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So sieht Deutschlands Zukunft aus

Seite 1183 von 1183
neuester Beitrag: 04.05.19 22:30
eröffnet am: 06.04.16 12:01 von: reginchen2 Anzahl Beiträge: 29555
neuester Beitrag: 04.05.19 22:30 von: deluxxe Leser gesamt: 3173959
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07.04.19 13:25
1

8065 Postings, 4742 Tage deluxxeEinwanderungsgesetz - für wen eigentlich?

Brauchen wir tatsächlich ein lasches und unterlaufbares Einwanderungsgesetz ? Oder gar einen ?Spurwechsel? Weshalb ???

Und sind wir eigentlich auf Gedeih und Verderb auf dauerhafte Überbevölkerung angewiesen?

Nun gut, also zurück zum Thema - Bevölkerungsdemographie, dem angeblichen "Fachkräfte(!)mangel" und dem Generationenvertrag/Rente:

Wenn Bevölkerungsdemographie wirklich eine Rolle spielte, wäre Kanada längst pleite.
Oder auch Japan, die nun bewusst die Vorzüge einer sinkenden Bevölkerungszahl genießt.

Fragt mal Menschen im Stau und an Kassen mit langen Schlangen oder Leute, die ewig nach einem Parkplatz oder einem bezahlbaren Baugrundstück suchen, was sie davon halten, wenn ein überbevölkertes Land von der Bewohnerzahl her schrumpft. Sie begrüßen es!
Von Wohnungsnot in Ballungszentren oder der Belastung unserer Natur und Umwelt nebst der unaufhörlichen Zubetonierung von Grünflächen und dem Verbrauch von Ressourcen will ich erst gar nicht reden.

Eine rückläufige Bevölkerungsdemographie wird erst zum wirklichen Problem, wenn eine Bevölkerung so schnell schrumpft, dass sie die grundlegenden Bedürfnisse aller Menschen im Land nicht mehr ausreichend durch Arbeit von Werktätigen befriedigen bzw. decken kann. Dass heißt, dass es nicht mehr genügend Altenpfleger gibt, nicht mehr genug Nahrung produziert wird, nicht mehr genug Kleidung und Energie produziert wird, nicht mehr genügend Dienstleistungen angeboten werden, nicht mehr genügend Mobilität gewährleistet wird, nicht mehr genügend Schutz geboten wird, die medizinische Versorgung nicht mehr ausreichend ist oder Infrastruktur und Immobilien nicht mehr erhalten werden können. Erst dann bestünde ein Problem.

Aber da müsste die Bevölkerung schon drastisch schrumpfen (menschliche Kriegsverluste oder durch Naturkatastrophe und Wiederaufbau wäre so eine Variante = zu wenig Arbeiter, aber erhöhter Bedarf nach Grundbedürfnissen). Dies ist aber bei Geburtenrückgang nicht der Fall.

Das Problem sind nur die fehlenden finanziellen Rücklagen der Rentner. Sprich, es ist kein Geld für die Rente zurückgelegt worden. Der deutsche Generationenvertrag schiebt dieses Problem seit Jahrzehnten vor sich her. Dort ist das Problem.

Der jetzige Arbeitnehmer erwirtschaftet die Erträge für die Rentner von heute. Er zahlt ein, der Rentner erhält es und verbraucht es. Daher kommt der Generationenvertrag ins straucheln, wenn durch die Alterspyramide immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner "füttern" müssen. Daher ist man notgedrungen, aber auch nur teilweise auf eine QUALIFIZIERTE(!) und überschaubare(!) Zuwanderung derzeit angewiesen, damit diese Arbeitnehmer die Rentner von morgen füttern, da diese nur virtuelle Rentenanspruchspunkte erworben haben, aber keine Kapitalrücklagen schaffen konnten.
Nur für qualifizierte Zuwanderung müsste man Anreize schaffen, Steuern senken, Vorschriften abschaffen, Lebenshaltungskosten senken, mehr Lebensqualität bieten und nicht durch den Massenimport von islamisch geprägten Männern ein Klima der Unsicherheit schaffen.

Diese qualifizierte Zuwanderung wäre aber gar nicht nötig, wenn man aus Steuergeldern die gesetzliche Rente/den Generationenvertrag abgelöst hätte. Denn das Umlagesystem ist ein Relikt, dessen Modell nur bei dauerhaft steigender Wirtschaftsleistung und mindestens gleichbleibender sich in Arbeit befindlicher Bevölkerungszahl funktioniert.
Aber dieses Umlagesystem kann und konnte man nicht ablösen, weil schlicht das Geld fehlt. Lieber subventioniert man die EU, verschenkt Hilfspakete nach Griechenland, die jahrzehntelang über ihre sonnigen Verhältnisse gelebt haben, alimentiert die dritte Welt unter dem Deckmantel des Asyls, baut hanseatische Opernhäuser oder versieht Beamte mit üppigen Pensionen.

