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Deutsche Post

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neuester Beitrag: 16.10.19 05:13
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 24798
neuester Beitrag: 16.10.19 05:13 von: Chartlord Leser gesamt: 4697257
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25.12.05 10:41
41

6858 Postings, 5324 Tage nuessaDeutsche Post

WKN: 555200   ISIN: DE0005552004

Aktie & Unternehmen
Geschäft Logistik
Homepage www.deutschepost.de
Aktienanzahl 1.112,8 Mio
Marktkap. 22.890,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Prime Standard, HDAX, CDAX, DivDAX  
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24772 Postings ausgeblendet.

08.10.19 10:13

2 Postings, 567 Tage SigiSchwarzIrgendwann

wird sich die Post schon berappeln, aber momentan wird wieder einmal kräftig draufgehauen,
so wie immer wenn es einmal schön gleichmäßig noch oben geht um die Bremse reinzuhauen.

Aber es wird nicht immer funktionieren und die LV´s werden früher oder später daran glauben
müssen................... hoffentlich !  

Ich wünsche allen Investierten viel Ruhe und Geduld, meine Meinung: das wird schon.  

08.10.19 11:48
4

11949 Postings, 3121 Tage crunch timeTrump und Aufwärtstrend

Na ja, daß man den defizitären Schrott namens Streetscooter an der Backe hat mit hohen zweistelligen Verlusten ist ja nicht neu. Der Schrott (viel zu geringe Reichweite bei viel zu hohen Kosten und schlechter Sicherheit => https://www.waz.de/wirtschaft/...streetscooter-still-id216713417.html ) hat ja schon im Vorjahr bekanntlich ein Minus gemacht von 70 Mio. ? ( trotz massiver Subventionen auf Kosten der Steuerzahler https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...uge/20295562.html ). Von daher sollte das Streetscooter-Desaster auch weitestgehend schon eingepreist sein als partieller Schrottbereich im Konzern, der so schnell nicht verschwinden wird. Mit dem vorhandenen Wissen darüber ist man zuletzt über 30? gestiegen und ist jetzt wieder unter 29? gelaufen. Da ist momentan definitiv viel mehr als kursbewegend anzusehen die jüngste sehr biedere Prognose für die nächsten Jahre ( was unter den Erwartungen vieler Vermögensverwalter lag und den Kurs somit direkt nach Verkündung nach unten schickte) und die konjunkturschädigende Hängepartie zwischen USA und China, wo in den nächsten Tagen wieder eine wichtige Verhandlungsrunde läuft und der Ausgang die Märkte entweder wieder klar nach unten schickt oder klar nach oben treibt. Sollte man nach im ungünstigen Fall im Anschluß nach unten fallen an den Weltbörsen, dann wird ein eher passiver Dackel wie die Dt. Post sich dem nicht widersetzen und der seit Ende Dez.18 steigende Aufw.trend könnte dann doch brechen und damit sofort technische Anschlußverkäufe auslösen. Da halten sich momentan wg. der Unberechenbarkeit des Ausgang offenbar viele Käufer weiter zurück, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden (ähnlich wie z.B. im letzten Dezember). Wäre halt gut, wenn bis zur Entscheidung der genannte Aufw.trend nicht fällt, damit man sich die Option offenläßt mit intakten Trend weiter Richtung einer möglichen Jahresendralley zu ziehen, falls Trump doch merkt die Auswirkungen des Handelskriegs erreichen jetzt auch die USA und wirken sich damit negativ auf seinen Wahlkampf aus. Dann wäre vielleicht mit mehr Kompromißbereitschaft auf beiden Seiten und weniger Kettenrasseln zu rechnen.  Muß man nur medial dann als Win-Win Deal verkaufen ;) .  Warten wir es ab, ob Trump diesen Erkenntnisgewinn langsam bekommt oder nicht.

06. Oktober 2019 - Wie der Handelskrieg eskaliert - USA versus China: Zwei angeschlagene Riesen https://www.manager-magazin.de/lifestyle/artikel/...290207-druck.html "...Eine Lösung im Handelskrieg? In der kommenden Woche wollen USA und China noch mal verhandeln. Scheitern sie, zündet kurz vor Weihnachten die nächste Eskalationsstufe. Es wäre ein Desaster - aber leider ziemlich wahrscheinlich..... Am Donnerstag treffen sich die Emissäre der USAund Chinas...Die Bedeutung dieser Verhandlungen lässt sich kaum überschätzen. Scheitern sie, wollen die USA ab dem 15. Dezember auf praktisch alle Einfuhren aus China Zölle erheben; die durchschnittlichen Abgaben auf China-Importe liegen dann bei 25 Prozent. China hat Gegenzölle in ähnlicher Größenordnung ankündigt.

 
Angehängte Grafik:
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08.10.19 12:34
1

203 Postings, 1741 Tage postkutscheDeutsche Post stellt Digital-Service ein

08.10.19 12:37
1

6858 Postings, 3100 Tage ChartlordSchon mal aufgefallen ?

Der Vorstand preist mit einem Atemzug die Erfolgsstory der Autos an und meldet riesige Verluste.

