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Aurelius

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neuester Beitrag: 21.09.20 18:44
eröffnet am: 08.05.17 21:27 von: kunnijo Anzahl Beiträge: 16282
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11.07.20 13:15
1

2868 Postings, 1645 Tage zwetschgenquetsche.Kiesly, die Q/HJ-Zahlen werden nicht so besprochen

wie die Nebensächlichkeiten. Denn dies erfordert zu viel Wissen bei den meisten Usern hier.

Es ist doch ein Armutszeugnis, dass sich außer mir keiner die Mühe machte, den MEZ-Exit näher zu recherchieren. Siehe Nachbarthread.

 

11.07.20 13:49
1

396 Postings, 130 Tage Don GiovanniZwetschgenq

so wie du hier um Aurelius kämpfst und verdeidigst  echt bewundernswert...
Vermute  das du hier richtig dick investiert bist ..
Eine Frage wo siehst du den die Aktie als fair bewertet?
 

11.07.20 13:55
5

72 Postings, 2161 Tage SchrotthändlerhundDie Gründe für den Kursverfall

... sind hier gut erklärt. Es gibt keinen guten Grund mehr Aurelius schön zu reden:

München (www.aktiencheck.de) - AURELIUS-Aktienanalyse von "AnlegerPlus News":

Trotz des großen Klärungsbedarfs der Aktionäre kürzte, bündelte und sortierte das AURELIUS (ISIN: DE000A0JK2A8, WKN: A0JK2A, Ticker-Symbol: AR4)-Management die zur diesjährigen Hauptversammlung - die aufgrund der Corona-Pandemie virtuell stattfand - eingereichten Fragen so stark aus, dass deren Beantwortung nach nicht einmal 45 Minuten wieder beendet war, wie Paul Petzelberger von der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. innerhalb des Online-Magazins "AnlegerPlus News" berichtet.

Zurück seien vermutlich enttäuschte Aktionäre geblieben. Der Vorstand und Aufsichtsrat dürften die vorgebrachten Zweifel an der Unternehmensführung wieder einmal nicht beseitigt haben.

Im Jahr 2006 hätten die beiden ehemaligen McKinsey-Berater Dr. Dirk Markus und Gert Purkert AURELIUS mit einem Startkapital von 500.000 Euro gegründet. Ziel sei es damals gewesen, und sei es noch heute, Firmen in Sondersituationen zu kaufen, zu sanieren und anschließend wieder mit Gewinn weiterzureichen. Nur wenige Monate nach Gründung hätten die beiden AURELIUS-Vorstände bereits den Schritt an die Börse gewagt. Was danach gefolgt sei, sei eine Erfolgsgeschichte par excellence gewesen. Die Marktkapitalisierung sei bis zum Jahr 2017 auf über 2 Mrd. Euro angestiegen.

Doch 2017 habe sich der Wind an der Börse gedreht. Aus dem Rücken- sei Gegen-wind geworden. Seit dem Hoch im Februar 2017 bei 67 Euro sei die im Freiverkehrssegment m:access der Börse München gelistete Aktie bis Anfang Juli 2020 auf unter 14 Euro gefallen. Das entspreche einem Minus von rund 80%. Zum Vergleich: Der SDAX habe es im selben Zeitraum auf ein Plus von rund 20% gebracht. Und das habe nach Ansicht der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. auch gute Gründe. Bereits im Jahr 2017 hätten die Anlegerschützer kritisiert, dass der mittlerweile milliardenschwere Private-Equity-Spezialist immer noch in den Strukturen eines Small Caps geführt werde, nach Meinung der SdK sogar noch desaströser als zu Beginn seiner Börsengeschichte. Damals hätten Markus und Purkert offenbar noch das Geld der Aktionäre benötigt und zumindest ansatzweise die Prinzipien einer guten Corporate Governance gewahrt. Doch, so der Eindruck der SdK, nicht mehr im Laufe des letzten Jahrzehnts.

Und noch ein anderer Umstand stoße den Anlegerschützern sauer auf. Während die Aktionäre die oben erwähnte negative Performance verkraften und zudem für das Geschäftsjahr 2019 vollständig auf eine Dividende hätten verzichten müssen, habe sich der AURELIUS-Vorstand von der Gesellschaft für die Jahre 2017, 2018 und 2019 ein unfassbar hohes Gehalt von insgesamt über 193 Mio. Euro auszahlen lassen.

