Grenke Leasing

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neuester Beitrag: 05.03.21 23:37
eröffnet am: 30.10.06 19:25 von: nuessa Anzahl Beiträge: 2707
neuester Beitrag: 05.03.21 23:37 von: JJJr Leser gesamt: 422871
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30.10.06 19:25
10

6858 Postings, 5831 Tage nuessaGrenke Leasing

Nachdem der Kurs nunmehr um 50% seit High zurückgekommen ist, kann man hier eine Anfangsposition eingehen. Das erste größere Ziel wird bei 37 ? gesehen.


Achtung: Analyse auf Weekly-Basis!

ariva.de

greetz nuessa

 
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2681 Postings ausgeblendet.

01.03.21 15:48
1

2127 Postings, 1594 Tage ChaeckaStammgeschäft nach Corona

Grenkes Stärke ist es, viele kleine (aber wenig werthaltige) Leasinggüter durch ein gutes EDV-System zu finanzieren.
Geht ein Kunde pleite, erleidet Grenke einen Schaden, weil die Verwertung der Rückläufer zumeist weniger einbringt als der ausstehende Finanzierungsbetrag.

Während Corona sind kaum Unternehmen insolvent gegangen, weil die Insolvenzordnung geändert wurde.
Je nachdem, aus welchen Branchen Grenkes Kunden kommen, droht eine Pleitewelle mit Auswirkungen auf das Ergebnis.

Kann hier jemand abschätzen, welche Relevanz das Thema für Grenke hat?  

01.03.21 17:29
1

21 Postings, 96 Tage Wasser100@Chaecka

Sehe ich auch so. Genau beziffern kann das wohl keiner. Sollten einige Unternehmen insolvent gehen heißt das ja trotzdem erstmal das Grenke das Leasingobjekt zurück bekommt (Restwert) und offene Leasingforderungen werden dadurch nicht auf 0 fallen, da bestimmt von der Insolvenzmasse auch ein Teil noch zurückgezahlt wird. Ich weiß auch nicht inwiefern Grenke gegen solche Ausfälle durch Versicherungen abgesichert ist. Das wird zwar alles an Grenke nagen, wir werden aber auch keine Welle an total ausfällen sehen. Grenke ist existenziell nicht bedroht und wird sich vielleicht bis 2023 komplett von Corona & Fraser erholt haben. Das aktuell alte höhen von +100?/share nicht gerechtfertig sind ist klar. Aber all die Probleme sind längst eingepreist mit 33?/share. Wenn der Abschlussbericht nichtmehr wesentlich vom Zwischenbericht abweicht sollten 50? aufjedenfall drin sein. Von dort aus gehts natürlich dann langsam zurück richtung "Vor-Corona" zeiten.

Vielleicht so 200-300% in den nächsten 3 Jahren wäre dann realistisch  

02.03.21 12:54

1600 Postings, 4428 Tage butschiAusfallraten

> Kann hier jemand abschätzen, welche Relevanz das Thema für Grenke hat?
Alles in den Modellen drin. Grenke wird von Corona profitieren, den Bilanzen macht man selbst.
Auswrirkungen haben nur die Konkurrenten.

Alles gut. Aluhut !

Ich vermute mal Grenke wird stark von Corona betroffen, da insbesondere kleine & kapitalschwache Unternehmen auf Leasing gesetzt haben. Diese sind Corona auch am stärksten betroffen.

Ich vermute mal 30-50% Verlust, wenn der Leasingvertrag nicht mehr bezahlt wird bei Computern auf die Restleasingraten.

Inso-Quote 10% und ausfallende Leasingraten/Finanzierungskosten werden nicht durch die Restwerte wettgemacht.

Insbesondere auch, da hier die harten Kosten des Leasingguts, sicher weniger als 2/3 sind. Vieles dürfte Akquise und Finanzierung/Abwickelung sein und die Verwertung vom Leasingut, wird auch aufwändiger sein. Bei <2.000,- Euro Leasinggut neukosten, kann auch die Verwertung nach einem 2 Jahren ggfs. kaum mehr den Aufwand lohnen.

Wer will schon einen alten Laptop ? Kopierer OK, aber die Computer-Hardware heute ist nach 2-3 Jahren meistens eher überholt und hat keine Garantie mehr.