Echte Investoren oder gar Käufer mögen das aber gar nicht. Oder steckt da mehr dahinter ?
Wollen die Chinesen mit 100 000 Autos etwa den fünffachen Verlust machen und Streetscooter daran beteiligen ?
Und darf es für Nordamerika auch so sein ?
Reicht der Verlust momentan noch nicht und soll durch die neuen Vorstandsmitglieder neuer Schwung in den Verlust gebracht werden ?

Fragen über Fragen.

Und jeder kann sich die einzige Antwort dazu selber denken :

Die Post will gar nicht verkaufen. Nur sollen sich die Postanleger wegen der Umstellung, die ja jetzt besonders im Klimatrend liegt, schonend daran gewöhnen, denn nach den Preislisten und den Wirtschaftsdaten sind die Works allen anderen Elektrofahrzeugen auf der letzten Meile deutlich überlegen. Zugleich muss der Vorstand der Post um jeden Preis verhindern, dass jemand auf die Idee kommt die Kostenfrage bei den Paketen mit der Preisfrage zu kombinieren. Noch kann es gerade so vertreten werden die Paketpreise anzuheben. Mit einer weiter steigenden Quote an Elektrofahrzeugen wird das nicht mehr der Fall sein.

Und wieso meldet die Post keine Gewinnwarnung, wenn die Zahlen bei Streetscooter so schlecht sind ? Ein Abschlag von einer hohen zweistelligen Millionensumme ist bei der Postbilanz relevant, oder längst berücksichtigt ? Die Zahlen der vergangenen Jahre konnten zumindest zum Teil als direkte Investitionen ausgewiesen werden. Und wieso werden mit so hohen Verlusten nicht auch die Verkaufszahlen veröffentlicht, die gerade jetzt mit den Verlusten ausreichend Begründung hätten ? Der Witz besteht doch darin, dass selbst wenn die Post alleine ihr eigener Kunde wäre, die Produktion nicht den Verkaufszahlen angepasst wäre, was aber zwangsläufig zu einer Überproduktion geführt hätte. Aber davon ist nirgends die Rede. Die einzige Alternative besteht darin, dass nicht kostendeckend produziert wird, aber das halte ich für unrealistisch im Hinblick auf die Preisliste von Steetscooter.

Hier läuft meiner Meinung nach eine zielgerichtete Vertuschungsaktion. In die sind die chinesischen Partner bereits voll eingebunden. Durch die Steuerung des chinesischen Staates müssen 30% aller Fahrzeuge elektrisch betrieben sein. Da werden die Orders also erzwungen eintreffen. Im Vergleich zu Deutschland, wo moderne Verbrennungsmotoren in Kleintransportern verwendet werden, sind es in China viel ältere Kleintransporter, die auf den Straßen liefern. Da ist der Unterschied im Verbrauch und den sonstigen Kosten höher als in Deutschland. Hier betreibt die Post gezielte Stimmungsmache gegen den übrigen Markt der Kleintransporter. Was hatte der Vorstand gerade getzt gesagt?

(Mit Hilfe der neuen Manager soll Streetscooter) "die Marktführerschaft bei E-Nutzfahrzeugen behaupten und StreetScooter von einem Fahrzeughersteller zur führenden Energie- und Logistikplattform für die letzte Meile" werden, so Streetscooter-CEO Jörg Sommer.
Und genau das soll jetzt verstärkt in den ausländischen Märkten expandiert werden. Zu Zeit sind alleine in Deutschland 11 700 Works zugelassen. Das sind weit mehr als alle anderen Elektrokleintransporter zusammen. Nur mit der "führenden Energie- und Logistikplattform für die letzte Meile" ist Streetscooter kein Automobilbauer mehr. Hier ist der Umstieg vom reinen Autohersteller zum Anbieter für Gesamtpakete im Gange. Und dafür wird die Post nicht ihre Eigentumsverhältnisse ändern. Der Bedarf und die Ausrichtung sind zu genau auf die Post zugeschnitten, so dass reine freie Anbieter nicht mit der Produktpalette Gewinn bringend arbeiten können.

Und das klingt doch richtig gut :

Anbieter einer führenden Energie- und Logistikplattform !

Das wird die Post behalten, einen nur "Autobauer" will man nicht haben. Den wird man aber ganz schnell los in dem man das Geschäftsmodell von Streetscooter umstellt. (hähä)

(Übrigens bei knapp über 28 € wird der gesamte Aufwärtstrend vom letzten Verlaufshoch zurückgenommen. Bin gespannt ob sich das der Markt traut.)

Alles Gute

Der Chartlord

 

08.10.19 15:48
1

1075 Postings, 2581 Tage Timo1990Gewinnwarnung, wieso?

"Und wieso meldet die Post keine Gewinnwarnung, wenn die Zahlen bei Streetscooter so schlecht sind ? Ein Abschlag von einer hohen zweistelligen Millionensumme ist bei der Postbilanz relevant, oder längst berücksichtigt ?"

