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Nationalismus stoppen

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neuester Beitrag: 22.07.19 10:52
eröffnet am: 21.01.17 20:16 von: ulm000 Anzahl Beiträge: 7868
neuester Beitrag: 22.07.19 10:52 von: Muhakl Leser gesamt: 641199
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bewertet mit 47 Sternen

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21.01.17 20:16
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14992 Postings, 3955 Tage ulm000Nationalismus stoppen

Nach der gestrigen katastrophalen Trump-Rede muss eigentlich jedem überzeugten Demokraten mulmig geworden sein, dass dieser Typ nun der mächtigste Mann auf der Welt ist. Ein Typ bei dem Ignoranz, geschürter Hass und Halbwahrheiten ganz oben auf der Agenda stehen ist ein gefährlicher Typ und wenn man sich dann noch anschaut welcher rechtsgesinnter Mainstreet sich heute in Koblenz getroffen hat und mit Parolen nur so um sich geschmissen haben (z.B. "Gestern ein neues Amerika, heute Koblenz und morgen ein neues Europa" von diesem Holländer Geert Wilders), dann wird es langsam Zeit, dass jeder freiheitsliebende Demokrat diesen Nationalisten die Stirn zeigt. Sei es im Internet, sei es in normalen Gesprächen/Diskussionen mit Verwanden, Freunden und Bekannten, aber auch auf Demonstrationen. Man sollte, NEIN man muss eigentlich diesen Nationalisten mittlerweile zeigen, dass sie nicht das Volk sind. Wenn man das nicht tut, dann meinen diese selbstherrlichen Nationalisten wirklich sie seien das Volk.

Wohin Nationalismus hinführt das haben uns der 1. Weltkrieg und der 2. Weltkrieg gezeigt. Wer möchte seinen Kinder/Enkel eine Welt hinterlassen in der Andersdenkende und Ausländer geschasst werden und wo es nur eine Frage der Zeit ist wann es zu einem ganz großen Krieg kommen wird ?

Sehr, sehr positiv ist, dass sehr iele Amerikaner heute Flagge zeigen gegen diesen Trump und gehen auf die Strasse um gegen die ?Trumpsche Plattform für Hass und Bigotterie? zu demonstrieren:

http://www.faz.net/aktuell/politik/...ieren-gegen-trump-14714828.html
("Hunderttausende Frauen demonstrieren gegen Trump")

Ich denke die Zeit ist nun wirklich gekommen um generell diesen aufkeimenden Nationalismus ganz energisch anzukämpfen und zu zeigen dass das europäische Nationalismus-Establishment um die Le Pen, dem Hölländer Wilders, dem Italiener Salvini und der Petry nichts anderes sind als reine Schaumschläger.
 
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7842 Postings ausgeblendet.

20.07.19 17:20

4243 Postings, 763 Tage ShitovernokheadWer schleicht da?

20.07.19 17:38
4

17057 Postings, 4141 Tage TerrorschweinWer zur Lebzeit schlecht auf Erden

wird nach dem Tod ein Nockel werden
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<><><><><><><><><><><><><><><><><><><><>
Spirit of Terri - the smell of freedom
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20.07.19 17:45
4

49833 Postings, 4912 Tage RadelfanAfD-Landtagsfraktion NS beschäftigt Identäre

Eine Mitarbeiterin der AfD-Landtagsfraktion in Niedersachsen sympathisiert offen mit Rechtsextremen. Die Belege dafür sind eindeutig - aber die Partei sieht keinen Anlass zum Handeln.
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Keine Signatur mehr, da als Moderationsgrund missbraucht.

20.07.19 17:47
1

4243 Postings, 763 Tage ShitovernokheadDa wo Nockel schleicht

der Pfiffi nimmer seicht.  

20.07.19 17:56

38519 Postings, 6669 Tage Dr.UdoBroemmeWo bleibt die versprochene Musik?

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Everybody Has a Plan Until They Get Punched in the Mouth

20.07.19 18:05
1

4243 Postings, 763 Tage ShitovernokheadOk, Weiterbildung

Absolut im Trend:
Touareg Music.
Neulich erschien ein Sampler, E-Gitarren-lastig.

