Rohöl-Untergang einer Spekulationsblase!

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neuester Beitrag: 19.11.08 18:37
eröffnet am: 10.08.08 20:27 von: Canon Anzahl Beiträge: 238
neuester Beitrag: 19.11.08 18:37 von: CrashPanthe. Leser gesamt: 77372
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21.10.08 08:56
1

3993 Postings, 6352 Tage AbenteurerDer kennt nur die Milligramm-Einheiten

die auf der Verpackung seiner Medikamente stehen. Der Öl-Boom ist vorbei und seinen Unsinn wird der auch noch predigen wenn das Öl bei 30 USD steht.

Die Kurze Erholung jetzt ist nichts als eine technische Reaktion.

 

21.10.08 09:37
3

1914 Postings, 5854 Tage urbommelwisst ihr was?

gut das ich am 16.11. Heizöl geordert habe.
Man freut sich heute auch über kleine Gewinne!
Gruß urbommel  

21.10.08 17:31
1

2176 Postings, 7671 Tage CrashPanther@Abenteuer

So ganz vorbei ist dieser Affentanz noch nicht, denn die OPEC-Länder wollen ja wieder ihre Profite maximieren, ergo drosseln sie die Förderung. Im Moment haben sie einen Gewinn von etwa 40-50$, den gibt keiner so einfach her. Vor allem, weil eine noch nie dagewesene Schmerzgrenze getestet wurde. Es wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen, wohin die Reise geht, ich rechne mit einem Einbruch bis zu 50$, dann schauen wir, ob es bis Mitte nächsten Jahres weiter anhält und die 40$ unterschritten werden.

Mich stört weder das eine, noch das andere. Egal, wohin die Reise geht, vom Öl bin ich nicht ganz so abhängig, wie ein gewisser Ingo (Bioschrott).
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Good Times CP

Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

21.10.08 18:05
1

1627 Postings, 5153 Tage CanonLassen wir uns einfach überraschen ;)

Ich denke das kurzfristig deutlich Potenzial nach oben vorhanden ist,
!wenn! die 70$-Marke hält !!
Bei ca. 90$ seh ich den ersten grösseren kurzfristigen Widerstand, hier dürfte wohl das Ziel der Erholung sein!
(Vorrausgesetzt Sie tritt überhaupt ein...)
Ab 100-110$ sollten wir uns dann langsam ernsthaftere Gedanken machen...
Wobei die 100$ einen ?Starken? psychologischen und die 110$ einen technischen Widerstand darstellen.
Wenn die 70$ nicht halten wird´s wohl schnell weiter abwärt´s gehen...
Genaue Prognosen wage ich momentan nicht... da die Märkte derzeit sehr nervös
und Anfällig reagieren :) !!
(Nur ein kurzer Überblick, keine Kauf- oder Verkaufempfehlung)



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`:´  "Gentleman-Spekulant"  `:´
     

21.10.08 20:41

2176 Postings, 7671 Tage CrashPantherMACD jedenfalls zeigt kein Kaufsignal an

38 / 200 Tage-Durchschnitt weit voneinander entfernt. Also morgen 75 oder unter 70, dann weiter gen Süden.
Meinungen bitte!
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Good Times CP

Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

21.10.08 20:41
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1627 Postings, 5153 Tage Canon"Energie: OPEC vor Förderkürzung"

Wirtschaftsnews - von heute 14:08

"Energie: OPEC vor Förderkürzung"

Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Eine Einschätzung zum Energiemarkt von Dr. Frank Schallenberger, Landesbank Baden-Württemberg.

Die Ölpreise haben auch in der vergangenen Woche weiter nachgegeben. Mit rund 66 Dollar fiel Brent zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mai 2007. Das Tempo des Preissturzes hat dabei zuletzt nicht abgenommen. Dies führte dazu, dass der Ölpreis mittlerweile etwa 40 Dollar unter der 200-Tage-Linie notiert. Damit hat die ?Überverkauftheit? langsam ähnliche Ausmaße angenommen, wie die ?Überkauftheit? im Juli, als der Ölpreis bei fast 150 Dollar notierte und der Abstand zur 200-Tage-Linie bei rund 48 Dollar lag. Die extreme ?Überverkauftheit? macht eine Gegenreaktion in den nächsten Tagen sehr wahrscheinlich.

