Vivalis + Intercell = Valneva

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neuester Beitrag: 30.11.21 20:26
eröffnet am: 29.05.13 20:22 von: proxima Anzahl Beiträge: 3468
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29.05.13 20:22
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4813 Postings, 5725 Tage proximaVivalis + Intercell = Valneva

Lyon (Frankreich), 28. Mai 2013 - Valneva SE (Valneva) gibt heute den Abschluss des "Merger of Equals" von Vivalis und Intercell zur Bildung eines neuen europäischen Biotech-Unternehmens für Impfstoffe und Antikörper bekannt, das anstrebt, in diesem Segment marktführend zu werden.

Die Valneva-Stammaktien (ISIN FR0004056851) werden ab heute im geregelten Markt der NYSE Euronext in Paris unter dem Ticker-Symbol "VLA.PA" notieren und  im Prime Markt-Segment der Wiener Börse unter dem Ticker-Symbol "VLA" gehandelt werden. Die Valneva-Vorzugsaktien (ISIN FR0011472943) werden ab heute im geregelten Markt des NYSE Euronext Paris unter dem Ticker-Symbol "VLApr.PA" und im unregulierten Dritten Markt der Wiener Börse unter dem Ticker-Symbol "VLAP" gehandelt werden.

Thomas Lingelbach, President und Chief Executive Officer und Franck Grimaud, President and Chief Business Officer von Valneva, kommentieren: "Heute wurde ein wichtiger Meilenstein für das neue Unternehmen erreicht. Valneva kombiniert die Stärken und Fähigkeiten von Vivalis und Intercell bei der Entdeckung von Antikörpern und bei der Entwicklung von Impfstoffen und deren Vermarktung. Wir haben eine klare Strategie zu wachsen und durch steigende Einnahmen aus Produktverkäufen, durch bestehende und zukünftige Partnerschaften sowie durch Investitionen in Impfstoffentwicklung und Entdeckung von Antikörpern ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen. Wir glauben, dass damit  Werte generiert werden können von denen  unsere Aktionäre nachhaltig profitieren."

Valneva deckt die gesamte biopharmazeutische Wertschöpfungskette mit innovativen Technologieplattformen, Forschungs- und Entwicklungskapazitäten und seiner modernen Produktions- und Vermarktungsexpertise ab. Valneva generiert Einnahmen aus diversifizierten Quellen -  aus dem Produkt am Markt sowie aus bestehenden und neuen kommerziellen Partnerschaften.

Valneva hat ein breites Portfolio an Produktkandidaten (intern/in Partnerschaft), das aus einem Impfstoff gegen Pandemische Grippe in Phase III, einem Impfstoff gegen Pseudomonas in Phase II/III und einem Impfstoff gegen Tuberkulose in Phase II besteht.

Darüber hinaus verfügt es auch über ein Portfolio an Technologieplattformen die auf dem Weg sind, zum Industriestandard zu werden. Darunter befindet sich die validierte und vermarktete EB66®-Zelllinie für die Entwicklung von human- und veterinärmedizinischen Produkten, die Antikörperplattform VIVA|ScreenTM und das neuartige IC31® Adjuvans.

Rückfragehinweis:
Valneva SE

Corporate Communications

Tel.: +43-1-20620-1222/-1116

Email: communications@valneva.com

--------------------------------------------------

Emittent:    Valneva SE
            Gerland Plaza Techsud, 70, rue Saint Jean de Dieu
            F-69007 Lyon
Telefon:     +33 4 78 76 61 01
Email:       communications@valneva.com
WWW:         www.valneva.com
Branche:     Biotechnologie
ISIN:        FR0004056851
Indizes:
Börsen:      Geregelter Markt: Euronext Paris, Geregelter Markt/Prime Standard: Wien
Sprache:    Deutsch  
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3442 Postings ausgeblendet.

