Albireo neuer big player im Pharma-Milliardenmarkt

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neuester Beitrag: 21.04.21 07:14
eröffnet am: 04.11.16 08:15 von: RoStock Anzahl Beiträge: 7359
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1260 Postings, 3015 Tage RoStockAlbireo neuer big player im Pharma-Milliardenmarkt

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13.04.21 13:23
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1110 Postings, 2073 Tage Glatzenkogeltolle Zusammenfassung Clondike

wie immer, sehr fundiert. Danke dafür!

Die Aussagen zu Elobixibat im Q10 kenne ich. Aber über den weiteren Fahrplan mit diesem Asset lassen sie einem wirklich im Ungewissen. Man könnte es auch so interpretieren, dass sie eine Verpartnerung AKTUELL nicht planen (....weil man die NASH Studie von EA Pharma abwarten möchte....).
Das man keine Phase 3 in chronic constipation selbst finanzieren möchte, halte ich für richtig. Die Konzentration auf das "backbone of the company" Odevixibat macht in diesem Stadium der Unternehmensgeschichte wirklich Sinn.
Aber wie schätzt Du es ein? Warten sie lediglich die NASH Studie von EA Pharma ab um danach möglicherweise eine Verpartnerung anzustreben und die zulassungsrelevanten Phase 3 Studien in chronic constipation zu finanzieren?
Oder haben sie anderes mit dem Wirkstoff im Sinn?
Ich glaube jedenfalls nicht, dass sie Zweifel an der Sicherheit und der Wirksamkeit (ausgenommen als stand alone Therapie in NASH) haben. Die bisherigen Studien weisen ein hervorragendes Sicherheitsprofil und eine Wirksamkeit in chronisches Verstopfung als auch in der Reduzierung des schlechten Cholesterols auf.
Ich habe hinsichtlich Elobixibat bereits 2 mal das Unternehmen kontaktiert und keine Rückmeldung erhalten. Meine Fragen habe ich dabei bewusst sehr weit und diplomatisch gefasst. Aber scheinbar haben die Mitarbeiter im Investor Relations Auskunftsverbot in dieser Sache.

Deine Einschätzungen teile ich uneingeschränkt! Insbesondere zur Gesamtgemengelage, Mirum und zu den Dividenden.
Auch hinsichtlich DingDong. Grundsätzlich spielt es keine Rolle, wer wem beipflichtet oder wer welche Auffassung hat und damit Recht/Unrecht behält. Der Austausch dient doch letztlich dazu, seinen eigene DD und den Investment Case fortlaufend zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen.
Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass ich meinen eigenen Informationsstand über ein Investment dadurch erweitere, in dem ich die Dinge schriftlich darlege. Das führt unweigerlich dazu, dass man die ein oder andere Aussage zunächst nochmals eruiert (so sollte es zumindest sein) und in diesem Kontext oft auch einen tieferen Blick oder gar eine andere Einschätzung zu einzelnen Parametern erhält. Insofern hat man doch immer selbst auch etwas davon, sich einzubringen.
Am aller wertvollsten ist es, wenn man einen bestimmten Punkt (warum auch immer) falsch eingeschätzt hat und in diesem Thread eines besseren belehrt wird. Denn ich habe lieber Unrecht, als das ich Geld verliere oder mir ein Investment schöner rede, als es womöglich ist.  
Ding Dong hat an der ein oder anderen Stelle vielleicht auch Dinge zusammengetragen, wo er auf Antworten gewartet/gehofft hat und dabei das Know-How hier überschätzt hat. Insbesondere die letzten sehr umfassenden Links zu der Patentsituation lassen sich m.E. nur mit sehr tiefer Kenntnis der Materie einsortieren. Ich bin jedenfalls kein Patentanwalt und kann dazu auch leider nicht viel beitragen.
Aber man kann sicherlich monieren, dass hier täglich an die 1.000 Aufrufe erfolgen, aber sich davon nur sehr wenige User aktiv einbringen.  

13.04.21 17:46
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1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtlezu den Divis

es ist nicht so, dass ich krammpfhaft Divis sehen muss. Im Gegenteil, ich bin auch ein Freund von Buffett, der bei Berkshire alles einsammelt und weiter investiert. Im Zweifel kann er das eben besser als ich. Es ist nur so, dass ich für Albireo deutlich mehr Einnahmen sehe als sie selbst sinnvoll verballern könnten. Die Sicherheitsreserve war ja absolut sinnvoll, als die Forschung noch nicht in trockenen Tüchern war. Aber sobald das Produkt am Markt ist, hat man doch Einnahmen, die die laufenden Kosten locker decken. Letztlich das dreifache + ROW davon was man zur Zeit verbraucht. Also selbst wenn man die weitere Forschung erheblich ausweitet wird da mehr reinkommen als man ausgeben kann. Und an der Stelle kommt einfach der Punkt, dass eine AG die Kohle nicht einfach auf einen Stapel zu legen hat. Auf dem Stapel liegt mit 200 Mio plus dem Voucher ja auch schon genug für gut und gerne zwei weitere Jahre, obwohl man bald die erheblichen Einnahmen haben wird. Und dann muss das Geld eben auf die eine oder andere Weise ausgeschüttet werden.