Bei medizinischen Geräten sind sicher eher 5-8 Jahre oder mehr drin.

Bei einigen Produkten dürften ggfs. auch die Installationskosten übers Leasing laufen, wenn man das dann noch desinstallieren muss, ist es dann eher wertlos.  

02.03.21 13:01

1600 Postings, 4428 Tage butschiDa Grenke mit ca. 5,8 Mrd

hohe Leasingvermögen hat, vermute ich mal sind da auch die Restleasingraten / Zinsen der Leasingnehmer (abgezinst) drin und nicht nur die Restwerte der Anlagegüter. Sondern der Leasingvertrag ansich dürfte kapitalisiert sein.

Das kommt aber sicher analog zur Telekom auf die Vertragsgestaltungen zwischen den Sub-Unternehmen an sowie auf IFRS und Aktivierungen etc. an. Die Telekom hat mal im Konzern eine Tocher "umgehängt" und dann den neuen aufgewerteten Buchwert als Gewinn aktiviert.

Ich vermute mal, das Grenke den Leasingvertrag mit den darin enthaltenen Gewinnen abgezinst aktiviert hat und die Leasing/Finanzierungskosten passiviert hat und nicht nur das Anlagegut mit dem Buchwerten in der Bilanz steht.

Genaues habe ich aber nicht gefunden.

Insgesamt hohe Summen, da sind bei 2-3 oder 5% höhere Ausfallraten, schnell die Gewinne der nächsten 2-3 Jahre weg. Durch Corona dürften sich auch die Anzahl des Neugeschäfts verringern und die Qualität der Schuldern senken.
 

02.03.21 17:46

1600 Postings, 4428 Tage butschiAusfallquoten

> Grenkes Stärke ist es, viele kleine (aber wenig werthaltige) Leasinggüter durch
>  ein gutes EDV-System zu finanzieren.

Das "viele kleine (aber wenig werthaltige) Leasinggüter" macht dann aber leider eine Verwertung der Leasinggüter schwer/teuer im Vergleich von Restwert zu den Kosten sowie dürfte auch zu hohen Schadessquoten bei einem Ausfall und einer anschließenden Verwertung führen. Ich vermute die enthaltenen Gewinne in der Restleasingrate sind auch relativ hoch.

Ich gehe mal davon aus, das Grenke deshalb von Corona stärker betroffen ist. Das Handling und der Aufwand einer Verwertung steht bei Leasinggütern von wohl im Schnitt ca. 7 bis 8 Teuro mit einem hohen Wertverfall sicher nicht in einem optimalen Verhältnis zum Ertrag.

Aktuell stehen wir aber sicher noch vor dem Sturm. Die Insolvenzraten dürften aber bald stark steigen, insbesondere da auch die Firmen langsam ausgelutscht sind. Wenn dann die Umstätze nach der Öffnung nicht gigantisch anspringen, wird es schwer.  

02.03.21 19:34

149 Postings, 50 Tage JJJrRisikomanagement - Leasingausfälle durch Corona?

@ butschi, habe dazu einen Offenlegungsbericht aus 2017 gefunden in dem die Risikobewertung erläutert und die damaligen Aufsplitterung nach Branchen/Kundenart zu finden ist.Ich konnte leider auch auf die Schnelle nichts aktuelleres finden.:

http://grenke-de.grenke.de/fileadmin/user_upload/...egungsbericht.pdf

z.B. S. 27 und wie ich das interpretiere:
Die Risikopositionen im von Corona sicherlich besonders schwer getroffenen Gastgewerbe/Beherbergung UND Kunst/Erholung/Unterhaltung beispielsweise betrug zusammen rund 5% der kompletten Risikopositionen.

Natürlich wird Corona seine Spuren hinterlassen aber wenn ich jetzt nicht von einer massiven Verschiebung innerhalb der Kundengruppen ausgehe (aus welchem Grund sollte ich das), ist Grenke derart breit aufgestellt, dass selbst bei einem Massensterben unter den Corona-Verlierern (Gastro-/Hotel-/Kino-/Theatergewerbe) der Impact auf Grenke sehr überschaubar bleibt.

=> Interpretierst du das anders?
 

