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KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

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neuester Beitrag: 22.02.20 14:17
eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 4607
neuester Beitrag: 22.02.20 14:17 von: schrmp1978 Leser gesamt: 846331
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28.09.06 09:38
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402 Postings, 5129 Tage TriadeKGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 ? 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 ?2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 
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4581 Postings ausgeblendet.

19.02.20 11:46

21 Postings, 951 Tage VerlustExperte@dyandi

ja, das ist bekannt - deshalb wies ich darauf hin, den EUWAX Report abzuwarten
der gibt aber noch keinen Anlass zur Sorge - im Gegenteil... nun ist das Jahr noch jung,
aber im Moment sind wir ja auf Kurs, eines der besten ersten Quartale zu sehen in der Firmengeschichte

ich habe wenig Zweifel, dass sich das auch im Aktienkurs niederschlagen wird

 

19.02.20 15:41

215 Postings, 542 Tage Hermann08Eigentlich ist doch alles gesagt.

Eigentlich ist doch alles gesagt.

Der nächste Quartalsbericht soll morgen kommen. LuS hat eine verbindliche Steuerauskunft erfragt und offensichtlich noch nicht bekommen, weil wir Aktionäre sonst ein Recht auf eine ad hoc Mitteilung gehabt hätten. Das gleiche gilt für die Banklizenz.
Also können wir vom Quartalsbericht morgen höchstens ein paar erklärende Hinweise zur Steuerproblematik und natürlich die neuesten operativen Zahlen erhoffen.


 

19.02.20 18:25

34175 Postings, 4641 Tage börsenfurz1Sieht wohl nicht so gut aus.....

19.02.20 18:56
2

18 Postings, 173 Tage User_XDivi gestrichen....


DGAP-Ad-hoc: Lang & Schwarz Aktiengesellschaft / Schlagwort(e):
Jahresergebnis/Dividende
Lang & Schwarz Aktiengesellschaft: Vorläufige Finanzzahlen 2019

2020-02-19 / 17:22 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

* Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit TEUR 2.068 im vierten Quartal
2019 (viertes Quartal 2018: TEUR 3.673)
* Keine Dividendenausschüttung für 2019 geplant

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern der Lang &
Schwarz Aktiengesellschaft beträgt im vierten Quartal 2019 TEUR 2.068
(viertes Quartal 2018: TEUR 3.673). Für das Geschäftsjahr 2019 ergibt sich
hieraus ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 700 (Vorjahr: TEUR
275). Das Konzernergebnis je Aktie beträgt damit EUR 0,22 für das
Geschäftsjahr 2019 nach EUR 0,09 für das Geschäftsjahr 2018.

Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2019 nach den
vorläufigen Zahlen über bilanzielle Konzerneigenmittel in Höhe von EUR 27,6
Mio. (Vorjahr: EUR 29,9 Mio.; vor Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr
2018).

Auf Basis der Einzelgesellschaft Lang & Schwarz Aktiengesellschaft ergibt
sich für das Geschäftsjahr 2019 ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis (Vorjahr:
TEUR -171). Eine erneute Finanzierung einer Dividendenzahlung aus den
Rücklagen ist trotz der operativ guten Entwicklung nicht vorgesehen. Es
besteht die Notwendigkeit das bestehende Eigenkapital für die weitere
erfolgreiche Umsetzung des Wachstumskurses im Konzern zu belassen. Daher
wird der Hauptversammlung vorschlagen werden, für das Geschäftsjahr 2019
keine Dividendenzahlung vorzunehmen. Seit Jahresbeginn 2020 hat sich die
gute geschäftliche Entwicklung dynamisch fortgesetzt.

Die Zahlen zum 31. Dezember 2019 sind ungeprüft und keiner prüferischen
Durchsicht unterzogen worden.

