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Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag: 18.01.20 12:41
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 139012
neuester Beitrag: 18.01.20 12:41 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 15973730
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20.02.07 18:45
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58851 Postings, 5735 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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138986 Postings ausgeblendet.

16.01.20 06:39

58851 Postings, 5735 Tage Anti LemmingFazit

von: Scott Kennedy, senior adviser and Trustee Chair in Chinese Business and Economics at the Center for Strategic and International Studies

Although the Trump and Xi administrations deserve credit for finding their way to a deal, they both deserve blame for the downward spiral in the relationship. China has operated on the conceit that its market is so large that it could act with impunity and that even the United States would never press them in a sustained way. Conversely, Washington has acted under the incorrect assumption that denying access to the U.S. market in and of itself was sufficient leverage to force Beijing to change course. Both sides heavily miscalculated, resulting in an amazing amount of collateral damage...  

16.01.20 09:55
1

13866 Postings, 2521 Tage NikeJoeEin alter Spruch besagt:

"Don't fight the Fed!"

Die hat Anfang 2019 auf ultra-locker geschaltet (Zinssenkungen und Nicht-QE), bitte nicht vergessen. Also so lange das so bleibt, gilt vermutlich an den Börsen "buy the dip".

 

16.01.20 12:05
3

7340 Postings, 5382 Tage PendulumIndizien für Schneeballsystem ?

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Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.
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16.01.20 12:50

58851 Postings, 5735 Tage Anti LemmingGesund ist das jedenfalls nicht.

16.01.20 15:15

7340 Postings, 5382 Tage Pendulumjetzt muss man die 3400 ++ einkalkulieren

https://northmantrader.com/2020/01/16/watch-this/
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Deutschland schafft sich selbst ab.
Traurig aber wahr.

16.01.20 16:13
1

58851 Postings, 5735 Tage Anti Lemming# 992

Der Autor Sven Heinrich (Normantrader) schreibt aber auch (mit Chart):

"...und dann gab es plötzlich eine Risiko-Umkehr, und innerhalb von 9 Tagen waren 3 Monate unablässiger Käufe vernichtet.  Der Rücksetzer stoppte erst, als er die 200-Tage-Linie erreichte."

Aktuell liegt die 200-Tage-Linie übrigens bei SP-500 = 2991
https://stockcharts.com/h-sc/ui?s=spx

 
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16.01.20 16:21
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58851 Postings, 5735 Tage Anti LemmingAuch diesen Chart im Normantrader-Artikel

kann man durchaus bärisch interpretieren. Die grünen Linien hätte Wawidu nicht hübscher einzeichnen können. Man achte zudem auf die aktuelle Divergenz im RSI.

I



 
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16.01.20 16:54
1

58851 Postings, 5735 Tage Anti LemmingTesla zeitweise unter 500 Dollar nach MS-Downgrade

MS = Morgan Stanley

Für mich ist Tesla eine der Schlüsselaktien zur Echtzeit-Ermittlung des aktuell grassierenden Rinderwahns.

D.h. wenn Tesla weiter fällt, sollten (mMn) auch bei anderen Hype-Aktien Gewinnmitnahmen einsetzen.
 
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16.01.20 17:38

13866 Postings, 2521 Tage NikeJoeDas Bullen-Argument

....für das kommende Jahrzehnt. Es basiert auf Statistik.


The bull market can?t possibly last another 10 years, right? It absolutely can, according to Nick Maggiulli, who examined what he calls the ?investor?s...
 
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16.01.20 17:53
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13866 Postings, 2521 Tage NikeJoeKönnte es wirklich so kommen?

Die Statistik basiert darauf, wie der Markt in den letzten 20 Jahren performte und das war eben wegen den 2 massiven Einbrüchen (Dot-Com und Great Recession) unterduchschnittlich gewesen.