02.03.21 20:07

149 Postings, 50 Tage JJJrRisikomanagement - Leasingausfälle durch Corona?

@ butschi, habe dazu einen Offenlegungsbericht aus 2017 gefunden in dem die Risikobewertung erläutert und die damaligen Aufsplitterung nach Branchen/Kundenart zu finden ist.Ich konnte leider auch auf die Schnelle nichts aktuelleres finden.:

http://grenke-de.grenke.de/fileadmin/user_upload/...egungsbericht.pdf

z.B. S. 27 und wie ich das interpretiere:
Die Risikopositionen im von Corona sicherlich besonders schwer getroffenen Gastgewerbe/Beherbergung UND Kunst/Erholung/Unterhaltung beispielsweise betrug zusammen rund 5% der kompletten Risikopositionen.

Natürlich wird Corona seine Spuren hinterlassen aber wenn ich jetzt nicht von einer massiven Verschiebung innerhalb der Kundengruppen ausgehe (aus welchem Grund sollte ich das), ist Grenke derart breit aufgestellt, dass selbst bei einem Massensterben unter den Corona-Verlierern (Gastro-/Hotel-/Kino-/Theatergewerbe) der Impact auf Grenke sehr überschaubar bleibt.

=> Interpretierst du das anders?
 

02.03.21 22:32

1600 Postings, 4428 Tage butschiGefühlt ist die Bilanz von Grenke

undurchsichtig und öfters umstrukturiert durch Ein-Ausgliederungen und Verkäufe in der Gruppe. wenig vergleichbar.

Schau auf Italia !!

Dublin könnte Refinanzierungserträgegewinner sein. Italien hat aber hohe Margen. Wieso ist die Frage.

Die Zahlen der Bilanzen kann man IMHO kaum vergleichen. Das gefällt mir nicht, das ist gefühlt wie bei Wirecard, wo man auch nicht schlau draus wurde. Bei Wirecard war es Absicht.

In den alten Bilanzen konnte ich auf Anhieb keine notleidende / Zahlungsrückstand finden. Das war wohl immer nur im Offenlegungsbericht ? Wieso ?

Jahr / notleidend / überfällig = Summe
2017: 252 + 293 = 545 - 155 Mio. Vorsorge => 390
2018: 379 + 267 = 646  - 287 Mio. Vorsorge => 359
2019: 480 + 393 = 883 - 365 Mio. Vorsorge => 508
überfallig = 1-2 Zahlungen verspätet (Grenke kündigt wohl oft nach 2 ausstehenden Zahlungen) und bucht das dann zu notleidend.

Riskosprung:
Ende 2017 / 390 Mio.
Ende 2018 / 359 Mio.
Ende 2019 / 508 Mio.

IMHO wird da nicht aggressiv genug abgeschrieben. Das alles ist noch OHNE Corona.  Die Zuführung zur Risikovorsorge ist IMHO hier zu gering.

Das heißt der Zuwachs hier war schnell in 2019 oder die Abarbeitung der offenen Forderungen langsam und die Annahmen zur Eintreibung sind halt Annahmen.

Da dürften IMHO noch Überraschungen liegen, da hier Modelle und Annahmen zugrunde liegen und Grenke insgesamt öfters mal im Graubereich segelt, was den Character der Grenke AG und deren Bilanzen leider in Frage stellt.

Hier kann man dann auch in den Bilanzen von einer aggressiven Bilanzierung ausgehen. Was man ja auch an den 90 Mio. Verlust gegen das EK wegen related Parties sieht.

CTP, Compliance, Related parties. Da muss man bei diesen Posten dann auch immer leider das schlimmste Annehmen und nicht auf Grenkeausfallmodelle vertrauen, sonder davon einen satten Abschlag machen.

