Helma AG

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neuester Beitrag: 23.09.22 10:22
eröffnet am: 11.09.06 11:41 von: ToMeister Anzahl Beiträge: 1494
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11.09.06 11:41
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4025 Postings, 6103 Tage ToMeisterHelma AG

Helma Eigenheimbau - Zu schwache Margen

Bis zum 12. September können Anleger die Anteilscheine des Baudienstleisters Helma Eigenheimbau zeichnen. Am 14. September soll dann das Debüt im Open Market (Entry Standard (Xetra: A0G834 - Nachrichten) ) der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen.

Geschäftsmodell und Alleinstellungsmerkmal
Der Börsenaspirant aus Isernhagen spezialisiert sich auf die margenstärksten Bereiche der Wertschöpfungskette im privaten Wohnungsbau, namentlich Planung, Entwicklung, Vertrieb und Übernahme der Bauregie vor Ort. Dabei stützt sich das Geschäftsmodell auf zwei Säulen. Das ist zum einen die reine Baudienstleistung, wobei der Kunde das Grundstück bereits besitzt, und andererseits das Komplettangebot Grundstück plus Immobilie. CEO Karl-Heinz Maerzke betonte auf der IPO-Analystenkonferenz zudem, dass sich das Unternehmen künftig noch stärker im Wachstumsmarkt der Energiesparhäuser positionieren wolle. Mit dem Helma-BauSchutzBrief soll der potenzielle Bauherr zudem vollständig gegen alle Risiken beim Eigenheimbau abgesichert werden.

Markt und Wettbewerb
Helma zielt auf das Segment der Ein- und Zwei-Familienhäuser, wenngleich der stark fragmentierte Markt hier in den vergangenen fünf Jahren leicht rückläufig war. Finanzchef Torsten Rieger sieht das Potenzial für das Wachstum daher vorrangig in der Verdrängung kleiner, nur lokal tätiger Bauträger. Das erscheint plausibel, da bei kleineren Anbietern in der Vergangenheit eine hohe Insolvenzquote zu beobachten war, weswegen sich viele Häusle-Bauer zunehmend auf größere, solventere Unternehmen konzentrieren werden.

Finanzdaten und Ausblick
2006 erwartet das Management einen kräftigen Umsatzsprung auf 53,5 Mio. Euro, das entspricht einer Steigerung um gut 61 %. Der Gewinn je Aktie soll sich nahezu verdreifachen. Hintergrund des Wachstums sind die gestiegene Zahl der Musterhäuser. Pro etabliertem Musterhaus verkauft Helma durchschnittlich 25 weitere Objekte. Bei einem Verkaufspreis von 155.000 Euro im Schnitt sind das knapp 3,9 Mio. Euro dem stehen Investitionen von etwa 350.000 Euro pro Musterhaus gegenüber. Bis Ende Juni 2006 hatte das Unternehmen, finanziert u.a. durch ein Genussrecht, die Zahl der Musterhäuser bereits auf 21 Objekte gesteigert.



 
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1468 Postings ausgeblendet.

28.07.22 14:35

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1... ich vermute mal, die Kursschwäche bei Helma

heute könnte mit der US-Zinserhöhung (gestern um 0,75 Basis-Punkte) dahingehend zusammenhängen, daß Anleger in Helma-Aktien nun die Reaktion der EZB als ähnlich stark erwarten, was dem privaten Hausbau abträglich wäre ...  

28.07.22 15:17

106522 Postings, 8230 Tage Katjuschaernsthaft?

Die Zinserhöhungen in den USA sind doch auch in der Höhe schon seit vielen Wochen bekannt.
Erstens überrascht das niemand mehr, wie die Marktreaktion ja zeigt, und zweitens glaube ich kaum, dass irgendjemand so starke Zinserhöhungen wie in den USA auch in Europa erwartet.
Ich denk mal, man wird sich in den USA am Jahresende um die 4% einpendeln, in Europa maximal bei 2%. Hypothekenzins dann in Deutschkand bei 3,0-3,5%, was zwar höher ist als in den letzten Jahren, aber immernoch wesentlich niedriger als in den Jahren davor.