Über die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft: Lang & Schwarz wurde 1996
gegründet und ist seit dem Jahr 2006 an der Frankfurter Börse notiert. Die
Lang & Schwarz Aktiengesellschaft emittiert eigene Optionsscheine und
Zertifikate und fungiert als operative Konzernholding mit drei
100-prozentigen Konzerngesellschaften. Schwerpunkt der Lang & Schwarz
TradeCenter AG & Co. KG ist der börsliche und außerbörsliche Handel mit
Wertpapieren. Mit nahezu 30.000 quotierten Produkten ist die Gesellschaft in
Deutschland Marktführer im außerbörslichen Handel mit über 20
Handelspartnern und über 15 Millionen Kunden. Die Lang & Schwarz Broker GmbH
bietet neben dem klassischen Brokergeschäft aktienhandelsnahe
Dienstleistungen, die Beratung und Betreuung beim Going & Being Public an
und ist im Designated Sponsoring aktiv. Innerhalb des Lang & Schwarz
Konzerns ist sie zudem für die Entwicklung, den Betrieb und die Sicherheit
der Informations- und Kommunikationsstruktur aktiv. Weitere Informationen
sind im Internet unter www.LS-D.de verfügbar.  

19.02.20 19:13

153 Postings, 1565 Tage schrmp1978...

Dividendenstreichung ist OK
Ausblick auf Q1/2020 wie erwartet sehr gut.
Das steuerthema wird sich wohl noch länger hinziehen ...
 

19.02.20 19:38
1

215 Postings, 542 Tage Hermann08Steuerstreit kurz erwähnt und Dividenden ad hoc,

"Steuern vom Einkommen und Ertrag mindern das Ergebnis insgesamt um TEUR -4.513. Hiervon entfallen TEUR -1.490 auf das Geschäftsjahr 2019, der Restbetrag steht im Zusammenhang mit den bereits mitgeteilten offenen Rechtsfragen zu § 8b Abs. 7 KStG. Die Steuererklärungen zum Veranlagungszeitraum 2018 wurde bei der Finanzverwaltung eingereicht. Damit liegen jetzt die Voraussetzungen für die Beantragung von Billigkeitsmaßnahmen für die Jahre 2017 und 2018 vor. Ein entsprechender Antrag wird derzeit vorbereitet und voraussichtlich im laufenden Quartal bei den Finanzbehörden eingereicht werden."

...also gibt es in der Steuerfrage keine wichtigen guten Neuigkeiten.

Aus einer verbindlichen Steuerauskunft wurde jetzt ein Antrag auf Billigkeitsmaßnahmen.  

20.02.20 09:25
1

453 Postings, 705 Tage börsetogoich bin froh, dass die Nachrichten nicht

schlechter aufgefasst werden, denn schön lesen sie sich (finde ich) nicht. Zum einen steht dort, dass es aktuell äusserst gut läuft. Für das aktuelle Geschäftsjahr sind damit gute Grundsteine gelegt.

Bezüglich der Steuerangelegenheit aber bin ich nun über Billigkeitsmassnahmen etwas überrascht. Und immer wenn man überrascht ist, werden eigene Erwartungen nicht erfüllt, was hier (finde ich) etwas an der Kommunikation lag. Ich habe nicht mehr jede Aussage von L&S im Kopf, aber wenn ich mich richtig erinnere, wollte man eigentlich eine Art Steuerruling (Vorabbescheid) einholen, dass L&S nicht unter einen bestimmten gesetzlichen Tatbestand subsumiert werden kann. Ein entsprechender Entscheid hätte nach meiner Erinnerung bereits vorliegen sollen. Statt dessen sagt man nun, als wäre das von Beginn an der Plan gewesen, dass man nun Billigkeitsmassnahmen, zusammen mit der Einreichung der Steuererklärungen, beantragt. Ich kenne mich mit deutschen Billigkeitsmassnahmen nicht aus, vermute aber, dass damit nicht mehr die falsche Subsumption kritisiert wird (a la "der gesetzliche Tatbestand passt nicht auf unser Geschäftsmodell"), sondern nur noch das "unbillige" Ergebnis der Subsumption (a la "die Subsumption ist zwar richtig, aber das Ergebnis ist unhaltbar, entsprechend unbillig"). Das klang mal anders......

