zum Insogericht mit 10 wochen Kapitaldecke?
plus 200 MIO ,von Bafin gesichert? statt das die Presse das beleuchtet , beschreibt sie die Dekadenz der "Luftbudenbande" soviele Irrtümer gibts nicht! Jemand hat MMN Agenda vorgegeben
Askjig.de @askjig #wirecard #wirecardchronologie #chronologie #tageimjuni #18062020
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Rolle der BaFin und der Politik
Eingriffe der BaFin
Bereits am 22. Juni 2020 setzt die BaFin einen Sonderbeauftragten bei der Wirecard Bank ein. Dieser soll:
alle Zahlungsflüsse überwachen,
über Transaktionen zwischen Konzern und Bank wachen,
täglich über den Liquiditätsstatus berichten. (SML)
Am 25. Juni 2020 verschärft die BaFin überraschend die Liquiditätsanforderungen:
200 Millionen Euro des Konzernguthabens bei der Wirecard Bank werden blockiert – die Wirecard AG hat keinen Zugriff mehr. (SZ2)
Nur 130 Millionen Euro bleiben als „free cash“ verfügbar, bei einem wöchentlichen Abfluss von 13 Mio. Euro. (SZ2)
James Freis kündigt infolge dessen die Insolvenzanmeldung an, die um 10:28 Uhr erfolgt. (SZ2)
Reaktion des Bundesfinanzministeriums
In der Nacht zum 22. Juni (nach der Ad-hoc-Meldung) verfasst Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, ein 9-seitiges internes Dossier für Bundesminister Olaf Scholz. Darin heißt es:
Ein „Bank Run“ auf Wirecard könne bevorstehen.
Es werde überlegt, ob Staatshilfen geprüft werden sollten. (ÜG)
Wirecard sei ein systemisch relevanter Zahlungsdienstleister, u. a. für Aldi. (ÜG)
Am 23. Juni wird eine mögliche „deutsche Lösung“ besprochen:
Kukies kontaktiert die KfW/IPEX-Bank und erkundigt sich, ob man eine direkte Kreditvergabe oder Beteiligung prüfen könne.
In einem internen Vermerk heißt es: „Kukies will mit uns diskutieren, ob wir nicht nur stillhalten, sondern ggf. unser Engagement noch aufstocken.“ (ÜG)
Ziel: Vermeidung einer Insolvenz und Schutz vor einer Zerschlagung durch ausländische Investoren. (ÜG)
Bewertung
Die BaFin verschärfte regulatorisch den Druck auf Wirecard kurz vor der Insolvenz maßgeblich, insbesondere durch die Blockade des Liquiditätszugriffs.
Das Bundesfinanzministerium erwog aktiv eine staatliche Stabilisierung – jedoch kam es zu keiner konkreten Hilfeleistung.
Beides zeigt: Die Finanzaufsicht und Politik erkannten spät die Systemrelevanz, konnten aber das Vertrauen am Markt nicht wiederherstellen. |