Wie stark kürzt die OPEC?

Zudem könnten demnächst auch von fundamentaler Seite Signale kommen, welche die Preise wieder ansteigen lassen. Denn die OPEC hat für den 24. Oktober eine außerplanmäßige Konferenz einberufen. Das Ölkartell hatte von Januar 2007 bis Juli 2008 die Förderung massiv um fast 2 Mio. Barrel pro Tag (mbpd) erhöht. In einem ersten Schritt wurde bereits im September eine Quotenkürzung um 0,5 mbpd beschlossen. Mehrere Stimmen aus dem Kartell haben sich bereits für eine weitere Förderkürzung ausgesprochen. Vor dem Hintergrund des starken Preisverfalls der letzten Wochen würde selbst eine Drosselung der Ölförderung um 1 mbpd nicht überraschen. Damit sollte sich das Ölangebot in den nächsten Woche deutlich ermäßigen. Denn neben der niedrigeren Förderung der OPEC dürften eine Reihe von Förderprojekten eingestellt werden, die auf dem aktuellen Preisniveau unrentabel geworden sind.

Nachfrage bleibt relativ robust

Das zu erwartende niedrigere Angebot trifft aber auf eine weiterhin robuste Nachfrage. Trotz eines deutlich geringeren Verbrauchs in den USA sollte die Nachfrage in Ländern wie China, Indien oder Russland (Nr. 2, 4 und 5 der weltweiten Ölkonsumenten) auch im kommenden Jahr weiter zulegen. Nach Schätzungen der EIA dürfte die Nachfrage in den Schwellenländern immer
noch so stark zulegen, dass der Nachfrageeinbruch in den USA überkompensiert wird. Die Organisation rechnet damit, dass die weltweite Ölnachfrage im Jahr 2009 um 0,8 mbpd gegenüber diesem Jahr ansteigt. Sollten
sich die Turbulenzen an den Märkten in den nächsten Woche langsam beruhigen, dürften auch die Fundamentaldaten wieder mehr Aufmerksamkeit erfahren. Und die sprechen bei robuster Nachfrage und fallendem Angebot sehr deutlich für steigende Preise in den nächsten Monaten.

Dr. Frank Schallenberger


Quelle: Rohstoffe-Go, Autor: (sw)
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`:´  "Gentleman-Spekulant"  `:´
     

22.10.08 11:00

2176 Postings, 7671 Tage CrashPanther60$ sind möglich!

Einen so starken Abwärtstrend habe ich selten gesehen, deshalb gehe ich, trotz Fördermengenkappung, von einem weiteren Kursverfall innerhalb diesen Jahres aus. Das Niveau wird sich wohl um die 60$ einpendeln, erst einmal. Wir befinden uns kurz vor dem Kollaps und da braucht niemand Öl. Mittelstand futsch, Wirtschaft schwach, von den kriminellen Banken ganz zu schweigen. Wir sind erst am Anfang, es kommt noch schlimmer!
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Good Times CP

Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

22.10.08 13:07
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2176 Postings, 7671 Tage CrashPantherUpdate

Rohstoff-Report - Rohöl schwache Nachfrage drückt den Preis

10:26 22.10.08

München (aktiencheck.de AG) - Der Ölpreis fiel in der letzten Woche auf den niedrigsten Stand seit 15,5 Monaten, so die Experten von "BörseGo" in ihrem Update zum "Rohstoff-Report".

Die Korrektur weite sich damit vom Hoch am 15. Juli bei 147,27 US-Dollar/Barrel auf 78,70 US-Dollar/Barrel oder 53 Prozent aus.