Wieso sollte sie eine Gewinnwarnung herausgeben? Die Post hält bisher an ihrer Prognose fest und es ist kein plötzlicher/neuer Umstand, dass die Auto-Tochter Verluste macht. 2018 waren es ja auch bereits 70 Mio.

"Nach 70 Millionen Euro Verlust im Jahr 2018 werde auch in diesem Jahr "ein signifikanter zweistelliger Millionenbetrag" als Defizit anfallen, sagte Appel."  

08.10.19 20:39
1

40 Postings, 1405 Tage avido1Streetscooter Verlust

Nach meinem Kenntnisstand ist SC zwar eine Tochtergesellschaft der Post, agiert aber als eigenständige GmbH, d.h. sie produzieren und liefern den SC zu einem vereinbarten Preis an die Post als Hauptabnehmer. Wenn SC Verluste schreibt (ich gehe mal davon aus, die Aussage von Appel war so gemeint), bedeutet das zunächst nur (ich weiß es klingt banal und ist es auch), dass die SC-Verkaufspreise= Post-Einkaufspreise unterhalb der Produktionskosten liegen.
SC wirbt auf der HP damit, dass es beim Kauf bis zu 12.000.- Euro Zuschuss gibt.
Es wäre mal interessant zu erfahren, welchen Preis die Post tatsächlich an SC zahlt.
Letztlich hat die Post gegenüber SC quasi eine Monopolstellung.
Zumindest theoretisch könnten  auch unangemessen niedrige Preise für den Postbedarf, die SC diktiert werden, auf der SC-Seite Verluste zu erzeugen.
Leider stecke ich zu wenig im Datail, vielleicht hat jemand dazu nähere Informationen..  

08.10.19 21:49

40 Postings, 1405 Tage avido1Sollte natürlich im "Detail" heißen...sorry ;-)

09.10.19 14:00
2

6858 Postings, 3100 Tage ChartlordJetzt mit Klimaanlage usw.

Die neuesten Varianten der Works sind jetzt vorgestellt worden :

https://www.finanznachrichten.de/...on-des-e-lieferwagens-vor-649.htm


Alles läuft wie am Schnürchen.

Alles Gute

Der Chartlord  

09.10.19 17:20
2

476 Postings, 1373 Tage DHLer 2020Nix läuft wie am Schnürchen

...keiner will den Laden kaufen und die Post hat Jahr für Jahr zweistellige Millionenbeträge Minus im Ergebnis.

Man kann nur hoffen dass sich so schnell wie möglich ein Käufer findet. Kunde kann die Post immer noch bleiben.

Grüße!  

09.10.19 17:34
1

1986 Postings, 3213 Tage TheodorSVerlust mit E-Autos

Tesla macht ja auch schon seit Beginn Verlust - und es ist kein Ende in Sicht, mit dem Verlust machen.
(wollte mich wieder mal melden...)
Viel hab ich nicht zu sagen. Meine Meinung bezgl. Emobilität hab ich ja schon vor 2 Jahren kundgetan, und liege (leider) noch richtig.
Und lass die Works erst mal 5 Jahre oder länger laufen, erst dann kann mal vorsichtig abgerechnet werden. (es könnte ein Desaster werden, ich hoffs nicht)
 

10.10.19 09:23
2

203 Postings, 1741 Tage postkutscheAusführlicher Artikel zum StreetScooter

Interessanter und langer Artikel zum SteetScooter, der alle Seiten des Pro und Contra aus Sicht der Post gut beschreibt.

https://www.welt.de/wirtschaft/article201668128/...eferwagen-vor.html  

10.10.19 13:38
1

6858 Postings, 3100 Tage ChartlordKomisch

Nirgends sind die Zahlen von Streetscooter veröffentlicht worden, aber die Leute hier im Forum geben richtige Zahlen an.
Aber alles ist nur stimmungstechnisch ausgedacht.

Und was soll die Post mit einer Fabrik, die bis 100 000 Autos bauen kann ?

Die Antwort des Forums kann ich schon vorwegnehmen : 1 Milliarde € Schulden pro Jahr einfahren.

Sicher gibt es in China schon "große Nachfrage" nach dort unbekannten Kleintransportern.

Und das obwohl der größte Kunde dort keinen Vertragspartner hat, der wie die Post voll elektrisch aufgestellt sein wird.
Noch passt das Gebaren von Streetscooter genau zum Gebaren von AliBaba. Auch die benötigen Stückzahlen für China lassen sich nicht nach ein paar Tausenden ausmachen, sondern nach Hunderttausenden. Fest steht zumindest, dass die staatlichen Vorgaben mit mindestens 30% elektrisch zu liefern auch für AliBaba gelten. Bei der Größe von AliBaba eine echt heftige Größenordnung. Noch steht nicht fest, ob die Post selbst in die Lieferung der letzten Meile in China einsteigen will, oder ob AliBaba diese Lieferung selbst vornehmen will.

