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Steinhoff International Holdings N.V.

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neuester Beitrag: 18.07.19 08:37
eröffnet am: 09.01.18 15:22 von: wetterfrosch. Anzahl Beiträge: 193347
neuester Beitrag: 18.07.19 08:37 von: Manro123 Leser gesamt: 21046792
davon Heute: 7251
bewertet mit 219 Sternen

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02.12.15 10:11
219

Clubmitglied, 26479 Postings, 5250 Tage BackhandSmashSteinhoff International Holdings N.V.

Rechtsform Naamloze vennootschap
ISIN NL0011375019
Gründung 1. Juli 1964[1]
Sitz Amsterdam, Niederlande
Leitung Markus Jooste[2]
Mitarbeiter 91.000 (2014/15)[3]
Umsatz 134,868 Mrd. Rand (2014/15)[3]
Branche Einzelhandel/Möbelindustrie
Website steinhoffinternational.com

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinhoff_International_Holdings

Möbelhersteller und Möbelhändler bei uns gelistet,...

hm mal sehen was das wieder ist, kennt das jemand ?  
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193321 Postings ausgeblendet.

17.07.19 22:55
1

2040 Postings, 575 Tage Manro123Wurde gesperrt durch FB

wollte da kein persönliches profil. Nur als Nick anmelden... Naja schade eigentlich. Meine persönlichen Daten bekommt FB nicht. :)  

17.07.19 22:55
1

1595 Postings, 402 Tage NoCapitalNa ja....

....mich haben diejenigen gekickt, die die Mods hier verhöhnt haben...und dass man bei Steinhoff Kruppstahleier braucht ist ja noch nicht einmal off Topic und leider war es bei FB etwas unübersichtlich und durch ständige Displaynachrichten etwas reizuberflutend.... ich bin mit Steinhoff schon genug gereizt 😂  

17.07.19 23:27

2087 Postings, 5257 Tage manhamDie acht sind gerissen,

Das heißt jedoch nicht zwangsläufig, dass es weiterhin runtergehen wird mit dem Kurs.
Jeder deutet die Faktenlage für sich selbst.
Danach wird entschieden,
Schnell verkaufen,
Weiter drin bleiben, Verlust aussitzen und auf höhereren Kurs hoffen.
An der Seitenlinie stehen und Entwicklung abwarten
Einsteigen und auf höheren Kurs hoffen.

Jeder hat seine eigene Zukunft.

Die Faktenlage kann jedoch durch Shortseller (Leerverkäufe) jederzeit manipuliert werden.
Die handelnden haben die Kohle in einem verunsicherten Markt, diesen nach ihren Interessen in eine Richtung zu lenken.
Da wird mit Verunsicherung  der Investierten eine Verkaufsspirale ausgelöst, die den Kurs weiter sinken läßt.
Was daran zu verdienen ist, bleibt dem Kleininvestor verborgen,  es scheint jedoch zu Lohnen.
Allen kommenden Posts  schon einmal vorweg.
Wenn die Story so schlecht ist und eine Rettung der Holding nicht gesehen werden sollte,
Sind es nur Vollpfosten, die jetzt einsteigen.
Und an die Mitglieder der LdR.
Wann würdest ihr einsteigen ?
Nie ?
Bei  7,0. Bei 6,x bei 5,x, bei 4,x

Einige in eurer
Liga haben ja den Weitblick.
(Eine Begründung für die Einschätzung wäre natürlich sehr hilfreich)

Wobei es natürlich so wäre, wenn alle hier Investierten (ca. 100 Mio Shares)
Dann eurem Szenario auf z.b. 5 Cent folgen würden,  dann würde der Kurs glatt auf 4,x durchrutschen. Eure Prognose würde dann zwangsweise noch zu hoch liegen.

Einer fundierten Antwort, auch im Realisten Thread sehr ich voller Spannung entgegen.




 

17.07.19 23:28
2

1595 Postings, 402 Tage NoCapitalGuter Artikel

https://seekingalpha.com/article/...gements-message-market-succeeding


Steinhoff International Holdings Management's Message To The Market: We Are Succeeding


Interessant  

17.07.19 23:32

514 Postings, 484 Tage AndiLatteHey Manro,

so ist es mir auch ergangen. Bin deshalb auch wieder hier... ;)  

17.07.19 23:37

514 Postings, 484 Tage AndiLatteWollen wir uns doch bei Jooste und den

Leerverkäufern bedanken. So günstig wären wir sonst nie an die Aktien einer riesigen Firma gekommen. Wer hätte gedacht, dass man einmal ein paar 100K Shares von einer Firma besitzt, die so viele Mitarbeiter und Shops hat und auf der ganzen Welt agiert.

