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Pro & Contra Aurelius (ohne Spam)

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neuester Beitrag: 27.03.19 19:25
eröffnet am: 11.05.17 15:44 von: zwetschgenq. Anzahl Beiträge: 1592
neuester Beitrag: 27.03.19 19:25 von: DaPlaymaker Leser gesamt: 663689
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11.05.17 15:44
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1894 Postings, 1123 Tage zwetschgenquetsche.Pro & Contra Aurelius (ohne Spam)

Thread für substanzvolle (!) Kauf- und Verkaufsgründe zu AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA (ISIN DE000A0JK2A8) sowie Postings über die Rahmenbedingungen - und zwar ohne Basher und Pusher.

Wichtige Links:

Webseite: http://aureliusinvest.de/
Presse: http://aureliusinvest.de/presse/pressemitteilungen/
IR: http://aureliusinvest.de/investor-relations/uebersicht/
Beteiligungen: http://aureliusinvest.de/unternehmen/

Investoren: http://www.morningstar.com/stocks/XETR/AR4/quote.html
Bundesanzeiger: https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/...let?page.navid=to_nlp_start

Viel Spaß, viel Erfolg und die Idee kam von Be Er.  
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1566 Postings ausgeblendet.

19.12.18 08:57

17 Postings, 121 Tage DbillDa ist was im Busch

Was mich sehr stutzig gemacht hat ist die Tatsache, dass das  ARP in den letzten Monaten sehr aktiv war bei tendenziell höheren Kursen und wenig aktiv bei fallenden Kursen, ist ja alles nachprüfbar zu welchem Kurs an welchem Tag gekauft wurde. Ein ARP zur Kurspflege müsste eigentlich anders herum handeln.
Zudem wurde das "Kursdebakel" durch einen Insiderverkauf eingeleitet und nicht durch eine externe Wirkung.
Die makroökonomischen Faktoren taten natürlich ihr übriges, wurden aber nicht durch Unternehmenskommunikation abgefedert. Die wenigen Verkäufe, die stattfanden, wurden ohne die übliche Multiple-Beweihräucherung rausgehauen.

Ein misstrauischer Mensch könnte jetzt denken, dass jemand ganz oben bei der Firma den Aktienkurs momentan so niedrig wie möglich haben möchte.
Vielleicht wegen der Wandelanleihe (dafür kenne ich zu wenig Fakten), oder weil demnächst wieder ein kräftiger Anstieg "geplant" ist, wer weiß. Es bleibt aber spannend genug, um drin zu bleiben.  Fundamental hat sich in meinen Augen nichts geändert.
Allzu viel niedriger sollte es eigentlich nicht mehr gehen, da "Batman" ja bereits das Unternehmen auf Herz und Nieren durchleutet hat um alles potentiell negative zu finden bzw. dafür gesort hat, dass alle anderen sehr genau hinschauen.
Vielleicht haben wir auch nur einfach Pech und die Leute realisieren gerade ihre Jahres-Buchverluste und nächstes Jahr gehts weiter.
 

19.12.18 19:07
13

1894 Postings, 1123 Tage zwetschgenquetsche.Sehr lange Gedankengänge zur Wandelanleihe

1) Ausstehender Gesamtnennbetrag der Wandelanleihe = 103,1 Mio. ?
Dies entspricht einer Verringerung um 63 Mio. ?.
So eine Meldung bzw. Verringerung des Gesamtnennbetrags gab es seit Bestehen der Wandelanleihe (1.12.15) zum ersten Mal (im Juli 2018).

2a) Der aktuelle Wandlungspreis liegt bei 45,07 ?. Sollte die Wandelanleihe nach der HV im Juli 2019 weiterhin bestehen wird der Wandlungspreis erneut gesenkt, in etwa der Höhe der noch unbekannten Partizipationsdividende. So zwischen 40-43? würde ich den dann aktuellen Wandlungspreis sehen.
2b) Wandlungsverhältnis: Weil die Anleihe gestückelt ist in ?100.000?-Paketen?, erhält man zum jetzigen Wandlungspreis für 1 Anleihe 2218 Aktien.
Es gilt: Je tiefer der Wandlungspreis, desto mehr Aktien kann man durch die Wandlung erhalten.

Bis zur HV 2018 war der Wandlungspreis 48,xx?, danach 45,07?. Also durchschnittlich 46,53? im Jahresschnitt und bei 63 Mio. ? an Gesamtnennwertreduzierung macht das 1,35 Mio. gewandelter und vermutlich direkt verkaufter Aktien im Zeitraum vom ca. 1.1.-1.7.2018.

