, dass bei der herkömmlichen Batterieherstellung noch viel Optimierungsspielraum war, und begann seine eigene Forschung und die Sicherung von Ressourcen.

Mittlerweile ist Tesla der größte Autobatteriehersteller der Welt. Und alles, was wir bis heute von Tesla in Sachen Batterietechnologie gesehen haben, ist acht Jahre alt. Diesen März wird Tesla die nächste Batteriegeneration vorstellen und damit ihren technologischen Abstand sehr wahrscheinlich um ein Vielfaches vergrößern. Allein im Bereich Autobatterien wird in meinen Augen schon sehr bald ein Markt mit einem Volumen von mehr als 100 Milliarden Dollar entstehen. Und auch hier hat Tesla aktuell die Nase vorn.

Tesla ist der deutschen Autoindustrie in Sachen E-Mobilität meilenweit voraus ? das kann man auch wortwörtlich verstehen. Das Model S hat doppelt so viel Reichweite wie der Porsche Taycan. Trotz deutscher Ingenieurskunst ist der Taycan laut vielen Analysten ?das ineffizienteste E-Auto der Welt?. Kein deutsches E-Auto kann es auch nur ansatzweise mit den mittlerweile acht Jahre alten Tesla-Modellen aufnehmen.

Egal ob Produktion, Forschung oder Consumer: Tesla ist in erster Linie eine Softwarefirma. So wurde beispielsweise vor einigen Wochen zum ersten Mal ein ?Motor Upgrade? für eine schnellere Beschleunigung angeboten ? als In-App-Kauf für 2000 Dollar.

Nach dem Update benötigt das Auto 0,5 Sekunden weniger, um auf 100 km/h zu beschleunigen. Ich bin mir sicher, dass wir bis 2021 einen App-Store von Tesla sehen werden, der ähnlich wie bei Apple ein bedeutender Geschäftsteil wird. Natürlich haben auch andere Autohersteller Softwareteams, aber sie sind keine ?Software-first?- Firmen.

Schaut man sich die Produktpalette von Tesla an, ist eine klare und brillante Strategie zu erkennen: Mit dem Roadster und dem sehr teuren Model S wurde der Aufbau des Unternehmens finanziert. Beide Modelle sind heute nicht mehr relevant, der Roadster als schnellstes E-Auto der Welt wird nur noch für Marketingzwecke genutzt. Mit dem Model 3 kam dann das erste Massenauto, mit dem Model Y ein bezahlbarer SUV mit sieben Sitzen.

Selbst der viel diskutierte Cybertruck erfüllt einen klaren Zweck: Er sticht heraus, sorgt für Gesprächsstoff, und er adressiert den Hauptmarkt Teslas: die USA. Mit dem Semi wird Tesla bald einen komplett neuen Markt erschließen und den Transport revolutionieren. Eine Entwicklung, auf die wir alle uns freuen können, da sie den CO2-Ausstoß der Logistikbranche drastisch senken kann.
Das effektivste Marketing der Welt ist gratis

Tesla hat die vermutlich größte Marketingabteilung der Welt ? denn sie umfasst beinahe den kompletten Kundenstamm. Ich kenne kaum einen Tesla-Fahrer, der nicht von seinem Auto schwärmt. Mund-zu-Mund-Propaganda ist seit jeher die effektivste Form des Marketings ? und Tesla hat das perfektioniert. Während jeder andere Autohersteller jährlich mehrere Millionen Euro in das Marketingbudget steckt, um potenzielle Kunden von seinen Autos zu überzeugen, baut Musk einfach überzeugende Autos.

Wer schon mal in einem Tesla gesessen hat, kann die Faszination vielleicht nachvollziehen. Es ist neu, es ist aufregend. Die Leute haben das Bedürfnis, sich darüber mitzuteilen. Deshalb ist Tesla ständig im Gespräch. Zu keinem anderen Autohersteller gibt es mehr Youtube-Videos, Podcasts oder Presseartikel.