Ich sage Danke!  

17.07.19 23:38
2

651 Postings, 502 Tage BullworkerEin paar Tage

habe ich nichts zu Steinhoff geschrieben, ich denke, das ist auch okay.

Witzig ist nur, dass neue Steinhoff-Threads wie Pilze aus dem Boden sprießen, ob hier, bei FB oder auf gesonderte Einladung.

Es gab mal Zeiten, da wurde jeder weitere Thread neben diesem von Backhandsmash und dem Tickers-Thread von Buran, gelöscht, und zwar mit dem Verweis der Mod., dass man sich auf die 2 bereits bestehenden Threads fokussieren soll.

Aha.

Und nun stehen unten 5 Threads mit der Überschrift:
Neueste Beiträge aus dem Steinhoff Forum

#1 Steinhoff International Holdings N.V. BackhandSmash
#2 STEINHOFF International an die Tickers buran
#3  Wie ich mit Steinhoff fast 20.000? verloren habe
#4 Einschätzung Depot
#5 LdR WikiStein Beitragssammlung Steinhoff

Seltsame Dinge tragen sich zu....ist das noch Steinhoff, oder kann das weg?

 

17.07.19 23:39
19

1595 Postings, 402 Tage NoCapitalBuchwert 72 Cent

Übersetzung aus dem Bericht

"Es gibt einen Wert innerhalb der Gruppe, und im ersten Halbjahr haben wir die ersten Schritte auf dem langen Weg zur Wiederherstellung unternommen." Botschaft des Vorstands, Halbjahresbericht 31. März 2019, S. 4.

Diese vorläufige Summenbewertung zeigt einen Wert von 0,72c € je Steinhoff-Stammaktie. Die Bewertung kann mit der Formel Equity Value = Enterprise Value - Net Debt verglichen werden, wenn sie auf die Steinhoff Gruppe angewendet wird.

Geschätzter Jahresdurchschnitt des EBITDA der Steinhoff Gruppe für die nächsten 3 Jahre: 1200 €.

Unternehmenswert bei 10-fachem EBITDA: 12 Milliarden Euro

Nettoverschuldung: 9 Mrd. Euro

Eigenkapitalwert = 12 Mrd. Euro - 9 Mrd. Euro = 3 Mrd. Euro

Ausgegebene Aktien: 4.309.727.144

Eigenkapital Wert pro Aktie: 0,70c € pro Aktie.

Bewertungsmethoden sind alles andere als perfekte Werkzeuge, aber es ist sinnvoll, die Mathematik zu machen und die Ergebnisse zu testen. Die aus dem Aktienkurs der Pepkor Ltd. abgeleitete Benchmark des 10-fachen EBITDA ist eine objektive Marktmessung, auch wenn die Anwendung als allgemeine Richtwert für Steinhoff eine enge Anwendung sein kann.

Fazit

Der Markt ist nicht immer rational, denn ich stimme der Theorie nicht zu, dass sich die Märkte im Allgemeinen rational verhalten. Der Wert liegt oft im Auge des Betrachters, wie die Kursgeschichte der Steinhoff-Aktie anschaulich zeigt, die den Aktienkurs im August 2016 bei über 6,00 € notierte und bis Juni 2018 auf 0,08 c € abstürzte.

Die Fülle der von Steinhoff in den letzten Monaten gelieferten Informationen und die jüngste Signalisierung des Vorstands durch eine deutliche positive Botschaft, bei der alles negativ war, zeigen deutlich, dass eine Erholung im Gange ist. Die Erholung wird durch eine sehr gründliche und konservative Finanzberichterstattung bestätigt. Die Stimmung bleibt jedoch negativ, und der Markt ignoriert in der Regel den potenziellen Wert in dieser Phase. Die Daten stehen außer Zweifel, die Position von Steinhoff verbessert sich. Die bei Steinhoff begangene Eigenkapitalvernichtung ist abgeschlossen. Die neue strategische Ausrichtung von Steinhoff mit dem Schwerpunkt Pepkor Europe ist vielversprechend, während eine relative und dauerhafte Stabilität in der gesamten Gruppe erreicht wurde.

