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TeamViewer AG - Hype oder echte Kursrakete?

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neuester Beitrag: 18.09.20 19:41
eröffnet am: 13.09.19 22:24 von: TheseusX Anzahl Beiträge: 666
neuester Beitrag: 18.09.20 19:41 von: Raketenforsc. Leser gesamt: 116681
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13.09.19 22:24
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960 Postings, 1310 Tage TheseusXTeamViewer AG - Hype oder echte Kursrakete?

Das Unternehmen:
TeamViewer ist eine Fernwartungssoftware für Screen-Sharing, Videokonferenzen, Dateitransfer und VPN. Die Software arbeitet als Online-Dienst durch Firewalls und NAT sowie Proxy-Server hindurch. TeamViewer funktioniert nur mit der Internetprotokoll-Version 4 (IPv4). Im Gegensatz zu VNC nutzt es ein proprietäres Protokoll. Für Privatnutzer ist TeamViewer als Freeware verfügbar.

Die Software wurde erstmals 2005 durch die Göppinger TeamViewer GmbH vorgestellt. Derzeit arbeiten mehr als 700 Mitarbeiter in Niederlassungen in Deutschland, USA, Australien, Großbritannien und Armenien für das Unternehmen.

Die Homepage:
https://www.teamviewer.com/de/

Der Börsenstart:
Seit gestern können Aktien gezeichnet werden - die Spanne beträgt 23,50 Euro bis 27,50 Euro. Daraus würde sich eine Marktkapitalisierung von etwa 4,7 bis 5,5 Milliarden Euro ergeben. Der Börsenstart ist für den 25. September geplant. Es dürfte Deutschlands größter Börsengang eines Technologieunternehmens seit dem Platzen der Dotcom-Blase werden - bei einigen werden sicherlich die Alarmglocken klingeln. Die Umsätze dürften heuer bei nur etwa 320 Millionen Euro liegen (extrem niedrig gemessen an der erwarteten Marktkapitalisierung) - die Ergebnismarge liegt etwa bei traumhaften 50 %. Auch das Umsatzwachstum ist bombastisch. Die Software des Unternehmens wird gegenwärtig auf sage und schreibe 340 Millionen Geräten aktiv eingesetzt.

-> wie immer freue ich mich auf interessante, spannende und offene Diskussionen
-> bitte keine Pusher und Basher - versucht bitte realistisch zu bleiben in alle Richtungen  
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26.08.20 09:10
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109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer - DGAP-News - Finanzierung

TeamViewer AG optimiert und erweitert Kreditfinanzierung

DGAP-News: TeamViewer AG / Schlagwort(e): Finanzierung
26.08.2020 / 08:57
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

TeamViewer optimiert und erweitert Kreditfinanzierung

Göppingen, 26. August 2020 - TeamViewer, ein weltweit führender Anbieter für sichere Fern-Konnektivität, hat die Änderung seiner im September 2024 fälligen revolvierenden Kredit- und Darlehensfazilitäten erfolgreich abgeschlossen. Die neuen Konditionen spiegeln die signifikante Entschuldung und das verbesserte Kreditprofil des Unternehmens wider, welches auf die sehr starke Geschäftsentwicklung seit dem Börsengang im September 2019 zurückzuführen ist.

Während die Größen der EUR- und GBP-Darlehen mit 125 Millionen EUR und 66,6 Millionen GBP unverändert sind, wurde das USD-Darlehen von 450 Millionen USD auf 340 Millionen USD reduziert. Die von 35 Million EUR auf 150 Million EUR aufgestockte revolvierende Kreditlinie (RCF) wurde in Höhe von 75 Millionen USD in Anspruch genommen, um die vorzeitige Rückzahlung des USD-Darlehens zum Teil zwischenzufinanzieren. Die Zinsmarge wurde für alle Darlehen um 25 Basispunkte und im Falle der RCF um 50 Basispunkte reduziert. Zusätzlich zu der Margenreduzierung profitiert TeamViewer von der Herabsetzung des USD-Libor-Floors von 1% auf 0%. Insgesamt wird für das verbleibende Geschäftsjahr mit einer Zinseinsparung von rund 1,5 Millionen EUR gerechnet, wodurch die einmaligen Transaktionskosten in Höhe von ca. 1,7 Millionen EUR größtenteils kompensiert werden. Ab 2021 wird die erwartete jährliche Ersparnis im Bereich von 5 Millionen EUR liegen. Darüber hinaus sind die geänderten Kreditfazilitäten nun unbesichert.

"Die erfolgreiche Transaktion gibt uns zusätzliche Flexibilität bei der Umsetzung unserer Wachstumsinitiativen, verbessert die zukünftige Cash-Generierung von TeamViewer und zeigt das Vertrauen unserer Kreditgeber in unsere Strategie", sagte Carsten Keller, Leiter Capital Markets von TeamViewer.

Die Commerzbank AG fungierte als Koordinator und Dokumentationsstelle und Freshfield Bruckhaus Deringer hat TeamViewer rechtlich beraten.

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...nanzierung/?newsID=1391629  

26.08.20 09:26
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109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer - Artikel von Markteinblicke

Auszüge aus dem Artikel "Zoom, TeamViewer, Amazon, Microsoft & Co: So verändert die Coronakrise unsere Arbeitswelt" von Markteinblicke vom 15.08.2020

Von einem Tag auf den anderen waren viele Dinge in der Arbeitswelt möglich, die lange Zeit für unmöglich gehalten wurden. Auch wenn Homeoffice seit vielen Jahren in immer mehr Firmen in den Arbeitsalltag integriert wird, geht die Entwicklung eher schleppend voran. Viele Mitarbeiter konnten es sich vor dem Ausbruch der Corona-Krise nicht einmal vorstellen, im Homeoffice zu arbeiten. In anderen Fällen lag es an verkrusteten Managementstrukturen, dass die Mitarbeiter nicht von zu Hause aus arbeiten durften. Es galt häufig eine strikte Anwesenheitspflicht. Corona hat diese Hemmnisse wie hinweggefegt.
Plötzlich ist alles möglich

Es stellten sich auch andere Fragen, die scheinbar nicht adäquat beantwortet werden konnten, bis jetzt: Wie sollten wichtige Meetings bewerkstelligt werden, wenn man sich nicht am Konferenztisch gegenübersitzen kann? Wie sollte eine passende Arbeitsplatzatmosphäre geschaffen werden, ohne die gewohnte Umgebung des Büros, samt des direkten Zugriffs auf sämtliche Aktenschränke und Unterlagen? Wie steht es um die Konzentration, wenn zu Hause der Haushalt mit entsprechenden Unterhaltungsgeräten, andere Familienmitglieder und sonstige Ablenkungen warteten? Wie sollten die Kundenbeziehungen gepflegt werden, wenn Reisen angesichts der verschiedenen Lockdown-Maßnahmen zur Senkung der Corona-Ansteckungszahlen nicht möglich sind und Kundenbesuche ausfallen oder Fachmessen abgesagt werden? Zudem stellte sich die Frage nach der Erfüllung der Datenschutzbestimmungen. Die Hürden schienen insbesondere in der öffentlichen Verwaltung hoch zu sein. Wie sollte man es den Menschen zumuten, nicht auf das Amt zu gehen, sondern Anträge per E-Mail zu stellen? All diese Sorgen wurden im Zuge der Corona-Pandemie schnell ausgeräumt.

Sie mussten auch schnell ausgeräumt werden. Überall dort, wo es möglich war, sollten Firmen ihre Mitarbeiter anhalten, von zu Hause aus zu arbeiten. Nun, da die Corona-Maßnahmen allmählich gelockert werden, ist jedoch nicht davon auszugehen, dass nun alles seinen gewohnten Gang nehmen wird. Die Corona-Pandemie dürfte auf viele Bereiche unseres Lebens einen großen Einfluss haben und zu radikalen Veränderungen führen. Das Händeschütteln oder Umarmungen werden im Angesicht von Corona ganz anders gesehen als früher. Plötzlich bewegen sich Menschen mit Mundschutz in der Öffentlichkeit. Und dies nicht nur in Situationen oder an Orten, an denen dies vorgeschrieben ist. Die Sorgen, sich mit SARS-Cov-2 anzustecken, werden das Verhalten der Menschen noch eine ganze Weile beschäftigen, selbst wenn längst ein Impfstoff gefunden sein sollte. In der Arbeitswelt sind ebenfalls große Veränderungen zu erwarten. Zumal viele von ihnen in Zeiten von Corona erfolgreich erprobt wurden. Dabei geht es nicht nur um das Thema Homeoffice.
Wichtige Trends werden verstärkt

Das Coronavirus bringt nicht nur Veränderungen für den Arbeitsalltag des Einzelnen mit sich. Auch im großen Maßstab sind Veränderungen zu erwarten. Die Konjunktureintrübung hat für Firmenpleiten und Arbeitslosigkeit gesorgt. Es bleibt abzuwarten, wie lange es dauern wird, bis sich die Arbeitslosenzahlen erholt haben. Eine radikale Veränderung betrifft die Globalisierung. Diese litt bereits unter dem Handelsstreit zwischen China und den USA. Corona hat die Lieferketten einem deutlich schwierigeren Test unterzogen und gezeigt, dass insbesondere wichtige Produkte wie Atemschutzmasken oder Beatmungsgeräte verstärkt lokal produziert werden müssen. Es kamen schnell Zweifel an der weltweiten Solidarität auf, als für einige wichtige Produkte Exportbeschränkungen ausgesprochen wurden und sich Regierungen beim Kauf bestimmter Produkte wie Atemschutzmasken bei den Lieferanten überboten, um bei der Lieferung eine bevorzugte Behandlung zu erfahren. Im Mittelpunkt steht jedoch die Digitalisierung unseres Alltags.

In der Arbeitswelt sind die Veränderungen besonders gut zu beobachten. Zumal sämtliche Bedenken von Kritikern des Homeoffice quasi über Nacht aus dem Weg geräumt wurden und sich Firmen und Mitarbeiter mithilfe von Kooperations-Tools oder Videokonferenz-Software sehr schnell mit einer ganz neuen Situation arrangiert hatten. Dabei ist dies erst der Anfang. Große Krisen standen in der Menschheitsgeschichte nicht nur für großes Leid. Sie waren häufig auch der Anstoß für entscheidende Veränderungen. Im Fall des Coronavirus haben wir bereits einen Eindruck davon bekommen, welche Veränderungen dies sein können. Seit vielen Jahren befindet sich die Digitalisierung auf dem Vormarsch. Jetzt sollte alles noch schneller vonstattengehen.