Auch wenn es nicht immer ums Auto selber, sondern oft nur um den Aktienkurs geht, bleibt Tesla in den Köpfen der Menschen. Keine andere Marke hat den Markt für E-Mobilität auch nur ansatzweise so sehr besetzt wie Tesla. Dieser Hype ? was auch immer man von ihm halten mag ? ist ein sehr wertvolles Asset. Mit allein 30 Millionen Followern auf Twitter und einer so hohen Interaktionsrate erreicht Musk mit einem einzigen Tweet mehr Leute als andere mit einer monatelangen, teuren Marketingkampagne.

Auch ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich ein großer Tesla- und Musk-Fan bin. Aber meine Euphorie basiert auf Fakten und Zahlen: Tesla ist in allen für die Mobilität der Zukunft relevanten Bereichen technologisch führend. Und als Aktionär freue ich mich natürlich über die jüngsten Entwicklungen des Unternehmens.

Aber als Deutscher sehe ich schwarz für die deutsche Autoindustrie und damit für einen zentralen Baustein der deutschen Wirtschaft. Im Juni letzten Jahres habe ich in einem Interview mit T-Online gesagt, die deutsche Autoindustrie habe in meinen Augen schon verloren. Diese Aussage hat damals zu viel Aufruhr gesorgt. Leider muss ich sie am heutigen Tag noch mal unterstreichen.  

23.01.20 23:04
2

3718 Postings, 4909 Tage brokersteveVöllig irre. Der Laden ist strukturell nicht

Überlebensfähig.

Die Marktkapitalisierung ist geradezu die größte Blase an der Wallstreet, die es seit langem gibt.

Sie wird mit einem extremen Kursrückgang platzen.  

24.01.20 07:29
1

722 Postings, 253 Tage SEEE21VW wird bedeutungslos

Es scheint so, dass zuviel heiße Luft in einem Kurs immer mehr Dampfplauderer anzieht.
Ist wie mit den Motten und dem Mond........  

24.01.20 08:35
2

19012 Postings, 4784 Tage RPM1974Thelen

Hat ja sooooo Recht.
Jetzt muss er ja nur noch erklären, wo die Software drauf soll bei 1 Mio Tesla weltweit + gut 500 000 dieses Jahr dazu.

Aber die Frage stellt man ja auch besser den Tesla Fahrern hier.

Wer hat welche Updates gezogen und was wäre es ihm wert gewesen, wäre es kostenpflichtig.

VW plant 5% des Jahresumsatz mit Updates. Macht bei VW 12 Mrd Euro. Was plant Tesla? 5% wären stand heute 1 Mrd.

Beim Handy und dem PC schmeißt das Teil bei neuem Betriebssystem weg. Spätestens nach 3 Jahren. Es rentiert sich nicht nachzurüsten.

Werde ich wohl bei den BEV auch machen.
Schön das die Batterie dann 1 Mio km hält aber das Fahrzeug nach 3 Jahren nicht mehr state-of -the-Art ist.
Meine Meinung
 

24.01.20 09:04

1396 Postings, 677 Tage StreuenRPM1974

Teslas haben im wesentlichen zwei Rechner. Einen für die Auto-Funktionen bis hin zum zukünftigen autonomen Fahren und einen für den ganzen Multi-Media-Kram.

Beide sind als Module verbaut die man leicht austauschen kann bei Bedarf.

Herkömmliche Autos sind schon veraltet bevor sie der Händler ausliefert. Teslas werden permanent aktualisiert.

Ich glaube du unterschätzt das Thema komplett.  

24.01.20 09:06
1

1396 Postings, 677 Tage StreuenDieser Aussage von Frank Thelen

"Während jeder andere Autohersteller jährlich mehrere Millionen Euro in das Marketingbudget steckt, um potenzielle Kunden von seinen Autos zu überzeugen, baut Musk einfach überzeugende Autos."

