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Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 22.10.19 12:44
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 26365
neuester Beitrag: 22.10.19 12:44 von: SchöneZukun. Leser gesamt: 2390982
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07.09.17 11:26
27

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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26339 Postings ausgeblendet.

22.10.19 09:45

2350 Postings, 1716 Tage EuglenoÖkostrom ist billiger

Nach einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace ist Strom aus Wind- und Wasserkraft schon heute günstiger als Strom aus Kohle und Atom. Würden sämtliche Kosten und milliardenschwere staatliche Förderung für konventionelle Energien berücksichtigt, koste insbesondere Atomstrom in Wirklichkeit fast doppelt so viel wie Wasserkraft und zwei Drittel mehr als Windenergie.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Steinkohle seit 1970 mit 288 Milliarden Euro gefördert wurde, Atomenergie mit 196 Milliarden und Braunkohle mit 67 Milliarden. Erneuerbare Energien werden erst seit 1990 gefördert und kommen deswegen nur auf rund 39 Milliarden Subventionen. Zudem sei die Förderung der erneuerbaren Energien laut Studie transparenter und werde explizit im Strompreis ausgewiesen. Die Förderung von Strom aus Kohle und Atomkraft sei für den Verbraucher hingegen nicht immer sichtbar.

?Die ganze Energiedebatte krankt daran, dass für Atom und Kohle die tatsächlichen gesellschaftlichen Kosten nicht ehrlich beziffert werden?, kritisierte Robert Werner, Vorstand der Energiesparte Greenpeace Energy. Die Deutsche Umwelthilfe warnte in einer Erklärung davor, die ?von interessierter Seite forcierte unseriöse Kostendebatte als Handbremse gegen die Umsetzung einer umfassenden Energiewende einzusetzen?.

https://www.focus.de/politik/deutschland/...-und-atom_aid_619317.html  

22.10.19 09:49

27530 Postings, 2792 Tage OtternaseJa, alpharider Das youtube Video ...

... gestern von Das Leben des Brian gesehen?

"Nein, nicht 4%, oder 8%, nein es werden 12%, oder gar 14% Arbeitslose werden, Dämonen kommen vom Himmel herab..."

Ja, passiert, wenn man gerne Schwarzseher ist. ;-)  

22.10.19 09:53
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6324 Postings, 1502 Tage ubsb55Nokiafan

"Das Ausland lacht uns aus."

Nein, die werden neidisch sein. Wenn die Industrie weg ist, sinkt der Stromverbrauch, und Menschen, die keine Arbeit haben, verbrauchen auch viel weniger Energie. Da können die Landwirte wieder ökologisch anbauen, weil es wieder genug einheimische billige Arbeitskräfte gibt. Der Laden an der Ecke und die Eckkneipen haben endlich wieder Kundschaft, hat ja niemand mehr ein Auto, um woanders hin zu fahren. Flugreisen sind auch Geschichte, paradisisch, Deutschland rettet die Welt, Lol  

22.10.19 09:55
1

27530 Postings, 2792 Tage Otternase@Eugleno Ja, das wissen sie ...

... aber es passt nicht in ihr Weltbild, also wird das ausgeblendet.

Wenn man die entstehenden Umweltschäden vergesellschaftet, und dann das 'billig, billig, billig' stets hervorhebt, dann ist das bereits eine komische Sichtweise.

Wenn dann die Milliarden Subventionen für Arom und Kohle ausgeblendet werden, aber ständig darauf bestanden wird, dass es doch für regenerative Energien Subventionen gäbe, dann ist das eben die Argumentation der Kohle- und Atomindustrie - und die war von Beginn an extrem verlogen.

Dass bei Öl dann Effekte wie Ölkriege und das daraus entstehende millionenfache Elend bewusst ignoriert werden, das ist dann schon zynisch. Die Kosten für das Elend kann man kaum beziffern, die Kriegskosten hingegen schon.

Aber das wird ebenfalls vergesellschaftet. Die Profite für Öl hingegen, die landen in privaten Taschen.

Eigentlich ist das einfach zu sehen. Wenn man denn will.  

22.10.19 09:56
1

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunftÖkostrom ist billiger

In der Tat. Unser hoher Strompreis ist politisch gewollt. Stromsteuer, Kohlepfennig, EEG-Umlage.

