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Zinserhöhungszyklus und Rezession

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neuester Beitrag: 30.05.20 22:14
eröffnet am: 04.03.17 20:18 von: Instanz Anzahl Beiträge: 436
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04.03.17 20:18
5

545 Postings, 1188 Tage InstanzZinserhöhungszyklus und Rezession

Die Vergangenheit der letzten gut 60 Jahre zeigt recht deutlich auf, was stets im Anschluss an einen angestossenen Zinserhöhungszyklus durch die Fed passierte: In den ganz allermeisten Fällen folgte darauf unmittelbar eine Rezession (Zeiträume dazu im angefügten Chart grau markiert). So gilt denn auch für die in der Finanzwelt definitiv maßgeblichen US-Börsen, dass Bullenmärkte eigentlich eben nicht an Altersschwäche sterben, sondern ihr Ende in einer Rezession finden werden. Wobei man zudem im Hinterkopf behalten sollte, dass jeder republikanische US-Präsident seit Ende des zweiten Weltkriegs in der ersten Hälfte seiner Amtszeit mit einer Rezession konfrontiert wurde. Ein gutes Omen für Donald Trump sieht da wohl sicherlich anders aus.

Das generelles Problem in diesem Zusammenhang wird sicherlich sein, dass eben auch die hochgetriebenen Preise für Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen und Immobilien praktisch in 8 Jahren quasi zinsloser Zeiten eben durch die Ultra-Tiefzinsen bzw. gar Negativzinsen gebildet worden sind. Erhöht die Fed die Zinsen also recht zügig, werden sich dementsprechend für die Vermögenspreisbewertungen auch recht rasch die Relationen verschieben. Sollte die Fed jedoch z.B. aus Angst vor einem Börsen-Crash eine Kehrtwende einlegen bzw. vollziehen und die Zinsen wieder kurzfristig absenken, so wird sie hierdurch definitiv eine heftigere Inflation lostreten.  
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410 Postings ausgeblendet.

31.01.20 23:40

545 Postings, 1188 Tage InstanzPassend zur Nachrichtenlage

gestaltet sich die Zinskurve in den USA erneut invers. Gute Vorzeichen sehen womöglich anders aus.  
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zinskurve_wieder_invers_2020-01-31.jpg (verkleinert auf 78%) vergrößern
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04.02.20 21:56

545 Postings, 1188 Tage InstanzIch bin dann mal wech...

für eine hoffentlich recht leckere Zeit ;-)




 

15.03.20 22:38
1

545 Postings, 1188 Tage InstanzÜberbewertungen werden dramatisch abgebaut...

Im Zuge der nun vorherrschenden Corona-Panik dürften sich so mach gute Einstiegspunkte in diversen Aktien eröffnen, dies selbststverständlich in selektiver, sprich ausgewählter Manier. Good luck @ ALL
 
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15.03.20 23:23

545 Postings, 1188 Tage InstanzHier gibt's ja eh nicht mehr all zu viel Rendite..

Nun ja, was bleibt dann...  
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30.03.20 21:40

545 Postings, 1188 Tage InstanzDer Weltuntergang ist mal wieder recht nahe...

und sicherlich sind die Zeichen der Zeit derzeit wie auch so oftmals in der Vergangenheit klarerweise nicht sonderlich ermutigend.

Allerdings beginnt in der tiefsten Stunde der Nacht stets der neue Tag.

As a reminder.
 

01.04.20 22:29
1

545 Postings, 1188 Tage InstanzGalgenhumor

Abwärts ist das Ende vom Lied

denn nichts ist vorhersehbar weil es nun einfach hier so passiert

Ein schwarzer See
vor dem ich steh'
ich muss da durch
es tut so weh.....

Verluste ertragen, es rührt Gedärm & Magen

es ergrimmt den Geist

was nichts Gutes verheisst

die Corona-Monothematik die Birne verschleisst

die Psyche degeneriert, es geht dir an den Kragen

wohlan, Gesundheit vs Verluste sind stetige Auslagen

die jedoch nicht wehtun

solange du wohlauf

gesund stetig Neues zu gewinnen

ansonsten Shice drauf...

Bleibt gesund!
 

