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2019 QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD- JPY

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neuester Beitrag: 22.09.19 20:14
eröffnet am: 26.12.18 10:39 von: lo-sh Anzahl Beiträge: 19942
neuester Beitrag: 22.09.19 20:14 von: Pechvogel35 Leser gesamt: 1433321
davon Heute: 2887
bewertet mit 38 Sternen

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20.08.19 07:52
2

3101 Postings, 3511 Tage Faxe27Niemand braucht nach USA gucken

Schaut mal was eure Merkel die letzten Jahre aus eurem Land gemacht hat ! Da müßte man sich im Ernst fragen, ob so ein Typ wie Trump nicht das geringere Übel wäre. Ein T. de Maiziere, eine Von d. Leyen, eine künftige AKK, ein Schulze, eine Nahles, eine Claudia Roth im Bundestag, ein Sigmar Gabriel, ein Altmaier und und und und. Da muss wirklich niemand mehr nach Amerika schauen. DE ist ende !

Meine bescheidene Meinung !  

20.08.19 08:26
2

9197 Postings, 1333 Tage Potter21Moin alle zusammen und erfolgreiche Trades

20.08.19 08:28
4

9197 Postings, 1333 Tage Potter21Rocco Gräfes Dax-Tagesausblick Dienstag 20.08.19:

"XETRA DAX: 11715 (geschlossen)
XDAX Vorbörse: 11740 (offen)

  • DAX Widerstände: 11850/11860 + 11933 + 12175
  • DAX Unterstützungen: 11675/11665 + 11653 + 11620/11600 + 11565 + 11450/11440

DAX Tagesausblick (Di, 20.8.19)

  • Mit der XDAX Vormittagsunterstützung 11692/11666 im Rücken hat der DAX heute Chancen,
    sich seinem oberen Wochenziel 11850/11860 weiter anzunähern.
  • Bonusziel kann 11933 sein. Höher als 11933 geht es kaum.
  • Nach Stundenschluss unter 11665/11650 erweitert sich eine kleine Konsolidierung bis 11565, darunter wiederum bis 11450/11440.

  • Unter 11440 wird der DAX wackelig und unter 11264 bärisch. Ziel dann: 11190."

Viel Erfolg!
Rocco Gräfe

XDAX Stundenkerzenchart, offen

DAX-Tagesausblick-200-Tage-Linie-überbrückt-Obere-Wochenziele-bei-Chartanalyse-Rocco-Gräfe-GodmodeTrader.de-1

XETRA DAX Stundenkerzenchart, geschlossen

DAX-Tagesausblick-200-Tage-Linie-überbrückt-Obere-Wochenziele-bei-Chartanalyse-Rocco-Gräfe-GodmodeTrader.de-2

XETRA DAX Tageskerzenchart, geschlossen

DAX-Tagesausblick-200-Tage-Linie-überbrückt-Obere-Wochenziele-bei-Chartanalyse-Rocco-Gräfe-GodmodeTrader.de-3

Quelle:  DAX-Tagesausblick: 200-Tage-Linie überbrückt! Obere Wochenziele bei... | GodmodeTrader

 

20.08.19 08:33
4

9197 Postings, 1333 Tage Potter21EUR/USD-Tagesausblick H. Philippson 20.08.2019:

"Tendenz: Seitwärts

Intraday Widerstände: 1,1090 + 1,1099 + 1,1110

Intraday Unterstützungen: 1,1080 + 1,1075 + 1,1050

Rückblick:

EUR/USD konnte sich am gestrigen Vormittag zunächst leicht erholen und die 1,11 USD-Marke zurückerobern. Es kam allerdings keine weitere Kaufbereitschaft auf. Am Nachmittag ging es dann wieder 30 Pips gen Süden und das Paar beendete den Handel in der Nähe der Tagestiefs.


Charttechnischer Ausblick:

WERBUNG

Für den heutigen Handelstag ist innerhalb der Spanne 1,1075 USD auf der Unter- und 1,1110 USD auf der Oberseite eine Fortsetzung der seit zwei Tagen bestehenden Seitwärtskonsolidierung zu favorisieren. Die Highlights der bevorstehenden Handelswoche kommen allesamt erst in der zweiten Wochenhälfte, dementsprechend dürften heute noch die notwendigen Impulse für einen größeren Bewegungsschub fehlen. Neue Kaufsignale entstehen erst bei einem Stundenschluss oberhalb von 1,1110 USD, bis dahin muss von einem weiteren Abdriften der Einheitswährung ausgegangen werden."