3a) Gekündigt werden kann wenn <= 20% des Gesamtnominalwertes ausstehen, d.h. wenn er 33,26 Mio. ? oder weniger beträgt. Vom aktuellen Stand fehlen also noch ca. 70 Mio. ?. Das wären mit jetzigen Wandlungspreis gute 1,55 Mio. Aktien, die auf ihre Wandlung und ggf. Verkauf warten.
3b) Gekündigt werden kann alternativ auch, wenn der Aktienkurs mehrere Wochen 30% über dem aktuellen Wandlungspreis von 45,07 Euro liegt. Stand jetzt liegt diese Voraussetzung nicht vor, denn für diese 130%-Kursüberschreitung müsste die Aktie bei 58? und mehr liegen. In diese Gefilden kann man meiner Meinung nach nicht kommen, solange es eine politische Börse bleibt, solange die Neuerwerbungen (v.a. Hella und VAG) nicht vollkonsolidiert sind und solange die inst. Investoren sich weiter bitten lassen, auf?s allg. Börsenparkett zurückzukommen.

4) Wann macht es Sinn für den Anleger (es sind nur inst. Anleger) seine Wandelanleihe in Aktien zu tauschen? Nun ja, idealerweise wenn der Aktienkurs höher ist als der Wandlungspreis. Ist ja toll für z.B. 45,07? die Aktie zu bekommen, obwohl der Aktienkurs z.B. bei 50-55? liegt. Da würde ich auch sofort wandeln und verkaufen und die 5-10? Kursgewinn direkt mitnehmen.

Da ich das Anleihenprospekt nicht habe, kenne ich die genauen Details nicht, halte es aber für wahrscheinlich dass die Anleger wegen der 7-jährigen Laufzeit (2015-2022) erst nach z.B. 2 Jahren ihr Wandlungsrecht ausüben konnten. Dies würde erklären, weswegen nicht schon in den Vorjahren, als der Aktienkurs sogar bis an die 70 Euro heranstieg, gewandelt wurde und der Gesamtnennbetrag sank.
Und es erklärt auch zum Teil, weswegen es 2017 so viele Leerverkäufer bzw. Leerverkaufsbewegungen gab zzgl. zu der Shortattacke. Der Kurs schwankte heftig, also musste man damals auch laufend sein Delta hedgen. Schließlich verläuft der Anleihenkurs ähnlich zum Aktienkurs.

Seit dem Höchststand der LV-Quote sank sowohl diese, als auch die Anzahl der Leerverkäufer in 2018 kontinuierlich, einerseits weil die Short-Attacke vorbei war, der Aktienkurs sich beruhigte und andererseits weil auch die Anleihe (vgl. Punkt 1) deutlich reduziert wurde, ergo weniger Fonds, die die Anleihe besaßen und somit auch weniger Delta-Hedging betreiben mussten. Nur noch Och Ziff Europe und Kairos sind dabei, beide dürfen gemäß ihres Sitzes in London Inhaber der Anleihe sein, ob sie es sind, weiß ich nicht. Bei Och Ziff halte ich die Wahrscheinlichkeit für sehr hoch, bei Kairo 50:50. Wie hoch das Delta zwischen Anleihe und Aktie ist, weiß ich nicht.

5) Heißt also, dass immer mehr Anleger der Wandelanleihe seit (spätestens) Anfang 2018 von ihrem Wandlungsrecht gebrauch machen. In den Vorjahren gab es schließlich keine Pressemitteilung über eine Reduzierung des Gesamtnennbetrags. Und da der Aktienkurs bis in den August hinein oberhalb von 45? stand, dachte sich wohl so mancher ?ich wandle jetzt?. Auch schon im Frühjahr, obwohl da der Wandlungspreis bei 48? stand. Denn der Aktienkurs stand damals ja sogar bei 60? und wer die 5? Dividende noch mitnehmen wollte, musste ja zu 48,xx? wandeln. Und bei einer Divirendite von 10% war das sehr verlockend. Das der Kurs aber erst seit dem Sommer stark sank, obwohl ja viele Aktien gewandelt und geschmissen wurden, erkläre ich mir so, dass 2017 die großen ARP-Volumina und im Frühjahr 2018 die Divi.-rallye begann und bis zur HV und den Halbjahreszahlen der NAV noch bei ca. 1.5 Mrd. lag. So konnte das ?Schmeißen der gewandelten Aktien? kompensiert werden. Jetzt aber ist der NAV geringer, sehr viele kehrten der Börse zudem den Rücken zu und das ARP-Volumen von diesem Jahr erreicht nicht die Dimension des Vorjahres. Wurde also viel gewandelt und geworfen nach der Hauptversammlung, belastete das natürlich den Kurs mit.

