Die besten Gold-/Silberminen auf der Welt

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neuester Beitrag: 18.09.21 17:12
eröffnet am: 07.08.19 22:45 von: Bozkaschi Anzahl Beiträge: 36395
neuester Beitrag: 18.09.21 17:12 von: Alfons1982 Leser gesamt: 5262900
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07.08.19 22:45
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6745 Postings, 5681 Tage BozkaschiDie besten Gold-/Silberminen auf der Welt

Dieses Forum gilt dem Austausch von aussichtsreichen Gold- und Silberminen (Explorer, Juniorproduzenten, Produzenten) Weltweit. Der Goldpreis macht sich auf neue Höhen zu erreichen und in diesem Zuge sollte hier jeder seine Meinung zu den aussichtsreichsten Miners abgeben können. Welche Aktien habt ihr in euren Depots, welche Titel habt ihr auf der Watchlist und welche Miners sollte Mann aus eurer Sicht nicht kaufen.
Schreibt hier eure Meinungen und Empfehlungen auf, welche Gold- oder Silbermine ist die beste?
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Carpe diem
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36369 Postings ausgeblendet.

17.09.21 19:32
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5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982Interessant Zinsen und Schulden

Der überraschende Grund, weshalb Zinsen nur geringfügig steigen können
14.09.21, 16:58
Viele führen an, dass die Zinsen wegen der hohen Verschuldung nicht steigen können. Das ist ein Irrtum. Etwas anderes steht höheren Zinsen im Weg.
Staaten und Unternehmen sind zum Teil hoch verschuldet. Das gilt für einige Euroländer ebenso wie für die USA. Würden die Zinsen steigen, so die Ansicht, wären die Schulden nicht mehr tragbar. Allein schon aus diesem Grund werden wir das Niedrigzinsumfeld nie verlassen.
Das ist nicht korrekt. Hohe Verschuldung erzwingt nicht automatisch tiefe Zinsen. Es hängt alles von der Inflation ab. Die US-Regierung zahlt für den Schuldenberg aktuell 500 Mrd. an Zinsen pro Jahr. Gleichzeitig liegen die Einnahmen aus Steuern und Abgaben bei ca. 4 Billionen Dollar.
Würde sich die Zinslast nun bei stagnierenden Preisen (keine Inflation) um 50?% auf 750 Mrd. erhöhen, hätte der Staat ein Problem. Er muss 750 Mrd. Dollar an Zinsen zahlen, nimmt aber immer noch die bisherigen 4 Billionen Dollar ein, wenn Steuern und Abgaben nicht steigen.
Liegt jedoch Inflation vor, ist die Rechnung eine andere. Die Inflationsrate liegt aktuell bei 5?%. Allein wegen des Preisanstiegs steigt die Wirtschaftsleistung auf nominaler Basis um eine Billion Dollar. Davon erhält der Staat 20?% oder 200 Mrd. durch Steuern und Abgaben. Die höhere Zinslast wird durch die hohe Inflation größtenteils ausgeglichen.
Korrekterweise muss es daher heißen: Der Realzins darf bzw. kann nicht steigen. Nominalzinsen hingegen können sehr wohl wieder steigen, auch ohne die Solvenz des Staates zu gefährden. Dafür gibt es einen anderen Grund, der hohe Zinsen erschwert.
Die Geldpolitik hat sich mit der Finanzkrise 2008 grundlegend verändert. Bis September 2008 hielten alle US-Banken zusammen Überschussreserven in der Höhe von 2 Mrd. Dollar. Das ist kein Schreibfehler. Reserven, die das regulatorische Minimum überstiegen, lagen im niedrigen einstelligen Milliardenbereich.
Dann kam die Finanzkrise. Banken vertrauten sich nicht mehr. Die Notenbank sprang ein und stellte Geschäftsbanken unbegrenzte Liquidität zur Verfügung. Dadurch hatten Banken plötzlich Zugriff auf Reserven. Sie machten davon viel Gebrauch. Die Überschussreserven stiegen auf 700 Mrd. Dollar.
Durch mehrere Quantitative Easing Programme stiegen die Reserven weiter. Bei QE kauft die Notenbank den Geschäftsbanken Anleihen ab. Die Notenbank erhält die Anleihen und Banken im Gegenzug Reserven. Da das regulatorische Minimum mehr als erfüllt war, stiegen die Überschussreserven an. Heute liegen sie bei 4 Billionen Dollar (Grafik 1).
Der-überraschende-Grund-weshalb-Zinsen-nur-geringfügig-steigen-kö­nnen-Kommentar-Clemens-Schmale-GodmodeTrader.de-1
Nun sind nicht nur die Reserven gestiegen. Die Notenbank musste wegen der neuen Situation einen Zins für diese Reserven einführen. Das hatte mehrere Gründe. Hält eine Bank eine Anleihe, erhält sie Zinsen. Sie würde eine Anleihe mit Zinsen nicht gegen Zentralbankgeld ohne Zinsen tauschen. Das macht keinen Sinn.
Der Zins auf Überschussreserven garantiert zudem die untere Zinsgrenze. Keine Bank würde Geld unterhalb dieses Zinssatzes verleihen. Sie kann die Überschussreserven bei der Zentralbank risikolos verzinsen lassen. Es anstatt mit Risiko zu einem geringeren Zins auszuleihen, macht ebenfalls keinen Sinn.
Nun sind Billionen an Überschussreserven im System. Diese lassen sich nicht von heute auf morgen wieder einfangen. Erhöht die Fed nun den Leitzins, muss sie auf diese Überschussreserven mehr Zinsen an Geschäftsbanken zahlen. Im letzten Zinserhöhungszyklus waren das in der Spitze fast 40 Mrd. Dollar.
Die Notenbank konnte sich das leisten. Sie hielt Staatsanleihen und nahm Zinsen an dieser Stelle ein. Die Zinseinnahmen fielen, nachdem die Bilanzsumme nicht mehr wuchs und die Fed Zinsen an Geschäftsbanken zahlen musste (Grafik 2). Aktuell steigen die Einnahmen wieder. Das wird sich mit dem Ende von QE ändern.
Der-überraschende-Grund-weshalb-Zinsen-nur-geringfügig-steigen-kö­nnen-Kommentar-Clemens-Schmale-GodmodeTrader.de-2
Steigt erst der Leitzins, wachsen die Ausgaben schnell an. Die Fed muss plötzlich auf über 4 Billionen Dollar an Überschussreserven Zinsen zahlen. Aktuell würde die Rechnung nur aufgehen, wenn der Zins unter 3?% bleibt. Ein Zinssatz, der darüber liegt, würde für die Fed höhere Zinsausgaben als Zinseinnahmen bedeuten.
Zwar kann die Fed nicht bankrottgehen, doch wenn sie Geld für Zinszahlungen an Geschäftsbanken drucken muss, kann man schon Zweifel am Geldsystem bekommen? Der Leitzins dürfte mittelfristig dadurch gedeckelt bleiben, dass die Zinsausgaben die Einnahmen nicht übersteigen.  

