K+S wird unterschätzt

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neuester Beitrag: 13.06.21 16:46
eröffnet am: 28.01.14 12:31 von: Salim R. Anzahl Beiträge: 52807
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15.05.21 12:51

4516 Postings, 1705 Tage And123Die Kalipreise

Sind ja vermutlich irgendwelche Max. SPOTMARKT Preise. Das passt nicht zu den Preisen zu denen die Großen verkaufen bzw. auch die großen Mengen.

Aber die Richtung stimmt!

@kaohnees: Cooperation BHP NTR -> ist halt ne Spekulation, dass der neue NTR CEO weniger feindlich ggü BHP ist als der letzte. Der letzte wurde ja relativ über Nacht gegangen. Zudem könnte BHP so über Canpotex vermarkten? die haben jetzt ja keine Vertriebskanäle für das Zeug. Logistik in Canada auch nicht. Dafür liegt glaube eine Mine von NTR mitten im Jansen Gebiet? das könnte auch Vorteile bringen zusammenzuarbeiten?. Usw usw.  

15.05.21 14:20

89 Postings, 1785 Tage Falkone3Preise

Hat nicht jemand auf der HV die Frage gestellt, wie hoch die Preise steigen müssten, um eine Dividende i.H.v. ? 0,5/1,0 zu generieren? "und Lohr antwortete:" um ? 75,-/to, aber im Durchschnitt für alle Produkte". War das korrekt,
oder kennt jemand die genaue Aussage?
? 75,- /to+ sind doch machbar.
Wenn die Spezialitäten so "speziell" sind, kann eine Preiserhöhung von 20% kein Problem sein. Aber, man möchte den Kunden etwas Gutes tun und deren Geldbeutel schonen...  

15.05.21 14:54

89 Postings, 1785 Tage Falkone3https://www.agrarheute.com/markt/duengemittel/duen

15.05.21 15:01

1388 Postings, 2952 Tage conteLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 16.05.21 11:33
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Provokation

 

 

15.05.21 21:47

89 Postings, 1785 Tage Falkone3Conte

"verborgener Eintrag" = klasse Eintrag.  

15.05.21 22:02

416 Postings, 658 Tage Brauerei 66Agrarpreise

Nach den USDA Prognosen  vom Donnerstag, für 2021/2022 sind  bei Mais,Soja und Weizen die Preise gefallen, von mehrjährigem Höchstständen , da bei Mais und Weizen die Anbauflächen vergrößert wurden  zu Lasten anderer Agrarprodukte , so das es im Gesamtmarkt zu Verschiebungen kommen kann. Im großen und ganzen bleiben Agrarprodukte knapp und die Lage angespannt.
Für Europa wird eine relativ gute Ernte vorhergesagt.
Die sehr stark und in kurzer Zeit gestiegenen Agrarpreise geben jetzt langsam auch Staaten und Firmen zu denken. Jetzt werden auch die Medien aufmerksam ( ntv ) und warnen vor Massiven Erhöhungen der Lebensmittelpreise.
Es wird vielleicht doch noch richtig interessant, mit dieser zweitklassigen Aktie von K+S .

           Glück allen Investierten  

15.05.21 22:58

3006 Postings, 1923 Tage AndtecModerator

Was ist an Contes Beitrag https://www.ariva.de/forum/...rschaetzt-494807?page=2082#jumppos52054 auszusetzen? Ein Forum lebt doch vom Austausch. Auch kontroverse Gedanken müssen erlaubt sein! Conte hat seine Sichtweise dargestellt und sie auch entsprechend belegt!  

16.05.21 08:45

467 Postings, 910 Tage kaohneesAnd123

Danke für die Info. Na dann auf gute Nachbarschaft in Kanada und im Focusgebiet der Big Player. Der Stressfaktor kommt ja offensichtlich ganz klar aus einer anderen Richtung.Wann endet endlich die Zeit der letzten Diktatoren ..??  