Kursverlauf vom 06.07. bis 20.08.2019 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Stunde)

EUR/USD Chartanalyse (Stundenchart)

Chartanalyse zu EUR/USD-Tagesausblick: Abendlicher Abverkauf

Quelle:   EUR/USD-Tagesausblick: Abendlicher Abverkauf | GodmodeTrader

 

20.08.19 08:36
2

9197 Postings, 1333 Tage Potter21Brent-Tagesausblick von M. Strehk 20.08.2019

"Brent Crude Oil Future

Kursstand: 59,81 USD

Intraday Widerstände: 60,53+61,28+62,80

Intraday Unterstützungen: 57,87+55,86

Rückblick

Der Ölpreis Brent konnte die Erholung am Montag fortsetzen. Stärkerer Kaufdruck kommt aber weiterhin nicht auf.

Charttechnischer Ausblick

Es bietet sich die Chance, die Erholung zunächst wieder bis in den Bereich 60,53 USD auszudehnen. Spätestens im Bereich der Hürde bei 61,28 USD muss aber mit einem Rücksetzer gerechnet werden. Auf der Unterseite könnte das Niveau um 59,40 USD leicht stützen. Entscheidend dürfte aber der bei 58,60 USD liegende Aufwärtstrend sein. Darunter droht ein Verkaufssignal in Richtung 57,87 USD."

Brent-Öl-Chartanalyse (Tageschart)

Chartanalyse zu BRENT ÖL-Tagesausblick: Schleppende Erholung

Chart auf Tradingplattform Guidants öffnen

Brent-Öl-Chartanalyse (Stundenchart)

Chartanalyse zu BRENT ÖL-Tagesausblick: Schleppende Erholung

Quelle:  BRENT ÖL-Tagesausblick: Schleppende Erholung | GodmodeTrader

 

20.08.19 09:13
4

4253 Postings, 1349 Tage Pechvogel35DJ SI 26142

Oben müssten für weiteres Potential die 26241 überboten werden. Entsprechende Versuche scheiterten zuletzt aber bereits an der grauen Trendlinie. Aktuell haben wir zudem ein Shortsignal 1h und 4h. Stützen würde jedenfalls die Zone 26060-26080.  
Angehängte Grafik:
8cd9f19b-10f8-4406-94a2-bdadc0e56a14.jpeg (verkleinert auf 56%) vergrößern
8cd9f19b-10f8-4406-94a2-bdadc0e56a14.jpeg

20.08.19 09:33
5

49613 Postings, 5781 Tage SAKUMoin Traderz!

*kurzreinwink* mit nem Kurzüberblick über die ZEs bei Dachsine:

5 -> MA200 hält
15-> MA20 hält
30 -> MA10 & mbb hält
60 ->200er bremst (immer noch)
240-> 50er bremst

Macht was draus - bin leider gerade etwas eingespannt...
-----------
Doppel-ID, Doppel-D, alles eine Baustelle!

20.08.19 11:23
2

49613 Postings, 5781 Tage SAKUhmmm...

Die stillen Leser wollen wohl still bleiben. Auch ne Art von Statement.

Maaaaaaaaaaaahlzaid!
-----------
Doppel-ID, Doppel-D, alles eine Baustelle!

20.08.19 11:56
2

9197 Postings, 1333 Tage Potter21Sagt mal, lebt ihr eigentlich alle noch?

Hier posten z.Z. wirklich sehr wenige.  

20.08.19 11:57
5

19 Postings, 1340 Tage Giftstoffkleiner Beitrag

von einem sehr stillen und heimlichen Mitleser. Bedanke mich nochmals bei euch allen für dieses tolle Forum.

ich habe einen Interessanten Artikel gefunden.
Wer mag kann ihn lesen.

https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/...iko-a-1282737.html

PS.: macht weiter so!  

20.08.19 12:25

2072 Postings, 3041 Tage wmfe@gift

Ge ist nicht die einzige Firma die das Problem hat  

20.08.19 12:26
1

9197 Postings, 1333 Tage Potter21Die nächste Finanzkrise wird definitiv ausgelöst,

wenn WahnSee alle seine Aktien vom Dachboden und aus dem Keller plötzlich auf den Markt wirft. Dann wird Heulen und Zähneklappern sein.  :o))  

20.08.19 13:11
4

688 Postings, 501 Tage endakameliLebenszeichen @Potter

Ich warte auf DAX 650 bzw. den Bereich 800-850.
Die 7xx ist mir zu ungewiss.
Weiterhin werden die Leute erst den morgigen "FED-Tag" abwarten, bevor wieder Bewegung rein kommt.  