Wir haben hier die teuren Anfänge der Technik installiert und bezahlen das auf 20 Jahre über teuren Strom. Statt diese teuere Anfangssubvention, so wie bei anderen Energieträger wie z.B. Atomkraft auch, über die Steuer zu finanzieren bekommen wir sie auf den Strompreis gedrückt.

Währenddessen investieren Länder wie China, USA und Indien massiv in billigen Ökostrom und hängen uns auf Jahre hinaus ab.

Viele Unternehmen, darunter auch BMW und BASF würden längst gerne damit werben dass sie mit Ökostrom-Produzieren, doch seit Jahren bewegt sich in der Politik rein gar nichts.

Ihr wollt hier Arbeitsplätze erhalten? Dann demonstriert für den Kohleausstieg und die Abschaffung der ganzen bürokratischen und monetären Hürden gegen Windkraft und PV.

 

22.10.19 09:58

27530 Postings, 2792 Tage Otternase@ubsb55 Ja, wenn man einfach ...

... stricken will, kommen solche Geschichtchen heraus. Simple Welt. ;-)

Die Realität ist, dass trotz hunderttausendfachen Abbau von Arbeitsplätzen in der Kohleindustrie Deutschland noch immer kein Agrarstaat geworden ist. Na, und im Ruhrpott kann man wieder draussen die Wäsche aufhängen.

Schwarzsehen ist halt manch einem seine Passion. Mit der Realität hat das meistens wenig zu tun. ;-)

 

22.10.19 10:00
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3015 Postings, 1477 Tage fränki1@Eugleno:

Warst du nicht selbst immer der Meinung, dass man bei eine Studie immer erst mal schauen sollte, wer der Auftraggeber ist ? Hier mal die Erwartungen der Bundesnetzagentur für die EEG Umlage 2020.
Da ist die Rede von 24,6 Milliarden. https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/...2019/20191015_EEG.html
Ja das EEG kostet uns alle wohl weit mehr, als eine halbe Billion, denn seine Auswirkungen werden auch 2040 noch spürbar sein, wenn dann auch mit kleineren Summen.
Erschwerend kommt dazu, dass der größere und aufwendigere Teil auf dem Weg zu den Erneuerbaren noch vor uns steht.  

22.10.19 10:01

2350 Postings, 1716 Tage EuglenoTja, die einen

drohen mit dem Klimawandel, die anderen mit der Arbeitslosigkeit.

Vielleicht sollte man mal kurz über die Verhältnismäßigkeit und die Kausalität nachdenken.

a.) Klimawandel:
CO2-Ausstoß führt zu höheren Temperaturen

b.) Arbeitslosigkeit
Führt der Umbau auf regenerative Energien zu Arbeitslosigkeit? Wegen der paar Kohlekumpels? Wegen der Automobilindustrie, die unnötig komplexe Karren zusammenbasteln, was erwiesenermaßen gar nicht nötig ist? Man soll also viel Zeit und Ingenieurskapazität dazu verschwenden Verbrenner möglichst komplex und aus möglichst vielen Teilen zusammenzuschrauben, nur dass Arbeit da ist?
In ein Produkt, das keine Zukunft hat? Nur um sich über die nächste Bilanz oder sich über die nächste Wahl zu retten? Das ist das kurzsichtigste Szenario, das ich mir vorstellen kann. Aber ja, der Weg wird wohl so eingeschlagen werden in Deutschland. Aus Angst vor Gelbwesten und AFD. Klima, vorzeitige Todesfälle durch Luftverschmutung usw. sind in dieser Denkart sekundär, wenn nicht tertiär.

Leider gibt es ja kaum mehr Arbeitsplätze in der Windkraftindustrie und der ganzen, bisher versäumte Bandbreite der Regenerativen, einschl. Akkutechnologie mit Wertschöpfungspotential im eigenen Land. Nö, die wollen wir nicht. Wir kaufen lieber Öl und Gas aus dem Ausland.  

22.10.19 10:10

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunft@fränki1: Einseitige Argumentation

Was wir über das EEG bezahlen sind die hohen Kosten von gestern.

Was du aber verschweigst ist die Tatsache dass die EE sehr viel billiger geworden sind. Du suggerierst dass EE teuer ist weil sie gestern teuer waren.

Inzwischen ist EE aber fast überall die billigste Stromquelle. Von den 1,4 Cent/kWh auf der arabischen Halbinsel oder in Mittelamerika sind wir noch ein Stück weit weg. Aber auch bei uns ist Ökostrom dramatisch billiger und wettbewerbsfähig geworden.