30.11.21 16:02
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306 Postings, 495 Tage Leronlimab@ Soaring, der Aktionär

ich möchte das präzisieren:

Der Valvneva Impfstoff ist natürlich viel "resistenter" als RNA Impfstoffe, aber natürlich nicht gegen Mutationen oder neuen Varianten, sondern gegen Wärme. Mit dem  Valneva Impfstoff kann genauso umgegagnen werden wie mit Impfstoffen gegen Influenze, Hepatistis, Kinderimpfungen etc. So wie auch die WHO oder Unicef in wärmeren Ländern es mit Impfstoffen tun. Das geht leider nicht mit RNA impfstoffen.

"DER AKTIONÄR" hat sich hier im Vokabular vergriffen, inhaltlich liegt er aber richtig: ein Totimpfstoff enthält ALLE Proteine des Virus und induziert eine Immunität nicht nur gegenüber das Spikeprotein wie es Pfizer, Moderna, AZ, J&J und auch Novavax tun.

Von daher ist der Valneva Impfstoff vielleicht "resistenter" gegen eine Immunabwehrumgehung des Impfschutzes durch Pfizer und Co und früheren Infektionen. Die Hoffnung ist jedenfalls mehr als nur berechtigt, dass der Valneva Impfstoff ein breiteres Spektrum an bestehenden und zukünftigen Varianten abdeckt, und daher vielleicht auch weniger häufig geimpft werden muss als mit Pfizer und Co. Das hat dann schon ordentlich Potential, und nur weil manche RNA-Impfstoffgegner einen Totimpfstoff bevorzugen aus welchen Gründen auch immer.  

30.11.21 16:04

306 Postings, 495 Tage Leronlimabkorr......"und NICHT nur weil manche RNA-Impf...."

30.11.21 16:13
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343 Postings, 3446 Tage DerimoZusammenarbeit IDT Biologika

https://www.mz.de/lokal/dessau-rosslau/...ona-totimpfstoff-ab-3284298

"...Die Herstellung des Präparats laufe in Rodleben bereits, gab Betzing bekannt. Man habe schon in vergangenen Monaten gemeinsam mit Valneva am Aufbau der Produktion gearbeitet. Wie viele Dosen schon fertig sind, verriet der IDT-Geschäftsführer aber nicht. Über die finanzielle Dimension des Auftrags wurden keine Angaben gemacht. ...
Ein weitere wichtige Vorbedingung dürfte gewesen sei, dass IDT schon zuvor Produkte von Valneva herstellen durfte. ?IDT ist ein etablierter Partner innerhalb des Produktionsnetzwerks von Valneva?, kommentierte deren Geschäftsführer Thomas Lingelbach. ?Wir freuen uns daher sehr, diese Partnerschaft auf die Lieferung von VLA2001 auszuweiten.? Diese Zusammenarbeit werde dazu beitragen, dass unser inaktivierter Impfstoff für einen schnellen Einsatz zur Verfügung steht."

 

30.11.21 16:45
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381 Postings, 3281 Tage taterwas

sollen die ganzen Spekulationen wenn die Zulassung
nicht da ist. so sicher wird das noch nicht sein sonst wär der Kurs
nicht mehr da wo er jetzt ist.  

30.11.21 16:56
1
Was willst du uns mit deinem Beitrag sagen? Dass die Zulassung noch nicht da ist, wissen wir alle. Dazu brauchen wir keine deiner Beiträge wo drin steht dass sie noch nicht da ist. Wo soll der Kurs denn sonst sein? Bei 100 Euro ohne Zulassung? Du kannst ja kaufen wenn die Zulassung da ist und dann erst anfangen zu spekulieren über die Zukunft und zukünftige Kursgewinne. Immer kommen sie herausgekrochen wenn es mal Rot ist..
Finde nichts unnormal an dieser 'Spekulation' über die Zukunft und über mögliche Szenarien.
Frage an dich: Wieso sollte ein gutes wirksames Produkt nicht zugelassen werden?  