6) Jetzt sind zwei Szenarien denkbar:
Einerseits, dass auf der Aktie in den letzten 3 Monaten gar kein großer Druck durch die Wandlung vorlag, weil es ja keinen Sinn ergibt zu wandeln, wenn der Aktienkurs tiefer als der Wandlungspreis liegt. Das Absinken des Aktienkurses hat stattdessen mit anderen Gründen zu tun, wie hier schon dutzendfach besprochen.

Andererseits ist es auch denkbar, dass weiterhin gewandelt wird, weil man die Kündigung befürchtet oder weil das Wandlungsrecht einer (mir unbekannten) Frist unterliegt, die man nicht verpassen will. Wobei ich den zweiten Punkt für unwahrscheinlich halte. Eher hängt die Kündigung wie ein Damoklesschwert über die Inhaber der Anleihe, denn kommt es zur Kündigung kriegen sie ?nur? den Nennwert der Wandelanleihe ausbezahlt. Die Kupons der nächsten Jahre erhalten sie nicht und sie halten dann auch keine Aktien, können also nicht von zukünftigen Kurssteigerungen und Dividendenzahlungen profitieren. Um sich die nicht entgehen zu lassen, nimmt man es vllt. in Kauf, bereits zu diesen Kursen zu wandeln, obwohl der Wandlungspreis über dem Aktienkurs liegt. Geht man davon aus, dass der Aktienkurs steigen wird, ist das ja nicht sooo schlimm.
Möglicherweise ist die Wandlung auch mit einer Zuzahlung verbunden, so dass die Anleiheninhaber pro wandelbare Aktie etwas zusätzlich draufzahlen müssen. Steigt die Zuzahlungshöhe mit der Laufzeit der Wandelanleihe, ist ja eine frühe Wandlung wünschenswert. Dies könnte auch ein Trigger sein, aber ich spekuliere hier. Die Bedingungen lassen sich vielfältig gestalten und daher soll dieser Absatz eher dazu dienen, einen Eindruck über all die möglichen Einflussfaktoren zu gewinnen.

7) Wie sähe also der weitere Fortgang mit der Wandelanleihe aus?
Persönlich wünsche ich mir eine rasche Kündigung der Wandelanleihe, weil man die LV-Quote besser einordnen könnte, statt zu gucken, ob das was mit Delta-Hedging zutun haben könnte. Auch bräuchte es keine ARPs, um die nötige Anzahl an eigenen Aktien für etwaige Wandlungen zu besitzen. Und die Bilanz würde noch klarer und aufgeräumter, was z.B. die Positionen des Grundkapitals und die Finanzverbindlichkeiten anginge.
Und vor allem könnte sich der Kurs freier entfalten, man muss also nicht mehr den Wandlungspreis im Blick haben.
Kurzum: Die Kündigung stünde für Vereinfachung und Normalisierung.

Ob man sie aber kündigen könnte, hängt eben vom Aktienkurs ab.
Der Gesamtnennbetrag sinkt nicht mal eben so auf die Schwelle von 20% herab, denn wer wandelt schon, wenn der Aktien unterhalb des Wandlungspreises liegt? Und noch fehlen die Voraussetzungen wie im Frühjahr 2018 dafür, damit der Aktienkurs 40? und 45? nachhaltig überwindet. Für die 130%-Regel müsste der Kurs ja sogar nachhaltig über 55 Euro stehen. Sobald der Aktienkurs sich erholt und an seinen Wandlungspreis herankommt, wandeln und verkaufen die Anleiheninhaber aber und hindern somit die Aktien am steigen. Erst wenn die Marktlage wieder ruhiger wird und die Fonds nicht mehr unbedingt Liquidität brauchen (sie also Kurssteigerungen über Wandlungspreis dulden), wenn im Frühjahr der NAV ansteigen und der Solidus-Exit realisiert werden könnte, wenn dann wieder eine gierige Divirallye einsetzt und wenn Aurelius sein aktuelles ARP in erhöhter Kaufintensität ausübe ((395.000 Aktien könnte man ja noch erwerben bzw. 15,75 Mio. ? ausgeben), dann, ja dann hätte man auch wieder Lust zu wandeln und es gäbe genügend Kaufgründe, die den Wandlungsdruck überkompensieren.