Die geschätzten Ergebnisse deuten darauf hin, dass das EBITDA im Gesamtjahr 2019 um rund 30% steigen wird. Für die Jahre 2020 und 2021 sind weitere Verbesserungen des EBITDA in angemessener und vorhersehbarer Weise in ausreichender Größenordnung zu erwarten, so dass Steinhoff nicht nur seine Schulden tragen, sondern auch positive Schritte zum Schuldenabbau machen kann. Die von Steinhoff zum 31. März 2019 ausgewiesenen liquiden Mittel beliefen sich auf 1733 Mio. € und sollten durch den Verkaufserlös von Unitrans die Marke von 2 Mrd. € überschreiten, was Steinhoff einen wesentlichen Liquiditätspuffer verschafft.

Aktivieren Sie die Kontrollkästchen, Verbesserte Liquidität = Ja, Verbessertes EBITDA = Ja, Verbessertes Betriebsergebnis = Ja, Verbesserte Erträge = Ja, Nachhaltige Schulden = Ja, Finanzberichterstattung auf dem neuesten Stand = Ja & Konservatives Verantwortungsbewusstes Management = Ja: Liquiditätskrisen, Schuldenkrisen, Meldekrisen, Einkommenszweifel, Managementkrisen & Überlebenskrisen).

"Es gibt viel zu tun, aber wir haben einen Plan und glauben an die Fähigkeit dieses Unternehmens und seiner Mitarbeiter, es zu realisieren." Botschaft des Vorstands, Halbjahresbericht 31. März 2019, S. 6.

Quelle https://seekingalpha.com/article/...gements-message-market-succeeding


 

18.07.19 00:04
3

24 Postings, 68 Tage poordadFragen zu Conforama

Hallo zusammen,

ich habe mir mal die Präsentation zu Conforama vom April diesen Jahres genauer angeschaut.
Einfach googeln: Conforama-Lender-Presentation-april.pdf

Da steht echt einiges drin, insbesondere auch zu Zinsen usw. Folgende Abschnitte machen mich aber nachdenklich.

Warrants: Issue of warrants in an amount equal to 49.9%. of the issued share capital of ConforamaHolding SA to the New Money providers, which confer enhanced governance rights by way of certain reserved matters and provide the right for New Money providers to appoint two independent directors to the board of ConforamaHolding. The warrant issuance date is subject to certain milestones, but ultimately 31 December 2019 or in event of a sale before that date

Übersetzung Deepl:
Durchsuchungsbefehle: Ausgabe von Optionsscheinen in Höhe von 49,9% des ausgegebenen Aktienkapitals der ConforamaHolding SA an die Neugeldgeber, die den Neugeldgebern durch bestimmte Vorbehaltsgeschäfte verbesserte Führungsrechte verleihen und den Neugeldgebern das Recht einräumen, zwei unabhängige Direktoren in den Verwaltungsrat der ConforamaHolding zu berufen. Das Datum der Ausgabe des Optionsscheins hängt von bestimmten Meilensteinen ab, jedoch bis zum 31. Dezember 2019 oder im Falle eines Verkaufs vor diesem Datum.

Premium Amount: Call protection of 10 per cent. on any repayments or prepayments for the first 3 years together with interest which may accrue up to the end of year 2. Call protection of 5 per cent. shall apply from year 3 onwards. Call protection shall be 6 per cent. with respect to any disposal of the Iberian business initiated at the request of the majority New Money providers

Prämienbetrag: Call-Schutz von 10 Prozent auf alle Rückzahlungen oder Vorauszahlungen für die ersten 3 Jahre zusammen mit Zinsen, die bis zum Ende des Jahres 2 anfallen können. Der Anrufschutz von 5 Prozent gilt ab dem dritten Jahr. Der Anrufschutz beträgt 6 Prozent im Hinblick auf jede Veräußerung des iberischen Geschäfts, die auf Antrag der Mehrheit der Neugeldgeber eingeleitet wird.

Iberia conversion:New Money providers benefit from a right to credit bid their claim for the share capital of the entities owning the Iberian operations of the Conforama group at fair market value

Iberia-Umwandlung: Neue Geldgeber erhalten das Recht, ihren Anspruch auf das Aktienkapital der Unternehmen, die die iberischen Betriebe der Conforama-Gruppe besitzen, zum Marktwert anzurechnen.

