Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag: 23.05.24 16:28
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 156396
neuester Beitrag: 23.05.24 16:28 von: Bamzillo Leser gesamt: 22902150
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31.05.23 11:22
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80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingDie Amis peilen es wohl nie

04.06.23 12:33
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80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingDt. Wirtschaft: Ausblick wird immer trister

www.manager-magazin.de/politik/...4e28-432b-bc17-8af469b26c6b

.....2016 und 2017 waren [für die deutsche Wirtschaft] die letzten Rekordjahre. Seither geht es bergab, zuletzt rapide.

Donald Trump (76) begann einen Handelskrieg, der auch die deutsche Industrie in Mitleidenschaft zog. Xi Jinping (69) machte sich daran, China auf Selbstversorgungskurs zu schicken. Großbritannien, die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU, stieg aus dem Binnenmarkt aus. Protektionismus, einst als verrückte Extravaganz verschrien, wurde wieder hoffähig. Parallel dazu stiegen die geopolitischen Spannungen.

Seit 2018 geht der Außenhandelsüberschuss immer weiter zurück. 2022 stürzten die Werte regelrecht ab: Die gestiegene Energierechnung infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine und auf das Völkerrecht verhagelte die Bilanz des vorigen Jahres.

So sieht eine handelspolitische Epochenwende aus. Die langfristige Bedeutung für Wohlstand und Sicherheit lässt sich kaum überschätzen.

Natürlich, der Absturz der Überschüsse im vorigen Jahr wird sich relativieren, allein weil Energie und andere importierte Rohstoffe im Preis [wieder] gesunken sind. Doch auch der Absatz bröckelt. In Länder außerhalb der EU lieferten deutsche Firmen im April 5 Prozent weniger Güter als im Vorjahresmonat

Der China-Export ging um fast 10 Prozent zurück. Großbritannien: minus 8 Prozent. Japan: minus 9 Prozent. Brasilien: minus 6 Prozent. Eine Momentaufnahme, sicherlich, doch sie reiht sich ein in einen schleichenden Trend, der seit Jahren anhält.

Die Gründe dahinter sind vor allem die geopolitischen Verschiebungen, die sich seit Jahren abzeichnen. Die Schwellenländer haben aufgeholt. Ihren Bedarf an Investitionsgütern und Autos decken sie in größerem Umfang aus eigener Produktion. Das Zerwürfnis zwischen dem Westen und dem sich formierenden autokratischen Block mit China im Zentrum hat neue Handels- und Investitionshemmnisse geschaffen. Der Ukraine-Krieg und die folgenden Sanktionen und Embargos haben diese Entwicklung beschleunigt....

...All das trifft Deutschland an einer empfindlichen Stelle. Eine hochgradig offene Volkswirtschaft ist auf offene Grenzen und regelgebundene Handelsarrangements angewiesen. Doch diese Welt löst sich zusehends auf....

....[Jetzt] stagniert der europäische Heimatmarkt in weiten Teilen. Die wichtigste Exportbranche, Auto, wird von der Elektrowende durcheinandergewirbelt. Ob Batterieautos, E-Komponenten und -Systeme Made in Germany international künftig als führend gelten, ist alles andere als sicher.

Dazu kommt der Kampf gegen die Klimaerwärmung, der gerade in Deutschland den Energieverbrauch verteuert – durch steigende CO2-Preise und allerlei regulatorische Vorgaben. Die EU-Kommission bereitet Klimazölle vor: Importe aus Ländern, die keinen stringenten Klimaschutz betreiben, sollen mit einer Grenzabgabe belastet werden, damit schmutziger produzierten Waren auf dem Binnenmarkt keinen Wettbewerbsvorteil haben – und die Produktion an schwächer regulierte Standorte abwandert.

Was China und andere strategische Rivalen angeht, lautet die Maxime: "de-risking". Sensible Technologien sollen nicht mehr so einfach exportiert werden können, Abhängigkeiten von kritischen Rohstoffen und Vorprodukten sollen beseitigt werden....

...Alles im Prinzip richtige Ziele. Aber klar ist auch: Das wird verdammt teuer, gerade für die deutsche Wirtschaft. Die industrielle Globalisierung, von der Deutschland so lange profitiert hat, wird rückabgewickelt, mindestens zum Teil. Welche neuen Formen der Wertschöpfung künftig im Lande entstehen sollen, um die traditionelle Produktion ersetzen zu können, bleibt diffus.

