Nicht nur immer meckern, man sollte auch mal schreiben was man als Bundeskanzler anders machen würde. Hier meine Fiktion:
Ich hätte nie so viele Flüchtlinge unkontrolliert in die Bundesrepublik einreisen lassen. Das wäre möglich gewesen, denn diese Menschen sind ja nicht innerhalb kürzester Zeit vom Himmel gefallen, die Flüchtlinge kamen in sogenannten Wellen zu uns, und es zeichnete sich schon im voraus ab, dass sie kommen.
Diese Zeitzwischenräume, zwischen den Wellen, hätte ich genutzt um mehrere hunderte „Hotspots“ längst der südlichen Grenze ( Bayern z.B. ) aufzubauen, um korrekte Kontrollen mit anschließender Registrierung durchzuführen. Das nötige Personal dafür hätte ich aus den verschiedensten Behörden bundesweit zusammengezogen, denn ich hätte rechtzeitig festgestellt, dass wir uns in einem humanen nationalen Notfall befanden.
Ich hätte – als Bundeskanzler – ab sofort die Flüchtlingswelle als Chefsache deklariert, und hätte mich als erstes um den Zuzug gekümmert. Das heißt, wenn in etwa 500 Flüchtlinge ein berechtigtes Bleiberecht erhalten, könnten 500 Flüchtlinge nachrücken. Des weiteren, wenn 500 Flüchtlinge kein Bleiberecht erhalten, könnten wiederum 500 Flüchtlinge nachrücken um sich evtl. registrieren zu lassen. Somit wäre es wohl nicht zu einem innerpolitisches Chaos gekommen.
Während dieser Zeit – in etwa 12 Monaten – hätte ich alle Auslandsreisen, Messeeröffnung, Einweihungsfeiern, Betriebsbesichtigungen oder ähnliches abgesagt. Die Deutschen Interessen im Ausland hätte in dieser Zeit der Außenminister wahrnehmen müssen. Auch die vielen anderen politischen Verpflichtungen hätte ich auf die Minister ggf. auf meine Referenten verteilt. Aus dem „wir schaffen das“ hätte ich ein „ ich schaffe das“ gemacht.
Ich wäre in einer innerpolitischen eventuellen ruhigen Phase von Bundesland zu Bundesland gefahren und hätte mir die Ballungsgebiete der Unterkünfte angeschaut. Ich hätte mit den Verantwortungsträgern Gespräche geführt, und für jegliche denkbare Hilfe gesorgt. Egal ob es um finanzielle oder menschliche Hilfe gegangen wäre, die Kommunen hätten von mir alles bekommen damit die Lage nicht unerträglich wird, und vernünftig abgeschlossen wird.
Ich hätte keinem Deal mit der Türkei zugestimmt, sondern hätte die Abermilliarden den Kommunen zur Verfügung gestellt, denn sie sind meine Partner in diesen angespannten Zeiten, und nicht irgendein Despot. Auf Deutsch gesagt, ich hätte mir für die Menschen die zu uns nun mal gekommen sind, den A.... aufgerissen, und zwar so lange bis die Bürger in dieser Republik beruhigt ihren Alltag wieder verbringen können.
Jetzt, wo der Zuzug abebbt, hätte ich immer und immer wieder die Flüchtlingsunterkünfte besucht, hätte mich nach dem Wohlergehen erkundigt, und erkundigt wo es noch zwackt und zwickt. Ich würde nicht ruhen bis die Integration teilweise vollzogen wäre. Ich würde in einer ruhigen Phase der Asylbewältigung Unternehmen besuchen, und die Chefs „wirklich anbetteln“ Flüchtlinge zu beschäftigen – ohne dass ein deutscher Arbeiter darunter zu leiden hat - .
Ich würde Kirchen und Verbände um Hilfe jeglicher Art bitten, und wäre mir nicht zu Schade dafür mich als hartnäckig ja penetrant zu präsentieren. Ich würde erst dann wieder ruhig schlafen können, wenn ich die Menschen, die durch meine „Willkommenspolitik“ zu uns gekommen sind, eine halbwegs ruhige Zukunft entgegensehen könnten.
Wenn ich festgestellt hätte, dass alles so gekommen ist wie ich es mir vorgestellt habe, wäre ich für eine weitere politische Aufgabe nicht mehr zu gebrauchen und würde mich zurückziehen um den Rest meines Lebens zu genießen.
Doch ich bin weder Kanzler noch ein Politiker, das sind andere Menschen, und die wissen sowieso alles besser. ----------- Wo Angst herrscht verkriecht sich die Vernunft. |