Und mit de ranstehenden Zulassung ist man dann auch in Elobixibat zu defensiv. Die P3 in Constipation könnte längst ein gutes halbes Jahr laufen. Wenn es doch noch in Nash zündet, also den Jackpot sprengt, dann kann man über die paar Taler für die P3 in Constipation nur lachen. Aber wenn nicht, dann hat man wieder Zeit vertrödelt, in der Patente ablaufen und in der man hätte Geld verdienen können. Letztlich liegt das Geld gerade auf der faulen Haut und arbeitet nicht. Nicht arbeiten ist kein gutes Management.

Zur Verarbeitung b.zw. Verpartnerung muss man halt gucken in welchem Feld man sich bewegt. ich beobachte noch Arrowhead, die verpartnern ganz aggressiv und holen sich richtig viel Kohle ran. Die arbeiten in einem ganzen dutzend verschiedenen Indikationen, davon ist erst eine in P3 und von der wird man AFAIK ausser einem Bonus nichts mehr an Kohle sehen. Der ganze Rest ist P2 und drunter. Aber die arbeiten an einer Metasache (m-RNA), die haben unendlich viele Dinge zu tun. Daher gehen die auf möglichst großes Wachstum. Dafür das die möglichst schnell groß werden, verschenken die gerne den Ertrag der ersten 3 bis 5 Krachermedikamente. Da kommen nämlich noch zig andere hinterher.
Albireo ist dagegen in einem sehr engen Spezialgebiet unterwegs. Hier muss man aufpassen, das man aus seinem kleinen Acker möglichst viel Ertrag rauszieht, da liegt einem jeder Partner nur auf der Tasche. Bzw. man muss sehr genau Kosten und Nutzen abwägen.
Letztlich machen beide das für ihre Situation ideale, obwohl es das komplett gegensätzliche ist.  

14.04.21 09:54
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14 Postings, 185 Tage Clondike191Sehr gute Beiträge von euch beiden

Leider ergeht es mir in Bezug zu Elobixibat wie dir, ich bin da vollkommen planlos.
Folgt man deiner Auffassung, sollte sich der Abschnitt im Q10 nach den Japan Nash Daten ändern, da dann eben Klarheit herrscht. Allgemein gesprochen sollte eine Phase 3 Studie relativ schnell und einfach durchzuführen sein (Zeitrahmen ca. 1 Jahr bei 26 Wochen Behandlung).
Für Albireo macht es eben wenig Sinn, die Studie selbst durchzuführen, selbst wenn Elobixibat sicher eine Zulassung bekommen sollte. Zuerst einmal sind die Kosten der Studie zu beachten, nach Zulassung müssen die Kosten für die Kommerzialisierung einberechnet werden (hier reichen keine 10 Sales rep aus).

Deswegen denke ich: Bei negativen NASH Daten wird Elobixibat nur weiter entwickelt, sollte ein Partner gefunden werden. Bei positiven Daten wird EA Pharma sicher weiter forschen und die Rechte von Elobixibat in der Indikation NASH bekommen wollen (bisher nicht Bestandteil des Vertrags). Was Albireo dann macht, ist schwer abzuschätzen. An sich sind sie ja der Meinung, insgesamt eben bessere Produkte in der Pipeline zur Behandlung von NASH zu haben.

Was man natürlich ebenso im Hinterkopf behalten sollte sind die Patentlaufzeiten. Ohne Patente bringt das Medikament eben wenig. Für Elobixibat läuft das Patent für die Behandlungsmethode bis 2024. Zwar wurden weitere Patente eingereicht (beispielsweise auf eine weitere Modifizierung von Elobixibat, dieses Patent läuft bis 2035 und auf den Herstellungsprozess bis 2039), aber in ihrem Schutz sind diese weiteren Patente natürlich nicht so stark wie das ursprüngliche Patent. Das Patent um mit Elobixibat NASH zu behandeln läuft bis 2031.  

14.04.21 14:15
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1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtleElobixibat

müsste man fertig entwickeln und dann mehr oder weniger komplett verkaufen. Für mehrere Milliarden Dollar! Letztlich war das ja vor vier Jahren das Thema, deshalb stand der Kurs damals schon da, wo er jetzt noch rumdümpelt.

Das Problem ist die Laufzeit. Wenn man da jetzt 2,5 Jahre dran herumforscht und zulassen läßt und das Patent in 3,5 Jahren ausläuft lohnt das einfach nicht. Selbst wenn man seinen Prime Voucher dafür verbraten würde.

also entweder man kann das Patent modifizieren oder der Rechtstreit hat das Produkt getötet. ch denke mal, wenn de reines Tages durch ist, wird man nicht mal Schadensersatz fordern können, obwohl einem locker 5 bis 8 Milliarden durch die Lappen gegangen sind. Zum kotzen!  

15.04.21 07:20

1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtleverdammt noch mal

dieses rumgeeier!
Dann macht halt euren doofen Gapclose und dann weiter im Text!
Nerv!  

