A161N3 Grenke - Vorwürfe der Shortseller haltlos?

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neuester Beitrag: 16.04.21 20:38
eröffnet am: 09.02.21 10:13 von: JJJr Anzahl Beiträge: 206
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09.02.21 10:13

204 Postings, 93 Tage JJJrA161N3 Grenke - Vorwürfe der Shortseller haltlos?

In dem Versuch hier eine ernsthafte Diskussion zu den PROs und CONTRAs bzgl. Grenke auf die Beine zu stellen.

Zitiert aus den Ad-Hoc Meldungen:
https://www.grenke.de/shortattack

16.12.2020
GRENKE informiert über die gutachtliche Stellungnahme durch Warth & Klein Grant Thornton und den aktuellen Kenntnisstand der GRENKE AG aus der gesonderten Prüfung durch KPMG

Überprüfung der Vorteilhaftigkeit der Übernahmen von Franchise-Gesellschaften:
WKGT kommt auf Grundlage der gewählten Prüfmethode und bestimmten Annahmen zu dem abschlie- ßenden Ergebnis, dass die bisherigen 17 Franchise-Übernahmen gesamthaft für die GRENKE AG als positiv bezeichnet werden können.

Überprüfung der Marktüblichkeit der Übernahmen:
Zudem hat WKGT die Marktüblichkeit der Franchise-Übernahmen überprüft. Im Ergebnis schätzt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft das Expansionsmodell der GRENKE AG, bei dem die Franchise-Ge- sellschaften nach ca. fünf Jahren übernommen werden, als sehr spezifisch und als mit anderen am Markt zugänglichen Transaktionen schwer vergleichbar ein. Die Einbindung der externen Finanzinves- toren wurde für die Expansion als grundsätzlich nachvollziehbar beurteilt, die ausschließliche Zusam- menarbeit mit der CTP Handels- und Beteiligungs GmbH ist für WKGT hingegen nur zum Teil nachvoll- ziehbar. Der Vorstand der GRENKE AG hatte dazu bereits die Absicht bekanntgegeben, die bestehen- den Franchisegesellschaften in den Konzern integrieren und künftig mit eigenen Start-up-Gesellschaf- ten expandieren zu wollen.


GRENKE informiert über aktuellen Kenntnisstand der gesonderten Prüfung durch KPMG:

Nachweise über die Existenz der Leasingverträge anhand von Bestätigungsanfragen, erhaltenen Leasingzahlungen und der Überprüfung von Belegen:
KPMG konnte im Rahmen ihrer Überprüfungen bisher keine Anhaltspunkte feststellen, die vermuten lassen, dass das Leasinggeschäft nicht existiert. Für eine Zufallsauswahl hat KPMG Nachweise über die Existenz dieser Leasingverträge erlangt. KPMG hat über keine Anhaltspunkte berichtet, die darauf schließen lassen, dass Vertriebspartner bzw. Fachhandelspartner, mit denen GRENKE im Leasing zu- sammenarbeitet, nicht existieren. Ein Background Research zu den 30 größten Vertriebspartnern ergab keine Hinweise darauf, dass diese nicht existieren, in kriminelle Geschäfte verwickelt sind oder in sons- tiger Hinsicht die Geschäftstätigkeit fragwürdig ist.

Einbindung von Vertriebspartnern in das Risikomanagement sowie Geschäftsverbindung zu Viewble Media UK:
Die Behauptung, GRENKE habe durch Finanzierung der Leasinggüter Betrug ermöglicht bzw. bewusst verschleiert, wird durch KPMG gegenwärtig nicht bestätigt. Hinweise auf von KPMG identifizierte Pro- zessschwächen u.a. in der fortlaufenden Überwachung von Lieferanten, will die Gesellschaft aufnehmen und eine Integration in die internen Abläufe prüfen.