Gut denkbar, dass man daher sein ARP-Pulver für das Frühjahr 2019 trocken hält.

8) Wie könnte die Sichtweise von Aurelius sein?
Rein finanziell gesehen ist eine Kündigung nicht unbedingt nötig. Sie haben über ihre ARPs seit 2016 ihren Bestand an eigenen Aktien ausreichend gefüllt, können also wandelnde Anleiheninhaber bedienen. Und auch jene, die nicht wandeln werden kann man bis zum Laufzeitende 2020 locker auszahlen.

Überhaupt war die Emission der Wandelanleihe für Aurelius ein super Deal. Sie ist grundsätzlich eine günstigere/angenehmere Kapitalbeschaffung, als klassisches Fremdkapital oder mittels einer Kapitalerhöhung. Zudem war es bei allem Ärger, doch auch ein Glück, dass der Aktienkurs von seinem Hoch nahe 70 Euro ordentlich konsolidierte. So war es möglich ausreichend eigene Aktien zurückzukaufen in einer Gesamtbetragshöhe von ca. 180 Mio. ?, also ?nur geringfügig? höher, als die Höhe der Wandelanleihe mit 166 Mio. ?. Im Grunde entspricht der initiale Wandlungspreis von 52,52? grob dem durchschnittl. ARP-Aktienpreis. Hätte man seine ARPs in 2016, 2017 und 2018 stattdessen für z.B. durchschnittlich 75?/Aktie tätigen müssen, wäre es für Aurelius teurer gekommen, insb. weil ja dann wohl alle Anleiheninhaber hätten wandeln wollen. Gothams Attacke und die Rekordverkäufe in 2017 waren so gesehen ein Glücksfall. Man lieh sich für geringe 1% Zinssatz 166 Mio. ?, konnte damit das große Rad drehen und allein durch die vorher eingegangen Käufe und in 2017 resultierenden Rekordverkäufe wurde man in die Lage versetzt, die WA problemlos zurückzuzahlen bzw. (bei bedarf) zu wandeln. Und sollten einige wenige Anleihenpakete ungewandelt bleiben, kündigt man sie und spart sich Zinszahlungen oder man zieht den Rest an eigenen Aktien ein und verbessert dadurch diverse Kurskennzahlen. Die Früchte aber, also die Unternehmen, die man dank der WA neu erwerben konnte, kommen ja erst noch zur Ernte und gingen nicht für die Rückzahlung der WA bzw. für die ARPs drauf.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Wenn 2019 wieder ein normales Jahr wird, also weder ein Übergangsjahr, noch eine politische Börse inkl. einer liquiditätsabziehende Fondsbranche, dann sollte auch der Aktienkurs wieder anziehen und es attraktiv machen zu wandeln. Und sollten sich dadurch die Voraussetzungen für die Anleihenkündigung erfüllen, plädiere ich dafür. Dieser Belastungseffekt/Unsicherheitsfaktor wäre dann endlich weg.
 

23.12.18 18:28

14 Postings, 721 Tage PlatinjägerARP / Director's dealings

Weiss jemand von euch, wie das mit den Fristen ist, falls Kurs-Relevante Ereignisse bevorstehen?

Kann es sein, das kurz vor einem Exit keine Aktien gekauft werden dürfen durch "Insider"?

Falls das zutreffen würde, könnte es gut sein, das das ARP aus dem Grund aussetzt, das Mitte Januar ein Exit stattfinden würde. Auch wäre das Wahrscheinlich steuertechnisch Besser, das die Gewinne entsprechend auf die Jahre verteilt werden würden..  

23.12.18 20:28

16 Postings, 760 Tage AbsolemMMVO

Antworten gibt die Marktmissbrauchsverordnung (MMVO)
https://www.mmvo.de/Was-ist-neu/Directors-Dealings/

Off Topic
Allen schöne Weihnachten und ein erfolgreiches 2019.  

24.12.18 21:39

4998 Postings, 2367 Tage derbestezockerIch denke die 12?

werden wir nach dem Börsencrash in 2019 sehen, wenn Trump immer noch dran ist und wir eine Rezession in USA und auf der Welt sehen werden.  