Kann man nur zustimmen. Die Autos begeistern einfach fast jeden der sie kennen lernt.  

24.01.20 09:09
2

17519 Postings, 2245 Tage Galearisausser deren Batterie brennt wie in der Steiermar

k ,wo keiner löschen konnte  und wollte, ja  nicht mal durfte, wegen der fehlenden Zertifizierung.  

24.01.20 09:15
3

3128 Postings, 1572 Tage fränki1@Streuen: #28916

Es gibt hat leider extreme Unterschiede im Solarbereich zwischen Katar und Deutschland. Erstens haben sie in Katar fas die Dreifachen Vollaststunden, wie in Deutschland, aber noch viel wichtiger ist, dass es weder Sommer und winter , noch Sonnen und Regentage gibt. Die Leistungskurve ist an praktisch allen Tagen fast gleich. Damit ist der Strom nicht nur drei mal billiger, sondern auch der Speicheraufwand um Welten geringer. Wenn man heute auf dem sonnenreichsten Kontinent, Australien, Kohlekraftwerke plant und baut, dann muss man sich schon vorwerfen lassen, dass man die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat.
Natürlich müssen die fossilen Brennstoffe auch in den Ländern, wo es deutlich schwieriger ist sie regenerativ zu ersetzen, zügig verschwinden.  Allerdings wurden und werden fossile Brennstoffe ja auch dort gefördert, wo sie rentabel gewinnbar zur Verfügung stehen. Das sollte mit den regenerativen Energien nicht anders sein. Im Gegenzug kommt ja auch niemand auf die Idee in der Sandwüste Getreide anzubauen. Letztlich wird uns die Natur dazu zwingen endlich weltweit  friedlich miteinander umzugehen und gemeinsam für das Wohl der Menschheit einzustehen.  Der ausgelobte Preis dafür ist letztlich unsere eigene Existenz. Wir haben dafür übrigens auch schon einen Namen, die Evolution.  

24.01.20 09:24
1

224 Postings, 627 Tage RainerF.@Galearis, der Akku brannte nicht!

Falls du den Tesla in Österreich meinst - da hat kein Akku gebrannt, das wohl das Kühlmittel der Klimaanlage so wie es von der EU verordnet auch in Verbrennern drin ist.


https://www.youtube.com/watch?v=uHbrXz7RK_U&t
https://www.youtube.com/watch?v=JrCEJH0NpHg&t=

 

24.01.20 09:47
3

19012 Postings, 4784 Tage RPM1974Vw gibt nicht Millionen

Für Marketing aus. Die geben Mrd aus, weil sie es können. 50 Mrd Grossprofit und davon gehen pro Jahr 2 Mrd für Marketing drauf.  VW setzt über den Internet Vertrieb genauso viel Autos ab wie Tesla. Die setzen nur parallel zu den 500 000 Autos Internet konfiguriert beim Internet Händler 10 Mio über den Filialvertrieb ab und dafür machen die Marketing.
Welchen Markt Musk überhaupt über die jetzige Linie ansprechen kann weiß keiner.  Ich bin auch Follower, aber sicher kein Kunde. Ich sehe seine Mitteilungen als Humoresken an. Darum Folge ich ihm.
Auch für seine 530 000 Autos im nächsten Markt muss Tesla kein Marketing machen. Die gehen als Sammlerstücke weg wie mein Porsche 9ff.
Tesla hat ja nicht einmal Geld für Marketing.  25 Mrd Dollar Umsatz über alles. 5 Mrd Grossmargin.
Das reicht ja bekanntlich nicht einmal um die FuE zu decken. Geschweige denn die Finanzierungskosten der Darlehen.  Womit sollte Tesla dann noch Werbung schalten.  Oder ein Händlernetz finanzieren, was seinen Namen wert ist?
Meine Meinung  