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Die anhaltend niedrige Treibstoffnachfrage in den USA sei aus fundamentaler Sicht vor allem verantwortlich für die Preisrückgänge. Sie falle stärker, als dies normalerweise in der nun saisonal schwachen Nachfragezeit der Fall wäre. In den letzten vier Wochen seien in den USA so wenig Treibstoffe verbraucht worden, wie seit neun Jahren nicht mehr. Insgesamt seien es 18,6 Millionen Barrels täglich gewesen. Amerikaner würden sparen, da Rekordbenzinpreise aus dem Sommer ein Umdenken ausgelöst hätten, aber auch wegen der Konjunkturschwäche. Auch die Daten zur US-Industrieproduktion im September hätten darauf hingewiesen, dass die USA sich in einer konjunkturellen Abschwächung befinden würden. Die Industrieproduktion sei um 2,8 Prozent gefallen, das sei der stärkste Rückgang seit 34 Jahren.

Vor diesem Hintergrund habe das Ölkartell OPEC in der letzten Woche seine Ölnachfrageprognose für 2009 gesenkt. Die Nachfrage werde, angetrieben durch die Schwellenländer, nur noch um 450.000 Barrels täglich auf 87,21 Millionen Barrels täglich steigen. Für 24. September habe das Kartell außerdem eine Sondersitzung eingerufen, in der über die Förderquoten diskutiert werden solle. Nachdem der Ölpreis in der letzten Woche die Marke von 70 US-Dollar/Barrel nach unten durchgebrochen habe, sollten die Fördermengen zwischen einem und drei Millionen Barrels täglich gesenkt werden, so Stimmen aus der OPEC.

Ob diese Senkungen helfen würden, den Marktpreis zu stützen, müsse sich zeigen. Selbst die bisher positiv für den Ölpreis eingestellten Analysten von Goldman Sachs hätten ihre Prognose für den durchschnittlichen Ölpreis im vierten Quartal von 110 auf 75 US-Dollar/Barrel herabgesetzt. Zum Jahresende könnte der Ölpreis bei 70 US-Dollar/Barrel notieren, bisher seien die Analysten von 115 US-Dollar/Barrel ausgegangen. Sollte sich die Konjunkturschwäche intensivieren, seien sogar 50 US-Dollar/Barrel möglich. (Update zur Ausgabe 21 vom 21.10.2008) (22.10.2008/ac/a/m)

Quelle: http://www.ariva.de/...age_drueckt_den_Preis_Rohstoff_Report_n2779497

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Good Times CP

Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

22.10.08 16:52
2

2176 Postings, 7671 Tage CrashPantherÖlförderungskürzung wird nichts bringen.

Das ist meine persönliche Meinung. Die einzigen, die sich sowas erlauben könnten, sind die Saudis, alle anderen brauchen dringend die Einnahmen. Deshalb wiederhole ich es - 60$.
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Good Times CP

Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

22.10.08 16:58
2

40043 Postings, 5426 Tage biergottLagerbestände weiter deutlich gestiegen

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA sind die Lagerbestände an Rohöl in der
vergangenen Woche stärker als erwartet gestiegen. Die Rohölbestände seien um 3,2
Millionen Barrel (je 159 Liter) auf 311,4 Millionen Barrel geklettert, teilte
das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten mit
einem geringeren Zuwachs um 2,6 Millionen Barrel gerechnet.

Die Bestände an Benzin kletterten um 2,7 Millionen Barrel auf 196,5 Millionen
Barrel. Die Bestände an Heizöl und Diesel (Destillate) stiegen um 2,2 Millionen
Barrel auf 124,3 Millionen Barrel.




Die Ölpreise bauten nach den Daten ihre Verluste aus. Ein Barrel der
US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Dezember
kostete zuletzt 68,10 Dollar und damit 4,06 Dollar weniger als am Vortag. Auch
Nordseeöl der Sorte Brent gab nach den Daten weiter nach und kostete zuletzt
66,08 Dollar. Das waren 3,56 Dollar weniger als am Dienstag./FX/js/jha/  

23.10.08 00:27

3993 Postings, 6352 Tage AbenteurerDer Ölpreis wird noch weiter fallen

sag ich mal so, könnte mir auch 30 USD vorstellen, und natürlich werden die Herren Ölbarone versuchen ihre Pfünde zu sichern. Bestimmt kaufen sie ihre eigenen Kontrakte nochmal anständig auf, können sie auch, von der Köhle die sie in den letzten Jahren aus dem Weltwirtschaftswachstum entnommen haben. Kam ja auch nicht von Ungefähr die Blase vorher, da haben einige Großinvestoren versucht ein "Corner" zu bilden. Hat aber noch nie lange funktioniert.

