Ist natürlich der worst case. Aber eigentlich nur für die Firma, denn wie ich ja immer wieder gesagt habe: Risikoinvest bei welchem man das eigene Risiko mit der Höhe des Betrags steuert.
Für mich sind folgende Punkte von Bedeutung:
1. Die Rede war von 30 m Ölsäule und dazu eine von einem user auf ariva.de widergegebene Aussage von P. Fink, wonach die ersten 20 m man eigentlich nur abtanken bräuchte.
2. Der Labortest soll Öl guter Quali, nämlich ligth oil ergeben haben.
Ich tu mir von daher schwer, hier von "Abzocke" zu sprechen. Denn das würde ja im Ergebnis heißen, alles war nur auf Täuschung ausgelegt. Also nicht nur ADX, sondern GS, X-state und VIL, ja auch das Labor hätten hier zusammengewirkt. Das erscheint mir nicht überzeugend.
Offenbar waren alle Partner positiv gestimmt, vor allem aber ADX und Gulfsands mußten dazu ja die fachliche Sicht gehabt haben.
Wenn also überhaupt, so passen jedenfalls der Laborbericht und nun das Testergebnis nicht überein. Wurde die Probe etwa vertauscht? Mit oder ohne Absicht? Oder ist beim Test jetzt ein Fehler passiert?
Wie auch immer - solche Ergebnisse sind doch nicht völlig unbekannt. Haben alle die, die mit solchen Ergebnissen konfrontiert wurden, wissentlich in trockene Sandlöcher oder Wasser investiert? Also, man bleibt besser bei dem, was hier früher eigentlich ganz sachlich schon von einigen immer wieder mal angesprochen wurde: Ein solches Ergebnis ist durchaus möglich.
Und nicht zuletzt: Ist es vielleicht nicht doch so, daß jeder sich hätte bewußt machen müssen, daß dies hier eine Geschichte mit hohem Risiko ist?
Am besten geht man nun, so denke ich, damit um, indem man sich klar macht, wie läuft sowas eigentlich bei anderen: Jeder Schuß ein Treffer?
Das Ganze ist natürlich ein derber Rückschlag. Nun gilt es einzuschätzen, was hier auch schon wiederholt (z. B. Japetus) angesprochen wurde, was es mit dem übrigen Portfolio und nicht vergessen: dem neuen farmin-Partner auf sich hat. |