Ich habe einmal versucht die Vervierfachung des S&P500 innerhalb von 10 Jahren im Langzeitchart einzuzeichnen.
Der S&P500 würde dann um fast 100% oberhalb des 9% Anstieges (violett) liegen so wie das in der Dot-Com Blase auch passiert war.
Könnten die Zentralbanken mit ihrer Politik tatsächlich so eine neuerliche Blase erzeugen ???

 
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16.01.20 19:02
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58851 Postings, 5735 Tage Anti LemmingMesslatten und Faustregeln

Man kann grob davon ausgehen, dass sich der Geldwert alle 15 Jahre halbiert (früher eher noch schneller als im heutigen "Deflations"-Umfeld).

Als der USA-Bärenthread im Februar 2007 eröffnet wurde, stand der SP-500 bei 1450. Unten habe ich den SP-500-Chart aus Posting Nr. 002 diese Thread erneut gepostet.

https://www.ariva.de/forum/...sa-baeren-thread-283343?page=0#jumppos2

Man erkennt auch damals eine deutliche "Fahnenstange". In beiden Fällen begann sie etwa in der Mitte des Vorjahres. Der RSI war damals mit 68,9 noch nicht ganz so überkauft wie jetzt (aktuell 73,5).

Mit obiger Faustregel wäre jetzt - gemessen an der "Kaufkraft" bzw. "inflationsbereinigt" - ein SP-500-Stand von ca. 2900 angemessen. Dort läuft aktuell in etwa auch die 200-Tage-Linie (2991).

Mit dem hohen RSI und einem F&G-Sentiment auf "voller Gier" (90 und höher) läuten aktuell erneut die Alarmglocken. Das Put-Call-Verhältnis ist mit 0,5259 auf einem der höchsten Stände seit zwei Jahren (d.h. die meisten Trader sind trendfolgend long. Daher sehen wir aktuell auch den Obertrendfolger Pendulum nach langer Pause mal wieder hier im Thread. Danke für den kontraindikativen Besuch ;-)).

Per Email erhalte ich zurzeit jeden Tag mindestens drei unerwünschte "Aktientipps". Ganz ähnlich, wie ich bei Bitcoin-Höchstständen um  20.000 Dollar jeden Tag drei unerwünschte "schnell reich werden mit Cryptos"-Tipps erhielt. Auch im Frühjahr 2000 gab es Massen solcher Aktientipps. Die IPO-Aktivität ist aktuell ähnlich hoch, und drei von vier Neuemissionen verbrennen Geld (wie im Jahr 2000, siehe # 984).

Zu Beginn dieses Threads schwebte zusätzlich das Schwert der Subprime-Krise über dem Aktienmarkt, während aktuell die Zentralbanken eine Art Dauer-Put liefern. Ungeachtet dessen gibt es auch jetzt Gefahren durch übermäßiges Leverage auf allen Ebenen (extreme Verschuldung und Hebelung quer Beet, nun auch bei den Zentralbanken).

Die aufgeblasenen Bilanzsummen der Zentralbanken beeinträchtigen ihre Möglichkeit künftiger Stütz- und Rettungsaktionen in einem neuen Ernstfall. Die Nullzinsen der EZB und der Bank of Japan lassen sich ebenfalls nicht weiter senken. Die Zentralbanken haben also ihre Munition bereits in großen Teilen verschossen, speziell was "Krisenzinssenkungen" betrifft. Deshalb erzeugen sie wohl auch so verbissen "Momentum".

Angesichts der deutlich überkauften Lage halte ich es für nicht unrealistisch, dass demnächst - wie zu Beginn des Bärenthreads - eine kleinere Korrektur anstehen wird, die vielleicht 10 % Minus bringt - und den SP-500 somit auf seine 200-Tagelinie. Einen ähnlichen Rücksetzer gab es zuletzt im Februar 2018 (Chart in # 993).

Ob das dann der Startschuss zu einem neuen längerfristigen Bärenmarkt wird - oder ob der SP-500 erst noch (wie 2007 und halb 2008) 1,5 Jahre weiter steigt, bis der Boden rausfällt, weiß nur die Glaskugel.