 

23.10.08 02:41
1

244 Postings, 5083 Tage H.A.PSkeptisch

Natürlich würde ich mich über fallende Rohölpreise freuen. Doch ich bin ein wenig skeptisch.
Als es steil bergauf ging (Hausse) und der Preis gar 145$ erreichte sprachen alle (Möchtegern-)Experten und
Analysten von 200, 300 und 400$ pro Barrel. Und das ziemlich schnell, also kaum einem Jahr !!

Das gleiche spielt sich jetzt wohl auch ab. Steil bergab alle sprechen von gestiegenen Beständen und Preisen von 50$ gar 30$. Ein Zeichen für eine Erholung bzw Korrektur Richtung 80$-100$ ?  

23.10.08 03:10
3

101131 Postings, 7625 Tage KatjuschaNur sind 50 $ fundamental viel eher zu vertreten

als es 150 $ waren.

Ich hab den Anstieg auf 100 $ schon nicht verstanden, aber dann wurde einem als Begründung immer irgendwas von Ölpeak und Nachfrage aus Asien erzählt. Ersteres fand ich eh lächerlich, da eine äußerst langfristige Sache und die Nachfrage aus Asien war auf dem Höhepunkt. Jetzt kommt die weltweite Konjunkturkrise ja nur oben drauf. Kurse von 55-60 $ sind allein charttechnisch und kurzfristig auch fundamental zu begründen. Obs unter 50 $ geht, ist schwer zu sagen. Wäre dann sicherlich auch eher ne Übertreibung, aber nicht annähernd so heftig wie die Übertreibung bei 145 $.  

23.10.08 06:39
3

2385 Postings, 7624 Tage BroncoDie Volatilität treibt sich derzeit selbst.

Was wir heir erleben ist ganz einfach Ausdruck totaler Orientierungslosigkeit. Selten prasseln so gegensätzliche Spekulationen (30US$ versus 250US$) binnen so kurzer Zeit aufeinander. Wobei es für jede der beiden Richtungen Argumente gibt, die über die übliche Chart-Kaffeesatzleserei hinausgehen:
Für ein weiteres Abwärts sprechen der derzeitige sich verlangsamende Nachfragezuwachs (wohlgemerkt: ein Rückgang wird nur von einer sehr kleinen Minderheit der üblichen Experten für möglich gehalten), die daraus folgende Zurückstellung von bereits fest eingeplanten Investitionen (was nun Luft schafft für einen möglichen Preiswettbewerb unter den Ölförderern) und die gleichzeitige Schwierigkeit, tatsächlich die Fördermengen zu reduzieren, weil viele Ölförderer sich binnen kürzester Zeit bereits von den höheren Margen abhängig gemacht haben.
Für eine anstehende und dann möglicherweise sogar heftige Trendumkehr spricht insbesondere die Tatsache, dass eben genau die Verschiebung notwendiger Investitionen bei der Exploration und Modernisierung der Förderung, aber auch im Upstreambereich die Ursache für die vormaligen Rekordpreise beim Öl sogar noch verschärft - denn an der Notwendigkeit solcher immenser Investitionen gibt es keine Zweifel. Eingeleitet werden könnte so eine Trendumkehr insbesondere durch Spekulationen, wonach der derzeitig rasant sinkende Ölpreis zu einer Erholung der Realwirtschaften beitragen könnte. Wie üblich, würde dabei der Versuch, das derzeitige Niveau zu hedgen, den Rinderwahnsinn wieder treiben.