24.01.20 12:22
2

595 Postings, 3169 Tage ManikoShortseller geben noch nicht auf


Doch längst nicht alle Marktteilnehmer sind sich angesichts der Erfolgsaussichten der beiden US-Unternehmen so sicher. Wie aus Daten der Analysefirma S3 Partners hervorgeht, wurden Tesla-Aktien erst kürzlich mit einem Wert von 14,5 Milliarden US-Dollar short gehandelt. Gemessen an der derzeitigen Marktkapitalisierung des Musk-Konzerns von 102,66 Milliarden US-Dollar entsprach dies 14,12 Prozent des Unternehmenswertes. Mit diesem enormen Wert war Tesla kurzzeitig das am meisten leerverkaufte Unternehmen an der Wall Street.

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...en-zusammenbruch-8417565  

24.01.20 12:40
1

17519 Postings, 2245 Tage Galearises war der AKKu der brannrte ,sonst wären

keine Experten nötig gewesen um zu löschen was anfangs nicht gelang.
Man liess den brennen und tagelang traute sich keiner an das Ding ran....
ich würde mir nie so eine gefährliche Kiste kaufen.
 

24.01.20 15:09
1

550 Postings, 3998 Tage andkos@Galerias

Nochmal, es war NICHT der Akku der brannte.

https://t3n.de/news/oesterreichischer-unfall-tesla-1225910/

https://auto.oe24.at/thema/...Akku-sorgt-fuer-Ueberraschung/407361805

Dem Akku ging es noch ziemlich gut. Gebrannt hat ziemlich sicher die Flüssigkeit/gas der Klimaanlage.  

24.01.20 16:36

65 Postings, 302 Tage opdoTesla 100 Billion USD - STM 2019 Zahlen

weitere Überlegungen zu den nächsten Handelstage in Januar:

1. der Kurs wird wahrscheinlich über 552 $ gehalten und die 100 Milliarden $ Schwelle. Wenn Elon Musk's Leute klug genug waren, um bei der kritische Höhe- und Drucklage die Dragonrettungsmission erfolgreich zu meistern, dann können die auch den Kurs über 552 $ weiter über die Q4/2019 Zahlen und für 6 Monate halten.

2. gestern nachmittag hörte ich ein Interview von Jean-Marc Chery CEO von STM electronics zu seinem Ergebnis 2019 und Prognose 2020, er meint seine Teams arbeiten gerne in den Forschungslab und in Projekten mit ausgewählten Top-Kunden, davon Tesla und Mobileye (gehört jetzt zu Intel).
STM hat an der Effizienz vom Tesla Model 3 mitgearbeitet und soll alle verfügbare SIC-MOSFET Inverter Module an Tesla liefern
dazu:
https://www.pntpower.com/...roduction-creating-a-sic-mosfet-shortage/
Es brummt beim Lieferer  STM ( heute 27,00 ? t+ 6,47% ,top CAC 40 Performer 2019 + 100% ), ein gutes Zeichen für Tesla

Merkung: ich halte beide Werte.  

24.01.20 23:57
1

237 Postings, 1270 Tage PitmanMarketing

In meinen Augen auch wichtiger Grund für die hohe Börsenbwertung von Tesla ist das Marketing der Aktie.

Plötzlich hört man von völlig unbekannten Analysehäusern Kursziele von 1.800 Dollar bis 4.000 Dollar.

Musk ist ziemlich aktiv auf Twitter und auch nicht bescheiden oder ein Leisetreter von seinen Leistungen und Visionen rund um Tesla.

All das regt die Phantasie an. Hat Diess einern Twitteraccount? Der Dieselskandal war auch nicht das beste Marketing...

Keine Frage, Tesla ist ein großartiges Unternehmen, aber aktuell zu teuer. Das Risiko ist sehr hoch, Tesla muss von nun an immer liefern. Sollte es zu einer Unsicherheit kommen, wird der Börsenkurs ziemlich schnell nachgeben.