20.08.19 13:27
1

4253 Postings, 1349 Tage Pechvogel3526095 DJ 1/3 SO

20.08.19 13:28
2

9197 Postings, 1333 Tage Potter21Aktueller VDAX-NEW: 18,4327 -2,23% -0,4204

Stuttgart mit + 10,71 leicht longlastig.  

20.08.19 13:31
3

4253 Postings, 1349 Tage Pechvogel35DJ jetzt das 5 Mal hoch?

Ich habe nicht den Eindruck, dass die 26080/26065 fallen. Irgendwie ein bescheuerter Handel. Am Schlausten wäre es wohl die Füße vorerst still zu halten.  
Angehängte Grafik:
3d61d075-c299-4714-abc7-e7b6b371abb1.jpeg (verkleinert auf 56%) vergrößern
3d61d075-c299-4714-abc7-e7b6b371abb1.jpeg

20.08.19 13:45
3

960 Postings, 5422 Tage EickDas Ende der Finanzwelt, wie wir sie kennen

Heute ein Artikel auf welt-online plus. Da hinter der Bezahlschranke (Verlinkung also sinnlos), kopiere ich den hier komplett rein - Bilder und Grafiken innerhalb des Textes gehen dabei leider verloren - sorry.

Meine Anmerkung dazu: das ganze Finanzsystem kommt mir jeden Tag mehr vor wie ein Ertrinkender, der vollkommen unkontrolliert um sich schlägt, um noch irgendwie zu überleben. Früher oder später ...

Und noch eine Anmerkung zum US-Präsidenten und seine permanente verbale Einmischung in die Notenbankpolitik: Wenn ich Jerome Powell wäre würde ich ihm

1) öffentlich vehement widersprechen und ihn auffordern derartige Einmischungen zu unterlassen (Prinzip der Unabhängigkeit der Notenbanken  - aber: wollen die Notenbanker das überhaupt noch??)

2) würde ich die Leitzinsen in US dort belassen wo sie jetzt sind - und eine verbale Ankündigung möglicher Zinserhöhungen!! in den Raum stellen. Aus Trotz gegenüber Mr. President-
UND: Wenn andauernde Zinssenkungen schon seit Jahren wenig bis nichts bringen  (ausser einer preislichen Aufblähung sämtlicher Vermögenswerte) - vielleicht bringt dann eine Ankündigung einer Zinserhöhung etwas. Nämlich Konsum oder Investition  auf / mit Kredit JETZT und nicht damit zu warten. Ich halte letzteren Gedanken gar nicht für so abwegig...

Und hier der Artikel

Das Ende der Finanzwelt, wie wir sie kennen
Stand: 12:27 Uhr | Lesedauer: 6 Minuten
Von Anja Ettel, Holger Zschäpitz
In wenigen Wochen wird mit Christine Lagarde erstmals eine Nicht-Ökonomin an der Spitze der Notenbank stehen In wenigen Wochen wird mit Christine Lagarde erstmals eine Nicht-Ökonomin an der Spitze der Notenbank stehen
In wenigen Wochen wird mit Christine Lagarde erstmals eine Nicht-Ökonomin an der Spitze der Notenbank stehen
Quelle: Infografik WELT
Diese Woche trifft sich die globale Elite der Währungshüter. Das beherrschende Thema ist die Frage, wie sehr Nicht-Ökonomen an der Spitze der Notenbanken deren Unabhängigkeit bedrohen. Die Antwort darauf ist wegweisend für Sparer.
457

Notenbank-Konferenzen klingen nicht gerade nach Veranstaltungen mit hohem Spannungsfaktor. Das bevorstehende Treffen der globalen Währungselite im amerikanischen Jackson Hole in dieser Woche hat allerdings schon so manche historische geldpolitische Wende vorweggenommen. In diesem Jahr ist die Wahrscheinlichkeit für bahnbrechende Erkenntnisse sogar besonders groß, weil die Finanzwelt sich an einem entscheidenden Punkt befindet.