Vorkehrungen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung:
Für die Behauptung, die GRENKE AG sei systematisch an Geldwäsche beteiligt gewesen oder habe solche ermöglicht, hat KPMG auf Basis aller bisherigen Untersuchungen keine Hinweise oder Bestäti- gungen übermittelt. Einen Verstoß gegen eine BaFin-Anordnung bei der Überprüfung des in den Vor- würfen genannten Einzelfalls konnte KPMG nicht erkennen. Die Vorwürfe hinsichtlich Geschäftsverbin- dungen mit unlizenzierten Trading-Plattformen ließen sich von KPMG nicht substantiieren. Hinsichtlich der Angemessenheit der organisatorischen Geldwäscheprävention im GRENKE Konzern hat KPMG wesentliche Beanstandungen formuliert. Das im Rahmen der Prüfung identifizierte Verbesserungspo- tenzial für den internen Prozess zur Geldwäscheprävention befindet sich bereits in Überprüfung.

Fortsetzung der Prüfungshandlungen durch KPMG
KPMG weist ausdrücklich darauf hin, dass weitere umfassende Analysen und Arbeiten erforderlich sind, die auf alle Gebiete der Prüfung ausstrahlen können. KPMG setzt ihre gesonderten Prüfungshandlun- gen fort. Diese sind Bestandteil der normalen Jahresabschlussprüfung, sodass kein gesonderter, ei- genständiger Bericht von KPMG an die Gesellschaft übermittelt werden wird. Unabhängig davon noch durchzuführen bzw. abzuschließen sind vor allem: die Überprüfung der Risikovorsorge sowie der Vali- dierung der eingesetzten Modelle zu deren Bewertung - insbesondere auch vor dem Hintergrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie -, die Würdigung der Impairment-Tests für den Goodwill, die Prüfung des internen Kontrollsystems, die Durchführung der über die Group Audit Instructions verein- barten Prüfungshandlungen durch die Abschlussprüfer der Tochtergesellschaften.

 
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07.04.21 13:21

204 Postings, 93 Tage JJJrDer Nebel scheint sich zu lichten

... und es erhärtet sich immer noch keiner der Viceroy Vorwürfe (zumindest solange man "es ist nicht alles sauber" nicht als konkreten Vorwurf zählt)

Ein Umsatzeinbruch im Vgl. zu Q1 2020 ist Coronabedingt wohl kaum überraschend.

"GRENKE erzielt in Q1 2021 substanzielle Steigerung der Deckungsbeitragsmarge 2 und erreicht im Leasing-Neugeschäft 53,7% des starken Vorjahresquartals

- Leasing-Neugeschäft in Q1 2021 erreicht 365,8 Mio. Euro (Q1 2020: 681,3 Mio. Euro)
- Deckungsbeitragsmarge 2 steigt in Q1 2021 auf 19,5% (Q1 2020: 18,2%)
- Fokus auf Small-Ticket-Verträge führt zu höherer Profitabilität
- Durchschnittswert pro Leasingvertrag liegt bei 7.434 Euro (Q1 2020: 9.005 Euro)
- Abschluss der Prüfungen durch Mazars und KPMG in den kommenden Wochen erwartet
- Veröffentlichung der Geschäftsjahreszahlen 2020 am 30. April 2021 geplant ? ggf. vor Erteilung des Testats

Baden-Baden, den 7. April 2021: Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, hat im 1. Quartal 2021 ein Leasing-Neugeschäft in Höhe von 365,8 Mio. Euro und damit 53,7% des starken Vorjahresquartals erzielt (Q1 2020: 681,3 Mio. Euro). Die Neugeschäftsentwicklung im 1. Quartal 2021 ist Folge der schwächeren Konjunktur aufgrund der Corona-Pandemie sowie Ergebnis der erfolgreichen Fokussierung auf Small-Ticket-Verträge, die höhere Deckungsbeitragsmargen erwirtschaften. Die höhere Anzahl an Verträgen führt zudem zu einer breiteren Risikostreuung. Das Leasing-Neugeschäft entspricht der Summe der Anschaffungskosten aller neu erworbenen Leasinggegenstände.