Und sollten die Dinos wie Volkswagen technologisch aufholen, was die Batterietechnologie, Softwareentwicklung, Chipproduktion usw. betrifft, dann könnte es für Tesla ungemütlich werden. Ich denke das nötige Kleingeld hat Volkswagen und Co. hier aufzuholen und Milliarden in die Entwicklung zu stecken. Die Dinos haben jetzt erkannt, wo sie ansetzen müssen, ich denke es ist nicht zu spät. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Und auf dem Weg zur Elektromobilität liefern die Verbrenner noch gute Cashflows.

 

25.01.20 06:41

65 Postings, 302 Tage opdo@Pitman: Elon's Bescheidenheit & Beliebtheit

Manchmal ist Elon Musk sehr gut, wenn er nichts sagt, aber direkt zeigt,  wie er sich um die Frage seines Gespräschpartner kümmert.

Zu sehen als Beispiel unterlegt bei der Pressekonferenz letze Woche  "Crew Dragon abort test" https://www.youtube.com/watch?v=7HD2YCRIoN4
"Mit dem sogenannten In-flight Abort Test hat SpaceX demonstriert, dass sich die Besatzung der Raumkapsel in Sicherheit bringen kann, falls die Rakete beim Start versagen soll"
Crew Dragon ist für die Amerikaner das s.Z. am weitesten fortgeschritten Projekt, um die Schmach zu beenden, ihre NASA Astronauten  von der russische Soyuz gegen Entgelt zu der ISS befördern zu lassen.

Zuerst ist er da auf de Bühne mit Jim Bridenstine, der NASA Administrator/ Boss.
Er ist SpaceX CEO, lässt sich nicht von Gwynne Shotwell vertreten.

Dann bei der 40:15 mn, fragt ein Journalist, in welchem Zustand befindet sich das Crew Dragon Modul nach dem Splash, ob das Team, das Crew Dragon am Bord des Schiffs gehievt hat, schon erste Beobachtung  gemacht haben.
Dann lachen alle anwesenden, weil Elon sofort sein Handy aus der Jackettasche zieht und im Echtzeit nachschaut!!!
Er lächelt, hat dann ein kurzes Augenkontakt mit Jim Bridenstine, der nächst zu ihm sitzt, aber er sagt erstmals nicht dazu, lässt Jim eine weitere Frage beantworten, und kommt noch mal dazu und sagt, das Ereignis ist noch zu frisch, er hat keine zuverlässige Meldung hierzu zu machen.
Am nächsten Tag kommen dann kontrollierte updates mit Bildern und Meldungen, man kann das Crew Dragon am Land sehen.

Elon bleibt aber sehr bescheiden und sachlich:  Sieht zu, die NASA und Amerika sind wieder die Nr 1 im Weltraum.
(Bemerkung: Boeing Starliner CST-100 und Orion sind z.Z abgeschlagen, Elon wird dem Teufeln tun, es überhaupt anzudeuten)
4 Tage spâter in Davos wird sich Trump dazu auch äussern, und sagen, "Elon Musk ist ein Genie, den müssen wir schützen".




 
Angehängte Grafik:
elon_musk.jpg (verkleinert auf 79%) vergrößern
elon_musk.jpg

25.01.20 08:07

65 Postings, 302 Tage opdo@Pitman: VW's notwendiges Kleingeld

VW lässt sich die Gerichtskosten des Abgasskandal von ihren neuen SUV Kunden zahlen.
VW war immer teuer durch Image und Marketingskosten, nun kommen weitere dazu:

Wirtschaftswoche: MILLIARDENKOSTEN
Hoher SUV-Absatz verdirbt VW-Konzern die CO2-Bilanz für 2019
EXKLUSIV
von Martin Seiwert
16. Januar 2020

die Deutschen werden von der VW Werbung überzeugt, keine Polo oder Golf zu fahren, sondern SUV,
die mehr Kosten und wo-drauf :
1. die VW Standardsmarge
2. die Abgasskandalforderungen
3. die CO2 Emissionstrafe der EU*
aufgeschlagen wird.

