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Wirecard - beste Aktie 2014 - 2025

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neuester Beitrag: 29.03.20 12:06
eröffnet am: 02.02.19 15:54 von: GipsyKing Anzahl Beiträge: 107144
neuester Beitrag: 29.03.20 12:06 von: Eugen Ball Leser gesamt: 17617565
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bewertet mit 144 Sternen

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21.03.14 18:17
144

6506 Postings, 7211 Tage ByblosWirecard - beste Aktie 2014 - 2025

Hier wird die beste Aktie aus dem Techdax "Wirecard" besprichen, beschworen und .....

Kursziel :

2014 - 68 Euro
2015 - 87 Euro
ab 2016 - über 100 Euro !!!

 
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107118 Postings ausgeblendet.

28.03.20 15:28
1

779 Postings, 239 Tage GedankenkraftSuper

Minikohle!  

28.03.20 16:32

294 Postings, 4452 Tage iceman1506Alman

Das hat nichts mit Denkverboten zu tun. Sofern das auch unmittelbar wichtig für WDI Anleger ist, habe ich auch kein Problem auf eine ausführliche Diskussion. Lies dir Mal die letzten dreißig Seiten durch. was davon hat effektiv Auswirkungen auf WDI und im Gegensatz dazu wie viel ist einfach nur über Corona an sich geschrieben worden.Denkverbote ist der falsche Ausdruck hierfür. Corona ist ein Thema, aber keines was dauerhaft hier hingehört.  

28.03.20 16:43
3

171 Postings, 47 Tage stressfishUnd nun zu etwas völlig anderem.

Der Gesamtausblick klärt sich aber auch spürbar weiter auf.
Natürlich bleiben die Märkte zunächst angesichts der immer noch gegebenen Unsicherheit wegen Corona aber auch dem schwelebenden Ölpreiskrieg volatil, jedoch lässt sich einerseits beobachten, dass die Märkte auf Wochenniveau langsam wieder auf einen höheren Boden hochkriechen, darüber hinaus werden einzelne Werte viel selektiver gehandelt als noch in den letzten zwei Wochen.

Für Wirecard indes bedeutet dies keine Entwarnung, sondern es ist vielmehr davon auszugehen, dass auch in den kommenden ein bis zwei Wochen die Gesamtlage maßgeblich die Stimmung vorgeben wird und einzelne Meldungen bestenfalls zu kurzfristigen Bewegungen auf Tagesniveau führen werden. Eine gute Zeit für Trades, Umschichtungen und Vergünstigung des EK also.
Am Ende der kommenden Woche sehe ich WDI auch einem Niveau von 110, die Woche darauf bei bis zu 120.

Ich gehe aber davon aus, dass in spätestens zwei Wochen jede erdenkliche Situation in die Märkte eingepreist sein wird und die Kurse solcher Werte welche als nicht so schwer von der Krise getroffen gelten kräftig anziehen werden -- bis dann erste Realmarktdaten über die krisenbedingten tatsächlichen Ausfälle kommen.

Die Rackete wird derzeit wieder betankt, lift off zu Ostern.

Keine Handelsempfehlung.  

28.03.20 16:49
1

6506 Postings, 7211 Tage Byblos@ Minikohl - wir alle freuen uns

auf die nächste Ausgabe.
Gibt es das Bullenblatt jetzt exclusive hier regelmäßig.

Super Arbeit, weiter so !

Be strong and stay very very long !  

28.03.20 17:09
2

1549 Postings, 354 Tage Aktien_Neuling@Minikohle

Minikohle. Wie immer super.

Ich habe herzlich gelacht  :D
Ich habe hier in Oranienburg die Sau gesehen und direkt umgefahren.

Also Wenn Ihr dann im Oktober zum Grillfest kommt, dreht die Sau am Spieß :D

Ach und Klopapier braucht Ihr nicht mitbringen. Früher musste auch unsere Zeitung dafür herhalten! ;-)  

28.03.20 17:21
5

954 Postings, 572 Tage Minikohle@Stressfish

Sehe ich ähnlich wie  Du, alles sehr volatil.