Verstehe ich das richtig:
*die neuen Kreditgeber geben ca. 300 Mio Euro und kriegen fette Zinsen (12% PIK im Jahr)
* sie haben aber auch ein Recht den Kredit in Anteile von Conforama zu wandeln und kriegen dann bis zu Conforama (ca. 50%) (müssen ja nicht komplett alle Optionen wandeln)
* die neuen Geldgeber haben den Verkauf des Ibirischen Geschäftsteils von Conforama eingeleitet
* die neuen Geldgeber haben das Recht, ihre 50% von Conforama auch teilweise dann auf die Ibirischen Einheiten -> könnten also den Verkauf der Iberischen Läden einleiten lassen und dann sagen, wir nehmen diesen komplett, indem wir unsere Wandeloption einsetzen.
* ich weiß ja nicht wie dieser Teil von Conforama läuft, aber hier sieht es für mich so aus als könnte was lukratives da rausgelöst werden von den Kreditgebern.
* da Conforama ein negatives Eigenkapital von ca. 500 Mio. hat, wäre es nicht unbedingt optimal für die Kreditgeber, wenn sie einfach die Wandelung mit 50% mitmachen. Denn selbst bei Umwandelung der 300 Mio wäre das Eigenkapital von Conforama immer noch negativ.

D.h. für mich:
Szenario 1: bei einer Wandelung könnten ähnlich wie bei MF die internen Schulden (1,6 Mrd) wieder aus Conforama rausgezogen  werden-> und z.B. in SEAG direkt eingebracht. -> das hätte nen fetten einmaligen Sondereffekt von ca. -400 Mio. Euro
Nebenrechnung hierfür: Bei 1,6 Mrd Euro internen Schulden ist das Eigenkapital bei -500 Mio Euro von Conforama (siehe Präsi). Wenn die internen Schulden verlagert werden hätte die Einheit dann ein positives Eigenkapital von 1,1 Mrd Euro. Nun kommen die 300 Mio der Geldgeber hinzu, somit also 1,4 Mrd Euro -> 50% davon sind dann 700 Mio. -> 1,6 Mrd Schulden bei der SEAG direkt angebunden und 700 Mio positives Eigenkapital bei Conforama ergibt -900 Mio.
Im Vergl. zu den 500 Mio negatives Eigenkapital vorab -> also 400 Mio Euro negativer Sondereffekt -> also nicht so toll
Szenario 2: Schulden bleiben in Conforama. Eigenkapital ist plötzlich durch die Wandelung nicht mehr bei -500 Mio Euro sondern nur noch bei -200 Mio Euro. Durch die Bilanzierung von nur noch 50% ergibt sich ein negatives Eigenkapital von nur noch 100 Mio. Euro für die Steinhoffgruppe. -> positiver Sondereffekt von 400 Mio Euro. Aber mal ganz ehrlich: welcher Kreditgeber wäre so doof nem fett überschuldeten Tochterunternehmen 300 Mio für 50% zu geben. Das kann ich irgendwie nicht glauben.
Szenario 3: vlt. will man auch nur den Iberischen Anteil als Kreditgeber durch ziehen der Wandeloption und begnügt sich mit den 12% PIK Zinsen bei den restlichen (sagen wir mal 200 Mio vom Kredit)

Vielleicht seh ich das Manöver auch zu negativ. Um Input wäre ich sehr dankbar!

Es ist auch sehr schade, dass man nicht die einzelenen Bereiche mit Ebita und Revnue sieht. Dann könnte man alles besser einordnen.
 

18.07.19 00:18
1

78 Postings, 291 Tage SteiniInvest@NoCap

Danke für's  teilen des Artikels! Sowas nenn ich mal eine Analyse. Sollten die Schätzungen eintreffen, denn wird SH auch das letzte Börsenblättchen und den letzten Kritiker eines besseren belehren. Ich persönlich finde die Schätzungen doch schon ziemlich optimistisch aber alles andere als unrealistisch. 877Mio sind für GJ 2019 durchaus machbar.  

