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Jinko Solar vor einer Neubewertung ?

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neuester Beitrag: 28.01.20 13:20
eröffnet am: 21.11.14 12:00 von: ulm000 Anzahl Beiträge: 17110
neuester Beitrag: 28.01.20 13:20 von: bernddasbrot. Leser gesamt: 3958302
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19.11.19 21:06

38 Postings, 3647 Tage Weidee@ Ulm...

Wäre super, wenn wir auch nach den Zahlen von dir ne Kurzanalyse erhalten ...

Danke im Voraus  

19.11.19 21:44
4

15351 Postings, 4145 Tage ulm000nach den Zahlen von dir ne Kurzanalyse erhalten

Ich schreibe bei Ariva mittlerweile sehr ungern in Aktienthreads, da schlicht weg viel zu viele AfD Freunde sich bei Ariva tummeln und diese Typen kann ich nicht ab Wiedee. Ich hab meine Zahleneinschätzung schon um 13 Uhr auf meiner Facebookseite rein gestellt. Also hier die Kopie davon:

Wie erwartet starke Q3-Zahlen von Jinko mit einem EPS von 1,15 $ - None GAAP Q3-EPS bei 0,96 $ - Q4-Guidance auch gut und über den Erwartungen

Die Q3-Zahlen sind in der Gesamtheit - Umsatz, Brutto/EBIT-Marge und EPS - eigentlich so gekommen wie ich es erwartet habe und damit ein gutes Stück weit besser als von den Analysten prognostiziert wurde.

Umsatz mit einem Modulabsatz von 3,3 GW bei 1,05 Mrd. $ (+ 11,8% zu Q3 2018). Die bereinigte Bruttomarge, also ohne Strafzollrückzahlungen von überraschend hohen 29,7 Mio. $, bei 18,5% (Q3 2018: 14,9%) und die bereinigte EBIT-Marge für Jinko Verhältnisse bei hervorragenden 5,7% (Q3 2018: 2,8%). Somit beträgt der operative Gewinn in Q3 89,4 Mio. $.

Der Schlüssel für die gute Bruttomarge ist die (Komplett)Umstellung der Produktion auf die Monotechnologie und der hohe Ausbau der Fertigungskapazitäten um so eine große, teure Außerhaus-Fertigung (OEM) umgehen zu können, die im 1. Hj. die Bruttomarge dann doch kräftig belastet hat. Jinko hat im Conference Call noch gesagt, dass man im kommenden Jahr davon ausgeht eine Bruttomarge von 20 bis 25% zu erreichen. Sieht ganz so aus, dass die Strategie von Jinko mit hohen Investitionen in neue Fertigungskapazitäten und den Komplettschwenk auf die Mono-Technologie voll aufgegangen ist.

Jinko hat einen tollen Schub bei den Gewinnmargen gemacht und der wird sich laut der Q4-Guidance in Q4 bestätigen.

Beim Finanzergebnis wird es wie eigentlich immer bei Jinko hoch komplex:

- Zinsaufwand: - 13,3 Mio. $ (Q2: 17 Mio. $/Q1: 14 Mio. $)
- Zinsswaps: - 2,5 Mio. $ (Q2: - 6,7 Mio. $/Q1: - 4,5 Mio. $)
- at Equity-Bewertung: - 4 Mio. $ (Q1: - 4,2 Mio. $/Q1: - 3,5 Mio. $)
- Wechselkurs: - 18,3 Mio. $ (Q2: + 6,7 Mio. $/Q1: - 9,4 Mio. $)
- Änderung Zeitwert Wandelanleihe: + 22 Mio. $ (Q2: - 6,6 Mio. $/Q1: 0 )
- Subventionen: + 4,7 Mio. $ (Q2: + 1,5 Mio. $/Q1: + 0,7 Mio. $)
- Sonstiges: + 0,2 Mio. $ (Q2: + 1,1 Mio. $/Q2: + 1,0 Mio. $)

>>> Finanzergebnis Gesamt: - 10,2 Mio. $ (Q2: - 27,9 Mio. $/Q1: 29,7 Mio. $)

Die Sondereffekte beim Finanzergebnis halten sich in etwa die Waage. Damit wurden die negativen Sondereffekte aus Q2 wie auch aus Q1 kompensiert und das Finanzergebnis hat sich in Q3 wieder einigermaßen normalisiert. Während die Verluste beim Währungshedgeing sehr hoch waren mit 18,3 Mio. $, waren auf der anderen Seite die Gewinne bei der Bewertung der Wandelanleihe mit 22 Mio. $ sehr hoch.