Kurse von 110 und 120 sehe ich auch wie Du. Nur würde ich mich nicht soweit aus dem Fenster lehnen und das in 14 Tagen so sehen.

Es hängt viel davon ab, wann staatl. Zuschüsse bei Unternehmen ankommen. Ich beantrage meine Morgen, will erst bedrohten Firmen den Vortritt lassen.

Wie gehen die Amis mit der Krise um? Ehrlich, da fehlen mir die Worte...

Irgendwann kommt die ersehnte Ruhe in die Märkte. Nach meiner vorläufigen Einschätzung dauert das länger als eine oder zwei Wochen. Jetzt ist nur gezocke und da halt ich mich zurück.

Und wenn sie das Oktoberfest in München absagen müssen, wissen wir, es hat sich nix getan.

Also ich gehe ehr von einem U aus, nicht von einem V. Aber eines von beiden wird schon stimmen, hoffen wir doch alle O D E R ?  

28.03.20 17:28
1

171 Postings, 47 Tage stressfishAbsolut.

Minikohle, da bin ich voll bei Dir.
In meinen Ausführungen habe ich explizit versucht, mich auf die kurzfristige Entwicklung zu beziehen, was längerfristige Trends betrifft entspricht dann eher Deiner Vermutung.

Danke auch für das Bullenblatt. Ist nicht so ganz meins, passt in diesen schweren Zeiten aber sehr gut dazwischen :)  

28.03.20 21:41
1
zwar hier stark investiert, habe aber Puts auf Dow und Dax. Das Tief um 8200 wird mindestens nochmal getestet, für seitwärts oder gar up ist die Nachrichtenlage zu schlecht und ungewiss. Daher WDI nochmal auf 82-86, werde da Puts verkaufen und hier nochmals nachkaufen. So ist meine Glaskugelvariante.  

28.03.20 21:53
9

881 Postings, 4709 Tage hewi62Variante der Erholung

...V oder U...oder ein mehr oder weniger liegendes I...?

Für ein V spricht eigentlich nicht viel, einzig wenn China es vor macht...aber vorsichtig, man kann die unterschiedlichen Entwicklungen in den Ländern nicht wirklich vergleichen, weil die gesellschaftlichen Systeme und deren Gesundheitssysteme deutlich unterschiedlich sind...das rigorose Absperren von ganzen Städten in demokratischen Länder nicht so einfach funktioniert...und damit diese, wenn überhaupt, für eine Eindämmung der Ausbreitung viel zu spät kommt...haben wir ja schon gesehen...dazu kommen die unterschiedlichen Gesundheitssysteme...im allgemeinen ist wohl ein dezentrales System wie in Deutschland in diesen Zeiten tendenziell besser aufgestellt...
Für mich kommen diese V Ideen von den Anhängern der rein monetären Aspekten = viel Geld aufwenden, damit das Finanzsystem ?gesichert? wird...diesen Glauben halte ich in der aktuellen Situation für falsch, diese Leite hören offensichtlich den Virologen nicht richtig zu, oder können in diesen Kategorien nicht denken, weil das auf der Uni nicht gelehrt wurde...das Geld wird zur Stabilisierung der Wirtschaft benötigt, aber nicht für das Finanzsystem, auch wenn es da gerade richtig kracht...schaut euch mal die Preis-Entwicklung und die Liquidität der Corporate Bonds an...

Für ein U spräche, wenn Europa, UK und die USA in 1-2 Monaten über den Berg wären, und in Asien keine neuen signifikanten Zahlen zu Neuerkrankungen folgen würden...das ist in der Zukunft zu beobachten...aber auch hier, wenn China es schnell geschafft hat und keine Neuerkrankungen mehr dazukommen, in den Demokratien muss es zwangsläufig länger dauern, weil andere Wege beschritten wurden...die nicht zur Beschleunigung der Erholung vom Virus führen, es wurde ja am Anfang langsamer agiert...