Kurzum, ich hoffe stark, dass man die künftigen Steuern im Griff hat und freue mich, dass das Geschäft gut läuft. Von den Rückstellungen verabschiede ich mich langsam....  

20.02.20 09:56

21 Postings, 951 Tage VerlustExperteDieses Steuerthema

ist einfach ermüdend und sollte bald gar nicht mehr erwähnt werden, so wie man auch nicht ewig VW nach dem Stand im Dieselskandal bewertet
wie früher hier schon einmal vorgerechnet, hat die Auflösung der Rückstellungen auch einen zu vernachlässigenden Effekt - entscheidend iat doch, dass sich so eine ?Panne? im laufenden Betrieb nicht wiederholt und das ist ja in 2019 auch nicht passiert
schauen wir uns mal die Entwicklung im Kerngeschäft an, stellen wir erleichtert fest, dass es seit dem überraschend schwachen Q1/2019 einen erfreulichen Aufwärtstrend gibt, der sich nach aktueller Datenlage im laufenden Jahr noch einmal beschleunigt hat
sie werden zuversichtlich für 2020 die Dividendenzahlung wieder aufnehmen, sparen sich dafür den kuriosen Kursanstieg im Frühsommer, nur um nach der HV umso heftiger abverkauft zu werden...
vielmehr erleben wir heuer einen stetigen Anstieg, gleich einem thesaurierenden Fonds...  

20.02.20 10:01

34175 Postings, 4641 Tage börsenfurz1Schön malen lässt sich vieles

schauen wir mal was der Markt daraus macht.....Freude sieht jedenfalls anders aus.....sorry wenn ich das so sehe.....ich bin hier auch investiert ...zwar nur gering aber ich sehe es etwas anders......

20.02.20 10:05

169 Postings, 2938 Tage plusminusnullBin erstmal raus

Zugegeben habe ich ein wenig den Überblick verloren, welchen Anteil an den Ergebnissen die Steuerproblematik hat, aber unterm Strich finde ich die Zahlen nicht wirklich überzeugend. Hinzu kommt, dass sich die Steuerproblematik wohl noch weiter ziehen wird. Man scheint auch nicht mehr so optimistisch zu sein, sonst könnte man ja weiterhin eine Dividende finanzieren. Diese war für mich eine Art Prämie für das Aussitzen der Steuergeschichte. Aber für mich scheint es zunehmend auf einen Münzwurf bei der Entscheidung hinauszulaufen. Und da ich auch nicht ins Casino gehe und mein Geld auf Rot setze, bin ich erstmal raus. Zumal sich der Kurs im letzten halben Jahr ja auch schon etwas erholt hat.

Ich bleibe aber aufmerksam an der Seitenlinie. Bei Klärung der Steuerproblematik oder einem deutlich Kursrückgang ist ein Einstieg wieder möglich.  

20.02.20 10:10
1

453 Postings, 705 Tage börsetogodas sehe ich nicht ganz so...

...zum einen stellen sich (wenn man schon den Dieselskandal erwähnt) bei einem für die Grösse der Gesellschaft doch erheblichen Betrag  Haftungsfragen....wäre der Schaden bei korrekter Amtsführung bzw. Auftragsausführung vermeidbar gewesen?

Natürlich schaut man aktuell in die Zukunft. Was anderes bleibt Vielen, welche nicht ahnen konnten, dass der komplette Gewinn für falsche Steuerplanung drauf gehen wird, auch gar nicht übrig, da sie auf Buchverlusten sitzen. Dass es aktuell aber gut läuft, ist ja nun nur teilweise dem Management von L&S geschuldet, sondern das Marktumfeld mit entsprechenden Volumina ist aktuell einfach sehr begünstigend. Es gibt ja kaum einen Mitbewerber, dem es aktuell schlecht geht (Tradegate, deutsche Börse etc.).

