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WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 02.07.20 14:28
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 12012
neuester Beitrag: 02.07.20 14:28 von: heydu Leser gesamt: 1909807
davon Heute: 5099
bewertet mit 49 Sternen

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16.06.15 09:36
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1126 Postings, 1877 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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11986 Postings ausgeblendet.

02.07.20 08:13
1

457 Postings, 561 Tage Dbill@ellshare

Spätestens seit dem Indien-Deal MUSS MB über ausnahmslos alles Bescheid gewusst haben, da die Entscheidung CEO-Level ist.

A) Entweder er wusste vor dem Kauf, dass die ~300 Mio ? zuviel gezahlter Kaufpreis dazu dienten, virtuell Cash aus seinem System abfließen zu lassen um die Show noch etwas am Laufen zu halten.

B) Oder er wusste es vor dem Kauf nicht, dann hätte er nach Bekanntwerden der Information eine interne Untersuchung anordnen MÜSSEN, was genau passiert ist und warum er das fünffache für ein Unternehmen bezahlt hat. Da wären Köpfe gerollt.

B ist nicht eingetreten.  

02.07.20 08:31
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26 Postings, 9 Tage Kontra@ellshare

Vielleicht ist das auch zur einer Deutsche Kultur geworden. Statt Schweiß und Durststrecken zu investieren und damit Milliardendollarunternehmen wie Google, Amazon oder Tesla zu bauen begnügt man sich lieber mit ein wenig Betrug.

Europa hat eben lange keinen neuen Global Player hervorgebracht, und viele Investoren wie auch Analysten haben sich anscheinend danach gesehnt.

Außerdem ist es für europäische Start-ups auch wieterhin viel schwieriger, Venture Capital einzutreiben als in den USA. Hierzulande kann man nicht erstmal in Ruhe zehn Jahre lang expandieren ohne Gewinne vorzuweisen. Das Geld fließt hierzulande erst, wenn der Erfolg bereits sichtbar ist. Also braucht man schon sehr früh tolle Zahlen.

 

02.07.20 08:44

897 Postings, 5354 Tage FactsOlnyAllein

auf sich (Braun) gestellt,  geht so etwas (  www.mca-mathematik.com/fraud ) nicht.
Die Aktivitäten von Wirecard erscheinen im Licht solcher Berichte als bandenmäßiger Betrug.

Ich wundere mich, dass nicht über weitere Verhaftungen berichtet wird.
 

02.07.20 08:50
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22 Postings, 604 Tage Hchris86US Aktie

YRC Worldwide...
Wurden gestern mit 700 Mio. $ unterstützt vom US Finazenministerium bei einer Marktkap. Von 100 Mio. Ging im US Handel gestern derbe nach oben...  

02.07.20 08:54
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64 Postings, 1574 Tage 2ndTrip@Kontra

Gut auf den Punkt gebracht. Vielleicht war es auch eine Mischung aus mehreren Umständen: das der Wegfall der Gambling-Umsätze das System Wirecard 2011 ernsthaft bedroht haben könnte klingt doch plausibel. Vielleicht wollte man zum Start wirklich mal nur mit Luftbuchungen überleben um Zeit für echtes Wachstum zu haben und die Bilanzprobleme später rauswachsen. An irgendeinem Punkt ist daraus dann Betrug geworden- oder Hybris. Oder beides. Und weil ja immer wieder gefragt wird,warum jemand sowas tun sollte: schaut euch doch mal die Dokus zum Fyre-Festival an. Betrüger sind mitunter Psychopathen, die ticken einfach anders und haben ihre eigene Realität.  

02.07.20 08:59

64 Postings, 1574 Tage 2ndTripBin ja selbst drauf reingefallen

und wollte die Geschichte vom deutschen Einhorn glauben - und hab die Risiken und viele Hinweise ausgeblendet  

02.07.20 09:14
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221 Postings, 4297 Tage RotensteinGeschichte von Wirecard

Ein wesentlicher Teil der Story aus Aschheim war natürlich, dass es sich um ein europäisches, ja, sogar deutsches Unternehmen handelte. Endlich waren "wir" auch ein bisschen Tech/ Fintech, ein bisschen NASDAQ. Kein Wunder, dass uns böse angelsächsische Mächte den Aufstieg hindern wollten - und natürlich sollten wir uns vereint dagegen wehren, im Schulterschluss von Wirecard, Politik und Kleinaktionären!