?Mit unserer Präsenz im Markt unterstützen wir KMUs bei ihren Investitionen auch in diesen schwierigen Zeiten. Zwar sind wir pandemiebedingt im ersten Quartal 2021 noch nicht wieder auf dem Vor-Corona-Niveau angekommen, aber wir konnten in den letzten Tagen steigende Anfragen im Leasing-Neugeschäft verzeichnen. Damit liegen wir sogar über dem Niveau der letzten Märztage des Geschäftsjahres 2020?, kommentierte Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der GRENKE AG, das 1. Quartal 2021.

Sebastian Hirsch, Finanzvorstand der GRENKE AG, ergänzte: ?Wir waren und sind gut auf die durch Corona herausfordernde Situation eingestellt. Wir achten bei unserer Neugeschäftssteuerung vor allem auf Deckungsbeitrag und die Risikolimitierung. Hierbei profitieren wir auch von unserer breiten internationalen Aufstellung.?

Regionale Entwicklung des Leasing-Neugeschäfts

In der regionalen Betrachtung verminderte sich das Leasing-Neugeschäft in der für GRENKE stärksten Region DACH im 1. Quartal 2021 um 34,1% im Vergleich zum 1. Quartal 2020. Westeuropa ohne DACH verzeichnete in der aktuellen Berichtsperiode im Leasing-Neugeschäft einen Rückgang um 44,5%. Das Neugeschäft nahm in Südeuropa um 57,6% und in Nord-/Osteuropa um 52,5% ab. Die übrigen Regionen aus dem Leasingbereich registrierten eine Abnahme des Neugeschäfts um 20,6%. Hintergrund dieser Entwicklung sind sowohl der strategische Fokus im Neugeschäft auf höhere Margen als auch die konjunkturell bedingt niedrigere Gesamtnachfrage in den Zielmärkten.

Entwicklung der Deckungsbeitragsmarge

Die Deckungsbeiträge entwickelten sich im ersten Quartal 2021 analog zum Leasing-Neugeschäftsvolumen. Der Deckungsbeitrag 2 (DB2) des Leasinggeschäfts betrug 71,5 Mio. Euro nach 123,9 Mio. Euro in den ersten drei Monaten des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der durch das geringere Neugeschäftsvolumen verursachte Rückgang konnte dabei teilweise durch die auf 19,5% (Q1 2020: 18,2%) gesteigerte DB-2-Marge kompensiert werden. Ermöglicht wird die höhere DB2-Marge insbesondere durch den konsequenten Fokus auf das profitable Small-Ticket-Geschäft. Entsprechend entwickelte sich der durchschnittliche Wert pro Leasingvertragsabschluss und lag im 1. Quartal 2021 bei 7.434 Euro (Q1 2020: 9.005 Euro). Als ?Small-Tickets? werden Leasing-Verträge im Volumen zwischen 500 und 25.000 Euro bezeichnet.

Der Deckungsbeitrag 1 (DB1) im 1. Quartal 2021 erreichte 46,6 Mio. Euro (Q1 2020: 88,1 Mio. Euro) und verzeichnete damit einen Rückgang von 47,1%, analog zum Rückgang des Neugeschäftsvolumens. Die DB1-Marge lag mit 12,7% leicht unter dem Vorjahresniveau (Q1 2020: 12,9%).

Regionale Entwicklung der Deckungsbeiträge

Im 1. Quartal 2021 ging der Deckungsbeitrag 2 in der DACH-Region im Vergleich zum starken Vorjahresquartal um 38,7% zurück. Einen geringeren Rückgang verzeichnete mit 36,1% Westeuropa ohne DACH. In den Regionen Südeuropa und Nord-/Osteuropa gingen die Deckungsbeiträge am stärksten mit -51,8% bzw. -48,3% zurück.

Vor dem Hintergrund der aktuellen konjunkturellen Einflüsse registrierte GRENKE im 1. Quartal 2021 insgesamt 116.814 Leasinganfragen und lag damit stabil auf dem Niveau des vorhergegangenen 4. Quartals 2020 (115.260 Leasinganfragen). Im 1. Quartal 2020, das noch in weiten Teilen von der COVID-19-Pandemie unbeeinflusst war, lag die Anzahl der Leasinganfragen bei 154.175. Im 1. Quartal 2021 wurden 22.285 Anfragen in der DACH-Region und 94.529 Anfragen in internationalen Regionen gestellt. Auf Gruppenebene wurden 49.213 neue Leasingverträge geschlossen, was einer Umwandlungsrate von 42% entspricht. Dagegen betrug die Umwandlungsrate im 4. Quartal 2020 49% bei 56.182 neuen Leasingverträgen. Im 1. Quartal 2020 wurden bei einer Umwandlungsrate von 49% 75.654 Leasingverträge abgeschlossen.