Die Modelle wurden ja auch bei der Prüfung angemerkt. Wenn dann auf die "Modell" noch Corona mit dem Hammer draufkommt, wird das Risiko schnell und deutlich größer und die Ausfallraten deutlich höher, da der Markt der Restwerte absackt, von Autos über Maschinen. Computer haben auch bisher einen geringen Restwert, dürfte aber in der Krise eher stabil geblieben sein. Spezialsachen, wie Telefonanlagen, Kopierer etc. dürften wegen Inso auch deutlich sinkenden Restwerte wegen Marktflutung haben
 

03.03.21 13:12

149 Postings, 50 Tage JJJr@Butschi

Hm, interessanter Punkt. Das sind absolute Werte. Ich hätte zuerst gedacht man kann es evtl. mit parallelem starken Wachstum begründen aber augenscheinlich nicht, weil das Umlaufvermögen (und die Leasinggeschichten müssten als Forderung aus LL ja genau da dazu gezählt werden) im gleichen Zeitraum NICHT den entsprechenden prozentualen Sprung von 2018 auf 2019 aufweist sondern vergleichbar ist mit dem Wachstum von 17 auf 18:

UV Mio?
2017 / 1.970
2018 / 2.433
2019 / 2.973

Andere Rückstellungen wurden in 2019 ggü 2018 sogar leicht reduziert, die FK Quote ist fast unverändert:

Fremdkaiptalquote
2018: 81,5%
2019: 82,5%

Bitte nochmal kritisch hinterfragen: Habe ich einen Denkfehler in meiner Logik oder bestätigt dies deinen Punkt, dass wir bei mehr oder weniger unverändertem Wachstum das Risiko höher wurde und die Rückstellungen dabei sogar noch reduziert wurden?

Mich würde interessieren,

a) Ob das wirklich zutrifft
b) wie dies möglich ist

Das übersteigt mein Wissen zur Bilanzierung leider aber vielleicht kannst ja du oder sonst jemand der gut in so etwas ist das mal genauer herleiten?!  

03.03.21 13:15

149 Postings, 50 Tage JJJrPS:

Können wir nicht in meinen Thread wechseln?  

03.03.21 14:32

482 Postings, 4696 Tage solleGrenke

Die 32 steht auch kurz vor dem fallen, die arbeitet sich aber gut und stetig zurück die Aktie  

03.03.21 14:46
1

482 Postings, 4696 Tage solleGrenke

Man soll eigentlich wirklich aussteigen aus diesen ganzen berüchtigten Buden. Und sofort beim ersten Verdacht, das der Laden nicht sauber ist, raus und fertig. Und etwas mehr in Qualität gehen, ist vielleicht etwas langweiliger aber sicherer.  

03.03.21 14:48

482 Postings, 4696 Tage sollegrenke

Die Shorties laden sich immer mehr Patronen in das Magazin

https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/nlp?2  

03.03.21 18:01
1

1600 Postings, 4428 Tage butschiVorsorge

Trotz erhöhter Vorsorge fährt man schneller ins Loch rein:

Jahr / notleidend / überfällig = Summe
2017: 252 + 293 = 545 - 155 Mio. Vorsorge => 390
2018: 379 + 267 = 646  - 287 Mio. Vorsorge => 359
2019: 480 + 393 = 883 - 365 Mio. Vorsorge => 508
2020/Q3:  538 + 515 = 1.053 - 467 Vorsorge => 586

https://media.grenke.com/download/...p_obt_id=3280746&p_spec_id=1
auf notleidend  sind Q3/2020 ca. 60% abgeschrieben, auf überfällig nur 12%.

Man fährt bei  sinkendem Neuvolumen und stagnierenden Gesamtvolumen immer stärker ins Loch rein. 120 Mio. mehr bei überfällig. 58 Mio. mehr bei notleidend. Risikovorsorge steigt, aber nicht so stark, wie Stufe2+3 gesamt, aber das Volumen stagniert.

von ~ 6 Mrd. sind 1 Mrd. überfällig und notleidend davon sind dann 467 Mio. schon abgeschrieben.

Bleibt noch großes Potential für Verluste. Wenn man überfällig prolongiert ggfs. mit Ratenaussetzung kann man es wieder nach Stufe 1 zurückstufen ? Dann hat man es vertagt ;)

Jede Abstufung lässt die Verluste explodieren:
Stufe 1 (performend) 1,5% Abschreibung
Stufe 2 (überfällig) ~12% Abschreibung
Stufe 3 (notleidend) ~60% Abschreibung

Von Stufe 2 auf Stufe 3 gibts herbe Wertberichtigungen/Verluste. Die Wertberichtigungsansätze müssen ggfs. auch an den Markt und die Restwerte angepasst werden. Wenn man auf Stufe 2 direkt höherere Abschreibungen macht, dann gibts schnell weitere hohe Wertberichtigungen.