Ich kann mich noch an die Preisliste von Mercedes erinnern. Da kostete ein eingebautes Mobiltelefon so viel wie ein VW. Was sagt uns das über die Handykosten von heute?  

22.10.19 10:17

2350 Postings, 1716 Tage Eugleno@fränki

Es dürfte fast egal sein, was wir als Anschubfinanzierung für Regenerative zahlen. Oft ist das auch ein Konjunkturprogramm, das leider ausschließlich vom Endverbraucher und überproportional vom kleinen Abnehmer bezahlt wird. Und nochmals leider sind viel zu viele ausgenommen. Waren es nicht 4000 Betriebe? Details kenne ich jetzt nicht.

Die Einspeisevergütung läuft über 10 oder 20 Jahre. So what?
Schon bald dürfte für große Anlagen der break even erreicht sein. Kleine PV Anlagen sollten halt Erleichterungen für den Verkauf der Überkapazitäten erhalten. Neuanlagen erhalten doch nur 10 ct. Einspeisegebühr. An den Nachbar könnte man den Strom locker für 20 ct. verkaufen. (vereinfacht betrachtet)

Dagegen ist ein sinnvoll hoher Strompreis natürlich Motivation überhaupt den Eigenverbrauch und die Speicherung anzudenken.

Das schlimmste was passieren könnte wäre den Ausbau der Regenerativen auszubremsen. Aber halt. Genau das geschieht ja gerade.
Versuch doch mal eine Wasserkraftanlage zu bauen. Keine Chance. Früher wurde im Schwarzwald alles von Wasserkraft angetrieben. So ist dort z. B. die Uhrenindustrie groß geworden: Es war Energie da. Heute: Alles stillgelegt. Man könnte hunderte kleine Wasserkraftwerke genehmigen, die sich wirtschaftlich betreiben lassen. Beispiele dafür gibt es durchaus. Die erhalten nach meiner Erinnerung nur eine Einspeisevergütung 10 Jahren. Wo ist das Problem? Danach werden die sich überlegen, wie sie den Strom absetzen. Aber sicher läuft das Kraftwerk in den meisten Fällen weiter.

Man könnte so viel tun. Und für alles benötigt man Arbeitskräfte!  

22.10.19 10:20
2

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunftDas fossile Zeitalter geht zu Ende

Das ist nun mal eine Tatsache. Die Frage ist nur wer ist vorne mit dabei und gestaltet aktiv und wer wird von der Entwicklung überrollt.

Deutschland hat einen teuren Frühstart hingelegt und dafür auch viel Anerkennung bekommen. Denn ohne Deutschland wären wir noch nicht da wo wir heute sind.

Nur die aktuelle Entwicklung geht an Deutschland vorbei weil bei uns in den letzten Jahren die Bremser das Ruder übernommen hatten. Wir halten an teuren und dreckigen Kohlekraftwerke fest während die neuen Arbeitsplätze in China, Korea, USA (Tesla) und anderswo entstehen.

Armes blockiertes Deutschland.  

22.10.19 10:32
1

3015 Postings, 1477 Tage fränki1@SchöneZukunft:

Ich habe mich in meinem Beitrag auf die Studie bezogen, welche @Eugleno: ins Feld führte. Die dort erwähnten Subventionen bezogen sich ebenfalls auf die Vergangenheit. Natürlich sind die Erneuerbaren heute deutlich günstiger. Allerdings hat uns das "Vorneweg preschen" ne schlappe halbe Billion gekostet und wird uns noch mindestens 15 Jahre wie ein Klotz am bein hängen. Für die großen zu lösenden Aufgaben in der Zukunft wird uns dieses Geld noch bitter fehlen. Letztlich ist die ganze Sache wie ein Langstreckenlauf zu sehen. Da gewinnt auch nicht der, der am schnellsten losprescht, sondern der, welcher seine Kräfte am besten einteilt. Manchmal macht es da auch Sinn einige Zeit im Windschatten zu bleiben. Das gilt übrigens beim EV für den Massenmarkt und damit für Tesla genauso.
Völlig realitätsfrei ist allerdings deine Behauptung, dass die USA bei Erneuerbaren Energien massiv investieren. Mit aktuell 23% sind sie quasi hier ein Entwicklungsland und werden es dank Trump auch erst mal bleiben. Wenn ich mir anschaue für welche Preise Tesla aktuell in welcher Qualität Solaranlagen in den USA verkauft, so kann ich nur den Kopf schütteln. Die Welt ist da locker 10 Jahre weiter.
 