Die Wahrscheinlichkeit eines zeitnahen Rücksetzers sehe ich hingegen hoch. Nur weiß eben niemand, ob es "nur" eine Korrektur sein wird oder eine längerfristige Trendwende. Ich tippe sogar eher auf "nur Korrektur".

Wie sich die Märkte auf Sicht von zwei Jahren entwickeln werden, ist für die Kursentwicklung der nächsten drei Monate, innerhalb derer ich mit der Korrektur rechne, nicht von Belang.

Fundamental (also reines Bauchgefühl :-)) rechne ich ab der wahrscheinlichen Wiederwahl Trumps im November mit einem ausgeprägteren Bärenmarkt. Trump hat sein Ziel der Wiederwahl dann erreicht und muss nichts mehr pushen. Er lässt er dann außenpolitisch die Sau raus. Scheiß auf Wahlversprecher.

Auch wird es im Jahr 2021 mMn keinen erfolgreichen Phase-2-Deal mit China geben. Der würde in China nämlich an die Substanz gehen. Die jetzige Unterschrift unter Phase 1 dient den Chinesen nur dazu, Trump vorübergehend "ruhigzustellen".

Der Phase-1-Vertrag enthält übrigens die Klausel, dass beide Parteien zurücktreten können, wenn sich die Gegenseite nicht an die versprochenen Veinbarungen hält. Das ist fast eine Einladung zum Vertragsbruch. D.h. gemäß Murphy's Law wird der Vertrag womöglich nicht mal mehr die Zeit bis zur US- Wahl im November überstehen. Es hängt davon ab, wie sehr Trump die Chinesen weiter "piesackt". Irgendwann könnten sie die Faxen dicke haben und von Phase 1 zurücktreten. Vorerst halten sie daran, damit sie zumindest kurzfristig verschont werden.

In China ist die Lage zurzeit übel, es gibt hohe Inflation in Kombination mit einer relativ schwachen Wirtschaft - größtenteils infolge der Steuer-Schikanen. In einer solchen Lage wollen die Chinesen nicht auch noch das Monster Trump im Drachen-Nacken haben.  
Angehängte Grafik:
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16.01.20 20:16
1

4024 Postings, 3461 Tage Murmeltierchenfinanzweltmacht u.s.a

die wichtigste strategische stärke der usa ist geld - alle können erpresst werden

 

16.01.20 20:27

4024 Postings, 3461 Tage Murmeltierchen#997

..natürlich können die zentralbanken die blase endlos aufpumpen -  die frage für mich ist wann das vertrauen in GELD verloren geht und was dann passiert.  

16.01.20 20:45
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1951 Postings, 623 Tage walter.euckenboiling frog

es gibt ein altes, berühmtes, wenngleich tierquälerisches experiment aus der verhaltensforschung, welches auch heute immer wieder zitiert wird in der psychologie. es geht darum, wie man mit menschen umgehen kann und wann sie sich wehren und wann nicht.

die fragestellung ist folgendermasse: kann man einen lebenden frosch in einen topf mit kaltem wasser setzen und ihn dann kochen, ohne dass er herausspringt? ja, man kann; wenn man das wasser nur langsam genug erhitzt, dann bleibt er sitzen. erhitzt man zu schnell, springt er raus.

ergo muss die fed bloss schauen, dass sie die geldentwertung nicht zu stark forciert. bei der aktuellen stetigen geldentwertung machen die menschen das spielchen mit.

wir sind nicht besser als die frösche und lassen uns langsam kochen ohne aus dem topf zu springen..



 

16.01.20 21:27
1

4024 Postings, 3461 Tage Murmeltierchenwalter

das klingt zu einfach - rausspringen...

ich merke schon das bald kocht - nur ich hab keine ahnung wo ich "hinhüpfen" könnte.  wenn ich über den topfrand  gucke sehe ich nur flammen. ( wie die armen tierchen in australien...)  