16.05.21 10:14

7545 Postings, 1572 Tage gelberbaronmontag

9 oder 10 das ist hier die Frage  

16.05.21 11:25
1

3006 Postings, 1923 Tage AndtecDer neue Preis schlug noch nicht durch

Wenn man sich die Verkaufspreise für Kali anschaut, zu denen K+S im letzten Quartal verkaufte, erkennt man, dass die neue Situation noch nicht wirksam wurde. Ein Durschnittspreis von 203,7 Euro/t im Q1/21 ist sehr niedrig. Ich denke, dass im Q2 und Q3 die jetzt vorherrschenden Kalipreise sich bemerkbar machen werden und K+S die Prognose anheben wird. Es wird aber kein Verdienst dieses Vorstandes sein, sondern wird der Situation dem Rohstoff zu verdanken sein. Ich nehme daher an, dass die Aktie die kommende oder spätestens übernächste Woch die 11 Euro Marke erreichen wird.
Siehe die Exceldatei  in https://www.kpluss.com/de-de/investor-relations/...nanzpublikationen/  
Angehängte Grafik:
screenshot_20210516-110736_excel.jpg (verkleinert auf 46%) vergrößern
screenshot_20210516-110736_excel.jpg

16.05.21 11:32

1584 Postings, 1232 Tage timtom1011Habe leider kein Geld über

Bin voll Gas in curvac drin
Habe kleine Position nach gekauft bei ca 9 euro  

16.05.21 11:38

1584 Postings, 1232 Tage timtom1011@ Andtec danke für die grafik

Das sieht ja super aus kaufe mir noch einen call sein  15 Euro oder 16 Euro  

16.05.21 13:17

4516 Postings, 1705 Tage And123Andtec Prognoseanhebung

Die Prognoseanhebung ist ja bereits erfolgt

Ich vermute, das worauf du hier hinweist ist bereits passiert.

Die Q1 erzielten Preise sind mies, weil Kontrakte aus Q4 2020

Die besseren Preise werden sich nun in Q2 bissl zeigen und Q3 voll, falls China mitspielt.

Daher hat K+S die Prognose angehoben

Also? mE alles schon passiert. Für Eine weitere Anhebung muss schon mehr passieren  

16.05.21 13:18

4516 Postings, 1705 Tage And123Agrarheute

Corona-Lockerung und Feiertage geben den Schweinepreisen Auftrieb

https://www.agrarheute.com/markt/tiere/...einepreisen-auftrieb-581294

USDA-Prognose Getreideernte 2021
Getreidepreise: Hier kommt die Glaskugel für die neue Ernte

https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/...r-neue-ernte-581252

Europäischer Green Deal
Neuer Plan, altes Ziel: EU will weniger Dünger und Pflanzenschutz

https://www.agrarheute.com/politik/...r-duenger-pflanzenschutz-581303  

16.05.21 14:20

1391 Postings, 576 Tage Barracuda7Eine Woche wurde ich nun

weggesperrt. Vor der HV, bis heute. Danke Ariva :). Bärendienst für die Forumclowns von K+S geleistet.  

16.05.21 14:28
3

1391 Postings, 576 Tage Barracuda7Hier noch die wichtigen Daten zur HV

Vorweg: Alles was folgt entstammt meiner Recherche und ist meine persönliche Meinung. Nichts davon ist eine Unterstellung. Das muss man hier voranstellen, um nicht sofort zensiert zu werden.

Bei der Betrachtung der Zahlen bitte immer auf "fortgeführte Geschäftstätigkeit" gucken.
Ich beziehe mich im Folgenden auf Q1 2021 (https://www.kpluss.com/.downloads/ir/2021/...alsmitteilung-q1-de.pdf)

Wie man unschwer erkennen kann, erhöhte sich der Umsatz und die EBITDA Marge um 13 bzw. sogar 25%. Zahlen die erstmal positiv stimmen und eine Erholung nach der Coronakrise bzw. des Kalimarktes andeuten. Nun aber zu den wirklich relevanten Größen wie einem FCF. Leider wird seit 2018 das EBITDA bei K+S für die Einordnung der Boni verwendet, was mich geschockt hat. Das EBIDTA ist keineswegs ein Maß für die Leistungsbeurteilung eines Managements. Nun haben wir im Call ja gelernt, dass das EBIDTA auf einmal nicht mehr relevant ist. Es drängt sich der Verdacht auf, dass es hier nur um Verschleierung (meine Meinung keine Unterstellung) geht. Das ist ausdrücklich meine Meinung und keine Unterstellung.