Denn allein die 1 Billion Euro, die bislang nur für die Zuwanderung in deutsche Sozialkassen ausgegeben wurde, hätte gereicht, um den deutschen Generationenvertrag aus steuerlichen Mitteln längst abzulösen.
Die gesetzliche Rente könnte heute ganz anders aufgebaut sein.
Die Einzahler von heute müssten nicht mehr die Rente des jetzigen Rentners auszahlen, sondern ihr Kapital kann investiert werden.
Gerne auch in Immobilien, Unternehmen, Startups, Rohstoffe, Aktien, Patente und Lizenzen, Rohstoffe und Festgeld (wobei Draghi die Zinsen abgeschafft hat, damit die Schuldner weiterhin über ihre Verhältnisse leben können).
Dass heißt aber auch, dass die Einzahlungen über Jahrzehnte Rendite erwirtschaften können und nicht sofort verfrühstückt werden. Diese Altersvorsorge könnte auch ganz anders steuerlich unterstützt werden, als heute, wenn wir eben nicht das Geld für unsinnige Dinge rausknallen würden.
Für Leute ohne oder geringem Einkommen könnte der Staat aus steuerlichen Mitteln Rücklagen in einem Pensionsfond bilden, der u.a. auch in den Wohnungsbau in Ballungszentren investiert, der Forschung und Entwicklung vorantreibt, der neue Beteiligungen im Ausland erschliesst, damit aus den Früchten dieser Investitionen für alle Menschen ab dem Renteneintrittsalter ein Seniorendasein mit Würde möglich ist.

Fazit: Bevölkerungsschwund wäre so oder so kein Problem. Im Gegenteil, es würde die Lebensqualität in Deutschland sogar erhöhen und die Wohnssituation in Ballungszentren entschärfen!
Und zu den sogenannten Fachkräften aus der dritten Welt sei gesagt:
Ihre Ausbildung, sofern sie denn eine haben, entspricht nicht europäischen Standards, von Sprachbarrieren und ggf. fehlendem Willen mal ganz abgesehen.
Und Ausbildung ? Wie soll das gehen? Es sind ja nicht mal genügend Mittel vorhanden, um die eigene arbeitslose Bevölkerung zu Fachkräften auszubilden. Fragt man nach einer Ausbildung oder Umschulung im Jobcenter kommt da nur ein müdes Lächeln. Qualifikation Fehlanzeige!
Genügend Menschen sind für Qualifikationen längst vorhanden.
Hier bestehen aber seit Jahrzehnten schlicht auch Defizite in der deutschen Bildungs- und Ausbildungspolitik, unabhängig davon, dass eben nun die finanziellen Mittel fehlen.


P.S. Ich bin sowieso der Meinung, dass sich die Menge einer Bevölkerung nicht am augenblicklichen Fachkräftebedarf der Wirtschaft orientieren sollte, sondern an einem gesellschaftlich verträglichen Maß.
Denn der vermeintliche Fachkräftemangel reguliert sich von selbst - man produziert nur soviel, was die personellen Ressourcen gerade hergeben,

aber ein Überschuss an Arbeitskräften und Menschen (und die wird VW, Ford, Siemens etc. schon bald wieder haben) der Gesellschaft durch Arbeitslosigkeit zur Last fällt.  

29.04.19 20:01

8065 Postings, 4742 Tage deluxxeCDU: Keine CO2-Steuer bevor nicht die Europawahl

gesichert ist.

https://www.n-tv.de/politik/...-ueber-CO2-Steuer-article20995507.html

Danach wird die Schmierenkomödie beendet und der Steuerknecht abgezockt.

Scholz fehlen schon jetzt die Milliarden.  

29.04.19 20:07
2

1811 Postings, 347 Tage MuhaklAfD wählen

01.05.19 17:42
1

8065 Postings, 4742 Tage deluxxeUngültiges Zeichen im Betreff

Ideen, die Klimaspinn­er gar nicht gerne hören wollen:

Schließlic­h will man mit Ideologie Geld verdienen,­ es teilweise umverteile­n, eine Verwaltung­sindustrie­ mit lukrativen­ Posten schaffen.

Denn Ideologen sind ja nicht dumm - zumindest die Nutznießer­, die im Hintergrun­d agieren.

Ihnen ist ja auch klar - selbst wenn man unterstell­te, dass der Mensch mit seinen CO2-Aussto­ss für den vermeintli­chen ?Klimawand­el? der letzten 10 Jahre verantwort­lich sei, obwohl sich in dieser Zeit der Verbrauch bereits deutlich reduzierte­ -
dass die deutschen Einsparung­en auf den gesamten CO2-Gehalt­ des Planeten nicht mal im Nanobereic­h zu finden sind.

Dass heißt, die haben für sich persönlich­ ein ureigenes Motiv.

In der Regel ist das Geld und Karriere.
Mich würde z.B. mal der GEZ-Vertra­g des ZDF mit Harald Lesch etc. interessie­ren.