Machen wir doch mal etwas neues :

Versuchen wir mal auszurechnen wieviele Pakete in China pro Jahr geliefert werden. Bei 1,4 Milliarden Einwohnern wäre die Größenordnung von 1,0 Milliarden oder mehr denkbar, wenn nicht bekannt wäre, dass diejenigen, die es sich leisten können, weit häufiger als die Deutschen von diesen Lieferdiensten Gebrauch machen. Das hängt auch damit zusammen, dass es nicht die Kaufhäuser wie in Deutschland gibt, die man anstelle der Lieferdienste aufsuchen kann. Von Betreibern regionaler Kleinanbietern ganz zu schweigen. Der potentielle Kundenkreis steigt dabei ständig weiter an, da der Ausbau schneller (=aller!) Internetanbindungen in China schneller als der Ausbau der 5G Verbindungen in Deutschland voranschreitet. 10 Milliarden Pakete sind da eher realistisch. Der Spiegel rechnet in China mit 70 Paketen pro Person allerdings nur in den Großstädten :

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...ionen-a-1272662.html

Also muss man bei der Größe von China schon jetzt davon ausgehen, dass die Anzahl der jährlich versandten Pakete weit höher ist als die Summe in Deutschland. Rechnet man für China pro Work mit 300 Tagen und je 200 Paketen pro Fahrzeug (beides völlig unrealistisch), so sind das  etwa 60 000 Pakete pro Auto und Jahr und die Summe von 100 000 Works wäre eine passende Größenordnung.

Und nur mal zum Überlegen :

Wer baut für (umgerechnet) 500 Mio. € eine Automobilfabrik mit einer Kapazität von 100 000 Stück pro Jahr ohne entsprechende verbindliche Nachfrage zu haben. Bei derartig großen Planungen kann ich mir nicht vorstellen, dass es keine entsprechenden Vorverträge gibt. Der treibende Faktor für die Post ist darin gegeben, dass es keine entsprechende landesweite Post in China gibt, die die notwendige Infrastruktur/strukturellen Kenntnisse besitzt. Von den notwendigen Verteilungseinrichtungen ganz zu schweigen. Sicher, die Post hat die meisten benötigten Einrichtungen auch nicht, kann aber sehr schnell ohne vorheriges Ausloten große Verteilungszentren aufbauen, insbesondere wenn der Staat diese Einrichrtungen mit dem Ziel der elektrischen Lieferung fördert.

Der tatsächliche Eigenbedarf der Post liegt natürlich nicht bei 120 000 Stück pro Jahr, aber wächst ständig an. Die Umstellung weltweit bedarf einer deutlich größeren Fertigungskapazität als die beiden Fabriken in Deutschland, aber bei weitem nicht der Kapazität, die jetzt in China errichtet wird. Mehr als 40 000 Autos pro Jahr kann die Post in absehbarer Zeit selbst nicht anschaffen. Ohne wenigstens 30 000 Stück weiterer Nachfrage lohnt sich aber so eine große Fabrik nicht, der für mich entscheidende Faktor aber ist, dass der Ausbau schon jetzt sofort auf volle 100 000 geplant ist, und nicht erst in Schritten auf diese Summe erfolgen soll.

Sollte die Post jedoch selbst in die Lieferung der letzten Meile in China voll einsteigen, so sind schon jetzt natürlich 40 000 Stück zu wenig. Hier würde die Post schon selbst den größten Teil der Kapazität der geplanten Fabrik benötigen. Das aber geht nur, wenn die Post dazu schon längst die benötigten Vorverträge besitzt. (Aber auch hier ist eine Verschwiegenheit darüber von klarem Vorteil.)

Bei der Umstellung hier in Deutschland wird die Post schon bald bekannt geben wieviele Wagen sie in 2020 kaufen wird. Ich gehe davon aus, dass es wieder mindestsns 6000 sein werden. Bleibt es bei dieser Quote, so steigt die Gewinnmarge ständig weiter an, da die Preise auf eine Flotte abgestellt ist, die vollständig auf Benzin eingestellt ist. Das Umsatzwachstum aber gebietet es, dass alleine schon für Europa eine höhere Anzahl an Elektroautos angeschafft werden muss. Dazu bin ich gespannt wie die neuesten Zahlen von Zalando ausfallen werden, die ja in den beiden ersten Quartalen jeweils weiter über 20% europaweit gestiegen sind. Um mit diesem Wachstumstempo mitzuhalten, wird die Post ihre Umstellung auch vergrößern müssen. Die Luftflotte wurde ja gerade angepasst, und die nächste Investition dürfte in größere Elektromobilität in Europa vorzunehmen sein. Der geplante Anstieg der free-cash-flow Quote bis 2025 dürfte durch die Umstellung vorangetrieben werden.

Die Umstellung in Asien dürfte von der neuen Fabrik ausgehen.

Alles Gute

Der Chartlord

 

10.10.19 18:42
3

3300 Postings, 2547 Tage telefoner1970...verstehe nicht, wie manche user über

(gefühlte) bilanz-nachkommastellen, tagelang beiträge in "din a4" länge sich ausdenken und hier auskippen.
jetzt wird schon der chinese und sein kaufverhalten unter die lupe genommen.
...wie war das mit dem sack reis der in china umfällt?
 