Nettogewinn bei 50,9 Mio. $ bzw. ein EPS von 1,15 $. None GAAP EPS bei 0,96 $.
Steuerquote mit 23% recht hoch für chinesische Verhältnisse, was aber wohl mit den Strafzollrückzahlungen zu tun haben sollten, die zwischen 25 bis 30% versteuert werden. Die normale Steuerquote bei Jinko beträgt zwischen 15 bis 17%.

Jinko wird nach der Q4-Guidance eigentlich erwartungsgemäß "nur" die untere Moduljahresabsatzguidance, die zwischen 14 bis 15 GW gelegen hat, mit 14 bis 14,2 GW in 2019 erreichen. Konnte man so erwarten, da in China die Nachfrage nicht signifikant angezogen hat seit September. Q4-Umsatzguidance bei 1,17 bis 1,23 Mrd. $ bei einer Bruttomarge zwischen 18,5 bis 20,5%. Das heißt, dass man davon ausgehen kann, dass Jinko in Q4 die bereinigte Bruttomarge gg. Q3 wohl noch etwas steigern kann. Die Bruttomargenguidance ist dann doch einen Tick weit besser wie erwartet.
In dieser Q4-Guidance ist ein möglicher Verkauf 2 mexikanischer Solarkraftwerke mit insgesamt 155 MW (Umsatz ca. bei 170 bis 180 Mio. $ bei einer EBIT-Marge von 10% bzw. einem EPS von ca. 0,30 $ - meine Schätzungen) nicht mit drin. Der Verkauf könnte sich aber auch auf Q1 2020 verschieben je nach dem wie lange die behördlichen Verkaufsüberprüfungen andauern. Auf diesen 2 Projekten liegen 130 Mio. $ an Finanzverbindlichkeiten, die nach dem endgültigen Verkauf natürlich aus der Jinko Bilanz verschwinden werden. Laut Jinko gibt es für diese 2 Solarkraftwerke schon einen festen Kaufvertrag, den aber die mexikanischen Behörden gerade prüfen. Sollten diese Umsätze noch in Q4 zustande kommen dürfte der Q4-Umsatz in etwa bei 1,35 bis 1,4 Mrd. $ liegen bei einem EPS von 1,10 bis 1,40 $ nach meiner Schnellschätzung.

Jinko erwartet in China im 1. Halbjahr 2020 eine ganz starke Nachfrage. Würde das so kommen, dann sollte das den Modulpreisen sehr gut tun. Sprich, dass sie nicht großartig weiter fallen werden.

Desweiteren hat Jinko sogar für 2020 schon eine Modulabsatzguidance bekannt gegeben mit 18 bis 20 GW. Also ein Plus gg. 2019 von 30 bis 40% gg. 2019. 6 GW an Aufträgen für 2020 hat Jinko schon fix. .
Zudem wird Jinko in 2020 nur noch Module der Mono-Technologie verkaufen bzw. produzieren. Damit hat also Jinko nun alle älteren Zell/Modul-Fertigungslinien von Multis auf Monos umgestellt.

Die PERC-Zellfertigungskapazitäten werden bis Ende 2020 um 6,5 GW auf 18 GW erhöht und die Modulfertigungskapazitäten um 6 GW auf 22 GW.

In 2020 wird Jinko deutlich weniger investieren wie in 2019 mit rd. 300 Mio. $: 160 Mio. $ in Wafer, 100 Mio. $ in die Modulproduktion und 40 Mio. $ in Fertigungslinienupgrades. In 2019 werden es rd. 500 Mio. $ sein.

Für mich sind die Jinko-Zahlen rund um richtig gut wie auch die Q4-Guidance. Auch dass Jinko in 2020 deutlich weniger investieren wird halte ich für eine sehr gute News. Mal sehen was die US-Börsen heute Nachmittag aus dem ganzen heute mit Jinko machen werden.  

