dem Bericht: focus.de/finanzen/boerse/steinhoff-nach-den-zahlen-eine-bestandsaufnahme-mit-nachdenklichem-ergebnis_id_10849703.html (Quelle).
Wenn Steinhoff dafür lediglich Minizinsen bezahlen müsste, wie etwa HeidelbergCement (WKN: 604700), die kürzlich erfolgreich eine längerfristige Anleihe zu 1,2 % pro Jahr emittiert hat, dann wäre der Konzern dank der guten Performance des Kerngeschäfts wohl bereits jetzt saniert. Aber die Situation ist hier eine völlig andere. Bevor Aktionäre also irgendetwas abbekommen, kann es noch Jahre dauern, wenn überhaupt.
Also, der "Knackpunkt Zinsen" der verhandelt werden muss, und wenn die Gläubiger ein fünkchen Verstand haben, wovon ich einmal ausgehe, wird es eine brauchbare Lösung geben, die wir vielleicht am Analystentag erfahren.
Dann noch ein Auszug bzgl. der Kosten für die buchhalterische Aufarbeitung: Es sind über das Geschäftsjahr Kosten für Rechts- und Unternehmensberatung sowie Forensik und Buchhaltungsunterstützung im Umfang von 117 Mio. Euro angefallen.
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