10.10.19 19:46
2

155 Postings, 4026 Tage Dollarhexe@ chartlord

Vielleicht schaust dir mal in der n-tv Mediathek den heutigen Bericht über die Streescooter an. Dann weisst wo die Zahlen herkommen und musst dir nicht immer eigene ausdenken.  

Grüsse
Dollarhexe.  

10.10.19 19:59
1

6858 Postings, 3100 Tage ChartlordIch denke mir nichts aus

Hier ein Beitrag über Elektromobilität in China :

https://www.handelsblatt.com/politik/...html?utm_source=pocket-newtab

Ihr seid nur schlechter informiert, ach, was schreibe ich, ihr seid fast gar nicht informiert.

Der Chartlord  

11.10.19 08:44

1273 Postings, 2265 Tage LaterneDP

Auf jeden Fall weiß man jetzt, warum wir noch keine
ausreichenden Ladestellen haben.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

13.10.19 19:55
3

1075 Postings, 2581 Tage Timo1990Bewertung

"Nirgends sind die Zahlen von Streetscooter veröffentlicht worden"

Aussagen über die Gewinnsituation durch den Vorstand sind eine valide Quelle. Genau wie der Postbus oder der Ölpreisverfall ist auch der Scooter kein wichtiger Werttreiber.

Unterm Strich geht es um ganz klassische Themen: Wie schnell wird Express weiter wachsen? Wie stark werden die Kosten jährlich zulegen? Wie stark können Preise auch in Zukunft international erhöht werden? Wie entwickelt sich der Wettbewerb? Wie entwickelt sich die Wirtschaft?

Mittlerweile weist die Post jedenfalls wieder eine attraktivere Bewertung auf. Ich bin vorsichtig optimistisch für die nächsten Jahre. Das größte Risiko sind für mich steigende Löhne im Postgewerbe.  

13.10.19 21:50
2

40 Postings, 1405 Tage avido1Timo1990 Bewertungen

Sehe ich auch so. Deshalb nutze ich auch meistens Regressions-Trendfunktionen für diese Daten, die dann zusammengefaßt in ein modifiziertes CFROI II Modell einfließen. Durch die Trendfunktionen werden die Streuungen quasi geglättet.
Zumindest nach dem o.a. Modell spielt auch noch die ökonomische Abschreibung (auch wieder als Trend) eine Rolle in der Bewertung.
Als Daumenwert veranschlage ich meistens die ÖA als den Wert, den ein Unternehmen mindestens investieren sollte, im Sinne einer Werterhaltung. Bei der Post passt das sehr gut, finde ich.
Wie siehst Du das?
Auch in dem Bewertungsmodell  arbeiten oft Trends gegeneinander (Subtraktionen),  was als Ergebnis dann hoffentlich immer noch einen positiven Trend ergibt  ;-)
Aber eigentlich hast Du das alles schon geschrieben, nur mit anderen Worten.
Unsicher bin ich bei der Einschätzung der Konkurrenzsituation.
Nach meinem Kenntnisstand kann die Post praktisch an jeden Ort der Welt sicher und zuverlässig liefern, was die Billigheimer wahrscheinlich so nicht können...  

14.10.19 19:17
1

1075 Postings, 2581 Tage Timo1990Bewertungsmodell

Wofür benutzt du dein CFROI-Modell denn? Für Wertbeiträge (CFROI-CoE), die du anschließend diskontiert (+ BW) oder meinst du allgemein ein Modell zur Diskontierung von Cashflows (DCF)?

Ich muss gestehen, dass ich solche Modelle für die Post nicht nutze, da mein Einstandskurs und der Abschlag darauf durch die "steuerfreie" Dividende für mich ein sehr großes Argument sind, nicht zu verkaufen. Mein Blick auf die Post ist daher sehr viel grober. Im Grunde schaue ich mir bereinigte (Steuerquote z. B.) EPS-Trends an und überlege qualitativ, ob ich von Gegend- oder Rückenwinden in der mittelfristigen Zukunft ausgehe. Dabei ziehe ich auch die Guidance heran. Wenn der Wert + Dividendenrendite nahe an die 10 % (quasi meine langfristige Renditeerwartung) oder darüber geht, dann bin ich zufrieden (geht bei Wachstumsunternehmen natürlich nicht, da arbeite ich auch eher mit DCF oder auch selbst geschätzten PEG Ratios). Allerdings bin ich grundsätzlich kein Freund davon, Trends einfach in die Zukunft fortzuschreiben und führe wie gesagt oft qualitative Anpassungen durch, wenn ich z. B. denke, dass ein Trend sich abschwächt.

Ansonsten arbeite ich auch mittels Investment-Faktoren (die ich für nicht überlaufen halte)/Ansätze der Behavioral Finance (jedoch langfristige Investments) und berücksichtige sie bei meinen Käufen. Mein Ansatz ist also nicht ausschließlich der einer reinen Unternehmensbewertung.

Einen großen Wettbewerbsschub sehe ich auch nicht, aber da die Marge in dem Gewerbe sehr dünn ist, können kleine Veränderungen bereits große Effekte haben. Amazons Initiativen in die Lieferung (ja, über Subunternehmen/Kooperationen, aber das ist irrelevant) verfolge ich daher regelmäßig.