Die globale Konjunktur steht auf der Kippe, und das bisherige Instrumentarium der Notenbanker ist weitgehend ausgeschöpft. Neue Ideen sind daher gefragt. Gerade Sparer sollten auf der Hut sein. Zwar klingt die Agenda des Treffens, bei dem es um die ?Herausforderung für die Geldpolitik? gehen soll, recht harmlos. Doch dahinter könnte sich neues Ungemach verbergen.

Wie viel Brisanz in dem Thema steckt, zeigt allein ein Diskussionspapier von Blackrock, das der größte Anlageverwalter der Welt für die Konferenz in Jackson Hole vorgelegt hat. Darin rufen die vier Autoren ? darunter drei ehemalige hochrangige Notenbanker ? nichts anderes als ein Ende der Unabhängigkeit von Notenbanken, wie die Welt sie bisher kannte, aus.


Quelle: Infografik WELT
Nachdem die Möglichkeiten der unkonventionellen Geldpolitik weitgehend ausgeschöpft sind und niedrige Zinsen auch nicht mehr helfen, um Wirtschaft und Preise nennenswert in Schwung zu bringen, soll demnach eine neue Form der Politik her: Und zwar indem die Währungshüter ohne Umweg private und öffentliche Investitionen mit der Notenpresse finanzieren.

Eine ?beispiellose Kooperation? nennen die Autoren ihren Vorschlag und fordern ein ?going direct?, also ein direktes Eingreifen am Ort des Geschehens. Konkret schreiben sie: ??Going direct? bedeutet, dass die Zentralbanken Wege finden, um das Zentralbankgeld öffentlichen und privaten Adressen zu überweisen.?

Das klingt wie eine Neuauflage des bereits bekannten Helikoptergeldes, bei dem die Notenbanken Geld quasi auf alle Haushalte herabregnen lassen. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Nicht jedem Bürger wird der Geldsegen von oben zuteilwerden, vielmehr sollen Notenbanken und Regierungen bei der großen Geldumverteilung gemeinsame Sache machen.

Die Grenzen zwischen Geld- und Fiskalpolitik, die in den vergangenen Jahren seit der Finanzkrise schon deutlich durchlässiger geworden sind, würden damit weiter verschwimmen.

Regierungen mischen sich vermehrt ein
Bemerkenswert ist nicht nur der Vorschlag an sich, sondern auch, wer ihn verfasst hat. Neben der deutschen Blackrock-Chefökonomin Elga Bartsch sind das Stanley Fischer, einst Vizepräsident der US-Notenbank, der frühere Schweizer Notenbankchef Philipp Hildebrand sowie der ehemalige Vize der Bank of Canada, Jean Boivin. Damit schrecken offenkundig nicht einmal ehemalige Notenbanker davor zurück, die Unabhängigkeit der Währungsinstitutionen aufzuweichen, um die Welt vor dem Absturz in die Rezession zu bewahren.

Zwar wollen auch die Autoren der Studie die Unabhängigkeit der Zentralbanken nicht komplett preisgeben. Sie schlagen vor, eine Art Expertengremium einzurichten, das darüber wacht, wohin das Geld fließt.

Die in den vergangenen Jahren vollzogene Politisierung der Notenbanken würde sich in diesem Szenario allerdings noch beschleunigen. Wie sehr die einst eiserne Bastion bröckelt, lässt sich bei allen großen Notenbanken beobachten. Die Politisierung der Entscheidungsgremien nimmt zu. An den Schaltstellen finden sich immer häufiger Nicht-Ökonomen.

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Gleichzeitig werden Regierungen übergriffiger und mischen sich verbal in das geldpolitische Geschehen ein. In den USA zeigt Präsident Donald Trump wenig Respekt vor dem Amt. Es vergeht kaum eine Woche, in der er den amtierenden Fed-Chef Jerome Powell nicht attackiert. Erst am Montag forderte er die Währungshüter auf, die Zinsen um mindestens einen Prozentpunkt zu senken.