Firmen unternehmen enorme Anstrengungen, um nicht abgehängt zu werden. Cloud Computing hat sich durchgesetzt. Wichtige Daten werden auf externen Servern gelagert. Mitarbeiter können von überall auf der Welt auf sie zugreifen. Die benötigte Software kommt aus der Datenwolke. Mitarbeiter werden nicht mehr in irgendwelche Konferenzsäle geschickt, um sich fortzubilden. Dies wird in Zukunft immer häufiger von zu Hause aus möglich sein. E-Learning war bereits vor Corona auf dem Vormarsch. Dieser Trend wurde nun weiter verstärkt, da Schüler und Studenten aufgrund der Corona-Pandemie häufiger zu Hause blieben und für ihren Unterricht eine Lösung gefunden werden musste. Wie immer im Leben gibt es sowohl Gewinner als auch Verlierer großer Veränderungen. Unternehmen, die bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie an der Digitalisierung gearbeitet haben, dürften nun einen noch größeren Schub erfahren.

Das Coronavirus hat zu einschneidenden Veränderungen im Alltag der Menschen und in der Arbeitswelt geführt. ?Social Distancing? ist angesagt. Überall dort, wo es möglich ist, bleiben Mitarbeiter im Homeoffice. Entsprechend sind Unternehmen gefragt, die Technologien bereitstellen, die trotz des Verzichts auf persönliche Kontakte einen möglichst reibungslosen Arbeitsablauf sicherstellen. Dabei geht es nicht nur um die Bereitstellung der benötigten Infrastruktur. Lange Zeit haben sich Menschen aus verschiedenen Gründen geweigert, in Sachen Digitalisierung neue Wege zu gehen. In Zeiten der Corona-Krise sind sie dazu gezwungen, so dass die Adaption der neuen Technologien noch schneller vonstatten geht als dies ohnehin der Fall gewesen wäre.

TeamViewer: Wachstumsschub durch Corona

Unter Anlegern ist es fast schon zu einem Sport geworden, Aktien zu identifizieren, die nicht nur kaum Schaden durch die Corona-Pandemie nehmen, sondern sogar von den Auswirkungen von COVID-19 profitieren. Auch TeamViewer (WKN: A2YN90 / ISIN: DE000A2YN900) gehört zu diesen mutmaßlichen Corona-Gewinnern. Allerdings ist es nicht so, dass der Spezialist für Fernwartungs-Software vor Corona nichts auf die Beine gestellt hätte. Das TecDAX? und MDAX-Unternehmen profitierte bereits von wichtigen Trends hin zu mehr Digitalisierung rund um den Arbeitsplatz. Das Coronavirus hat lediglich einige dieser Entwicklungen verstärkt. Das TeamViewer-Management rechnet in 2020 mit einem deutlichen Anstieg bei den Billings (in Rechnung gestellte Einnahmen). Zwar sorgt COVID-19 auch für etwas höhere Investitionsausgaben. Unter anderem wegen Verzögerungen bei der Implementierung neuer Systeme in den Bereichen Finanzwesen, Produktion und Personalwirtschaft sowie der Modernisierung der neuen Unternehmenszentrale. Diese sollen sich jedoch langfristig rechnen.

TeamViewer profitierte zuletzt von einem Anstieg der Nachfrage für Fernzugriffs- und HomeOffice-Lösungen infolge der Corona-Pandemie. Erfreulich ist auch der Umstand, dass der Schuldenabbau zuletzt schneller als geplant vorangeschritten ist und der finanzielle Spielraum unter anderem für Wachstumsinvestitionen größer wurde. Schließlich hat TeamViewer-CEO Oliver Steil recht, wenn er davon spricht, dass die langfristigen Wachstumstreiber von TeamViewer nach wie vor intakt seien und durch den Anstieg der Nachfrage nach TeamViewer-Lösungen im Zuge der weltweiten Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie weiter an Dynamik gewonnen hätten. Damit dürfte das Unternehmen, das erst im September 2019 sein Börsendebut feierte, Anlegern weiterhin viel Freude bereiten.

FAZIT

Die Corona-Krise hat die Wirtschaft hart getroffen. Gleichzeitig könnte das Virus dafür sorgen, dass in vielen Bereichen ein Umdenken stattfindet und Menschen ihre Verhaltensweisen ändern, so dass Trends wie die Digitalisierung einen zusätzlichen Schub erhalten. Zu beobachten ist dies in der Arbeitswelt. Homeoffice war plötzlich auch dort möglich, wo man es lange Zeit nicht vermutet hatte. Kritiker waren schnell widerlegt. Es ist nicht davon auszugehen, dass nach Corona jeder bereitwillig den heimischen Arbeitsplatz für die Firmenzentrale räumen wird. Profiteure dieser Entwicklung dürften Unternehmen aus der Technologiebranche sein, die bereits von der Coronavirus-Pandemie von wichtigen Trends wie der zunehmenden Digitalisierung profitiert hatten.

Ganzer Artiikel
https://markteinblicke.de/155351/2020/08/...krise-unsere-arbeitswelt/  

26.08.20 20:00
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109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer spart 5 Mio ? durch Refinanzierung

Teamviewer löst sich aus der Private-Equity-Finanzierung

Der IT-Konzern Teamviewer sagt adieu zu seiner alten Private-Equity-Finanzierung und finanziert jetzt auf MDax-Niveau. CFO Stefan Gaiser spart dadurch viele Millionen Euro im Jahr.

Das IT-Unternehmen Teamviewer um seinen CFO Stefan Gaiser hat seine Finanzierung überarbeitet. Die Göppinger haben ihre erst im September 2024 fälligen revolvierenden Kredite und Darlehen erfolgreich angepasst. Die neuen Konditionen spiegeln nach Unternehmensangaben ?die signifikante Entschuldung und das verbesserte Kreditprofil? wider, was auf die gute Geschäftsentwicklung seit dem Börsengang im September 2019  zurückzuführen sei.

Konkret geht es um Darlehensverträge in mehreren Währungen. Zwei Darlehen über 125 Millionen Euro und 66,6 Millionen Britische Pfund bleiben unverändert. Einen US-Dollar-Kredit hat das Unternehmen indes von 450 auf 340 Millionen Euro reduziert.

Eine revolvierende Kreditfazilität in Euro hat Teamviewer-CFO Gaiser im Gegenzug von 35 auf 150 Millionen Euro erhöht. Derzeit ist davon rund die Hälfte gezogen. Damit soll die vorzeitige Rückzahlung des Dollar-Darlehens zwischenfinanziert werden, so Teamviewer. Die Commerzbank fungierte als Koordinator und Dokumentationsstelle, Freshfields Bruckhaus Deringer hat Teamviewer rechtlich beraten.

Refinanzierung spart Teamviewer 5 Millionen Euro

An den Konditionen der neu verhandelten Kreditverträge lässt sich die gute Entwicklung ablesen, die Teamviewer in, aber auch schon vor der Coronakrise genommen hat. So wurde die Zinsmarge für alle Darlehen um 25 Basispunkte nach unten gedrückt, für den sogenannten ?Revolver? sogar um 50 Basispunkte.

Das nun reduzierte US-Dollar-Darlehen war bislang beispielsweise mit nominell 3,6 Prozent verzinst ? ein enorm hoher Wert für ein derart wachstums- und cashflowstarkes Unternehmen wie Teamviewer. Darüber hinaus gelang es Gaiser, den US-Libor-Floor von 1 auf 0 Prozent zu senken. Der Euribor-Floor lag schon vor der Refinanzierung bei 0 Prozent.

Durch die Refinanzierung erwartet Teamviewer für das verbleibende Geschäftsjahr eine Zinsersparnis von 1,5 Millionen Euro, was die einmaligen Transaktionskosten von 1,7 Millionen Euro beinahe egalisiert. Von 2021 an sinken die Zinskosten dann um knapp 5 Millionen Euro im Jahr. Hinzu kommt, dass die umgebauten Kreditfazilitäten nun unbesichert sind.

Permira zieht sich nach und nach zurück
?Die erfolgreiche Transaktion gibt uns zusätzliche Flexibilität bei der Umsetzung unserer Wachstumsinitiativen, verbessert die zukünftige Cash-Generierung und zeigt das Vertrauen unserer Kreditgeber in unsere Strategie?, zeigt sich Carsten Keller, Leiter Capital Markets von Teamviewer, entsprechend erfreut.

Die frühzeitige Refinanzierung ist das nächste Zeichen dafür, dass sich Teamviewer immer weiter aus der Private-Equity-Welt löst. Der ehemalige Hauptgesellschafter Permira hat seinen Teamviewer-Anteil inzwischen auf nur noch 39 Prozent abgebaut und will weitere Aktien verkaufen. Erst im Mai hat sich der Finanzinvestor von der Teamviewer-Mehrheit getrennt und allein mit diesem einen Blockverkauf rund 1 Milliarde Euro eingenommen.

Speziell der 35 Millionen Euro schwere revolvierende Kredit sei für einen MDax-Konzern nicht mehr angemessen gewesen, sagte eine Sprecherin gegenüber FINANCE. Die neue Finanzierungsstruktur passe nun besser zu einem klassischen Corporate.

CFO Gaiser hat Teamviewer massiv entschuldet
Finanzchef Gaiser erntet mit seiner Finanzabteilung somit die Früchte der Arbeit der vergangenen Jahre. Das Geschäft brummt: Im ersten Halbjahr konnte Teamviewer seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr dank des Trends zum Home Office von 181 auf 217 Millionen Euro steigern. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank indes wegen einer Umstellung des Geschäftsmodells leicht von 90 auf 81 Millionen Euro.

Auf Finanzseite hat der dreifache Familienvater Gaiser Teamviewer stark entschuldet. Lag der Nettoverschuldungsgrad (Net Debt/Ebitda) zu Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2017 beim 7- bis 8-fachen, sank er allein im Geschäftsjahr 2019 von 6,3x auf 3,0x Ebitda. Nach dem Ende des zweiten Quartals 2020 lag der Leverage schon nur noch bei 1,9x Ebitda.