17.09.21 19:48
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5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982UBSB55

Das Risiko steigt natürlich für die Aktienmärkte aber auch für Rohstoffe. Sollte im worst case Szenrario die Firma untergehen können weitere Firmen mit über den Jordan gehen. Dadurch würden dann die Zinsen weltweit zumindestens für High Yield Bonds in die Höhe springen und das könnte davor Sorgen das weitere Firmen weltweit und vor allem in den USA in die Pleite getrieben werden. Der andere Punkt sind Rohstoffe die dadurch dann auch leiden würden auch wenn nicht alle davon betroffen wären, da bei Überschuldung und die Pleiten die Nachfrageaussichten sich in der Regel dann eintrüben würden. Bei einem Crash würde Gold warscheinlich mit abverkauft werden, danach aber sofort wieder als sicherer Hafen ansteigen. Bei einer Korrektur und keinem Crash sollte Gold sofort als sicherer Hafen angesehen werden.
Die Frage ist halt wollen die Chinesen das zulassen oder nicht. Wenn Sie den westlichen Kapitalismus zu Fall bringen wollen dann werden Sie es zulassen, ansonsten werden SIe es verhindern. Heute wurden schon zusätzliche Mittel in Höhe von ca. 14 Milliarden Dollar in das Bankensystem mit 7 und 14 tätigen Laufzeiten erstmals wieder zugelassen. Das heißt die Chinesischenotenbank hat mal wieder Liquidität fliessen lassen.  

17.09.21 19:50
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5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982Hot chili interview mit dem ceo

sehr interessant und aufschlussreich wie ich finde. Wer Interesse an dem Wert hat sollte sich dieses Interview anschauen.
https://www.youtube.com/watch?v=xZ01t8FW1-I  

17.09.21 20:31

2556 Postings, 1803 Tage Katzenpirat#371 Alfons, was ist denn

die Quelle von diesem Text?  