Sehen wir uns also mal den FCF auf Jahresbasis an. Quelle nun Geschäftsbericht 2020.
Hier sticht sofort der nicht fortgeführte Geschäftsbereich ins Auge. Trotz der widrigen Bedingungen der Pandemie konnte hier ein substanzieller FCF erwirtschaftet werden.
107 Mio ? in 2019, 67 Mio ? in 2020. Es ist klar, dass dies auch zukünftig so sein wird. Stones Capital hat also 2.6 Mrd ? für einen FCF von ca. 100 Mio ? p.a. bezahlt. Absolut gerechtfertigt.

Es stellt sich nun die Frage, ob die fortgeführten Tätigkeiten ebenfalls die 100 Mio ? schaffen werden. Hier sehe ich ehrlich gesagt schwarz. Dies ergibt sich einerseits aus dem Vergleich und der Extrapolation der vergangenen Ertragskosten und Investionskosten. Wer einen Blick in die Q1/2021 Zahlen wirft, wird ebenfalls fündig. Hier ist die Seite 10 relevant. Man spricht von einem negativen FCF auf Jahressicht, der sogar noch negativer als der in 2020 sein wird. Also noch mehr als -109 Mio ?. Das ist schon eine Ansage. Auch in 2022 wird der FCF negativ sein (vgl. Call).  In den Folgejahren kommen dann weitere Unsicherheiten hinsichtlich Entsorgung dazu.

Kurz und Knapp: Ich bin mir nicht sicher, ob K+S jemals wieder mehr als 50 Mio ? FCF liefern kann. Man müsste in meinen Augen nun ganz massiv die Kosten senken. Andernfalls wird sich die Verschuldung entsprechend der Barmittelabflüsse sehr schnell wieder erhöhen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob dies der Vorstand in jeder Hinsicht verstanden hat. Wenn ich mir das Video auf Youtube bzw. den Brief ansehe, bin ich mir nicht sicher, ob hier vollumfänglich verstanden wurde.

Hier 2 DCF Rechnung dazu:

Annahme 1:
Kapitalkosten bzw. was hier ein Investor pro Jahr am Aktienmarkt erwartet: 6%
FCF 50 Mio ? (Wachstum 2% p.a.)
Ergebnis: 1 Mrd. ? MK

Annahme 2:
Kapitalkosten bzw. was hier ein Investor pro Jahr am Aktienmarkt erwartet: 6%
FCF 100 Mio ? (Wachstum 2% p.a.)
Ergebnis: 2 Mrd. ? MK

Ganz ehrlich, der Markt bewertet K+S aktuell mit 100 Mio ? FCF + 2% Steigerung p.a.
Weder 2020, noch 2021, noch 2022 werden wir laut Aussage des Managements einen positiven FCF sehen. Auch in den Folgejahren ist das höchst unwahrscheinlich. Das Management sagt jedoch, man sei guter Dinge dies zu schaffen. Viele Aussagen sind sogar widersprüchlich. So sagt der Vorstand alle Minen wären FCF positiv, um später wieder zu sagen in 2023 sind wir guter Dinge auf Konzernebene FCF positiv zu sein. Die Summe aller Einzelteile ist also negativ, wenn jedes Einzelteil positiv ist. Interessante These.

Fragen daher:
- Wie sollen jemals Schulden zurückgezahlt werden?
- Wie soll die Aktie je mehr wert sein als 0?? Bethune ist von K+S Deutschland nicht separierbar.
- Wieso fragen Analysten nicht kritischer nach. Wahrscheinlich pure Gleichgültigkeit. Den Großinvestoren muss klar sein, was hier läuft. Spiel auf Zeit (auch meine Meinung, keine Unterstellung).  

16.05.21 14:40

1391 Postings, 576 Tage Barracuda7Was mich am meisten verwundert:

Wie kann so eine Gurkentruppe (einfach mal Call anhören) ernsthaft pro Person > 3 Mio ? p.a. verdienen. Das ist die Inkompetenz in Perfektion. Einer flüstert dem anderen noch zu, wie Fragen zu beantworten sind. Völlig überfordert mit der Aufgabe. Auch ganz klar, wenn man die CVs ansieht. Es ist schier unglaublich, was hier in Deutschland an der Börse rumtanzt.  