Man sieht auch sehr wohl, dass die meisten Kleinaktionäre vor dem 18. Juni stramm an der Seite von Wirecard standen. Kritik wurde abgebürstet; denjenigen, die sie äußerten, wurden unlautere Motive unterstellt. Die Wendung um 180°, die einige auch hier im Forum eingenommen haben, wirkt daher etwas unglaubwürdig. Aber gut, ich bin durchaus überzeugt, dass man aus seinen Fehlern lernen und seine Meinung auch ändern kann.

Ich glaube, dass uns auch die Anfänge von Wirecard noch ein wenig beschäftigen werden. Offenbar war die Firma ja zunächst einer dieser unseriösen 0190-Dialer, die den unbedarften Leuten das Geld aus der Tasche zogen. Kunden waren auch in erster Linie Porno und Glücksspiel. Markus Braun kam offenbar 2002 von KPMG zu Wirecard. Die unmittelbare Frage, die sich mir dabei aufdrängt: War KPMG davor Wirtschaftsprüfer für Wirecard? Könnte es damals schon Unregelmäßigkeiten gegeben haben, die mit einem Deal geendet sind? Auch der Börsengang von Wirecard erfolgte nicht gerade auf die übliche Weise, sondern über ein Reverse-IPO über die Firma InfoGenie.

Nun, man kann wohl lange spekulieren. Man darf es allerdings auch nicht übertreiben und muss sich klarmachen, dass Aufklärung und Strafverfolgung zwar wichtig sind, wir aber vor allem auf uns selbst schauen müssen, wenn wir im Leben vorankommen wollen.  

02.07.20 09:14

592 Postings, 875 Tage Thomas TronsbergWenn du mal betrogen hast ...

und es läuft so weiter, der Aufsichtsrat merkt nichts, die WP nichts, das Finanzamt, die Bafin ... dann machst du so weiter, siehe Barschel, Daum und co.
Die sind auf einer anderen Ebene und sie glauben auch noch, dass alles rechtens ist.  

02.07.20 10:39
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309 Postings, 317 Tage 229206391aProvinzberliner

Zitat
====
das war mir bis jetzt gar nicht so bewußt dass es da noch einen "bisher unveröffentlichten" Anhang gab.Inzwischen wundert mich nichts mehr.

https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/wirecard-145.html  
====

Und auch hier wurde der Kleinanleger halt wieder komplett verarscht.

KPMG wusste also ganz genau was Sache war. Und die großen Spieler wussten es spätestens da halt auch. Ebenso der Aufsichtsrat.  

02.07.20 11:01
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331 Postings, 497 Tage Provinzberliner@229206391a

genau so ist es.Allerdings mit den Informationen die wir jetzt (zumindest teilweise) haben,erscheint mir die kriminelle Energie und der Wissensstand der Verantwortlichen vor dem finalen Crash  in einem ganz anderen Licht.Anfangs dachte ich ja die haben vielleicht den Braun außen vor gelassen.Inzwischen habe ich auch hier eine ganz andere Meinung.
Vereinfacht ausgedrückt: die ganze Bande (wer immer dazu gehört) wußte seit langem Bescheid über den vorsätzlichen Betrug.  

02.07.20 11:05
1

331 Postings, 497 Tage Provinzberliner@Hchris86

hier gehts um Wirecard !  lassen Sie Ihre dämliche Pusherei.  

02.07.20 11:11
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1295 Postings, 334 Tage Gedankenkraft22920..

die Rolle der großen Hedgefonds, wird hoffentlich auch näher untersucht! Mich sollte nicht wundern, wenn hier nicht viele unter einer Decke stecken! Glaube kaum das es nur zwei Drahtzieher gibt !!  

02.07.20 11:17
5

281 Postings, 6289 Tage aris1Aktuelle Stunde im Bundestag

Heute gegen ca. 15:00 Uhr soll es im Bundestag eine aktuelle Stunde zu wirecard geben, übertragen von Phoenix.  