17.01.20 08:59

1951 Postings, 623 Tage walter.euckenwhat if

china meldet 6,1% wachstum, einen hauch weniger als sonst.

die zahlen aus china werden im westen immer als sowieso manipuliert angesehen, ein konstant so hohes wachstum scheint uns unrealistisch. was aber, wenn die zahlen korrekt sind?  

17.01.20 11:33
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7340 Postings, 5382 Tage PendulumS&P hat Jahresendziele für 2020 fast erreicht

.............. unten die höchsten Jahresendziele für 2020 aller Analysten

In der 3. Januar-Woche sind diese nun fast schon erreicht.

Trump und seine FED kontrollieren die Märkte nach Belieben.



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17.01.20 11:38
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58851 Postings, 5735 Tage Anti LemmingSP-500-Chart aktuell: RSI = 78,4

Der Chart unten ist der Wochen-Chart (über die letzten 2,5 Jahre).

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Anmerkungen:

Nur einmal, Anfang 2018 kurz vor dem 15-%-Rücksetzer, stand der RSI noch etwas höher als jetzt.

Der stärkste Abverkauf der letzen zwei Jahre kam unvermutet im Oktober 2018, als der SP-500 bis Weihnachten um rund 22 % korrigierte. Als die Verkaufslawine einsetzte, stand der RSI bei 70, also nicht übermäßig hoch. Die Korrektur stoppte ziemlich genau an der 200-Tagelinie im Wochenchart bei damals 2350.

Der jetzige RSI von 78,4 ist bereits extrem hoch und zeugt zusammen mit Fear&Gread-Werten um 90 (teilweise 97) von starker Übertreibung nach oben. Auch der Abstand zur 50-Tage-Linie ist aktuell auf dem höchsten Stand seit zwei Jahren. Ähnlich hoch war dieser Abstand im Februar 2018.

Alles in allem deuten die genannten Warnzeichen mMn darauf hin, dass in den nächsten Tagen oder Wochen erneut mit einem deutlichen Rücksetzer gerechnet werden kann.

Würde erneut eine Korrektur ähnlich der von Oktober 2018 kommen, könnte der SP-500 bis auf 2600 zurückfallen, wo die 200-Tagelinie im "weekly" aktuell verläuft. Alternatives Kursziel ist 2991, der 200-Tagelinie aus dem "daily".

Der 8-%-Rücksetzer im Mai 2019 und ein ähnlich großer Absacker ab Ende Juli 2019 "starteten" jeweils ab RSI-Werten von knapp unter 70.

Einen soliden Boden (mit RSI = 30) gab es in den letzten zwei Jahren nur einmal, nämlich zur Jahreswende 2018/2019.

 
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17.01.20 12:19
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58851 Postings, 5735 Tage Anti LemmingTeslas US-Verkäufe brechen ein, weil

in USA die staatliche Förderung für E-Autos sukzessive gestrichen worden ist. Am 1. Jan. 2020 ist sie ganz ausgelaufen. In Kalifornien, Teslas größtem US-Absatzmarkt, haben sich die Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahr nahezu halbiert. Auf den Höfen der Händler stehen unverkäufliche Fahrzeug-Halden. Tesla hat nur 1,3 % Marktanteil in USA. Die Firma versucht nun, die Überschussware im Ausland loszuschlagen. Außerdem werden große Teile der Produktion nach China verlagert.

Gesund hört sich das alles nicht an.

https://wolfstreet.com/2020/01/16/...ith-design-center-factory-loans/

Tesla, Hit by Sagging US Sales, Goes Full-China with Design Center, Loans & Factory

This move to China makes sense for a niche automaker struggling mightily in the US. But headwinds in China are even stronger than in the US.