30.11.21 17:00
2
Ich kaufe nach und nutze die Chance, nichts hat sich geändert zum Vortag. Im Gegenteil, die UK Verhandlungen wurden reaktiviert und die Chancen aufgrund der Gesamtsituation sind da. Der Gesamtmarkt ist am schwächeln wegen den Aussagen vom Moderna CEO + irritiert sie Powell mit seinen Inflationsaussagen zusätzlich.

Just my 2 cents.  

30.11.21 17:23

381 Postings, 3281 Tage taterhoffe

auch auf die Zulassung, da ich mit hoher 4 stelliger Stückzahl
investiert bin, und auch schön im plus.  

30.11.21 17:41
2

1236 Postings, 5319 Tage WiFiSolange die Zulassung nicht da ist

werden die big guys nicht investieren, was auch grob fahrlässig wäre für einen Fonds Manager. Sobald die Zulassung aber kommt, werden sie gnadenlos kaufen. Was das für den Kurs bedeutet kann man sich leicht ausmalen.  Das ist zumindest meine Sicht der Dinge und die begründung, warum der Kurs noch nicht explodiert. Alles nur eine Frage der zeit. Bin da sehr zuversichtlich!  

30.11.21 17:46

533 Postings, 77 Tage MDinvestZulassung

für VLA 2001 ist fast sicher, ob das allerdings schon eingepreist ist kann ich nicht sagen.
Bin für Valneva auch bei einem mäßigen Erfolg von VLA 2001 super bullish, man muss sich nur die Pipeline des Unternehmens anschauen!
 

30.11.21 18:00
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43 Postings, 763 Tage Paparatzinächste 2 Wochen

In den nächsten 2 Wochen rechne ich mit (Teil-) Reaktivierung UK-Vertrag und Zulassung in UK.
Sollte diese beiden Ereignisse eintreffen wird der Kurs > 40 gehen.

Im Übrigen hat die Familie Grimaud (Hauptaktionär) bisher keine nennenswerten Aktien verkauft.  

30.11.21 18:23
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271 Postings, 1122 Tage SoaringVALNEVA Kurs Euro 616 ist denkbar

Ich bin kein Mediziner, bewerte Kurse aus rein Kaufm. Sicht. Zieht VALNEVA´s  Totimpfstoff als angebliches Alleinstellungsmerkmal alle Register, löst damit einen Hype bei Impfgegnern aus, könnte der VALNEVA BK 3 MRD in kurzer Zeit (1-2 Jahre) die Hälfte von Moderna BK (132MRD ~ Hälfte) 66 MRD 66/3 (3 BK Valneva)= Faktor 22 erreichen. Das würde einen gegenwärtigen VALNEVA Kurs (28x22=) von 616 generieren. (Kurs Moderna März 2020/25 Heute/300). Ja aber ?z.B. Curevac oder Totalverlust wegen blablabla...ja, grundsätzlich möglich. Es ist und bleibt eine Spekulation ? und ich liebe hot-stocks  

30.11.21 18:25
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43 Postings, 763 Tage PaparatziHinter den Kulissen

Weiterhin gehen ich davon aus, dass sich im Hintergrund die Erkenntnis durchsetzen wird, dass durch die ständig neuen Mutationen nur eine diversifizierte Impfstrategie mit verschiedenen Impfstoffansätzen zum Erfolg führen wird. In einem erfolgreichen Depot setzt man nicht umsonst auch immer auf mehrere Werte. Spieltheoretisch macht das auch für mich für die jeweiligen nationalen Impfstrategien Sinn.
Mit Sicherheit wird die Diskussion aber nicht öffentlich geführt, wenn es noch keine Zulassung gibt.
 