Um die Einschätzung "unfassbar hoch" besser einordnen zu können, würden sich die Experten folgenden Vergleich erlauben: Die DAX-Vorstände des Versicherungsriesen Münchener Rück, des Medizin- und Gesundheitskonzerns Fresenius und des Konsumgüterkonzerns Henkel hätten im Zeitraum 2017 bis 2019 alle zusammen gerade einmal rund 166 Mio. Euro verdient. CEO Dr. Dirk Markus habe auf der Hauptversammlung gekontert, dass die Höhe der Vergütung gerechtfertigt sei und für das Halten der Mitarbeiter gar unerlässlich.

Für die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. sei diese Begründung alles andere als stichhaltig. Die Aktionärsschützer würden die Gründe für den "Gehaltsexzess" in einem ganz anderen Umstand begründet sehen. Zu Beginn der Börsennotierung hätten die Gründer Markus und Purkert zusammen noch einen signifikanten Anteilsbesitz zwischen 40 und 45% an AURELIUS gehalten. Ab 2012 habe sich dies geändert. Jahr für Jahr hätten die beiden Vorstände ihre Anteile verkauft. Die letzte Wasserstandsmeldung sei 2017 bei etwa 15% Anteilsbesitz erfolgt. Parallel zur Reduktion des Anteilsbesitzes sei die variable Vergütung der Vorstandsmitglieder explodiert.

Man könnte dies zusammenfassend als "Moral Hazard", also Fehlanreize bezeichnen: Die Interessen von Management und Aktionären hätten sich durch den beschriebenen Sachverhalt Jahr für Jahr mehr auseinander entwickelt und würden sich in den letzten drei Jahren scheinbar vollständig entkoppeln. Dies zeige recht deutlich die gegenläufige Entwicklung von Aktienkurs und Gehaltszahlungen.

Gehaltsauswüchsen einen Riegel vorzuschieben sei Aufgabe des Kontrollorgans Aufsichtsrat. Da treffe es sich für den Vorstand vermutlich gut, dass in dem sechsköpfigen Gremium Schwager, Schwägerin und der persönlich angestellte Steuerberater von CEO Markus sitzen würden. Eine angemessene Kontrolle sehe sicherlich anders aus. Und dem nicht genug, nach Auskunft auf der Hauptversammlung sei der Vorstandsvorsitzende persönlich bei jeder Aufsichtsratssitzung mit anwesend - auch wenn es um die Festsetzung der eigenen Vergütung gehe. Ein erweitertes Familientreffen, um sich und den Vorstandkompagnons ein fürstliches Gehalt auszahlen zu lassen - für die einen das Paradies, für die anderen ein Albtraum.

Seit Jahren wirke die SdK auf ein einvernehmliches Einlenken der Verwaltung hin. Beispielsweise durch den Vorschlag, einen Vergütungsausschuss einzurichten, der ausschließlich mit unabhängigen Aufsichtsratsmitgliedern besetzt sei. Wahrlich kein Vorschlag, der viel Mühe bereiten sollte. Eine andere Option wäre die Hinzunahme eines externen Vergütungsexperten, wie es auch der Deutsche Corporate Governance Kodex empfehle. Doch das Management wiegle stets ab und habe für die diesjährige Wahl des Gesellschafterausschusses - in der Rechtsform der KGaA wirke dieser bei der Führung der Gesellschaft mit - u. a. erneut die Schwägerin des CEO vorgeschlagen.

Fakt sei: Operativ schaffe es der Vorstand Jahr für Jahr, erfolgreiche Deals zu initiieren. Nach Zahlung des Vorstandsgehaltes komme davon bei den Aktionären jedoch immer weniger an. Das Vertrauen des Marktes schmelze deswegen offenbar dahin. Die Börse bewerte das Unternehmen nur noch mit einem immensen Abschlag zum NAV; aktuell notiere die Aktie nahe der liquiden Mittel. Mit Kontrollorganen, besetzt nach dem Motto "family and friends", werde sich an dieser Konstellation vermutlich auch dauerhaft nicht viel ändern. Doch es gebe einen Hoffnungsschimmer. Nächstes Jahr stünden beim Aufsichtsrat Neuwahlen an. Der Streubesitz sei groß und wenn er sich bei der Abstimmung entsprechend engagiere, schiebe er der Vetternwirtschaft hoffentlich bald einen Riegel vor. (Ausgabe 7/2020)
 

11.07.20 14:20
2

4977 Postings, 4831 Tage Obelisk@16178

volle Zustimmung zum sehr kritischen SDK Bericht. Auch ich habe der SDK einen diesbezüglichen Brief mit der Bitte um Teilnahme an der HV kommen lassen, weil ich vernunftbegabter Weise keine Aktien von der DR. Markus AG mehr halte.

