Anstieg. Zahlen. Korrektur. Konsolidierungsphase und ein scheinbar schleichender Abstieg, der von den ANALysten reißerisch als fallender Stein bezeichnet wird.
Aber was sagt uns dieser Verlauf, den ich persönlich immer wieder bei anderen Werten beobachten konnte? Wir können alle daraus lernen:
- wird man auf eine Aktie aufmerksam, die über einen längeren Zeitraum stark ansteigt und stehen Zahlen in ein paar Tagen an: nicht kaufen, beobachten und die Zeit nutzen, sich über das Unternehmen zu informieren - am Tag der Zahlen findet in den meisten Fällen eine Korrektur statt und es folgt ein kurzer Rebound: wer Nerven hat, kann diesen ausnutzen, sollte aber mit einem kleinen Gewinn zufrieden sein - nach dem Rebound die zweite Korrektur, oftmals gefolgt von einer Konsolidierung. Grund: lohnenswerte Gewinnmitnahmen sind erfolgt, die Luft ist erst einmal raus, es wird so schnell keine neue Phantasie geben, die Aktie schaltet um auf LONG - die Konsolidierung beobachten und nicht davon ausgehen, dass nun günstige Einstiegskurse erreicht sind. Denn nun gestalten "keine Nachrichten", kleinere Gewinnmitnahmen, Unsicherheit und Entäuschung den Kursverlauf - die Aktie fällt langsam - laut ANAlysten aber ins bodenlose. Investierte: Panik unterdrücken. Interessierte: Kaufreflex unterdrücken und sich über die nächsten Termine informieren - den Verlauf der Aktie bis zum nächsten Termin beobachten. Wenn sich deutlich ein Boden bildet und ein Anstieg erkennbar wird, in den Nachrichten und Foren wieder Phantasie gebildet wird: kaufen - die Tage vor dem nächsten Termin nutzen: Euphorie ignorieren, hochgesteckte Ziele ignorieren und den Gewinn mitnehmen
Das wäre meine bisherige Erkenntnis und Analyse. Natürlich ist das keine Schablone, denn das Risiko bleibt. Aber dadurch steigt die Hemmschwelle, blind sein Geld zu verzocken. |