19.11.19 22:02

38 Postings, 3647 Tage WeideeDanke dir

20.11.19 11:30
5

15351 Postings, 4145 Tage ulm000Jinkos Q3-Conference Call

Jinko gibt sich in den Conference Calls immer optimistisch, aber angesichts der richtig guten Zahlen gab sich Jinko diesmal super optimistisch.

Was man vom Conference Call wie auch von den Zahlen mitnehmen kann ist der Schlüssel des Comebacks der Bruttomarge und das soll laut Jinko nachhaltig sein. Der Schlüssel für die gute Bruttomarge ist die (Komplett)Umstellung der Produktion auf die Monotechnologie und der kräftige Ausbau der Fertigungskapazitäten um so eine hohe, teure Außerhaus-Fertigung (OEM) umgehen zu können.

Hier ein paar interessante Jinko Aussagen beim Q3 Conference Call:

- operativer Cash Flow in Q3 bei guten 100 bis 120 Mio. $ -  hat auch dazu geführt, dass Jinko mit einer Eigenkapitalquote von 26% bilanziell wieder ordentlich da steht

- in Q3 hatten die Multi-Module noch einen Absatzanteil von 25%, der ab 2020 gegen Null laufen wird, so dass Jinko dann nur noch hocheffiziente Mono-Module produzieren und ausliefern wird

- in Q4 wird der Jinko Modulverkaufspreis sinken auf etwa 0,28 $/W, da der chinesische Absatzanteil gg. Q3  steigen wird - wird aber kompensiert werden von dem höheren Waferfertigungsausstoß ( = geringere OEM-Kostenin Q4 gg. Q3 ) und dem höheren Absatz von Monomodulen (der höhere chinesische Absatzaanteil dürfte aber die operative Kosten zum Umsatz in Prozent, die bei Jinko in Q3 wie auch in Q2 bei hohen 12,8% gelegen haben, senken lassen aufgrund geringerer Transportkosten

- Jinko erwartet in 2020 eine Bruttomarge zwischen 20 bis 25% vor dem Hintergrund, dass ab 2020 nur noch hocheffiziente Module abgesetzt werden, dass in 2020 keine Wafer dazu gekauft werden müssen und durch deutlich höhere Skaleneffekte - sollte die Nachfrage jedoch 4 GW in einem Quartal übersteigen, dann könnte die Bruttomarge (etwas) niedriger ausfallen, da dann Jinko teure OEM-Zellen dazu kaufen müsste und das würde auf die Bruttomarge gehen - auch ein Grund für die offenbar nachhaltig gute Bruttomarge dürfte sein, dass Jinko in 2020 wohl so um die 2 bis 4 GW an Mono-Wafer an Dritte  verkaufen wird (= sorgt natürlich nicht nur für zusätzlichen Gewinn, sondern auch für einen zusätzlichen Umsatz bei guten Bruttomargen von wohl über 25% wie man ja bei Longi sieht)

- für Q1 2020 geht Jinko davon aus, dass die Modulpreise einigermaßen stabil bleiben, aber wie immer bei Solar werden die Modulpreise wohl von Quartal zu Quartal stetig nachgeben so die Jinko Erwartungen - die globalen Moduldurchschnittspreise werden schon alleine wegen niedriger Importzölle in Indien und den USA ab Februar bzw. April fallen

- die beiden mexikanischen Solarkraftwerke über 155 MW werden entweder in Q4 oder in Q1 2020 verkauft werden - Jinko wird sich ganz aus dem Projektgeschäft verabschieden und keine neuen Solarkraftwerke mehr selbst vorfinanzieren und bauen - zu verkaufen hat Jinko damit noch inkl. den 2 mexikanischen Projekten 852 MW in ihrem Projektgeschäft (ein Umsatz von 900 bis 950 Mio. $ bei einer EBIT-Marge von um die 10% - meine Schätzung) an Solarkraftwerksleistung auf denen 302 Mio. $ an Finanzverbindlichkeiten liegen

- für 2020 hat Jinko schon fixe Verträge über 6 GW (also ein Drittel der 2020er Absatzguidance ist schon im November abgedeckt)