Logisch, technologische Durchbrüche und Innovationen lassen sich nicht per Masterplan in die Welt bringen. Das Schöpferische im Strukturwandel entsteht nicht per Dekret. Aber das offenkundige inhaltliche Vakuum, das angesichts der derzeitigen Umbrüche herrscht, ist beklemmend.

Die deutsche Wirtschaft ist vor allem auf alte Branchen spezialisiert, die ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert haben. Sie werden nicht binnen kurzem verschwinden, sondern wohl allmählich schrumpfen. Wo entsteht Neues? Klar ist vor allem, was eher nicht erwünscht ist.

[A.L: Manche sprechen bereits von einem Verbots-Regime...]

Atomenergie der nächsten Generation? CO2-Abscheidung und -Einlagerung? Sicherheits- und Waffentechnologie? Führend sind in diesen Bereichen andere. Der Kapitalmarkt für schnell wachsende Unternehmen ist schwach entwickelt. Die Zahl der Firmengründungen ist seit vielen Jahren rückläufig.

Unternehmen und Staat investieren weniger, als das in anderen Ländern der Fall ist. Kein Wunder, dass wir bei der Digitalisierung nach wie vor zu den Schlusslichtern gehören. Behördliche Genehmigungen dauern so lange wie nirgends sonst in den OECD-Ländern (im Schnitt 122 Tage), bei Baugenehmigungen braucht man noch mehr Geduld (178 Tage).
...

 

04.06.23 13:00

371 Postings, 946 Tage ParositExporte März 2023 destatis.de

Pressemitteilung Nr. 173 vom 4. Mai 2023
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), März 2023
129,7 Milliarden Euro
-5,2 % zum Vormonat
+5,0 % zum Vorjahresmonat

Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), März 2023
113,0 Milliarden Euro
-6,4 % zum Vormonat
-5,5 % zum Vorjahresmonat

Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), März 2023
+16,7 Milliarden Euro

WIESBADEN – Im März 2023 sind die deutschen Exporte gegenüber Februar 2023 kalender- und saisonbereinigt um 5,2 % und die Importe um 6,4 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2022 um 5,0 %, die Importe sanken um 5,5 %.
Insgesamt wurden im März 2023 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 129,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 113,0 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss im März 2023 mit einem Überschuss von 16,7 Milliarden Euro ab. Im Februar 2023 hatte der kalender- und saisonbereinigte Saldo der Außenhandelsstatistik bei +16,1 Milliarden Euro gelegen, im März 2022 bei +4,0 Milliarden Euro

 

05.06.23 16:22

80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingCore Factory Orders Weakest Since Covid

06.06.23 12:47

80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingProbleme bei der Bitcoin-Börse Binance

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07.06.23 09:03

5657 Postings, 1035 Tage isostar100crypto wash trades

die sec verklagt binance. binance ist die weltgrösste kryptobörse und das standbein der cryptowelt, nur so nebenbei erwähnt. einer von 13 anklagepunkten betrifft wash trades, wash trades sind geschäfte mit sich selber um den kurs nach oben zu treiben. noch fragen?


Die SEC verschärft ihren Kurs: Nach der Klage gegen den Chef beantragt sie eine einstweilige Verfügung.
 
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12.06.23 14:10

80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingBären sind keine Neurotiker

Bären sind risikofreudig, offen für Erfahrungen und daher keine Neurotiker:

https://www.manager-magazin.de/finanzen/...6de-40fe-b912-3b7d8f901f84

Geldanleger auf der Couch
Sie sind neurotisch? Dann brauchen Sie einen Finanzberater

Forscher haben herausgefunden, wie sehr die Persönlichkeitsstruktur privater Sparerinnen und Sparer deren Investitionsverhalten beeinflusst. Wer die Zusammenhänge kennt, kann sie nutzen.
 

13.06.23 17:47

80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingAndromeda-Spinstory läuft weiter

https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/...eline-usa-ukraine-spur

Die US-Regierung hat mehrere Monate vor dem Anschlag auf die Nord-Stream-Pipeline versucht, die Ukraine von einem möglichen Sabotageakt abzuhalten. Recherchen der ZEIT, des ARD-Magazins Kontraste, des SWR, des ARD-Hauptstadtbüros sowie des niederländischen Fernsehens NOS/Nieuwsuur zufolge warnte der US-amerikanische Geheimdienst CIA die ukrainischen Behörden im Juni 2022 in einer Art staatlicher Gefährderansprache vor einer militärischen Operation gegen die auf dem Grund der Ostsee...