Unklar ist, ob Teamviewer den finanziellen Spielraum für weitere Finanzierungen nutzen will und etwa den Bond- oder Schuldscheinmarkt anzapfen möchte. Auf Nachfrage antwortete die Teamviewer-Sprecherin, dass man sich laufend die gängigen Optionen anschaue, momentan aber keine konkreten Transaktionen plane.

https://www.finance-magazin.de/finanzierungen/...inanzierung-2063381/  

28.08.20 19:18
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2 Postings, 5358 Tage mrbesTeamViewer

Ich denke Primera trennt sich immer noch gekonnt von ihren Aktien. Das dürfte der Grund dafür sein das täglich sobald TV angestiegen ist es sofort nach unten geht. So lange in dem Preisniveau verkauft wird ist ein genügender Gewinn vorprogrammiert.  

01.09.20 09:41
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6191 Postings, 6071 Tage alpenlandBlackrock erhöht Anteil

siehe News

6. Gesamtstimmrechtsanteile
Anteil Stimmrechte

       neu§5,58 % 0,49 % 6,06 % 200000000
letzte Mitteilung 5,38 %  

01.09.20 12:40
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17864 Postings, 6245 Tage harry74nrwPrimärlisting wäre besser USA gewesen

Zoom gestern plus 8.heute 30 %

Irre  

01.09.20 12:49

960 Postings, 1310 Tage TheseusXAuf Onvista gibt es auch mal

wieder einen Artikel zu TeamViewer. und zum Marktbegleiter Zoom...



"Teamviewer: Kursexplosion des US-Konkurrenten Zoom gibt auch dem deutschen Videosoftware-Anbieter einen Schub
01.09.20, 10:27 onvista

Die starken Zahlen der US-Konkurrenz Zoom haben heute auch der Aktie von Teamviewer ordentlich Rückenwind verliehen. Die Papiere des Spezialisten für Fernwartungs- und Videokonferenzsoftware sind in der Spitze um 3,2 Prozent gestiegen und bis an ihre 50-Tage-Trendlinie herangekommen, ganz hat der Schub jedoch vorerst noch nicht für ein Durchbrechen nach oben gereicht.

Der starke Quartalsbericht der US-Amerikaner hatte deren Aktie um gast 30 Prozent nach oben geschickt. Zoom hat im zweiten Quartal noch stärker abgeschnitten als im ersten, kommentierte Analyst Sterling Auty von JPMorgan die Geschäftszahlen. Der Ausblick sei derweil nicht nur entsprechend angepasst, sondern noch deutlicher erhöht worden.

Zoom Video und Teamviewer gehören zu den großen Profiteuren des Homeoffice-Trends im Zuge der Corona-Krise. So konnten sich Zoom-Papiere im bisherigen Jahresverlauf fast verfünffachen. Bei Teamviewer sind es immerhin fast 50 Prozent nach zwischenzeitlich sogar über 70 Prozent im Juli."



Quelle: https://www.onvista.de/news/...oftware-anbieter-einen-schub-390485897  

01.09.20 22:35

109 Postings, 96 Tage DelirionZoom oder TeamViewer

Zoom oder TeamViewer ? Was macht den deutschen Wettbewerber attraktiv?

Zoom überzeugt diese Woche mit beeindruckenden Zahlen und einem klaren Plus im Kurs. Allerdings ist der Titel alles andere als günstig. Ist die deutsche TeamViewer doch die bessere Wahl?

TeamViewer ist eine attraktive, langfristig profitable Wachstumsstory im schnell wachsenden Markt für Videoconferencing. Bereits in den letzten fünf Jahren ist der Umsatz bekanntlich um das 4fache auf über 400 Mio. Euro gestiegen, gefolgt von einer beeindruckenden 9fachen Steigerung des EBITDA. Das ist alles längst im Kurs drin, doch wie sehen beim Höchststand die Perspektiven aus?

Hocheffizientes Geschäftsmodell

Wir glauben, dass TeamViewer weiterhin von seinem hocheffizienten Self-Service-Freemium-Geschäftsmodell und den F&E-Investitionen in seine Remotedesktop-Angebote profitieren wird. Wir gehen ferner davon aus, dass sich das Wachstum in naher Zukunft weiter beschleunigen wird, wenn wir alle angelaufenen Trends beim ?Homeoffice? berücksichtigen und annehmen, dass dieses Angebot seitens der Unternehmen weiter vorangetrieben wird.

TeamViewer verfügt über ein starkes und differenziertes Technologieangebot, das ein breiteres Spektrum von Anwendungsfällen umfasst als die von Wettbewerbern. Das allein sollte die Wachstumsbeschleunigung aufrechterhalten können. TeamViewer verwendet ein Freemium-Geschäftsmodell, bei dem das nichtkommerzielle TeamViewer-Kernangebot kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Es ist ein sehr beliebtes Modell, welches von verschiedenen anderen Unternehmen wie Zoom und Dropbox ebenfalls verwendet wird und nachweislich einen hohen Umsatz und hohe Markenaffinität bietet. Im kommerziellen Bereich nutzt TeamViewer eine ähnliche Strategie wie Onboard-Geschäftsanwender für seine Einstiegsangebote, mit Upsell- und Cross-Selling-Möglichkeiten auf der ganzen Linie. Es gibt aber auch signifikante Unterschiede:

TeamViewer ist fokussiert

Während sich Zoom auf Anwendungsfälle für horizontale Videokonferenzen konzentriert, konzentriert sich TeamViewer mehr auf bestimmte Anwendungsfälle für den IT-bezogenen Remote-Support, wodurch es Angeboten wie von LogMeIn ähnlicher wird. TeamViewer hat jedoch eine weitaus bessere Position als LogMeIn, um angesichts seines überlegenen Angebots und seiner Markteinführung längerfristig auf dem Markt zu gewinnen.

Derzeit können wir abschließend auch nicht erkennen, dass TeamViewer neben der aktuellen sportlich hohen Bewertung zu viele kritische Risikofaktoren enthält. Mit einem KGV von ca. 25 und in Erwartung eines beschleunigten Umsatzwachstums von +70% per Ende 2020 glauben wir jedoch, dass TeamViewer immer noch eine interessantere Gelegenheit ist als Zoom, welches ein Wachstum von + 100%, aber ein sehr hohes KGV von 80 aufweist.

Fazit:
Derzeit bleiben wir hinsichtlich der kurz- und langfristigen Wachstumsaussichten von TeamViewer optimistisch. Die anhaltenden F & E-Investitionen in Innovationen durch den Einsatz von AR- und IoT-Technologien stärken diese disruptive Wachstumsstory. Unser Rat: Anfangsposition für diejenigen, die den Wert noch nicht im Depot haben, Zukäufe bei Break oberhalb von 54 Euro.

https://www.boerse-global.de/...eutschen-wettbewerber-attraktiv/37184  

01.09.20 22:39

109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer - EFCO Pressemitteilung

TeamViewer IoT auf EFCO Industrie-PCs: Zuverlässige Komplettlösung für Remote-Zugänge

IPC als Gateway für die IoT-Anbindung bestehender Systeme

Produzierende Unternehmen nutzen heute zahlreiche IoT-Lösungen (IoT: Internet of Things - Internet der Dinge) entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um Prozesskosten zu reduzieren. Das Problem dabei: Wie bindet man bestehende Maschinen und Anlagen an diese digitale Infrastruktur an? Der Industrie-Rechner-Hersteller EFCO und TeamViewer IoT stellen jetzt eine verblüffend einfache und sichere Lösung vor, mit der sich die drei wichtigsten Anwendungen für durchgängige Prozessketten sicher abdecken lassen: Fernzugriff, Fernwartung sowie Fernüberwachung bzw. Alarm-Management.

Das Corona-Virus hat viele gewohnte Abläufe komplett ? und wohl auf Dauer ? umgekrempelt. Diese veränderten Arbeitsweisen der letzten Monate haben für eine steigende Akzeptanz der ?Digitalisierung? und des ?Industrial Internet of Things (IIoT)? geführt. Online-Meetings und Webinare gehören heute genauso zu unserem Alltag, wie Datenhaltung in der Cloud. Dafür wird die Notwendigkeit von Dienstreisen ganz anders hinterfragt, genauso, wie Technikereinsätze vor Ort. Denn moderne Tools bieten effiziente Alternativen, senken Kosten und reduzieren die Belastung für die Service-Mitarbeiter.

Entsprechend werden heute der gesicherte Zugriff, die verlässliche Steuerung oder die automatische Überwachung von Systemen aus der Ferne erheblich positiver beurteilt. Was also lag für EFCO, Hersteller zuverlässiger und hochperformanter Industrie-PCs, näher, als die eigenen Hardware-Plattformen mit der innovativen IIoT-Technologie von TeamViewer zu ergänzen. So können sich Techniker von überall aus jederzeit auf alle ihre Endpunkte verbinden und diese überwachen bzw. steuern.

Zentrales Element von TeamViewer IoT ist ein MQTT-basierter Ansatz in Verbindung mit verschlüsselter Datenübertragung. Der auf dem EFCO-Industrie-Rechner installierte Message-Broker (?Agent?) hält die gesamte Datenlage seiner Kommunikationspartner, und dient so als Gateway mit Zustands-Datenbank. Via offengelegter API, digitaler I/Os, Python oder über andere Kanäle liest das Gateway z.B. Daten von Sensoren oder bestehende Steuerungen ein. Dafür stellt EFCO in seinen IPCs zahlreiche Industrie-Schnittstellen zur Verfügung (z.B. auch RS-485), 16 digitale I/Os sowie zahlreichen USB3.0- und GbE-Schnittstellen mit PoE.

Rechenleistung und Hardware-Ausstattung der EFCO-Hardware erlaubt es dem Agenten, die Daten entsprechend aufzubereiten, mit Kamerabildern und verarbeiteten Videodaten anzureichern, in die Cloud zu verschicken oder die aufbereiteten Informationen als Dashboards bereitzustellen, gestaltet in HTML5. Parallel dazu kann der Agent zur Fernsteuerung eingesetzt werden. Dazu übermitteln entsprechende Instanzen, direkt oder via Cloud, ihre Anweisungen.