17.09.21 20:33

10788 Postings, 2199 Tage ubsb55Fugi gut wie immer

https://finanzmarktwelt.de/...d-die-ezb-marktgefluester-video-211619/

Auch das Sarah Wagenknecht ist wirklich sehenswert.  

17.09.21 20:48

5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982Katze

Jens Schmale von Godmide Trader auf Guidants erschienen.  

17.09.21 21:00

10788 Postings, 2199 Tage ubsb55Gold/Silber Hopf-Klinkmüller

17.09.21 21:03

5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982UBSB55

Bezüglich den großen EIsenerzproduzenten ist der Preis seit Wochen auf Sturzflug und ich Glaube aktuell nur noch über 110 US Dollar pro Tonne. Soll und wird warscheinlich auch mit China in Verbindung stehen.
Desweiteren hat ja Kupfer auch korrigiert und stagniert derzeit auf hohen Niveau. Dazu sind ja die Großen doch auch gut bis sehr gut gelaufen und da passt ja so eine Korrektur gut ins Gesamtbild.
 

17.09.21 21:18

916 Postings, 1508 Tage larrywilcox...

31.12.21...Silber 18 USD, Gold 1550 USD.  

17.09.21 21:35

1163 Postings, 427 Tage Jacky ColaLarry will Koks

Wenn dem so ist, machen wir alle 2022 halt fette Beute.
Ich glaube mittlerweile auch, dass der kurzfristige Schmerz noch größer wird.
Aber auf Sicht der nächsten 1/2/3 Jahre bin ich mega bullisch und ich muss und werde nicht zeitnah verkaufen
Ich will im Zug sitzen, wenn der ICE mit 300
Sachen on Tour ist  

17.09.21 21:51

5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982New Foundland

Eric Sprott hat mindestens seit Juli 21 weitere 1,4 Millionen Aktien dazu gekauft.  

17.09.21 23:03

10788 Postings, 2199 Tage ubsb55Heresy Financial

Could China's Evergrande Spark the Next Global Financial Crisis?


https://www.youtube.com/watch?v=YbQAeDtsRm4  

18.09.21 08:31
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5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982Eisenerzpreis bricht unter 100 US Dollar ein

wegen den chinesichen Maßnahmen. Erste Bank sagt für nächstes Jahr einen Preis von nur 89 US Dollar pro Tonne voraus. Sollte es so kommen werden viele Eisenerzproduzenten Probleme bekommen.
https://www.mining.com/...r-100-as-china-extends-environmental-curbs/

Meine Favoriten für die nächsten Jahre sind was Basis und Spezialrohstoffe angeht folgende

Kupfer
Nickel
Zink
Rutil
Dazu kommen noch Tin, Lithium, Vanadium und REE, Mineralsande
Uran wird weitere seinen Weg nach oben gehen bin und werde hier aber nicht investieren
 

18.09.21 08:45

5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982Energiepreise explodieren in Europa weiter

Mittlerweile spricht Bloomberg von einer Hyperinflation bei den Energiepreisen. WIe kann man am besten davon profitieren

Ölpreise sollten stabil bleiben die nächste Zeit und vor allem  Erdgas wurde ja immer teurer bisher. Alle demnächst startenden Gasprojekte sollten ersmal eine gute Rendite abwerfen. Bin allerdings in dem Thema überhaupt nicht drin.
Dazu ist ha Helium weiter auf dem Vormarsch. Hier gibt es neben Desert Mountain vor allem in Kanada und den USA weitere Player.

Royal Helium wird mit einem Targetprice von ca. 1,50 cad von einem renomierten Brokerhaus zum Kauf empfohlen
First Helium ist neu an die Börse gegangen

Helium One aus GB muss erstmal noch liefern und die ersten Bohruingen haben mehr Probleme als Aufschlüssse gebracht was man auch sehr schön an dem Shareprice sehen kann. Da heißt es erstmal die nächsten Bohrungen abwarten.

Bozkaschi wie safe ist den NG Energy aus Kolumbien die sollen doch im Herbst endlich anfangen mit den ersten Lieferungen. Von der Bewertung immer noch günstig zu haben.
Eine Gazprom mit DIvidende, der neuen Pipline nach Deutschland und in Zukunft auch mit Helium und Wasserstoffen in der Zukunft wenn ich UBSB55 richtig verstanden habe.
Diesen Sektor sollte man nicht aus den Augen verlieren und auch hier  investieren um einfach breiter aufgestellt zu sein.