16.04.21 08:47
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1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtleRecherche

da wir schon wieder einen Insiderverkauf hatten, worauf sich die Bären wie üblich ausgetobt haben, habe ich jetzt mal recherchiert:

Man muss schon sagen, das Board tradet für meinen Geschmack viel zu viel. zumal jeder Verkauf durch die Foren getrieben wird. Dem Marketmaker hilft das sicherlich beim Kurs unten halten. Da ist in einem Tweet von "very low conviction" die Rede -wegen lausigen 92 Shares! Ich wäre daher dringend dafür, das Board würde das mal lassen. Wir hatten in den letzten drei Monaten 15 Verkäufe, also grob jede Woche einen - Katastrophe!

Aber wir hatten auch 11 Käufe und wider ewarten verhökert das Board eben doch nicht seine Anteile, sondern kauft dazu:
Verkauft wurden 65.308 Aktien, gekauft 166.160 - macht Netto 100.852 mehr Aktien beim Vorstand.

Auf Zwölf Monate ist das Bild sogar noch deutlicher:
34 Verkäufe von insgesamt 121.450 AKtien stehen 20 Käufe entgegen - das waren aber insgesasmt 609.660 Stück - Netto ein Plus von 488.210!

Das Board ist also ganz deutlich von seiner Arbeit ziemlich überzeugt!

Darin enthalten sind wie ich das sehe zwar auch die knapp 100k Aktien, die man sich als Bonus gegönnt hat, trotzdem hat das Board insgesamt noch ca. 400K Aktien aktiv dazu gekauft. und auch vorher werden die Member ja schon ein paar Aktien besessen haben. Diese grob 400K entsprechen ja 2,5 % der Gesamtanteile. Wenn das Board also bei der Berechnung des Freefloats nicht berücksichtigt wird, wird es für die Shorties nochmal enger ihre verteilten Stücke zurück zu holen.

Als Quelle habe ich Marketwatch verwendet. Zur Short- und Insti-Prozenten habe ich da leider nichts gefunden. Hat da jemand aktuelle Zahlen?

 

16.04.21 10:46

258 Postings, 1575 Tage EdikaDa habe ich leider nichts.

Aber Weiß jemand wann der Stichtag für die Japan Studier ist?  

16.04.21 11:07

250 Postings, 2601 Tage Fuchs96Wallstreet online

Bei WO sprach jemand von über 11% short. Leider war keine Quelle angefügt. Sollte diese Quote stimmen, wäre sie meiner Meinung nach extrem hoch und kann eigentlich nur als Absicherung der Instis verstanden werden.  

16.04.21 12:46

1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtleweitere Recherche

Google hat mir verraten, das zum 31.03. tatsächich 2.100.000 Aktien geshortet waren, das sind die 11%. Die updaten alle 2 Wochen, müsstne also bald neue Zahlen kommen. Die Quote ist jedenfalls im letzten jahr ganz schön hoch gegangen, von 500k auf 2,1 Mio geshortet, jetzt vermutlich nochmal mehr. Vermutlich hedgen die Instis damit ihre Anteile, was auch immer das bringen soll...

Ich hoffe jedenfalls mal schwer, dass sich das mit einem gewaltigen Kanll lösen wird.

Die Untersuchung zu Nash von Esei (?) hat sich allerdings bis Oktober verzögert. Im entsprechenden Forum wurde spekuliert, dass das Taktik wäre. Schade drum, aber mir gerade eher egal. ich will den Squeeze!  

18.04.21 19:02

1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtleich schon wieder

meinen die das eigentlich ernst mit einem 14K Filing, das die Möglichkeit gibt auf 60 Mio Aktien zu erweitern?
Was für ein katastrophales Signal, was wollen die denn mit nochmal 40 Mio mal 40 Dollar oder was auch immer? Das wären gute 1,5 Milliarden!
Die kriegt man doch in 5 Jahren nicht verforscht,die liegen dann bei 300 anderen Mio auf dem Stapel, mit denne man jetzt schon nicht weiß wohin.
Natürlich behält man sich die Option, einen gewissen Satz Aktien auszugeben um Notsituationen vorzubeugen. Dafür würden aber 5 Mio aktien üppigst ausreichen. Selbst 500K Aktien wüden reichen, wenn man den Kurs nicht so verrotten lassen würde. Albo muss doch nur seinen Verkauf ans laufen kriegen und ist kernsaniert. Die brauchen eher ein Rückkaufprogramm als weiteres Geld.

Man hat das Gefühl, die Kleinanleger sollen jetzt wirklich mit aller Gewalt rausgeschüttelt werden. Sobald die Kleinen endlich geschmissen haben wird die Kohle der ganzen KEs direkt als Sonderdividende zurückerstattet, oder wie?

Man kann da als Kleinanleger immer nichts machen, aber ich empfinde das langsam schon als kriminell! Eine AG hat die Aufgabe und Pflicht den Wert den Unternehmens zu mehren. Ständige Insiderverkäufe und Sonderemittierungen für Boardmember sowie das androhen einer völlig unnötigen KE in dieser Größenordnung sind das genaue Gegenteil davon! Ich könnte kotzen wenn ich sowas lese!  