TeamViewer IoT auf EFCO-Industrierechnern liefert damit einfach implementierbare, flexibel einsetzbare und skalierbare Plattformen, auf denen Kunden überzeugende Lösungen mit Mehrwert und unter höchsten Sicherheitsstandards für ihre Anwender aufbauen können. Typische Beispiele sind die Remote-Operations-Anbindung, also die Fernsteuerung von Maschinen und Anlagen, oder Remote-Service-Zugänge, damit Servicetechniker nicht zum Auslesen von Speicherkarten rausfahren müssen. Weitere Anwendungen sind die Gebäudeautomation (Smart Home), EDGE-Rechner oder ganz allgemein die Digitalisierung von Applikationen im Sinne der Industrie 4.0.

https://www.openpr.de/news/1099043/...esung-fuer-Remote-Zugaenge.html

Weitere Informationen unter
? https://www.teamviewer.com/de/iot/
? https://shop.efcotec.de/teamviewer-iot/  

01.09.20 22:41

109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer integriert Web-Monitoring

Performance-Monitoring von Internetseiten und Onlineshops

Mit einem Web-Monitoring-Modul als Teil seiner ?Remote-Monitoring-und-Management?-Lösung versetzt TeamViewer Website-Administratoren und Betreiber von Onlineshops in die Lage, Erreichbarkeit und Funktionalität des Internetauftritts zu prüfen und somit Ausfallzeiten und Verluste zu minimieren.

Das Web-Monitoring-Modul kombiniere einen klassischen Erreichbarkeitstest von Websites mit einem Audit der Ladezeiten und einem skriptbasierten Modul zur Durchführung von automatisierten Testkäufen oder ähnlicher Prozesse wie Kundenlogins. Mittels dieser Werkzeuge lasse sich überprüfen, ob Webseiten und Onlineshops reibungslos funktionieren. Eine Besonderheit des Erreichbarkeitstests und des Ladezeitenaudits sei, dass mithilfe des globalen TeamViewer-Servernetzwerkes die Tests aus verschiedenen Ländern simuliert werden könnten und sich auf diese Weise auch überprüft lasse, wie sich die Website oder der Webshop Kunden in anderen Teilen der Welt präsentiert.

Allein in Deutschland seien laut dem hiesigen Handelsverband 2019 59,2 Mrd. Euro Umsatz im Onlinehandel erzielt worden. Erfolgreiche E-Commerce-Anbieter müssten dabei zwingende Kriterien wie Erreichbarkeit und Performance ihres Angebots messen und optimieren. Kritisch seien vor allem die Ladezeiten der Seite und die reibungslose Funktionalität des Onlineshops. Die Ladezeit beeinflusse laut Google beispielsweise die Bouncerate und somit unmittelbar die Conversionrate und das Suchmaschinen-Ranking. Das TeamViewer-Web-Monitoring helfe dabei, die Funktionalität zu überwachen, Ausfälle umgehend zu bemerken und Fehler zu beheben.

Durch die Integration in die ?Remote-Monitoring-und-Management?-Lösung von TeamViewer sei das Modul besonders für Unternehmen interessant, die eine Single-Vendor-Lösung zur Überwachung all ihrer IT-Systeme bevorzugen. Der Service sei jedoch auch ohne die Integration in bestehende TeamViewer-Angebote nutzbar. Bestehende Kunden von Monitis würden auf die neue Plattform überführt.

https://www.ip-insider.de/...internetseiten-und-onlineshops-a-959584/  

02.09.20 10:49

6191 Postings, 6071 Tage alpenlandneuer Anlauf im Anmarsch

02.09.20 11:22
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63827 Postings, 7632 Tage KickyMotley Fool

"Im Gesamtjahr erwartet TeamViewer aber weiterhin starke Ergebnisse. Der Umsatz soll auf 450 Mio. Euro steigen. Das wäre ein Anstieg um 19 % gegenüber dem Vorjahreswert. Gleichzeitig soll das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) aber deutlich stärker steigen als der Umsatz. Gegenüber dem Vorjahreswert soll das EBITDA um sagenhafte 37 % auf etwa 250 Mio. Euro steigen.

Das zeigt, dass TeamViewer davon ausgeht, das Tempo der ersten Jahreshälfte, das von der Covid-Pandemie positiv beeinflusst wurde, halten zu können. Leider lassen diese Kennzahlen keine Aussage über den tatsächlichen Gewinn zu. Denn in diesem Jahr ist der Nachsteuergewinn gegenüber dem Vorjahr leicht gefallen. Das bereinigte EBITDA dagegen ist um fast 80 % gestiegen..."
https://www.fool.de/2020/09/02/2-super-aktien-fuer-weniger-als-50-euro

und Zoom stieg nach Report um 40%!  

02.09.20 16:41
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109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer in Microsoft Teams

TeamViewer in Microsoft Teams: Fernzugriff und AR-Anwendungen

TeamViewer bietet eine App für Microsoft Teams. Damit werden Fernzugriff und Augmented-Reality-Anwendungen unterstützt.

Mittels einer Integration von TeamViewer in Microsoft Teams lassen sich der Fernzugriff sowie Augmented-Reality-Anwendungen direkt in dem Kommunikationsdienst starten. Die TeamViewer-App steht ab sofort im Microsoft-Teams-App-Store zum Runterladen zur Verfügung. Dort können Nutzer sich dann mit ihrem TeamViewer-Konto anmelden, eine kompatible Lizenz ist notwendig.

Über die App lassen sich dann Kollegen für Fernsteuerungs- und AR-Sessions in Einzel- oder Gruppenunterhaltungen einladen. Die AR-Funktion namens TeamViewer Pilot lässt sich mittels PC und einem mobilen Endgerät oder zwischen zwei Smartphones nutzen. Dabei wird die Smartphone-Kamera freigegeben. Beide Teilnehmer können mit Markierungen und Freihandzeichnungen Stellen hervorheben und so Arbeitsschritte abgehen, aber auch Dateien teilen und sich natürlich unterhalten. Hilfreich, wenn man vielleicht mal Hilfe mit dem Drucker oder der Kaffeemaschine braucht. Die Zugriffsteuerung bezeichnet TeamViewer in einer Pressemitteilung als "intuitiv".

Nutzer können in der App Gerätegruppen verwalten, diese mit anderen Teilnehmern teilen und ein Dashboard einsehen, das einen Überblick über aktive Sitzungen und Verbindungsverläufe beinhaltet. "Produktiv zu bleiben, während man remote arbeitet, war noch nie so wichtig wie heute", sagt Alfredo Patron, Executive VP of Business Development bei TeamViewer.
Gewinner der Corona-Krise

Das Unternehmen aus Deutschland bietet mit seiner Konnektivitätsplattform den Zugriff auf Geräte aus der Ferne, so dass diese gesteuert, verwaltet und gegebenenfalls auch repariert werden können. Seit kurzem gibt es auch einen aktiven Fernzugriff auf alle Android-Geräte ab Version 7.

TeamViewer gehört zu den Gewinnern der Corona-Krise ? mit einem starken Umsatzwachstum. Die Anzahl der zahlenden Abonnenten ist in der ersten Jahreshälfte auf mehr als 534.000 gestiegen, Ende 2019 waren es noch 368.000 Nutzer. Wachstumstreiber ist vor allem der Enterprise-Bereich.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/...R-Anwendungen-4883804.html  

03.09.20 15:59
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810 Postings, 3356 Tage Toller HechtMicrosoft...

Nicht das Team Viewer an Ende noch von Microsoft geschluckt wird ;-)  

04.09.20 11:18
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109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer - Pressemitteilung

TeamViewer startet KI-gestützte Predictive-Maintenance-Lösung

Das neue Modul der TeamViewer-IoT-Software analysiert Big Data und lernt selbstständig

Göppingen, 3. September 2020 ? TeamViewer, ein weltweit führender Anbieter von sicheren Remote-Konnektivitätslösungen, hat sein IoT-Angebot erweitert und bietet nun eine Möglichkeit, künstliche Intelligenz in der Instandhaltung zu nutzen. Bisher konnten TeamViewer-Kunden im Bereich IoT schon Sensoren auslesen, Alarme setzen und sich mit verschiedensten Geräten direkt verbinden. Jetzt kommt eine intelligente Erweiterung im Bereich vorausschauender Instandhaltung, der sogenannten Predictive Maintenance, hinzu. Diese hilft insbesondere die Ausfallzeiten zu reduzieren und damit Kosten einzusparen.

Früher wurden Maschinen nur repariert, wenn sie schon ausgefallen waren (Reactive Maintenance). Seit einiger Zeit werden Maschinen in einem festen Turnus gewartet, unabhängig davon, ob sie defekt sind oder nicht (Preventive Maintenance). Und erst seit kurzem wird Predictive Maintenance genutzt, meist auf Basis reiner Datensätze mit festen Regeln. TeamViewer geht hier einen entscheidenden Schritt weiter und bietet eine KI-gestützte Analyse der anfallenden Daten an. So können mittels Machine-Learning-Algorithmen bisher unbekannte Muster erkannt werden und frühzeitig drohende Ausfälle von Maschinen diagnostiziert werden. Der Bedarf drohende Ausfälle zu erkennen ist offensichtlich, jede Stunde ungeplanter Ausfallzeit kostet im Schnitt 250.000 US-Dollar.[1]

?Wir verfolgen das Ziel, eine einzigartige Bibliothek an anonymisierten Maschinendaten aufzubauen und somit jedem Kunden unseres Predictive Maintenance-Moduls Zugriff auf schon vorhandenes Wissen zu ermöglichen. Unsere Kunden können von Tag eins an ihre Ausfallzeiten reduzieren und mit jedem weiteren Tag lernt der Algorithmus die spezifischen Parameter besser einzuschätzen, so dass die Vorhersage von Störungen noch genauer wird. Der Bereich Instandhaltung ist für bis zu 60 Prozent der operativen[2] Ausgaben verantwortlich. Diesen Kostenpunkt durch eine KI-gestützte Analyse der Gerätedaten zu reduzieren ist unsere Ambition.?, erklärt Lukas Baur, Vice President IoT bei TeamViewer.