Tesla doesn?t disclose deliveries in the US, unlike other automakers. It only discloses global deliveries. We have to look at other data to see how Tesla is doing in the US; and in the US, deliveries have been plunging in recent months. In California, by far Tesla?s largest market in the US, registrations of new Teslas in the fourth quarter plunged by 46.5% to just 13,584 vehicles, from 25,402 vehicles in the same period in 2018. Model 3 registrations plunged by about half to 10,694 vehicles.

This is based on DMV registration data, compiled by automotive registration-data provider Dominion Cross-Sell, cited by Reuters.

The reason commonly mentioned for the plunge in sales in the US in recent months is the phase-out of the $7,500 federal tax credit in 2019 for Tesla?s vehicles. In Q1 2019, the federal tax credit fell to $3,750; in Q3, it fell to $1,875. And as of January 1, this year, it?s gone completely, though some state incentives are still available. In response, Tesla cut prices and came out with cheaper versions of its models, but to no avail.  

17.01.20 15:09
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58851 Postings, 5735 Tage Anti LemmingFracht-Rezession in USA

Wie lange kann die Fed das noch "wegpumpen"?

Der Cass Freight Index zeigt das Frachtvolumen von Konsum- und Industrie-Gütern in USA. Erfasst werden alle Transportarten, allerdings kein Bulk-Lieferungen (wie Getreide).

Im Dezember 2019 ist der Cass Freight Index um 7,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat gefallen - der stärkste Absacker seit November 2009.

Im Dezember 2019 ging auch die Celadon Group, mit 3000 Fahrern und 2700 Trucks einer der größten Spediteure in USA, in Chapter-11-Pleite und stellte den Betrieb ein. Zuvor waren 2019 schon viele kleinere US-Transportfirmen pleite gegangen.

Der Schienentransport in USA ging im Dezember (yoy) um 9 % zurück.

Kann natürlich sein, dass moderne Technologie (Software, Apps usw.) weniger klassische Transportwege mehr benötigt. Aber ein derart starker Rückgang des Cass Index lässt sich damit allein wohl kaum erklären.

https://wolfstreet.com/2020/01/15/...-rate-since-2009-hit-2011-level/

US Freight Shipments Plunge at Fastest Rate since 2009, Hit 2011 Level: This is Getting Surprisingly Ugly

Shipment volume in the US by truck, rail, air, and barge plunged 7.9% in December 2019 compared to a year earlier, according to the Cass Freight Index for Shipments. It was the 13th month in a row of year-over-year declines, and the steepest year-over-year decline since November 2009, during the Financial Crisis:

The Cass Freight Index tracks shipment volume of consumer goods and industrial products and supplies by all modes of transportation, but it does not track bulk commodities, such as grains. As always when things get ugly, the calendar gets blamed ? Christmas fell on a Wednesday, as it does regularly.

More realistically, December was also the month when Celadon Group, with about 3,000 drivers and about 2,700 tractors, filed for Chapter 11 bankruptcy and ceased operations ? the largest truckload carrier ever to file for bankruptcy in US history. It rounded off a large wave of bankruptcies and shutdowns of trucking companies in 2019, most of them smaller ones, but also some regional carriers, and on December 9, Celadon....

Rail traffic in December capped off a miserable year, with carloads down 9.2% year-over-year in December, and container and trailer loads (intermodal) down 9.6%, according to the Association of American Railroads. For the 52-week period, traffic of carloads and intermodal units fell 5%.  
Angehängte Grafik:
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17.01.20 18:59

4024 Postings, 3461 Tage MurmeltierchenRecession 2020

...bin immer noch am ausschauen wohin , wenn´s losgeht

 

17.01.20 20:00

148 Postings, 4754 Tage russki#004

17.01.20 20:04
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148 Postings, 4754 Tage russki#004 aus Jahr 2007

Herr Prelle damals Leiter des deutschen Investmentbanking UBS  
Angehängte Grafik:
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18.01.20 09:01
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1951 Postings, 623 Tage walter.euckendas dilemma der notenbanker

das dilemma der notenbanker:
wer soll in zukunft noch staatsanleihen kaufen wenn die zinsen so tief sind?
aber eine zinsanhebung hingegen würde ein disaster versursachen.