25.12.18 07:21

8 Postings, 574 Tage Katze71@zwetschgenq

Guten Morgen,

Bei einem Wandlungspreis von ca. EUR 45 notiert die Anleihe derzeit unter 100, nämlich bei ca. 95%. Warum sollte Aurelius die Anleihe dann kündigen und den Nennbetrag (100) bezahlen ? Es würde doch viel mehr Sinn machen, die Anleihe soweit wie möglich zum aktuellen Kurs (95) zurückzukaufen und dann einzuziehen. Trotz des entstehenden Steuerpflichtigen Gewinns wäre das die bessere Variante.

Interessant ist, warum die Anleihe zu 95% notiert. Bei einem Delta von ca. 14 EUR zwischen Kurs der Aktie und Wandlungspreis würde man eigentlich erwarten, dass die Wandelanleihe mit einem größeren Abschlag gehandelt wird. Institutionelle Anleger gehen also derzeit von einer erheblichen Unterbewertung der Aktie aus, sofern ich da nichts übersehe. Ist doch auch was.

 

25.12.18 10:52
1

4207 Postings, 3235 Tage BirniDer Bärenmarkt dürfte sich ausweiten.

Und damit weiter fällende Kurse unter 30.  

08.01.19 16:52
6
...sehe ich als zweites Ghotel an, also als eine Beteiligung, die dauerhaft gehalten werden soll - sofern nicht doch ein überragendes Übernahmeangebot irgendwann mal kommt, bspw. durch die Aurelius Real Estate und die Aurelius Wachstumskapital Gruppierungen ;-)

Auf den Gedanken bin ich nur gekommen, weil ich mir auf der Webseite die Portfolioübersicht anschaute und mir, v.a. zu B+P kein richtig guter Exitkanal in den Sinn kam.

Und als ich mir dann die Texte und Formulierungen anschaute, die seitens Aurelius zu B+P gemacht wurden, scheint mir dieses Gerücht, äh Gerüst, ziemlich in Stein gemeißelt zu sein. Auch sprechen die getätigten Add-ons dafür und mit den Referenzen und mit 18 Mio. Euro Umsatz ist B+P nun wirklich kein kleiner Fisch im doch sehr fragmentierten Gerüstmarkt.
Zudem gilt: Gebaut wird immer. Wenn nicht an Immobilien, dann an und in Kirchen und Schlösser sowie an und unter Autobahnbrücken. Hinzu kommen noch die diversen Zusatzleistungen (Baustrom etc.), die man auch weiter ergänzen kann.
Und schaue ich mir z.B. nur die
Josef Grund Gerüstbau GmbH,
INGTS Gerüst- und Höhenzugangstechnik,
Gerüstbau FALK GmbH und
Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH
im Bundesanzeiger an, dann merkt man, dass ein vglw. krisensicheres, nur schwer vor die Wand zu fahrendes, wenngleich kein High-Flyer-Business ist.

Da dürften immer mal wieder gute Nachfolgeregelungen gesucht werden.
Und mit diversen Größenvorteilen wird es für B+P sicher nicht schwerer, sich im Markt zu behaupten.  

08.01.19 20:32
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2121 Postings, 2159 Tage Johnny UtahUnternehmenspräsentation

Die Unternehmenspräsentation wurde nun von November auf Januar aktualisiert. Auf Seite 8 kann man den Reife- und Sanierungsgrad des Portfolios betrachten. Ich halte das in Summe für sehr erfreulich. Der NAV dürfte sich somit nicht verschlechtert haben, so dass aus meiner Sicht eine Unterbewertung besteht.

https://aureliusinvest.de/equity-opportunities/...s/portrait-aurelius  

09.01.19 20:27
4

434 Postings, 751 Tage Be eRGerüstbauer

Zu Zwetschges These des Gerüstbaus als krisensichere Anlage fällt mir ein krasses, aber typisches Beispiel für das Land Belgien ein. Eines der nationalen Wahrzeichen, der Justizpalast in Brüssel, sollte renoviert werden und man hat ein grosses Baugerüst drum herum aufgezogen. Kurze Zeit später ging die Baufirma pleite und hatte keine finanziellen Mittel mehr um das Gerüst zu entfernen. Der folgende Justizstreit am Justizpalast um den Justizpalast zieht sich seit mehr als einer Dekade hin und inzwischen ist das Gerüst so verrostet, dass eine einfache Demontage nicht mehr möglich ist und sehr teuer werden würde. Also, was macht man dann als (schildbürgische) belgische Regierung? Richtig! Man installiert einfach ein paar LED-Strahler und lässt das gesamte eingezäunte Gebäude mit bunten Lichtern anstrahlen, damit es nachts nach irgendetwas mit moderner Kunst aussieht.