02.04.20 17:11

545 Postings, 1188 Tage InstanzÖl-Aktien gehen durch die Decke

Mr. Trump bewegt die Märkte.  
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03.04.20 00:19

545 Postings, 1188 Tage InstanzKopf eingeschaltet

Leckerer Comment, gefunden auf der Teleolis-Seite:

Die eigentliche Frage ist eine ganz andere: Warum dieser Aufwand bei einer Epidemie, deren wirkliche Gefährlichkeit bisher gar nicht geklärt ist, deren Gefährlichkeit bisher vor allem durch eine beispiellose Medienhysterie an die Wand gemalt wird?! Warum nicht ein "Krieg" gegen die multiresistenten Krankenhauskeime, denen jedes Jahr mindestens 10.000 Menschen zum Opfer fallen? Wo bleibt da der Aufschrei unserer "Qualitätsmedien"? Zumal dieses Massensterben durch erhöhten Hygieneaufwand in den Krankenhäusern relativ einfach zu verringern wäre...

Diese Frage ist auch relativ einfach zu beantworten: Das Coronavirus ist nach derzeitiger Erkenntnis ein sehr demokratisches Wesen, es trifft alle Gesellschaftsschichten, wie einst das Aidsvirus. Merkel, Johnsson, etc, wir kennen nur die Namen einiger der leitenden Angestellten unserer wirklich Herrschenden, die den Hauch des Virus verspürt haben. Ob es auch bei den Krupps, Quandts & Co Betroffene gibt, werden wir wohl nie erfahren, es dürfte allerdings sehr wahrscheinlich sein. Also wird der Staat veranlasst, alles zu tun, um die Gefahr abzuwehren, um jeden Preis, auch um den Preis eines Zusammenbruchs des derzeitigen Gesellschaftssystems.

Die Krankenhauskeime hingegen dürften in den Privatkliniken der Superreichen keine Rolle spielen. Dort gelten andere Hygienestandards, Personal steht unbegrenzt zur Verfügung. Wer dort behandelt wird, möchte seine Macht und seine Milliarden möglichst lange genießen. In den kaputtgesparten Krankenhäusern der unteren Schichten hat man als älterer Mensch dagegen gute Chancen, nach durchstandener Operation an einem mulitresistenten Keim zu verrecken. So geschenen alleine vier Menschen aus meiner näheren Bekanntschaft in den letzten 20 Jahre. Und auf dem Todesschein steht dann nicht: Todesursache Krankenhauskeim, sondern: Todesursache Lungenentzündung. Anders als beim Coronavirus. Derzeit gilt jeder verunfallte und halbtote Motorradfahrer, bei dem der Virus festgestellt wird, nach seinem Ableben im Krankenhaus als Corona-Opfer.

Unser "marktgerechtes" Gesundheitssystem ist nur für die Ohnmächtigen. Das vorzeitige Ableben älteren Menschen mit Vorerkrankungen wird im Falle Krankenhauskeime billigend hingenommen. Vermutlich ist diese Sterberate fest in die Berechnung der Sozialkosten eingepreist; die Rentenbezugszeiten sinken und die Beitragskosten, die "Lohnnebenkosten" ebenfalls.

Wird hingegen auch die Gesundheit der Mächtigen bedroht, etwa bei Aids oder Corona, gelten plötzlich andere Gesetze, auch wenn für die breite Masse dadurch wesentlich mehr Schaden als Nutzen entsteht. Vor allem der sogenannte Mittelstand wird nach der Hysterie ein böses Erwachen erleben...

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/...ing-36415008/show/  

03.04.20 00:25

545 Postings, 1188 Tage InstanzKaufe ein "P"

;-))  

08.04.20 23:34

545 Postings, 1188 Tage InstanzBuffett trifft mal wieder den Punkt

Sei ängstlich, wenn andere gierig sind. Sei gierig, wenn andere ängstlich sind. (Warren Buffett)

Mitte März war ein wunderbarer Moment, um "beide Hände" an den Börsen aufzuhalten. Hoffentlich haben es so manch mutige Anleger dann gemäß des Buffettschen Bonmots entsprechend auch getan, denn bislang war dies ja ein recht lukrativer Erfolg. Niemand weiß, wie es künftig weitergehen wird, aber sollten die Kurse nochmals derart einbrechen, so denn......., einfach mal Danke sagen ;-))  

14.04.20 23:00
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545 Postings, 1188 Tage InstanzAlle warten gespannt auf den Down-Swing


welcher sich aufgrund vieler horrender Prognosen ja eigentlich unmittelbar einstellen sollte, aber Madame Börse zeigt all den weisen Propheten bislang ihren dicken A*sch.