Wie dem auch sei.

Jedenfalls­ sind Ideen, wie einen kostenlose­n Nahverkehr­ ins Leben zu rufen
oder den Fernverkeh­r mit Zug oder Elektrobus­sen von der Mehrwertst­euer zu befreien,
logischerw­eise nicht gefragt.

Es sind eben Dinge, die Geld kosten, aber eben kein Geld bringen,

unabhängig­ davon, dass auch derlei Dinge null Einfluss auf den Planeten haben.

Wer wirklich die Erde und die Umwelt retten will, muss sich Gedanken machen, wie man die weltweite Überbevölk­erung stoppt.

1-Kind-Pol­itik ist ein wirksames Mittel.
Kondome schützen? Aufklärung­?
Anreize schaffen für nur 1 Kind?

Dafür ist es zu spät. Die Population­ ufert aus.
Gerade in Ländern, die der Sache nicht mehr Herr werden, muss man auch dringend über Sanktionen­ und Strafe nachdenken­.

Früher wurde das noch über das Nahrungsan­gebot und Krankheite­n etwas gebremst, aber heute ist das aus allen Fugen geraten.
Wer also wirklich CO2 einsparen will, sollte hier mal anfangen.  

04.05.19 22:30
1

8065 Postings, 4742 Tage deluxxeDraghis Mieten

Draghis billiges Geld hat die Preise für Immobilien in die Höhe schießen lassen.

Um diese Bubble-Preise finanzieren zu können, bedarf es hoher Mieteinnahmen.

https://www.abendblatt.de/hamburg/...e-beim-Hamburger-MietenMove.html

Dabei gäbe es Lösungen, fernab von Enteignungsquatsch.

Ideen für den Wohnungsmarkt - auch für die von Menschen überballten Räume - damit bezahlbare Wohnungen entstehen bzw. nicht unnötig verteuert werden:

Das Problem des vernachlässigten sozialen und staatlichen Wohnungsbau (fehlende Geldmittel - die ja partout anderweitig verschwendet werden müssen), die Mietpreisbremse, die keinerlei neuen Wohnraum schafft etc. - all das kennen wir ja schon.

Aber wie kann teuren Mieten und selektiver Wohnungsnot wirklich entgegnet werden?

Wie sieht es z.B. mit der Modernisierungsumlage aus?
Wieso muss die der Nichthausbesitzer, also der Mieter tragen?
Wieso müssen Bestandsmieten stärker als die Inflation steigen?
Wieso kann es nicht von vornherein eine gesetzlich geregelte Indexmiete geben, die einen Gleichlauf mit der Inflation vorsieht?
Warum trägt der Mieter über die Laufzeit die Kosten der Modernisierung einer Immobilie, die damit für den Eigentümer immer werthaltiger wird?
Warum kann die Modernisierungsumlage nicht gerechter kapitalisiert sein? Zum Beispiel mit 5% p.a. oder auch mit regional unterschiedlicher Kapitalmarktverzinsung - 7% in Cottbus, nur 3% in München, was in einem Nullzinsumfeld immer noch einen hohen Investitionsanreiz darstellt.
Dass heißt, investiert der Hauseigentümer zwecks Modernisierung 100.000,- Euro ins Haus, kann er einmalig die Jahresnettokaltmiete um maximal 5.000,- Euro für das gesamte Haus erhöhen, die dann auf alle Mietparteien umgelegt wird.

Weiterhin:

Vorschriften für Baulanderschliessung und strengste Bauauflagen verringern.

Auch die teils irrwitzige Energieeinsparverordnung - gerade ab 2020 - darf nicht zur Kostenexplosion führen.

Und wenn in einem überbevölkerten Land nicht genug Fläche ist, muss man als Stadtplaner mal darüber nachdenken, ob man sich den Luxus einer einheitlich niedrigen Traufhöhe noch leisten kann.

Außerdem:

Sonder-AfA für Mietpreisbindung, ähnlich der Denkmal-AfA - z.B. über 12 Jahre.

Bestandsmieten, die bereits die ortsübliche Vergleichsmiete erreicht haben, sind nur noch indexiert anpassbar,
es sei denn, es handelt sich um ein Sanierungs- oder Neuansiedlungsgebiet (allgemeine, städtische Gebietsaufwertung)

Preise für die Neuvermietung fließen nur noch aller 10 Jahre in den Mietpreisspiegel ein, und auch nur dann, wenn im betreffenden Stadtgebiet in diesem Zeitraum mindestens 25% des jeweiligen Wohnraums neu vermietet worden sind.

Und natürlich Abschiebung nicht vergessen.

Letztendlich sind aber die Mieten auch deshalb in den letzten Jahren so stark gestiegen, weil diese beim Kauf von Bestandshäusern zur Refinanzierung
herangezogen werden, deren Preise durch die Nullzinspolitik von Draghi aber regelrecht explodiert sind. #Kredit- und #Immobilienblase.  

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