Das neue Software-Modul ML-Trainer versorgt den Machine Learning-Algorithmus mit Daten, die eventuell Alarme ausgelöst hätten, und lernt dabei spezifische Muster zu erkennen. Dadurch sind die Alarme nicht mehr an starre Schwellenwerte gebunden, sondern unterliegen ständig optimierten Kriterien. Die Ausfallzeiten, aber auch Fehlalarme können auf diese Weise signifikant gesenkt werden, und zwar nachhaltig, da die künstliche Intelligenz permanent dazulernt.

Das TeamViewer-Predictive Maintenance-Modul kann einfach in bestehende TeamViewer-IoT-Umgebungen integriert werden. Der Algorithmus kann schon jetzt auf eigens für dieses Modul generierte Beispieldatensätze für verschiedene Maschinentypen, wie beispielsweise Windkraftanalagen und Pumpen, zurückgreifen und muss nur in Bezug auf die Eigenheiten der jeweiligen Maschine hinzulernen.

https://www.teamviewer.com/de/unternehmen/presse/...ntenance-loesung/  

05.09.20 10:05
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109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer Artikel - The Mootley Fool

Darum tritt die TeamViewer-Aktie auf der Stelle, während ZOOM abhebt

Ralf Anders, Motley Fool beitragender Investmentanalyst | 5. September 2020

Als ab März die halbe Welt unter Quarantäne gestellt wurde, Schulen schlossen und das Homeoffice sich zum Standard für viele Arbeitnehmer entwickelte, kristallisierten sich ziemlich schnell einige Gewinner dieser misslichen Situation heraus. Zoom Video Communications (WKN: A2PGJ2) und TeamViewer (WKN: A2YN90) verfügen über cloudbasierte Software, die dazu beiträgt, dass nicht alles zusammenbricht.
Während sich der Kurs von Zoom allerdings etwa versechsfacht hat seit Anfang des Jahres, gelang TeamViewer nicht einmal eine Verdopplung. Lass uns also versuchen, die Gründe dafür herauszufinden.

Faktor Nr. 1: Der Währungseffekt
TeamViewers 52-Wochen-Tief war 21,38 Euro und das entsprechende Hoch lag kürzlich bei 54,86 Euro. Eine Verdopplung war also zu nahezu optimalen Zeitpunkten möglich, doch es erforderte viel Geschick. Bei Zoom hingegen hätte selbst ein Affe ein Vermögen machen können. Tief und Hoch liegen dort bei 60,97 und 478,00 US-Dollar. Im Optimum war hier innerhalb von einigen Monaten ein Plus von 684 % möglich.
Für Anleger aus Euroland relativiert sich diese Zahl dadurch ein bisschen, dass der Dollar an Wert eingebüßt hat. Doch auch mit den Euro-basierten Zahlen von Tradegate ergibt sich noch ein Zugewinn von 632 %.
Mit Währungen hängt allerdings auch die Wettbewerbsfähigkeit zusammen. Ein schwächerer Dollar hilft Zoom insoweit, als die einheimischen Kosten sinken und die internationalen Einnahmen steigen. Für TeamViewer wirkt der Effekt andersherum. Doch wie man es auch dreht und wendet: Dieser Effekt erklärt wohl nur etwa 10 % der unterschiedlichen Entwicklung.

Faktor Nr. 2: Die Stärke von Marke und Produkt
Deutlich wichtiger ist die Tatsache, dass Zoom sich in Windeseile zu einer globalen Marke entwickelt hat, die mittlerweile fast so bekannt ist wie Google oder WhatsApp. Alle Welt ?zoomt?, vom kleinsten Schüler bis zum ältesten Haudegen. Geschäftliche Besprechungen, Unterricht und Familientreffen finden über die Plattform täglich millionenfach statt.
TeamViewer hat mit Blizz ein ähnliches Angebot in der Hinterhand. Es verspricht vieles von dem, was auch Zoom leistet, und kann sogar auf hochrangige Referenzen verweisen. Doch im entscheidenden Monat März hatte die Software noch nicht die Qualität und Skalierbarkeit, um voll von diesem Trend zu profitieren. Auch heute noch spielt die Software in den Medien kaum eine Rolle und die Bekanntheit ist gering.
Ähnlich sieht es bei den jüngeren Initiativen rund um Augmented Reality und dem Internet der Dinge aus. Sie stehen noch am Anfang und dürften erst mittelfristig ihre Potenziale entfalten.
Das Kernprodukt von TeamViewer hingegen, bei dem es um die Fernwartung von Computern geht, hat sicherlich einen Schub bekommen. Um Mitarbeiter im Homeoffice effizient aus der Ferne unterstützen zu können, ist die Funktionalität der Software perfekt geeignet. Doch in vielen Fällen änderte sich nicht so viel, da IT-Administratoren sich bereits zuvor auf die Software verlassen haben, um ihre Kollegen an unterschiedlichen Standorten zu unterstützen.

Faktor Nr. 3: Zooms aggressives Umschaltspiel
TeamViewers Steigerung der zahlenden Nutzer (?Subscribers?) um 45 % gegenüber dem Vorjahr ist sicherlich beeindruckend. Es ist jedoch kein Vergleich zu den +458 % bei Zoom, bezogen auf Kunden mit mehr als zehn Mitarbeitern. Auch die Umsätze schossen um gewaltige 355 % hoch. Bei TeamViewer waren es lediglich 21 %. Noch vor einem Jahr waren die beiden ähnlich große Unternehmen vom Umsatz her und Zoom hatte im Gegensatz zu TeamViewer Mühe, einen Gewinn auszuweisen.
Jetzt ist Zooms Nettogewinn von 6 auf 186 Mio. US-Dollar allein im letzten Quartal explodiert, während TeamViewers Wert um 58 % auf 30 Mio. Euro anstieg. All das zeigt, dass TeamViewer den zum Börsengang eingeschlagenen Kurs beibehalten hat. Zoom hingegen beherrscht das Umschaltspiel und hat alle Hebel in Gang gesetzt, um sein Geschäftsvolumen während der Krise maximal auszubauen.

Mein Fazit
Aus kurzer Sicht ist Zooms höhere Bewertung durchaus gerechtfertigt. Wer je nach Kennzahl 5- bis 15-mal schneller wächst, dessen Aktie darf auch sechsmal schneller hochziehen. Allerdings gilt dies nur, wenn das höhere Wachstumstempo anhält, ohne die Profitabilität dafür zu opfern.
An dieser Stelle bin ich nicht völlig überzeugt. Vielmehr könnten nun einige Quartale der Stagnation auf Zoom zukommen. Das Management erwartet 2,4 Mrd. US-Dollar Umsatz für das laufende Geschäftsjahr, was etwa 700 Mio. US-Dollar pro Quartal bedeuten würde, also kaum mehr als im zweiten Quartal.
TeamViewer hingegen arbeitet kontinuierlich am Ausbau seines Leistungsportfolios, ergänzt neue Features und Anwendungsfälle. Über Vertriebspartnerschaften und Schnittstellen zu beliebten Software-Plattformen wird das Ökosystem immer größer. Der Prozess wird über passgenaue Übernahmen wie zuletzt des Datenbrillen-Herstellers Ubimax noch beschleunigt. Der CEO erhofft sich davon, bei der Digitalisierung in der Industrie schneller voranzukommen.
All das wird nicht dazu führen, dass sich die Umsätze von heute auf morgen verdoppeln. Doch meinem Eindruck nach entstehen dadurch Potenziale, die für viele Jahre für mittlere zweistellige Wachstumsraten gut sind. Der Weg nach vorn ist hier deutlich absehbar. Das Zoom-Management muss sich hingegen etwas sehr Schlaues einfallen lassen, wenn es sich nicht nur weiterhin souverän gegen Wettbewerber wie TeamViewer Blizz behaupten, sondern auch die nächste Entwicklungsstufe erreichen will.
Augmented Reality spielt nicht nur in der Industrie, sondern auch beim Gaming eine immer größere Rolle.

https://www.fool.de/2020/09/05/...uf-der-stelle-waehrend-zoom-abhebt/  

10.09.20 13:15
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109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer - Ubimax - Artikel Weserkurier

Wie Augmented Reality schon heute den Arbeitsalltag verändert

Weserkurier - 10.09.2020

Im Leben der meisten Menschen spielt Augmented Reality (AR) keine Rolle. Dabei kommt die erweiterte Realität schon heute an vielen Arbeitsplätzen zum Einsatz - künftig werden es wohl noch mehr werden.

Als das Spiel Pokémon Go 2016 auf den Markt kam, war die Aufregung groß. Vor allem junge Menschen liefen mit dem Smartphone in der Hand durch die Gegend, der Blick auf den Bildschirm gerichtet, immer auf der Jagd nach den virtuellen Monstern. Wer nicht spielte, amüsierte oder ärgerte sich über diesen Anblick. Die Begeisterung für das Spiel hielt den Sommer an, ließ allmählich nach und das Massenphänomen wurde zum Nischenprodukt.

Für viele Menschen war es das erste Mal, dass sie von Augmented Reality (AR), der erweiterten Realität, hörten. Im Alltag vieler Menschen spielt die Technologie bislang keine Rolle. Trotzdem wird sie schon heute in vielen Unternehmen eingesetzt und ständig weiterentwickelt.

Das Prinzip von Augmented Reality ist einfach: Die tatsächliche Umgebung des Nutzers wird durch virtuelle Inhalte erweitert. Das kann wie bei dem Pokémon-Spiel etwa dadurch geschehen, dass die Spielerin oder der Spieler den Bremer Marktplatz mit dem Smartphone filmt. Das Gerät ergänzt die virtuellen Monster und zeigt sie auf dem Display an. Im Gegensatz zur virtuellen Realität (VR), in welcher der Nutzer vollständig in eine simulierte Computerwelt eintaucht, betrachtet der Anwender weiterhin seine reale Umgebung.

Augmented Reality kommt unter anderem in AR-Brillen zum Einsatz. Der Träger einer solchen Brille schaut durch ihre Gläser, auf die zusätzliche Informationen eingeblendet werden. AR-Brillen, auch Smart Glasses oder Datenbrillen genannt, gibt es schon seit Jahren zu kaufen, für die meisten Privatanwender sind sie wegen ihres Preis und den derzeit noch begrenzten Einsatzmöglichkeiten bislang uninteressant. In der Wirtschaft hilft sie allerdings schon heute bei der Arbeit - etwa bei der Montage, in der Logistik oder bei Wartungsarbeiten.

