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Missouri-Hochwasser bedroht Atomkraftwerke

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neuester Beitrag: 11.07.11 20:15
eröffnet am: 21.06.11 09:31 von: Happy End Anzahl Beiträge: 6
neuester Beitrag: 11.07.11 20:15 von: Happy End Leser gesamt: 898
davon Heute: 2
bewertet mit 3 Sternen

21.06.11 09:31
3

95440 Postings, 6734 Tage Happy EndMissouri-Hochwasser bedroht Atomkraftwerke

Der Uralt-Reaktor von Fort Calhoun im US-Bundesstaat Nebraska gilt als einer der drei unsichersten in den Staaten. 1973 ging er ans Netz, 2003 wurde seine ursprünglich auf 30 Jahre begrenzte Laufzeit noch einmal um 20 Jahre bis 2033 verlängert.

Am 7. Juni fiel nach dem Beginn der Missouri-Flut das Kühlsystem in einem Abklingbecken für 90 Minuten aus. Dann konnte eine Ersatzpumpe die weitere Erwärmung des Beckens verhindern. Seit dem 9. April war das Kraftwerk wegen einer Inspektion abgeschaltet, was vielleicht Schlimmeres verhindert hatte.

Interessant ist, dass die Atomaufsichtsbehörde erst im Oktober 2010 auf mangelnde Schutzmaßnahmen vor Überflutung hingewiesen hatte. Schaltanlagen und Kühlpumpen seien potentiell von Hochwasser gefährdet, was zu einem Ausfall der Kühlung führen kann.

Diese Gefahr ist noch längst nicht gebannt. Derzeit ist das Atomkraftwerk vollständig von Wasser umgeben. Der Betreiber erklärt, dass auch bei einem weiteren Ansteigen des Hochwassers die Sicherheit gewährleistet sei. Für die Notstromgeneratoren wurde Treibstoff für eine Laufzeit von vier Wochen gekauft.

Nur mit einem provisorischen Damm aus Sandsäcken und mobilen Barrieren ist auch die Cooper Nuclear Station in der Nähe von Brownville, ebenfalls in Nebraska, gesichert. Das Kraftwerks-Personal bereitet sich darauf vor, bei einem weiteren Anstieg des Missouris das Innere der Reaktor-Gebäude mit Barrikaden zu sichern. 5.000 Tonnen Sand seien dafür angeliefert worden. Nach Angaben des Betreibers gibt es keine Gefahr für Angestellte und die Allgemeinheit. Am Sonntag wurde bereits wegen des Hochwassers ein "ungewöhnliches Ereignis" erklärt. Die Meteorologen erwarten weitere Regenfälle diese Woche und einen Anstieg des Missouri-Pegels.

Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/2/150020  
Angehängte Grafik:
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21.06.11 09:36
2

11927 Postings, 4356 Tage demode66Na Gott sei Dank. Ich bin

erleichtert: "Nach Angaben des Betreibers gibt es keine Gefahr für Angestellte und die Allgemeinheit."
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Mr. Gorbatschow tear down this (Fire)wall*/**!
* außer bei Heino Liedern! ** und Roberto Blanko

21.06.11 09:37

21870 Postings, 6309 Tage utscheckWird schwer werden, dort schweres Gerät ...

hinzubringen, sollte man es benötigen!

Was ist eigentlich in Fukushima los? Nur weil es keine Sau mehr interessiert, ist die Sache doch noch nicht erledigt...
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Bezüglich NFB2011...03.09.2011 ist SHICE! DA KANN ICH NICHT, nein geht nie nicht, definitiv!

21.06.11 09:37

44540 Postings, 6776 Tage Slaterper Definition kein Problem

ist nur ein GAU hat man alles im Griff  

21.06.11 09:41
1

21870 Postings, 6309 Tage utscheckGibt es eigentlich schon einen Gauleiter

...den man alle 30 Minuten mit den aktuellen NEWS vor die Kameras zerren kann?
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Bezüglich NFB2011...03.09.2011 ist SHICE! DA KANN ICH NICHT, nein geht nie nicht, definitiv!

11.07.11 20:15

95440 Postings, 6734 Tage Happy EndLage weiter bedrohlich

n den letzten Wochen hat Telepolis wiederholt über zwei AKW im US-Bundesstaat Nebraska berichtet, die von den Fluten des über die Ufer getretenen Missouri bedrängt werden. Am AKW Fort Calhoun ist die Lage weiter bedrohlich. Seit fast einem Monat schon ist es vom Hochwasser eingeschlossen, und offensichtlich ist Wasser inzwischen in einen Teil der Gebäude eingedrungen, wie die chinesisch Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Auch das ebenfalls in Nebraska stehende AKW Couper Nuclear Station wird weiter vom Hochwasser gefährdet.

Aus dem Xinhua-Bericht sowie aus zahlreichen Beiträgen auf unabhängigen Webseiten wie hier geht hervor, dass in den USA inzwischen eine wilde Gerüchteküche am Brodeln ist. Beigetragen hat dazu vermutlich, dass nachprüfbare Informationen nur schwer zu bekommen sind und die Behörden, vorsichtig ausgedrückt, mit ihrer Informationspolitik in den ersten Wochen sehr zurückhaltend waren. Russische Atomexperten behaupten, dass Informationen der IAEA zeigen, die Regierung Obama habe zunächst eine Nachrichtensperre erlassen.
Zur Beruhigung der Öffentlichkeit trägt auch nicht gerade bei, dass etwas weiter nördlich in North Dakota wegen der gleichen Überschwemmungen unterirdische Silos, in denen atomare Interkontinentalrakten untergebracht sind, mit Sandsackbarrieren und Wasserpumpen geschützt werden müssen. Und schließlich erhitzten auch die rekordverdächtigen Buschfeuer in New Mexico, die bis auf wenige Kilometer an ein Lager mit radioaktiven Müll heran kamen, noch immer die Gemüter. Dort, im legendären Los Alamos, wo die ersten Atombomben entwickelt wurden, stehen, so die International Business Times aus New York, 30.000 Fässer, die unter anderem das Ultragift Plutonium enthalten, in einer einfachen oberirdischen Lagerhalle.

Vor diesem Hintergrund fragt das Blatt, wie sicher die überalterte AKW-Flotte der USA tatsächlich ist, und ob wirklich auszuschließen sei, dass für die US-Atomindustrie gleiches gelte, wie für ihr japanisches Gegenstück, wo gefälschte Sicherheitsberichte seit Jahrzehnten üblich seien. Die Verquickung der Industrie mit der Aufsichtsbehörde und deren laxer Umgang mit den "tausenden" Problemen der mehr als 100 US-amerikanischen AKW spreche nicht unbedingt dafür. Wiederholt seien Sicherheitsnormen und Grenzwerte einfach runtergeschraubt worden, wenn Lecks und Risse in den Anlagen aufgetreten seien.

http://www.heise.de/tp/artikel/35/35066/1.html  

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