In diesen Zeiten sollten man sich vor voreiligen Prognosen hüten und lieber danach Ausschau halten, welche Aktien momentan zu einem recht "reasonable Price" erworben werden könnten.  

15.04.20 20:11

5943 Postings, 1011 Tage Shlomo SilbersteinUnd welche sind das?

16.04.20 16:48

545 Postings, 1188 Tage InstanzMit Aktien-Tipps

ist das immer so eine Sache, von daher stelle ich diesbezüglich hier auch nichts ein. Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich in der 12. Kalenderwoche diesen Jahres meinem Depot 5 Titel zugefügt hatte, darunter zwei DAX-Titel. Ein Öl-Titel war ebenfalls dabei, bei dem ausgeführten EK werde ich einen recht langen Atem haben. Sollte der Kurs hier nochmals derart zurückkommen, aber gerne doch ;-)

Viele Kurse haben seit Mitte März wieder ordentlich zugelegt, von daher warte ich momentan ab, was sich künftig bei möglich kommenden Rücksetzern erneut an Chancen anbietet.

Der Rohstoffsektor ist mittlerweile auf ein Niveau herunter geprügelt worden, welches mir schon interessant erscheint. Ich kann mich nicht entsinnen, den CRB-Index in den vergangenen 30 Jahren auf so einem niedrigen Niveau gesehen zu haben. Von daher steht der Sektor sehr weit oben auf der Watchlist.

Möglicherweise greife ich da in nächster Zeit in der Form von einem oder zwei ausgewählen ETF zu.
 

16.04.20 23:09

545 Postings, 1188 Tage InstanzJe greller die entworfenen Endzeit-Szenarien

a la "Der Untergang des Finanzsystems steht jetzt bevor" oder "Die kommende Depression wird schlimmer als die von 1929" oder "Jetzt ist nur noch das nackte Überleben wichtig", oder "Ist ein Leben ohne Toilettenpapier überhaupt möglich", u.ä., gezeichnet werden, um so weniger treffen diese Prognosen erfahrungsgemäß zu, schlichtwegs dreht es sich nur um Aufmerksamkeitsgeheische.

Derartige Prognosen liebe ich jedoch und hoffe stets auf mehr davon. TEOTWAWKI, jeder weiß sicherlich darum.

Die "Welt nach Corona" wird aber mMn sicherlich keine andere sein. Die Menschen werden nach dem Auslaufen der Hysterie-Welle schnellstmöglich ihren alten Gewohnheiten anheim fallen und schlussendlich wird "the Beat goes on" Einkehr halten. In sechs Monaten können wir die vorgenannten Aussagen mal gegenchecken.

Und der wichtigste Fakt in diesen durchgeknallten Zeiten:

"Don't let the sound of your own wheels drive you crazy"
 

16.04.20 23:32

545 Postings, 1188 Tage InstanzOT: Fakten zur Lage in NRW:

Die Belegungsrate der Intensiv-Betten in den Kliniken Nordrhein-Westfalens liegt aktuell bei ca. 63% (Stand 15.04.2020). Die Belegungsrate von Corona-Patienten liegt bei 8,7%, künstlich beatmet werden müssen ca. 7% dieser Patienten, hier bezogen auf die Gesamtzahl der Intensiv-Betten. Die entsprechende Meldung des NRW-Gesundheitsministeriums dazu:

..... berichtete das NRW-Gesundheitsministerium, wie es um die Belegung der Intensivbetten steht. Insgesamt gab es in nordrhein-westfälischen Krankenhäusern am Mittwoch 7.779 Intensivbetten, von diesen wurden 4.875 genutzt. Auf Intensivstationen war den Angaben zufolge etwa einer von sieben Patienten mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt handelte es sich um 677 Patienten in intensiv-medizinischer Behandlung. Rund 80 Prozent dieser Fälle (542) wurden beatmet.....

https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/...r-corona-virus-nrw-100.html  

17.04.20 19:55

545 Postings, 1188 Tage InstanzBilanzsumme der Fed auf Rekordhöhe

Allein nur in der letzten Woche ist die Bilanzsumme der Fed um 300 Milliarden Dollar angewachsen. Die Fed nutzt ihre nahezu unbegrenzte Firepower, um durch den Kauf von allerlei Assets einen abrupten freien Fall der US-Wirtschaft aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu verhindern. Die Blianzsumme beträgt mit 6,42 Billionen US-Dollar hier mittlerweile nun 30 Prozent des BIP der USA.

