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Neue Zeit - neuer Thread

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neuester Beitrag: 04.06.20 06:43
eröffnet am: 20.08.13 17:09 von: kirschlichkeit Anzahl Beiträge: 435
neuester Beitrag: 04.06.20 06:43 von: Aussteigerzw. Leser gesamt: 95263
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bewertet mit 2 Sternen

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20.08.13 17:09
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53 Postings, 2480 Tage kirschlichkeitNeue Zeit - neuer Thread

Hallo Zusammen,

habe die All for One Steeb AG schon seit gut 5 Jahren im Blick.
Nicht nur als Aktionär, sondern auch als SAPler - also einer aus der Branche :)

Zwischenzeitlich ist die All for One Steeb ein völlig neues Unternehmen geworden. Hat absolut nichts mehr mit den verstaubten Zeiten von AC-Service zu tun.
Der Zukauf diverser Unternehmen (Steeb von SAP, OSC, Orga von Fiducia) stärkt die Geschäftsbereiche SAP-Lizenzen, Consulting und nicht zuletzt Outsourcing.

Dazu kommen ausgeprägte Aktivitäten im Bereich Cloud Solutions - Business by Desigen läuft nach anfänglichen Schwierigkeiten seitens SAP nun auch sehr gut an. Dies beschert durch die Softwaremiete auch langfristige Einkünfte für die All for One Steeb.
Aus dem eigenen RZ werden Dienste wie Managed Mail, VMware Cloud, etc. verkauft. Sicher ist hier auch ordentlich Potenzial vergraben, diese Dienste den bestehenden SAP-Outsourcing Kunden zur Verfügung zu stellen.

Speziell im Bereich Outsourcing bzw. Managed Services wird massiv wiederkehrender Umsatz aufgebaut. Selbes gilt auch für den Bereich SAP-Lizenzen.
Im Jahresbericht und in sonstigen Zahlenmeldungen werden diese beiden Bereiche aber immer zusammengefasst - ist zwar schade, aber so is es halt: wiederkehrende Umsätze.

'Nebenher' werden auch die Aktivitäten in der Schweiz stark vorangetrieben. Bisher hört man zwar keine Erfolgsmeldungen, aber am Schweizer Markt ist die All for One Steeb schon länger bekannt - und wie die Schweizer so sind, könnte eine Branch im eigenen Lande sicher hilfreich sein um sich besser zu positionieren.

Die Integration der Steeb gilt längst als abgeschlossen.
OSC arbeitet weiterhin eigenständig.
Und die Orga von Fiducia ist wohl eine rein technische Integration der im RZ geleisteten Diesnte. Das Geschäft war ja absolut identisch zum Bereich Managed Services der All for One Steeb.

Natürlich haben wir mit einem Freefloat von nur um die 20% keine großen Volumina zu erwarten - etwas schade, denn das würde dem Kurs imho noch weiter auf die Sprünge helfen.

Dividende gibts ja seit kurzem auch - für ich persönlich immer was schönes.

Resüme:
Trotz des guten Kursanstiegs seit Anfang 2009 glaube ich an eine gute starke Zukunft der All for One Steeb.
Die Bekanntheit im Markt steigt rapide an - das sorgt für zahlungskräftige Kunden und gute Mitarbeiter.


So, was haltet ihr von der aktuellen Lage - und wie schätzt ihr die Zukunft ein?
Bin gespannt auf eure Meinungen!


Viele Grüße,
Kirschlichkeit
 
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409 Postings ausgeblendet.

23.03.20 15:26

1973 Postings, 5727 Tage soyus1Habe mir nochmals die Webseite von A4O angesehen

Einerseits nimmt die SAP Umstiegsverlängerungsmöglichkeit etwas Druck raus von den Kunden von SAP bzw. A4O um das sofort anzugehen, andererseits vergessen IT Leiter dann auch nicht, dass hier SAP einen entlastenden Schritt für die Nutzer Ihrer System getan hat. Denke dass nun ohnedies mehr auf die (webseitig) zukunftsträchtige SAP 4/HANA Version umsteigen wollen, nachdem Sie mal die ersten Prozesse im Unternehmen stabilisiert haben.