In den USA gehen ja jetzt die Überlegungen schon wieder in die andere Richtung, siehe Markus Koch die letzten Tage! Da geht es jetzt schon darum, dass man in 2023 schon wieder sinkende Zinsen sehen könnte.
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the harder we fight the higher the wall

28.07.22 17:08

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1ich habe nicht erwartet, daß der Helma-Kurs

nochmal abtaucht in den Tief-Bereich von 37 (oder gar 36?) EUR. Die Helma gehört zu den Aktien, wo der Kurs (bisher) nach den DAX-Juli-Tief  nicht recht aus dem 'Quark' kommt . Warum nur ?... die Perspektiven der Firma sind ja bekannt, und super. Und was die FED plante, wie du sagst seit Wochen ja auch. Warum also? Ein kleiner Kurs-Rülpser nach unten ..., naja, ist halt so.
Ich habe mich oben mehr auf den deutschen Eigenheimbau-Markt bezogen, wo durch höhere erwartete (Hypotheken-)Zinsen in besonderer Weise die wichtigen Akteure, nämlich die Bauherren, in ihrer oft emotionalen und  '1x im Leben-Entscheidung' getroffen werden, und weniger auf die Gesamtmarkt-Situation.  
 

28.07.22 17:20

106522 Postings, 8230 Tage Katjuschana die Gründe sind doch bekannt

Der Markt antizipiert, dass der Hausbau/Immobilienmarkt aufgrund der steigenden Hypothekenzinsen und nachlassender Kaufkraft stark nachgibt.

In welcher Stärke er das tut, bleibt abzuwarten, aber diese Gründe werden doch immer wieder genannt, wieso Helma und Co im Aktienkurs fallen. Ob Helma besser positioniert ist und bestimmte Besonderheiten bei Lieferverträgen/Auftragsbestand hat, ist nicht Gegenstand der Diskussion oder umstritten. Und so bröckelt der Kurs halt leider ab, weil die Verkaufsbereitschaft zwar gering ist, aber die Kaufbereitschaft noch geringer.  
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the harder we fight the higher the wall

28.07.22 17:43

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1also echt jetzt ... diese Gründe vertrete ich so

doch seit längerer Zeit, natürlich in anderen Worten ... :-), wie oben in #1470 auch, und sonst üblicherweise noch plus Rohstoff-, Energie- und Lieferketten-Problematik obendrauf, und das weißt Du!
Willst Du mich veräppeln oder was ...!?

Mein obiges ...'Warum nur? ... war natürlich ne rethorische Frage, meine Antworten sind doch bekannt, oooder??

 

28.07.22 18:22

106522 Postings, 8230 Tage Katjuschahäää? Was denn jetzt los?

Gibt es irgendeinen Grund wieso du jetzt so persönlich wirst? ich bin grad total baff.

Ich hab doch nirgendwo gesagt, dass du diese Gründe nicht schon längst vertrittst. Genau das sagte ich doch vorhin.

Du hattest vorhin geschrieben, dass du nicht erwartet hättest, dass der Kurs nochmal in den 37 ? Bereich fallen könnte. Daraufhin habe ich dir die Gründe dafür genannt, die du ja selbst kennst.
Ich versteh jetzt das Problem nicht. Wir sind doch einer Meinung.
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the harder we fight the higher the wall

28.07.22 19:09

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1na dann is' ja gut. Kein Problem. Wir sind sogar

'mal einer Meinung. Nichts für ungut ...prima.... Daumen hoch :-);

 

02.08.22 20:30

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1... ich habe heute zugekauft bei 36,70? und

hoffe jetzt, dass
A: die H1-Zahlen am 11.8.22 ziemlich gut werden (denke das werden sie) ;
B: es dem Helma-Vorstand dabei verbal/schriftlich gut und jetzt voll überzeugend gelingt darzustellen,
    daß die Helma-Zukunft auf 3 Jahre sehr rosig aussieht und die aktuellen Gesamt-Marktproblematiken
    nicht bzw. nur in geringem Ausmaß durchschlagen aufs Helma-Geschäft.    