Dass Zwetschenquetscher hier überhaupt noch schreibt, wundert mich. Seinem Profil nach war er nur in wirecard und aurelius investiert...................

Viel Erfolg allen!  

11.07.20 15:48
1

4599 Postings, 5190 Tage albino@schrotthändle Was Du gepostet hast....

....ist die krude Realität...aber für den zwetschgenverschlucker wohl "Fake News"

Ich versuche dem zwetschgenkuchen und seinen Jüngern  die miserable Performance von Aurelius mal in römischen Zahlen zu erläutern:

DAX 2020   Minus II %

DOW 2020  Minus VII %

Aurelius 2020   Minus  LX %

I = 1   V = 5  L = 50   X = 10

Ich könnte mir die Mühe machen die Zahlen auch auf chinesisch oder polnisch zu übersetzen.  

11.07.20 16:02

4131 Postings, 7257 Tage Nobody IIHat denn jemand an der HV teilgenommen?

Ein paar Infos würden mich schon interessieren. Was hat das Management gesagt, Ausblick usw.  
-----------
Gruß
Nobody II

11.07.20 16:48
3

294 Postings, 653 Tage robert980Albino

So langsam wirds echt kindig.ich glaube jeder hat deine meinung gehört und verstanden. Belasse es dabei. Bitte.  

11.07.20 16:48

294 Postings, 653 Tage robert980Kindisch natürlich ;)

12.07.20 09:55
1

249 Postings, 873 Tage Allichaurelius

Ich war in der Vergangenheit öfter in Aurelius investiert, aktuell nicht... Hatte Aurelius auch die letzten Wochen nicht mehr so auf dem Schirm, daher beginne ich wieder mich aktuell zu halten, da mir das Unternehmen schon gefällt....

Ich gebe Zwetschge in vielen Punkten recht, in Bezug auf geschäftsmodell, kursverhalten, etc... Klar ist auch dass PE Unternehmen in Rezessionen besonders leiden aber genau in dieser Zeit die Grundstein für die Zukunft legen können (günstige Käufe, etc.) daher ist die Streichung der divi absolut richtig und sollte langfristige Investoren auch etwas "freuen" um künftig noch besser aufgestellt sein zu können...

Auf Grund der Zahlen und Vergangenheit ein klarer Kauf... Was mich aktuell abhält.. Viele bzw. Zu viele "Kleinigkeiten"...

.) vergütungsmodell der vorstände
.) Reduktion Aktien bestand der vorstände
.) Freunde und Familie in kontrollfunktionen
.)intransparenz (auch wenn ich das grundsätzlich im PE Bereich nachvollziehen kann und teilweise gut finde, ist es schwer wenn kontrollorgane aus dem familienbereich kommen)

Ich bin leider etwas sensibel derzeit auf diese Thematik, da ich in steinhoff und wirecard investiert war bzw war... Daher habe ich hier besondere Vorsicht was das Gesamtbild angeht... Rein von Bilanz etc. Würde ich sofort kaufen, leider muss man sagen dass Bilanzen nicht alles sind und die restlichen Sachen müssen auch berücksichtigt werden... Musste ich schmerzlich lernen...

Ich werde aber weiterhin Aurelius beobachten, da das Unternehmen interessant ist und sich vielleicht die negativen Punkte ändern und ich dann einsteige...
 

12.07.20 14:58

4599 Postings, 5190 Tage albinoLöschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 16.07.20 13:18
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Spam

 

 

12.07.20 15:22

72 Postings, 100 Tage AlterindianerAlbino wie oft

Albino wie oft die gleiche Aneignung posten? Warum welche Intension ist vorhanden?
Wir haben kapiert welche Meinung Sie haben

Nun ist mal gut!
Und bitte Bein Copy Paste !
Es reicht !

 

12.07.20 15:25

2868 Postings, 1645 Tage zwetschgenquetsche.Albino ist gesperrt weil er Fakten ignoriert

Jedem ist der Kursverfall ersichtlich und auf den zurückliegenden Seiten dieses und des Nachbar-Threads werden die zahlreichen Gründe dafür genannt und erörtert.