Was das Angebot von A4O betrifft, so kann ich mir schon vorstellen, dass gerade jetzt manche Lösungen gebraucht werden und das besonders in Zeiten wichtig, wo vermutlich auch  Budgets gekürzt werden:

https://www.all-for-one.com/de/

Habe auf dem Niveau gerade wieder gekauft... denke in 1-2 Jahren würde man sich über einen Einstiegskurs von 30? sehr freuen.
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

23.03.20 15:57

1973 Postings, 5727 Tage soyus1Oh mann...

... hätte ich doch anstatt der Webseite die New gelesen von soeben:

https://www.ariva.de/news/...resprognose-2019-20-wegen-corona-8280748

Das wird noch verarbeitet werden müssen!
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

23.03.20 16:18

98667 Postings, 7387 Tage Katjuschaist ja längst drin in den Kursen

Egal ob Wacker Neuson, Helma oder jetzt A4O ? die ganzen Aktien fallen nach diesen Warnungen nicht mehr, weil der Markt es eh erwartet hat.
In der Bewertung sind ja 40% Gewinnrückgang gegenüber 2019 eh schon enthalten, Zukunftsfantasie komplett ausgepreist, die ja bei A4O nicht weg ist, sondern nur verschoben.
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the harder we fight the higher the wall

23.03.20 16:41

1973 Postings, 5727 Tage soyus1naja,

AT&S z. B. bringt keine Gewinnwarnung für das im März ablaufende GJ (so wie es aussieht) und ist noch stärker abgestraft worden...  
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

23.03.20 16:49

98667 Postings, 7387 Tage Katjuschamit dem Unterschied, dass AT&S

sehr kapitalintensives Geschäft hat, das natürlich indirekt auch von der Konjunktur betroffen sein wird.

mal abgesehen davon kann man ja nicht vom prozentualen Kursverfall darauf schließen, welche Aktie eine Gewinnwarnung einpreist. Macht ja keinen Sinn. Hängt ja davon ab, wie man vorm Kursverfall bewertet war.
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the harder we fight the higher the wall

23.03.20 16:55

1973 Postings, 5727 Tage soyus1HiTech

wird immer gefragt sein m.E. aber jeder ist irgendwie betroffen.

Bei A4O stört mich auch, dass obwohl Sie soviel wiederkehrende Umsätze haben sich nicht mal zu einer Prognosebandbreite ermutigen können (kann ja auch durchaus sehr breit sein), aber gut werde da jetzt mal schweigen dazu...  
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

24.03.20 13:24

1973 Postings, 5727 Tage soyus1@Kat #413

hattest recht :) wäre gestern sogar eine buy on bad news Chance gewesen wie man heute so sieht!  
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

21.04.20 08:00
1

2252 Postings, 800 Tage neymarAll for One Group

Head of Corporate & Investor Relations von "All for One Group" Dirk Sonntag im Interview vom 20. April 2020

https://aktien-boersen.blogspot.com/2020/04/...nvestor-relations.html  

23.04.20 15:53

98667 Postings, 7387 Tage Katjuschahznger, du hast ne Boardmail. Gruß!

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the harder we fight the higher the wall

28.04.20 08:29

14 Postings, 78 Tage MonkeyDonkey@Katjuscha

Was heißt bei dir denn "kapitalintensiv"?
 

22.05.20 12:16

98667 Postings, 7387 Tage KatjuschaWas kapitalintensiv heißt?

Na guck dir mal die FreeCahsflows bei AT&S über die letzten 10 Jahre an!