 

18.09.21 09:48
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6745 Postings, 5681 Tage Bozkaschi@Alfons

"Bozkaschi wie safe ist den NG Energy aus Kolumbien"

Die Aktionärsstruktur ist sehr gut und die Vorraussetzungen für steigende Kurse könnten in Q4 nicht besser sein.Die Produktion wird bald aufgenommen das rechtfertigt schon die aktuellen Kurse und mit SINU-9 wird Potenzial bis 3 Cad freigeschaltet.Sie sind vollständig finanziert die Infrastruktur ist vorhanden es müssen immer nur kurze strecken zum Kolumbianischen Gasnetz gebaut werden.
Bei NG Energy kam es aufgrund von Covid zu Verspätungen die dazu geführt haben das alles in Q4 zeitgleich passiert. Die Produktionsaufnahme auf Maria Conchita und ihr Drilling auf dem Gamechanger Projekt SINU-9 (die Drilling Permits gerade erhalten), falls alles nach Plan verläuft schätze ich das erstmal schnelle 100% drin sind mit ordentlichen Upside Potenzial über die nächsten Jahre (nächstes Projekt Tiburon).

-Maria Conchita - near term production with current 2P NPV10 of US$90 million (C$0.82/share)
               Q4-21: Complete pipeline connecting the field to national infrastructure

-Sep 10: NGE announces receipt of environmental permit and start of SINU-9 exploration program
                Q4-21: Drilling of Magico and Mago wells
                 Q4-21: Production tests through temporary facilities begins at Magico and Mago

https://ngenergyintl.com/wp-content/uploads/2021/...eptember-2021.pdf
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Silversqueeze

18.09.21 10:47
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623 Postings, 468 Tage TillyIGas

Mit über 10 Jahre Businesserfahrung kann ich mich dazu äußern.

Also: Gas ist im Moment knapp. In Afrika befinden sich diverse LNG Projekte in längeren Outtakes, Australien hatte durch Covid viel verschoben und gecancelt. Asien zieht auf Rekordniveau => u.a. durch die Chipkrise, in China war zuletzt bei schwachen Wind das Netz nahe am Kollaps. Kohle auf Rekordniveau. Russland kann kurzfristig auch nicht mehr liefern, selbst wenn Nordstream II sofort ans Netz ginge (was aber auch ohne pol. Restriktionen nicht geht, es sind noch diverse technische und kommerzielle Punkte abzuarbeiten, u.a. Drucktests, Sicherheitstestat etc.) USA exportiert LNG auf Rekordlevel, was alles Asien absaugt, aufgrund des weiterhin stagnierenden Share Nils fehlt als Upside das billige Begleitgas. In der Tat kämpft die USA darum, ihre eigenen Speicher auf Winterlevel zu bekommen, also wenn droht hier sogar ein Eingriff oder ein massives Preissignal.

In Europa, insbesondere Deutschland haben wir kaum Alternativen als die Preise zu zahlen, da wir im Strom kaum noch Redundanzen haben, erst Abbauen dann aufbauen ist halt ein schlechter Plan. Das hat man letzte Woche erlebt, Ausfälle in England (ein Gasterminal plus Atomkraftwerke) hat den Preis innerhalb von zwei Tagen fast 25 Euro , das sind 50%, nach oben geschickt. Die Stündlichen Schwankungen waren zu groß wie letztes Jahr im Sommer der absolute Gaspreis, der sich mittlerweile fast verfünfzehnfacht hat. Abbhilfe ist für die nächsten Monate vermutlich, wenn keine Wunder geschehen, nur durch das Wetter möglich, was aber bedeutet, wenn der Winter auf der Nordhalbkugel kalt starten, dass wir noch ganz andere Dimensionen sehen könnten. Im Moment mag ich nicht voraussagen, was passieren würde, wenn ausgerechnet dieser Winter ein arktischer Kaltwinter in Europa wird. Kurzfristig könnten wir die Niederlande die stillgelegten Groningen Produktionen unter der vorgesehenen Notfallverortung hochfahren, aber sonst...