Also ja, das Thema verliert natürlich langsam an Bedeutung. Unerheblich ist es für mich deswegen nicht.  

20.02.20 10:13

453 Postings, 705 Tage börsetogoPS.: bezog sich auf 4590

20.02.20 10:37

18 Postings, 173 Tage User_XIch sehe es positiv

LS expandiert nicht unerheblich und finanziert es selber. Keine Verwässerung der Aktienanzahl. Die Steuerproblematik war so nicht vorhersehbar. Also kein Fehler vom Manegment. Im Moment sehe ich nur ein sehr stabiles Unternehmen das seine Aufgaben erledigt.  

20.02.20 10:43
2

21 Postings, 951 Tage VerlustExperte@börsetogo

wir liegen in der Einschätzung des Managements nicht sehr weit auseinander
für den aktuellen allgemeinen Aufschwung können sie nichts
verantwortlich sind sie allerdings für das Steuer-Desaster, denn wenn ich den alten Berichten und Äußerungen auf der HV glauben schenke, dann hat man wohl in 2018 noch gehofft von der neuen Steuerregel profitieren zu können für das Geschäftsjahr 2017 und erst (zu) spät erkannt, dass es sich in Abwärtsmärkten um ein nach oben offenes Risiko handelt...
jetzt ist man schlau genug Derivate mit Derivaten zu hedgen. um einen Gleichlauf von Handelsergebnis zu Steuerergebnis zu erzielen und konzentriert sich wieder darauf, die Einnahmenseite zu verbreitern (LS Exchange, BX Swiss etc.)  

20.02.20 22:47

215 Postings, 542 Tage Hermann0820 000 Aktien, 15,560 auf XETRA

20 000 Aktien gehandelt, zuerst runter dann wieder rauf, mit Endstand 15,560 auf XETRA, an einem Tag in dem die Aktionäre schwarz auf weiß mitgeteilt bekommen, dass die Dividende ausfällt???.

?. da kann man eigentlich nicht meckern!

Da ist ein Investor aktiv geworden, der günstig Lang und Schwarz?Aktien horten will. Auch die Stückelung von Ihm hat mir gefallen.

Ich habe auf einen massiven Kursrutsch gehofft.
Aber so leicht machen die es mir leider nicht.


 

21.02.20 06:26

21 Postings, 951 Tage VerlustExperte@Hermann08

sorry, aber solange mir das Geld nicht ausgeht, werde ich die Aktie weiter kaufen, denn ob sie ihre Überschüsse an die Aktionäre auszahlen oder in die Rückstellungen buchen mindert ja nicht deren Ertragskraft als solche...

manchmal kommt mir der Gedanke, dass wir in Deutschland keine "Aktienkultur" haben, weil wir auch keine "Unternehmerkultur" haben - viele scheinen einfach nicht zu verstehen, wie man ein Unternehmen solide und zukunftsfähig führt, und dass das eben mitunter bedeutet, die Eigenkapitalbasis zu stärken anstatt die Eigentümer direkt auszuzahlen...

 

21.02.20 11:13

169 Postings, 2938 Tage plusminusnullDividende vs. Rückstellung

In den meisten Unternehmen ist es tatsächlich so, dass es mehr oder weniger egal ist, ob der erwirtschaftete Gewinn als Dividene audsgeschüttet wird oder als Rückstellung im Unternehmen verbleibt. Denn hier kann das Geld dann ja für weiteres Wachstum genutzt werden, was wiederum auch den Aktionären zugute kommt.
Bei Lang und Schwarz liegen die Dinge aber etwas anders. Denn es bleibt das nicht unerhebliche Risiko, dass die Rückstellungen eben nicht zum Wohle des Unternehmens und für weiteres Wachstum aufgelöst werden, sondern schlicht zum Bezahlen von Steuern. Das kann heute noch niemand sagen. Und vor diesem Hintergrund muss auch die Ertragskraft beurteilt werden. Wenn ein Großteil der Erträge durch Steuern aufgefressen wird, dann sind eben am Ende keine Erträge mehr vorhanden. Ob das passiert, kann heute niemand seriös beantworten...  