18.07.19 00:33

24 Postings, 68 Tage poordad@NoCapital: Anmerkungen zu deiner Kalkulation.

Hallo NoCapital, find ich ne interessante herangehensweise zur Bewertung.
Bei deiner Berechnung musst du aber folgende Punkte noch bedenken/einige Anmerkungen:

- Ich komm bei Pepkor Afrika auf eine Quote von ca. 8 und nicht 10. (Marktkapitalisierung 3,8 Mrd. Ebitda 2018: 490 Mio -> ca. 8)
- Pepkor Afrika wird zwar voll konsolidiert, gehört aber Steinhoff nur zu 70% -> diese 30% solltest du mMn in deiner Kalkulation nicht einrechnen. -> Pepkor Afrika macht ca. 500 Mio Ebitda -> du kannst hier nur 350 Mio ansetzen.
- ich finde auch die 1400 Mio Euro für das Ebitda recht viel. Wenn ich bei den aktuellen Steigerungen von den einzelnen Tochterunternehmen ausgehe und auch noch eine positive Zunahme vom Ebitda annehme komme ich da trotzdem nicht hin.
Nebenrechnung: Wenn man Matress und Conforama nur noch zur Hälfte bilanziert kommt man auf einen Umsatz 2019 von ca. 12 Mrd. Euro. Bei einem Wachstum von 5%, was deutlich mehr ist wie die bisherigen 3 % ergibt sich nach drei Jahren ein Umsatz von 14 Mrd. Euro. Dann bräuchte man hier ein Ebitda von 10% um deine Zielwerte hinzukriegen (selbst bei vollkonsolidierung von Pepkor Afirka)- diese Quote schafft bisher nur Pepkor Afrika. Selbst Pepkor Europe liegt irgendwo bei 7 bis 8 %.

Ich gehe eher von 1000 Mio. Ebitda im Jahr aus (in 2-3 Jahren), was immer noch sehr ordentlich wäre (ca. 7-8%). Und solange wir ordentliche Kredite bald kriegen darf das Eigenkapital auch negativ sein. So sollte der Laden auf jeden Fall überlebensfähig sein.

Aber eigentlich ist deine Rechnung ja eine Aufstellung für den Verkauf und keine Eigenkapitalberechnung. Ich hoffe doch, dass das in Wirklichkeit nicht mehr so schnell gemacht werden muss für Steinhoff und uns ;)

Gruß poordad


 

18.07.19 01:36

42 Postings, 69 Tage Steini ZeitNoCapital: / guter Bericht

Danke das Du diesen interessanten Bericht gefunden hast. Ok. Man sollte ihn nicht überbewerten. Wenn man sich diesen Bericht durchliest, so wünscht man sich, dass so manches deutsche Börsenblättchen auch mal ähnlich positive Berichte veröffentlicht.  

18.07.19 04:23
34

1040 Postings, 7245 Tage GarionLeute, jetzt hört doch bitte mal damit auf ...

... in euren Analysen davon auszugehen, dass Steinhoff auf 8 Mrd. Schulden 3 Jahre lang jeweils 10% Zinsen zahlen muss. Dieses Szenario wird nicht eintreten!
Ich habe den Eindruck, dass etliche hier so tief in Details stecken, dass sie komplett den Überblick verloren haben, was eigentlich grade abläuft. Daher hier nochmal kurz meine Sicht der Dinge:

1.) Steinhoff stand in den vergangenen Quartalen am Rande einer Insolvenz. Aber wer von euch kann mir die Ursache dafür nennen? Die Ursache war nicht der laufende operative Verlust und schon gar nicht irgendwelche Abschreibungen, weil diese nicht cash-wirksam sind. Steinhoff stand nur deshalb am Rande einer Insolvenz, weil es mit der Manipulation seiner Bilanzen gegen sämtliche Kreditverträge verstoßen hat, die zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Manipulation gültig waren. Damit hatten die Geldgeber ein außerordentliches Kündigungsrecht der Kreditverträge und hätten all die vielen geliehenen Milliarden auf einen Schlag zurückfordern können. Im Grunde genommen hätte Steinhoff also das gesamte Fremdkapital der Passivseite der Bilanz kurzfristig zurückzahlen müssen (Verbindlichkeiten aus LuL mal außen vor gelassen). So ein Szenario überlebt kein Unternehmen dieser Welt, dessen EK-Quote nicht extrem hoch ist. So ein Szenario hätte auch jeden anderen Handelskonzern dieser Welt über Nacht an den Rand der Insolvenz geführt!
2.) Die Situation war also diese: Die Fremdkapitalgeber haben alle ein außerordentliches Kündigungsrecht, können also jeden Moment ihre sämtlichen Darlehen zurückfordern und drohen angesichts des Betrugs auch damit das zu tun. Neue Kreditgeber gibt es nicht, weil niemand weiß, was das Unternehmen eigentlich wert ist, was es verdient und ob es diese Situation überlebt. Was würde ein rational und wirtschaftlich denkender Mensch tun, wenn er in dieser Situation Manager von Steinhoff wäre? Er würde zweigleisig fahren. Er würde einerseits wegen des Mangels an neuen Geldgebern erst einmal versuchen, die alten Geldgeber zu beschwichtigen und sie von der Fälligstellung ihrer Darlehen abzuhalten. Er würde andererseits aber auch den Bilanzbetrug schnellstmöglich aufklären und für maximale Transparenz sorgen, damit ersichtlich ist, was das Unternehmen eigentlich wert ist und was es operativ verdient. Denn das ist notwendig, um neue Kreditgeber anzulocken. Und wenn es dem Manager gelingt, die alten Kreditgeber so lange bei der Stange zu halten, bis er neue Kreditgeber gefunden hat, die die alten Kreditgeber abzulösen bereit sind, dann hat er die Krise gemeistert.