?Bei DHL Supply Chain setzen wir Datenbrillen bereits seit 2015 sehr erfolgreich im Lagerbetrieb ein?, teilt ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage des WESER-KURIER mit. Supply Chain ist ein Geschäftsbereich des Konzerns DHL, bei dem das Unternehmen Logistikdienstleistungen für externe Firmen anbietet. Nach erfolgreichen Testläufen in den USA und in Europa sei der Einsatz der Datenbrillen ausgebaut worden, mittlerweile komme die Technologie fast in allen Regionen zum Einsatz. Vor allem das sogenannte Vision Picking werde genutzt. Dabei erhalten Lagermitarbeiter, die Waren zusammenstellen, zusätzliche Informationen angezeigt ? etwa, aus welchem Regal sie die Ware nehmen müssen. Augmented Reality mache die Arbeit im Lager nicht nur effizienter und weniger fehleranfällig, sie entlaste auch den Mitarbeiter, der durch die Datenbrillen die Hände frei hat.

Durch die Technologie könne zudem der aus dem Lagerregal entnommene Artikel direkt im System verbucht werden. ?So wird nicht nur Zeit gespart, es verbessert auch die Genauigkeit der Rückmeldung ans Lagerverwaltungssystem?, sagt der Unternehmenssprecher. Ein weiterer positiver Effekt seien kürzere Einarbeitungszeiten neuer Mitarbeiter. Insgesamt seien die Rückmeldungen aus der Belegschaft durchweg positiv.

Datenbrillen seien aber nur ein Baustein der Digitalisierungsstrategie von DHL. Vor allem in Kombination mit anderen Wearables entfalteten sie ihre volle Wirkung. Wearables sind tragbare Computersysteme wie Smart Watches oder etwa Ringscanner, die an den Fingern oder als Armband getragen werden können und Scanner-Pistolen ersetzen. Am größten sei der Mehrwert der Datenbrillen durch die Vernetzung mit weiteren neuen Technologien wie etwa Robotern oder Künstlicher Intelligenz.

Auch in der in der Windkraftbranche finden Datenbrillen Anwendung: 2015 startete der Windparkentwickler WPD zusammen mit dem Bremer Institut für Produktion und Logistik (Biba) und der Bremer Firma Anymotion und Comback ein Projekt, bei dem der Einsatz von  Datenbrillen bei der Wartung von Windrädern erforscht wurde. Mittlerweile ist der Versuch abgeschlossen. Das Ergebnis: Datenbrillen seien nützlich, aber auch der Arbeitsschutz müsse berücksichtigt werden. Die Wartungstechniker tragen zu ihrer Sicherheit Helme, weshalb die Datenbrillen an diese angepasst werden müssten, sagt ein WPD-Sprecher Diese Hürde sei allerdings genommen, die umgebauten Datenbrillen kämen nun zum Einsatz.

?Denkbare Anwendungsszenarien von Datenbrillen gibt es viele?, sagt Maximilian Rettinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mensch-Maschine-Kommunikation an der Technischen Universität München. Hersteller bringen immer leistungsfähigere Modelle von AR- und VR-Brillen auf den Markt. Entscheidend sei die die Entwicklung der Software für den jeweiligen Zweck. Das Unternehmen brauche dafür das notwendige Kapital und der Einsatz müsse sich rentieren. Rettinger erwartet, dass langfristig Software entwickelt werden, mit dem der Anwender sich selbst Lösungen für das jeweilige Problem bauen kann. Viele Anwendungsfälle ähnelten sich, etwa die Anzeige von zusätzlichen Informationen auf dem Display, wie sie bei der Montage gebraucht wird. ?Das ist vergleichbar mit einer Entwicklung beim Webdesign: Dort gibt es auch Programme, mit denen man sich aus einzelnen Elementen eine Internetseite bauen kann.? Der Vorteil dabei ist, dass die Software den Code im Hintergrund selbst generiert, der Anwender muss also nicht programmieren können. Rettinger zufolge würden Datenbrillen dann auch für kleine und mittelständische Unternehmen interessant.

Ein Unternehmen, das Software für Datenbrillen programmiert, ist Ubimax. Vor wenigen Jahren hat Hendrik Witt das IT-Start-up gemeinsam mit zwei Partnern gegründet, heute ist es Weltmarktführer. Im Juli hat das börsennotierte Unternehmen Teamviewer die Bremer IT-Firma gekauft - für 135 Millionen US-Euro.

https://www.weser-kurier.de/bremen/...g-veraendert-_arid,1932821.html
 

10.09.20 22:01

960 Postings, 1310 Tage TheseusXDanke fürs Posten

Sehr aufschlussreich was der Weserkurier da an Informationen zusammengetragen hat. Unterm Strich sehr positiv - AR ist ein Wachstumsmarkt den viele noch unterschätzen - ähnlich dem Thema Cybersecurity...toll, dass TeamViewer am AR Bereich mitmischt...  

11.09.20 11:54
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109 Postings, 96 Tage DelirionAugmented Reality (AR) Anbieter - Ubimax

Ist zwar schon ein bisschen älterer Artikel, aber dennoch sehr interessant...


Die Datenbrille, das neue Smartphone

14. Juli 2020, 15:13 Uhr

Vor ein paar Jahren noch vorrangig im Proof-of-Concept- beziehungsweise Pilotprojektstadium hat sich immersive Technologie im Business-Umfeld mittlerweile etabliert. Welche Mehrwerte besonders industrielle Augmented-Reality-Anwendungen bieten und warum Covid-19 eine Chance für die Branche darstellt.

Die weltweite Corona-Pandemie beeinflusst derzeit viele Bereiche des täglichen Lebens und entpuppt sich neben ihren zahlreichen Herausforderungen und negativen Effekten zunehmend auch als Treiber der Digitalisierung: von der erhöhten Nachfrage nach Online-Video-Tools über praxisnahe E-Learning-Konzepte bis hin zum Internet als infrastrukturelle Basis. Während diese ? aber auch weitere Technologien wie Cloud-Computing ? besonders von der Krise zu profitieren scheinen, kommt das Team des Softwareentwicklers Softeq in einem Technologie-Blogbeitrag bezüglich der Auswirkungen der Corona-Krise zu dem Schluss, dass darüber hinaus auch neue IoT-, Smart-City- und Virtual-Reality-Projekte angeschoben werden.

So könnte der stark gebeutelte Tourismussektor etwas aus der Krise lernen und mit Extended Reality (XR) die Welt nach Hause bringen. Ein Beispiel dafür ist Travel World VR. Die Produktionsfirma hat sich auf die virtuelle Realität im Marketing spezialisiert, um Reiseerlebnisse förder- und verkaufbar zu machen.  Auch Kultureinrichtungen wie Museen rüsten derzeit auf und bieten mitunter virtuelle Touren durch ihre Sammlungen an. Softeq prognostiziert zudem, dass die meisten Regierungen mit aller Kraft versuchen werden, sich gegen den wirtschaftlichen Abschwung zu stemmen. Technologische Fortschritte, die dabei helfen können, ein ähnliches Szenario wie das jetzige zu vermeiden, werden vermutlich mit großen Investitionen unterstützt ? von Smart-City-Initiativen bis hin zu Plattformen, die das Katastrophenmanagement vereinfachen und bei der Vermeidung solcher Situationen helfen.

Auch IoT-Projekte und Virtual Reality werden im Fokus einiger Branchen stehen, um sich unabhängiger von der analogen Welt zu machen. Denn während Telefon- sowie Videokonferenzen und Task Management Tools helfen, dass Firmen in dieser schwierigen Zeit einigermaßen produktiv bleiben, stellen geschlossene Produktionsstätten speziell im industriellen Sektor die geübte Praxis von Vor-Ort-Trainings auf den Prüfstand. Wie können derzeit beispielsweise Industriearbeiter an neuen Maschinen geschult werden? Eine mögliche Lösung bietet auch hier der Einsatz immersiver Technologien.

Zusammenspiel von Soft- und Hardware
Ein Lösungsanbieter, der in diesem Bereich auf umfassende Erfahrung und auf mehr als 400 Kunden weltweit blicken kann, ist Ubimax. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bremen bietet eine Komplettlösung für industrielle Augmented-Reality-Anwendungen inklusive Datenbrillen und anderer tragbarer Computer an. Die Leistungen reichen dabei von der Hardware-Beratung über die Konfiguration der Software bis zum Roll-out und dem anschließenden Service im laufenden Prozess. ?Ubimax ist ein Softwareunternehmen, wobei es sich um eine Client-Server-Anwendung handelt?, beschreibt Ubimax-CEO Hendrik Witt die zugrundeliegende Technologie. Die eigene Software namens ?Frontline? lässt sich zwar auf gängigen Devices wie Tablets und Smartphones nutzen. ?Um jedoch die volle Leistungsfähigkeit dieser Software ausspielen zu können, brauchen wir Hardware wie Wearables, Datenbrillen oder Smartwatches?, erklärt Witt.

Die Clients sind typischerweise per WLAN verbunden ? de facto sind jedoch sämtliche Formen der Wireless-Konnektivität denkbar ? und kommunizieren mit einer Server-Infrastruktur, die beispielsweise in der Cloud betrieben wird. Witt: ?Das bedeutet auch, dass wir flexibel einsetzbar sind. Denn die Technologie, die wir brauchen, die tragen wir am Körper ? oder zumindest in der Hosentasche.? Ubimax bediene sich dabei der Infrastruktur, die meist schon existent ist wie Mobilfunk oder Enterprise-WiFi. ?Das macht uns sehr flexibel vom Einsatzpunkt und -ort her und es macht uns in Zeiten von Corona natürlich auch interessant.?