22.10.19 10:42

6324 Postings, 1502 Tage ubsb55Schöne Zukunft

"Wir halten an teuren und dreckigen Kohlekraftwerke fest während die neuen Arbeitsplätze in China, Korea, USA (Tesla) und anderswo entstehen."

Du hast schon bemerkt, dass die Anderen ihre AKWs weiter laufen lassen und deshalb ganz anders agieren können, weil diese ja die CO2 Bilanz nicht verhageln.
Ist auch merkwürdig, dass Studien von Greenpeace immer für bare Münze genommen werden, andere Studien aber natürlich nicht, wegen interessengeleitet. Ich hab noch nirgends gelesen, was Wind oder Solarenergie kosten würden, wenn jeder, der sowas hin baut, auch den entsprechenden Speicher dazubauen müßte.
Anbei noch ein paar Infos zu EEs, ist auch Tesla dabei.
https://www.deraktionaer.tv/videos/top-news/...pot-2030-20192532.html

 

22.10.19 10:52

2350 Postings, 1716 Tage Eugleno@ubsb55

Uran ist knapp und die Abbaubedingungen sind z. T. verheerend.

Russland und China haben auch keine Probleme mit der Endlagerung. Die werfen den Dreck einfach irgendwo in die Prärie.

Gutes Vorbild für Deutschland. Vielleicht könnten wir unsere Brennstäbe ja mit unserem Plastikmüll nach Malaysia verschiffen. Dann hätten wir das Problem auch los. Du machst dir die Welt immer nahezu infantil einfach. Und immer nur an das eigene ich und nie darüber hinaus denken. Schon gar nicht generationenübergreifend, was halt bei einer Technologie wie der Kernkraft nötig ist. Hoffen wir mal, dass du nicht in einem AKW arbeitest.

Dann gute Nacht. Die sind ja z. T. in völlig veralteten, verheerenden Zuständen. Ich denke da an die französischen und schweizerischen im geologisch aktiven Rheingraben oder den alten Meiler Belgiens im Zentrum Europas. Wurden da nicht schon vorsorglich Jodtabletten in NRW verteilt? Spitze!  

22.10.19 10:59
1

27530 Postings, 2792 Tage Otternase@ubsb55 Dein Ernst.


"www.deraktionaer.tv"

Hahaha, ja, und das ist mit Deine seriöseste Quelle, die Du seit langer Zeit angeführt hast? ;-)

Alles klar.

@fränki1 Deutschland kann sich das leisten, und das wird es auch.  

22.10.19 11:33

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunft@fränki1: Rückwärtsgewandt

Für die Entscheidung wie es weiter geht ist jetzt egal wie viel und das "Vorpreschen" gekostet hat oder kosten wird. Das sind Sunk Costs, also nicht mehr zu ändern.

Ob EE frühere teuer waren und wir früher viel Geld versenkt haben beeinflusst nicht die Tatsache, dass EE aktuell billig geworden sind und weiter immer billiger werden. Man muss mit den Zahlen von heute und den Prognosen für morgen rechnen und nicht mit denen von gestern!  

22.10.19 11:38

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunft@ubsb55: AKWs

Wie viel % der Weltstromproduktion kommen denn aus AKW? Und wie viel sind es noch bei uns? Und wie lange würden die Uranvorräte denn halten wenn wir 100% aus AKW produzieren würden?

Vor allem die letzte Frage interessant. Wären es überhaupt 10 Jahre?

AKW sind teuer und obsolet und spielen in der Energieversorgung der Zukunft keine Rolle. Die Diskussion ist müßig ob wir die noch ein paar Jahre länger oder kürzere betreiben wollen. Und aufgrund der ungeklärten Endlagerfrage und der Restrisiken und vor allem der drohenden Proliferation ist das auch gut so.

Wie soll man dem Iran Atomkraftwerke ausreden wenn wir selber weiter welche betreiben?

Politisch ist in Deutschland das Thema durch und das ist gut so. Träumereien von der guten alten Atomzeit helfen ja nicht weiter.  

22.10.19 11:45

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunft@ubsb55: EE und die Kosten

Natürlich muss man Studien von Ökoorganisationen wie GreenPeace kritisch hinterfragen. Aber es gibt ja inzwischen zahlreiche unabhängige Studien die belegen dass EE billig geworden sind. Und eben auch mit der notwendigen Infrastruktur und Speichern.