 

20.07.19 18:10
2

40356 Postings, 4062 Tage Fillorkilleher an faschistischer Ästhetik erinnern

Persönlich find ichs ok, wenn sich einer als Fan einer reaktionär-spiessigen Musik outet oder für die faschistische Ästhetik der' neuen deutschen Härte' begeistert. Auch dann, wenn der sonst eher als reflektiert bekannt ist. Geht ja nur um Musik und/oder Ästhetik. Was aber ein wenig nervt ist der krampfhafte Versuch, die Ambivalenz, unter der diese Ästhetik typischerweise operiert, in den Beweis für eine 'eigentlich' humanistische oder sonstwie progressive Gesinnung umzubiegen.  

20.07.19 18:45
3

95386 Postings, 7069 Tage Katjuschawer hat denn was von progressiv gesagt?

Nur weil Rammstein mal ein eindeutiges Zeichen für Willkommenskultur gesetzt haben, eben weil es auch Rammstein-Fans gibt, die das anders sehen dürften, heißt das ja nicht, dass ihre Musik oder Attitüde humanistisch und progressiv ist.

Aber ihnen Gegenteiliges zu unterstellen, wie du es immer wieder durchblicken lässt, ist halt mindestens genauso dumm. Wenn man sich mal halbwegs mit Rammstein und ihren Mitgliedern beschäftigt, weiß man sie auch einzuschätzen.

Im Übrigen weiß ich gar nicht, was du gegen diese "Deutschtümelei" als Attitüde hast. Das ist genauso ein Teil der weltweiten Kulturen wie viele andere Kulturen auch. Ich hab damit gar kein Problem. Ich würde es auch fast als rassistisch bezeichnen, wenn man das kritisiert. Weder hab ich ein Problem mit dem "R" rollen, noch mit der "deutschen Härte". Das ist schlicht Teil unserer Gesellschaft und Kultur, genauso wie der amerikanische, türkische Einfluss auf unsere Kultur. Manch einer im Osten kritisiert diesen amerikanischen oder türkischen Einfluss als Teil der Zerstörung der vermeintlich "deutschen Kultur", was immer das auch sein soll. Das find ich genauso bescheuert als wenn jemand das "rollende R" oder die deutsche Härte kritisiert. Alles ist Teil unserer Kultur und Gesellschaft. Und wie gesagt, die Hälfte der Mitglieder war früher in Punkbands und hat einer durchaus einen progressiven Hintergrund in ihrer Denkweise. Und gegen Rechtsextremismus hat man sich von Anfang an immer klar ausgesprochen. Da gibts auch gar keine zwei Meinungen. Oder will mir jemand erzählen, man ist rechts wenn man das R rollt und harte Mucke macht? Dann müssten wir ja auch über DAF, Laibach und Co diskutieren. Albern! ? Rammstein provozieren natürlich, aber das war immer Teil von Musikkulturen. Aber sie haben nie mit Faschismus oder Rassismus provoziert.
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the harder we fight the higher the wall

20.07.19 18:48
4

95386 Postings, 7069 Tage Katjuschaps

Man sollte eher froh sein, wenn gerade solche Bands wie Rammstein sich immer mal wieder gegen Rechts äußern. Das bringt sicher mehr als eine weitere Sendung "hart aber fair" oder eine "black block"-Demo.
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the harder we fight the higher the wall

20.07.19 18:57
1

95386 Postings, 7069 Tage KatjuschaFillorkill, bist du eigentlich Ossi?

Das ist jetzt keine Grundvoraussetzung, um Rammstein zu verstehen, aber vielleicht hilfreich, gerade wenn man sich mit der Punkszene und Underground in der DDR beschäftigt hat.

Ich hab manchmal das Gefühl, dass sich viele Wessis gar nicht wirklich in die ostdeutsche Gesellschaft mit all ihren Schattierungen und gewaltigen Umbrüchen hinein versetzen können. Nur so kann ich mir auch so eine Meinung erklären, wie von dir.

