Vor dem Crash!

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neuester Beitrag: 25.04.21 11:22
eröffnet am: 10.08.07 10:33 von: TURBO_BUL. Anzahl Beiträge: 6
neuester Beitrag: 25.04.21 11:22 von: Ursulajmhha Leser gesamt: 1266
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bewertet mit 3 Sternen

10.08.07 10:33
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3549 Postings, 5185 Tage TURBO_BULLVor dem Crash!

Vor dem Crash!
08:23 10.08.07


Was musste ich mir in den letzten Tagen nicht alles anhören. Meine Vorhersagen wären viel zu negativ und würden maßlos übertreiben. Und, wie könne jemand, der vorgibt, die Aktienkultur in Deutschland verbessern zu wollen, solche Horrorszenarien an die Wand malen, wie ich es täte?

Ob ich nicht Angst hätte auf der falschen Seite zu liegen und mir damit mein meine Glaubwürdigkeit zu verspielen, wurde ich sogar neulich gefragt.

Sie wollen meine Antwort hören? Gerade weil ich an einer gesunden Aktienkultur interessiert bin und nicht an steigenden Umsätzen oder Provisionen, gebe ich die Realität so schonungslos wieder, wie sie ist. Damit die Kleinanleger richtig handeln und so nicht wieder die Dummen in einem großen abgekarterten Spiel sind.

95 Mrd. Euro (!!!) stellt die EZB dem Geldmarkt kurzfristig und ?erstmals sei sechs Jahren wieder?(!) bereit, um die von mir seit langem angedeutete Liquiditätsknappheit halbwegs aufzufangen. Der Grund sind Gerüchte über Liquiditätsschwierigkeiten europäischer Banken. Die FED sprang der EZB mit 24 Mrd. Dollar ? trotz noch vor kurzem geäußerter Inflationsbedenken - bei und die kanadische Notenbank steht Gewehr bei Fuß.

Jetzt kommen Sie plötzlich alle mit der Wahrheit heraus, aus ihren ?vergoldeten Löchern?. Die Großen der Investmentbranche. Als ob Sie das nicht schon längst gewusst hätten. Goldman Sachs scheint plötzlich erkannt zu haben, dass ein paar Finanzhäuser Probleme mit der Liquidität haben. Ob das vielleicht Meldungen aus dem eigenen Rechnungswesen sind? Spätestens seit der Schieflage der IKB musste doch der Dümmste unter uns geahnt haben, was wirklich los ist.

Ich sage es nicht gern und es wäre aufzuhalten gewesen. Aber, wenn jetzt die Notenbanken massiv Geld in den Markt pumpen, dann knallt es gewaltig. Und zwar weltweit! Ein Crash steht vor der Tür!

Ich möchte nun nicht in der Haut eines Notenbankers stecken, insbesondere nicht in der des amerikanischen ?Helikopter?-Ben (übrigens erhielt Bernanke diesen Spitznamen, weil er in einer Rede auf die Segnungen billigen Geldes hinwies). Denn macht er die Füllhörner auf, dann kommt das Problem etwas später in Form einer steigenden Inflation bei abflauendem Wirtschaftswachstum. Er holt sich mit Sicherheit eine Stagflation ins Land.

Aber auch in Europa ist zusätzliche Liquidität nicht ohne Gefahr. Auch wenn kurzfristig Beruhigung eintritt und die Wirkung eher strohfeuerartigen Charakter hat, ist es hinterher unglaublich schwierig, den Flächenbrand in Form von heißlaufender Wirtschaft und Preissteigerungen einzudämmen.

Der Sommer neigt sich langsam seinem Ende zu. Man tut gut, das Getreide in die Scheuer zu fahren, bevor die Wolkenbrüche die Ernte verhagelt. Was für unsere Bauern gilt, kann für das glatte Börsenparkett nicht verkehrt sein.

Einen schönen Tag und hohe Renditen wünscht Ihnen

Ihr Norbert Lohrke




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Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.
 

10.08.07 10:35
4

3549 Postings, 5185 Tage TURBO_BULLwas für ein Crash ? Herr Lohrke

wie sind noch in einem Bullen Markt und das bis 7000 ein Crash währe dann nochmals 1000 Punkte nach unten und das kann ich bisher noch nicht sehen !  

10.08.07 10:43
1

4021 Postings, 5214 Tage MikeOSIch sehe die Korrektur auch nur als Sommergewitter

mit einem etwas unerwartet heftigem Störfeuer vom Hypothekenmarkt.  

10.08.07 10:44
1

3549 Postings, 5185 Tage TURBO_BULLBreak Away Gap Down

 und was soll's bei 7000 ist die Weld wieder in Ordung ! Freu mich darauf will doch wieder in den Markt ! Und bei 7000 so billig war es dann lange nicht mehr !

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DAX - Das ist jetzt sehr gefährlich!Datum 10.08.2007 - Uhrzeit 09:47 (© BörseGo GmbH 2007, Autor: Weygand Harald, Geschäftsführer, © GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de/)
WKN: 846900 | ISIN: DE0008469008 | Intradaykurs:

 

DAX WKN: 846900 ISIN: DE0008469008

Börse: Xetra / Kursstand: 7.301 Punkte  (Aktuell ein Minus von 2,05%)

Kursverlauf vom 25.01.2007 bis 09.08.2007 (log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

Warnhinweis:

Der DAX hat heute mit einem Gap Down eröffnet. Und zwar nicht mit irgendeinem Gap, sondern einem so genannten Break Away Gap Down unter den formationstechnisch wichtigen Support bei 7.365 Punkten.