Sogar die amerikanische Kohleindustrie sieht ein dass sie nicht mehr konkurrenzfähig sind. Weltweit ist es nicht mehr möglich neue Kohlekraftwerke wirtschaftlich rentabel zu bauen.

https://reneweconomy.com.au/...tteries-beat-coal-gas-and-nukes-78962/
https://oilcity.news/wyoming/energy/2019/10/07/...hton-coal-closures/
https://www.reuters.com/article/...ts-scheduled-to-shut-idUSKCN1V31IS  

22.10.19 11:49

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunft@fränki1: USA

Auch hier bist du rückwärtsgewandt. Es geht ja nicht darum wo ein Land durch die historische Entwicklung gerade steht. Da steht Deutschland aufgrund des Frühstarts ja noch gar nicht so schlecht da.

Es geht darum wohin gerade die Investitionen fließen und wo das meiste Wachstum entsteht. Und da ist die USA inzwischen trotz Trump weit vor Deutschland und weltweit wird Deutschland nach ganz hinten durchgereicht.  

22.10.19 12:11
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3015 Postings, 1477 Tage fränki1@SchöneZukunft:

Auch das ist Unfug. Die USA haben 327, 2 Mill Einwohner und sind dazu noch im Gegensatz zu Deutschland ein Flächenland mit deutlich besseren Rahmenbedingungen als Deutschland. Einwohner bezogen sind sie praktisch vier mal so groß wie Deutschland. Wir haben 2019 5,8 GW erneuerbare zugebaut. Um aktuell in Augenhöhe zu sein, hätten die Amerikaner also reichlich 23 GW in 2019 zubauen müssen. geschafft haben sie 19, 1 GW.
In einem Punkt sind sie allerdings vernünftiger als wir. Sie setzen zunehmend auf Gas als Brückentechnologie.  

22.10.19 12:16

2350 Postings, 1716 Tage Eugleno@fränki: Erdgas

Schlimmer geht's ja nicht. Dazu noch Fracking Gas, wo Grundwasser verseucht wird. Wie bist du denn drauf. Das rätst du?

Du bist nicht nur rückwärtsgewandt, du bist auch noch skrupellos. Also erst alles auf Erdgas umstellen, womöglich noch in Verbindung mit der ineffizienten H2-Technologie? Dann merken, dass das auch Schrott ist?
 

22.10.19 12:17
1

3015 Postings, 1477 Tage fränki1Hier noch der Link

für die Zubauzahlen in den USA 2019. https://www.iwr.de/news.php?id=35812  

22.10.19 12:29

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunftBloomberg Energy

hat einen anderen Stallgeruch als Greenpeace, oder?
BNEF reported recently that renewable energy today is not only cheaper than building a new gas or coal plant, it will also soon be cheaper to shut existing coal-fired power plants and build new renewable energy projects from scratch.
 

22.10.19 12:36

8670 Postings, 1183 Tage SchöneZukunftSogar die IEA

Die Atomkraft und fossile Lobby schlechthin erkennt die Zeichen der Zeit. Nur hier im Forum haben einige noch nichts von der Entwicklung der letzten 5 Jahre mitbekommen ...
The latest report from the International Energy Agency ? Renewables 2019 ? claims the world will see a 50% increase in renewable energy between now and 2025 thanks to rapidly falling prices for solar and wind.


Dazu sollte man wissen dass alle bisherigen Prognosen der IEA zu erneuerbaren Energien sich immer als viel zu pessimistisch herausgestellt haben.

Ich erinnere mich auch noch an Sprüche der Energieversorger in Deutschland: "mehr als 4% Strom aus Windkraft oder PV ist technisch unmöglich" und was da noch so an FUD gestreut wurde.
 

22.10.19 12:44
Solar boomt:
https://www.foxbusiness.com/energy/us-solar-installation-2019-report

Wind boomt:
https://www.greentechmedia.com/articles/read/...hes-record-high-in-q2

Und Lithium-Ionen Batterien machen es möglich:
https://www.scientificamerican.com/article/...nable-a-renewable-grid/

Und bei uns streitet man sich wie viele Milliarden wir uns den Erhalt einer Handvoll Kohlearbeitsplätze kosten lassen. Ein Irrsinn!  

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