Das so von mir beschriebene mehr oder weniger liegende I, ist eine langsame Erholung der Wirtschaft, weil über Zeit zu viele Bereiche zu lange nicht produzieren konnten...auch das gilt es erst noch zu beobachten...vermeintlich sind wir mit dem Shut Down ja bereits unten angekommen...ich habe aktuell noch Zweifel, weil heute Zweitrundeneffekte nicht erkannt werden können...deshalb werden diese ja so genannt...zwei Beispiele, was machen jetzt eigentlich die ganzen Immobilienbesitzer, die a) in den letzten drei Jahren eine private Immobilie erworben haben und nun Kurzarbeitergeld bekommen? B) Die nun keine Miete für das Ladengeschäft mehr bekommen, wework oder ähnliche Modelle sind höchst gefährdet...auch Immobiliengesellschaften, die mehrheitlich Gewerbeimmobilien vermieten und dazu noch hoch auf Kredit finanziert...nicht ungefährlich...
Als Zweites, alles was mit Tourismus zusammenhängt, wann können die wieder loslegen? Mal etwas polarisierend...in den nächsten 6 Monaten werden keine Urlaubsreisen mehr gebucht...was macht die Küsten- oder die Alpen-Region?...und der Bäcker, Handwerker, Putzfrau usw...in der Region?
Hilfreich für eine leicht aufwärts gerichtete ökonomische Entwicklung sind die anlaufenden Tests auch, damit wird für mehr Sicherheit gesorgt, dann können die Menschen gezielt getrennt werden und die Wirtschaft langsam wieder Tritt fassen...wie auch immer die Trennung der Menschen genau geregelt wird...

Ich denke, in den nächsten Monaten werden Aktien in grob zwei Bereiche unterteilt werden, zum Einen die in dieser Situation mit deutlich weniger stabilem Geschäft, und zum Anderen diejenigen mit stabilerem Geschäft, also Grundversorgung wie Nahrungsmittel, Strom, oder auch Zahlungsabwicklung wie Wirecard z.B.

Zur absoluten Entwicklung der Aktien-Indices kann ich mir nicht vorstellen, dass das schon alles auf dem Weg nach unten war...UK lasse ich mal außen vor, aber die USA müssen doch erst einmal New-York ?abriegeln?, damit die Wallstreet...macht doch nix, es gibt noch die Nasdaq und CBOT...ne klar in Chicago ist das völlig anders als in NY...und die Computerbörse läuft doch immer...ne auch klar, deren Broker sitzen ja immer allein im Büro...

Und wenn das alles irgendwann überstanden ist, dann werden die realen Gesellschaften mehr oder weniger schnell ihre Lieferketten /Produktion dahingehend umstellen, das zukünftig wieder mehr Vorort = im gleichen Kontinent produziert wird...das führt dann doch wieder zu einer ?normalen? Inflation, nach ca. 40 Jahren rückläufiger Inflation evtl. auch ein Effekt der ?Gezeitenwende Covid-19?...

Die ganzen vorsichtigen Beispiele vergesse ich sofort, wenn a) China keine neuen Erkrankungen bekommt und die USA ?über den Berg? sind, oder b) ein Serum gefunden ist, selbst wenn es dann noch 6 Monate dauern sollte bis es in Massen produziert wird...  

28.03.20 22:29

4601 Postings, 1389 Tage nba1232Bin leider auch alles

Andere als optimistisch.
Wenn man sich die Kommentare von Karl Lauterbach bei Maybrit Illner anschaut wird einem schlecht.

Nächsten 1-2 Jahre Ausnahmezustand im Krankenhaus....

Durchseuchung soll verhindert werden ....

Völlig richtige Dinge , für die Wirtschaft bedeutet das aber den totalen Bankrott.

Wirecard wird seine Ziele nicht erreichen das ist völlig ausgeschlossen. Wenn sie es doch schaffen  sollten werde ich die kreativste Aufgabe die ich per PM bekomme Ende 2020 einlösen.

Wirklich unverständlich Wiso Wirecard denkt sie schaffen das ... Aber Spätestens zu den q1 zahlen wird man eine Delle sehen.  