19.04.21 11:27
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1110 Postings, 2073 Tage Glatzenkogelhier werden doch

nur Rahmenbedingungen geschaffen, die womöglich niemals zum tragen kommen. Diese Maßnahme ist in der Branche eigentlich auch nicht ungewöhnlich.  
Aus dem Filing geht ja auch hervor, dass Cooper über eine halbe Millionen Aktien an Albo hält. Meinst Du, der wird sich selbst massiv verwässern? Die letzten KE´s waren immer sauber und fair. Ich mache mir da keine Sorgen.
Es ist doch immer das gleiche in so vielen Threads zu diversen Titeln.....ständig ist irgendwas im Busch, die Kleinaktionäre sollen rausgeekelt werden, andere Spekulationen/Verschwörungstheorien etc. Dabei ist es eigentlich einfach: entweder man ist überzeugt investiert, oder eben nicht. Investiert zu sein und zu bleiben, dabei jedoch der Meinung zu sein, dass man über den Tisch gezogen wird und das Management seinen Job nicht gut macht, ist irgendwo widersprüchlich und bei der Menge an interessanten Investmentmöglichkeiten auch nicht notwendig.
Ich denke, deine überaus kritische Haltung ist Deiner mangelnden Geduld geschuldet. (Mehrmals) täglich der Blick auf den Kurs und dann noch der Vergleich mit irgendwelchen anderen Titeln, die in der Zwischenzeit besser gelaufen sind wo man stattdessen hätte investiert sein können....der Rasen vom Nachbarn ist halt immer grüner, als der eigene......
Wenn wir Ende des Jahres deutlich höher stehen, werden diese Diskussionen auch der Vergangenheit angehören. Dann wird sowas erst gar nicht mehr problematisiert. Denn steigt der Kurs, ist immer alles total super. Auch das lässt sich immer wieder beobachten.
Man kann den aktuellen Kurs auch als Chance begreifen, wenn man noch im Cash ist. Ist immer alles Ansichtssache. In den USA stocken Kleinaktionäre allen Anschein nach täglich auf, anstatt zu schmeißen. Auf dem aktuellen Niveau ist das ein phantastisches Chance/Risiko Verhältnis. Und darum geht es letztlich doch immer.  

19.04.21 14:25

1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtlemangelnde Geduld?

ich gedulde mich seit nunmehr viereinhalb Jahren. Das Elo so abschmiert werfe nichtmal dem Management vor, das ist vermutlich in der Kategorie Shit happens zu verbuchen. ABER: wäre das nicht so kacke gelaufen, wären wir längst deutlich im Milliardenbereich!

Die Produkte sind super, aber ein paar wichtige Dinge werden einfach verkackt, kann man nicht anders sagen. Wie gesagt, eine KE hält sich jede AG vor, aber der Rahmen sollte stimmmen. Und das ist deutlich nicht gegeben. Eine Verdreifachung ist grundsätzlich und immer viel zu viel, 50% ist doch schon für den Fall das beim BVB der Mannschaftsflieger abstürzt ausreichend. Aber hier ist man kurz davor im Geld zu schwimmen, da geht sowas einfach nicht. Ebenso wie sich die ständigen Insiderverkäufe nicht gehören. Das ist ganz schlechter Stil, zumal in der Häufigkeit.

Will das Management jetzt den Gapclose von oben herbeiführen, oder was sollen die Aktionen in letzter Zeit bewirken?

Man kann die Aktionäre nicht über zig Jahre nur als Melkvieh mißbrauchen. Es ist deutlich an der Zeit mal zu pushen und nicht mehr nur zu drücken. Ich würde meine AG nicht so zusammenshorten lassen. Gerade wenn man von KEs redet, da muss man doch für die Anteile auch Geld sehen wollen. Das geht aber nicht vernünftig, wenn man schon graben muss um den Kurs zu finden, weil der so tief steht. Statt so eine dämliche KE Meldung anzusetzen, wäre die Androhung eines ARP ein wunderbares Signal der Stärke gewesen, die ja da ist. Einen schönen Shortsqueeze einleiten und dann wissen die Bären auch, dass sie wo anders spielen gehen sollen. Und der Kurs steht dann so, das bei einer KE auch ein paar Taler bei rumkommen. Und Voila, man bekommt die selbe Summe für 50% KE, für die jetzt 200% angesetzt sind. Was auch immer man mit der Kohle veranstalten will.

Wenn man sowas androht, dann gibt man eine Konferenz und erklärt sich vernünftig. "Die KE ist nicht akut angedacht, es handelt sich lediglich um eine Notfallvorsorge. Das Management ist selbst stark in die Aktie involviert und hat keinerlei Interesse an einer unnötigen Verwässerung!" Das war doch jetzt nicht so schwer!

Nur den Zettel reinreichen und Tschüß ist viel zu wenig. Das macht man so einfach nicht!  

19.04.21 14:45
1

362 Postings, 1293 Tage Graf Zahl83Melkvieh?

Ich möchte deinen Blutdruck wirklich nicht unnötig belasten, gerade weil deine Beiträge - wenn du nicht gerade erkennbar ungeduldig bist - sich schon oft lohnen zu lesen. Aber Albireo hat bei der Quote an Instis uns Kleinaktionäre (Melkvieh), überhaupt nicht nötig. Wir existieren für deren Management doch gar nicht, in Anbetracht der Mehrheitsverhältnisse. Ich meine das völlig wertfrei. Die Firma scheint einen langfristigen Plan zu haben und bisher wirkt es auf mich, als wüssten sie was sie tun. Natürlich wäre es toll, wenn der Kurs dieses Jahr schon dreistellig wäre. Aber wenn ich am Ende ein paar Hunderttausend Euro Gewinn habe, ist es mir egal ob dieses Jahr oder erst 2023.