Erörtern ist nicht schönreden!

Da Albino, wie bekannt, an keiner sachlichen Diskussion interessiert ist, sondern zwischen Bashing und Pöbelei schwankt, wurde er im Nachbarthread gesperrt und kann sich hier mit seinen Verschwörungstheorien austoben.  

12.07.20 16:07
2

898 Postings, 4605 Tage oranje2008Albino nervt nur...

...kann den nicht mal einer komplett sperren? Das ist kein User, sondern eine Zumutung, ein Troll!  

12.07.20 16:57
3

396 Postings, 130 Tage Don GiovanniZwetschschgenq

du zerlegst zwar den Laden in allen Einzelteilen und begründest wieso und warum....
kannst du auch sagen wie realistisch du den Kursverlauf mittelfristig siehst...?
Hab deine Wirecard Beiträge gerne gelesen ...
musste aber auch dort feststellen das kritische Stimmen nicht erwünscht waren...
Albino hat den Kursverlauf kritisch gesehen, ja Charttechnich sieht es ja wirklich nicht berauschend aus...leider hat der Kurs meistens auch recht...
Angenommen der Dax hat oben bei 13000 erstmal fertig...vielleicht noch ein leichtes überschiessen und korrigiert dann...
Glaubst du etwa Aurelius geht dann den verkehrten Weg?

 

12.07.20 17:48
2

898 Postings, 4605 Tage oranje2008Don Giovanni

Ich bin zwar nicht Zwetschge, aber sitze auch im Wirecard-Boot. Ein grundsätzlichen Problem ist Systemversagen. Hier ist der wesentliche Unterschied zw. Aurelius und WDI. Bei WDI reichte Systemversagen bei einem Punkt (der Prüfung). Es gab sogar darüber hinaus weiteres Systemversagen: Prüfung, Aufsichtsrat, Bafin, Staatsanwaltschaft. Das ist ärgerlich, aber glücklicherweise kein Alltag.

Bei Aurelius müsste für eine ähnliche Katastrophe aber gleich mehrfaches Systemversagen auf zig Ebenen erfolgen, eben aufgrund der zahlreichen Portfoliounternehmen, der damit verbundenen Einzelabschlüsses, der verschiedenen Behörden (neben Aufsichtsbehörden, u.a. deutsche und britische Steuerbehörden, etc).

Last, but not least: Jegliche Vergleiche von Aurelius mit dem Dax sind illusorisch. Es gibt kaum eine systematische Korrelation.  

12.07.20 18:50
8

168 Postings, 94 Tage SukramanIch

sehe das anders. Das Management bedient sich. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn für die Aktionäre ebenso viel abfällt. Das ist hier nicht der Fall. Macht euch nicht zuviele Hoffnungen. Hätte das Management 50 Prozent  der Aktien, dann hätte ich keine Sorgen.
Habe das zu oft erlebt. Generell bedienen sich die Vorstände von Aktienunternehmen viel zu sehr. Qualität ist oft nicht vorhanden. Wer es auf die Posten schafft, hat ausgesorgt.
In die hehren Absichten der Manager glaube ich schon lange nicht mehr. Generell wohlgemerkt.
Die merken schon wie sich der Wind dreht. Normalerweise müßten die Nachkaufen. Die glauben selbst nicht an den Erfolg. Ich erinnere an Kali und Salz. Ein Übernahmeangebot in astronomischer Höhe wurde abgelehnt, weil der Konzern mehr als 50 Euro wert sein soll. Dümpelt so unter zehn vor sich her.
Die Vorstände kassieren weiter fürstliche Gehälter. Für mich müssten die zur Verantwortung gezogen werden. In Deutschland bekommt so einer noch das Bundesverdienstkreuz. In Deutschland müßte mal aufgetäumt werden.  