Powell ist anders als seine beiden Vorgänger Ben Bernanke und Janet Yellen kein Ökonom. In Europa hat die Europäische Zentralbank (EZB) ebenfalls einen Wandel vollzogen. In wenigen Wochen wird mit Christine Lagarde erstmals eine Nicht-Ökonomin an der Spitze der Notenbank stehen. Lagarde war vor ihrer Karriere als Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Finanzministerin in Frankreich. Im innersten Entscheidungszirkel der EZB, im sechsköpfigen Direktorium, werden dann künftig zwei und damit so viele Ex-Minister wie noch nie sitzen. EZB-Vize Luis de Guindos war ebenfalls Finanzminister. Gleichzeitig ist die Zahl der ausgebildeten Ökonomen ab November dann so niedrig wie nie. Gerade einmal jeder Zweite im Direktorium ist dann Wirtschaftswissenschaftler. Ende des Jahres endet die Amtszeit des Franzosen Benoît Coeuré. Je nachdem, wer ihm auf den Posten folgt, könnte die Zahl der Nicht-Ökonomen dann womöglich sogar noch steigen.


Quelle: Infografik WELT
Auch im EZB-Rat, der die geldpolitischen Entscheidungen fällt, wird es künftig eine vergleichsweise hohe Dichte an Ex-Ministern geben. Neben Lagarde und De Guindos haben auch der Finne Olli Rehn, der Slowake Peter Kazimír und der Grieche Yannis Stournaras in ihrem früheren Berufsleben als Minister gewirkt.

Die schwindende Unabhängigkeit der Notenbanken ist das große Thema an den Finanzmärkten. Schließlich hat das auch Folgen für die Anlage- und Sparentscheidungen privater und institutioneller Investoren. Denn mit der Unabhängigkeit schwindet auch die Planbarkeit und Verlässlichkeit geldpolitischer Entscheidungen, weil die Notenbanken in einem solchen Umfeld zum Spielball politischer Interessen werden könnten. Wahlzyklen oder Arbeitsmarktzahlen könnten dann wichtiger werden als die Geldwertstabilität. Damit gäbe es mehr Volatilität und weniger Verlässlichkeit.

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?Ein Misstrauensvotum gegen die Notenbanken?
Bisher gibt es einen Vertrauensbonus an den Märkten. Sollte er schwinden, wären Turbulenzen wie in den Siebzigerjahren die Folge. Damals schwankten beispielsweise die Zinsen an den Anleihemärkten zwischen zehn und 16 Prozent. Niemand konnte damals langfristig Hypothekenkonditionen planen oder aber Aktienrenditen abschätzen.

Die Investmentbank Goldman Sachs hat dem brisanten Thema nun eine 26-seitige Analyse gewidmet. Darin kommen die Experten zu dem Schluss, dass die Unabhängigkeit der Notenbanken ein hohes Gut ist, das nicht leichtfertig preisgegeben werden sollte. ?Wissenschaftliche Studien haben gezeigt: Wenn kurzfristig orientierte Politiker bei der Notenbank das Sagen haben, dann würde die Öffentlichkeit zu Recht eine lockere Geldpolitik mit höheren Löhnen und Preisen antizipieren, ohne dass das reale Wachstum wirklich steigen würde?, sagt David Choi, Ökonom bei Goldman Sachs. Dass überhaupt darüber debattiert wird, die Grenzen zwischen Geld- und Fiskalpolitik aufzuweichen, führt er darauf zurück, dass es seit der Finanzkrise keine Inflation in den großen Ökonomien mehr gegeben hat. ?In der vergangenen Dekade war der Zusammenhang zwischen Unabhängigkeit und Inflation nicht mehr so eindeutig nachvollziehbar?, sagt Choi.


Quelle: Infografik WELT
Goldman Sachs lässt in der Studie auch prominente Experten zu Wort kommen, etwa Paul Tucker, früherer Vizechef der Bank of England, oder Donald Kohn, ehemaliger Vize der Fed. Beide kommen zu einem eindeutigen Schluss: Die Politisierung der Notenbanken ist eine Gefahr. ?Das Mandat der Notenbanken sollte darauf beschränkt bleiben, die Preisstabilität zu wahren. Je mehr Aufgaben die Institutionen bekommen, desto größer sind die Begehrlichkeiten oder sogar die Notwendigkeit, die Notenbanken durch die Hintertür zu repolitisieren?, sagt Tucker.

Der frühere US-Notenbanker Kohn hat ein weiteres Argument für Politikferne parat: ?Es ist wichtig, die Geschicke der Geldpolitik in die Hände von Experten zu legen, die langfristige wirtschaftliche Ziele verfolgen können und nicht in kurzfristigen Wahlperioden denken müssen.? In Jackson Hole werden die Notenbanker damit ab Donnerstag genug zu diskutieren haben.  