Aber wie gesagt, es müsste viel passieren, dass ich die Post verkaufe, alleine wegen der Steuer.  

14.10.19 21:44

6858 Postings, 3100 Tage ChartlordDer Wert der Post

ist zur Zeit vom Markt aus allen Berechnungsmodellen und Zeitebenen herausgerechnet worden.
Der vormalige Kurs zu allen Erwartungen sowohl für 2019 als auch 2020 und erst recht danach ist aus dem jetzigen Kurs ausgepreist worden.
Normalerwise handelt der Markt die Zukunft, momentan handelt er bei der Post nicht eimal die Gegenwart. Nach der letzten Verlautbarung des Vorstandes ist ein Abschlag von über 3% zum Dax eingepreist worden. In Verbindung mit der allgemeinen Schwäche der Aktienmärkte ergibt sich jetzt für die Post ein klares Signal zum Untergewichten.

Am 31.10. kommen die Zahlen für Zalando heraus und die Schätzungen liegen bei über 20% im Umsatzplus. Hieraus lässt sich für die Post ein lineares Umsatzwachstum von genau soviel ableiten, weil bei der Umsatzgröße das Wachstum über die Anzahl der Pakete läuft (nicht über den Wert der einzelnen Pakete). Noch nicht enthalten sind Marktanteile, die die Post hinzugewinnen wird. Alle anderen Sparten der Post wachsen natürlich nicht so schnell, werden aber auch ihren Beitrag zum erwarteten Umsatz und Gewinn beitragen, insbesondere seit dem fast alle Sparten ihre Preise jetzt im abgelaufenen Quartal angehoben haben.

Damit ist faktisch der Boden für die Strategie 2020 bestellt. Das Wachstum der Post mit den gestiegenen Preisen und der verbesserten Marge steigt jetzt schon auf das dann Ende 2020 vorgegebene Ziel von über 5 Milliarden € im EBIT. Nur der Kurs macht das nicht mit. Er hat vollends seine Ausrichtung verloren, weil er mit der Erwähnung von "mindestens 5,3 Milliarden €" zum Ende 2022 sowohl "vergessen" hat, dass er weder die 4,3 Milliarden € für 2019 und erst recht nicht die dann 5,0 Milliardem € in 2020 eingepreist hat, noch dass mindestens nicht höchstens heisst. Von der Tatsache, dass eigentlich der Markt die Zukunft handelt ganz abgesehen, denn jetzt wird nicht einmal wie gesagt die Gegenwart gehandelt. Man kann getrost davon sprechen, dass bei der Post weder eine Kursfantasie noch Realität vorhanden ist.

Gebrochen werden kann dieses Szenario durch zwei Faktoren, die unabhängig voneinander auftreten können. Zum einen ist das die Dividendenentwicklung, die völlig unabhängig von der Strategie 2020 oder später beibehalten wird. Sie kann und wird dafür sorgen, dass bei der erwarteten Steigerung der Finanzdaten auch die Dividende deutlich schneller als der jetzt laufende Kursanstieg erfolgt, was den Kurs nachträglich zur Dividende anheben wird. Zum anderen ist es eine Konkretisierung was mit "mindestens" 5,3 Milliarden € gemeint ist. Sobald da nähere Daten vorliegen wird der Kurs dorthin anspringen, was auch einen großen Kurssprung beinhalten kann. Geht man den Ausagen des Vorstandes nach und nimmt die angepeilte Vergrößerung des free-cash-flows als gegeben an, so lässt sich eine steigende Marge feststellen, zu der aber auch noch die weiter steigende Paketflut kommt, die eben nicht nur nominal 3,6% wächst. Geht man von vorsichtigen 7%, was aber schon für Asien unterirdisch wenig ist, so erreicht die Post schon in 2021 mehr als 5,4 Milliarden € (5,6 ?) im EBIT und für 2022 weit mehr als 6 Milliarden € (6,2?).

Natürlich ist das jetzt Fantasie, aber für später muss diese Fantasie eben bei 5 Milliarden € in 2020 beginnen, aber dazu muss man erst einmal dorthin kommen. Aber alles das ist Schnee von gestern, wenn es zu der geplanten Entwicklung von Streetscooter mit weiteren Fabriken kommt. In den jetzt vorgestellten Berechnungen sind außer den deutschen Fabriken keine weiteren enthalten. Daher gibt es nur zwei mögliche Varianten wie sich das auf die Entwicklung der Post auswirkt. Entweder positiv oder negativ aber nicht indifferent. Negativ, wenn keine Nachfrage in China vorhanden ist, was wegen der staatlichen Zulassungszwänge für Verbrennungsmotoren und Fördermittel für Elektromobilität unwahrscheinlich ist. Positv, wenn die Works beim Verbraucher und Kunden ankommen. Dabei ist zu beachten, dass ein chinesisches Vorbild gut auf andere Gebiete übertragen werden kann. Insbesondere wenn man jetzt schon eine weitere Exspansion nach Nordamerika plant. Indifferent nicht, weil China ein zu großes Land ist und die Kapazität der einen Fabrik schon bei "kleiner" Nachfrage recht hoch ausgelastet ist.