Ein Fed-Notenbanker gibt erstmals zu, dass die immer grössere Bilanz ein Problem darstellt. Das wusste man schon lange, doch nun spricht es einer offiziell aus.
 

18.01.20 12:41
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58851 Postings, 5735 Tage Anti Lemming# 011 Fed schaltet offenbar in Anti-Blasen-Modus

Im verlinkten Artikel von # 011 wird Fed-Falke Robert Kaplan zitiert mit:

?Balance sheet growth is not free?, meinte er. Grosse Zentralbankbilanzen haben Nebenwirkungen. Das ist erstaunlich.

Auch mir waren diese falkischen Äußerungen Kaplans bereits am Mittwoch aufgefallen:
https://www.ariva.de/forum/...n-thread-283343?page=5559#jumppos138981

Was könnte der Hintergrund sein?

Wenn die Fed einen ihrer Direktoren mit solchen Äußerungen "vorschickt" - man sollte mMn nicht davon ausgehen, dass diese Leute sich einfach so "frei" äußern können -, ist davon auszugehen, dass Fed-Chef Powell "die Muffe geht".

Warum?

Fahnenstangen an Aktienmärkten, die in spekulativen Exzessen das letzte freie Kapital (+ Margin-Kredite) aufsaugen, führen zwar kurzfristig zu "beeindruckenden" Steilanstiegen. Doch meist schlagen diese Steilanstiege dann unvermutet in Verkaufslawinen um....

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Eine Serie solcher "Kirchturm-Charts", wie ich sie nenne, hatte ich am Ende dieses Threads (ab # 18) gezeigt:
https://www.ariva.de/forum/...n-nur-2-monaten-334991?page=0#jumppos18
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...Dass dies nicht nur bei Einzelaktien (wie Potash, K+S, ein Großteil des Dot.com-Schrotts) so läuft, zeigt die Kursentwicklung der US-Indizes in 2000 ff. und 2008 ff.

Denn wenn das letzte freie Kapital bereits investiert ist und die Kurse zu sacken beginnen, stehen per Definition (eben "letztes freies Kapital") keine weiteren sterblichen Käufer mehr bereit. Nun können nur noch die Notenbanker und das mit ihr eng zusammenarbeitende PPT die kollabierenden Märkte auffangen. Das PPT verwendet dazu vorzugsweise SP-500 Futures.

Es gibt in solcher Gemengelage aber eben nicht nur keine Käufer mehr, sondern es kommt hinzu, dass auch die HF-Algo-Maschinen auf Verkaufsmodus umschalten. Obendrauf kommen prozyklische Shortseller. Die Verkaufslawine kann dann so stark werden, dass das PPT die Kontrolle über die Märkte verliert.

Beispiel: 2008 fiel der SP-500 wie ein Stein. Auch damals gab es schon das PPT. Aber der Abverkauf war zu massiv - und ja auch "fundamental unterlegt" - als dass die Fed die Lawine hätte stoppen können. (Den Flash-Crash von 2010 konnte das PPT zunächst ebenfalls nicht stoppen.)

Auch Öl zeigte 2008 einen Kirchturm-Chart: Futuretrader, die offenbar inoffiziell die Aufgabe (von wem auch immer) erhalten hatten, die Rohstoffmärkte hemmungslos aufzublasen - in der Erwartung, dass die Euphorie dann auf den Aktienmarkt (und womöglich sogar auf Hauspreise) überspringt und so die Subprime-Aktienkrise verhindert -, hievten Öl in der ersten Jahreshälfte 2008 bis auf 150 Dollar. Eine lupenreine Blase. Im Dezember 2008 hingegen sackte Öl, da die spekulativen Positionen wieder aufgelöst wurden und starker genereller Verkaufsdruck entstand, auf 35 Dollar. Das war ein Absturz ab Top von rund 75 %!