20.08.19 15:33
1

960 Postings, 5422 Tage EickWenn er sich da mal nicht täuscht

Ich sehe das charttechnisch auf mittel- bis langfristige Sicht diametral anders als Mr. Navarro!

Kopiert aus der neusten Ausgabe des Traders Journal


Trump-Berater: Fortsetzung des
Bullenmarktes ist garantiert!
"Ich kann Ihnen mit Sicherheit sagen, dass wir bis 2020 und darüber hinaus eine starke Wirtschaft mit
einem Bullenmarkt haben werden", sagte Trumps Handelsberater Peter Navarro am Wochenende in
einem Fernsehinterview.


Peter Navarro, Trumps Berater
in Handelsfragen, rechnet felsenfest mit einer Fortsetzung des
starken Wirtschaftswachstums in
den USA und mit weiter steigenden Aktienkursen. "Bevor ich
ins Weiße Haus kam, habe
ich den größten Teil von 20
Jahren damit verbracht, Konjunktur- und Börsentrends
vorherzusagen, und ich kann
Ihnen mit Sicherheit sagen,
dass wir bis 2020 und darüber
hinaus eine starke Wirtschaft
mit einem Bullenmarkt haben werden", sagte Navarro in
einem Interview mit  ABC News am Sonntag.
Navarros Optimismus basiert
vor allem auf der Hoffnung, dass
Notenbanken und Regierungen
weltweit Maßnahmen ergreifen werden, um die Konjunktur zu stützen: "Erstens wird die
Federal Reserve (...) die Zinsen deutlich senken. Das wird
unsere Investitionen direkt
unterstützen. Es wird unseren Exporten indirekt durch
einen Währungseffekt helfen.
Zweitens hat die Europäische
Zentralbank nachdrücklich
signalisiert, dass sie im Begriff sind, eine sehr aggressive Runde der geldpolitischen
Lockerung einzuleiten, die
nicht nur zur Belebung der
europäischen Wirtschaft, sondern auch zur Steigerung der
Exportnachfrage beiträgt. Ich denke, China wird eine zweite
Runde fiskalischer Anreize
beschließen."
Navarro verwies außerdem
darauf, dass der US-Kongress, falls er sich über die Parteipolitik erhebe, Anfang Oktober
das neue Handelsabkommen
zwischen den USA, Mexiko und
Kanada verabschieden könnte.
"Dies ist ohne Übertreibung,
das größte Handelsgeschäft
aller Zeiten. Es wird uns auch
Hunderttausende von Arbeitsplätzen und Wachstumspunkte einbringen", sagte
Navarro.
Angesichts der Invertierung der
Zinsstrukturkurve zeigte sich
Navarro nicht besorgt. Technisch
betrachtet sei die Kurve nicht
invers, sondern nur flach. Außerdem sei die Abflachung der
Zinsstrukturkurve auf zurückzuführen, die eigentlich
positiv zu werten seien. "Wir
haben die stärkste Wirtschaft der Welt. Geld fließt hier her
wegen unseres Aktienmarktes. Es kommt auch hierher,
um möglichst hohe Renditen auf dem Rentenmarkt
zu jagen. Das heißt, wenn
ausländisches Geld hereinkommt, treibt es die Kurse
von Anleihen in die Höhe und
die Renditen nach unten. Das
glättet die Kurve."
In der Vergangenheit hatte USPräsident Donald Trump den
Erfolg seiner Präsidentschaft
immer wieder selbst mit steigenden Kursen am Aktienmarkt
verknüpft. Die Zuspitzung des
Handelskonflikts mit China hat allerdings zuletzt die Stimmung
deutlich belastet. Das "Wall
Street Journal" sprach sogar von
einer "Navarro-Rezession", weil die verfehlten Ratschläge des
China-Gegners Peter Navarro die
US-Wirtschaft in eine Rezession
stürzen könnten. Navarro selbst
wies dies im Interview entschieden zurück.
Die jüngste Verschiebung neuer
China-Zölle begründete Navarro
wie zuvor bereits Trump mit dem
Weihnachtsgeschäft. Der Kauf
von Waren für das Weihnachtsgeschäft aus China sei bereits
fest vereinbart, sagte Navarro.
Die Unternehmen hätten nicht
die nötige Zeit, ihre Produktion
noch vor Weihnachten umzustellen.
Auf die Frage, ob er tisch für einen Handelsdeal
mit China sei, sagte Navarro:
"Ich bin optimistisch, dass
der Präsident das Richtige für
Amerika tun wird und dass
wir einige ernste strukturelle
Probleme mit China haben,
die wir angehen müssen", so
Navarro.