- in 2020 wird Jinko 300 Mio. $ in die Produktion investieren, also rd. 200 Mio. $ weniger wie in diesem Jahr: 160 Mio. $ in Wafer, 100 Mio. $ in die Modulproduktion und 40 Mio. $ in Fertigungslinienupgrades - darum wird erwartet, dass in 2020 ein positiver Free Cash Flow aus dem reinen Modulgeschäft generiert wird

- Jinko erwartet in 2020 einen chinesischen Solarmarkt mit Neuinstallationen von über 40 GW ( = ein Plus von etwa 12 GW bzw. 23%)

- für den globalen Solarmarkt erwartet Jinko ein Plus von 20% ( = ein Plus von rd. 22 GW auf 130 bis 135 GW)

https://seekingalpha.com/article/...dl20Dr5Z2033TpYx9y2NnHOnMNzXdM0XA  

20.11.19 17:10

318 Postings, 1841 Tage Bernd-kNoch mal eine einfache Überlegung im Anschluss an

#16913 (nachdem sich das alles so bestätigt hat):

Im Juni sah der Markt gut 24$ als fair an. Dann kam das große Zittern wegen der Wirrungen in China und dem natürlich daraus folgenden Zusammenbruch des globalen PV-Marktes ;-)

Nachdem das ja nun ausgestanden ist, sind die Aussichten - sowohl global als auch speziell für JKS - nach meiner Meinung wesentlich besser, als sie das im Juni (oder überhaupt jemals) waren.

Was würde demnach für den Kurs von z.B. JKS folgen?
Richtig...so sehe ich das auch ;-))

Zumal ja 2020 nur der Start der globalen Energiewende sein wird...  

 

20.11.19 19:09

3777 Postings, 2965 Tage Taktueriker81Allerdings

sollte man kurzfristig wohl etwas vorsichtiger agieren, da Kontraindikator Maydorn long Hebelprodukte empfiehlt:

https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...=MzUH057hSEev3sU8n0XjZA

Vg
Taktueriker  

21.11.19 13:06

2340 Postings, 2385 Tage Eskimoovielleicht

gebe ich bei Test der 200er ein Drittel.
Wären aktuell so EUR 17,20.  

21.11.19 16:21

28 Postings, 1158 Tage Uli1985KGV

Welches KGV können wir 2020 erwarten? Bzw. Welches EPS?  

21.11.19 18:37

2340 Postings, 2385 Tage Eskimoowenn die Margen passen

wäre ein KGV von 9-12 denkbar.  

21.11.19 19:58
1

3777 Postings, 2965 Tage Taktueriker81Rechne

nachdem heute die 18$ getestet wurden erst mal mit einer weiteren Konsolidierung.
Wäre gut wenn wir nicht mehr unter 16,30$ fallen und dann mit dem nächsten Anlauf über die 18$ drüber kommen.
Mega bullisch wäre wenn wir morgen bzw. nächste Woche dann schon die 18$ nehmen könnten was eine tolle Bescherung bedeuten würde.

VG
Taktueriker  

21.11.19 20:28

28 Postings, 1158 Tage Uli1985KGV 2020

Ein 2020 EPS von 4 $ ist doch realistisch oder? Pro Quartal mindestens 1 $ dürfte bei den Margen und bei dem Absatz doch möglich sein oder? Das KGV wäre also unter 5 oder?  

22.11.19 09:21

423 Postings, 1502 Tage stokerJinko Friday heute?

es wäre ja genau der richtige Zeitpunkt. Jinko ist gemessen an den Q3 Zahlen und vor allem an den Aussichten für Q4 und 2020 extrem niedrig bewertet. Das ist allgemein bekannt und fast alle hier dürften das so sehen. Bislang haben die Schulden, die geringe Eigenkapitalquote aber vor allem die Tatsache, dass Jinko ein chinesisches Unternehmen ist, die Kurse immer wieder nach unten gedrückt. In den letzten Jahren war es fast immer so, dass alle China-Solaries gemeinsam gefallen und gestiegen sind, es gab kaum eine Diversifikation an der Börse, wobei CSI in der Regel deutlich höher bewertet wurde, (ich glaube ja nach wie vor wegen der Registrierung in Kanada und weil viele glauben, es ist ein kanadisches Unternehmen). Das Bewertungsverhältnis zwischen CSI und Jinko ist nun womöglich dauerhaft umgekehrt. Das bedeutet, dass viele Investoren sich tiefer mit der Materie beschäftigt haben und das Potenzial von Jinko als den Big Player für die nächsten Jahre erkannt haben. Der Markteinbruch in China in Q3 und das gleichzeitige Übertreffen der Guidance wirft ein ganz neues Licht auf Jinko und die Aktie dürfte in den nächsten Wochen und Monaten die Aufmerksamkeit vieler institutioneller Investoren auf sich ziehen. Ein KGV von mindestens 10 bis 12 halte ich für wahrscheinlich.  