Mit dieser Anekdote im Hinterkopf kann man übrigens auch sehr gut verstehen, warum die deutschen Anreiner nicht so glücklich sind über den maroden Zustand der belgischen Atomkraftwerke. Aber das ist eine andere Geschichte.  

09.01.19 21:30
1

1894 Postings, 1123 Tage zwetschgenquetsche.Krisensicher

im Sinne von "solange der Firma eine fähige Geschäftsführung vorsteht".
"An die Wand gefahren werden" kann sonst auch ein Gerüstbauer ;-)

Herrliche Anekdote übrigens, dachte schon kurzzeitig, dass B+P für "Brüssel und Pleite" oder für "Berlin und Pleite" stehen könnte ;-)  

10.01.19 19:22
9
Hallo zusammen,

anbei der Link zu meiner aktuellen Einschätzung zu Aurelius und wieso ich mit langfristig mit mind. 15 % Rendite p.a. plane.

Vorsicht: der Link führt weg von ariva.de und hin zu meinem Blog.

Ich hoffe ich habe Zwetschgenquetscher's OK, bin da aber ganz zuversichtlich :)

Viel Spaß beim Lesen:

http://langfristanleger.net/...ahresfavoriten-2018-1-aurelius/aktien/  

10.01.19 20:13

436 Postings, 1977 Tage Schlake@always

Konservativ, differenziert, fundiert. Kompliment!  

17.01.19 18:21
2

434 Postings, 751 Tage Be eRHanseYachts

Einer meiner Jahresfavoriten, die mehrheitlich zu Aurelius gehörende HanseYachts AG, hat gestern die Halbjahreszahlen des GJ 2018/2019 bekannt gegeben. Und die sind wirklich stark. Es handelt sich um die besten Zahlen seit der Finanzkrise 2008, mit insbesondere anziehendem Geschäft im 2. Quartal. Hier wurde erstmalig seit der Finanzkrise ein Gewinn nach Steuern vermeldet. In der Regel sind die Wintermonate die große Durststrecke für die Schiffbauer, ähnlich wie bei dem Geschäft mit Motorrädern. Der in der vergangenheit schwierige Unternehmensumbau unter der Ägide von Aurelius kommt also langsam in Fahrt und die hohen Anlaufkosten für die Überarbeitung der Modellpalette sowie die Integration der übernommenen Unternehmen schreitet weiter voran. Wichtig für mich ist auch, dass man im Konkurrenzvergleich mit niedrigeren Kosten operieren werden wird. Der jetzige Standort in Greifswald ist bereits günstiger als das, was Italiener oder Franzosen produzieren. Es wird gestärkt durch Produktionsverlagerungen nach Polen. Mit Ablauf des diesjährigen Geschäftsjahres sollte der Turnaround somit vollzogen sein. Das Auftragsbuch ist ebenfalls voll und man kann inzwischen aufgrund der anziehenden Nachfrage auch Preiserhöhungen durchsetzen bzw. verkauft keine besser ausgestatteten Schiffe mehr zum Basispreis. Da es sich bei Schiffbauern für den Privatkunden um Spätzykler in der wirtschaftlichen Entwicklung handelt, halte ich HanseYachts für eine gute Depotbeimischung. Obendrauf kommt noch die Spekulation um einen anstehenden Verkauf nach der abgeschlossenen Sanierung und mögliche Abfindungsangebote der Minderheitenanteile durch einen Käufer. Darin sehe ich auch einen Grund für die konservative Prognose des Managements. Hier die Mitteilung im Wortlaut: Die HanseYachts AG hat nach den heute vorliegenden, vorläufigen, ungeprüften Zahlen die bisherigen sechs Monate des Geschäftsjahres 2018/2019 deutlich besser als die vergleichbare Vorjahresperiode abgeschlossen. Im ersten Halbjahr hat die HanseYachts AG den Konzernumsatz gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 7% auf EUR 54,8 Mio. gesteigert (Vorjahr EUR 51,2 Mio.). Trotz der traditionellen Saisonalität unserer unterjährigen Geschäftsentwicklung mit relativ hohen Aufwendungen für den Bestandsaufbau, Bootsmessen und die Modellpflege im ersten Halbjahr hat die HanseYachts AG ein positives EBITDA* von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr: negatives EBITDA* von EUR -1,0 Mio.) erzielt und unter Berücksichtigung von nahezu unveränderten Abschreibungen, leicht gesunkenem Finanzaufwand und Steuern ein negatives Konzern-Ergebnis in Höhe von EUR -2,5 Mio. (Vorjahreszeitraum EUR -4,8 Mio.) erwirtschaftet. Die deutliche Ergebnisverbesserung von EUR +2,3 Mio. gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum resultiert insbesondere aus einer optimierten Preisgestaltung, einer höheren erzielten Leistung sowie der Realisierung der im vergangenen Geschäftsjahr beschlossenen Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung. Der Vorstand geht unverändert von seiner Prognose aus, dass das Geschäftsjahr 2018/2019 ein positives Konzernergebnis im einstelligen Millionen-Euro-Bereich ausweisen wird.