Mit dem Rücken zur Wand
Derzeit steigt laut Witt die Nachfrage seitens Bestands- aber auch Neukunden und stärkt zusehends die Verhandlungsbasis des Anbieters. So lauteten die Fragen vor der Krise noch: ?Könnt ihr am Preis drehen? Das ist viel zu riskant ? wie viele setzen das schon ein? Was für Sicherheiten bietet ihr?? Jetzt sind die Forderungen hingegen andere, wesentlich dringlichere: ?Wann könnt ihr liefern? Und wieviel?? Die Frage nach dem Preis ist mittlerweile nachgelagert. Die Angst vor dem Risiko sei mit einem Mal wie weggeblasen, ?wenn man mit dem Rücken an der Wand steht und über seinen Schatten springen muss?, konstatiert der Ubimax-CEO. ?Und da haben wir jetzt die Chance, aus der deutschen Sicht heraus wieder den Anschluss zu bekommen ? leider, muss man schon fast sagen.?

Denn Deutschland hat sich in Hinblick auf die Innovationsführerschaft beim Einsatz von Augmented und Virtual Reality das Heft aus der Hand nehmen lassen. ?Als wir 2014 mit Augmented Reality hierzulande begonnen haben, war Deutschland recht weit vorne dabei.? Das habe mit der Automobilindustrie zu tun, wie der CEO gegenüber funkschau erläutert. ?Industrie 4.0 ist ja quasi eine deutsche Erfindung. Es  wurde daher viel Geld investiert, weil auch der Personalkostendruck sehr hoch ist, Fachkräftemangel herrscht und so weiter. Im Grunde waren damit die Vorzeichen gut gesetzt.? Danach sei allerdings das berühmt-berüchtigte ?deutsche Phänomen? zum Tragen gekommen: der mangelnde Mut zum Fehler. ?Man kommt nicht so richtig weiter hierzulande, weil es an Risikoaffinität mangelt. Genau die braucht es aber, wenn man IT-Innovationen in den Markt bringen will. Das ist der Punkt, wo sich das Blatt gewendet hat. In der Folge hat der amerikanische Markt gegenüber dem europäischen hier einen leichten Vorsprung?, so Witt. Die Covid-19-Krise mache die deutsche Wirtschaft aber wieder risikoaffiner.

Für die Unternehmen, die sich trotz ?notgedrungenem Mut? zum Risiko damit schwertun, ein solches Investment zu tätigen, hat Ubimax ein Leasingmodell konzipiert, das  der Anbieter seit Ende letzten Jahres, anfangs als Testphase, an den Mann bringt. Kunden des Everything-as-a-Service-Angebots ?XaaS? sollen dabei von einem einfach zu kalkulierenden und skalierenden Ansatz profitieren, so das Versprechen. Ein Bezahlmodell, das besonders vor dem Hintergrund der Pandemie nur allzu gerne in Anspruch genommen wird. ?Das Angebot ist allerdings nicht für jeden Kunden gleich wichtig?, so Witt. ?Aber für die Unternehmen, die nicht so stark investitionsmäßig getrieben sind, sondern aus dem operativen Geschäft heraus leben, war das natürlich ein Segen.? Diese hätten das Modell sehr gut angenommen. ?Zumal es sehr leicht für sie war und ist, auf diese Weise die Technologie schnell einzuführen.?

Die Anwendungsfelder
Auf die konkreten Einsatzfelder von AR im Industrieumfeld angesprochen, zieht Witt gerne den Vergleich zu Microsoft . ?Frontline ist die Plattform und unsere Solution Suite ist wie Microsoft Office. So wie Microsoft Word, Excel und Powerpoint hat, so haben wir unsere verschiedenen Industrielösungen?, erklärt er. Entsprechend bietet Ubimax vier Lösungen, die alle auf einer einheitlichen Plattform aufbauen, mit jeweils unterschiedlicher Adressierung:

- Beispiel Kommissionierung in der Logistik: Hier werden Waren online bestellt und müssen zusammengetragen werden. Das übernehmen in manchen Fällen automatisierte Systeme, also Roboter, in den meisten Fällen führen jedoch Menschen diese Tätigkeit aus. Dafür brauchen sie Instruktionen (Wo muss was wann hin?). Auch sollten sie freihändig arbeiten können, um den sicheren Transport der Ware zu gewährleisten.
- Beispiel Fertigung: Oft gibt es Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Ein klassischer Fall ist der Zusammenbau in der Automobilindustrie, wo Dinge, meistens komplexe Produkte, zusammengebaut werden müssen. Hier benötigt der Mensch tendenziell Informationen, weil sich die Varianten von Produkt zu Produkt ändern können.
- Anwendungsfall Wartung und Instandhaltung: das Durchführen einer Wartungsprozedur für eine Maschine oder Anlage. Ähnlich wie bei einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, allerdings liegt hier der Fokus auch auf dem Thema Datenerfassung. Es werden Messwerte erfasst, um final einen automatisch generierten Wartungsbericht zu erstellen.
- Der aktuell spannendste Bereich im Kontext Corona ist laut Witt Remote Support. ?Wenn man so will, das ?Skype oder Microsoft Teams für die Datenbrille??, sagt er. Dabei befindet sich ein Mitarbeiter beispielsweise an einer Maschine und hat ein Problem. Mit einer Datenbrille kann er nun mit einem Experten, der nicht vor Ort sein muss, gemeinsam dieses Problem lösen. Aus Sicht des Spezialisten ergeben sich diverse Möglichkeiten: Der Experte kann Bilder oder PDF-Dokumente zeigen, visuelle AR-Marker setzen oder Recordings erstellen, um sich nochmal im Nachgang auszutauschen ? all diese Informationen lassen sich aufzeichnen, erfassen, abspeichern und weiter verwerten. ?Das ist dann definitiv mehr als nur Skype. Und da gibt es natürlich einen riesigen Run drauf?, bekräftigt Witt.

Grundsätzlich lassen sich Remote-Support-Anwendungen auch im B2C-Umfeld einsetzen: Überall dort, wo ein Produkt nicht funktioniert. ?Der Backofen geht nicht ? dann ruft man eben den Hersteller an. Das sehen wir auch?, so Witt. ?Unsere Lösung ist nicht nur auf Profi-Datenbrillen zu bekommen, sondern auch auf Smartphones oder Tablets verfügbar, sodass man sie theoretisch mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Privatkontext einsetzen kann.? Doch bis dahin kann noch Zeit ins Land ziehen: ?B2B ist der Treiber und B2C wird früher oder später nachziehen?, ist der CEO überzeugt.

Den Business Value herauskitzeln
Für die Kunden soll Ubimax wie ein One-Stop-Shop fungieren: Man kann die Kern-Software-Lösung bekommen, aber auch die jeweilige Hardware. ?Wir stellen das alles zusammen, konfigurieren das ? gerade im Remote-Support- Bereich ? und dann schiffen wir diese Brillen an einen Kunden in die Welt. Auspacken, einschalten, funktioniert?, verspricht Witt.

Was jedoch so simpel klingt, offenbart bei näherer Betrachtung einen erheblichen Rattenschwanz. Denn neben der Supply Chain bildet das Software-Unternehmen die Beratung und den Service drum herum an. Stichwort Change Management: Wie macht man das? Wie führt man das ein? Denn schließlich handelt es sich um eine Technologie, mit der die meisten Nutzer noch nie zuvor Berührungspunkte hatten. ?Da geht es darum, über den Mehrwert zu kommunizieren und die Leute mitzunehmen?, führt Witt aus. ?Wie lange nutze ich sowas? Im Remote Support ist das jetzt nicht so ausgeprägt, weil es eher den Charakter eines Telefonats hat und man nutzt es nicht acht Stunden am Stück.? Aber in der Logistik oder in anderen Bereichen sei das anders und man müsse sich damit beschäftigen, ob man die Technologie als ?Hard Cut? oder graduell einführt.

Im Grunde bringe man aus Ubimax-Sicht die Digitalisierung an den Werksmitarbeiter. ?Digitalisierung findet ja häufig bei Maschinen und Anlagen durch Sensoren ? Stichwort IoT ? statt oder in der Office-Welt softwarebedingt durch sämtliche Prozessautomatisierungen?, so Witt. ?Aber der Werker als solches, der physisch arbeitet, seine Hände braucht ? da ist Digitalisierung noch nicht so stark angekommen und wir versuchen ihn mit modernster Kommunikationstechnologie in Verbindung mit unserer Software in dem Werk bei seiner physischen Arbeit bestmöglich zu unterstützen.?

Ein gutes Beispiel findet sich in der Automobillogistik mit den sogenannten Pick-by-Light-Systemen. ?Dort gibt es überall Boxen, und da leuchtet ein Licht, wo ich was rausgreifen soll ? das geht relativ schnell. Das Problem ist aber, dass die Automobilbranche so dynamisch ist, dass sie die Kartons immer an anderen Orten und in anderen Konstellationen hinstellen müssen.? Das sei verbunden mit entsprechen hohen Rüstkosten, da alles verdrahtet ist. Die Lampen, Displays und andere Geräte ? jedes Verstellen soll hier bis zu 100.000 Euro kosten. ?Das macht es sehr inflexibel. Und wir können de facto die gleiche Geschwindigkeit leisten und sind flexibler, weil alles am Körper ist.?

Update vom 15. Juli 2020: Kurz nach Veröffentlichung dieses Beitrages hat die funkschau-Redaktion die Nachricht erhalten, dass Teamviewer Ubimax übernehmen wird. Der Spezialist für Fernwartungssoftware erwirbt gemäß der Vereinbarung 100 Prozent an Ubimax zu einem Preis von 136,5 Millionen Euro, frei von Barmitteln und Schulden, der teilweise in bar und teilweise in Aktien gezahlt wird. Nähere Informationen dazu hier.

https://www.funkschau.de/markt-trends/...-neue-smartphone.178072.html  
Angehängte Grafik:
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ubimax.jpg

15.09.20 12:17
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109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer - DER AKTIONÄR - Analyse

TeamViewer: Abwärtsbewegung könnte langsam ablaufen - Aktienanalyse

15.09.20 10:54
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - TeamViewer-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Martin Weiss, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin "Der Aktionär", nimmt die Aktie des Software-Spezialisten TeamViewer AG (ISIN: DE000A2YN900, WKN: A2YN90, Ticker-Symbol: TMV) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Die Abwärtsbewegung bei der TeamViewer-Aktie könnte langsam ablaufen. Der Aktienprofi verweise darauf, dass es noch keinen Impfstoff und kein Medikament gegen das Coronavirus gebe, es gebe aber Bedarf an dem ganzen System, das die Zusammenarbeit aus dem Home Office heraus ermögliche. Wenn das Thema "Coronavirus" wieder gespielt werde, dann sei TeamViewer wieder mit dabei. Da dürfte die TeamViewer-Aktie wieder nach oben laufen, so Martin Weiss, stellvertretender Chefredakteur vom Anlegermagazin "Der Aktionär", im "Der Aktionär TV". (Analyse vom 15.09.2020)

Die vollständige Analyse von Martin Weiss, stellvertretendem Chefredakteur des Anlegermagazins "Der Aktionär", im "Der Aktionär TV", können Sie HIER abrufen.