22.11.19 16:13

3777 Postings, 2965 Tage Taktueriker81Naja

wie fast anzunehmen erst mal Rückwärtsgang und wäre zu einfach gewesen die 18$ ohne Gegenwehr der Bären zu nehmen.
Meine verkauften Stücke lege ich nun bei diesem Kurs aber wieder nach und nach ins Depot.

Vg
Taktueriker  

22.11.19 16:29
1

318 Postings, 1841 Tage Bernd-kIch kapiere immer noch nicht

wie man sich nach Zahlen/Ausblick und der Aussagen im CC (18-20GW in 2020, fast 100% Mono, 1/3 von 2020 ausverkauft, Preise relativ zu Kosten positiv, globale PV-Entwicklung) immer noch auf Kurs-Tagesbasis fertig machen kann.

Spätestens jetzt wäre doch der Zeitpunkt, mit Sicht auf mittelfristige Kursentwicklung (bis Mitte 2020) massiv Positionen aufzubauen und bei Rücksetzern dankbar die von den shortern geworfenen Aktien aufzunehmen.

Da sind - nach Abzug aller möglichen Deckungsshorts - mindestens 5M Aktien short, die müssen alle demnächst mal gekauft werden. Denn selbst bei Annahme von mickrigen 4$ EPADR 2020 und knickrigem KGV von 8 ergäbe sich ein Kurs von 32$.    

22.11.19 16:31

388 Postings, 338 Tage setb2609china ready to end large scale pv subsidies

https://www.pv-magazine.com/2019/11/21/...ale-pv-subsidies-this-year/

das dürfte dann wohl :

a) der letzte sargnagel für multi sein
b) auf die preise bei mono drücken - denn so wie ich das sehe haben wir allein bei den grossen drei deutlich über  100GW (insgesamt 130-150GW imho) für mono in 2020 - das reicht für den vorhandenen markt aus ...

wenn hier also nicht massiv subsidy free projekte realisiert werden - dann geht es wohl 2020 in die erste konso-runde für mono perc (nach den diversen für multi zuvor) - mit  n-type topcon / hjt  wird dann ab 2020/21 die nächste technologie-runde eingeläutet, mit der dann die mono-perc me too's gefressen werden werden ...

 

22.11.19 16:33

388 Postings, 338 Tage setb2609canadian solar zerreist es ja gerade ...

obwohl die zahlen /rendite  ja eigentlich ganz ordentlich waren ...

dürfte wohl eine kombination aus stagnierendem umsatz und der exposition zu multi-perc und cast-mono sein - das dürfte sich auch preislich nicht mehr lange ausgehen ...  

22.11.19 16:36
1

423 Postings, 1502 Tage stokerDas sind die üblichen Spiele

das hat Jinko immer ausgemacht. Das sind die normalen Short-Attacken, gerne während eines Anstieges durchgeführt, wenn alle sagen, das ist todsicher. Aber man kann ja die Wellen surfen und das nutzen. Ich mache es wie Taktueriker, kaufe nach, da ich mir sicher bin, dass es in den nächsten Börsentagen wieder nach oben geht.  

22.11.19 16:38
2

388 Postings, 338 Tage setb2609maxeon / tzs

auch zu  beachten dass tzs (als zweitgrösster wafer-lieferant nach longi - vor jinko) nun mit maxeon die zellproduktion von sunpower übernimmt - damit haben sie sowohl feld-wald-wiese mono-perc-technologie als auch high-end ibc-zellen im angebot und wollen erstmal mit einer 300mio cash-infusion (für eine 29% beteiligung) von 1.5GW auf 6GW zelle wachsen ...

d.h. neben longi dürfte hier ein weiteres schwergewicht auf den plan treten ... (bei wafern liegen sie vorne - nach dem ausbau auf 6GW zelle nicht mehr allzuweit - eine 5GW fabrik - hinter jinko - und bei modulen - naja - das lässt sich fix bauen - am ende ist die frage, ob sie den vertrieb auf die strasse bringen - aber da können sie ja von sunpower lerenen - bzw. sunpower als vertriebsorganisation leveragen ...)