Jetzt übertragen wir das auf Steinhoff: Die alten Kreditgeber (und auch "neue" Hedgefonds, die Bankkredite mit Abschlag aufkaufen sind aus Sicht von Steinhoff alte Kreditgeber, da sie in bestehende Kreditverträge eintreten) werden gehalten, indem die bestehenden Kreditverträge in neue Kreditverträge umgewandelt werden. Denn nur dann entfällt das Sonderkündigungsrecht der Geldgeber aufgrund der Bilanzmanipulation! Einen solchen guten Willen muss man den alten Geldgebern natürlich fürstlich bezahlen! Die Mittel der Wahl hierfür sind für Steinhoff die diversen LUA Fees, das LUA verknüpft mit dem CVA und schließlich dessen PIK-Zinsen. Erst durch die Umsetzung des CVA werden die alten Kreditverträge durch neue Kreditverträge abgelöst, die nicht mehr von einem Tag auf den anderen gekündigt werden dürfen. Außerdem werden Zinszahlungen einstweilen gestundet. Auf diesem Weg ist Steinhoff weit gekommen, aber noch nicht am Ziel. Die Ziellinie ist zwar in Sichtweite, aber noch ist die Mission "Halte die alten Geldgeber bei der Stange" noch nicht abgeschlossen. Das ist erst mit Umsetzung des CVA passiert.
Auch beim Anlocken neuer Geldgeber hat Steinhoff schon einiges geleistet, denn die Fragen, was das Unternehmen eigentlich wert ist und was es verdient, wurden durch die Veröffentlichung korrigierter Bilanzen beantwortet. Die Aufklärung des Bilanzbetrugs gehört auch dazu. Solange die Kuh mit den alten Kreditgebern aber nicht vom Eis ist, also das CVA umgesetzt wurde, werden sich aber noch keine neuen Kreditgeber einfinden. Denn wer will heute Steinhoff eine Milliarde zu vernünftigen Konditionen für die nächsten Jahre leihen, wenn vielleicht doch noch das CVA platzt und Steinhoff liquidiert wird und die grade erst ausgezahlte Milliarde futsch ist? Das macht kein seriöser Geldgeber. Die warten auf den erfolgreichen Abschluss des CVAs.
Und was passiert dann, wenn das CVA endlich mal durch ist, die HV und der Investorentag abgehalten wurden und das Geschäftsjahr 2019 beendet wurde? Spätestens dann, bei Vorlage der Bilanz für das Geschäftsjahr 2018/2019 im Dezember 2019 (und Steinhoff wird sich mMn mit der Bilanzvorlage sehr beeilen!) werden neue Geldgeber dem Konzern Angebote machen. Eine Milliarde für 3 Jahre hier, 500 Millionen für 1 Jahr dort usw. Und das alles zu Zinssätzen, die um die 5% liegen dürften. Und dann wird Steinhoff im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/2020 damit beginnen, alte hochverzinste Schulden durch neue, deutlich besser verzinste Darlehen abzulösen. Das wird die Hauptaufgabe des CFO ab dem Oktober 2019 sein und er wird damit nicht aufhören, bis alle alten hochverzinsten Kredite zu annehmbaren Konditionen umgeschuldet worden sind. Und das kann schneller gehen als hier manche glauben, denn in der aktuellen Niedrigzinsphase (die wohl auch noch weiter anhalten wird) sind 8 Mrd. bei sauberen Zahlen, tragfähigem Geschäftsmodell und erfolgreichen Sanierungs- und Fokussierungsschritten am internationalen Kapitalmarkt durchaus schnell aufzutreiben.
Rechnet also bitte nicht mit diesem 10%-Zinssatz, denn dieses Szenario wird mMn nicht eintreten! Nehmt stattdessen für Kalkulationen, die das nächste und darauf folgende Geschäftsjahre betreffen lieber einen Zinssatz von 5% an. Der wird deutlich näher an der Wahrheit liegen als die 10%.
 