30.11.21 18:34
1

439 Postings, 287 Tage Kryptoboy22932009.Reuters

European Medicines Agency executive director Emer Cooke said it was not known if drugmakers would need to tweak their vaccines to protect against Omicron, but the EMA was preparing for that possibility

https://twitter.com/Reuters/status/1465734873474293764?s=20


Nach all den Aussagen die man in den letzten Tagen lesen konnte, heisst das für mich dass man schlicht und ergreifend noch keine verbindliche Aussage treffen kann. Desto weniger verstehe ich dann solche wie die vom Moderna CEO. Abwarten und Tee trinken.  

30.11.21 18:39
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439 Postings, 287 Tage Kryptoboy22932009.t3n magazin

Experte zu Novavax und Co: Protein-Impfstoffe werden mRNA-Impfung ablösen
Viele Menschen haben Vorbehalte gegen die neuen mRNA- und Vektor-Impfstoffe und warten auf die mit konventioneller Technologie hergestellten Totimpfstoffe. Die sehen auch internationale Experten auf lange Sicht vorn.

Für den deutschen Impfstoffexperten Ralf Clemens hat die mRNA-Impfung primär einen Vorteil. Sie ist schnell. Sie lässt sich schnell entwickeln, schnell anpassen und steht deshalb schlicht schneller zur Verfügung, wenn ein neues Virus sein Unwesen treibt.

„Protein-Impfstoffe haben viel mehr zu bieten.“

Auf lange Sicht sieht Clemens, der selbst in 30 Jahren mehr als 25 Impfstoffe zur Marktreife entwickelt hat, die eher konventionell hergestellten Totimpfstoffe, allen voran die rekombinanten Protein-Impfstoffe, an der Spitze der Corona-Bekämpfung. Gegenüber dem Wissenschaftsmagazin Nature sagte Clemens: „Ich denke, sie werden sich durchsetzen.“ Denn – sie hätten „viel mehr zu bieten.“

Dabei ist Clemens nicht irgendwer. Bei den Impfstoffherstellern Curevac aus Deutschland und der französisch-österreichischen Valneva sitzt er im Aufsichtsrat. Auch andere Vakzin-Hersteller, darunter das chinesische Unternehmen Clover Pharmaceuticals sowie die Bill & Melinda Gates Foundation berät der Deutsche. Zuvor war Clemens Leiter der globalen Impfstoffentwicklung bei GSK (Glaxo-Smith-Kline), Novartis und Takeda Vaccines.

Entwicklung von Protein-Impfstoffen dauert schlicht länger
Dass sich Protein-Impfstoffe bislang noch nicht durchgesetzt haben, liegt Clemens und anderen zufolge nur an dem bereits genannten Geschwindigkeitsvorteil. Der hat letztlich dazu geführt, dass mRNA-Impfstoffe bereits seit einem Jahr bedingt zugelassen sind, während Totimpfstoffe wie der rekombinante Protein-Impfstoff Novaxovid vom US-amerikanischen Hersteller Novavax noch im Zulassungsverfahren stecken.

Dass das so ist, ärgert viele. So konnten sich Verschwörungsmythen bilden. Die Regierungen der Welt würden absichtlich konventionelle Impfstoffe blockieren, um der mRNA-Plattform Vorschub zu leisten, heißt es vor allem in einschlägigen Telegram-Gruppen.

Dabei war unter Forschenden von Beginn an damit gerechnet worden, dass die Entwicklung proteinbasierter Impfstoffe deutlich länger brauchen würde. Denn die aufgereinigten Proteine, die dem Körper bei nahezu allen Vakzin-Varianten als Spike-Protein präsentiert werden, müssen in gentechnisch veränderten Zellen von Säugetieren, Insekten oder Mikroben in großem Maßstab hergestellt werden. Das Verfahren als Ganzes besteht aus einer Vielzahl von Schritten, die jeweils einzeln optimiert werden müssen. Das braucht einfach viel Zeit.