 

23.11.19 10:05

903 Postings, 3063 Tage Flaterik1988Wer ist

Maxon und tzs???? Hasz du ne isbn?  

23.11.19 13:29
1

145 Postings, 4340 Tage mesuet@Flaterik1988

Letzte Woche traf sich die Solarindustrie mit Maxeon Solar Technologies, einem Spin-off, das die globale Solarzellenproduktion und den Vertrieb von SunPower in ein neues Unternehmen mit Sitz in Singapur einbringen wird.

Der Split, der voraussichtlich im nächsten Jahr abgeschlossen wird, wird ein reines US-amerikanisches Solar- und Dienstleistungsunternehmen in SunPower sowie den neuesten Solarmodulhersteller der Branche, Maxeon, hinterlassen.

In einem Interview sagte Maxeon CEO Jeff Waters, ehemaliger Leiter des Bereichs Technologies von SunPower, dass er plant, den globalen Marktanteil von Maxeon von heute rund 2 Prozent auf rund 4 Prozent in den "Anfangsjahren" des Unternehmens zu verdoppeln. Maxeon wird von rund 1,5 Gigawatt Produktionskapazität im Jahr 2019 auf 5 bis 5,5 Gigawatt bis 2021 oder 2022 wachsen.

"Die Erwartung ist, dass wir aus einer Kapazitätserweiterung heraus über den Markt hinauswachsen und einer der Marktführer in der Branche werden, wie wir sie sehen, wenn sie sich zu konsolidieren beginnt", sagte Waters gegenüber GTM.

Der Split wird mit einer Investition von fast 300 Millionen US-Dollar durch das chinesische Unternehmen Tianjin Zhonghuan Semiconductor einhergehen, einem staatlichen Unternehmen, das einer der weltweit größten Hersteller von Polysilizium- und Siliziumwafern ist. Die Beziehung von SunPower zu TZS reicht sieben Jahre zurück und umfasst ebenso viele Joint Ventures. TZS ist auch der größte Aktionär von DZS Solar, das SunPower-Module in China herstellt.

Mit der Investition wird TZS fast 29 Prozent der Anteile an Maxeon halten und drei Sitze im Vorstand des Unternehmens erhalten.

"Wir wollten uns nicht unbedingt immer trennen", erklärte Tom Werner, CEO von SunPower. "Die Art der Investition wurde durch eine Aufteilung erleichtert."


Engere Verbindungen zu TZS sollten Maxeon einen besseren Zugang zu Distributoren und Lieferanten in China verschaffen, sagte Xiaojing Sun, Senior Solar Analyst bei Wood Mackenzie Power & Renewables.  

Die Unterstützung von TZS "wird die Lieferkette von[Maxeon] rationalisieren, insbesondere den Zugang zu Silizium", sagte Sun, während Maxeon gleichzeitig das lokale Netzwerk von TZS nutzen kann. "Es ist besser, wenn ein Großaktionär in China Ihre Brücke ist."

Der Weg für Maxeon vorwärts

Die Trennung von SunPower könnte Maxeon mehr Spielraum geben, um seine kostengünstigsten Produktionsoptionen in China zu verfolgen, wo SunPower vielleicht zurückhaltend gewesen wäre, Investitionen zu tätigen, weil es versucht hat, sich mit dem Druck der Trump-Regierung auf die US-Fertigung "auszurichten", sagte Sun.

Im Jahr 2018 kaufte SunPower die Oregon-Anlagen des Antragstellers SolarWorld Americas, Abschnitt 201. Wenige Monate später sicherte sie sich einen Ausschluss von den Tarifen des Abschnitts 201, drehte dann die Fabrik um und verkaufte sie im September 2019, obwohl die neue SunPower dort weiterhin Flächen mieten wird.