 

20.08.19 15:41
4

64 Postings, 38 Tage RostlaubeHallo allesamt...

der S&P ist bei 2930 abgeprallt und läuft jetzt zurück. 2950 Widerstand. Sehe nicht dass wir den brechen.

Generell gehe ich von Enttäuschung diese Woche für den Markt aus. Man wird sehen.

@eick Navarro und die ganzen Plaudertaschen versuchen den Markt zu beruhigen. Aber wie will man beruhigen, wenn von Leitzinssenkungen die Rede ist?
Leitzinssenkung bedeutet dass der Markt kränkelt.

Zu China:

US-Außenminister Pompeo: 5G-Importe von Huawei stellen ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Fortschritte beim Handelsdeal hängen vom chinesischen Präsidenten ab. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com

US-Außenminister Pompeo: Habe Hoffnung, dass die Situation in Hongkong auf humane Weise gelöst werden kann. Gewalt würde einen Handelsdeal erschweren. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com


Anhand der Meldungen kann man sehen wie unrealistisch ein Deal geworden ist. Huawei ist für Amerika ein Sicherheitsrisiko und für China eine Bedingung.
In Hongkong baut der Druck sich nicht ab. Und ohne Ruhe und Frieden in Hongkong auch kein Deal. Ich gehe eher von Eskalation in Hongkong aus.

Man wird sehen. Short hat Priorität....zuviele Baustellen und keine Lösungen  

20.08.19 15:45
2

688 Postings, 501 Tage endakameliDAX LI 645

SL in der Gegend 610.  

20.08.19 15:51
4

14352 Postings, 2558 Tage DAXERAZZIGeduld hat sich wieder bezahlt gemacht

SI 11.750 von gestern

>>>>>

50% Teilverkauf
SO 11.630

Danke dafür!  

20.08.19 16:10
2

64 Postings, 38 Tage Rostlaubezum Markt

Auszug aus ARD Börse

Bringt Jackson Hole frischen Wind?


Nach den jüngsten Kursgewinnen legen die Anleger eine Pause ein. Dabei richten sich die Blicke auf das am Donnerstag beginnende Treffen der weltwichtigsten Notenbanken in Jackson Hole.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell am Freitag. Der Fed-Chef könnte darin für September eine weitere Zinssenkung andeuten. Donald Trump hatte am Abend die Fed erneut heftig attackiert und eine massive Zinssenkung um "mindestens 1,00 Prozentpunkte" gefordert.

Die erneute Forderung Trumps nach einer aggressiven Lockerung der Geldpolitik könnte sich allerdings als kontraproduktiv erweisen, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. "Denn jetzt muss die Fed alles tun, um ihre Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen. Das dürfte einen großen Zinsschritt von 0,5 Prozentpunkten im September unwahrscheinlicher machen." Nach Einschätzung anderer Experten besteht die Gefahr, dass das Notenbank-Treffen die Anleger enttäuschen könnte.

Skeptische Charttechniker

Trotzdem bleiben die Erwartungen hoch - auch an die Europäische Zentralbank. Am Anleihemarkt heizten die Spekulationen auf eine baldige Wiederaufnahme der Wertpapierkäufe durch die EZB die Nachfrage an. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen deutschen Anleihen auf minus 0,678 Prozent von minus 0,646 Prozent. Der Bund bietet inzwischen neue 30-jährige Papiere mit einem Zins von null Prozent an.


In dieser Gemengelage halten sich Aktienanleger zurück. Nach der Aufholjagd an den letzten beiden Handelstagen treten Dax & Co mehr oder weniger auf der Stelle. Damit schwankt der deutsche Leitindex um den gestrigen Schlusskurs von 11.715 Punkten. Auch an der Wall Street machen die Anleger Pause. Der Dow Jones-Index wird eine Stunde vor Handelsbeginn weitgehend unverändert bei 26.130 Punkten erwartet.

Die Chartexperten der UBS bleiben skeptisch. "Die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren mehrwöchigen Einbruch ist weiterhin hoch", heißt es in einem Kommentar. In der Vorwoche war der deutsche Leitindex mit 11.266 Punkten auf den tiefsten Stand seit Februar abgerutscht und erholte sich seither auf bis zu 11.764 Punkte, seinem gestrigen Tageshoch. Bei einem Rutsch unter 11.430 Punkten rechnen die UBS-Experten mit einem Abverkauf bis 11.150 Punkte.  