* Beispiel : neuer Audi Q5, CO2 Emission nach Herstellerdatenblatt: 144 g/km Vergleich mit EU max Wert 95 g/km 2020-21 :  49 g
Dabei rechnet PA Consulting mit  CO2 12,5 g VW Fottenverfehlung, ergibt 5 Milliarden Euro VW Konzern Strafe an die EU und nur für Europa.
(weitere Strafen in andere Weltländer)

VW hat dazu die alten ICE - Werke, die sich nur mit Milliarden Investition für 2030 schliessen oder umrüsten lassen.

im Vergleich, Tesla wird das SUV Model Y ab Februar 2020  liefern, wird weniger als ein Audi Q5 mit Optionen kosten, 0 g Emission im Strassenverkehr verursachen
und direkt vertrieben, ohne Marketing, Lager und Zwischenhändlerkosten.
Tesla hat nur neuere Werke, die direkt bewährte Fahrzeuge liefern.


 

25.01.20 08:19

65 Postings, 302 Tage opdo@Pitman: diess und das Twitter

ein Twitter account lässt sich schnell einrichten, z.Z finde ich keins für den Herrn Doktoringenieur Diess

 
Angehängte Grafik:
herbert_diess.png (verkleinert auf 85%) vergrößern
herbert_diess.png

25.01.20 08:46

1396 Postings, 677 Tage Streuen$559.00 after-hours

Kann sich gut sehen lassen. Ich bin mit der Woche überaus zufrieden.

Nächste Woche kommen die Zahlen, das wird noch mal interessant.  

25.01.20 09:06

1396 Postings, 677 Tage StreuenProblemanischer Rohstoff Verbrauch fossiler

Fahrzeuge.

Während bei BEV praktisch alle Rohstoffe nur gebrauchen werden und man sie am Ende des Lebenszyklus fast komplett wieder zurück gewinnen kann, verbrauchen fossile Fahrzeuge wichtige und seltene Rohstoffe unwiederbringlich.

Nicht nur das offensichtliche Öl, sondern eben auch Kobalt, Platin, Rhodium und Palladium um nur einige zu nennen. Diese unnötige Verschwendung wichtiger Ressourcen muss endlich aufhören!

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/...gen-16593668.html  

25.01.20 09:51

65 Postings, 302 Tage opdo@Streuen: schluss 564,82 day range 554.26 - 573.86

ja, wir sind mit der 101,8 MUSK $ Marktkapitalisierung und die +10% (zu Freitag vor einer Woche) sehr zufrieden.

dabei konnte ich die  552 $ Unterstützung und 100 MUSK Schwelle testen.

 
Angehängte Grafik:
transactions.png (verkleinert auf 73%) vergrößern
transactions.png

25.01.20 10:27

595 Postings, 3169 Tage ManikoRecycling wäre toll

"Während bei BEV praktisch alle Rohstoffe nur gebrauchen werden und man sie am Ende des Lebenszyklus fast komplett wieder zurück gewinnen kann, verbrauchen fossile Fahrzeuge wichtige und seltene Rohstoffe unwiederbringlich."

Die Betonung liegt auf "kann". Tatsächlich wird bisher Elektroschrott weltweit erst zu 30% recyclt (in D 40%). Recycling ist eine tolle Idee, wenn sie denn umgesetzt wird. Recycling ist aber auch teuer und muss bezahlt werden. Solange die Förderung neuer Rohstoffe billiger ist als recyclte Rohstoffe wird weiterhin weltweit ~ 70% des Elektroschrotts irgend wo verbuddelt. Da helfen nicht einmal Gesetze. Nach EU Recht dürfen nicht funktionierende Altgeräte nicht exportiert werden. Dennoch landet gerade dieser Abfall auf Müllhalden in Afrika oder sonstwo.