Noch ein Hinweis zu Zalando:
Entgegen den ursprünglichen Annahmen in vergangenen Jahren wird das Wachstum von Zalando nicht langsam nachlassen und auch in 2020 und 2021 jeweils weiter über 20% liegen. Das ist bei einer Firma dieser Größenordnung ein echter Wahnsinn. Und für die Post bedeutet das auch weiterhin prozentuales Wachstum der Paketmenge dieses Kunden. Bei über 20% ist der Zinseszinsfaktor riesig. Entsprechend wächst auch der Bedarf der Post nach Works europaweit. Geht man von einem durchschnittlichen Paketwert von 100,-€ aus, so sind das bei erwarteten 6,4 Milliarden € Umsatz von Zalando in 2019 satte 64 Mio. Pakete also fast 13 Mio. mehr als 2018.

Das wird der Markt alles einpreisen müssen, da das alles Werte ohne Beeinflussung von Brexit und Handelskrieg USA-China sind.

Für 2019 sind bei erwarteten 4,3 Milliarden € EBIT der Post mindestens 33,40 € Kurs bei Dax 12 250. Für 2020 bei 5,0 Milliarden € EBIT mindestens 38,10 € Kurs bei Dax 12 250. Wohlgemerkt immer jeweils die faire Bewertung ohne Ausblick auf die Zukunft.

Alles Gute

Der Chartlord  

14.10.19 23:46

40 Postings, 1405 Tage avido124792 Bewertungsmodell

Ich benutze das CFROI II Modell, um den Wert eines Unternehmens zu ermitteln (wie in dem Buch von Domodaran ?Investmen Valuation 3? grundsätzlich beschrieben), dass ich allerdings etwas erweitert bzw modifiziert habe.  Alles in einer Tabellenkalkulation, die nach Eingabe der relevanten Daten u.a. auch die Trendfunktionen  auswirft, aber auch diverse andere Daten. Das mache ich allerdings nur bei Unternehmen, die ohnehin schon in der engeren Wahl sind.
Tatsächlich ist die Annahme, dass sich ein Trend weiter fortsetzt schon etwas tricky. Aber durch die Regressions- Systematik  werden die Daten etwas geglättet /linearisiert und in irgendeiner Form wird man wahrscheinlich immer eine Prognose der Zukunft vornehmen.
Eine Gesamtbetrachtung des Marktes kann das natürlich nicht ersetzen.
Zumindest in der gegenwärtigen Situation ist das schwierig.
Trendbetrachtungen der Fundamentaldaten helfen mir auch, unternehmensinterne Zusammenhänge besser zu verstehen, weil sich z.B. Tendenzen bezüglich BCF und der erforderlichen ökonomischen Abschreibungen (im CFROI II Modell relevant), früher erkennen lassen, um nur ein Beispiel zu nennen.
Es ist immer wieder interessant, das sich unternehmensinterne Entwicklungen, die auch negativ sein können, oftmals schon über Jahre ankündigen, während die ?externen Daten?  immer noch gut aussehen.
Mit der Post hat das aber nichts zu tun, sondern sollte nur einem Erfahrungs-/Meinungsaustausch über Unternehmensbewertungen dienen.
Leider gibt es kein spezielles Forum dafür, so weit ich weiß...  

15.10.19 17:24

18 Postings, 519 Tage Kostolany A.Streetscooter Zulassungszahlen

Schon wieder ein neuer "Spitzenwert" nur knapp am Ziel vorbei.
Solide 195 St. wurden im September auf deutschen Straßen zugelassen. Bei einer Gesamtsumme  von  2977 Stück von Januar bis September wird es schwierig die 5-6 Tausend die die Post selbst in 2019  anschaffen wollte zu erreichen.  Aber laut Chartlord ist ja alles im grünen Bereich.
Hauptsache unser Postkurs steigt!!!
Grüße A. Kostolany  

15.10.19 18:23
1

69 Postings, 672 Tage Double-CheckRelativierung Street Scooter

Nach meinen Informationen soll die Post mit dem Street Scooter 70 Mill. Verlust gemacht haben.
Das ist, mit Verlaub, wenig. Vor allem, wenn man die teilweise alarmistischen Töne zu diesem Thema hört und wenn man bedenkt, welches Potential für dieses Fahrzeug in anderen Märkten noch steckt.
Produktionstechnisch sollte man die Ansprüche an einen Street Scooter nicht mit PKWs vergleichen.
Der Street Scooter ist ein Nutzfahrzeug für einen klar definierten begrenzten Einsatzbereich.
Der Fahrer ist ein Mitarbeiter des Besitzers. Es wird also nicht so sein, dass man erst mit einer Jahresproduktion von 100.000/ a in die Gewinnzone kommt.
 