Ja, das Geld ist gebunden und würde kurzfristig wohl überall mehr verdienen, werden, als hier. Ob das Mittel bis langfristig auch so ist, wird man sehen. Ich meine nein. Das hier ist halt leider keine Rakete, eher ein schwerfälliger Güterzug. :D aber das wird schon.  

19.04.21 15:24

1110 Postings, 2073 Tage Glatzenkogelich will Dir auch

wirklich nicht zu nahe treten, turtle. Aber zu behaupten, man macht eine KE, die man nicht braucht, nur um Kleinaktionäre rauszuschütteln und im Anschluss dies in Form von Dividenden an die verbliebenden Aktionäre wieder auszukehren, sind m.E. böse Unterstellungen, die nicht gerechtfertigt sind. Das sind Verschwörungstheorien.
Eine KE wurde auch nicht angedroht. M.E. ist das übliches Business und daher auch nicht weiter erklärungsbedürftig. Ganz im Gegenteil: das Management würde sich m.E. sogar haftbar machen, wenn sie diese Maßnahme nicht vornehmen würden. Wie gesagt, für mich ist  absolut üblich und Pro-Forma. Ich gehe nicht von einer KE aus. und wenn doch, dann nicht Konditionen, bei denen ich Bauchschmerzen haben werde.
So Leute wie Edelmann von Perceptive (mit denen sitzen wir diesbezüglich im selben Boot) verstehen ihr Geschäft. Meinst Du, die lassen sich hier veräppeln? An Deinen Behauptungen ist nichts dran. Und programmierbare Renditen gibt es an der Börse leider nicht.
Vielleicht muss man sich einfach eingestehen, dass man zu früh eingestiegen ist und den Wert bei unzähligen Trading Möglichkeiten nicht einfach auch einmal getradet hat. Diese Erkenntnis habe ich jedenfalls für mich gewonnen. Dann muss man auch nicht die Schuld bei anderen oder dem Unternehmen suchen, dass stets seinen Job gemacht hat.
Die "Insiderverkäufe" sind der Höhe nach ein Witz und steuerlich bedingt. Das wurde auch erklärt.
Hinsichtlich Elobixibat fehlen uns die maßgeblichen Informationen, um zu einer abschließenden Bewertung zu kommen. Die hat allen Anschein nach nur das Management. Dieses Asset beschäftigt mich auch, wenngleich ich wegen Odevixibat eingestiegen bin. Auch vor 4 Jahren war der weitere Ausgang um Elobixibat sehr sehr vage.
Ich bin auch nicht glücklich über den Kurs. Hätte vor 3 Jahren nicht gedacht, das wir heute hier stehen. Aber eigentlich ist es auch egal. Denn ich will das Unternehmen beim Ausrollen der Pipeline mehr oder weniger stark investiert begleiten. Durch die Einnahmen ergeben sich (in Zukunft!) neue Bewertungsszenarien. An denen wird der Markt m.E. nicht vorbeikommen. Aktuell fliegt Albo weit unter dem Radar. Mich interessiert daher die Börenkapitalisierung in 3-4 Jahren. Ob da heute 10,30 oder 70 USD stehen ist daher eigentlich auch nicht relevant.



 

19.04.21 17:48

1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtlenee!

das mag man Verschwörungstheorie nennen, ich sage, dass dieses Verhalten gerade ermöglicht wird. Und da müssen die Alarmglocken angehen. Warum jetzt so eine Scheißaktion, trotz Cashberg? und vor allem warum so verdammt viel? Bessere Verhaltensweisen den Aktionären gegenüber habe ich aufgezeigt. Und dieses "besser" ist leider das genaue Gegenteil von dem was hier passiert. Selbst wenn es nicht passiert, die Drohkulisse ist da. Denn das von dir sogenannte "offenhalten von Möglichkeiten" wäre mit einer KE auf 25 Mio üppigst möglich gewesen, dafür braucht man keine 60 Mio!

Die absolute Höhe der Insiderverkäufe ist auch irrelevant, guck es dir doch alleine hier im Forum an: es ist ein ständiges Thema, dass wieder ein Boardmember Aktien verkauft hat. Alle arschlang muss man wieder nachsehen, was wie wo da passiert ist. Das passiert bei anderen Aktien in Jahren nicht. Und niemand muss aus steuerlichen Gründen Aktien verkaufen, sowas existiert nicht. Und wen es nur die 92 vom letzten Mal sind, man lädt damit jedes einzelne mal die Bären ein "very low confidence" dranzuschreiben. Und das machen die dann auch. Das ist ein ständiger Fluß an schlechten News. Aus Faulheit und aus Mangel an Überzeugung, dass es sinnvoll wäre noch etwas Geld aus dem jetzt in die Zukunft zu investieren. Den anscheinend ist die Zukunft, für die man sich Aktien hat schenken lassen doch noch eine ganze Weile entfernt. Sosnt würde man doch nicht für diese Witzkurse wirklich seine Papiere hergeben, mitten in die Shortattacke hinein!