02.07.20 11:22
3

2094 Postings, 2849 Tage ellshareProvinzberliner

Es ist egal ob 10 Seiten oder 300 Seiten.
Im Prinzip interessiert hier nur die Zusammenfassung mit der finalen Aussage Betrug Ja oder Nein.
Bei einem klaren Ja müsste KPMG handeln. Und das gab es ganz offensichtlich nicht.  

02.07.20 11:31
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345 Postings, 2854 Tage orpheus27Warum handelt die Regierung nicht?

Laut Aktionär springen jetzt die Großkunden ab, WC wird damit tatsächlich wertlos.

Die Regierung sollte rasch eine Auffanglösung vorbereiten, um den Schaden zu minimieren.

Und das auch im eigenen Interesse: Ich schätze, dass da Staatshaftungsklagen auf die Bundesrepublik zukommen.  

02.07.20 12:35
4

99 Postings, 403 Tage Herriotbericht der kpmg

wenn der 232 seiten  bericht der kpmg wirklich im märz und wenn auch nur in einfacher Ausfertigung existiert haben sollte (wieso eigentlich nur in einer einfachen Ausfertigung ? )und dieser dem ar zur Kenntnis gebracht wurde ,DAS WÄREN EIN VIERTEL JAHR bis zum 18.06. des stillschweigens gewesen (dann kann mir auch keiner mehr was erzählen das dieses sich nicht bis zur BaFin herumgesprochen hat, wenn auch vielleicht nur gerüchteweise (ich möchte fairer weise dieses als spekulativ hier äussern )kpmg hätte sein mandat niederlegen müssen und sich an die börsenaufsicht oder Staatsanwaltschaft o.ä.  wenden müssen, das ein anfangsverdacht gegen wc besteht,wenn dem so war , dann hat man uns kleinanleger aber so richtig ins offene messer laufen lassen !!!.
sollte sich das alles so bewahrheiten werde ich sicher in nächster zeit mit einer langen liste und viel zeit bei unserer zuständigen Polizeistelle oder Staatsanwaltschaft so einige anzeigen gegen menschen und Institutionen erstatten,angefangen von vorständen ,Aufsichtsräten, Wirtschaftsprüfungsunternehmen sowie BaFin und evtl. der "bilanzpolizei ",lieber einen mehr wie einen zu wenig .
 

02.07.20 12:42

5878 Postings, 2807 Tage derbestezockerRuft mal die csu an

die könnten WDI retten, morgen Sammeltag.  

02.07.20 12:50

509 Postings, 434 Tage LucasMaatnur mal so

Wenn ich lese, die Regierung will jährlich 260 Millionen für Presse als Unterstützung zahlen,
aber da, wo es angebracht gewesen wäre, die Gelder fehlen, dann kann ich nur noch sagen:

Trauriges Deutschland !  

02.07.20 13:13
2

226 Postings, 590 Tage Frau OttilieMÜNCHEN (dpa-AFX)


Der Bilanzskandal beim Dax-Konzern Wirecard zieht nach der Muttergesellschaft nun auch fünf Tochterfirmen finanziell in Mitleidenschaft. Wie das Münchner Amtsgericht am Donnerstag mitteilte, haben diese fünf Gesellschaften nun ebenfalls Insolvenz beantragt. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist wie bei der Mutter Wirecard AG der Rechtsanwalt Michael Jaffé.

Alle fünf Töchter sind wie die Wirecard AG im Münchner Vorort Aschheim ansässig, dabei handelt es sich um Firmen, die Dienstleistungen und Software für die Muttergesellschaft anbieten. Dazu zählen etwa die Vertriebs- und Marketinggesellschaft Wirecard Global Sales und die Softwarefirma Wirecard Issuing Technologies./cho/DP/jha  

02.07.20 13:24
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99 Postings, 403 Tage Herriotlucas maat

oder vielleicht dieses,von gestern: Deutschland sagt min. 1,6 mrd.  aufbauhilfe für syrien zu.  

02.07.20 13:27
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221 Postings, 4297 Tage Rotenstein180-Grad-Wendung

Ich kann's nur immer wieder sagen: Schaut in den Spiegel, bevor ihr nun nach dem Staat schreit.

Wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich jemanden, der vor einigen Wochen eine falsche Entscheidung getroffen hat. Ja, ich wollte bei Wirecard längerfristig investieren und nicht nur zocken, und ja, ich war im Gegensatz zu einigen anderen durchaus skeptisch. Letztlich haben mich überzeugt das "gute operationale Geschäft" (also genau das Argument, auf dem Braun bei Anschuldigungen immer verwiesen hat) und die relative Unterbewertung der Aktie; die Verpflichtung von James Freis und der Glaube, man nehme es nun ernst mit Compliance; die Testierung der Bilanzen der vergangenen Jahre durch EY; und sicher auch die Wahrnehmung, dass die Kritiker von Wirecard nicht ohne Eigeninteresse handelten. Und ja, wahrscheinlich dachte ich auch: Ist doch super, dass wir mal einen Tech-Champion aus Deutschland haben.

Allerdings lag doch schon weit vor dem 18. Juni so viel auf dem Tisch, dass meine Investition dennoch nur als kühner Zock zu bezeichnen war, auch wenn ich das nicht wahrhaben wollte. Ich musste viel ausblenden, um ruhig schlafen zu können. Dummheit war es, die Interpretation des KPMG-Berichtes teilweise durch Wirecard und unkritische deutsche Medien zu übernehmen, statt den Bericht von vorn bis hinten selbst durchzulesen und eigene Schlüsse zu ziehen, die zwischen den Zeilen ohnehin herauszulesen waren. Auch hätte ich die detaillierte Artikelserie der FT von 2019 lesen sollen, und zwar bis ins letzte Detail.

Was mich betrifft, habe ich also einen Fehler gemacht. Daraus möchte ich lernen. Einiges andere habe ich richtig gemacht, etwa mein Risikomanagement.

Ich kann euch nur empfehlen, ebenso in euch zu gehen. Ihr könnt nämlich viel einfacher das verändern, was in euch liegt, als das, was außerhalb von euch liegt, ob nun beim Vorstand oder Aufsichtsrat von Wirecard, bei der BaFin, bei EY oder KPMG, bei der Politik...

Was ich gar nicht abkann, ist, dass manche hier eine 180°-Wendung vollzogen haben und dies nicht zur Selbstkritik nutzen, sondern wie damals immer noch die Schuld bei allen möglichen anderen - nur eben anderen anderen - suchen. Ich kann das gerne durch Links belegen, wer sich hier zu Wirecard noch vor wenigen Wochen auf welche Weise geäußert hat. Wie wenig Kritik ihr geduldet habt, ja, wie ihr Journalisten und andere Kritiker von Wirecard diffamiert und mit Kraftausdrücken belegt habt; wie ihr ihnen unlautere Motive vorgeworfen habt. Auch die BaFin wurde beschuldigt, und zwar genau anders herum als jetzt, nämlich in dem Sinne, dass sie sich zum Instrument von Hedgefonds und Leerverkäufern mache, wenn sie gegen Wirecard vorgehe. Und jetzt schreit ihr, dass sie nicht streng genug gegen Wirecard vorgegangen sei?

Wo lebt ihr denn? Schaut gefälligst in den Spiegel; schaut nach, was ihr vor wenigen Wochen geschrieben habt! Steht zu euren Fehlern und Verlusten, lernt daraus für die Zukunft, aber schreit nicht nach dem Staat, versucht nicht, eure Verantwortung an andere abzugeben. Selbstverständlich muss alles juristisch aufgearbeitet werden; ich denke dabei aber an das Strafrecht und nicht an Entschädigungen. Und nie würde ich behaupten, ich selbst sei nicht hauptverantwortlich für meine Investitionsentscheidungen. Auch die Beurteilung der Glaubwürdigkeit des Managements einer Firma gehört eben zu einer ordentlichen Investitionsentscheidung dazu - und da habe ich die Sachlage falsch eingeschätzt, weil ich mich auch habe blenden lassen.  

02.07.20 14:01

281 Postings, 6289 Tage aris1Aktuelle Stunde im Bundestag 2

Aufgrund der laufenden Debatte im Bundestag verschiebt sich der Beginn der aktuellen Stunde zu wirecard - Phoenix überträgt - auf ca. 16:15 Uhr.  