15.10.19 18:54

1075 Postings, 2581 Tage Timo1990Streetscooter

70 Mio. sehe ich auch nicht kritisch an. Indirekt hat die Post auch einen passenden Transporter erhalten. Die Post fand am Markt zuvor ja nichts passendes. Und wer weiß, vielleicht lässt sich auch ein guter Preis bei einem Verkauf erzielen oder die Sparte wird effizienter. Aber einen großen EPS-Schub sehe ich auch nicht. Genau wie bei den Bussen: Nicht gefährlich, bringt aber auch nicht wirklich etwas. Die Musik spielt wo anders.

@ avido1

Die Bücher von Damodaran schätze ich auch sehr (auch z. B. Investment Philosophies oder applied corporate finance). Allerdings nutze ich lieber das klassische DCF-Modell für Bewertungen oder eben Multiplikatoren in Verbindung mit anderen "Argumenten". Ich habe gefragt, weil CFROI-CoE (als Gegenstück zu EVA) auch oft als Steuerungssystem statt als Bewertungsmodell benutzt wird. Daher war mir nicht klar, was genau du wofür einsetzt. Wenn ich am Wochenende wieder zuhause bin, schaue ich mit das Bewertungsmodell nochmal im Buch an.  

16.10.19 05:13

6858 Postings, 3100 Tage ChartlordJeder darf sich outen

Auch ein Kostolany als Streetscooter-Nazi, für den es nur Zulassungen als deutsches Auto in Deutschland gibt. Anstelle eines völkischen Beobachters gibt es ja das Kraftfahrtbundesamt, das für die "rrrrrrichtigen Zaahhhhlen" sorgt, die man als Trompeter der Zulassungen hier im Forum verbreiten kann. Nicht arisches sondern elektrisches Betreiben darf es nur in deutschen Landen geben. Nicht einmal Wien darf dazu gehören, das liegt nämlich schon außerhalb der Kontrolle und der Zuständigkeit des Kraftfahrtbundesamtes; geschweige denn mittlerweise die meisten anderen europäischen Hauptstädte. (grins)

Ich bin schon etwas begeistert, wie sich Forumsteilnehmer, ohne die Zahlen von Streetscooter zu kennen, richtig ereifern und ins Blaue hinein posten. Irgendwie darf der Chartlord einfach nicht recht behalten. Notfalls werden die erwarteten Zahlen der Fabrik in China einfach mit eingebunden; irgendetwas muss einfach stimmen ! Von der Argumentation her sehen wir eine Forumsdämmerung, wenn die Works auch in den USA vom Fliessband laufen und die Zahlen schwarz wie die längste Nacht sein werden.

Im Anbetracht der neuen Führungspersönlichkeit(en) bei Streetscooter müsst ihr schon mit dem Schlimmsten rechnen, weil die neuen Leuts gute Kontakte in die USA insbesondere in die Automobilszene der Staaten haben, und ein satter Deal auch wegen der fehlenden Alternative in den USA richtig lukrativ ist. Hier steht Amazon im eigenen Homeland auch sehr aufgeschlossen derartigen Neuerungen gegenüber. Die eigenen Subunternehmer wollen schliesslich angemessen bedient werden. Und wenn nebenbei die Kostenentwicklung der Lieferungen dastisch gesenkt werden kann, dann hat man (Amazon) die besseren Karten als AliBaba - zumindest in den USA. Da der staatliche Einfluss in den USA weit geringer als der in China ist, verläuft die primäre Planung natürlich etwas schleppender. Das wird dem Ergebnis aber keinen Abbruch verschaffen. Vertragspartner der Post sind genügend vorhanden, zu denen auch entsprechende Interessenten für die Zusammenarbeit mit Streetscooter gehören. Am Kapital wird es nicht scheitern, eher an der zu verhaltenen Expansion von Streetscooter, wenn die Planung auf 100 000 Stück beschränkt wird/bleiben soll. Ein richtig großer Investor legt viel mehr Kohle auf den Tisch als die Chinesen, verlangt aber auch entsprechend mehr von Streetscooter als nur die Patentrechte.

Gehen wir mal (rein fiktiv) davon aus, dass Tesla seine "Drohung" wahr macht und seine Produktpalette auf die volle Bandbreite aller Autos erweitert, und das in der von Musk angekündigten Größenordnung, so wäre Streetscooter ein willkommener Partner, nur nicht mit schlappen 100 000 Works, sondern mit 500 000 pro Jahr. Das aber würde den gegenwärtigen Finanzrahmen von Streetscooter sprengen. Da würden ca. 2 bis 2,5 Milliarden $ mehr benötigt. Gleichzeitig würde das die Absicht der Post festschreiben eben gerade doch ein Automobilhersteller zu sein und zu bleiben, wenn auch in Cooperation. Die neu vorgestellten Modelle sprechen genau diese Sprache, da Streetscooter ganz offensichtlich die Palette weiterentwickelt und das unter dem Dach der Post, die damit faktisch überhaupt keine Möglichkeit hat Streetscooter zu verkaufen, da der Firmenwert auch durch die neuen Modelle und Patente ständig im relevanten Umfang wächst.

Nichts ist schlimmer für den Käufer als ein veränderlicher Kaufpreis nach oben !

Nichts ist angenehmer für einen Chartlord als die widerlegten Beiträge der anderen Forumsteilnehmer.

Alles Gute

Der Chartlord  

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