13.07.20 01:45

898 Postings, 4605 Tage oranje2008Tja, dann sind die Aktionäre zu schwach...

...denn die Aktionäre machen den AR aus und wenn das Mgmt nicht entsprechend Anteile hält, dann kann über dne Ar Druck ausgeübt werden ;) Aber da müssen sich alle an die eigene Nase fassen...zumindest die, die so denken  

13.07.20 08:48
1

168 Postings, 94 Tage SukramanIch habe

das bei der SCM mal versucht. Mit anderen gleichgesinnten kamen wir auf leider nur unter zehn Prozent der Anteile. Sonst hätte Schnöselbärtchen keinen Job mehr gehabt. Selbst, wenn man viel Geld hat, kauft man nicht den ganzen Laden. Hätten wir alle all unser Geld in SCM gesteckt, hätten wir wohl zwischen 30 und 50 Prozent zusammen bekommen. Das Management selbst hielt damals kaum mehr Aktien, verdiente aber prächtig. Haus und Hof verpfänden, das macht niemand. Der Kurs zieht dann schnell an, ohne das Qualität dahinter steckt. Hätten wie früher die Banken noch eigene Anteile, wäre es was anderes. Deshalb zieht doch das Gold an, weil kein Vertrauen im System ist, das sicher kein Vertrauen verdient.  

13.07.20 09:06
1

1407 Postings, 4075 Tage mh2003Das sind die Zeiten in denen Ihr man sich die

Überrendite für die nächsten 10 Jahre holt. Antizyklisch ist das Wort der Stunde.

Natürlich wurde Aurelius ordentlich verhauen und hat sich lange nicht so gut erholt wie der Dax oder "herkömmliche" Unternehmen. Die Gründe hierfür hat insb. Zwetschge im Detail erläutert. Jetzt ist jeder einzelne gefragt:

- Glaubt Ihr, an das grundsätzliche Geschäftsmodell von Aurelius? - Müsste ja so sein, sonst hätten die meisten nicht investier
- Glaubt Ihr, dass Aurelius von der aktuellen Situation profitiert? - Klar, denn das sind die Zeiten, in denen AUR Ihr gesamtes Know-How einsetzen kann um langfristig erfolgreich zu sein
- Glaubt Ihr, dass Aurelius genauso Pleite geht wie WDI? - Nein, weil ganz andere Struktur - siehe u.a. Ausführungen von Oranje und Zwetschge

Wenn Ihr ganz neutral auf Aurelius schaut, dann bleibt nur der Schluss zuzukaufen, aber das ist (psychologisch gesehen) ganz schwer in einer Phase in der die Aktie als einzige nicht performt. Dabei müsstet Ihr eigentlich die Aktien hinterfragen, die wieder auf dem Vor-Corona-Niveau stehen. Die sind nämlich aufgrund der schlechteren Zahlen im Vergleich zum Jahresbeginn auf einmal viel höher bewertet.

Ich glaube an das Modell und habe die letzten Wochen ordentlich zugekauft - zuletzt am Freitag für 13,69? - weil ich glaube, dass wir hier in 2-4 Jahren eine enorme Wertsteigerung sehen. Man muss nur den Mut haben, zur richtigen Zeit einzusteigen.

Wenn ich dann noch auf das Volumen der letzten Monate schaue, dann dürften wir mittlerweile enorm viele Aktionäre haben, die zwischen 15 und 20 EUR eingestiegen sind. D.h. der Verkaufsdruck sollte irgendwann nachlassen und dann setzt die Erholung wieder ein. In dem Zusammenhang erinnere ich gerne an Kostolany und den Hund.    

13.07.20 11:07

4599 Postings, 5190 Tage albinoLöschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 13.07.20 11:44
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Spam

 

 

13.07.20 11:24
1

1407 Postings, 4075 Tage mh2003#16195

Herzlichen Glückwunsch!

Nach deinen sinnfreien Kommentaren letzte Woche und am Wochenende hast du es nun endlich auf meine Sperrliste geschafft. Du brauchst mich also nicht mehr in deinen Ergüssen adressieren, ich werde es nämlich nicht lesen.

Zum Thema Kursverlust: Dank der Nachkäufe bin ich nicht weit weg vom Break-Even (17?) - und das obwohl ich  zwischenzeitlich auch zu 40? das Stück gekauft hatte. Sollte also der von dir angesprochene "Verdreifacher" eintreten, dann freue ich mich enorm. Für meinen Case reicht es, wenn die Aktie wieder 19? erreicht, weil ich dann schon einen ordentlichen Gewinn eingefahren habe. Alles drüber ist Bonus.

Du kannst entweder flennen, weil der Kurs "so gemein" war oder du kannst etwas dagegen tun und billig nachlegen - choice is yours!  