Dann zum traden, das läßt sich ex post ja toll sagen, ex ante gab es aber leider keinen wirklich geeigneten Moment, weil wir permanent total unterbewertet sind. Traden kann man Gewinne, die haben wir hier aber nicht. Man kann auch Muster traden, aber wir haben hier bald 5 Jahre grausamen Stillstand. An diesem einen Tag ging es Intraday hoch, das wurde aber direkt wieder gefressen, bevor ein wirklich interessantes Niveau erreicht wurde. Sonst war durchgehend garnix!

Und wir sitzen auch nicht im selben Boot wie die Instis. Der Wrainwright ist im Kurzwahlverzeichnis von Cooper (ja, so herum!), du und ich bekommen nicht einmal nette Anfragen beantwortet. Rate mal ob Wainwright bescheid weiß was mit Elo los ist und seit wann er das wusste. Rate mal ob der Wainwright zu einer KE gefragt wird ob er die möchte und rate mal ob der Wainwright Nutznießer der KE und Rückkauf Masche wäre.

Und als letztes hat dieser Frust auch wenig damit zu tun, dass man anderswo hätte mehr verdienen können. Das geht immer. Das Problem ist, dass man praktisch überall anders mehr verdient hätte. Wir hatten hier jahrelang inhaltlich nur sehr gute News (abgesehen von Elo) und der Kurs hat was gemacht? - nix! Er ging kurz mal hoch aber diesen Anstieg hat man sich komplett in die Firma reingelutscht - völlig ohne Not, das Geld liegt jetzt ungenutzt rum. Man könnte trotz genug guter Neuigkeiten die Aktien, die man zu 40 Dollar verkauft hat zu 33 wieder zurück kaufen. Aber nicht mal das tut man! Man sitzt nur da, spielt Erklärbar auf Konferenzen, wo man den immer gleichen Leuten die immer gleiche Story erzählt und forscht vor sich hin. Effizient ist das offensichtlich nicht, sonst wären wir bei dreistelligen Kursen.

Es ist ja schön das man fürs Image von den armen Kindenr erzählt, denen man helfen will. Aber im Büro muss es um genau eine Sache gehen - Shareholder Value! Das macht den guten CEO aus und genau das haben wir nicht. Wir haben einen Grüßaugust, der auf meinem Geld herum sitzt!
Und das geht jetzt nicht mehr. Nächstes Jahr müssen deutlich dreistellige Millionenumsätze her und entsprechend vorher schon ein klarer Plan, was man mit dem Cashberg anzustellen gedenkt. Alles andere ist einfach nur grottenschlechtes Management!

Dieses Jahr ist Zulassung und Versicherungsdeals zu machen, der Voucher zu verkaufen und der Cashberg abzuschmelzen.
Nächstes Jahr sind schwarze Zahlen und eine deutliche Ausweitung der Forschung vorzuweisen.

Wir Aktionäre warten darauf. Schon viel zu lange aber bestimmt nicht mehr bis zum Sankt Nimmerleinstag!  

19.04.21 21:17
1

1110 Postings, 2073 Tage Glatzenkogelkeine Ahnung

was Du mit Wainwright meinst bzw. scheinbar der Auffassung bist, das sei ein institutioneller Anleger von Albo. Wainwright hat Albo lediglich gecovert. Hast Du mal eine Quelle, wie hoch denn deren Beteiligung an Albo sein soll?

Hier die Basics zur Erhöhung der Common Shares. Wie gesagt, ist m.E. absolut üblich (habe ich schon bei vielen Werten gehabt, ohne das tatsächlich die Aktien auch verkauft wurden) und kann z.B. auch dazu dienen, eine feindliche Übernahme abzuwenden. Das ist  eine reine Vorsichtsmaßnahme des Managements. Macht man dies nicht, ist man im Worst Case handlungsunfähig und als CEO schnell haftbar. Der wäre schon ein gröberer Bock.

https://www.investopedia.com/articles/basics/03/030703.asp

Ich habe keinen Anlass anzunehmen, dass hier ein KE ansteht!!!

Ich verstehe ehrlich gesagt (schon länger) nicht mehr, weshalb Du bei Albo noch investiert bist. Man kann immer anderer Meinung sein und es ist ja durchaus möglich, dass ich hier in eine Value Trap geraten bin und sie nicht sehe. Ich weiß nur eines: hätte ich Deine Meinung zu Albo, wäre ich hier schon längst über alle Berge. Eigentlich widersprichts Du Dir doch selbst.
 

19.04.21 22:18
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1110 Postings, 2073 Tage Glatzenkogelfyi

The board of directors believes it to be in our best interest to have sufficient additional authorized but
unissued shares of common stock available in order to provide flexibility for corporate action in the future. Management believes that the availability of additional authorized shares for issuance from time to time in the board of directors? discretion is desirable in order to avoid repeated separate amendments to our restated certificate of incorporation, and the delay and expense incurred in holding special meetings of the stockholders to approve such amendments. We currently have no specific understandings, arrangements or agreements with respect to any future acquisitions that would require us to issue a material amount of new shares of our common stock. However, our board of directors believes that the currently available unissued shares do not provide sufficient flexibility for corporate action in the future.

a66ab1dd-d761-4f56-a5fc-38b04083031c (albireopharma.com)

 

20.04.21 08:23

1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtleganz einfach

man hat hier eine sehr gute Pipeline, man muss sich jetzt nur endlich mal mit dem Geld verdienen beschäftigen und nicht mehr mit der brotlosen Kunst.