03.08.22 22:42

106522 Postings, 8230 Tage KatjuschaABC

Also an A zweifle ich nicht. Die Halbjahreszahlen dürften stark werden.
Bei B würde ich differenzieren. Also das Helma die nächsten drei Jahre rosig sieht, würde ich mal ausschließen. Soweit wird sich der Vorstand zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus dem Fenster lehnen. Aber ja, ich könnte mir vorstellen, dass man weiter die Vorteile Helmas erwähnt und wieso man eher unterdurchschnittlich von den derzeitigen Ängsten betroffen sein wird.

Viel wichtiger ist mir aber C. Und zwar was macht der Markt mit alldem? Mittlerweile liegt man etwa auf Buchwert, und das obwohl man die Grundstücke viel zu niedrig bilanziert hat. Auch dürfte das KGV stark einstellig mit etwa 7 fürs laufende Jahr sein. Der Markt müsste also schon deutlich zweistellige Gewinnrückgänge in den nächsten Jahren unterstellen, um so niedrige Kurse zu rechtfertigen, eigentlich sogar Verluste, um den Buchwert zu reduzieren. Viele andere Aktien steigen derzeit sehr stark, nur weil sie  Zahlen und Ausblicke melden, die weniger beschissen sind als befürchtet, und das bei wesentlich höheren Bewertungen. Würde mich daher wundern, wenn die langjährigen Unterstützungen im Bereich 33-36 ? nicht halten.
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the harder we fight the higher the wall

04.08.22 09:15

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1Danke Dir für Deine Stellungnahme, stimme in allen

Punkten zu, einiges von mir noch als add-on:  

zu B: ... natürlich ist zu differenzieren, war im Nachhinein mit meiner Aussage auch nicht recht zufrieden; Obwohl die aktuellen Zahlen es vielleicht schon hergeben würden (Auftragseingang, vorhandene Grundstücke, bisheriges gutes  Management der Versorgung mit den nötigen Rohstoffen/Vorprodukten, Preis-Gleitklauseln, usw.) wird sich der Vorstand so wie Du sagst da nicht selbst in eine Bredouille bringen  ... jedoch eine erneute Bestätigung der lafrist-Planung (natürlich nur unter  sonst gleichen Bedingungen) das kann ich mir schon vorstellen.

zu C:.. das beklagst Du ja bereits seit längerem, daß der Markt bzw. die Anleger den Kurs nicht mehr in Relation setzen zu den Kennzahlen und sozusagen blind verkaufen. Das ist natürlich so, aber eben auch Kennzeichen eines echten und andauernden Markt-Einbruchs. Obs jetzt genug ist bei Helma ... ??... beim Helma-Kurs von 35-37 sind nun in etwa alle Kurs-Gewinne der Nach-Corona-Zeit wieder weg-verkauft bzw. gerettet bei einigen. Ich denke und hoffe (psychologische Kompenente, nicht nur bei mir ??) die Anlegerschaft könnte hier neu und erneut starten ...; Wobei  andererseits die hohen Unsicherheiten der Gesamt-Gemengelage viele Klein-Anleger bzw. Sparer-Typen vielleicht doch eher vom Aktien-Markt fernhalten;   

 

04.08.22 09:44

106522 Postings, 8230 Tage KatjuschaMan hat ja nicht nur alle Kursgewinne der

Nach-Corona-Zeit vernichtet, sondern steht mittlerweile tiefer als Anfang 2015 nach der damaligen Verkündung der 2014er Zahlen. Damals hatte man 170 Mio Umsatz, 8 Mio Überschuss und 40 Mio Eigenkapital vermeldet. Jetzt macht man in diesem Jahr knapp 400 Mio Umsatz, 20 Mio Überschuss und hat fast 150 Mio Eigenkapital.
Eine Bewertung auf oder unter EK hatte Helma eigentlich nur bei den großen Tiefs Anfang 2003 und Anfang 2009. insofern stellt sich die Frage, ob Helmas Einbruch im operativen Geschäft ab 2023 so heftig sein wird, wie der Markt das antizipiert. Ich denke schon dass es Rückgänge geben wird, vielleicht sogar recht deutlich. Aber so heftig, dass es das EK stark angreift oder den Gewinn halbiert? Das glaub ich weniger.