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/...ablaufen_Aktienanalyse-11895147  

16.09.20 12:36

109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer-Chef erwartet Digitalisierungsschub

Der Chef des Softwareanbieters TeamViewer erwartet für die deutsche Wirtschaft einen Digitalisierungsschub

16.09.2020 12:19

Es gebe derzeit schon eine ganze Reihe sehr spannender Start-Ups im Softwarebereich, die schon eine gewisse Größe bekommen hätten, sagte Vorstandschef Oliver Steil am Dienstagabend in Frankfurt vor Journalisten. Die traditionell starke deutsche Industrielandschaft stehe vor einem Wandel. "Ich glaube, es wird sich jetzt ändern, weil wir in vielen dieser großen Industrieunternehmen sehen, dass (...) Software Name of the Game ist." Viele Universitäten bildeten in dieser Richtung aus. "Und deshalb wird sich da was verschieben." Covid, Umweltdebatte und E-Mobilität seien "Weckrufe", die gehört worden seien.

Kürzlich hatte der noch vergleichsweise junge MDAX-Konzern seinen ersten Zukauf mit der Bremer Firma Ubimax getätigt, die Spezialist im Bereich "Augmented Reality" (zu deutsch etwa: Erweiterte Realität) ist. Monteure, Servicetechniker und Facharbeiter sollen sich so mit TeamViewer-Software etwa Bau- und Schaltpläne für Maschinen in der Industrie auf Handy und Datenbrillen schicken lassen können. Generell will Teamviewer mit der Vernetzung von Geräten (IoT) und Augmented Reality neue Wachstumsfelder für sich erschließen.

"Ob wir jetzt weitere Transaktionen machen, will ich mal nicht ausschließen", sagte Steil. Für das Wachstum in neuen Anwendungsbereichen müsste sich Teamviewer ansonsten Kompetenz langwierig selbst erarbeiten. Logischerweise seien interessante Gebiete für Zukäufe dann "Felder, die nicht der klassische IT-Support sind." Für ein Unternehmen der Größe von Teamviewer mache es daher auch Sinn, "eine gute Portion Cash auf der Bilanz zu haben."

FRANKFURT (dpa-AFX)

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...g-in-deutschland-9300557  

16.09.20 17:05

109 Postings, 96 Tage DelirionTeamViewer: Übernahme geplant?

Der Aktionär - 16.09.2020, 16:47 - Marion Schlegel

Der Chef des Softwareanbieters Teamviewer erwartet für die deutsche Wirtschaft einen Digitalisierungsschub. Es gebe derzeit schon eine ganze Reihe sehr spannender Start-Ups im Softwarebereich, die schon eine gewisse Größe bekommen hätten, sagte Vorstandschef Oliver Steil am Dienstagabend in Frankfurt vor Journalisten. Die traditionell starke deutsche Industrielandschaft stehe vor einem Wandel.

"Ich glaube, es wird sich jetzt ändern, weil wir in vielen dieser großen Industrieunternehmen sehen, dass (...) Software Name of the Game ist." Viele Universitäten bildeten in dieser Richtung aus. "Und deshalb wird sich da was verschieben." Covid, Umweltdebatte und E-Mobilität seien "Weckrufe", die gehört worden seien.

Kürzlich hatte der noch vergleichsweise junge MDAX-Konzern seinen ersten Zukauf mit der Bremer Firma Ubimax getätigt, die Spezialistin im Bereich "Augmented Reality" (zu deutsch etwa: Erweiterte Realität) ist. Monteure, Servicetechniker und Facharbeiter sollen sich so mit Teamviewer-Software etwa Bau- und Schaltpläne für Maschinen in der Industrie auf Handy und Datenbrillen schicken lassen können. Generell will Teamviewer mit der Vernetzung von Geräten (IoT) und Augmented Reality neue Wachstumsfelder für sich erschließen.

"Ob wir jetzt weitere Transaktionen machen, will ich mal nicht ausschließen", sagte Steil. Für das Wachstum in neuen Anwendungsbereichen müsste sich Teamviewer ansonsten Kompetenz langwierig selbst erarbeiten. Logischerweise seien interessante Gebiete für Zukäufe dann "Felder, die nicht der klassische IT-Support sind." Für ein Unternehmen der Größe von Teamviewer mache es daher auch Sinn, "eine gute Portion Cash auf der Bilanz zu haben."

Fazit:
Die Aktie von Teamviewer kann am heutigen Mittwoch leicht zulegen auf 41,70 Euro. Seit dem Rekordhoch im Juli bei 54,86 Euro ist dem Papier die Luft ausgegangen. Derzeit notiert die Aktie noch knapp über der charttechnische wichtigen 200-Tage-Linie. Diese gilt es nun unbedingt zu verteidigen, soll sich das charttechnische Bild nicht noch weiter eintrüben. Anleger warten vorerst ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

https://www.deraktionaer.de/artikel/...bernahme-geplant-20207179.html  

17.09.20 15:29
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22 Postings, 104 Tage Pepino75Ausblick

Hallo liebe Forengemeinde,

gerne würde ich mir zwei drei konstruktive Meinungen zu Teamviewer einholen.

Die Geschichte der letzten Wochen ist jedem Investierten bekannt.
Ein gewaltiger Kursanstieg bis auf 55 Euro in der Coronazeit bis zu den etwas enttäuschenden Quartalzahlen verbunden mit der Übernahme.
Es folgte ein stetiger Absturz bis auf den derzeitigen Boden bei rund 41 Euro.

Betrachtet man das Kernprodukt, dem Fernzugriff auf andere Computer,
ist dieses vor allem von der digitalisierung und dem Corona-verstärktem Trend zum Home-Office abhängig.
Häufigste Anwendung ist hier wohl der technische Support in großen Firmen für Mitarbeiter.

Die Frage die man sich bei jeder Investition als erstes stellen sollte, ist natürlich die Frage, ob man in dem Produkt und dem Unternehmen Wachstumspotenzial sieht.
In Coronazeiten sollte über diese Frage Einigkeit bestehen, hier wird das Wachstum, wenn auch nicht im Tempo der ersten beiden Quartale, weiter gehen.
Zoom hat gezeigt, dass der Trend sich hier noch verstärken kann.
Entspannt sich wohlmöglich im Frühjahr mit den Impfstoffen die Situation, bleibt die Frage, wie stark der Trend bestehen bleibt
und mit welchen Firmenzukäufen, oder Angeboten Teamviewer ihr Portfolio für ein wachstum aus eigener Kraft ausbauen kann.
Zukäufe wurden in den letzten Wochen immer wieder in Aussicht gestellt.

Um auf den Kurs zurück zu kommen, Bedarf es wohl einen namhaften Zukauf, oder umfangreiche Lockdown-Maßnahmen, damit es hier wieder größere Sprünge gibt.

Bleibt beides aus, werden wir wohl erst mit den nächsten Quartalzahlen anfang November auf Argumente für einen Kursanstieg hoffen können.

Wenn man sich unter dem Strich das Chance/Risiko Verhältnis anschaut, ist die Chance auf steigende Restjahreskurse doch ziemlich vielversprechend.

Ich würde mich über eine zweite und dritte Meinung freuen.

Pepino
 

17.09.20 16:16

960 Postings, 1310 Tage TheseusXHi Pepino75

Willkommen im Thread!

Les doch mal bisschen quer - vor allem die letzten Postings. TeamViewer hat wesentlich mehr zu bieten (Augmented Reality zum Beispiel), der Trend zu Digitalisierung existiert seit Jahren und wurde durch Corona nur beschleunigt - er wird aber nicht enden, auch nicht, sobald ein Impfstoff vorhanden ist. Es gibt eine gewisse Chance, dass TeamViewer in den nächsten Jahren übernommen wird (häufig sehr lukrativ für Kleinanleger) und es könnte in den nächsten Jahren auch Dividendenzahlungen geben - einfach mal paar weniger Punkte ein weniger Zeilen zusammengefasst - lies hier im Thread ruhig mal quer, du wirst feststellen, dass die Qualität hier im Thread recht hoch ist...  

18.09.20 19:41

185 Postings, 110 Tage RaketenforscherTeamViewer

Hallo zusammen,

TeamViewer ist auf meiner Watchlist. Ich finde das ist eine der wenigen interessanten deutschen Aktien. Seit so vielen jahren wird behauptet, es gäbe bessere Lösungen als TeamViewer (AnyDesk von ehemaligen TeamViewer Mitarbeitern). Das mag zwar für Privatleute stimmen, ich hab es auch so empfunden, aber im Business Bereich landen dann doch alle wieder bei TeamViewer. Das liegt wohl hauptsächlich am guten Support, ich habe die Preise allerdings nie verglichen.

Dass sie nun im Bereich Augmented Reality mitmischen hat mich irgendwie überrascht. Oft wird AR mit Virtual Reality verglichen, was nicht komplett falsch ist, aber auch nur die halbe Wahrheit ist. AR ist viel mehr als nur Spielerei (ok, VR auch...), ich sehe für AR jedenfalls insbesondere eine Zukunft in der Industrie. Auf jeden Fall sehr spannend!

Leider ist mir die Aktie auf dem aktuellen Niveau zu hoch bewertet, ich war von ~30 ? bis ~ 42 ? dabei und habe dann Gewinne realisiert. Hat mich im Endeffekt natürlich geärgert, dass sie noch so weit gestiegen ist, das war schon sehr sportlich. Sollte die Aktie noch einmal etwas deutlicher unter 40 abtauchen hätte ich auf jeden Fall wieder Interesse. Aktuell ist mir der Preis einfach zu hoch, aber wer weiß, vielleicht sieht man auch bald wieder die 50.

Viel Erfolg  

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