20.08.19 18:39
3

688 Postings, 501 Tage endakameliDAX LO Einstand per SL

Paar mal 650 abgetippt und DJ auch bei 26000,
daher erstmal raus und morgen abwarten.
Schönen Feierabend :-)  

20.08.19 20:17
3

4253 Postings, 1349 Tage Pechvogel3526030 1/3 DJ SO

20.08.19 20:25
10

2427 Postings, 4512 Tage xoxosverwirrende Gedanken

Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken oder ist alles so einfach? Handelskonflikt ja/Nein. Zimssenkung ja/nein? Kann man den Rest ausblenden?  
Fakt ist, dass wir inzwischen in den USA eine inverse Zinsstrukturkurve haben, in Deutschland sind auch die langen Zinsen niedriger als die kurzen. Klare Anzeichen einer Rezession. Die entsprechenden Gewinnwarnungen sehen wir zumindest in Deutschland schon jetzt. Ein Industriegigant wie Thyssen fliegt jetzt wohl aus dem DAX.
Aber jetzt kommt Jackson Hole. Da werden die Notenbanker wohl sicher beschließen, dass die Zinsen weiter sinken. Die Negativzinsen in Deutschland gehen sicher Richtung Minus 1%. Ist das jetzt positiv oder nur ein Zeichen der Schwäche? Geht der Immobilienboom weiter? Wahrscheinlich ja. Die Bank leiht mir jetzt Geld zum Nulltarif. Mieten wird teurer. Da ist es billiger zu bauen. Wir verbrauchen noch mehr Fläche. Von Brasilien fordern wir den Schutz des Regenwaldes aber wir zerstören täglich mehrere Fussballfelder in Deutschland. Und demnächst eben mehr.
Die US-Unternehmen kaufen noch mehr Aktien zurück. Warum nicht wenn Fremdkapital nichts kostet?
Der deutsche Staat kann sich jetzt für 30 Jahre zu Null verschulden. Man sollte es mal mit einer 100-jährigen Anleihe versuchen. Autobahnen können zum Nulltarif ausgebaut werden. 4-spurig damit man kein Tempolimit braucht. Und man kann natürlich aufrüsten und das Dekret der Amerikaner des 2%-Ziels zuguster der US-Rüstungsindustrie erfüllen.
Na ja, die Nullzinspolitik schlägt natürlich auch wieder zurück. Lebensversicherungen werfen nichts mehr ab. Eine Säule der Rentenversicherung bricht zusammen. Rentner drängen zukünftig zusätzlich auf den Arbeitsmarkt und konkurrieren mit anderen aus dem Niedriglohnsektor. Also was tun in diesem Umfeld? Bonds mit Negativzinsen? Warum nicht, wenn die Kurse weiter steigen. Ich muss nur irgendwann den Ausgang finden. Wie bei Aktien auch. Gold - eine gute Alternative. Die Zinslosigkeit wird zum Vorteil wenn andere Anlagen negative Zinsen bringen. Aktien ja, aber nur weil Unternehmen Aktien zurückkaufen, weil die Alternativen nichts bringen. Nicht wegen der fundamentalen Entwicklung. Und hier nur Unternehmen, die nicht verschuldet sind. Also bloß keinen Index kaufen, keinen Fonds, der nahe der Benchmark anlegt. Oder man kauft in dieser verrückten Welt Rüstungsaktien, was ich aus moralischen Gründen aber ablehne und nicht tue.
Letztendlich sind Aktien immer gefallen, wenn es zu einer Rezession gekommen ist. Bondsmärkte sehen das eigentlich immer früher als Aktienmärkte und nach dem Indikator leben wir mit Aktien gefährlich. Ob die Menschheit, leider insbesondere die demokratischen Staaten, in der Lage sind  den Klimawandel zu bekämpfen was mit Verzicht und Wachstumseinbußen verbunden ist, halte ich für unwahrscheinlich. Wenn ja wäre es Gift für die Aktienmärkte. Was mache ich draus. Ich halte Gold und trade nur auf der Shortseit.
Sorry für die wirren Gedanken aber ich bin wirklich ein wenig verloren.  

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