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Zurück zum Hier und Jetzt: Powell sieht an den Charts, dass die Märkte in die Phase irrationalen Überschwangs (Rinderwahn) eingetreten sind. Wenn er eine Extremblase zulässt und sogar mit weiterem Repo-QE zusätzlich "befeuert", ließe sich der SP-500 womöglich bis 4000 oder höher aufblasen. Doch bei der Rückabwicklung dieses Kirchturm-Charts könnte er innerhalb weniger Monate auf 1000 abstürzen. Das wäre ein ähnlicher Rückgang um 75 % wie beim Öl in der zweiten Jahreshälfte 2008 (letzter Absatz).

Es handelt sich hier um Beispiele extremer (spekulativer) Marktdynamik - zuerst aufwärts, danach noch rasanter abwärts.

Um solche Entwicklungen zu vermeiden, muss die Fed rechtzeitig auf die Bremse treten - und vor allem damit Aufhören, noch weiteres Öl in das Marktfeuer zu kippen. Die Betonung liegt dabei auf: rechtzeitig.

Man kann daher mMn davon ausgehen, dass Powell den Herrn Kaplan jetzt vorgeschickt hat, um schon mal zu warnen, dass die Fed die aktuelle Kursentwicklung nicht nur mit Wohlwollen verfolgt. Sie würde es tun, WENN sich die Märkte nach weiterem Aufblasen bei SP-500 = 4000 HALTEN ließen. Das ist aber unrealistisch. Ähnlich unrealistisch wie der Erwartung, dass sich Volkswagen-Stämme nach dem Shortsqueeze Ende 2008 dauerhaft bei 1000 Euro halten würden und Volkswagen dauerhaft "die wertvollste Firma der Welt" geblieben wäre.

Nach Kaplans eher psychologischer Verbalwarnung dürfte demnächst die offizielle Ankündigung folgen, dass die Fed ihre Repo-Aufkäufe einstellt, weil die "Liquiditätskrise" nicht mehr akut sei. Immerhin hat der SP-500 bereits Mitte Januar das Kursziel von 3330 erreicht, das die bullischste alle Investmentbanken, Bank of America, für Ende 2020 in Aussicht gestellt hatte. Noch höhere Index-Stände, und die Fahnenstange samt Rückabwicklung nähme technisch ihren unvermeidlichen Lauf.

Das wäre dann auch nicht mehr im Interesse Trumps, dem die zunehmend nicht-mehr-neutrale US-Notenbank ja indirekt zu folgen scheint. Stünde der SP-500 im Sommer bei 1000, würde Trump wohl nicht wiedergewählt werden.

Falls meine Thesen hier zutreffen (sie sind hochspekulativ), sollten wir demnächst die Meldung vom Ende der Repo-Aufkäufe erhalten. Außerdem würden sich die künftig vorgeschickten Fed-Direktoren eher falkisch äußern und z. B. kundtun, dass der starke Arbeitsmarkt in USA die Inflationsgefahr erhöht habe - CPI ist ja immerhin schon bei 2,3 %, und die Leitzinsen bei nur 1,5 % -  und deshalb nicht mehr mit weiteren Zinssenkungen der Fed (die der Markt offenbar schon eingepreist hat) zu rechnen sei. Oder dass sogar neue Zinserhöhungen in Aussicht gestellt werden.

Solche Ankündigungen von Zinserhöhungen dienen vor allem der verbalen Marktsteuerung. Sie verpflichten die Fed praktisch zu nichts. Auch im Dezember 2018, als der SP-500 auf 2350 gefallen war, hatte die Fed in den Monaten davor drei oder vier weitere Zinserhöhungen für 2019 in Aussicht gestellt, die den Aktienmarkt drückten. Faktisch gab es dann das Gegenteil, nämlich drei ZinsSENKUNGEN in 2019.

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BEISPIEL EINES KIRCHTURM-CHARTS
 
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