Wie gesagt, Rammstein als rechts zu titulieren oder auch nur mit Faschismus etc. zu provozieren bzw. zu spielen, ist genauso als würde ich sagen, dass die westliche Kultur von Amerika und teilweise der Türkei negativ beeinflusst wäre. Wäre doch auch dumm, oder nicht? Gesellschaften sind ein Schmelztiegel von verschiedenen Kulturen und sozialen und politischen Veränderungen. Und dazu gehört auch die "deutsche Härte".
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the harder we fight the higher the wall

20.07.19 21:21
4

40356 Postings, 4062 Tage FillorkillFillorkill, bist du eigentlich Ossi?

Ehrlich gesagt nein. Du wirbst ja immer wieder mal um Verständnis, wenn Ossis sich 'merkwürdig' verhalten, AFD/NPD wählen und sich eine egalitäre warme Volxküche zurückwünschen, von der Nichtidentische bitte ausgeschlossen werden sollen. Zur Erklärung verweist du dann auf die 'gewaltigen Brüche', die man als Ex-DDRler zu schultern gehabt habe. Diese Brüche will ich jetzt gar nicht infrage stellen, nur folgt aus denen ja nicht kausal als einzige Schlussfolgerung, sich heute einem autoritären Gesellschaftsentwurf (und einem autoritären Lebensentwurf) hingeben zu müssen. So als hätten diese Brüche und kollektiven Schicksalserfahrungen eine Determinationskraft auch über nachfolgende Generationen hinweg. Die Phantasie könnte da eigentlich auch anderes freigeben, beispielsweise eine besondere Resistenz gegenüber autoritären Entwürfen.

Wenn Gesellschaften ein Schmelztiegel von verschiedenen Kulturen und sozialen und politischen Veränderungen sind, dann gehörte Faschismus, seine Kultur und Traditionsbildung doch wohl dazu. Oder nicht ?  

20.07.19 23:34
1

25642 Postings, 3589 Tage hokaioh; Musiker dissen, hier noch so einer:-)

21.07.19 17:28

95386 Postings, 7069 Tage KatjuschaAmt für öffentliche Ordnung

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the harder we fight the higher the wall

21.07.19 20:41
4

5504 Postings, 4704 Tage VermeerHüstel. Mal was zum Thread-Thema...

https://www.sueddeutsche.de/kultur/...no-rezension-suhrkamp-1.4531555

Sehr interessanter Hinweis auf neu herausgegebene Vorträge Adornos aus dem Jahr 1967 und so.  Der Artikelautor fasst die Rezension so zusammen, dass das, was damals aus Anlass der Gründung der NPD gesagt wurde, verblüffend genau auf viele Aspekte der heutigen Politik passt.

Ein Punkt daraus: Man könnte fragen, wie Nationalismus heutzutage möglich ist, wo man weiß, dass viele Entscheidungen gar nicht mehr auf der Ebene eines Nationalstaats getroffen werden können, weil die Welt so international vernetzt ist.
Antwort: "In der Tatsache seiner Überholtheit in einer internationalisierten Welt sieht Adorno keine Schwäche, sondern unnachahmlich lakonisch die eigentliche Stärke des Nationalismus: Es sei schließlich so, dass "Überzeugungen und Ideologien gerade dann, wenn sie eigentlich durch die objektive Situation nicht mehr recht substanziell sind, ihr Dämonisches, ihr wahrhaft Zerstörerisches annehmen"."
In meinen eigenen Worten: Nationalismus ist ein zerstörerischer Drang, und wenn er von der Weltsituation unmöglich gemacht wird, dann will man sehr gerne auch diese Weltsituation zerstören. (Ganz am Ende übrigens die eigene Nation gleich mit, das ist ja das Paradoxe).  

21.07.19 22:14
2

40356 Postings, 4062 Tage FillorkillIn der Tatsache seiner Überholtheit

Es ist natürlich politisch korrekt, Nationalismus, Faschismus und den ideologischen Wertepartner Islamismus als Abbruchunternehmen an den eigenen Existenzvoraussetzungen zu beschreiben, als kollektiven Amoklauf entwurzelter Männer mit dem logischen Ziel 'Heroischer Untergang im erweiterten Selbstmord'. Die interessante Frage dabei ist aber, wo kommt das her, was setzt diesen die eigene Selbsterhaltung so kompromisslos verachtenden Drang in die Welt.