28.03.20 22:31
2

954 Postings, 572 Tage Minikohlehewi62

Wie ich lese sind wir gleich alt 1962.

Danke für Deinen tollen Post, bin fast voll bei Dir.
Warum nur fast:

Nicht wir Kleinanleger beeinflussen den Markt. Meine paar Shares interessiert sich keine Sau drum.

Mich interessiert auch die Coronawelle nicht wirklich, finanziell betrachtet. Persönlich schon.

Dellen im Kursverkauf gibt es immer, so wie jetzt.

Es kann durchaus sein, dass es weiter bergab geht.

Wenn aber ein Unternehmen gestärkt durch die harten Zeiten kommt, binn ich wieder voll bei Dir..  

29.03.20 00:20

246 Postings, 111 Tage Henry1234ok. dann UVW, einverstanden

29.03.20 10:05
3

1740 Postings, 1369 Tage MyDAXBetr.:hewi

Ein gut durchdachter und strukturieter Beitrag! Vielen Dank!
Nun einige Gedanken hierzu:
Gerade haben wir ein Woche Einschränkungen hinter uns, kein kompletter Shutdown, auch wenn einige das so fühlen. Der wird bis Ende April anhalten. Ende völlig offen.
Was wird nun mit den ersten Lockerungen passieren? Werden die Leute wieder sofort die fliegenden Sardinenbüchsen stürmen? Werden sie in die Boutiquen rasen, um dem zumeist eh schon übervollen Kleiderschrank noch ein paar allerneueste Klamotten hinzuzuaddieren? Oder in die Autohäuser gehen, um das dringend benötichte allerneueste Modell zu erwerben?
Wird das Geld so locker sitzen, nach Kurzarbeit und Bedenken, ob der Arbeitsplatz noch sicher ist?
Man liegt wahrscheinlich nicht falsch, wenn man davon ausgeht, dass sich die Unsicherheit weiter verbreitet und Konsumzurückhaltung eher auf der Tagesordnung steht. Käufe, die nicht getätigt werden, die lösen auch keinen Zahlungsvorgang aus, ob mit Bargeld oder bargeldlos.
Vor diesem Hintergrund halte ich es für nicht sehr wahrscheinlich, dass die prognostizierten Umsatz- und Gewinnzuwächse (!), und um die geht es, nicht um eine Schrumpfung, Realität werden. Das mag von Wutforisten mir wieder mal einen schwarzen Stern einbringen, aber das ist egal.
Vor drei Wochen hatte ich hier geschrieben, dass sich WDI dem allgemeinen Trend nicht entziehen können würde. Hat manchem nicht gefallen, aber es wurde Realität.
Damals erwartete ich, dass sich die Schleifspuren noch bis in Q2 und Q3 hinziehen könnten. Diese Annahme war grundfalsch. Angesichts der realen Weltwirtschaftskrise muss man eher von zwei bis drei Jahren ausgehen. Die Annahme eines langen L erscheint augenblicklich die realistischste,  der negative Grundton an den Börsen dürfte zunächst bestehen bleiben, auch wenn die Entscheidungen von EZB und FED alles ein wenig abfedern.
Viele Risiken sind überhaupt nicht im Ansatz bezifferbar. Nur ein Beispiel: Griechenland erlöst 25% seines BSP aus dem Tourismusgeschäft. Was pssiert, wenn das wegbricht?
In den USA scheint man die Lage an öberster Stelle immer noch nicht begriffen zu haben.
Auch nach Lockerungen in EU, selbst die sind erst im Gedankenmodell der Verantwortlichen am Entstehen,  wird das Virus noch da sein. Auf China zu verweisen, die nach Auskunft ihrer Medien alles im Griff zu haben vorgeben, darf man nicht viel geben, denn es wurde auch zu Beginn der Epidemie eben von den gleichen Medien vertuscht und gelogen. Kurzum: Die Situation wird sich bessern, aber sie wird uns noch eine längere Zeit belasten. Damit auch die Wirtschaft und die Börse. Muss man akzeptieren und sein Handeln danach ausrichten.  