"Kann" ist erst dann etwas wert, wenn man es auch macht. Bis es soweit ist muss sich vieles ändern, vor allen in den Köpfen. Und bis dahin bleiben Rohstoffe zu 70% "unwiederbringlich"

https://www.quarks.de/umwelt/muell/...chrott-wird-wirklich-verwertet/  

25.01.20 11:02
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5197 Postings, 5332 Tage thefan179 statt 8 ? So teuer wird das Tanken bei E-Autos

Massive Preiserhöhung an Ladesäulen: So bleibt das Elektroauto weiterhin günstig.

Für alle Fahrer von Elektroautos könnte es ab dem 31. Januar teuer werden. Der Stromgigant IONITY erhöht an diesem Tag die Strompreise an Ladestationen (in ganz Europa) für Elektrofahrzeuge. Was wie eine typische Wirtschaftsentscheidung aussieht, könnte das Wachstum unserer grünen Mobilität stark beschneiden.

Der Ausbau der Hochleistungs-Ladungsnetze wächst in Europa unaufhörlich weiter. Momentan beinhaltet dieses Wachstum über 200 Ladestationen mit mehr als 860 Ladepunkten, die in 20 Ländern aufgestellt sind. Das Problem, für Elektro-Tanker: Die neuen Strompreise von IONITY begründen sich auf einen Preis pro Kilowatt, nicht auf einem Preis pro Aufladung.

79 statt 8 Euro: So teuer wird das Tanken bei E-Autos

Interessanterweise handelt es sich bei IONITY nicht um ein eigenständiges Unternehmen, sondern aus einer Unternehmenskooperation. Diese setzt sich aus den bekannten Autobauriesen Mercedes-Benz, der BMW- und der Volkswagen-Gruppe als auch der Ford Motor Company zusammen.

Jetzt bieten einige Mobilitätsdienstleister Rabatt-Verträge an. Diese muss natürlich niemand zwangsmäßig unterschreiben. Wer sich allerdings gegen den Vertrag entscheidet, wird bald mit höheren Aufladungskosten für sein E-Auto rechnen müssen. Ansteigen soll der Preis nämlich auf gut 0,79 ? pro kWh.

Bis zu diesem Zeitpunkt sah das Aufladen des Elektrowagens recht entspannt aus: Eine Nachfüllung entsprach acht Euro. Einfach oder? So ganz ohne Rechnen, tankt es sich angenehm. IONITY jedenfalls scheint es zu einfach gefunden zu haben und will die Sache ab Ende Januar schwieriger gestalten. Wir haben uns das mal ausgerechnet ? hier seht ihr, was auf euch zukommt: Tankt Ihr 60 kWh nach, kostet Euch die Füllung mit den neuen Preisen 47,40 Euro. Wollt Ihr dem Akku eures E-Wagens gleich 100 kWh spendieren, müsst Ihr schon 79 Euro aus der Tasche kramen.

Momentan sieht es so aus, dass die kleinste Batteriegröße (im Tesla-Modell 3 verbaut) 54 kWh benötigt. Eine komplette Aufladung kostet Euch also 42,66 Euro. Der günstige Preis gehört der Vergangenheit an.

So können E-Auto-Besitzer trotzdem sparen

Es sind jedoch nicht alle E-Auto-Fahrer von der Strompreiserhöhung betroffen. Vorzugspreise können genau jene Marken anbieten, die das Projekt mit ins Leben gerufen haben. Auf die günstigeren Strompreise können aber nur die Nutzer zugreifen, die zuvor ein spezielles Abonnement bei Mercedes Charge, Volkswagen WeCharge, BMW ChargeNow, Audio e-tron Charging Service oder aber bei Porsche Charging Service abgeschlossen haben. Habt ihr dieses Abo, könnt ihr Euch über deutlich günstigere Preise freuen. Variieren werden diese zwischen 30 und 35 Cent pro kWh. In Deutschland profitieren beispielsweise auch ADAC-Mitglieder: Mit der EnBW-Ladekarte fallen nur knapp die Hälfte der Stromkosten an Schnellladern an.