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A.L.: Es bleibt dabei, dass diesen Anschlag nur professionelle staatliche Akteure durchführen können, und dass die Ukraine überhaupt nicht die Mittel dazu hätte, eine solche Sprengung durchzuführen. Schon gar nicht mit so einer Jolle wie der 12 m kurzen"Andromeda", die kaum die 2000 kg Sprengstoff für die vier Sprengungen tragen könnte, ohne bei Wellengang unterzugehen.

Aber wenn es TATSÄCHLICH die Ukraine gewesen wäre (Chance 1 zu 1 Million, dass die Andromeda-Spinstory zutrifft), fragt man sich, wieso die Ukraine nach einem solchen staatsterroristischem Akt weiterhin finanzielle und militärische Unterstützung von Europa, gegen dessen Energieinfrastruktur sich dieser Anschlag richtete, erhält.

Lustig übrigens das breit angelegte mediale Aufgebot, mit dem die Spinstory am Köcheln gehalten werden soll. Das Spektrum reicht vom GEZ-Funk über die "Zeit" bis hin zu einem niederländischen TV-Sender.

Meine Erwartung: Wenn das irgendwann als Spinstory auffliegt, wird das für die oben aufgezählten Medien noch peinlicher als damals für das Magazin "Stern" die Story mit den vermeintlichen Hitler-Tagebüchern.  

15.06.23 07:50

80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingDavor hatte ich hier schon vor 2 Jahren gewarnt

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...nueber-Mietern-article24192223.html

Finanzieller Vorsprung sinkt
Immobilienkäufer verlieren Vorteile gegenüber Mietern

Wer kauft, lebt günstiger? Jahrelang haben Immobilienkäufer gegenüber Mietern einen finanziellen Vorteil. In vielen Regionen Deutschlands kommen sie insgesamt günstiger bei weg. Doch der Zinsanstieg mindert diesen Vorsprung kräftig.

Immobilienkäufer waren Mietern im vergangenen Jahr laut einer Studie häufig im Vorteil - der finanzielle Vorsprung ist aber mit dem Zinsanstieg stark gesunken. Zu diesem Schluss kommt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer Analyse für die Immobilienfirma Accentro. In diesem Jahr dreht sich demnach das Bild für die Mehrzahl der Regionen.

In der Studie wurde insbesondere das Szenario Immobilienkauf mit Mieten auf Basis von Neuverträgen verglichen. Demnach lebten Selbstnutzer im vergangenen Jahr in 328 der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte günstiger als Mieter, darunter vier der sieben Metropolen. Sie bezahlten im Schnitt 10,04 Euro pro Quadratmeter gegenüber Neuvertragsmieten für vergleichbare Wohnungen von 10,90 Euro je Quadratmeter. Der Kostenvorteil liege im Schnitt bei 8,0 Prozent, so die Analyse.

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A.L. Das dicke Ende für Immobilien-Käufer kommt erst noch, wenn die in der "Deflations-Zeit" abgeschlossenen Hypothekenverträge nach ihrem Auslaufen zu aktuellen Konditionen umgeschuldet werden müssen. Dann kann sich die Zinsbelastung pro Monat mal eben verfünffachen.  

15.06.23 08:02

5657 Postings, 1035 Tage isostar100das war mal richtig gut von fed chef powell

hawkish reden und dovish handeln - mit weiteren zinserhöhungen drohen aber keine machen, das war mal eine richtig gute fed rede von powell gestern. ehre wem ehre gebührt.



ps: entscheidend ist, was die fed macht; nicht mit was sie droht....

 
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15.06.23 08:11

147 Postings, 1007 Tage NoergeliDann mal gleich das Beispiel

für eine schlechte Rede hinterher. Zuverlässig abgeliefert von unsere allseits beliebten Christine: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/...gierflation-100.html
 

15.06.23 08:14
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147 Postings, 1007 Tage NoergeliNur der Bundesregierung

ist die Infaltion noch zu niedrig. Aber da kann man doch was machen. Bis 2027 30 Milliarden zusätzlich für den Verbraucher. Glückwunsch!

https://www.eurotransport.de/artikel/...che-unter-druck-11226291.html  

19.06.23 08:31

80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingWarum die Inflation speziell die Eurozone trifft

19.06.23 08:32

80400 Postings, 7375 Tage Anti Lemming# 362

Wenn verfehlte Politikentscheidungen (siehe # 363) durch "Gebührenerhöhungen" kompensiert werden, damit die Staatsdiener nicht trocken fallen, ist Schicht im Schacht.  