Da ist mit A4O halt lieber, zumal auch nach anderen Kennzahlen günstiger bewertet und weniger volatiles Operatives Geschäft.
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the harder we fight the higher the wall

24.05.20 14:57
2

3 Postings, 4628 Tage janboInterview Börsenradio mit CFO Stefan Land

24.05.20 18:32

98667 Postings, 7387 Tage Katjuschawobei man dazu sagen muss, dass

der bereinigte operative Gewinn zwar durch Corona dieses Jahr fallen wird, aber der unbereinigte Überschuss wird aufgrund der Sonderfaktoren im letzten Jahr nun steigen. Und darauf gucken nunmal die meisten Leute. Deshalb war die Aktie ja sicherlich auch die letzten 1-2 Jahre Underperformer.
Nun ist man aber sehr günstig bewertet, da der Überschuss steigt und man mittelfristig sicherlich nicht schlechter aufgestellt ist als vergleichbare Aktien. Da ist ein KGV von etwa 15 fürs laufende Geschäftsjahr sicher sehr günstig, zumal auch die Bilanz ohne Nettoverschuldung auskommt.
Leider fliegt A4O etwas unterm Radar der Anleger gegenüber Aktien wie Datagroup.  
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the harder we fight the higher the wall

25.05.20 14:45

98667 Postings, 7387 Tage Katjuschaschon krank irgendwie, wenn man A4O mal mit

der Peergroup vergleicht.

Während sich SNP, Datagroup und Co Gewinnwarnungen leisten können, und trotzdem mit hohen KGVs bewertet werden, fristet A4O hier bei 180-185 Mio Börsenwert bei 13-14 Mio Überschuss in diesem Jahr so ein Schattendasein. Und das bei guten Bilanzdaten und sehr guten Mittelfristperspektiven hinsichtlich Wachstum.

Ich hätte zumindest gedacht, man geht wieder in den Bereich 43-45 ?. Auch die 56 ? vom Jahresanfang fände ich nicht gänzlich unrealistisch bis Jahresende.
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the harder we fight the higher the wall

25.05.20 14:51

3004 Postings, 1024 Tage CoshaYo

wird vom Markt einerseits nicht so richtig wahr genommen,andererseits befürchtet man vielleicht ein höheres Risiko von Kunden Insolvenzen als z.B. bei SNP.  

25.05.20 16:24

98667 Postings, 7387 Tage Katjuschacharttechnisch ziemlich brisant

Man muss halt mal den Bereich 37-38 ? knacken. Der war in den der Historie oft wichtig. Damals im NeuenMarkt 1999 schon das Hoch gewesen, und in den letzten Jahren mehrmals Zwischenhoch bzw. Tief.

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the harder we fight the higher the wall
Angehängte Grafik:
a4o6j.png (verkleinert auf 52%) vergrößern
a4o6j.png

25.05.20 16:31
1

10 Postings, 10 Tage Scorpiannaex-dividende

heute bei betrachten des Kurs.
Zahlung/Überweisung der Divi ja dann am Dienstag.
War irgendwer auf der HV und kann berichten ?  Auf der Website findet man die Abstimmungsergebnisse und sonst nix spannendes.    

27.05.20 12:23

154 Postings, 1464 Tage kimg29danke

bin durch katjusha auf euch aufmerksam geworden. zum richtigen zeitpunkt rein vorgestern  

27.05.20 12:55

98667 Postings, 7387 Tage KatjuschaSieht technisch jetzt sehr gut aus

Könnte bis 43 oder 46-47 kurzfristig gehen.
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the harder we fight the higher the wall

28.05.20 09:38

98667 Postings, 7387 Tage KatjuschaDa ist jemand aber sehr optimistisch

120? im ask :)
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the harder we fight the higher the wall

28.05.20 09:49

13176 Postings, 5398 Tage ScansoftDie bräuchte ich jetzt

eher im bid.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

28.05.20 10:17

3004 Postings, 1024 Tage CoshaDazu

muß ich (wieder einmal) sagen,das ich solche Orders mit Fernzielen grundsätzlich rein stelle,weil ich immer noch der Glaubensrichtung angehöre die meint damit potentielle Leerverkäufer bekämpfen zu können,weil die Bank die Aktien dann nicht ausleihen kann...

Der Optimismus kommt vielleicht noch,im Moment ist das hier doch alles nur ein Tal der Tränen.  