29.03.20 10:06

49 Postings, 239 Tage Kreisel888@NBA

Die Q1 Zahlen sollten wie erwartet gut ausfallen. Momentan wird viel mehr digital bezahlt und E-commerce erlebt einen Schub
Ob die Guidance 2020 erreicht wird, wird von den langfristigen Auswirkungen abhängen. Also ob es eine globale starke Rezession kommen wird. Davon wird natürlich auch WDI betroffen sein. Aber aus meiner Sicht natürlich nicht so stark wie andere Bereiche.  

29.03.20 10:23

104 Postings, 3263 Tage MaibrauseGedanke

Welche Firmen haben unter den derzeitigen Umständen Potential?

Es wird sicherlich weniger ausgegeben,  aber wie wird das Weniger ausgegeben Bar oder Kontaktlos?

Kann dies kompensiert werden?

Mir reicht auch einfach wenn Wirecard einen Gang runterschaltet,  wo andere in den Leerlauf oder Rückwärtsgang gehen müssen.

Bleibt gesund ;-)  

29.03.20 10:28
1

1740 Postings, 1369 Tage MyDAX@kreisel

"Also ob es eine globale starke Rezession kommen wird. "

Die wird nicht kommen. Die ist schon da.  

29.03.20 10:38
2

3066 Postings, 2460 Tage dlg....

Hewi & Mydax, danke für Eure gut formulierten Gedankengänge! Die 100 USD Dollar Frage in Bezug auf unser Wirecard-Investment bleibt natürlich, was davon schon eingepreist ist.

Mal ein theoretisches Konstrukt dazu: angenommen dass der faire Kurs für Wirecard aufgrund der enormen Wachstumschancen bis 2025 bei 200 Euro liegen würde (bei i) vollständiger Klärung sämtlicher Vorwürfe und Abbau der Unterbewertung ggü Peers, ii) realistischer Erreichung der Vision 2025 und iii) exkl. Corona). Heute sehen wir einen Kurs von 100 Euro und der Abschlag seit Corona-Ausbruch betrug ca. 40 Euro. Hat dann der Kurs nicht einen möglichen Corona-Effekt schon längst eskomptiert bzw sogar überzogen?

Anders ausgedrückt: wenn das erwartete 40% (?) Wachstum der nächsten Jahre nun aufgrund Corona eher bei 35% reinkommt (stimme Dir zu, Mydax, dass das realistisch sein könnte), dann sollte das mMn trotzdem keinen 100 Euro (ggü fairen Wert) bzw. 40 Euro (an der Börse gesehen) Discount rechtfertigen. Dass sich die Wirecard Aktie 1:1 ggü dem Dax bewegt hat, ist für mich nicht überraschend, aber aufgrund des mehr krisenresistenten Geschäftsmodells nicht gerechtfertigt bzw übertrieben.  

29.03.20 10:44
3

1059 Postings, 825 Tage DolphinsWie es mit Corona

und der Kursentwicklung weitergeht vermag niemand genau vorhersagen zu können.
Das interessiert in erster Linie auch nur kurzfristig orientierte Anleger.
Fakt ist dass die Krise dem Geschäftsmodell eher zuträglich ist.
Das 2020er KGV liegt bei historisch günstigen 15 obwohl die langfristigen Wachstumstreiber weiterhin intakt sind. Was interessiert mich da ein Quartal oder evtl. zwei Quartale wo das Wachstum von 30 auf meinetwegen 20% sinken könnte.
Vor dem Hintergrund des finalen KPMG Berichts sehe ich für meinen Teil das Risiko größer den Zug nach oben zu verpassen als uU nochmal 10% günstiger reinzukommen.
Das raus, rein, raus rein ist mir auf Dauer zu stressig...  

29.03.20 11:01

1549 Postings, 354 Tage Aktien_NeulingJuten Morgen.

Interessante Beiträge von Euch.
Ich bleibe dabei:
Jeder muss in dieser Zeit seine eigene Strategie fahren, bzw. ändern.
Ich glaube jetzt zählt auch das Bauchgefühl.