 

22.01.19 23:03
3

1894 Postings, 1123 Tage zwetschgenquetsche.Länderwebseiten von Aurelius und News

Klickt man auf http://aureliusinvest.es/ , http://aureliusinvest.se oder http://aureliusinvest.co.uk herum,
bekommt man
a) weitere kurze Fallstudien http://aureliusinvest.co.uk/#case-studies
b) die Info über das Add-on-Investment für Betram Books http://aureliusinvest.co.uk/news/...roup-acquires-education-umbrella/
c) einen Eindruck über die Situation und die Gründe, Tochtergesellschaften/Randbereiche zu veräußern in UK
d) die Investmentkriterien:
In Spanien brauchts 30-750m? Umsatz bis max. 10% positiven EBITDA und bis zu 50m? an Kapitalbedarf (Equity),
in Schweden sind es 100-500m? Umsatz mit einer EBITDA-Marge von 5-15% und bis zu 80m? Kapitalbedarf bzw. in "Sondersituation/Opportunitäten" können obige Werte von 50m-1Mrd?, negativ-10% und 80m? gehen,
in UK sind es Umsätze von 25m-1bn£, EBITDA-Marge bis zu 15% und einem Kapitalbedarf von 70m£.

Punkte a) und b) sind für mich die wichtigsten.
 

18.02.19 15:45
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1894 Postings, 1123 Tage zwetschgenquetsche.FT Artikel zu WorkingLinks bzw. der Branche

Wer Näheres erfahren möchte, woran WorkingLinks litt, wie (auch insb. politisch) diffus und schwierig diese Branche war, empfehle ich den Artikel "Outsourcer?s collapse stirs biggest crisis for probation service" bei der FT.
Und nein, sie wurde nicht von DanMcCrum geschrieben ;-)  

18.02.19 15:47
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1894 Postings, 1123 Tage zwetschgenquetsche.Und hier der falsche 300m-Artikel zu Aurelius in F

"Contentious legal ruling puts Windstream at risk of bankruptcy"

Allerdings bekommt Aurelius Capital Management 300m zugesprochen. Weder verwandt, verschwägert noch verschwippt, auch über keine Tochtergesellschaft mit der Aurelius Equity Opportunities. ;-)
 

28.02.19 07:00
1

447 Postings, 4250 Tage MatheeUnd wieder

was über Windstream bei uns verlinkt.
Schock am frühen Morgen, wenn man erstmal nur die Überschrift liest  

08.03.19 23:06
1

8 Postings, 147 Tage Moneymaker611Neue Unternehmenspräsentation

Seit gestern ist eine neue Unternehmenspräsentation verfügbar https://aureliusinvest.de/equity-opportunities/.../portrait-aurelius/
Das Multiple ist von 9,8 auf 9,5 gefallen und keine Beteiligung hat sich signifikant in der Grafik verändert. Sind keine besonders guten news.
Ich gehe aber trotzdem davon aus, dass dieses Jahr durch gute Zukäufe und Verkäufe sehr gut sein wird  

09.03.19 15:04
1

2121 Postings, 2159 Tage Johnny UtahDas Multiple wird wohl aufgrund

des Verkaufs der Pflegeaktivitäten gefallen sein, der wohl nicht die üblichen Erfolge brachte, aber es ist eben auch ein schwieriges Gebiet, insbesondere in UK. Insgesamt halte ich den Unternehmensstand in der Grafik angesichts steigender Konjunkturrisiken für durchaus erfreulich. Ich halte mich nächste Woche mit den vermuteten Zahlen und den Brexitentscheidungen bereit für einen Wiedereinstieg.  