Entwicklung des Factoring-Geschäfts

Das Factoring-Neugeschäft verzeichnete mit einem angekauften Forderungsvolumen von 155,4 Mio. Euro einen Rückgang um 9,5% gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr (Q1 2020: 171,7 Mio. Euro). In Deutschland konnte trotz der geringeren gesamtwirtschaftlichen Aktivität ein Plus von 3,3% im Factoring-Neugeschäft erzielt werden, während das Factoring-Neugeschäft in den internationalen Märkten um 19,7 Mio. Euro auf 18,3 Mio. Euro nachgab. Die sechs zum Erwerb erwogenen Franchiseunternehmen trugen im Berichtsquartal mit 86,3 Mio. Euro zum Factoring-Neugeschäft bei, eine Steigerung von 2,1% im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres.

Entwicklung GRENKE Bank

Das Neugeschäft im Bereich KMU-Kredite umfasste früher Kredite an kleine und mittlere Unternehmen, Existenzgründungsfinanzierungen und das Mikrokreditgeschäft. Das Neugeschäft der GRENKE Bank lag im 1. Quartal 2021 mit 14,7 Mio. Euro 18,2% unter Vorjahresquartal (Q1 2020: 18,0 Mio. Euro) und ist auf das Mikrokreditgeschäft zurückzuführen. Hierbei werden Kredite im Rahmen des ?Mikrokreditfonds Deutschland? des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vergeben und sind von der Bundesregierung abgesichert. Im 1. Quartal 2020 erreichte das Mikrokreditgeschäft 4,5 Mio. Euro. Die Kredite an kleine und mittlere Unternehmen wurden, wie bereits im Februar 2021 mitgeteilt, im 1. Quartal 2021 eingestellt. Das Einlagengeschäft der GRENKE Bank bildet unverändert eine wichtige Säule der Konzernrefinanzierung mit einem Bestandsvolumen von 1.637,4 Mio. Euro per 31.03.2021 (31.12.2020: 1.537,3 Mio. Euro).

Veröffentlichung Konzernjahresabschluss 2020

Aufgrund der noch laufenden Prüfungen durch die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mandatierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars sowie der parallelen Jahresabschlussprüfung durch KPMG hat GRENKE bislang keinen Unternehmenskalender 2021 bekannt gegeben. Das Unternehmen erwartet den Abschluss der Prüfungen sowie das Testat des Konzernjahresabschlusses in den kommenden Wochen. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt GRENKE, am 30. April 2021 die Geschäftsjahreszahlen 2020 ? ggf. auch vor Erteilung des Testats ? zu veröffentlichen und im Rahmen einer virtuellen Jahrespressekonferenz sowie einer virtuellen Analysten-Konferenz zu erläutern."


 

08.04.21 09:21

204 Postings, 93 Tage JJJrVeröffentlichung Konzernjahresabschluss 2020

@xMia, Danke für die Klarstellung bzgl. der Fristen im anderen Thread, da habe ich dann nicht richtig gegoogelt.

Um die Situation dann zusammenzufassen (und dabei nicht auf die vielen platt in den Raum gestellten Vermutungen und unfundierten Beschuldigungen im Parallelthread einzugehen):
1) Grenke hätte analog ihrer letzten Pressemitteilung zumindest theoretisch die Möglichkeit gehabt sich das volle Q2 Zeit zu lassen.
2) DIe WPs werden ihre Prüfungen voraussichtlich "in den kommenden Wochen" abgeschlossen haben, deswegen nennt Grenke jetzt als Termin den 30.04. an dem eben Zahlen vorgestellt werden.