18.07.19 04:47
2

1051 Postings, 614 Tage Klaas KleverDanke Garion !

Sehr anschaulicher Post, den auch Nicht-so-tief-in-der-Materie Drinsteckende (wie ich z.B.) gut verstehen und nachvollziehen können. Das macht auf jeden Fall Mut. Schön, dass Du Dich noch nicht von FB hast "abwerben" lassen (oder zumindest nicht komplett), für mich gehörst Du in die TOP-Foristen-Kategorie wie Dirty , Mysterio und einige andere ! Mach gerne weiter so und lass ab und zu was von Dir lesen ;-)  

18.07.19 06:20
3

10989 Postings, 2468 Tage H731400Griechen Anleihen 1,9% Zinssat 8fach überzeichnet

wer hätte das gedacht vor den Wahlen !!!

https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...testen/24594918.html

Ich rechne bei SH mit maximal 3-4% demnächst.



 

18.07.19 06:35
2

1580 Postings, 954 Tage shatoi@Garion

Das ablösen der derzeitigen Zinsen ist der Dreh- und Angelpunkt. Im wording von SH ist auch stets immer gesagt worden, dass man die derzeitige Zinslast nicht dauerhaft tragen kann( und nicht muss). Du fast in deinem posts dazu nochmal schön zusammen, wie die Dinge liegen. Wenn ich das richtig im Kopf habe, könnte Steinhoff auch für 15% mit Cash FK ablösen. 15% klingt viel, jedoch noch immer besser, als 30% nach 3 Jahren.  
Wenn wir das auf die derzeitigen Aktivitäten auf die massive Basherfront ummünzen wird schnell klar, warum hier jedes 2te Word Schulden ist. Ohne einen Blick ins Detail wirkt dieses Argument natürlich. Auf den zweiten eben nicht mehr.


Bei den Klagen ist es ähnlich. Nicht wenige hatten das Ende von VW prognostiziert. Und was geschah? Trotz Strafe und Klagen hatten die letztes Jahr ein Rekord Jahr.
Der Kurs ist imho hausgemacht. Ohne CVA keine Impulse. Dazu täglich Artikel von BörsenZeitungen, die einem schreiben, man solle die Finger davon lassen. Wenn dem so wäre, warum widmet man dann täglich einen Artikel?
Und locker 20 Accounts( sage bewusst nicht User) die hier quasi minütlich SH ausreden wollen.
Zusammenfassend kann man nur wiederholen, was auf der Hand liegt. Erstmal den August abwarten. Insbesondere der August wird wegweisend sein. Der CEO hat für SH erstmalig ne ad hoc mit einer Erklärung nachgeschoben. Nach dem CVA werden wir wesentlich mehr davon hören, davon darf man ausgehen. Derzeit wird massiv die Unsicherheit ausgespielt, aber der Nebel lichtet sich täglich
Was den Kurs angeht, so handelt der bekanntlich die Zulunft. Wie die aussehen wird, erfahren wir auch im August!  

18.07.19 07:20

143 Postings, 497 Tage kaylieWeil

Mich interessierte wer oder was eigentlich hinter unserem Plattformbetreiber steht, hatte ich hierzu die Zahlen der EQS Group AG (ISIN: DE0005494165) betrachtet. Übrigens ist unsere Plattform zum 01. Juli 19 an wallstreet:online AG veräußert worden.
Ja, weil mich das interessierte habe ich unter anderem den Konzernlagebericht der EQS gelesen. Hier findet sich neben anderem eine auf die nun wohl folgende Diskussion über die Höhe der Zinssätze folgende (DEOL, danke für deinen Beitrag) Information:

Sämtliche Darlehen wurden mit einem fixen Zins zwischen 1,00% und 2,57% abgeschlossen und sehen eine Volltilgung bei Restlaufzeiten von 6 Monaten bis 5 Jahren vor.

Quelle:https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

? Vermögenslage

Wem die Argumentation von DEOL zur Zinshöhe von 5% also nicht passt, der möge bedenken, dass dies immer noch ein Zinssatz ist der im Schnitt um den Faktor 3 höher ist als marktgängig.