Wieso hast du eigentlich gekauft? Einerseits setzt du die Erwartungen an Helma ziemlich hoch, andererseits erwartest du einen dauerhaft schwachen Markt. Das beißt sich ja irgendwie völlig zu deinem Kauf gestern.
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the harder we fight the higher the wall

04.08.22 10:00

327 Postings, 5618 Tage yoda44Kosten und Kapital

Das mit dem Eigenkapital ist aber auch nur die halbe Wahrheit, denn die Schulden wurden auch erhöht, so dass die Eigenkapitalquote fast konstant geblieben ist, übrigens unter 30%, was ja nun nicht so üppig ist. Ein anderer Gradmesser ist die Dividende, die zwar seit 2015 ordentlich erhöht wurde, dennoch gab es 2018 und 2020 kleine Senkungen. Wenn es so super läuft, warum kann die Dividende dann nicht stetig erhöht werden oder zumindest konstant bleiben?
Das Hauptproblem sind aber natürlich die Preise und Kosten. Angesichts steigender Baukosten, Inflation und Zinswende können Preise von 700 oder 800 Tausend Euro für ein normales Einfamilienhaus wohl kaum gehalten oder gar gesteigert werden, dass können sich die Leute nicht mehr leisten. Daher ist ein starker Gewinnrückgang fast sicher. Dass der Markt das genauso sieht, zeigt der Kursverlauf überdeutlich.  

04.08.22 10:37

106522 Postings, 8230 Tage KatjuschaNa ja, die ?Schulden?

wurden erhöht, weil sich das Geschäft mehr als verdoppelt hat. Ist doch logisch dass sich dann das Working Capital etwa um den entsprechenden Umsatz erhöht, inklusive Verbindlichkeiten.
Mir nicht ganz klar wieso sich die EK Quote erhöhen muss.

Und was deine Frage nach der Dividende betrifft, befand sich Helma bis 2021 in einer starken Investitionsphase. Man hat jahrelang extrem Grundstücke zugekauft, deren Wertanstieg aber nicht bilanziert wurde, was übrigens auch ein Grund für die EK Quote ist. Jedenfalls hat man in der Phase dementsprechend die Dividende nicht so stark erhöht wie man es anhand der Gewinnsteigerungen locker gekonnt hätte. 2020 ist eh nochmal ein anderes Thema, weil da viele Unternehmen nach dem ersten Coronaschock ihre Dividende kürzten oder ganz gestrichen haben. War einfach nur eine Vorsichtsmaßnahme.
Wenn du den Vorstand seit Jahren in seinen Ausführungen folgst, wirst du mitbekommen haben, dass er ja eben gerade wegen den Grundstückskäufen der Vergangenheit so optimistisch für die mittelfristige Zukunft ist, da man so Wettbewerbsvorteile geschaffen hat, die den hohen Auftragsbestand erst ermöglichen. Die niedrigen FreeCashflows und die nur stabile EK Quote dieser Jahre durch die hohen Investitionen sind ja gerade der Grund für den Optimismus des Vorstands was die Wachstumsphase 2021 bis 2025 betrifft. Das mag jetzt durch die makroökonomische Krise leider gedämpft sein, aber Helma hat grundsätzlich, übergeordnet ganz gute Voraussetzungen für Wachstum.
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the harder we fight the higher the wall

04.08.22 10:41

106522 Postings, 8230 Tage KatjuschaIm übrigen bezweifle ich keinen

Gewinnrückgang.

Es ist aber eine Frage der Relationen zur Bewertung.
Die ?nur? stabile EK-Quote ändert ja nix am hohen EK, das auch bei Gewinnrückgang weiter steigt. Man dürfte nächstes Jahr mit hoher Sicherheit ein EK oberhalb 150 Mio ausweisen, ohne die Grundstücke nach Marktwert zu bilanzieren.
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the harder we fight the higher the wall

04.08.22 11:00

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1@ Katjuscha und yoda44 ...

