Die Kirche macht einen großen Fehler, wenn sie sich in die Politik einmischt.
Von Martin Luther, auf den sich ja die ev. Kirche beruft, stammt die sog. Zweireichelehre:
Der Christ gehört zwei Reichen an: dem geistlichen und dem weltlichen. Als Christenmensch gelten die christlichen Gebote, als Staatsbürger gelten die weltlichen Gesetze.
Wenn es nicht so wäre, dürfte ein christlicher Richter keine Strafen aussprechen, denn Christus hat ja verkündet, dass man sich gegenseitig die Schuld vergeben soll: "...wie auch wir vergeben unseren Schuldigern".
Die Trennung von Staat und Religion darf nicht aufgegeben werden. Die Kirche darf sich nicht vor den Karren der Politiker spannen lassen wie sie es momentan tun.
Es ist eine üble Verleumdung, dass Menschen, die sich gegen die Politik der offenen Grenzen wehren, "schlechte" Menschen sind, wie Politik und Medien suggerieren. Leider auch die Kirche. |