Protein-Impfstoffe sind billiger und zeigen weniger Nebenwirkungen
Ist diese Prozessoptimierung indes einmal erledigt und sind die Kapazitäten hochgefahren, können proteinbasierte Impfstoffe sehr schnell in großer Zahl produziert werden. Dabei ist die Herstellung deutlich kostengünstiger als jene der mRNA-Impfstoffe. Zudem benötigen die Protein-Impfstoffe kaum Kühlung und sind daher im praktischen Einsatz unkomplizierter im Handling. Gerade für ärmere Länder dieser Erde empfiehlt sich der Einsatz solcher Vakzine.

Es gibt einen weiteren Punkt, der für die Protein-Impfstoffe spricht. Laut Experten ist deren Sicherheitsprofil dem von Grippeimpfungen sehr ähnlich. So sind bei keinem der in klinischen Tests befindlichen Vakzine bisher schwerwiegende Nebenwirkungen wie Thrombosen, Entzündungen des Herzens, anaphylaktische Schocks oder Todesfälle aufgetreten. Selbst die für mRNA- und Vektor-Impfstoffe typischen Reaktionen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber oder Schüttelfrost sind in den Studien zu den Proteinalternativen deutlich seltener aufgetreten.

In einer klinischen Studie im taiwanischen Taipeh City etwa kam es bei unter einem Prozent der Teilnehmenden zu Fieber. Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bestätigt, liegt die Auftretenswahrscheinlichkeit von Fieber bei Geimpften mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer bei 24 Prozent.

Tatsächlich wird das Nebenwirkungsprofil der Protein-Vakzine weniger von den Proteinen selbst als vielmehr von den zugesetzten Adjuvanzien bestimmt. Die sind nötig, um das Immunsystem auf den per Spritze eingedrungenen Fremdling aufmerksam zu machen. Hier gibt es eine große Bandbreite unterschiedlicher Substanzen. Novavax etwa verwendet einen Zusatz aus dem Seifenbaumextrakt Saponin, um das Immunsystem zu aktivieren. Saponine sind nicht neu. Sie werden seit über zehn Jahren als Adjuvanzien eingesetzt.

Wichtig zu wissen: Die Zulassungsstudien haben gezeigt, dass die Effektivität der Protein-Impfung ähnlich hoch wie die der mRNA-Impfstoffe und höher als jene der Vektor-Impfstoffe ist.

Auch für Booster geeignet
Mit ihrem günstigeren Nebenwirkungsprofil könnten die Protein-Impfstoffe auch das Interesse all jener Doppelt-Geimpften erregen, die sich in absehbarer Zukunft um eine Auffrischungsimpfung, den sogenannten Booster, kümmern müssen. Nicht wenige hatten besonders nach der Zweitimpfung mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen, die – wenn möglich – sicher gern vermieden werden würden.

Auch aus wissenschaftlicher Sicht spricht einiges für BoosterIimpfungen mit Protein-Vakzinen. Wie John Mascola, Direktor des Vaccine Research Center am US-amerikanischen National Institute of Allergy and Infectious Diseases, berichtet, hätten Studien gezeigt, dass eine kombinierte Impfung verschiedener Vakzine sich als besonders wirksam gegen die Erkrankung erweise.

Zwar brauche es dafür noch konkrete Daten in ausreichender Zahl. Für Mascola und andere scheint es indes unwahrscheinlich, dass Protein-Vakzine sich als untauglich für Auffrischungsimpfungen erweisen könnten. Erste Studien zum Protein-Booster laufen bereits.

Internationale Impfinitiativen setzen auf Protein-Impfstoffe
Die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI), eine weltweite Allianz zur Erforschung und Entwicklung neuer Impfstoffe zum Schutz gegen neue Viruserkrankungen, hat entsprechend bereits mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung fünf proteinbasierter Covid-19-Impfstoffe, allen voran jene von Clover (China), Novavax (USA) und SK Bioscience (Korea), investiert. Bei der CEPI ist man sicher: „Protein-Impfstoffe werden eine neue Ära der Covid-19-Immunisierung einläuten“.