 

18.07.19 07:23

143 Postings, 497 Tage kaylieNicht DEOL

Sondern Garion war gemeint, Entschuldigung  

18.07.19 07:31

77 Postings, 1410 Tage boerserAuszug aus SEAG-Berechtigungsschreiben

Vielleicht nicht uninteressant...

Auszug :

" Wir haben sichergestellt, dass unser Kontoinhaber den Clearingsystemen zweite elektronische Anweisungen ohne Stimmrecht übermittelt hat, um sicherzustellen, dass unsere Eurobonds bis zum Datum des Inkrafttretens der Umstrukturierung für den Handel gesperrt sind, sofern der CVA vor dem Datum des Inkrafttretens der Umstrukturierung gemäß endet auf eine der Klauseln 2.2.4, 4.3.3 und 4.8 von Abschnitt 2 ( Bedingungen des CVA ) des CVA, in welchem ​​Fall diese Einschränkung zu dem Zeitpunkt entfällt, an dem der CVA gemäß dieser Klausel endet; "

Quelle: SEAG-Berechtigungsschreiben  

18.07.19 07:51

3912 Postings, 2524 Tage brody1977...

Seeking Alpha- immer wieder sehr seriöse Berichte :-))
Naja, vielleicht hilft es...  

18.07.19 07:55
4

96 Postings, 1457 Tage LOGAN5Stein auf Stein

geht doch Hoch bald:

Seeking Alpha:

Conclusion

The market is not always rational, in fact I do not subscribe to the theory that markets are generally behaving rationally. Value is often in the eye of the beholder as the Steinhoff share price history vividly demonstrates, trading the share price at over €6.00 in August 2016 then crashing it to €0.08c by June 2018.

The sheer volume of information supplied by Steinhoff over the past number of months together with the Management Board’s latest signalling through an outspoken positive message where everything was negative before, clearly indicate that a recovery is underway. The recovery is confirmed in very thorough and conservative financial reporting. Sentiment, however, remains negative and potential value is generally ignored by the market at this stage. The data is not in doubt, Steinhoff’s position is improving. The equity destruction which was perpetrated at Steinhoff is a done deal. The new strategic direction of Steinhoff with an emphasis on Pepkor Europe holds a lot of promise while a relative and tenable stability has been achieved across the group.

The estimated results indicate that EBITDA will increase by around 30% in 2019 full year results for 2018. Further improvements in EBITDA can be reasonably and predictably be expected in 2020 and 2021 of sufficient magnitude to allow Steinhoff to not only carry its debt but to make positive strides in reducing debt. Cash reported held by Steinhoff at 31 March 2019 amounted to €1733m and the sale proceeds from Unitrans should see it pass the €2bn mark giving Steinhoff a material liquidity buffer.

Tick the boxes, Improved Liquidity = Yes, Improved EBITDA = Yes, Improved Operating Profit = Yes, Improved Revenue = Yes, Sustainable Debt = Yes, Financial reporting up to date = Yes & Conservative Responsible Management = Yes. (Before: Liquidity crises, debt crises, reporting crises, income doubt, management crises & survival crises).

“There is much to do but we have a plan and a belief in the ability of this business and its people to deliver it.” Message from the Management Board, Half Year Report 31 March 2019, p6.

Disclosure: I am/we are long SNHFF. I wrote this article myself, and it expresses my own opinions. I am not receiving compensation for it (other than from Seeking Alpha). I have no business relationship with any company whose stock is mentioned in this article.

Editor's Note: This article covers one or more microcap stocks. Please be aware of the risks associated with these stocks.  

18.07.19 08:10
1

605 Postings, 790 Tage gewinnnichtverlust@Garion

Für investierte aber nicht alles verstehende Aktionäre von Steinhoff (so wie ich eben) eine Wohltat so eine einfach geschriebene Analyse zu lesen.

Für mich ist Dein Beitrag schon in der Früh das Highlight des Tages.

Danke vielmals dafür.  

18.07.19 08:13
1

13 Postings, 28 Tage BCoolTrendwende?

Stimmungslage dreht ins Positive?  

18.07.19 08:37

2040 Postings, 575 Tage Manro123seeking alpha geht von

momentan 0,71? aus. Das ist nur der Buchwert wenn ich dss richtig gelesen habe. SH hat riesen potential deswegen sind wir doch alle hier ;)  

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