1. Die einen langen Anlagehorizont haben, könnten theoretisch offline gehen und in 2 Jahren mal wieder in Ihr Depot schauen und werden am Ende auf jeden Fall mit Wirecard die Sieger sein.

2. Die Investierten, die Angst auf weitere noch tiefere Kursstürze haben, können Sich überlegen, Verlust in Kauf zu nehmen, und die Hoffnung weiter unten wieder einzusteigen.

3. Jede Menge Zocker sind in Top Aktien mit hohem Volumen präsent, denen scheiß egal ist, wie hoch der Kurs mal stehen wird. Sie investieren viel Kohle, und kassieren 10-15 % ab.

Mein persönlicher aktueller Stand ist wie folgt:
War seit fast 1 Jahr hier investiert. Bin zunächst ausgestiegen, da auch ich noch einen Kurssturz vermute.
Habe 80.000 Euro Verlust realisiert.

Mit dem Rest Eigenkapital (95.000) versuche ich noch mein Projekt zu realisieren.
(Mobilheim 60 m2)   :-)
Leider sehr schwer eine Baugenehmigung zu erhalten, da die Wärmeschutzverordnung (Energieeffizienz) selten den Anforderungen für den Erstwohnsitz entsprechen.
Als Zweitwohnsitz, oder Ferienhaus funktioniert es.

Werde nächste Woche parallel versuchen, eine Hausbaufirma zu finden, die evtl.  
ein kleines Haus 80 m2 für 140.000 Euro bauen können.
Im Moment kostet es 160.000 Euro.
Ein Ausbauhaus kommt für mich nicht in Frage.
Erbpachtgrundstück habe ich ja bereits im Januar erwerben können.

Sinkt der Kurs nochmals unter 90, steige ich nochmals mit 10.000 - 20.000 Euro ein und versuche etwas Geld wieder gut zu machen.
Steigt der Kurs wieder erwarten, ist es nicht schlimm. Dann drücke ich allen Investierten die Daumen und wünsche Euch best mögliche Kurse.

Werde dann wieder mehr in die reale Zeit zurückkehren  :-)
Hat mich Wirecard einfach zu lange beschäftigt und mir viele emotionale Ausbrüche verschafft.  
Aber auch zukünftig werde ich beobachten, welchen Kurs Wirecard einschlägt.
Bin ich nach wie vor voll überzeugt vom Geschäftsmodell.

Leider wird es wettertechnisch eine kalte Woche und ich bin zu Hause in Kurzarbeit.
Heißt werde nach wie vor hier im Forum aktiv mitlesen und die Kurse beobachten.
Was willste denn sonst machen? Kannst ja außer einkaufen nirgends hin  :-)
 

29.03.20 11:16
3

571 Postings, 1643 Tage KostoLeninVergessener Faktor in euren Berechnungen

@MDAX, Hewi und dlg., mit Interesse habe ich eure Einschätzungen bezüglich der Geschäftsentwicklung gelesen, mußte aber feststellen, dass bei all euren Berechnungen ein wichtiger Faktor gar nicht berücksichtigt ist, den ich in der Umgebung meiner Geschäftswelt feststellen kann.

Wir stehen bei online Bezahlungen welweit noch in den Kinderschuhen. Seit die Geschäfte zwangsweise geschlossen sind, Internethandel aber weiter erlaubt ist, versuchen hunderte bis tausende von Geschäften in jedem Land schnell einen online shop einzurichten. Das Hauptinteresse besteht darin soviel Zahlungsmöglichkeiten als möglich anzubieten.

In den anderen Ländern sieht es nicht anders aus.

Wie wir alle wissen steht Wirecard bei der Manigfaltigkeit der Bezahlmöglichkeiten ganz oben im Internationalen Wettbewerb. Man kann zwar berechnen wie sich der Umsatz bestehender Kundschaft entwickeln kann, den Zuwachs an Kunden sehen wir aber immer erst in der Quartalsberichten. Selbst wenn in manchen Branchen der Umsatz zurück geht, dieser teilweise ausgeglichen wird durch steigen Umsatz im onlinegeschäft anderer Branchen, kann ein rasanter Zuwachs am Kundenstamm immer noch zu Zuwachsraten im Umsatz und Gewinn führen, und muß nicht zwangsläufen zu geringeren Umsatzzuwachs führen.