Ich gehe schwer davon aus, dass die Produkte Ihren Weg finden werden. Ich hoffe mal, das das Management den Kindergarten möglichst bald einstellt und endlich positive Dinge passieren. Die Milliarde aufs Ende des Jahrzehnts verschieben wie ein ewiger Student, der sich von Mutti Aktionär aushalten lässt, ist die Befürchtung, die ich nun mal habe. Die ist von Cooper so angesagt und das ist viel zu spät!

Da hilft auch ein copy pasteter Standardtext nichts. Eine KE erlauben wollen ist immer eine Bad News und in dem Ausmaß eben auch eine sehr große.

Man stelle sich einfach mal vor, wo wir sein könnten, wenn das Management nicht vom Ende des Jahrzehnts faseln würde, sondern mal das real mögliche beschreibt:

21: Voucher verkaufen und anfangen den Cashberg abzuschmelzen -> 5 Dollar Dividende (wobei das den Cashberg so kaum angeifen sollte)
22: 400 Mio Umsatz plus signing Fees + Elo Verkauf -> 10 Dollar Dividende (Das sind ja kaum 200 Mio, auch das sollte den Cashberg kaum angreifen)
23: zweite Indikation zulassen, Voucher verkaufen -> 10+X Dollar Dividende
24: dritte indikation zulassen, Voucher verkaufen, die zweite verdient Geld -> 20 Dollar Dividende
ab 25: Die neuen Sachen gehen in P3, Odevixibat pumpt voll durch -> 25+X Dollar Dividende
30: locker 50 Dollar Dividende

Mit der Ansage wären wir vermutlich jetzt schon fast dreistellig. Davon haben wir durch die ultradefensiven Ansagen ein schlappes Drittel!
Die Ansage ist natürlich abhängig davon, das die Zulassungen kommen, aber das sollte ja nicht das Problem sein. Wenn sich gravierendes zum negativen hin verändert geht die Prognose natürlich entsprechend runter. Aber dieses positive Bild fehlt völlig. Wir haben nur "wir können zum Ende der Dekade nicht mehr verhindern einen Milliarde Umsatz zu machen und gucken mal, wie wir das ganze Geld verplempert kriegen!" Das ist doch das Worst Case Szenario, wenn man den Weltuntergang mal ausklammert. Warum kommt man nur damit um de Ecke. Es wäre doch völlig legitim ein defensives, ein offensives und ein mittleres Szenario zu skizzieren. Man könnte auch sagen, das wäre nötig, wenn man sich ein Minimum um seinen Kurs bemüht. Wennichs chon eine dolle Konferenz einberufe, die ich "Road to a Billion" nenne...  

20.04.21 08:27

1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtlewas angenehmeres

der Shortfloat ist auf 13,1% hoch und die Insider Ownership von 0,8 auf 0,9%. Laut Czarbets auf Stocktwits.

Das ist echt herber Angriff, der hier läuft. Mögen sie sich bei früherer Zulassung ein richtig blutige Nase holen!
Das die Zulassung früher als zum 20.07. kommt rechne ich mal ein, da ist ja die Fragerunde mit eingeplant, die man mangels Fragen ausgelassen hat.  

20.04.21 10:05
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362 Postings, 1293 Tage Graf Zahl83Hat

hier irgendwer Erfahrungswerte wie viel früher die FDA in anderen Fällen bereits das Ergebnis verkündet hat, als ursprünglich terminiert? Ich rechne ab Juni an. Morgen wäre aber auch ok.

Die Idee einer Dividende, so traumhaft sie auch wäre, würde ich ehrlich gesagt wirklich vergessen oder in ferne Zukunft verschieben. Die Firma wird eher ihre Pipeline vergrößern und mehr forschen, als Geld auszuschütten. Das ist hier ja jetzt nicht J&J, Pfizer, etc. Es ist immer noch ein Startup. Lass die doch erst mal mit Odevixibat in allen Indikationen auf dem Markt kommen.

Ab nächsten Jahr werden sie - wenn alles gut geht - zunehmen mehr Geld haben. Das dürfte auch am Aktienkurs nicht vorbei gehen.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, das etliche genervt sind und nach der Zulassung mitte des Jahres verkaufen. Dabei gehts dann ja erst los. Muss jeder selbst wissen, wie viel Geduld er hier investieren will.  

20.04.21 10:56

1110 Postings, 2073 Tage Glatzenkogel# 7354, das sehe ich auch so

Erfahrungswerte zur möglich frühzeitigen Zulassung habe ich keine. Könnte man wahrscheinlich ohnehin nicht übertragen. Was dafür spricht sind jedenfalls der unmet need (die PFIC Community bettelt bei der FDA, dass es schnell geht) und die guten Studiendaten der P3 sowie der Langzeitstudie. Und auch, dass es kein AdCom geben wird. Wenn es eine frühere Zulassung gibt ,ist das schön. Wenn nicht, auch egal. Zumindest für die langfristigen Aussichten hier. Nicht für die leidenden Kinder und Familie, denen jede Nacht ohne Medikament eine zu viel sein dürfte.
Letztlich muss man sehen, was gerade bei der FDA und EMA so los ist (Covid 19) und wie die Ressourcen in diesen Häusern aktuell allokiert werden.  