Wenn solche Gaps auftreten, sind sie als sehr gefährlich einzustufen. Mit einer sehr, sehr hohen Wahrscheinlichkeit kommt es im Anschluß zu einer Kursbewegung in Richtung des Gaps. Da es sich im vorliegenden Fall um ein Break Away Gap Down handelt, dürfte der DAX in den kommenden Handelstagen relativ direkt weiter abgeben! Es ist mit schnellen Kursabschlägen in Richtung der charttechnischen Korrekturzielzone bei 7.000-7.100 Punkten zu rechnen. Der Index kann dieses kurzfristige SELL Off Scenario nur abwenden, wenn ihm heute auf Tagesschluß nochmals ein Anstieg bis 7.445 Punkten gelingen sollte. Das ist sehr unwahrscheinlich.

Im Verlauf des Vormittags kann es im DAX Erholungsversuche geben. Wir würden jeden Ansatz eines Erholungsversuchs intraday shorten.

Anbei ein Video Tutorial in mehreren Schritten zum Thema Break Away Gaps :

http://www.godmode-trader.de/interaktiv/index.php?idc=0&idaut=464670

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg,

Ihr Harald Weygand - Head of Trading bei GodmodeTrader.de

 

 

 

Wiederholungsmeldung :

Anbei veröffentlichen wir nochmals als Kopie den letzten BIG BICTURE Check vom DAX, der in seiner prognostischen Aussage nach wie vor als aktuell zu sehen ist.    Der Markt bleibt korrekturgefährdet. Es muß mit anhaltend hoher Volatilität gerechnet werden.

 DAX im BIG PICTURE Update - Wir sehen eine Sommerkorrektur - 06.08.2007

Bedingt durch die 5-tägige Seitwärtsphase hat sich die überverkaufte Marktphase im Tageschart bereits ausreichend abgebaut, so dass direktes Abwärtspotenzial bis 7.222 abzuleiten ist. Als große Anlaufstelle kann darüber hinaus weiterhin der Bereich 7.040/7.100 angeführt werden.

DAX: 7.435,67

Rückblick: In der vergangenen Woche sollte es ein weiteres Verlaufstief unterhalb von 7.373 geben. Dieses blieb jedoch aus, auch wenn es mehrmals recht knapp war. Die Woche stand im Zeichen einer Seitwärtsbewegung, ohne dass es aber klare Zeichen von konsequenter Kaufneigung gab.

Wochenausblick (06.8.-10.08.): Seit dem Rückfall unter die "Schlüsselstelle" 7.800 läuft eine Sommerkorrektur! Das Chartbild hat sich seit dem nicht verbessert. Im Gegenteil, es können weitere Indizien einer Chartbildeintrübung abgelesen werden. So erwies sich das Unterschreiten des wichtigen mittleren Bollinger Bandes im Wochenchart (akt. ~7.583) als signifikant. Der Weg zur Unterseite ist daher zu favorisieren. Schon ein neuerlicher Anstieg über 7.540/7.590 wird nun schwer. Allenfalls ein Anstieg bis ~7.520 wäre vor dem nächsten Zwischentief unterhalb von 7.373 nochmals denkbar in der 1. Wochenhälfte. Das wäre aber nur ein Nebenschauplatz/ Strohfeuer. Vielmehr gilt folgendes: Bedingt durch die 5-tägige Seitwärtsphase hat sich die überverkaufte Marktphase im Tageschart bereits ausreichend abgebaut, so dass direktes Abwärtspotenzial bis 7.222 abzuleiten ist. Als große Anlaufstelle kann darüber hinaus weiterhin der Bereich 7.040/7.100 angeführt werden. Der mittelfristige Aufwärtstrend ist noch relativ weit entfernt. Er verläuft ohne Zweifel bei etwa 6.600. In der Idealvariante findet der DAX in den nächsten Tagen bei ~7.222 ausreichend Käufer, so dass sich vor dem späteren Korrekturfinale (September/ Oktober Test 6.800/7.040?!!) noch eine 3-4-wöchige Gegenbewegung bis etwa 7.800/7.950 durchsetzt. Dass es in dieser Phase zu einem vorzeitigen Anstieg über 8.150 kommt ist vorerst unwahrscheinlich, aber natürlich nie auszuschließen.
Spätestens ab dem Test des mittelfristigen Aufwärtstrends (momentan bei 6.600, steigend) ist die Fortsetzung der übergeordneten DAX Rallye zu erwarten, so dass man weiterhin noch im Dezember auf DAX Kurse deutlich oberhalb von 8.150 setzen kann.
Alternative: Nur ein Monatschlusskurs unterhalb von 6.200/6.500 würde daran etwas ändern. In diesem Fall würde sich voraussichtlich eine mehrjährige Korrektur anschließen, was einen Rücksetzer bis zu maximal ~4.460 beinhalten könnte. 

Fazit: Insgesamt ist die DAX Korrektur durchaus verdient bzw. charttechnisch unter dem mittelfristigen Aspekt gesund, auch in der vorliegenden Schärfe. Insgesamt handelt es sich aus jetziger Sicht um eine Abkühlung völlig überhitzter Kursmuster.


Ein erfolgreiche Woche wünscht Ihnen

Rocco Gräfe - Technischer Analyst und Trader bei GodmodeTrader.de

(log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

(log. Kerzenchartdarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)

 

 

Quelle: www.godmode-trader.de

 

10.08.07 10:46

3549 Postings, 5185 Tage TURBO_BULLund 7000 währ echt billig !

die Bewertun g ist heute schon nicht als teuer zu bewerten....
und falls die Prognosen für 2007 nicht geendert werden sau billig !

gleiches ist für 2008 zutreffend........hoch lebe die Panik !  

10.08.07 14:32

5905 Postings, 5678 Tage DAX10000kaum macht ich ein Monat Urlaub

und dann verkaufen die alle !

 

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Oskar

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