"Fed balance sheet increases to record $6.42 trillion"

The Federal Reserve?s balance sheet increased to a record $6.42 trillion this week as the central bank used its nearly unlimited buying power to soak up assets to keep markets functioning amid an abrupt economic free fall due to the coronavirus pandemic.

The central bank?s balance sheet as of Wednesday rose nearly $300 billion from $6.13 trillion a week earlier. That is up from just $4.29 trillion in the first week of March.

It is now the equivalent of roughly 30% of the size of the U.S. economy before the crisis struck, and will certainly grow larger in the weeks ahead as the Fed keeps piling on assets and the economy shrinks.

https://www.reuters.com/article/...record-6-42-trillion-idUSKBN21Y3JD

Marc Faber meinte vor vier Jahren treffend dazu:

.....Denn die relevanten Zentralbanken der westlichen geprägten Hemisphäre (Fed, EZB, BoJ, BoE, etc.) ziehen nun mitttlerweile vereint und konsequent an einem Strang, sie manipulieren die Zinsen in den Null- bzw. Negativ-Bereich und kaufen mit aus dünner Luft kreiertem Geld im großen Stil Vermögenswerte aller Art auf. Die Bilanzen der Zentralbanken haben sich zwischen 1998 und 2015 um den Faktor 16 vergrößert und ein Ende scheint nicht in Sicht. Aber warum sollten die Bilanzen der Zentralbanken nicht um den Faktor 20, 30 oder gar 40 anschwellen? Gelddrucken erscheint fast wie ein unlimitierter Vorgang, eben bis das System kollabiert und zerbricht. Wobei die Zentralbanken in ihre Bilanzen mittlerweile wohl auch hineinpacken können, was sie wollen, ganz egal, ob das dahinterstehende Konzept nun kontraproduktiv ist oder nicht. Aber für einen Kurswechsel ist es eh schon zu spät, die Notenbanken sind Gefangene ihrer eigenen Politik und kommen aus dem einmal gegrabenen Loch aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht mehr heraus.....  

17.04.20 20:18

545 Postings, 1188 Tage InstanzNachtrag zu #426

Covid-19 hat schonungslos aufgedeckt, dass die Folgen der politisch gewollten Ökonomisierung des Gesundheitswesens, die in den letzten beiden Jahrzehnten bei uns, aber ebenso wie in den meisten europäischen Ländern rigoros durchgezogen wurde, einfach nur als katastrophal beschrieben werden können.

Es ist eine Schande, absolut beschämend und keinesfalls hinnehmbar, dass 25% bis 30% der Pflegenden und der Ärzteschaft sich genau jene Krankheit zuziehen, welche jene Patienten haben, die sie betreuen bzw. behandeln und zudem Dutzende von Ärzten und Pflegepersonen, die Covid-19 Patienten betreut haben, an derselben Infektion verstorben sind.

Der wichtigste Grund für diese Infektionen ist, dass entsprechende Schutzbekleidung und Atemschutzmasken in Europa für das Ärzte- und Pflegepersonal fehlen beziehungsweise nicht in ausreichender Menge vorhanden sind. Aufwachen!!!!!!!!

Desweitern haben die erschütternden Bildern zum Beispiel aus der Lombardei, Madrid oder New York, die katastrophalen Zustände in den dortigen Intensivstationen aufgezeigt. Ärzte haben wegen Überfüllung eine Triage durchführen müssen und zum Teil über 80-Jährige dort nicht mehr behandeln können, auch standen viel zu wenig lebenserhaltende Beatmungsgeräte zur Verfügung.