16.05.21 15:36

89 Postings, 1785 Tage Falkone3Barracuda7

Leider gibt es keine Gegenargumente zur apokalyptischen Aussicht. Da müssen die Preise für Kali schon mächtig steigen. Für Kostensenkung ist der VS zu weich (Kajo Neukirchen wäre der Richtige, kann leider nicht mehr).
 

16.05.21 16:17

1391 Postings, 576 Tage Barracuda7Falkone

Scheint so.

Auch das Thema Inflation, das hier immer wieder als positiv angeführt wird, ist eine Farce.

Inflation wird K+S und auch dem Aktienmarkt mehr schaden, als hier viele denken.

Beispiele?
- Steigende Löhne
- Steigende Fracht - und Logistikkosten (bereits mehr als 40 Mio dieses Jahr)
- Steigende Kapitalkosten (höhere Zinsen für das Fremdkapital)
- Steigende Renditeerwartung der Investoren. Zukünftige Cashflows werden mit höheren Abzinsfaktoren abgezinst.

Diese Kosten können nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden. Warum? Weil K+S keine Preissetzungsmacht hat und der Markt überversorgt ist.

Inflation ist alles andere als positiv für K+S. Ebenso für viele andere Aktien. Auch Lebensmittelkonzerne. Sie werden die gestiegenen Rohstoffpreise nicht sofort 1:1 an den Kunden weitergeben können. Allein bei Nestle rechnet man mit rund 1 Mrd ?, die erstmal fehlt. Erst mit zeitlichen Abstand, dann wenn sich die Rohstoffpreise wieder dem Normalniveau nähern, ziehen diese Aktien wieder an. Warum? Weil die Preise in den Regalen im Zuge der Rohstoffpreise erhöht wurden (natürlich nicht im Umfang der initialen Anstiege) und diese Preiserhöhung nun zu großen Teilen beim Lebensmittelkonzern ankommt.

Aktuell sehen wir eine mustergültige Entwicklung für ein Inflationsszenario. Explodierende Rohstoffpreise. Mal sehen was die Zentralbanken machen. Ich habe jedenfalls 60% Aktien, 40% Cash.  

16.05.21 16:24

6830 Postings, 3358 Tage traveltracker@Barra

Das verstehe ich nicht. WIeso hältst du 40% in Cash bei einem angenommenen Inflationsszenario? Cash-Position ist doch direkt und unmittelbar davon betroffen.
Was spricht dagegen, die 40% in den Inflationsbesicherten Anleihen oder in dem Rohstoff-Fonds zu parken, wenn du schon auf Inflation setzt?  

16.05.21 16:37

1391 Postings, 576 Tage Barracuda7traveltracker

Inflationsbesicherte Anleihen gehen mit zwei Risiken einher.
1. Emittent
2. Zinsänderung
1 wäre über die USA kein relevantes Risiko. Nr. 2 schon. Daher scheidet das aus.

Rohstofffonds:
Klar, ich bin hier während der Pandemie eingestiegen. Aufgrund der Liquiditätsengpässe und dem Zusammenbruch der Wirtschaft gingen die Werte erst runter und dann entsprechend schnell hoch. Diese Karte kann man in jeder Krise spielen, in der Regierungen Geld an Bürger!! verteilen.  Sie sticht immer Nicht zu verwechseln mit Geld an Banken. Das ist ein ganz anderes Szenario. Inflation die 2008/2009 und in den Folgejahren nicht eingetreten ist, kann man nicht mit heute vergleichen. Heute wird Geld an Bürger verteilt. Direkt UND über unglaubliche Konjunkturprogramme. Das war damals ganz anders.

Aber auch bei den Rohstoffen ist irgendwann ein Ende in Sicht. Ich sehe hier weiter Potenzial, aber eben weniger. Daher reduziert und mehr Richtung Cash geschoben. Warten wir mal ab was passiert. Wenn die Inflation ausbleiben sollte rotiere ich es in erster Linie Richtung Lebensmittel. Die werden kurzfristig nicht gut laufen, mittelfristig und langfristig sind sie aber gute Hedges.

Und Leute: Bitte keine Minenaktien :). Kauft direkt Rohstoff-Fonds, wenn ihr in Rohstoffe investieren wollt. Kramt Charts aus den 70ern raus. Es gibt in der Geschichte genug Beispiele wie was in gewissen Situationen lief.