13.07.20 11:47
3

74 Postings, 1259 Tage AffeMitWaffeHab den schon lange blockiert

Angemessene Kritik ist angebracht, dem Guten würde ich aber mal den Gang zu professioneller Hilfe anraten. Die Nerven sind wohl durchgebrannt als sein Vermögen bei Wirecard zerschmolzen ist

War er wohl zu viel investiert  

13.07.20 18:08
4

2868 Postings, 1645 Tage zwetschgenquetsche.don giovanni

1) Ich bin immer kritisch. Mein Thread heißt ja auch "Pro und Contra Aurelius"! Ich merke ebenfalls vielerlei Aspekte kritisch an. Nur geht dies oft unter, weil ich mit meiner Aversion gegen fadenscheinige Kritik zu schnell als Pusher missverstanden werde.

2) Zu deiner Bitte um Einschätzung des mittelfristigen Kursverlaufs: Ausgeprägte Seitwärtsphase.
Bei langfristiger Betrachtungsweise möchte ich ergänzen: "mit Tendenz gen Norden".

Und wenn Corona irgendwann mal kein Problem sein wird, wird es sich sicherlich auch wieder mit dem NAV kräftig nach oben gehen. Sagen wir in 12 Monaten wäre Corona vergessen und vorüber, dann wären konjunkturelle Befürchtungen ad acta und eine Erholung setze ein. Auch wären dann viele der Neuerwerbe vollkonsolidiert und einzelne davon, wie VAG, wären dann fast 3 Jahre bei Aurelius. Bedeutet: entsprechend frei von Restrukturierungsnöten, längst in der Wachstumsphase mit umgesetzten Wachtumsimpulsen (ggf. Addon-Akquisitionen) und in der Portfoliografik nochmals ein Stück weiter "links oben". Der ein oder andere lukrative  Exit käme hinzu, so dass auch wieder eine Dividende fließen würde. Diese müsste auch nicht bei 5 Euro liegen, um bei heutigen Kursen attraktiv zu sein. Das in aller Kürze.

Wer meine Postings zu Aurelius über die letzten 3 Jahre verfolgte, wird wissen, dass ich es als ein absolutes Longinvestment ansehe, dass ich den NAV für immens wichtig erachte und auf Charttechnik nichts gebe bis auf den Langfristchart. In ihm spiegelt sich sehr gut das Geschäftsmodell von Aurelius wieder.
Verliebt in diese Aktie bin ich keineswegs. Ich würde sofort verkaufen, wenn ich mein hier investiertes Kapital bräuchte oder es operative und personelle Gründe gäbe, hier nicht weiter ein Miteigentümer sein zu wollen. Aber das Team um Herrn Dr. Markus bzw. bei Aurelius hat bislang nichts getan, was für mich einen Verkauf rechtfertigen würde. Ich setze mich allerdings auch mit Aurelius auseinander und kann daher nicht (so oft negativ) überrascht werden wie viele andere der hiesigen Schreiberlinge. Die ganze Gehaltsdiskussion oder auch die Diskussionen um den Enterprise Value/Exiterlös bewiesen für mich, dass hier weiterhin viele unwissende und vor allem lernresistente User aktiv sind.

3) Meine Äußerungen zu Wirecard (und vor allem zu Datenunternehmen und Digitalwirtschaft im Allgemeinen und Speziellen) waren insofern korrekt, wenn man davon ausging, dass Wirecard ein gut geprüftes und gut geführtes Unternehmen war. Ebenso war ich geframt von der damaligen Zatarra-Short-Attacke. Ich ging davon aus, ebenso wie alle Medien (lest mal zu Wirecard von Feb. 2016-Feb2019), dass die genauso schädlich und falsch war, wie die beiden Shortattacken bei Aurelius.  

14.07.20 11:24

331 Postings, 367 Tage cosmocCorona

Puh, zum Glück gehedged, bin dann wohl auch mal weg und komme wohl frühestens wieder, wenn sich Corona hier wirklich nicht als Problem dargestellt hat und die Vetternwirtschaft sich entweder bewiesen hat oder abgeschafft wurde. Hier ist wohl keine Eile geboten, viel Erfolg euch weiterhin.  

14.07.20 15:15

1059 Postings, 968 Tage timtom1011Hallo Leute wann ist jetzt die hv

Nächste Woche
Bin ja wirklich gespannt auf News von Office Depot müsste doch Corona Gewinner sein  

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