22.06.23 09:53
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5657 Postings, 1035 Tage isostar100tbtf-regelwerke unbrauchbar

die schweiz hat in den letzten jahren ein umfangreiches regelwerk zur rettung von grossbanken erlassen, auch bekannt als tbtf- bzw "to big to fail"-regelwerk. bloss, als diesen frühling die credit suisse in die pleite rutschte entpuppte sich dieses regelwerk als bürokratische fehlplanung. die teure tbtf planung war nicht zu gebrauchen und stattdessen haben sich schweizer regierung, nationalbank und konkurrent ubs zusammengesetzt und haben übers wochenende die übernahme durch die ubs eingeleitet.

die tbtf regelwerke sind für die tonne, nicht nur das schweizer regelwerk, mit grosser wahrscheinlichkeit alle anderen auch. ab ins museum mit den bürokratischen leerläufen!

 

23.06.23 11:03
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80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingHochzinsen lassen Immobilienpreise einbrechen

https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-06/...ang-statistisches-bundesamt

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind in den ersten vier Monaten des Jahres stark gesunken. Laut Statistischem Bundesamt fielen sie um durchschnittlich 6,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2022. Dies war der stärkste Rückgang gegenüber einem Vorjahresquartal seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000.

Im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres waren die Wohnimmobilien durchschnittlich 3,1 Prozent günstiger. "Ausschlaggebend für den Rückgang der Kaufpreise dürfte weiterhin eine gesunkene Nachfrage infolge gestiegener Finanzierungskosten und der anhaltend hohen Inflation sein", teilte das Statistische Bundesamt mit.

Sowohl in den Städten als auch in den ländlichen Regionen sanken die Preise deutlich. Die Preise für Wohnimmobilien in den Städten gingen jedoch noch stärker zurück als auf dem Land. Die größten Preisrückgänge im Vergleich zum Vorjahresquartal gab es in den Top-7-Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf). Hier gingen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 10,4 Prozent zurück, für Wohnungen musste 6,4 Prozent weniger gezahlt werden.  

23.06.23 11:42

80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingBondmarkt: schärfstes Rezessionssignal seit 1992

https://www.onvista.de/news/2023/...sionssignal-seit-1992-20-26147577

Bondmarkt sendet schärfstes Rezessionssignal seit 1992

Frankfurt (Reuters) - Immer mehr Bond-Anleger wetten auf eine tiefgreifende Rezession in Deutschland.

Zwar deuten die Anleiherenditen seit etwa einem Jahr darauf hin, am Freitag allerdings so deutlich wie zuletzt 1992. "Die Signale sind nicht zu übersehen, dass die Zentralbanken bereit sind, die Zinsen auf ein Niveau anzuheben, bei dem etwas kaputt gehen könnte oder zumindest ein stärkerer Konjunktureinbruch folgt", sagte Commerzbank-Anlagestratege Christoph Rieger.

Daher werfen Investoren vor allem kürzer laufende Bonds aus ihren Depots. Dies treibt deren Renditen in die Höhe. So rentieren zweijährige Bundesanleihen etwa 3,3 Prozent und damit nur knapp unter dem Niveau vom Herbst 2008. Die zehnjährigen werfen dagegen rund 2,4 Prozent ab.

Experten sprechen hier von einer "inversen Renditekurve", weil üblicherweise kürzer laufende Titel niedriger verzinst werden als Langläufer. Der viel beachtete Rendite-Abstand - im Fachjargon Spread genannt - zwischen zwei- und zehnjährigen Bundesanleihen ist zwar seit August 2022 invertiert, dieser Trend hat sich in den vergangenen Wochen allerdings verstärkt. Mit 0,815 Prozentpunkten markierte der Spread am Freitag den höchsten Stand seit drei Jahrzehnten.

In den vergangenen beiden Quartalen schrumpfte die deutsche Wirtschaft jeweils leicht und erfüllte damit die landläufige Definition einer Rezession. Wegen eines überraschenden Rückgangs der Auftragseingänge für die deutsche Industrie sind Ökonomen auch für das laufende Vierteljahr pessimistisch.  

23.06.23 11:52
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80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingSteinhoff-Elend hat ein Ende

www.sharedeals.de/steinhoff-aktie-das-wars-dann-wohl/

Steinhoff-Aktie: Das war’s dann wohl

Gestern Mittag lag der Kurs der Steinhoff-Aktie (WKN: A14XB9) noch bei ca. 0,015 €. Am Nachmittag stürzte die Aktie des Möbelhandelskonzern ins Bodenlose und notierte am Donnerstagmorgen bei 0,003€ – ein Kurssturz von sage und schreibe -80%. Was war die Todesursache der Steinhoff-Aktie?