IONIYs CEO (Michael Hajesch) zufolge, war es "schon immer IONITYs Ziel gewesen, ein einheitliches Netzwerk aufzubauen, um eine Fernmobilität in Europa wahr werden zu lassen, die nahtlos, schnell und elektrisch ist." Weiterhin sei ein unvergleichliches Serviceniveau Dreh und Angelpunkt des Geschäftes des Unternehmens. Man kann kaum bestreiten, dass die Installation von 350-kW-Ladestationen eine Vision begründet, die sich in der Ausarbeitung höherer Tarife manifestiert. Ebenso kann man aber wohl auch nicht sagen, dass hier ein fast schon unfairer Wettbewerb geführt wird.
Wie man aus Ladestationen Goldesel macht

Es wundert zwar nicht, schade ist es aber trotzdem: IONITY zeigt hier eindeutig, dass es stärker hinter seinen eigenen wirtschaftlichen Interessen steht, als hinter den kollektiven Interessen. Von Fairness kann man ebenso wenig sprechen. Immerhin werden Kunden der Gründungsmitglieder bei den Strompreisen stark bevorzugt. Kunden konkurrierender Autohersteller werden hingegen gleich in einem Abwasch mit höheren Gebühren abgefertigt. Da wird der Umstieg zu den großen Autoherstellern aus Deutschland erzwungen. Zumindest wenn man als E-Fahrer nicht Unmengen an Geld ausgeben will. Hersteller, die nicht in deutscher Hand sind, werden es also logischerweise schwer haben, in Europa konkurrenzfähig zu bleiben. Tesla zum Beispiel.

Es mag ja sein, dass E-Autos für viele noch nicht der große Wurf sind. Dennoch sind sie, meiner Meinung nach, doch ein richtiger und wichtiger Schritt in die richtige Richtung zu saubereren Fahrzeugen. Potentielle Käufer durch erhöhte Ladepreise zu verschrecken, führt uns hingegen weit weg vom Erhalt unseres Planeten. Und das finde ich wirklich schade. Wenn Ihr mich fragt, dann wäre für mich der sinnvollerer Schritt, die Preise niedriger zu halten. So wären die Wagen für einen größeren Kundenkreis lukrativ und man würde die Kaufkraft ankurbeln.

https://www.androidpit.de/ionitys-preiserhoehung-e-auto

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"Zum lügen gehören immer zwei! Einer der lügt und einer der"s glaubt!"

25.01.20 12:49

1396 Postings, 677 Tage StreuenRecycling wäre toll

Natürlich gibt es noch kein Recycling im großen Stil von BEV. BEV-Akkus fallen ja auch erst in ein paar Jahren in nenenswerten Stückzahlen an. Die Prozesse und Verfahren sind aber alle schon entwickelt und können in kurzer Zeit implementiert werden.

Und mit Elektroschrott hat das wenig zu tun. In einem Tesla ist bis auf die Leistungselektronik eher weniger Elektronik als in fossilen Autos. Da hat jeder Innenspiegel seinen eigenen Rechner, im Schnitt wohl so acht Rechner pro Auto. Tesla hingegen hat alles auf zwei zentrale Rechner zusammengeführt.

Und der große Unterschied ist, dass bei einem Akku sehr viel relativ homogenes Material mit bekannter Zusammensetzung kommt. Das lohnt sich schon aufgrund der Größe finanziell viel mehr. Als Argument gegen Batterieautos funktioniert der Entsorgungs-FUD auf jeden Fall nicht. Es hindert den Gesetzgeber auch nichts daran eine entsprechende Quote vorzuschreiben.

Ganz klar ist, wirtschaftlich und technisch ist es möglich und sinnvoll. Und auch schon längst geplant. Jetzt zu fordern es müsse etwas aufgebaut werden was jetzt noch gar nicht gebraucht wird ist nachgerade lächerlich.  

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