02.06.20 08:37

98667 Postings, 7387 Tage KatjuschaMal sehen, wenn sie langfristig reingestellt

worden sind, könnten sie heute am Monatsanfang an erster Stelle stehen. :)

Muss nur noch jemand kurz nach 9Uhr unlimitiert kaufen.
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the harder we fight the higher the wall

02.06.20 09:34

3004 Postings, 1024 Tage CoshaSchade eigentlich

ich hätte sonst 'nen Ingwer Shot ausgegeben.  

04.06.20 06:43

20 Postings, 37 Tage AussteigerzwoelfHoffe, die Analyse passt.

Aktienanalyse

Meine Meinung zur All For One Group
ISIN: DE0005110001
Aktueller Kurs: 41,80 Euro
All for One gehoert im deutschsprachigen Raum zu den angesehensten SAP Dienstleistern. All for One ist SAP Platinum Partner und Microsoft Gold Partner.
Fuer genauere Infos zu den Auszeichnungen und zur Firma kann jeder selbst suchen, ich moechte mich hier jetzt auf die Zahlen und die Lage konzentrieren.

All for One konnte den Umsatz von 2015 bis 2019 um 50% steigern, waehrend SAP, zu dessen Produkten man Dienstleistungen anbietet, den Umsatz um knappe 35% steigern konnte. Der Gewinn je Aktie wurde kontinuierlich bis 2018 gesteigert, die Marge der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit ging dabei jedoch von 6,7% im Jahr 2015 auf 5,9% im Jahr 2018 zurueck. Die Mitarbeiterzahl wurde jedes Jahr um ca.10% erhoeht und diese neuen Mitarbeiter muessen erstmal eingearbeitet werden, sie sind also fuer ca. 1 Jahr noch nicht voll produktiv. Auch uebernommene Unternehmen mussten integriert werden, trotzdem deutet die gesunkene Marge auf gewissen Wettbewerbsdruck hin.
In 2019 sank der Gewinn je Aktie um fast 30%, denn die All for One wollte sich selbst schon seit 2018 verstaerkt auf die neue SAP ERP Software S4/Hana vorbereiten und hat diese selbst implementiert. Da SAP die Wartung von R3 in 2025 beenden wollte, wurde ein Nachfrageschub an Umstellungsprojekten erwartet und man bereitete sich darauf vor. Neben der weiteren Erhoehung der Mitarbeiterzahl mussten unter anderem die vorhandenen Mitarbeiter hierfuer geschult werden. Der Gewinnrueckgang ist also gut erklaerbar und kein Grund zur Sorge. Man hat langfristig wiederkehrende Umsaetze durch langfristige Servicevertraege, ein Problem ist aber, dass SAP die Wartung fuer R3 vor kurzem bis 2027/30 verlaengert hat. Die Umstellung von R3 auf S4 ist sehr schwierig und zeitaufwaendig, zu viele Firmen zoegern bis jetzt. Einige Umstellungsprojekte dauern mehr als ein Jahr. Fuer die SAP Kunden ist der Zeitgewinn gut, der erwartete Auftragsschub fuer All for One duerfte jetzt aber ueber einen laengeren Zeitraum erfolgen. Aufgeschoben ist zwar nicht aufgehoben, aber man duerfte vorerst auf einem leichten Personalueberhang sitzen, was in den naechsten 2 bis 3 Quartalen auf den Gewinn durchschlagen duerfte. Momentan werden auch nicht notwendige Investitionen eher verschoben und viele Firmen, die bisher mit der Umstellung abwarteten, werden nun vermutlich zu weiterem Abwarten tendieren. Andere Unternehmen werden bei der Projektvergabe wissen, dass die Dienstleister eher an Projektmangel leiden und daher bei Preisverhandlungen am laengeren Hebel sitzen, allerdings steigt der Druck zur Digitalisierung und dafuer passenden Systemen langfristig weiter an. Die Anforderungen an die IT steigen und mittelstaendische Unternehmen werden nicht die Moeglichkeiten haben, eine eigene hochqualifizierte IT-Abteilung zu beschaeftigen. Externe IT-Dienstleister werden zunehmend gebraucht, denn viele mittelstaendische Unternehmen liegen bei der Digitalisierung weit zurueck.

