Schlussbericht: Gold unverändert - Öl nahe $60

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neuester Beitrag: 25.04.21 13:22
eröffnet am: 21.06.05 08:22 von: EinsamerSam. Anzahl Beiträge: 2
neuester Beitrag: 25.04.21 13:22 von: Lenaruwza Leser gesamt: 8609
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21.06.05 08:22
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24466 Postings, 6525 Tage EinsamerSamariterSchlussbericht: Gold unverändert - Öl nahe $60

Schlussbericht: Gold unverändert - Öl nahe $60 - Aktienkurse leicht im Minus    
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Die Kurse an der Wall Street gingen am Montag leicht schwächer aus dem Handel. Ein Ölpreis, der der magischen Marke von $60 gefährlich nahe kam, und schwache Indikatoren, die eine Abkühlung der konjunkturellen Entwicklung in 6-9 Monaten anzeigten, dämpfen den Optimismus der Anleger.

Der Dow Jones verlor um 13.96 Punkte auf 10,609 Stellen, während der Standardindex S&P 500 um 0,07% auf 1,216 Stellen einbüßte. Die Technologietitel am Nasdaq Composite verloren um 0,09% auf 2,088 Stellen.

Der Ölpreis, gemessen am liquidesten Julikontrakt, schloss zum Wochenauftakt 90 cents im Plus bei $59,37. Das ist ein neues Rekordhoch. US-Leichtöl für Lieferung im August kostete zeitweise bereits $60 je 159-Literfass (Barrel).

Der Präsident der OPEC kündigte am Montagmittag an, möglicherweise die erst für Anfang Juli vorgesehene Anhebung der OPEC-Förderziele um 500,000 Barrel bereits ab nächster Woche aktivieren zu wollen. Er werde dem Ölkartell einen solchen Vorschlag unterbreiten. Damit wolle man dem stark steigenden Ölpreis Einhalt gebieten. Der Ölpreis stieg alleine an den vergangenen 30 Tagen um $10.

Analysten sehen in einer vorgezogenen Anhebung der Ölförderziele um 500,000 Barrel pro Tag ein weiteres Problem: So würden die Märkte nach der Anhebung darauf spekulieren, dass der OPEC im äußersten Notfall nun noch weniger Spielraum als bisher bleibe, um das Ölangebot bei plötzlichen deutlichen Nachfrageanstiegen anzuheben.

Wie das Marktforschungs-Institut der Privatwirtschaft, das Conference Board, am Montag berichtet, fielen die Frühindikatoren im Mai um 0,5%. Im Vorfeld war ein Rückgang um nur 0,2% erwartet worden. Das ist der fünfte Monat in Folge, an dem die Frühindikatoren nicht gestiegen sind. Die Daten deuten auf eine Abkühlung des Wachstums in den USA hin. Die Daten für den Vormonat wurden auf +-0% von zuvor gemeldeten -0,2% revidiert.

Laut Analysten ist davon auszugehen, dass im zweiten Quartal die Gewinne der US-Unternehmen mit dem geringsten Tempo seit drei Jahren gestiegen sind. So trugen die hohen Energiepreise und die daraus resultierenden Kostenanstiege zur Verlangsamung bei. Gemäß den Schätzungen von Thomson Financial sollen die Gewinne im Standard & Poor`s gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,8 Prozent zulegen, was unter den vorangegangenen Schätzungen eines Zuwachses von 8 Prozent liegt.

Jeffrey Lacker, der Präsident der Federal Reserve Bank von Richmond, ist der Meinung, dass die Zinsen in den USA langsam weiter steigen werden. Die ungewöhnlich niedrigen Langfristzinsen würden maßgeblich durch die niedrige Inflationserwartung und die niedrige tatsächliche Inflation verursacht, so Lacker. Eine weitere Erklärung könnte nach Meinung von Lacker sein, dass das Wirtschaftswachstum zyklisch betrachtet derzeit untypisch niedrig ausfalle.