21.02.20 12:32
2

21 Postings, 951 Tage VerlustExperte@plusminusnull


entscheidend aus der jüngsten AdHoc ist folgender Satz:

"Steuern vom Einkommen und Ertrag mindern das Ergebnis insgesamt um TEUR -4.513. Hiervon entfallen TEUR -1.490 auf das Geschäftsjahr 2019, der Restbetrag steht im Zusammenhang mit den bereits mitgeteilten offenen Rechtsfragen zu § 8b Abs. 7 KStG"

für das Geschäftsjahr 2019 sind 1.490 TEUR an Steuern zu zahlen und zwar in üblicher Höhe (ca. 31%) und es findet sich KEIN HINWEIS mehr auf die Änderungen des KöStG wie in den Vorjahren üblich, sondern diese betreffen explizit den Restbetrag...

damit hat LUS in der eigenen IR-typischen Klarheit zum Ausdruck gebracht, dass die in 2018 ergriffenen Maßnahmen greifen und Handels- und Steuerergebnis wieder synchron laufen... die von Dir skizzierten Risiken gibt es folglich nicht mehr - nur noch die Frage, ob das Geld für 2017 und 2018 teilweise im Unternehmen bleibt oder eben nicht... aber selbst das würde die 27,6 Mio EUR "bilanzieller Eigenmittel" nicht mindern und die Ertragskraft nicht schwächen...  

21.02.20 18:45

21 Postings, 951 Tage VerlustExperte@plusminusnull

bei nochmaliger Betrachtung stelle ich fest, dass Du wohl Gewinnrücklagen mit Rückstellungen verwechselst

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gewinnrücklage


https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rückstellung


also, nochmal zur Verdeutlichung: LUS hat 27,x Mio EUR ?frei? verfügbares Eigenkapital und nochmal 15,x Mio EUR ?geparkt? für das Finanzamt - den Umfang ihrer Geschäftstätigkeit planen sie als ordentlicher Kaufmann aber nur auf Basis der 27,x Mio EUR


 

21.02.20 19:00

153 Postings, 1565 Tage schrmp1978...

Ich hoffe mal das L&S bereits irgendwelche Absprachen mit dem Finanzamt getroffen hat. Zeit genug hatten Sie ja.

Wenn Billigkeitsmaßnahmen das beste sind, was ihnen eingefallen ist, bin ich mal auf ds Ergebnis gespannt ...

Bei Wikifolio ist die Fantasie erstmal raus. Die LS-X hat aber recht hohe Umsätze (Top 10 des Tages sind auf der HP). Wenn Trade Republic steigende AUM's hat, könnte dies vielleicht wieder für steigende Kurse sorgen.  Der Handel läuft ja über L&S.

Wer handelt eigentlich alles auf LS-X ? Comdirect + TR oder ?  

21.02.20 19:13
2

34175 Postings, 4641 Tage börsenfurz1Fakt ist das der Markt das anders sieht sonst

würde die Aktie ja steigen nicht wahr....und was  ist für den Aktionär den wichtig.....wenn er nichts verdient....?