Man fährt aber eher in den Corona-Tunnel ein, da IMHO die letzten 3 Monate sowie ggfs. der Jahresanfang (der wird sicher retrospektiv in die Bewertungsmodelle eingehen müssen) sicher wegen der Auszehrung nach den ganzen Lockdowns eher noch schlechter sind.

Viele Firmen die letzten 5 Monaten ausgezehrt worden und am Ende angekommen.

Grenke ist Small-Ticket und Small-Business-Leasing.  

03.03.21 18:09

1600 Postings, 4428 Tage butschiWunder o Wunder

hat gerade die Landesgesellschaft Italien hohe Gewinne gemacht und die Italien als Land hohe Ausfallquoten.

Entweder hat man die Ausfälle dann in der Gruppe umverlagert oder die Kunden müssen gigantisch profitabel sein.  

03.03.21 18:15

1600 Postings, 4428 Tage butschiAch ja und man hat Compliance-Probleme

bei den Bewertungsmodellen.

Das gibt einem doch einer super Gefühl.

Gepaart mit dem superseriösen von Grenke.

Ist Grenle doch  undbedingt ein klarer sorfortiger Short-Grill-Kauf, Körbchenaufstellen ist angesagt und nachkaufen bis zum Absaufen !  

04.03.21 11:52

149 Postings, 50 Tage JJJr@Butschi, ich antworte dir im andern Thread...

04.03.21 12:15

677 Postings, 3467 Tage gs100pdLaut Onvista besitzt

die "Grenke Family 40,66%" der Aktien am Unternehmen. Die könnten doch als Zeichen des Vertrauens und wenn die Aktien als "preisgünstig" betrachtet werden mal ein bisschen aufstocken. Würde psychologisch von sehr großer Bedeutung sein und könnte sich auch finanziell lohnen, wenn die niedrige Bewertung als vorübergehende Fehleinschätzung interpretiert wird.      

04.03.21 17:09
1

2571 Postings, 7709 Tage fwsDie Shortquote von Grenke liegt bei 5,86% !

https://shortsell.nl/short/GRENKE

Dies ist jedenfalls auch schon mal eine ganz gute Basis für einen Shortsqueeze, falls es von Grenke gute News gibt und die Shortseller dann wieder zurückkaufen dürfen.


 

05.03.21 09:09

677 Postings, 3467 Tage gs100pdZu den Leerverkäufern möchte ich mal folgendes

sagen, ich war unter anderem jahrelang Aktionär bei Aixtron.  Die hatten im März 2020 eine hohe Anzahl von Leerverkäufern, so weit ich mich erinnern kann so zwischen 5-8%, bei einem Kurs von 6,11 ? im Tief.
Vor drei Tagen, am 02.03.2021, bei einem Kursstand im Hoch von 19? war die Leerverkäuferquote bei schortsell.nl bei 8,34 %.
Die Aktie hat sich in diesem Zeitraum verdreifacht und die Shortseller sind ähnlich hoch investiert.
Ich kann mir das  absolut nicht erklären. Aus diesem Grund würde ich die 5,68 % bei Grenke auch nicht überinterpretieren.    

05.03.21 13:06

149 Postings, 50 Tage JJJrAnteil LV

sehe ich wie gs100pd.

Die Aktien die so richtige Shortsqueezes mitgemacht hatten (Tesla, Varta, Gamestop, Evotec fallen mir auf die schnelle ein), waren soweit ich weiß in zumindest zweistelligen Bereichen geshortet.

Es wurden bei Grenke ja zudem auch beträchtliche Stückzahlen nach der Shortattacke durch Perring bei 2XEUR wieder zurückgekauft. In Kombination auf Shorteindeckungen und Zockerkäufen sind wir damals (lasst mich lügen) in 2 Tagen von 22 oder 23 auf 43 EUR gestiegen, bevor es dann wieder in Richtung 33 ging.
Perring hat mit seinen bisherigen Behauptungen (wobei er ja nicht behauptet hat sondern formuliert wie "Wir glauben, dass..." um sich natürlich nicht angreifbar zu machen mit seinen bislang haltlosen Beschuldigungen) und den getätigten Rückkäufen seine Schäfchen garantiert schon lange im trockenen - jetzt gehts halt noch um Gewinnmaximierung...