 

16.05.21 16:55

1391 Postings, 576 Tage Barracuda7Ums klar zu machen:

Ich glaube nicht das wir uns makroökonomisch in einem Umfeld befinden, welches Inflation begünstigt. Die großen Treiber sind eher deflationärer Natur:

- Überalterung der Gesellschaft
- Digitalisierung
- Protektionismus
- ...

Alles keine Inflationstreiber. Nun kann es aber einen Bruch geben, der sich über einige Jahre hinzieht. Rohstoffpreise steigen, was erstmal viele anderen Bereiche ebenfalls teurer macht. In erster Linie vor allem Lebensmittel und das betrifft alle. Es wird also Forderungen bzgl. höherer Löhne geben. Das wäre vergebens, wenn es ein lokaler Effekt wäre. Wenn man nur in Deutschland höhere Löhne fordert. Das wäre aufgrund von Betrachtungen hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit nicht durchzusetzen. Hier, post-Covid, sprechen wir über ein globales Phänomen. Das Thema wird überall aufpoppen. Daher kann es gut möglich sein, dass wir hier eine Eigendynamik wie in den 70ern sehen. Eine Spirale steigender Preise und steigender Lohnforderungen. Für die Wirtschaft und Aktien war das alles andere als gut.

Sollte dieses Szenario eintreten, und parallel gar die Zinsen angehoben werden wird Cash King sein. Wie auch während Corona. Wenn man bis dahin noch Rohstoff-Fonds halten will, alles gut. Nur sollte man auch in der Lage sein schnell Liquidität bereitstellen zu können, um die Schäppchen am Aktienmarkt einzusammeln.

Ob große Investoren aus den Aktien gehen wenn die Zinsen steigen, bzw. jemand auch nur daran denkt den Leitzins zu erhöhen? Q4 2018 FED ... einfach mal prüfen :). Viele Pensionsfonds würden erhebliche Mittel in Anleihen umschichten.  

16.05.21 18:07

1391 Postings, 576 Tage Barracuda7traveltracker

Falls du jedoch TIPS finden solltest, die aktuell keine negativen Realrenditen bzw. halbwegs positive aufweisen, kannst du sie mir gerne nennen.

Das ist nämlich das substanzielle Problem bei TIPS. Bei Zinsanhebungen durch die FED verlieren sie massiv an Wert. Kein Schutz. Ganz im Gegenteil. Schau nur, was mit den 10y bzw. 30y Bonds passiert ist. Da sind schnell mal 30% vernichtet. Wohlgemerkt bei einer Chance von 1% für die nächsten 30 Jahre. Da ist Cash bedeutend besser. Ich verliere dadurch substanziell weniger.

Interessant wird nun eben sein, was bis August passiert. Wenn die Inflation weiter anzieht, und über 7% steigt wird die FED reagieren müssen und dann bewegt sich auch was im Markt. Wenn nicht, gehe ich eben wieder mit dem Geld rein. Aktuell weiß niemand was wirklich passieren wird. Auch die FED schaut, welche Auswirkungen die Maßnahmen der letzten Monate haben werden. Denke viele gehen da etwas blauäugig ran. Haben Angst davor ihr Geld zu verlieren und kaufen nun jeden Rücksetzer im Markt nach. Größere Hedgefonds bauen eher ab. Man wird sehen wer Recht behält.

Wenn ich mir sicher wäre, würde ich mehr Cash halten. Bin ich aber nicht. Daher das Ratio.  

16.05.21 18:37

4516 Postings, 1705 Tage And123Wo sind die Pusher?

;-)

Ihr wisst wen ich meine  

16.05.21 18:56
1

6830 Postings, 3358 Tage traveltracker@Barra

"Falls du jedoch TIPS finden solltest, die aktuell keine negativen Realrendit­en bzw. halbwegs positive aufweisen,­ kannst du sie mir gerne nennen."

Kurzlaufende TIPS sind ja Geldersatz (wenn du bis zum Ende hältst). Also keine Lösung für ein Inflationsszenario. Eigentlich keine Lösung für gar kein Szenario in der kommenden Dekade, sondern ein einziges Problem.
Ob nun 40% in Cash oder in seinem  Substitut, ich finde halt beides recht gewagt angesichts der Amok laufenden Zentralbanken.
 

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Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
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