21.03.19 23:36
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8 Postings, 147 Tage Moneymaker611Solidus und weitere größere Exits

Gestern wurde auf der Aktionär ein neuer Artikel über aurelius, insbesondere über den bevorstehenden Solidus exit veröffentlicht.
http://www.deraktionaer.de/aktie/...-10--dividendenrendite-458260.htm
Eigentlich bin ich kein Freund vom Aktionär, aber den Bericht über die aktuelle Konsolidierung im Verpackungssektor fand ich interessant. Meistens wird bei Exits ein Multiple von 6-8 auf das ebitda gezahlt. Im letzten Jahr lag dieser im Verpackungssektor bei über 9. Dies liefert noch mal zusätzliche Fantasie hinsichtlich der solidus Exits.
Sehr spannend wird auch der Verlauf von Conaxess Trade, die mit einem Umsatz von ungefähr 400 Millionen ebenfalls zu den Schwergewichten im Aurelius Portfolio zählen. Durch die Add on Transaktion von Galleberg und die Übernahme von Geschäftstätigkeiten großer Unternehmen wie Unilever, könnte dieser mittlerweile noch mal höher ausfallen. Interessant wäre hier noch zu wissen, wie hoch die Ebitda Marge ungefähr ist. Vielleicht bahnt sich hier in den nächsten 2 Jahren ebenfalls ein exit von über 200 Millionen an.  

27.03.19 17:27
2

18 Postings, 745 Tage DaPlaymakerEingeschränktes Testat.

27.03.19 18:09
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1894 Postings, 1123 Tage zwetschgenquetsche.Der Aurelius-GB in der Blitzanalyse

Ich mach's mal wie das Handelsblatt ;-)

- Granovit wird erster Exit 2019. Im April gibt's nen MBO, mal sehen zu welchem Preis.
- Ansonsten gibt's nichts Neues, wie auch?
- Wenn dieses Jahr wieder ca. 100 Mio. ? für Akquisitionen und ca. 100 Mio. ? für Restrukturierungsafw. ausgegeben werden sind schonmal 200 vom aktuellen Cashbestand iHv 290 Mio. ? weg - abzüglich ca. 45 Mio. ? Dividende (nur Basisdiv.).
- Der NAV wird sicherlich im Laufe des Jahres nach oben gehen. Einige Addons und neue Beteiligungen werden ja kommen und insb. bei B+P Gerüstbau Plus steht "Plus" für "neue Addons". Ghotel hört sicherlich auch nicht auf zu expandieren. Und komplett sind alle Käufe von 2018 wahrscheinlich noch nicht konsolidiert und im NAV berücksichtigt. VAG wird ja wohl mehr als 70 Mio. wert sein! Und auch der Aktienkurs von HY wird wohl mal wieder ne Welle nach oben reiten.
- Mal sehen, wann aus fortgeschrittenen Exitverhandlungen finale werden. Der Zeitpunkt ist mir gar nicht mal so wichtig, sondern eher die Höhe. Sollten die bekannten Exitkandidaten mit einem Umsatzmultiple von 1x verkauft werden können, stellen 600 Mio. ? meine persönliche Untergrenze für den Gesamt-Exitbetrag dar. Die Chemiesparten könnten zwar temporär von einem harten Exit getroffen werden, aber die Welt wird sich danach weiter drehen, wie sie es immer tat. Deswegen ist da nicht aller Tage Abend, auch wenn viele Untergangspropheten das behaupten. Und Agrochemie ist doch ein Zukunftsmarkt. Bayer, BASF kauften sich da nicht grundlos ein. Für die wird sich sicherlich ein Käufer finden - nur wann? So erträglich ist es für die Chinesen nicht, dass sie wegen unzureichenden Umweltstandards oftmals nicht mehr als Lieferant in Frage kommen...
- Ansonsten gibt's hier Licht und dort Schatten: Einige Ventures verfehlten ihre 2018er-Vorgaben, andere übertrafen sie teilweise. Und vor allem bei den wichtigen Beteiligungen stellte ich mehr Licht als Schatten fest. Klar, OD und Silvan befinden sich in einem intensiven Wettbewerb, aber ohne geht's halt nicht. Auch HY und die Chemiesparten müssen sich immer wieder beweisen, aber das gelingt ihnen ja immer besser. AKAD, Calumet und Bertram sollten in 2019 auch gut laufen, BP und Solidus sowieso und zu Conxaess und Scandinavian Cosmetics bin auch positiv gestimmt. Beim Rest lasse ich mich mal überraschen - positiv, wie negativ.  

27.03.19 19:25

18 Postings, 745 Tage DaPlaymakerSubsequent Events

Zu Granovit im April bin ich ebenfalls gespannt. Ansonsten Danke für die Kurzdarstellung.  

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  2 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: MichaRafael, Teazer

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