Jetzt haben zwar Düngemittelhersteller (u.a. Yara angekündigt), sie wollen die Produktion drastisch kürzen, weil sie die Preise nicht durchsetzen können. Das ist aber Mengentechnisch irrelevant und es ist wie oben geschreiben in der sowieso engen Versorgungslage kaum denkbar, dass Strom, Prozesschemie, Stahl etc. das gleiche machen,

Langfristig gibt es Experten, die denken, dass die Outtakes der Afrikaner plus das Widerhochfahren diverse Investitionen im LNG die Bilanz schließen und sogar wieder einen Angebotsüberschuss herstellt (den es i.d.R. aber auch braucht, damit der Markt stabil läuft). Aber der Rest ist der Winter. Ein warmer Winter mit einem Regimewechsel dürfte einen massiven Preissturz begünstigen, wobei selbst wenn der Preis um 70% fiele würden wir an Level stoßen, die bislang eigentlich historisch zu den hohen Preisen gehörte. Die Gasindustrie ist eigentlich auf Preise um die 20 Euro/MWh geeicht, das sind wir ja nun massiv von entfernt.

Es zeigt auch im Gas (Öl gleiches) was passiert, wenn die Investitionen fallen. Das Angebot wird sehr viel schneller zusammensinken als die Nachfrage, deren Veränderung Jahre, wenn nicht Jahrzehnte braucht. Die Lösungen in vielen Bereichen (grüne Chemie, Schiffsmethanol/Ammoniak, grüner Wasserstoff) sind noch weit davon entfernt, Wucht zu entwickeln. Das grüne Wasserstoffziel 2030 in Deutschland reicht zum Beispiel in Energie nicht mal aus, den Energiebedarf der oben genannten Yara zu decken. Eines einzigen, zugegeben großen, energieintensiven Unternehmens. Dafür müssen wir Energie in der Größenordnung mindestens 3 Megaofffshore Windparks aufbringen.

Fakt ist sogar, dass der Bedarf der Erdgasproduktion steigen kann, wenn man den Wasserstoff hochzieht und wegen des Kakapzitätsthemas auf decarbonisierten erdgasbasierten Wasserstoff (türkis) setzt, da man dort einen Wirkungsgradverlust hat. Dabei  wird ohne schrittweise Erhöhung der Investitionen die Gasproduktion /Öl dito) sinken, da die neuen Ressourcen (z.B. arktische Nordsee) immer teurer in der Exploration/Produktion werden.

Wenn kann man da nehmen: In Europa sind sicher die big 4 (Equinor, Shell, Total und auch noch, obwohl sie ja angeblich nicht mehr investieren wollen, BP) interessant, sicher auch ein paar der zweiten Reihe (OMW, wintershalldea, wenn die denn je an die Börse kommen). Aker BP ist hinter Equinor 2021 nach meinem Wissen der zweitgrößte Investor in Norwegen. Natürlich kann man Gazprom nehmen, da hat man aber einen ADR und das ganze pol. Risiko an Bord. Equinor habe ich leider verschlafen, aber bei den anderen drei großen bin ich schwer mit dabei. Und aufgrund der guten Dividenden kann man dort auch wirklich in Ruhe warten, bis die Bewertungen wieder die Realität Wiederspiegel und allen klar wird, dass gasbasierte Unternehmen die goldenen Jahre imho noch vor sich haben. Selbst die reinen Ölwerte würde ich noch nicht so schnell abschreiben, aber Öl könnte es in der Tat schwerer treffen, da Öl in der Energiewende kein Korrektiv wie Gas hat wo mit Türkisen, blauen Wasserstoff und CCS Lösungen vielleicht nicht populäre und perfekte , aber dann doch realistisch umsetzbare Lösungsstrecken für das Emissionsproblem existieren. Gerade die türkise Lösung (i.e. Zerlegung von Methan in Wasserstoff und festen Kohlenstoff) ist eine unterschätze Lösung, da der feste Kohlenstoff im schlimmsten Fall problemlos einlagebar ist (anders als CCS) aber auch in diversen Industrieprozessen nutzbar ist und dort sekundäre Co2 Einsparungen ermöglicht.  

18.09.21 10:48

623 Postings, 468 Tage TillyIShare Nils = Shale Oil

Immer wieder nice, was die Rechtschreibkorrektur zaubert, wenn man nicht aufpasst.  

18.09.21 12:02

5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982Tillyl

Gibt es derzeit noch im Gasbereich günstige Unternehmen die schon produzieren oder kurz davor sind ?