02.07.20 14:15
3

98 Postings, 255 Tage GabiiRotenstein

Dein Artikel ist einseitig und tendenziös.

Es richtig, dass viele Anleger falsche oder unzureichende Entscheidungen getroffen haben. Je nachdem, wie riskant  bezüglich Diversfizierung und/ oder  Wertpapierkredit angelegt haben.
Das muss jeder mit sich selbst ausmachen und gegebenenfalls in Zukunft ändern.

Viele werden sich vom WP-Markt abwenden, da sie keine Kohle mehr haben oder eben das Vertrauen weg ist. Manche, denen es trotzdem noch gut geht, werden in amerikanische Aktien investieren.

Nichts desto trotz ist aber die Forderung nach lückenloser Aufklärung gerechtfertigt. Das hat nichts mit Heulerei zu tun.

Wenn ich nachts allein auf der Straße bin, überfallen werde, bin ich eventuell auch ein zu hohes Risiko eingegangen. Meine Mutter hatte mich da immer gewarnt.
Trotzdem strebe ich anschließend Aufklärung und eventuelle Strafen an.

So muss es auch im Fall WDI sein. Lückenlose Aufklärung und Bestrafung für alle, die kriminell waren, sich an dem Desaster bereichert haben oder ihre ureigensten Aufgaben vernachlässigt haben.

Wenn hier weiter so vertuscht wird, frage ich mich ernsthaft, wer mich, das Land in dem ich lebe und die Welt regiert.

Die Leute werden Konsequenzen ziehen. Manche werden zukünftig Leistung verweigern, manche werden auswandern, manche werden radikal.


 

02.07.20 14:15
1

345 Postings, 2854 Tage orpheus27Insolvenzrecht muss in Deutschland reformiert werd

Insolvenzen haben in Deutschland für die Verantwortlichen kaum Folgen. Beginnend mit dem Fall Pfleiderer 2012 (und zeitgleich mit der Einführung des ESUG 2012).

Skandalös der Fall Praktiker: nicht nur die Aktionäre gingen leer aus, sondern auch die Halter der 300 Millionen Anleihe! Quote: 0 Cent!

Glücksrittern wird es in Deutschland viel zu leicht gemacht!  

02.07.20 14:28

62 Postings, 57 Tage heyduJaja und so machen es einige Politiker

die erst etwas verdonnern und dann selbst wenn es geht Geld schöffeln und dies nicht wenig für sicherlich wenig Arbeitszeit ;)

10.000 Euro pro Monat  
Gabriel stand auf Gehaltsliste von Fleischkonzern Tönnies

02.07.2020, 09:45 Uhr | AFP
Tönnies bezahlte Sigmar Gabriel Beraterhonorar ? 10.000 Euro pro Monat. Sigmar Gabriel und Clemens Tönnies: Der Ex-Minister war als Berater beim Fleischriesen tätig. (Quelle: imago images/Mike Schmidt, Sven Simon, Collage: t-online.de)

Sigmar Gabriel und Clemens Tönnies: Der Ex-Minister war als Berater beim Fleischriesen tätig. (Quelle: Mike Schmidt, Sven Simon, Collage: t-online.de/imago images)
Als Wirtschaftsminister hat Sigmar Gabriel die Ausbeutung in der deutschen Fleischindustrie einst als Schande bezeichnet. Nun kam heraus: Der SPD-Politiker war zuletzt ausgerechnet für die Firma von Clemens Tönnies tätig.

Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel ist einem Medienbericht zufolge vom Fleischproduzenten Tönnies als Berater bezahlt worden. Der frühere Bundeswirtschaftsminister sei seit März 2020 bis mindestens Ende Mai 2020 für den Konzern tätig gewesen, berichtete das ARD-Magazin "Panorama" am Donnerstag. Demnach erhielt Gabriel bislang offenbar ein Pauschalhonorar von 10.000 Euro im Monat sowie ein zusätzliches vierstelliges Honorar für jeden Reisetag. Die Tätigkeit sollte laut "Panorama" auf zwei Jahre angelegt sein.  

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