All for One hat eine gute Bilanz. Von 2015 bis 2019 wurde die Bilanzsumme ohne Kapitalerhoehungen um knapp 20% erhoeht, die Eigenkapitalquote wurde dabei leicht auf 34% gesteigert und der Goodwill macht nur ein Drittel des Eigenkapitals aus. Man sollte ohne Kapitalerhoehungen durch die Krise kommen und als groesserer SAP Dienstleister, wie in den letzten Jahren auch, nach der Krise weiterhin Marktanteile gewinnen koennen. Als SAP Platinum Partner hat man die noetige Reputation, welche aeusserst wichtig bei den komplizierten Umstiegsprojekten von R3 auf S4 ist. Wer jetzt im Vorteil ist und die wichtigen Projekte ergattert, kann praktische Erfahrung in Projekten sammeln, erhaelt wichtige Referenzen und langfristige Kunden. Die Referenzen werden in den naechsten Jahren bei der weiteren Projektgewinnung von Vorteil sein. Im deutschsprachigen Raum wird man relativ abgesichert vor neuen Konkurrenten Schritt fuer Schritt wachsen, weiter kleinere Dienstleister uebernehmen und sich damit technologisch ergaenzen. All for One arbeitet inzwischen auch mit weiteren Partnern wie Microsoft und IBM zusammen und erweitert seine Zielgruppe bis in den gehobenen Mittelstand von Unternehmen mit bis zu 3 Milliarden Euro Umsatz. Eine internationale Expansion ist (noch) nicht geplant, man sieht im deutschsprachigen Raum genug Wachstumschancen. Der Umstieg von Lizenzgeschaeft zum Mietgeschaeft ist nebenbei auch weiter fortgeschritten. Dieser Umstieg kostete auch bei Unternehmen wie Adobe kurzfristig Gewinn, denn hohe Einmalzahlungen fallen zuerst weg, waehrend langfristige Mietzahlungen erst nach einiger Zeit sichtbar werden, dann aber fuer stetige Einnahmen sorgen.

All for One betrachtet sich nach seiner strategischen Vorbereitung in 2019 fuer die Zukunft gut aufgestellt und ich habe keinen Grund daran zu zweifeln. Das Jahr 2017 war das Jahr vor der internen Umstrukturierung, da erzielte man mit 1475 Mitarbeitern einen Umsatz von 300 Millionen Euro und einen Gewinn von 2,63 Euro je Aktie. Seitdem haben sich der Umsatz um 20% und die Mitarbeiterzahl um 25% erhoeht. Sollten die neuen Mitarbeiter gut eingearbeitet sein und die Umstrukturierungskosten wegfallen, dann sollte man wieder die normalen Margen erreichen koennen. Der Gewinn hat alleine schon dadurch, ausgehend von 2017, das Potential um 20% auf 3,15 Euro je Aktie steigen zu koennen. Diese 3,15 Euro decken sich auch mit der vom Unternehmen ausgegebenen und weiterhin gueltigen mittelfristigen Prognose eines Umsatzes von 550 bis 600 Millionen bei einer Ebit Marge von 7%, was in etwa einem Gewinn pro Aktie von 4 Euro entspricht. Man ist auf dem Weg, das Ziel ist nicht zu hoch gesteckt. Zusammenfassend reche ich damit, dass All for One vom Umsatz aufgrund von sich fortsetzenden Marktanteilsgewinnen und Uebernahmen weiter staerker als der Markt (SAP) mit ca. 10% wachsen kann, so wie es auch bis 2019 lief. Wegen der Krise rechne ich fuer ein Jahr mit erhoehtem Preisdruck. Langfristig sollte All for One den Gewinn etwas schwaecher als den Umsatz jaehrlich um 5-10% steigern koennen. Ausgehend von bereits jetzt unter Normalbedingungen moeglichen 3,15 Euro Gewinn je Aktie, betrachte ich ein KGV von 20 als fair. Damit betraegt mein Kursziel auf Sicht von 2 Jahren 63 Euro.

Wer die Analyse gut findet und in Zukunft weitere lesen moechte, der kann mir auf Facebook folgen.

https://www.facebook.com/Aufwaerts.Investing/  

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