Rein logisch betrachtet kommt der Faschismus ja nicht von aussen, invadiert nicht als quasi illegal eingewanderter Migrant eine arglose  Gesellschaft,  sondern kommt von innen. Es ist die bürgerliche Gesellschaft selbst, die ihren Todfeind periodisch bis in den Akutzustand hinein ausbrütet. Etwas muss in ihr sein, dass dies immer wieder möglich macht. In einer Weise, die eher im verborgenen unterhalb der sichtbaren Gesellschaftsoberfläche arbeitet, denn sonst hätte man längst beizeiten effektive Gegenmassnahmen ergreifen können. Dies aufzuklären kann man getrost zu den Überlebensfragen bürgerlicher Gesellschaften zählen.  

21.07.19 22:28

32877 Postings, 1883 Tage Lucky79Derweil erreicht die AfD im Osten...

über 21%....


Woher kommt das...?
Warum ist das so...?
Wer wählt die AfD...?
 

21.07.19 23:11

40356 Postings, 4062 Tage Fillorkillüber 21%....

Herzlichen Glückwunsch auch von mir. Wart ihr da nicht vor 3 Jahren auch schon mal ?  

22.07.19 06:14

2593 Postings, 411 Tage MuhaklDer Bürger im Osten

hat ein Feingefühl für.Realität
21 % ist ein achtbar es Ergebnis u.es ist noch viel Luft nach oben
Ja die täglichen Einzelfälle ,
die kann man nicht übersehen
Ich habe mit Herrn Orban
der handelt im Sinne seiner Bürger  

22.07.19 06:15
4

5361 Postings, 6894 Tage majorSöder: AfD wird zur wahren NPD

22.07.19 06:21
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5361 Postings, 6894 Tage majorSpalter

Im Streit über den ?Flügel? von Björn Höcke werfen sich die verfeindeten Lager gegenseitig vor, die Einheit der Partei zu zerstören. Während die Völkischen in Bayern einen Dämpfer erhalten, versucht es Parteichef Meuthen mit einem Machtwort.
 

22.07.19 09:14
2

5504 Postings, 4704 Tage VermeerDie AfD ist zum Beispiel auch

auf Selbstzerstörung programmiert... ein Zug, den Fillorkill oben als genuin "bürgerlich" diagnostiziert? Bin schon etwas erstaunt...  

22.07.19 09:26

589 Postings, 665 Tage NansenWenn ich mich in der Gegenwart

und in der Geschichte so umsehe, dann hat dieser "Selbstmord", egal ob ich da Völker, Staatsgebilde Parteien oder Unternehmen betrachte, verdammt viele Gesichter.  

22.07.19 09:32
3

40356 Postings, 4062 Tage FillorkillBin schon etwas erstaunt...

Musst bei Adorno nur etwas weiter lesen. Bei dem hört das Kernübel auf 'instrumentelle Vernunft', mithin eine Kernvariable bürgerlicher Gesellschaften:

...die Autoren formulierten die These, dass sich bereits zu Beginn der Menschheitsgeschichte mit der Selbstbehauptung des Subjekts gegenüber einer bedrohlichen Natur eine instrumentelle Vernunft durchgesetzt habe, die sich als Herrschaft über innere und äußere Natur befestigte. Ausgehend von diesem ?Herrschaftscharakter? der Vernunft beobachteten Horkheimer und Adorno einen Aufschwung der Mythologie, die ?Rückkehr der aufgeklärten Zivilisation zur Barbarei in der Wirklichkeit?,[1] welche sich in der gegenwärtigen Gesellschaft auf unterschiedliche Weise manifestiere.

Diese ?Verschlingung von Mythos und Aufklärung? (Habermas)[2] habe nicht einen Befreiungs-, sondern einen universellen Selbstzerstörungsprozess der Aufklärung in Gang gesetzt.... Horkheimer und Adorno reagierten mit ihrer Schrift auf die ?rätselhafte Bereitschaft der technologisch erzogenen Massen?, sich dem Despotismus der totalitären Ideologien und Herrschaftsformen auszuliefern, und werteten dieses Verhalten als ?Zusammenbruch der bürgerlichen Zivilisation? und ein Versinken in eine ?neue Art der Barbarei?...

https://de.wikipedia.org/wiki/Dialektik_der_Aufklärung

 

22.07.19 10:52

2593 Postings, 411 Tage MuhaklSöder

Der redete letztes Jahr noch Asyltourismus
und akurat fieser Komiker greift die einzige vernünftige Partei in Deutschland an  

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