Anders formuliert, würde ich mir bei Grenke primär dadurch einen deutlichen Kursanstieg erhoffen, dass zumindest ein Teil vorherigen (vor allem institutionellen) Anleger nach einer hoffentlich vollständigen Klärung der Vorwürfe wieder in den Wert investieren, weil sie vom Geschäftsmodell überzeugt sind, nicht aber in nennenswertem Umfang von herausgedrängten LVs  

05.03.21 14:29

19 Postings, 32 Tage nerdattackIst Grenke wirklich sauber?

Ich glaube nicht daran das sie dieses Jahr Ihre Bilanz testiert bekommen. Klar sind einige Vorwürfe übertrieben von den Shortsellern klar gestellt, aber von "Anschuldigungen entkräftet" würde ich nicht sprechen. Das wieder mal nur das Unternehmen sich zur Wort meldet (und das nur mit Rosinenpicken) und nicht auch die Sonderprüfer finde ich bedenklich. Die Prozesse bei der Grenke Bank finde ich zudem skandalös. Allerdings hoffe ich das ich damit absolut daneben liege und wünschen allen Investierten viel Erfolg!  

05.03.21 15:33

149 Postings, 50 Tage JJJr@Nerdattack

Wie stellst du dir die Kommunikation denn vor? Sollen die von Grenke beauftragten Prüfer an Grenke vorbei irgendwelche (Zwischen-)Ergebnisse kommunizieren??? Das ist nicht die Staatsanwaltschaft oder die Bafin...

Was konkret findest du "skandalös" bzgl. der "Prozesse"?
 

05.03.21 22:54
1

19 Postings, 32 Tage nerdattack@JJJr

Ich finde die Kommunikation seitens des Unternehmens schon fraglich, in der AD-Hoc schreiben sie alles wunderbar, Vorwürfe sind entkräftet und wenn man dann im Detail mal schaut gibt es jede Menge Kritik seitens der Bafin und der Sonderprüfer (Franchisegeschäft, Kreditvergabe ohne Sicherheiten, mangelnde Geldwäscheprävention, Compliance, Bilanzierung). Schon jetzt müssen 90 Mio aus der Bilanz gestrichen werden. Ich hoffe das für die Anleger das hier nicht noch mehr gefunden wird.  

05.03.21 23:37

149 Postings, 50 Tage JJJr@Nerd

lass gut sein, die Diskussion führt zu nichts wenn du Behauptungen in den Raum stellst ohne diese zu belegen und auf Rückfragen nicht reagierst.

1) Dein Vorwurf, dass die von Grenke beauftragten Prüfer nicht an Grenke vorbei in die Öffentlichkeit kommunizieren ist nicht ganz ernst zu nehmen. Glaubst du ernsthaft die dürfen einfach mal so herumerzählen, was da gerade so los ist??
Hier bissl Lesestoff:
https://www.nwb.de/dsgvo/...eitsverpflichtung-des-wirtschaftspruefers

2) Auf die Bitte den sehr unklar formulierten Vorwurf, dass du "die Prozesse" als "skandalös"betrachtest zu präzisieren bist du nicht eingegangen. Ich verstehe nichtmal was du meinst.

3) Ich weiß nicht auf welche Ad-Hoc Meldung du dich beziehst laut deren Überschrift alles wunderbar war

In der letzten vom 26.02. war die Überschrift:
"GRENKE INFORMIERT ÜBER ENTLASTENDE AUSSAGEN UND KRITIKPUNKTE DES SONDERPRÜFERS DER BAFIN"
und darunter spezifizieren sie die Zwischenergebnisse und die Kritikpunkte

https://www.grenke.de/grenke-aktuell/news-meldungen


Es muss ja keiner Grenke pushen aber versuche es doch mit fundierter Kritik anstatt wage formulierter Vorwürfe - Das setzt aber voraus, dass du dich mit dem Thema etwas detaillierter beschäftigst und nicht nur die erste Hälfte der Überschriften liest und dich dann beschwerst, dass die in der zweiten Hälfte genannten Punkte fehlen...  

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