Die Aktien des Online-Auktionsanbieters eBay verloren wegen der Befürchtung des Entstehens einer Konkurrenz durch den Internetsuchmaschinenbetreiber Google hinsichtlich des von eBay eingesetzten Online-Bezahlsystems PayPal an Terrain. Sowohl das ?Wall Street Journal? als auch die ?New York Times? berichteten vergangenes Wochenende über die bevorstehende Einführung eines elektronischen Zahlservice durch Google. Ebay verloren um 2.13% auf $37.24, während Google um 2.28% auf $286.70 anstiegen.

Gold schloss bei $440 und damit auf der Höhe des Freitagsschlusskurses. Das Dreijahreshoch bei $443.20, das übernacht gehandelt wurde, konnte nicht gehalten werden. Die Liquidierung einer volumenstarken Long-Position und der etwas stärkere Dollar wurden für die Preisentwicklung verantwortlich gemacht. Spekulationen darüber, in wie weit der steigende Ölpreis die Inflationsentwicklung negativ beeinflusst und die Meinung, dass die zuletzt rasante Dollaraufwertung zunächst ein Ende gefunden haben könnte, fungieren indessen derzeit als triftigste Gründe der Goldbullen.

Quelle: boerse-go.de

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Der Einsame Samariter

 

27.06.05 08:59

24466 Postings, 6525 Tage EinsamerSamariterGold überwindet Widerstandsmarke

Gold überwindet Widerstandsmarke

Silber: Eine weitere Woche der Konsolidierung in enger Bandbreite ist die Bilanz der vergangenen Woche beim Silberpreis. Auf Wochenschlusskurs-Basis ging der Kurs um 6 US-Cents/Unze zurück. Der am Freitag veröffentlichte COT-Report, der die Positionen bis letzten Dienstag Abend berücksichtigte, war zur Vorwoche praktisch unverändert. Die Commercials sind nach wie vor mit fast 100.000 Kontrakten ?short?. ?Long?-Positionen werden tendenziell von den ?large speculators? zu den Kleinspekulanten verschoben. Angesichts dieser Entwicklungen ist es durchaus möglich, dass es demnächst zu einer kleineren Korrektur im Sinne einer Marktbereinigung kommen könnte. Charttechnisch hat sich an der Situation diese Woche nichts geändert; ein Überschreiten der Marke von 7,58 USD/Unze dürfte zu schnellen Kursgewinnen in die Region von 8 USD/Unze führen. Unterstützung dürfte der Silberpreis bei etwa 7 USD/Unze finden.

Gold: Der Goldpreis konsolidierte diese Woche den Ausbruch über die Marke von 433 USD/Unze, konnte aber schliesslich die Woche mit einem Gewinn von 2,30 USD/Unze bei 440 USD/Unze abschliessen. Der Anstieg setzte sich auch auf Franken- und Eurobasis fort. Die COT-Zahlen zeigen einen starken Anstieg der Short-Positionen auf Seite der Commercials. Die COT-Struktur hat sich damit deutlich verschlechtert. Unter anderem aufgrund dieser Tatsache steigt aktuell die Wahrscheinlichkeit einer kürzeren Korrekturphase und Marktbereinigung beim Goldpreis.

Platin: Der Platinpreis veränderte sich auf Wochenschlusskursbasis nicht und steht nach wie vor bei 896 USD/Unze. Zwar ist Platin für viele Anwendungen in der Chemie und Technik unentbehrlich, doch erscheint der Platinpreis gegenüber dem Preis vom Schwestermetall Palladium schon ziemlich hoch. Platin kann für gewisse Anwendungen (Abgaskatalysatoren, etc.) durch Palladium ersetzt werden. Wir sehen daher kurz- und mittelfristig nicht allzu viel Potential für den Platinpreis und gehen von einer weiteren Seitwärtsentwicklung aus.

Palladium: Der Palladiumpreis steht bei 187 USD/Unze, unverändert zum Schlusskurs der Vorwoche. Wir sehen beim Palladium ein deutlich grösseres Potential als beim Platin. Antizyklische Käufe auf diesem Niveau dürften sich längerfristig lohnen, zumal sich der Palladiumpreis bei aufkommender Nachfrage spekulativer oder industrieller Natur sehr dynamisch von diesem Niveau lösen dürfte. Wann dieser Zeitpunkt aber kommen wird, ist momentan schwierig zu sagen.

Quelle: in-stock.de

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Der Einsame Samariter

 

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Oskar

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