Uuuiii... da bin ich ja der einzig optimistische bezügl. des Gewinns 2022 ... :-); Da muß ich das wohl nochmal überlegen .... :-);

Ich habe gekauft (... hätte es besser erst bei so 35,x tun sollen) weil ich glaube, dass Helma in 2022 seinen Gewinn steigern wird ...(und die Kennzahlen die Anlegerschaft langsam wieder zum Einstieg bewegen sollten).  Und daß auch 2023 für Helma ein gutes Jahr werden wird.
Da bin ich also anderer Meinung als USER yoda44 ! Der Markt (bzw. die Kurs-Entwicklung)  irrt mMn inzwischen bezügl. der Entwicklung des Gewinns bei Helma (siehe Auftragseingang, Preis-Gleit-Klauseln, xxx), ... und die Corona-Erfahrung stärkt mMn den Eigenheim-Wunsch enorm! Dabei gilt,  Helma-Häuser werden gebaut für die eher Wohlhabenden.
Des Weiteren:
Wie sich der Gesamtmarkt entwickelt bei der aktuellen Gemenge-Lage ... keine Ahnung (... bin zu ca. 30% investiert zZ)! Wenn Du, Katjuscha, mir eine Sicherheit unterstellst (wie bei WO/Helma, als ich USER rabajatis unterstützte bezügl. negativer Kurs-Auswirkungen wegen Mangel bzw. Verteuerung bei  Energie/Vorprodukkten/ Zinserhöhungen/usw.)... ich habe da keine Sicherheit sondern 'Befürchtungen', denen ich da gefolgt bin indem ich damals aus Helma ganz raus bin.
 

04.08.22 11:31

106522 Postings, 8230 Tage Katjuschaich glaub auch, dass man den Gewinn 2022 steigern

wird.

Es ging mir vorhin um 2023, wo ich dann doch Auswirkungen erwarte, die man 2022 wahrscheinlich nur leicht im 2.Halbjahr spürt. Und da das erste Halbjahr 2022 stark sein dürfte, wird man auch im Gesamtjahr einen Gewinnanstieg sehen.
2023 hat man dann halt den Jahreseffekt. Bin gespannt, wie sich die wirtschaftliche Lage dann darstellt. Derzeit gehen ja alle von einer Katastrophe aus. Überall liets man nur noch, wie schlimm es Deutschland gehen wird. Ist schon ein bißchen aberwitzig, wie die typische "german angst" mal wieder um sich greift. Aber klar werden wir ernste Herausforderungen durch die Gasknappheit und die Inflation haben. Nur weiß doch niemand, ob das wirklich nachhaltig sein wird. Kann gut sein, dass wir die angeblich so krasse Krise schon im Q2/23 wieder hinter uns haben, und Helma dann schon wieder Fahrt aufnimmt.
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the harder we fight the higher the wall

04.08.22 12:44

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1Die Frage bezügl. der weiteren politischen

Entwicklung zur Zeit und daraus irgendwie folgend die weiteren/anderen Entwicklungen ... und was dafür eine sehr relevanter Aspekt ist , das fand mMn eine Antwort vom russ. Aussenminister Lawronov, der ja sinngemäß sagte, Russland wolle mit der Aktion der russ. Streitkräfte die Ukraine von der Landkarte löschen.
Denke daher, das alles dort dauert noch ne ganze Weile an ....  

04.08.22 14:51

327 Postings, 5618 Tage yoda44Kaufpreis und Zinsen

Ich wollte mit meinem Beitrag Helma nicht schlecht machen, finde es ist ein gutes Unternehmen und langsam auch wieder günstig.

Aber ein wichtiger Faktor beim Hauspreis sind eben die Zinsen. Der Gesamtpreis eines Hauses setzt sich für den Käufer zusammen aus dem Kaufpreis und den Zinsen (und noch Notarkosten). Der Zinsanteil kann über die Jahre ziemlich groß werden und bei höheren Zinsen sogar ein Vielfaches des Kaufpreises sein. Als die Zinsen fast Null waren, fiel dieser Anteil fast komplett weg und so konnte der Kaufpreis enorm steigen.
Jetzt, wo die Zinsen wieder steigen, muss der Kaufpreis entsprechend fallen, damit der Gesamtpreis gleich bleibt. Den Zinsanteil kassiert aber die Bank, nicht Helma. Zu diesen geringen Kaufpreisen kommen jetzt noch gestiegene Baukosten, so dass die Gewinne gleich doppelt leiden. Am besten wäre es, wenn Helma auch die Finanzierung machen würde, dann wäre der Unterschied nicht so groß.  