Die Abschätzungen sind insofern momentan nur Kaffeesatzleserei, weil jetzt derjenige der Gewinner sein wird der den größten Zuwachs an Kunden verbuchen kann, und da war die Mexiko Meldung schon ein kleiner Vorgeschmack.

Wie in einem vorherigen Post bereits gesagt hat schon 2016 in Schweden und Island jeder seine Brötchen beim Bäcker bargeldlos bezahlt. Wenn diese Entwicklung beschleunigt wird, kompensiert das zusätzliche Geschäft mehr als Ausfälle in der Reisebranche zu beklagen sind.

Beginnt sich dann in 2 Jahren wieder alles zu normalisieren und die Reisebranche kommt wieder dazu ist dass ein zusätzlicher Turbo der zugeschaltet wird.

Daher halte ich die Prognose für 2025 immer noch für konservativ.

 

29.03.20 11:19
2

171 Postings, 47 Tage stressfishEin Gedankenspiel.

Fast jeder von uns hat Anspruch auf 28 Tage Urlaub im Jahr, das sind grob drei Wochen. Was wäre wohl ohne Corona passiert, wenn alle zur gleichen Zeit für diese sechs Wochen in den Urlaub gegangen wären - auch Weltuntergang ?

Und bezüglich des Nicht-Nachholens von Konsum bin ich auch anderer Meinung: Einerseits ist es mit der Rationalität der Masse noch nie weit her gewesen, andererseits führt ein extrinsicher wie auch intrinsischer Verzicht immer auch zu einem Kompensationswunsch. Also direkt nach der Krise mal wieder anständig Essen gehen und auch nach Griechenland oder Italien reisen - es wird dort wohl dann recht günstig sein.

Wenn ich darüber hinaus auch beobachte, wie die "Tipps zum Home Office" wie Pilze in den Medien sprießen, nehme ich an, dass derzeit auch jede Menge Notebooks und Zubehör verkauft werden - natürlich online, da Läden geschlossen sind. Saturn hatte ziemlich direkt zu Beginn schlau reagiert und titelte auf der Homepage mit einer neuen Rubrik "Alles für das Home Office".
Zumindest also in diesen Branchen wird der Umsatz wohl derzeit angestiegen sein. Und wer hat noch nicht zumindest versucht, Klopapier bei Amazon zu bestellen ?

Und Rezession ist ein gewaltiges Wort.
Klar haben wir derzeit alle Symptome einer solchen Entwicklung, aber genau wie es derzeit kaum Sinn macht, klassische Charttechnik zu verwenden, weil es sich um keine normale Situation handelt, so macht auch diese Schlussfolgerung nur bedingt Sinn - wenn überhaupt - weil sie nur im Falle normaler Entwicklungen angemessen wäre.
In der aktuellen Situation aber sind die entsprechenden Symptome einer gänzlich anderen Ursache, nämlich der "Virus-Krise", oder genauer dem Umgang damit (!!) zuzuschreiben, die eigentliche Voraussetzung für eine anhaltende "natürliche" Rezession ist nicht gegeben.

Und das ist, was mich vom ersten Moment an am meisten beschäftigt hat und dies immer noch tut: Angefangen bei der Diskussion mit Prof. Drosten und dem Umstand, dass man ihn in der Form hat sprechen lassen (natürlich wird man vorher gebrieft) und die Wirkung seiner Aussagen kommentarlos geduldet hat (Panik, anyone ?) will mir bis heute nicht so recht in den Kopf, wie das, was man uns über den Hypervirus erzählt und wie man darauf reagiert zusammen passen soll.

