Der mit einer Marktkapitalisierung von 7,3 Mrd. US-Dollar relativ kleine S&P 500-Wert dürfte vielen Anlegern unbekannt sein.
PNW ist ein 1985 gegründeter US-Stromversorger aus Phoenix/ Arizona. Als Holding ist man in der Erzeugung, Übertragung und Verteilung von Strom an ca. 1,3 Millionen Verbraucher in Arizona tätig. Dazu betreibt man u. a. Kohle-, Atom- und Solarkraftwerke.
Das klingt auf den ersten Blick nicht besonders sexy.
Auf der Plus-Seite ist allerdings zu vermerken, dass Arizona der am dritt-stärksten wachsende Bundesstaat der USA ist, Pinnacle West auf dem aktuellen Kursniveau 5,0% Dividendenrendite zu bieten hat, und diese seit 10 Jahren fortlaufend steigert – in den letzten Jahren jeweils um ca.6 Prozent. Der Focus liegt zudem auf dem stärkeren Ausbau erneuerbarer Energien, wozu Arizona mit Solaranlagen ja prädestiniert wäre und einen Bewertungsaufschlag verdient hätte.
Doch was ist los mit Pinnacle West….?
Seit dem Jahreshoch bei 90 Dollar ist PNW um knapp 30 Prozent abgestürzt. Hierzu muss erwähnt werden, dass der Versorger zwar stabil gutes Geld verdient (EPS 2021 = 4,98 USD) und ein Credit-rating von A- hat; der Strommarkt aber staatlich reguliert ist.
Das hat Vorteile und Nachteile. Der Nachteil in diesem Fall ist, dass die Regulierungsbehörde, die „Arizona Corporation Commission“ nicht gerade freundlich mit PNW umgeht und ihnen allerlei Stolpersteine in den Weg legt.
Dies führte Anfang Oktober zu einer deutlichen Abstufung der Analysten von Guggenheim, die von einer BUY-Empfehlung mit Kursziel 95 Dollar auf SELL-Empfehlung mit Kursziel 58 Dollar umschwenkten.
Ich steige bei Pinnacle West jetzt zum Kurs von 64,50 Dollar ein und hoffe auf eine Dividendenanhebung in dieser Woche!
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