Waters malte für Maxeon eine Vision, die sich an die Vergangenheit von SunPower anlehnt, aber einen neuen Schwerpunkt auf die globalen Märkte legt.

Obwohl Maxeon aufgrund eines exklusiven Liefervertrags mit SunPower einen eigenen Kunden in den USA und Kanada hat, sagte Waters, dass das Unternehmen auch in Märkten wie Europa, Australien und Asien wachsen möchte. Fast ein Drittel des Umsatzes von Maxeon konzentrierte sich im dritten Quartal laut Finanzanmeldung auf Nordamerika, während die Region Asien-Pazifik rund 40 Prozent des Umsatzes ausmachte.

"Sicherlich werden wir immer denjenigen haben, der unser größter Kunde hier in Nordamerika sein wird", sagte Waters. "Aber wir erwarten ein Wachstum in Übersee."


Maxeon verfügt über Produktionsstätten in Frankreich, Mexiko, Malaysia und den Philippinen sowie über ein Joint Venture in China mit TZS.

Der "Sweet Spot" für Maxeon bleibt, wie SunPower selbst, in Wohn- und "Light-Commercial"-Anwendungen erhalten, die sich auf die hocheffiziente Maxeon-Technologie des Unternehmens konzentrieren.

Aber Waters sagte, dass die Module der Maxeon Performance Series den Verkauf an Bauherren größerer kommerzieller und Kraftwerksanlagen stärken sollten. Laut einer Präsentation von SunPower vom September machen diese Kunden 37 Prozent des Geschäfts aus, verglichen mit 63 Prozent für Privathaushalte und Gewerbe.  

Maxeon plant, seine Händlerkanäle in Südostasien auszubauen, sagte Waters. In den USA wird Maxeon unterdessen weiterhin von seinem Ausschluss von den Section 201-Tarifen profitieren, die ursprünglich für die von SunPower verwendete Technologie gewährt wurden.

"Wir haben alle Agenturen darüber informiert, was wir tun", sagte Werner. "Wir bleiben mit ihnen in Kontakt, also wenn ich sage, dass die neue Konfiguration die Faktoren für den Ausschluss nicht ändert, sage ich das mit Zuversicht."

Französischer Ölriese Total, der größte Anteil von SunPower

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

https://www.greentechmedia.com/articles/read/...litting-from-sunpower  

25.11.19 16:28

592 Postings, 1645 Tage HundlabuLeider fehlen die anschlusskäufe

Die Aussichten sind gut, sollte Jinko die Zahlen wirklich erreichen müsste ein kgv von 8 möglich sein. Das wären in etwa 27 Dollar. Minus China Abschlag immer noch 23  

25.11.19 17:07
1

423 Postings, 1502 Tage stokerAnschlusskäufe

die größeren, institutionellen Anleger brauchen meist etwas länger, der Kurs wird auf über 20 Dollar steigen, aber die Frage ist wann und welche Tiefen dazwischen liegen werden. Es wird wahrscheinlich dann passieren, wenn keiner mehr damit rechnet.  

25.11.19 17:25

318 Postings, 1841 Tage Bernd-kEs sind wieder klar erkennbar shorter

die den Kurs unten halten. Die versuchen noch was zu retten. Das wird nicht lange funktionieren, denke ich.

Hier der Grund, warum nach meiner meinung der Zubau 2020 vielleicht noch um die 150GW liegen wird, 2021 aber sicher schon über 200GW:

https://www.dw.com/de/...e-erreichen-neuen-h%C3%B6chstwert/a-51402652
Das war ja so auch absehbar.

Hinzu kommt, dass es in kürze keine wirtschaftlichere Art der Stromerzeugung geben wird als PV.

Für Windenergie werden wohl ähnliche Steigerungsraten erreicht werden (müssen).  

25.11.19 21:23

3777 Postings, 2965 Tage Taktueriker81Analysten

gibt es auch mal neue Einschätzungen bzw. Kursziele von den Analysten?
Verdächtig ruhig von der Seite oder warten die alle bis die Shorties sich nach und nach eingedeckt haben!?  

26.11.19 11:28
4

2725 Postings, 3674 Tage JulietteJinkoSolar liefert 950 MW

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