22.02.20 07:05
2

21 Postings, 951 Tage VerlustExperteFakten & Wahrheiten...

sind in unserer Zeit ein rares Gut... ich halte mich in erster Linie an die Zahlen und Aussagen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden und fantasiere dann ein bisschen vor mich hin :)

Zitat aus der jüngsten AdHoc:

?Mit einem Rekordmonat starten wir in das Jahr 2020. Wir konnten im Januar 2020 auf breiter Front die Anzahl der Trades und vor allem auch das Handelsvolumen im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als verdoppeln. Auch an der LS-X verzeichneten wir erfreulicherweise diese großen Zuwächse. Dieser Trend hält auch im Februar 2020 noch an."

nun blättern wir mal in den Finanzberichten etwas zurück und stellen fest: das letzte "Rekordquartal" war in Q1/2018 - ich zitiere mal aus der AdHoc vom 18.05.2018:

"Wie bereits in unserer Corporate News am 22. Februar 2018 angedeutet, schafften wir mit dem ersten Quartal 2018 wiederrum einen neuen Rekord für ein erstes Quartal."

in Zahlen bedeutete das für den Konzernabschluß Q1/2018 ein Ergebnis von 0,86 EUR pro Aktie

nun hat ein Quartal grob 13 Wochen, und wir haben erst 7 Wochen im lfd Jahr hinter uns gebracht, so dass wir pro rata temporis bislang von einem Ergebnis in Höhe von 0,47 EUR pro Aktie ausgehen können... zum Vergleich: im gesamten letzen Jahr ist "nur" ein Gewinn von grob 1,10 EUR pro Aktie angefallen

selbst wenn wir also ab Montag wieder auf das 2019er Ertrags-Niveau zurückfallen, liegt das Gesamtjahr 2020 mit 1,42 EUR pro Aktie bereits gut 30% über dem Vorjahr und erlaubt eine Dividende in Höhe von 1 EUR pro Aktie - ausgeschüttet im Sommer 2021 ergibt sich daraus eine Rendite von 4,3% p.a. - und das ist jetzt mal nur ein "base-case-scenario"

der schlaue Mr Market weiß das natürlich besser oder will lieber mal die Zahlen im Mai abwarten, wie das Q1 denn nun tatsächlich geworden ist - aber manchmal schadet es nicht, wenn man sich vorher entsprechend positioniert, um dann in steigende Nachfrage hinein zu verkaufen, denn es wird nicht mehr lange dauern, bis die "SINO/Trade Republic"-Story auch das Interesse an LUS wecken wird... einer muss doch gewinnen, wenn der Privatanleger statt Provisionen angeblich zu hohe Spreads bezahlt an der LS-Exchange... ;)

hier mal ein Vorgeschmack:

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/...t-ganz-grosses-potenzial  

22.02.20 07:10

21 Postings, 951 Tage VerlustExperte@schrmp1978

22.02.20 14:15

215 Postings, 542 Tage Hermann08Kaufgelegenheiten

Lieber Verlustexperte

ich will auch wie Du noch möglichst viel LuS-Aktien haben.  
Wen ich sie erst mal habe, verkaufe ich dann nicht mehr, weil LuS wieder eine Dividendenperle sein wird, starkes Wachstum und Seriosität inbegriffen.

Für die nächsten Dividenden haben wir noch Zeit bis August 2021. Zuvor wird es aber, wie dieses Jahr, also im Februar 2021 anlässlich des Quartalsberichts,  einen Ausblick für die Dividendenhöhe geben.

Aber noch vor dem Februar 2021, also eher noch dieses Jahr, wird eine ad hoc Meldung kommen müssen, die uns das Ergebnis der "Billigkeitsprüfung" vorrechnen wird.

Also wird es noch einige gute offizielle Nachrichten vor der nächsten Ausschüttung  geben.

Trotzdem wird es immer wieder Leute geben, die LuS verkaufen wollen oder müssen.
Es wird immer wieder Gelegenheiten  geben in denen der Verkaufsdruck höher sein wird als die Nachfrage.

Wir haben jede Menge Zeit bis zur übernächsten HV. Die sollten wir nutzen.

Also ich kaufe nur bei deutlich fallenden Kursen.
 

22.02.20 14:17

153 Postings, 1565 Tage schrmp1978@verlustexperte

Danke für die Links.  

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