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A.L.: Eine erfolgreiche "Turnaround"-Spekulation erkennt man daran, dass der Kurs auch irgendwann mal wieder nachhaltig steigt.

Bei Wirecard war dies nicht der Fall, und bei Steinhoff besteht kaum noch Hoffnung. Die Kunst jeglicher Turnaround-Spekulation besteht darin, die Perlen im Müllhaufen zu finden.

 
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23.06.23 12:18

5657 Postings, 1035 Tage isostar100haha

ja, das würde mich jetzt äergern, wenn ich immer noch steinhoffaktionär wäre.


ps: wer ohne sicherheitsnetz (stoploss etc) bei hochrisikoaktien unterwegs ist, der ist selber schuld.

 

23.06.23 12:21

5657 Postings, 1035 Tage isostar100immopreise

die deutschen immopreise stehen jetzt wieder dort, wo sie anfang 2021 gestanden haben. das ist eine korrektur, kein preiseinbruch.

nicht tragisch, sondern eher eine gute kaufgelegenheit für die solideren und solventeren immoaktien, zb: vonovia, aroundtown.  

25.06.23 22:59
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80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingJapan: höchste Inflation seit 1981


https://wolfstreet.com/2023/06/23/...e-1976-but-energy-prices-plunge/

Core CPI in Japan Worst since 1981.
Food Inflation Worst since 1976.

BOJ’s Ueda promises to fuel inflation further, hopes for wage growth. Clearly, the strategy is to let raging inflation bring Japan’s debt-to-GDP ratio back in line.  

25.06.23 23:04

80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingLäuft in Europa das gleiche Spiel?

Die EU haut zurzeit Milliardenhilfen "ohne Ende" raus, auch für Nicht-EU-Länder. Dient die damit zwangsweise losgetretene (Hyper-)Inflation ebenfalls dazu, die überschuldeten EU-Südstaaten (auf Kosten der Sparer) zu "entschulden"?  

26.06.23 10:01
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80400 Postings, 7375 Tage Anti LemmingIn USA häufen sich die Firmen-Pleiten

Inflationierung hat eben auch ihre Schattenseiten - außer für den Staat, der sich mittels Inflationierung (nach innen) entschuldet.

https://www.cnbc.com/2023/06/24/...inty-boost-corporate-defaults.html

Corporate bankruptcies and defaults are surging – here’s why

- Corporate defaults rose last month, with 41 in the U.S. so far this year. That’s more than double the same period last year, according to Moody’s Investors Service.

- Companies are defaulting on their debt* due to uncertain economic conditions and heavy debt loads. High interest rates have made it difficult to refinance, as debt is more expensive.

-  The number of bankruptcy filings in the U.S. this year has also sharply risen, to levels not seen since 2010.

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* A.L.: In USA finanzieren sich Firmen oft nicht über Bankkredite, sondern durch Emittieren von Unternehmensanleihen (Corporate Bonds). In der langen Tiefzinsphase von 2011 bis 2021 konnte sich die Firmen dadurch sehr günstig refinanzieren, teils für 2,5 % (Chart unten).

Entsprechend viele Bonds haben die US-Firmen in der Tiefzins-Ära herausgegeben.

In der aktuellen Inflation/Stagflation rächt sich das nun. Die US-Wirtschaft wächst unterdurchschnittlich, so dass die mit Billiggeld finanzierten Investitionen nicht genügend Ertrag (ROE) abwerfen. Vor allem aber wird das "Rollen" auslaufender Bonds nun sehr viel kostspieliger, schon allein weil es bereits auf "sichere" US-Staatsanleihen 3,7 % Zinsen gibt.

Wenn die Firmenschulden erdrückend werden, während die Erträge unter Erwartung bleiben, endet das spekulative High-Leverage-Zockerspiel am Ende häufig im Bankrott.

Die Firmenpleiten sind damit letztlich eine Spätfolge der "Easy Money"-Politik der Zentralbanken, in USA der Fed. Ich habe schon 2010 hier im Thread darauf hingewiesen, dass man eine Überschuldungskrise nicht mit "noch mehr Schulden" abwenden kann.  
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27.06.23 09:30
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5657 Postings, 1035 Tage isostar100es sind nur 7 von 500

eine eindrückliche grafik. der ganze anstieg des sp 500 seit anfang jahr gründet auf 7 aktien.

quelle: https://themarket.ch/analyse/die-besten-boersen-der-welt-ld.9118
 
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