In Kolumbien NG Energy und dann gibt es noch 1-2 Unternehmen im Bereich Gas und Öl, aber die werden noch Jahre benötigen bis diese mal produzieren wenn alles klappt

Wäre mal interessant das zu Wissen.  

18.09.21 12:36

6745 Postings, 5681 Tage BozkaschiBy the Way : die COT Daten haben sich

trotz niedriger G&S Kurse nicht wirklich verbessert. Ich habe echt Angst das wir die 1680$ im Gold nach unten brechen.Dann wäre der Bullenmarkt erstmal over.Das FOMC wäre der perfekte Zeitpunkt.Ich hoffe das es nicht so kommt!
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Silversqueeze

18.09.21 12:55
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2133 Postings, 433 Tage grafikkunstWelche Auswirkung ein Tappern auf Gold haben kann

https://www.gold-eagle.com/article/gold-futures-taper-tantrum

Der Vergleich mit der Situation in 2013 ist sehr interessant!  

18.09.21 13:09
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5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982Bozkaschi

Denke aktuell das es nicht passiert da die Daten extrem für Gold sprechen. Klar hoch geht es aktuell nicht aber wirklich tief runter bekommen Sie das Gold bisher nicht und die 1680 US Dollar wurden direkt wieder hochgekauft.
Ausschließen kann man es natürlich nicht aber viele merken langsam das es nicht transitory ist. Auch die Energipreise sind hoch und wir sind hier bei uns noch in der warmen Phase drin.
Desweiteren ist das Tapering eine Täuschung. Das verstehen viele nicht und das ist der Unterschied zu 2013.
Damals wurde ja real Geld eingezogen und die Bilanz hat sich ja auch verkleinert nicht nur bei der FED sondern auch bei der EZB und bei der britischen Notenbank.
Jetzt wird nur das frische neue gedruckte Geld weniger in den Markt gepumpt und im Juli bzw Juni soll dann damit Schluss sein. Das heißt die Bilanz wird im nächsten Jahr größer sein als heute. Deswegen kann man das Szenario nicht miteinander vergleichen Goldkinder. Selbst manche Kabalenbanken sagen ja mittlerweile wenn auch noch in der Minderheit, das es keinen Grund gibt das Gold massiv abverkauft wird.

Desweiteren werden ja dann Zinsen in der Projektion auch wenn schneller nur um jeweils 0,25 % angehoben was im Vergleich zur Inflation von aktuell 5,3 % nichts ist. Das die Inflation bis zum Sommer sich groß abschwächt sehe ich wegen hohen Energiepreisen und den kommenden Winter der offiziell bis März geht nicht. Desweiteren steigende Löhne und höhere Mietkosten in den USA in Verbindung mit Nachschubproblemen auf jedenfall bis zum nächsten Sommer nicht gelöst.
Dazu weiterhin Spannungen mit China und weitere Hilfen und Programme der USA wo extrem viel Geld in die Wirtschaft gepumpt wird nicht.
Dadurch das die Lieferketten neu ausgerichtet werden und zumindest Teilweise in die USA und nach Europa gehen werden , werden auch die Preise zumindestens stabil hoch bleiben da beide Regionen nicht so günstig produzieren können wie Asien. Dazu trifft Deltacorona die Asiaten hart und das Problem wird sich nicht in ein paar Wochen lösen lassen.

Diese Punkte sprechen für Gold als sicher Hafen

Was spricht dagegen
Ein steigender Dollarindex weil die 10 jährigen US Anleihen in Richtung 2 Prozent ansteigen können, bis  in den nächsten Wochen neue Inflationszahlen Anfang Oktober präsentiert werden. Ich rechne ab dann wieder mit höheren Inflationszahlen so das Gold dann trotz steigender Zinsen die  real der Inflation aber nicht hinterherkommen profitieren sollte. Das transitory wird dann immer unglaubwürdiger.

Das die Notenbank die Zinsen nicht hoch anheben kann Wissen wir ja nach dem letzten Artikel hier von Jens Schmale. Ab 3 Prozent Zinsen bei der Geldmenge müsste Sie jedesmal Geld drucken um die Zinsen tu bedienen.
Desweiteren bekommen die hochverschuldeten Firmen und die High Field Bonds Probleme da diese keine hohen Zinsen mit weniger als 3 Prozent nicht verkraften und die Bobds wiederum würden in die Höhe schiessen meiner Meinung nach.