Deutschland steht zwar diesbezüglich aktuell sicherlich besser dar und wir haben derartige Bilder nicht aus unseren Hospitälern vernehmen dürfen. Vor diesem Hintergrund muss man sich jedoch die Bertelsmann-Studie aus dem letzten Jahr nochmals auf der Zunge zergehen lassen. Gemäß dieser Studie sollte mehr als jedes zweite Krankenhaus in Deutschland geschlossen werden, damit vorgeblich die Versorgung der Patienten verbessert werden kann.
 

24.04.20 01:15

545 Postings, 1188 Tage InstanzOftmals hautnah erlebt

wie Menschen irrational abticken, wenn sie ihre eigene Deutungshoheit massiv gefährdet sehen. Bei diesen Menschen reicht definitiv der Glaube an das, was man als Teil der Gemeinde für objektiv wahr hält und nichts anderers. Es ist wie eine Herde, die befürchtet, dass ihre Narrative durch eine Mutation einer anderen fachlich kompetenten Ansicht bzw. Arbeit nunmehr ihre Immunität verlieren könnte.

Erinnert mich eigentlich recht stark an die Jesus-People-Periode in den USA der 70er und den übriggebliebenen versifften US-Evangelikalen/IS-Radikalen der Neuzeit.

Immer wieder lecker zu beobachten :-)

There must be some kind of way outta here
Said the joker to the thief
There's too much confusion
I can't get no relief......  

24.04.20 21:36

545 Postings, 1188 Tage InstanzBillig war gestern...


Die Financial Times macht darauf aufmerksam, dass die Bewertungen der US-Börsen nach der Snap-Back-Rally mittlerweile doch sehr ambitioniert daher kommen. Nach dem fundamentalen Research recht seriöser Persönlichkeiten ist der US-Markt seit über 20 Jahren 2-4 fach überbewertet. Von daher ist es sicherlich recht schwer einzuschätzen und folglich auch zu zu wissen, wie, wann und wo solche Bewertungen möglicherweise korrigiert werden, wenn sie denn eben korrigiert werden sollten.

"US equity valuations reach near two-decade high after rally"

Forward price-to-earnings ratio for S&P 500 hits highest level since December 2001

The US stock market has surged over the past month despite the damage to corporate profits from coronavirus, pushing one popular measure of equity valuation to its most expensive in nearly two decades.

Corporate earnings are set to tumble this year as economic activity slows, wiping a third from company profits in 2020 compared with last year, Goldman Sachs estimates. At the same time, the US central bank?s unprecedented capital-market interventions and the government's $2tn stimulus package have drawn investors back into the stock market, dragging the S&P 500 benchmark up 25 per cent since its low on March 23.

The rally has pushed the forward price-to-earnings ratio for the S&P 500 above 21 to its highest level since December 2001 ? during the final stages of the dotcom bubble. The ratio reflects the price put by investors on future profits and is one of the most popular tools for investors to value stocks.

Weiter hier

https://www.ft.com/content/26b4b77b-81c8-4cbb-a7ee-217b1d71e0dc
 
Angehängte Grafik:
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02.05.20 23:43

545 Postings, 1188 Tage InstanzNun ja

einen Zinserhöhungszyklus werden wir aller Wahrscheinlichkeit in dem nächsten vor uns liegenden und überschaubaren Zeitrahmen, sprich so in etwa ca. 3-5 Jahre, wohl eher nicht mehr erleben dürfen, oder.....

Eine womöglich tiefergreifende Rezession, und diese nicht nur in der taktgebenden US-Wirtschaft, gilt aufgrund der Corona-Pandemie doch als ebenfalls sehr wahrscheinlich anzusehen, oder.....

Also sei die Frage erlaubt, ob von daher dieser Thread unter den genannten Gesichtspunkten als eher obsolet zu bezeichnen ist, da die Eingangsbedingungen in gewisser Weise als erfüllt anzusehen sind. Die recht geringe Nutzer-Resonanz gibt hier ein schon erkleckliches Maß hinzu.

Von daher möchte ich diesen Thread ruhen lassen und mich neuen Dingen zuwenden.

Wer mit entsprechend sachlichen Argumenten hier Einspruch erheben möchte und für eine aktualisierte Beibehaltung dieses Threads eintritt, der darf dies gerne tun. Der Thread ist dafür weiterhin aufnahmebereit.