Ich selbst spekuliere nicht auf den Rohstoff (das ist derzeit was für Zocker), sondern auf die Infrastruktur zur Beschaffung des Rohstoffs, also auf Aktien der entsprechenden Player. Konkret: die Aktien, die ich derzeit habe, werde ich halten. Sollte sich sowas wie ein Boden ausbilden, werde ich weiter kaufen. Besonders interessant bleibt dabei für mich die Substitution von Erdöl durch Kohle und Gas. Hierfür liegt der Breakeven irgendwo bei 50US$ pb - also immer noch ein starker Anreiz für weiteres Wachstum. Aber selbst wenn der Ölpreis kurzfristig unter die 50US$-Marke rauschen würde, sollte das die hier eher langfristig orientierten Investoren nicht abschrecken (zumal da ganze Staaten mit strategischer Energiepolitik dahinter stehen, darunter China und Russland, die dadurch ihre gigantischen Kohle- und Erdgasvorkommen veredeln können).

Good Trades

Bronco  

23.10.08 07:22
1

2176 Postings, 7671 Tage CrashPantherIch glaube,

ich war einer der wenigen, die sich getraut haben, auf fallende Ölpreise zu tippen, dafür bin ich belohnt worden, das freut mich sehr, dass ich auch mal ein Plus im Depot habe. Alles andere ist eh am fallen. Aber solange ich die Verluste mit Puts ausgleichen kann, tue ich es. @Katjuscha, als Du schriebst, dass Dir eine Investition in einen 100$-OS zu unsicher sei, glaube, das war bei etwa 135$, da hab ich es getan, und wie Du siehst, manchmal wird Mut zum Risiko belohnt.
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Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
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23.10.08 08:56
1

2176 Postings, 7671 Tage CrashPantherÖlpreisanstieg ist kontraproduktiv!

Um die Weltwirtschaft wieder anzukurbeln, müssten die Kurse noch viel tiefer sinken, dann werden auch Konsum- und Verbrausgüter billiger und das würde die Märkte wieder beleben. Dagegen würden steigende Ölpreise die Situation weiter verschärfen, da es noch eine lange Zeit dauern wird, alternative Energieträger zu finden und sie auch zu nutzen.
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23.10.08 11:01
2

1062 Postings, 5145 Tage MärzCrashPanther

Ich gebe dir komplett recht. Hier wurden und werden Geldmittel in unglaublicher Höhe abgeschöpft, die für Investitionen etc. gefehlt haben und immer noch fehlen. Dazu kommmt noch, dass die Stromproduzierenden Unternehmungen u.A. gewaltig eins draufsetzen.
Aus der Öl-Branche habe ich mir (Stand 2006) sagen lassen, dass die  Förderkosten in Saudi Arabien bei  ca. 3,5$ und selbst beim Nordsee-Öl (muss aufwändig aus der Tiefe geholt/gebohrt werden) bei ca. 15$ liegen.
Mehr brauche ich wohl nicht zu sagen.  

23.10.08 13:10

2176 Postings, 7671 Tage CrashPanther@März

Stimmt, die Produktionskosten machen, gemessen am derzeitigen Gewinn, nur ein Bruchteil aus. Der Markt für fossile Brennstoffe wird weiter zusammenbrechen, auch wenn es zwischendurch zu Konsolidierungsphasen kommt. Es würde mich mal interessieren, wer in so einem bearischen Umfeld so viel Öl nachfragt, dass der Preis wieder nach oben geht. Wir werden - optimistisch gesehen - noch mindestens 6 Monate mit äusserst volatilen Märkten zu kämpfen haben, ehe eine Erholung einsetzt. Krisen sind wie eine Grippe, 2 Jahre kommen sie, 2 Jahre bleiben sie, so wie im Moment, und 2 Jahre gehen sie. Bei der Grippe ist alles nach 9 - 14 Tagen gegessen, Diese Krise könnte aber einen ganzen Schweinezyklus über bleiben d.h. es wären noch 3 - 4 Jahre. Und in dieser Zeit wird auch weniger Öl gebraucht.
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23.10.08 16:20
1

2176 Postings, 7671 Tage CrashPantherDer Ölpreis wird im Moment gepusht!

Es herrscht die Angst vor einer Rezession und er Kurs steigt. Da wird massiv manipuliert.
Nur, wem nutzt so etwas, doch nur bestimmten Kreisen, die von einem hohen Ölpreis profitieren.
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27.10.08 12:13