04.08.22 15:22

264 Postings, 647 Tage Schwanzus LongisViele werden

Ihr Häuschen verlieren da die Unterhaltungskosten vervielfachen + steigende Zinsen wie in 1487 erwähnt.  Viele werden sich den Bau eines Einfamilienhaus/Eigentumswohnung nicht mehr leisten können.
Die Baukosten sind einfach zu hoch.

Das ist der springende Punkt ;)

Gruß

 

04.08.22 15:51

264 Postings, 647 Tage Schwanzus LongisFraglich

ist auch die Kreditvergabe....die Banken knausern.

Gruß  

05.08.22 16:50

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1ups... +9.x% gerade ... gabs irgendwo eine

Kaufempfehlung ??  

07.08.22 08:11

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1Im Helma-Thread auf WO schreibt der

USER Hiberna am 6.8.22 ..:
... 'in der Zeitschrift der SDK AnlegerPlus ist ein Beitrag zu Helma veröffentlicht worden.'

Vielleicht daher die Käufe bzw. der Kursanstieg am letzten Freitag;  

09.08.22 14:06

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1sooo... am Do, 11.8.22 kommen die H1-Zahlen;

Sollte der Kurs vorher nochmal unter die 39 ? gehen, stocke ich nochmal auf;
Ansonsten ... dann 'mal sehen was der Markt macht aus den (ich denke guten) H1-Zahlen.  

17.08.22 10:12

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1Die H1-Zahlen am 11.8. waren hier (leider) ein

non-event für den Kurs, der sich Stand jetzt quasi nicht/kaum verändert hat. Ich hatte einen Kurs-Anstieg erhofft/erwartet (10-15%  ?!?); Montega hat inzwischen Stellung genommen zu den H1-Zahlen, sie sehen weiterhin ein Kursziel von 82 EUR auf 12 Monate;
Außer der fundamentalen Unterbewertung sehe ich bei Helma zZ keinen Trigger , der den Kurs auf den Weg zu Montegas Kursziel anstarten könnte;  es scheint mir, daß die Anleger hier die Gefahren/ Probleme des Wohnungsbau-Sektors (siehe dazu Montega...) in den Vordergrund ihrer Sicht auf Helma stellen, und erstmal fernbleiben.
Ich bin daher 'raus mit einem Mini-Gewinn...;
 

23.09.22 10:22

4327 Postings, 4780 Tage Versucher1...die Gesamtgemenge-Lage (politisch und

wirtschaftlich)
verschlechtert sich allgemein weiter, und aktuell besonders für den Immobiliensektor; weiter steigende Zinsen in den USA (wobei die Signale für weitere zukünftige Erhöhungen überwiegen), ein Prozess den die EZB demnächst mMn ebenfalls nachvollziehen wird.
Heute in der Folge nun der Kurs-Einbruch bei Hypoport.
Die Helma hat ja bereits in ihrem Ausblick-2022 etwas zurückgerudert. Ich kann mir allerdings vorstellen, daß bei deutlich sinkenden Preisen für Häuser/Wohnungen wie es aktuell der Fall ist (hier bei mir in Mittelhessen sinds lt. Immo-Makler-Termin gestern so ca. -17,5% gegenüber Feb-22) auch eine sonst gut aufgestellte Helma ((A) hoher Auftragsbestand, (B) wohlhabende Klientel, (C) Vorrats-Grundstücke zum EK in der Bilanz,...) leiden wird ... neben den sonstigen aktuellen unternehmerischen Schwierigkeiten im Alltags-Geschäft könnte zB Punkt (C), wo bisher angenehm und leicht Bewertungsgewinne eingefahren werden konnten nun Abwertungen/Abschläge anstehen, oder ...; und die Marge verschlechtern ...
 

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Oskar

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Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
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