Aber wir müssen mal noch das Thema Einnahmen von Firmen in Verbindung mit Schulden und dadurch bei steigender Inflation mit höheren Zinsen uns auseinandersetzen.

Was ist faktisch schlimmer die Entwertung der Schulden durch Inflation oder die höheren Zinszahlungen die geleistet werden müssen. Das erstere ist ja für den Schuldner nicht schlimm. Das 2 schon.  

18.09.21 13:57
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6745 Postings, 5681 Tage Bozkaschi@Alfons

alles richtig nur helfen makroökonomische Daten ? Inflationszahlen verpufft , die Schere von 10Y und Goldpreis Entwicklung ? Es ist letztlich der steigende Dollar im Verhältnis zu anderen Fiatwährungen und die Shortposition der Commercials an der Comex die immer noch hoch sind und nicht abnehmen und alle Warnlichter angehen lassen. Eine weitere aktuelle Gefahr ist ein Crash an den astronomisch hoch bewerteten Märkten.Falls die 1680$ im Gold genommen wird , dann ist das der ultimative Ausstiegspunkt für jeden computer gestützten Algorithmus und Gold geht auf 1500$ runter.Wir sind nicht annähernd in der Position etwas positives aus der aktuellen Lage abzuleiten. Ich bin langfristig bullisch für Gold und hoffe das es nicht zum Trendbruch kommt, nur kurzfristig sollte hier jeder das im Hinterkopf behalten.Ich hoffe nicht das es so kommt, nur lassen die EM gerade jede stärke vermissen.

Wir werden es sehen wie es kommt.
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Silversqueeze

18.09.21 14:30

16 Postings, 30 Tage 229360024MTrillion Energy

Bezüglich Gas, was haltet ihr denn von Trillion Energy? Wurde kurzzeitig mal sehr stark geypted nach diesem Video, dann ist der Kurs aber wieder komplett eingebrochen. Daher stellt sich die Frage, war das nur ein einmaliges pump and dump oder hat die Firma Potential?

https://youtu.be/G9-ItUE7_Ko  

18.09.21 15:08
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623 Postings, 468 Tage TillyIExplorer Gas

Kenne ich mich nicht so gut aus. ich setze da auf die dividendenstarken Altwerte, die ich mir letzten Sommer, Oktober und am Jahresanfang zusammengekauft habe. Gute Einstände und guter Payback, Anlagekapital, um das sich mich nicht stressen muss. Zudem ist der Gas und selbst der Ölmarkt nicht so leicht finanziell manipulierbar. Gas schon mal garnicht, US Gas ist nur ein kleiner Ausschnitt, bei Öl wissen die Banken spätestens seit März 20, wenn z.B. der Saudiprinz ernst macht, ziehen sie den kürzeren. Gleichzeitig ist die Macht der OPEC seit Jahren auch sehr begrenzt, d.h. beide Märkte funktionieren mittelfristig fundamental nach Angebot und Nachfrage. Das stört mich an den G&S Märkten, weswegen ich mich bis auf ein paar Sibanye Shares, mit denen ich aber auch mehr und mehr eher trade, da am Rand halte.

Gas ist halt ein echtes High Risk Geschäft in der Exploration, da hat man in der Regel wenig und lokale kleine. Da hast Du in der Entwicklung noch viel mehr Risiken als bei Erzen, selbst wenn Du dann bist zur Produktion kommst, kann es Dich noch doof treffen, hier ein schönes Beispiel:

https://www.offshore-mag.com/production/article/...o-heidrun-platform

Seismic und Drucktest durch Probebohrungen sind am Ende trotz allem eben nur Raten auf hohen Niveau, was da raus kommt, weiß Du am Ende erst, wenn Du produzierst.

In der Regel ist bei allen "heißen" Exploartionsgebieten total, Shell und die Amis vorne mit dabei. Total ist imho best of the class, lediglich die Quellensteuer bei der Divi nervt, sonst ein mega gut geführtes Unternehmen.

Das kleinste Unternehmen, von dem ich aber immer die Finger ließ., was gerne gespielt wird, ist Saturn.  

18.09.21 17:12
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5275 Postings, 4735 Tage Alfons1982Grafikkunst

Der Artikel sehr informativ und interessant wie ich finde. Meiner Meinung nach haben wir das schlimmste fast schon überstanden was das Gold angeht.
 

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Oskar

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