1627 Postings, 5153 Tage Canon"Ölpreis weiter auf dem Rückzug"

Ausblick Rohstoffe am Montag:

"Ölpreis weiter auf dem Rückzug, WTI unter 65 Dollar"
09:06 27.10.08

New York / Chicago / London (aktiencheck.de AG) - Auch an den Ölmärkten herrschte zum Wochenausklang Verkaufslaune vor. In New York notierte leichtes US-Öl (Dezember-Kontrakt) zuletzt bei 64,15 Dollar und fiel damit auf den tiefsten Stand seit März letzten Jahres. Ein Dezember-Kontrakt für eine Gallone Heizöl war in New York zuletzt für 1,97 Dollar erhältlich. Ein November-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin notierte bei zuletzt 1,48 Dollar.

In London notierte der Future für Brent Crude (Dezember-Kontrakt) bei zuletzt 62,70 Dollar je Barrel. Das leichte US-Öl WTI (Dezember-Kontrakt) notierte hier bei 64,65 Dollar je Barrel. Hauptgrund für die Abschläge sind weiter die Finanzmarktkrise und die weltweite Rezessionsangst, die durch immer neue Gewinnwarnungen und einbrechende Aktienmärkte neue Nahrung bekommen haben. Daneben finden auch die am Mittwoch veröffentlichten Öllagerdaten Beachtung. In der Vorwoche waren die Lagerbestände für Rohöl unerwartet um 3,2 Millionen Barrel auf 311,4 Millionen Barrel gestiegen. Volkswirte waren im Vorfeld von einem Anstieg um 2,9 Millionen Barrel ausgegangen. Daneben waren die Bestände an Mitteldestillaten um 2,2 Millionen Barrel auf 124,3 Millionen Barrel und damit das erste Mal in acht Wochen gestiegen. Bei Benzin hatte der Lagerbestand um 2,7 Millionen Barrel auf 196,5 Millionen Barrel zugenommen. Die Raffineriekapazität hatte sich von 82,2 Prozent auf nun 84,8 Prozent erhöht. Dagegen wurde die von der OPEC beschlossene Produktionskürzung um täglich 1,5 Millionen Barrel kaum wahrgenommen. Die Organisation hatte sich zu einer außerordentlichen Sitzung getroffen, um Maßnahmen gegen den starken Preisverfall beim Erdöl zu beschließen. Der nun beschlossene Förderrückgang soll den anhaltenden Preisverfall bremsen.

Die Futures für Edelmetalle präsentierten sich zum Wochenausklang uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verteuerte sich um 15,60 Dollar auf 730,30 Dollar. Dagegen notierte die Feinunze Silber (Dezember-Kontrakt) 21 Cents leichter bei 9,30 Dollar. Gleichzeitig wurde die Feinunze Platin (Januar-Kontrakt) bei 802,30 Dollar (-10,30 Dollar) gehandelt.

Auch die Agrarrohstoffe verzeichneten am Freitag mehrheitlich Einbußen. Der Zucker-Future (März-Kontrakt) tendierte bei 10,62 Cents je Pfund 0,06 Cents fester. Der Future für Arabica-Kaffee (Dezember-Kontrakt) notierte bei 107,90 Cents je Pfund 0,75 Cents leichter. Robusta-Kaffee (Dezember-Kontrakt) wiederum tendierte bei 73,40 Cents je Pfund. Kakao (Dezember-Kontrakt) wurde bei 2.010 Dollar je Tonne 33 Dollar fester gehandelt. Der Mais-Future (Dezember-Kontrakt) notierte 17,4 Cents schwächer bei 372,6 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen fiel der Preis für einen Dezember-Kontrakt um 6,6 Cents auf 516,2 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notierte der November-Kontrakt bei 863,6 Cents je Scheffel 20,6 Cents leichter. (27.10.2008/ac/n/m)

Quelle: Aktiencheck
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`:´  "Gentleman-Spekulant"  `:´
     