Ansonsten vielen Dank für's Mitlesen und good luck @ALL
 

25.05.20 22:50

545 Postings, 1188 Tage InstanzWertungen sollte man getrost dem Markt überlassen

denn der wird diese entsprechend dann auch vornehmen und einpreisen.

Abzuraten ist vor allem den "Gottesanbieterinneren und deren angehangener Vorhersagesippschaft", welche es immer schon eigentlich  besser gewußt haben.

Haltet die Ohren steif!

This way is up!!!  

26.05.20 23:12

545 Postings, 1188 Tage InstanzBei Schwäche Gold nachkaufen, denn

das Haushaltsdefizit der USA beläuft sich mittlerweile auf anderthalb Billionen Dollar, und nach Einschätzung der größten Banken wird sich die Differenz zwischen den staatlichen Einnahmen und Ausgaben verdreifachen und vier Billionen erreichen ? das höchste Defizit seit dem Zweiten Weltkrieg.
 

27.05.20 23:34

545 Postings, 1188 Tage InstanzAuch heute wieder gut zu beobachten

Ich war short und das Geld war fort!

Persönliche Animositäten bitte hinten an stellen! Die Börsen können im Jahresverlauf noch durchaus holpriger verlaufen, aber niemand, der im entspannten Long-Modus unterwegs ist, wird deshalb den Kopf verlieren! No way!  

29.05.20 00:58
1

545 Postings, 1188 Tage Instanz$732 Milliarden für's Militär

Aber für 30 Millionen Kinder im Land gibt's nichts zu fressen. Was ist das eigentlich für ein Supa-Dupa tolles Land?!?!

Dieses Land erscheint aber wohl eher so ziemlich degeneriert, ehrlos und möglicherweise sind die dort herrschenden Oligarchen bereits der Geisteskrankheit anheim gefallen.

Es ist ja scheinbar auch viel wichtiger, überall in der Welt Kriege anzuzetteln, die Rohstoffvorräte zu rauben und allen Verbündeten kräftig in den Allerwertesten zu treten und zu denen zu sagen, wo es eigentlich lang geht.

Fakten:

Die letzten abgesicherten Überblickszahlen, die Feeding America zum "Hunger in America" veröffentlicht, stammen aus einem Bericht des US-Agrarministeriums von 2019. Demnach kämpften 37 Millionen US-Amerikaner im Jahr 2018 "mit dem Hunger". Bei 14,3 Millionen Haushalten wurde "Ernährungsunsicherheit" berichtet: "Mehr als 11 Millionen Kinder leben in ernährungsunsicheren Haushalten.
https://www.feedingamerica.org/hunger-in-america

Zum Notprogramm der US-Regierung - Pandemic-EBT - eingerichtet, um das Schulessen zu kompensieren, dass durch die Schließungen infolge der Pandemie ausfällt, war aktuell die Rede von 30 Millionen Kindern, denen geholfen werden soll. Erreicht hat die Hilfe bislang nur 4,4 Millionen, wie die New York Times am Dienstag berichtete.
https://www.nytimes.com/2020/05/26/us/politics/...er-coronavirus.html

Es gibt Befürchtungen, dass die Zahl der Hungernden durch die rasant gestiegene Arbeitslosigkeit in der Corona-Krise eine historische Größenordnung erreicht, doch sind die Experten vorsichtig mit der Nennung genauer Zahlen. Sie sprechen wie etwa gegenüber CBS-News von "Zig-Millionen (tens of Millions), die sich kein Essen kaufen können, weil sie kein Geld haben". Die Leute, die sich um Essenmarken bewerben werden, werden wie Durchschnittsamerikaner aussehen, wird dort eine Harvard-Professorin für Gesundheitspolitik zitiert.
https://www.cbsnews.com/news/food-stamps-record-trump-fights-usda/  
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30.05.20 22:14

545 Postings, 1188 Tage InstanzTurmoil in God's own Country?

Die sollten sich mal ein Beispiel dazu von den Aufrührern in Hongkong nehmen.

Die machen doch seit Monaten unter dem brausenden Beifall des gesamten Wertewestens vor, wie das eigentlich richtig vor sich zu gehen hat:

Airport stillegen, U-Bahnstationen anzünden, Ticketautomaten und Überwachungskameras zerstören, Einkaufszentren lahmlegen, usw. usf.

Da können die US-Rioter aber definitiv noch viel dazu lernen.  

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