Inzwischen liegen die für Zulassungsanträge erforderlichen Studien für etliche der rund 50 verschiedenen Impfstoffkandidaten auf Proteinbasis vor. Novavax hat für einen der vielversprechendsten Kandidaten, seinen Impfstoff Novaxovid, dessen Spike-Proteine in modifizierten Mottenzellen hergestellt werden, im November die Zulassung bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA beantragt. Die bestätigt den Eingang des Antrags und will nach ausführlicher Prüfung der Unterlagen „in einigen Wochen“ eine Entscheidung fällen.

Novavax und Valneva in Europa wahrscheinlich die nächsten
Schon seit dem 1. November 2021 verfügt Novavax über eine Notfallzulassung in Indonesien. Einen entsprechenden Antrag für das Herkunftsland USA hat der Hersteller noch nicht gestellt. Die EU-Kommission hatte schon im Frühjahr 2021 rund 200 Millionen Dosen des Vakzins bestellt.

Inzwischen gibt sich auch Valneva-Geschäftsführer Thomas Lingelbach selbstbewusster. Hatte der noch im September mit den Worten, dass jede Impfung besser sei als keine, davon abgeraten, auf seinen Impfstoff VLA2001 zu warten, klingt das Ende November schon anders: „Wir glauben, dass VLA2001 im Vergleich zu den derzeit zugelassenen Impfstoffen Vorteile in Bezug auf Sicherheit, Kosten, einfache Herstellung und Verteilung bieten könnte. Das Verträglichkeitsprofil war deutlich vorteilhafter als das des aktiven Vergleichsimpfstoffs.“

Allerdings geht Lingelbach davon aus, dass für sein Vakzin eine Zulassung der EMA nicht vor April 2022 zu erwarten sein dürfte. Auch von diesem Impfstoff hat sich die EU 60 Millionen Dosen gesichert.

https://t3n.de/news/experte-novavax-co-mrna-impfung-1433094/  

30.11.21 18:49

2976 Postings, 3912 Tage Ekto_winModeration erforderlich


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30.11.21 19:03

33 Postings, 259 Tage hannes10Sreubesitz

Kann es sein, dass sich der Streubesitz innerhalb der letzten 7 Tage um 10% auf 65% verringert hat?
Haben wir hier ein zweites TranslateBio?  

30.11.21 19:10

425 Postings, 205 Tage moonbeamKlingt interessant,

wenn's stimmt müsste man weniger besorgt sein?  

30.11.21 19:34

94 Postings, 5661 Tage DaxianerWo siehst Du das Hannes?

30.11.21 19:39

125 Postings, 91 Tage OhmyStreubesitz sollten wir dann weiter beobachten

vielleicht entwickelt sich ja eine Übernahme.

Big Player nutzt dann seine Produktionsmöglichkeiten, wenn das kein Multiplikator ist...  

30.11.21 19:44

125 Postings, 91 Tage OhmyFreefloat

30.11.21 19:46

94 Postings, 5661 Tage DaxianerDann hat sich doch dieser

von 75% erhöht...  

30.11.21 20:26

533 Postings, 77 Tage MDinvestVarianten

sind bezüglich symptomatischer Infektion und Infektiosität zwar immer bedenklich, was im besonderen den Covid 19-Virus betrifft scheint sich aber bei dessen Varianten die Letalität aber nicht zu steigern.
Impfstoffe die einen guten Schutz vor schweren Verläufen bieten sind mMn also völlig ausreichend. Alles was angepasste Impfstoffe erreichen können ist den Schutz vor einer symptomatischen Infektion zu verringern!
Wenn sowohl mRNA-Impfstoffe als auch Proteinimpfstoffe (Valneva, Novavax) das leisten können ,sollte der Impfstoff die Nase vorne haben, der sowohl gut aber auch günstig und gut Transport/lagerfähig ist.
Ich sehe deshalb die bessere Zukunft für die Proteinimpfstoffe.  

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Oskar

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Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
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