27.10.08 16:47

2176 Postings, 7671 Tage CrashPantherSo, nun müssen die Hedge-Fonds zwangsliqidiert

werden, das sollte dem Ölkurz nochmal kräftig Potenzial nach unten geben.
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Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

27.10.08 18:00
1

2176 Postings, 7671 Tage CrashPantherMACD schließt sich!

Nehme meine Aussage in 221 zurück und behaupte, dass der Kurs wieder ansteigt, aber nur, um dann noch tiefer zu fallen.
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Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

29.10.08 09:22
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21 Postings, 4542 Tage peak14BP macht 10 Mrd. USD Gewinn

London 28.10.08 (www.rohstoffe-go.de) Der britische Ölproduzent BP Plc konnte seinen Nettogewinn im dritten Quartal auf den Rekordwert von 10 Mrd. USD steigern. Gleichzeitig wird davon ausgegangen, dass dies der vorläufige Höhepunkt sein werde, da die Ölpreise seit dem deutlich gefallen sein.

Trotz den sinkenden Ölpreises geht die BP davon aus, die Dividende steigern zu können. Die Investoren zeigten sich hier besorgt, dass diese sinken könnten.

Der CEO der BP sagte, dass die aktuelle Krise neue Möglichkeiten für sein Unternehmen öffnen werde. Ein Sprecher sagte, dass dies die Übernahme von Wettbewerbern und auch von Öl- und Gasfeldern bedeuten könne.

Auch die Raffineriesparte der BO konnte sich in dritten Quartal erholen und erwirtschaftete einen Gewinn von 1,97 Mrd. USD. Im Vorjahresquartal waren es 371 Mio. USD.

Die Quartalsdividende soll sich auf 14 Cents belaufen, gegenüber 10,825 Cents im Vorjahresquartal.

Quelle: http://www.rohstoffe-go.de/rohstoff/rohstoffnews/...winn_ID75172.html  

29.10.08 09:30
2

21 Postings, 4542 Tage peak14Rohölpreise steigen

Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Der Preis für Rohöl  hat am Dienstag seine jüngste Talfahrt gestoppt.

Das Barrel (159 Liter) der Referenzsorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 1,8 Prozent auf 64,38 US-Dollar. Nordsee-Öl der Sorte Brent wurde 1,4 Prozent höher bei 62,24 US-Dollar je Barrel gehandelt.

   

Händler führen diese Entwicklung auf die Erholung der asiatischen und europäischen Aktienmärkte zurück. Zudem diskutierten die Marktteilnehmer die Auswirkungen der von der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) in der Vorwoche angekündigten Kürzung der täglichen Fördermenge. Die Erholung nach den massiven Kursverlusten der vergangenen Tage sei nicht überraschend, war zu hören.

 

 Das Ölkartell OPEC hatte in der Vorwoche die Kürzung der täglichen Fördermenge um 1,5 Millionen Barrel angekündigt, zunächst ohne Auswirkungen auf eine Stützung des Preises. Zudem hatte ein Vertreter der Förderländer weitere Kürzungen für den Fall angekündigt, dass sich der Ölmarkt nicht erhole.

Quelle: http://www.emfis.de/global/global/nachrichten/...steigen_ID75184.html

 

29.10.08 20:46
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2176 Postings, 7671 Tage CrashPantherEs wird weiter nach unten gehen.

Ihr könnt es glauben oder auch sein lassen. Mein Kursziel steht im Moment bei 40$. Schauen wir mal, wohin die Reise geht. Der Anstieg gestern und heute war ja mehr als überfällig, zumal auch die Aktienmärkte kräftig abgegeben haben. Ich denke mal, der nächste Schub nach unten kommt in den nächsten Tagen und dann steht eine 5 vorne. Wenn das eintritt, dann ist der Weg Richtung 40 frei.
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Good Times CP

Steigende Ölpreise schöpfen Kaufkraft ab, fallende Börsenkurse auch. Aber die meiste Kaufkraft wird vom Finanzamt abgeschöpft.
Ich mache lieber Totalverlust, bevor ich AGS zahle ;).

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