Turtle, wo hat denn das Management gesagt, dass die 1 Milliarde Umsatz Ende der Dekade anfallen?
Also mein Stand ist ab Mitte der Dekade. Sollte man BA 2024 bei den Behörden durch haben (ALGS ist ohnehin früher dran), dann wird die Marktdurchdringung früher erfolgen. Auch das wurde kommuniziert.  
Cooper muss hier nicht den Marktschreier spielen. Das hat er nicht nötig, da er nicht auf Zocker, Trader  und nervöse Kleinaktionäre angewiesen ist und das Vertrauen von substantiellen Investoren geniest. Und ohne die, geht es hier nicht. Der Mann hat einen Track Record und ein Standing in der Branche, der braucht keine Hinweise, wie er seinen Job zu machen hat. Er ist und bleibt nun eimal konservativ. Diese Umstände kann man jetzt gut oder schlecht finden. Letztlich kann man es nicht ändern. Und es ist allmählich irgendwo auch langweilig, sich permanent daran abzuarbeiten.
So einen CEO, wie Du ihn Dir wünschst, denn gibt es z.B. bei Heat (Herr Wolf). Ich habe auf solche Typen keinen Bock mehr. Zwar hatte ich bei Heat 2 gute Trades, aber langfristig würde ich mein Geld dort niemals parken. Denn die Hälfte von seinen vollmundigen Aussagen, sind nichts als heiße Luft.  

Auf dem Commercial Day wurden die Perspektiven (in finanzieller als auch in zeitlicher Hinsicht) ganz klar aufgezeigt. Man weiß daher spätestens seither recht gut, woran man hier ist. Wenn einem das alles zu lange dauert und oder die Umsätze zu niedrig sind oder man auf eine Dividende abzielt (von der noch nie die Rede war) oder sich die dollsten Umsätze aus Elobixibat ausrechnet (für die es aktuell keine materielle Grundlage gibt, dass ist hier für mich ein Überraschungsbonbon, aber vielleicht ist es auch bereits in der Schublade, wo die Insulinspritze liegt...man weiß es halt nicht), dann verzettelt man sich möglicherweise und bleibt ewig gefrustet.

 

20.04.21 13:23

1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtleWenn

die Forschung entsprechend ausgebaut wird bin ich damit auch zufrieden. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass die so viel Kohle durchgebraten bekommen, wie sie einzunehmen haben. Man hat jetzt insgesamt Forschungskosten von AFAIK ~80 Mio, die würde man ja verdreifachenn können. Das sehe ich so schnell nicht kommen. Die entsprechenden Leute die man da braucht wachsen nun mal nicht auf Bäumen.

Zum Termin: Neulich hatte ich eine andere Bude gefunden, deren Zulassung 3 Wochen vorgezogen wurde. Das hatte aber anscheinend weniger inhaltliche als politische Gründe. Ich denke mal die entfallende Rückfragerunde wird mehrere Wochen bringen. Die Inspektoin der Fertigungsanlage ist AFAIk auch schon durch. Konkret sagen kann man es nie, aber ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die Behörde bis Ultimo auf der Zulassung sitzen wird.  

20.04.21 21:09

1451 Postings, 3946 Tage AdvamillionärScheint so, als ob der Gesamtmarkt...

....ENDLICH anfängt zu schwächeln. Das wirft den zuletzt schon schwachen Biotechmarkt noch mehr zurück.
Ich bleibe dabei, das hier die 20 EUR-Marke vor der erwarteten Zulassung durchaus noch unterschritten werden kann.

Gruß vom
Advamillionär  

20.04.21 21:25
1

1110 Postings, 2073 Tage Glatzenkogelda halte ich dagegen

die ? 20,- werden wir m.E. nicht mehr unterschreiten. Aber bei diesen irrwitzigen Kursen könnte ich jetzt nochmal unvernünftig werden und meine ohnehin schon zu große Albo Position nochmals erhöhen.

Der S&P 500 hat heute (endlich) einmal korrigiert. Aber vermutlich wird die Party schon bald wieder weitergehen. Albo ist bei Rücksetzern stets dabei. Leider aber nicht in dem Ausmaß, wenn die Märkte auf Heroin sind. Umso größer und schneller könnte die Aufholung der Unterbewertung sein, wenn der Newsflow hier einsetzt.

Wenn man mal den PRV als sicher ansieht, dann ist die Pipeline gerade irgendwo zwischen 200-250 Millionen USD bewertet. Das ist ein Joke! Multibagger Potential die kommenden Jahre.

Nur meine Meinung  

21.04.21 07:14

1202 Postings, 1756 Tage MisterTurtleGapclose

das war bei 28 Dollar, gell? Danach müssen die Shorties sich endlich eindecken, die Zeit rennt für die.
Die ballern in den Markt, inzwischen 13 % Short.
am 31.3. waren es noch 11%
am 15.03. waren es keine 9%

Ist halt der Gesamtmarkt und wenn so viel reingepumpt wird knackt auch der MACD und andere Signale, um Dayrtader anzulocken.
Der Marketmaker hat gut zu tun.  

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