Hier sehe ich nach wie vor zwei Möglichkeiten: Entweder wissen wir nur so viel über den Virus wie uns gerade zuzumuten ist (Thomas de Maizière, anyone ?) und die Schlote in China rauchen nicht wegen der wieder aufgenommenen Produktion, sondern eher im Zusammenhang mit den 20 Millionen "vermissten" Handynutzern, oder die "Krise" wird geduldet und genutzt, um politische Reformen durchzudrücken, die ohne undenkbar gewesen wären.
Ich habe ja so das Gefühl, dass wir in Zukunft nur noch beim Friseur und Bäcker mit Bargeld bezahlen können werden ...
Und die Beteiligung der EZB an angeschlagenen Grossunternehmen verhindert auch endlich deren Übernahme durch chinesische Investoren - dafür musste zuvor immer aufwendig argumentiert (nationale Sicherheit) werden.
Und schon jetzt kündigen viele Unternehmen an, wieder vermehrt vor Ort zu produzieren und weniger auf das Land der Mitte zu setzen - als Trump das in seinen Wahlversprechen angeführt hat, musste er sich noch anfeinden lassen.

Also meine Prognose ganz einfach: Entweder ist der ganze Spuk mit Durchsetzen aller "erforderlichen" Reformen überraschend schnell auch wieder ein Ende - oder es spielt keine wirkliche Rolle mehr.
Warten wir es mal ab.

Ach ja: Rackete.
 

29.03.20 11:28

1740 Postings, 1369 Tage MyDAX@Dolphins

"Was interessiert mich da ein Quartal oder evtl. zwei Quartale wo das Wachstum von 30 auf meinetwegen 20% sinken könnte."

Die Zeiten ändern sich. Für diese Aussage wärste noch vor Monaten hier gesteinigt worden.
Von den Kurzfristinvestoren. Wie sagte Kosto seelig immer: In der Baisse werden die Spekulanten zu Investoren.
 

29.03.20 11:33
1

216 Postings, 148 Tage TobiasJ@Aktienneuling

Warte doch noch ein bisschen mit dem Immobilienkauf. Bald werden dir die Häuser hinterhergeworfen. Und die Zinsen werden trotzdem sinken. Im Laufe der Woche gibt evtl. es nochmal günstige Aktienkaufgelegenheiten. Vieleicht WDI bei 80 einsacken. Die nächste Welle mitnehmen und dann günstig ein Häuschen kaufen. So zumindest mein Plan.  

29.03.20 11:36
1

1740 Postings, 1369 Tage MyDAX@dlg

"Anders ausgedrückt: wenn das erwartete 40% (?) Wachstum der nächsten Jahre nun aufgrund Corona eher bei 35% reinkommt (stimme Dir zu, Mydax, dass das realistisch sein könnte), dann sollte das mMn trotzdem keinen 100 Euro (ggü fairen Wert) bzw. 40 Euro (an der Börse gesehen) Discount rechtfertigen. Dass sich die Wirecard Aktie 1:1 ggü dem Dax bewegt hat, ist für mich nicht überraschend, aber aufgrund des mehr krisenresistenten Geschäftsmodells nicht gerechtfertigt bzw übertrieben. "

Sehe ich absolut genau so. Aber so ist das halt in einer Baisse. Da sinken alle Boote.
Fresenius ist der gleiche Kandidat. Kommt von 80 und war kürzlich für 25 zu haben. Jetzt 35.
Jede Baisse bietet Chancen. Zumindest bei den rezessionsresistenten wie WDI, FRE u.a.
überwiegen die Kurschancen die Risiken. Vielleicht nicht ganz kurzfristig, aber was macht das schon?
 

29.03.20 12:06

418 Postings, 1468 Tage Eugen BallWirecard AG Analyse Ziel der Welle C 29.03.2020

@aktienmädel  hier können Sie sehen welche Ziele ich erwarte dem Nächst.

@fluxkompensator   #107108

hier noch mal 4H Chart detailiert für die Leute die EWA Analyse witzig findet. ;-)

Viel erfolg

MfG
Eugen  
Angehängte Grafik:
wirecard_4h.png (verkleinert auf 31%) vergrößern
wirecard_4h.png

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