=> Meine - vielleicht etwas weniger hysterische - Interpretation:
Grenke rechnet mit einem Testat im Laufe des April, entsprechend wird der Termin zur Vorstellung der Zahlen auch kommuniziert. In dem Wissen, was eine Verschiebung des Termins bzgl. Aktienkurs auslösen würde halten sie von vornherein fest, dass dieser Termin im Zweifel auch ohne Testat stattfinden wird.

Ob das schlüssig ist oder nicht, muss jeder für sich selber überlegen  

08.04.21 10:43
1

492 Postings, 4739 Tage solleGrenke

Zumindest haben die Anleger und Analysten kein Vertrauen in die Aktie. Ob berechtigt oder nicht , kann ich auch nicht beurteilen. Ich bleibe auch noch weiter an der Seitenlinie, bis endgültige Klarheit vorhanden ist.    

09.04.21 15:48

258 Postings, 212 Tage xMia@JJJr

Ohne Testat wäre mMn auch nicht besser als Terminverschiebung. Hätte vermutlich denselben Effekt am Markt.

In dem Wissen, was eine Verschiebung des Termins bzgl. Aktienkurs auslösen würde halten sie von vornherein fest, dass dieser Termin im Zweifel auch ohne Testat stattfinden wird.

 

09.04.21 21:45

204 Postings, 93 Tage JJJr@Mia

Danke für den Post.
Dann kann ich aber die Aktion nicht nachvollziehen. Wieso sollten sie sich dann jetzt in Zugzwang bringen weil sie bis Ende Apri liefern müssen anstatt sich die im Vorfeld bereits kommunizierte Zeit (Q2) zu nehmen?  

09.04.21 22:42

258 Postings, 212 Tage xMia@JJJr

Ich sag ja nicht, dass sie nicht korrekt vorgehen.
Meine Einschätzung bezog sich auf die Marktreaktionen. Untestierter Bericht wäre in der aktuellen Situation mMn einfach nicht viel wert. Terminverschiebung wäre natürlich auch ne Katastrophe.
Haters gonna hate. Zockers gonna zock.

Hilft alles nix. Außer die Ergebnisse der Sonderprüfungen und Testat.
 

12.04.21 09:15
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1657 Postings, 3858 Tage sonnenschein2010Short- Positionen

bereits seit 3 Wochen unverändert.
Short-Quote aktuell weiter ca. 5,7 %.
Dürfte für Musik sorgen wenn es im Laufe des April einen größeren Kurssprung gibt.  

13.04.21 10:58
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800 Postings, 4465 Tage HeikelineShort-Positionen

Hallo,

seit gestern gibt es eine neue Position:
Gladstone Capital Management LLPLondonMitteilung von Netto-LeerverkaufspositionenZu folgendem Emittenten wird vom oben genannten Positionsinhaber eine Netto-Leerverkaufsposition gehalten:GRENKE AGISIN: DE000A161N30Datum der Position: 12.04.2021Prozentsatz des ausgegebenen Aktienkapitals: 1,43 %  

13.04.21 11:18
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771 Postings, 1863 Tage andanteHohe Wetten und Absicherungen

Hier wird ja wirklich heftig gezockt
Vermutlich haben auch einige größere Player / Fonds Aktien von Grenke im Bestand oder kaufen spekulativ, sichern ihr Portfolio aber über shorts ab
Gutes Testat: shorts verkaufen
Schlechtes Testat: Aktien verkaufen

So oder so, wenn das Testat kommt, dürfte es einen heftigen Schub geben, nach oben oder unten
 

13.04.21 12:26
1

12 Postings, 3524 Tage e-traderShorts

Es sind ja ca. 6 % Short. Wenn ich vom Freefloat rechne sind es ja schon über 10%. Ich finde das recht viel.  

14.04.21 13:19

1657 Postings, 3858 Tage sonnenschein2010sehe ich genauso

da kommt ein Tag mit Rumms oder Bumms
entweder weit runter in die 20er
oder hoch in die 30 er

und das obwohl der Drops doch eigentlich schon gelutscht ist.
Was soll denn jetzt noch kommen?  

14.04.21 13:32
1

12 Postings, 3524 Tage e-trader?

Vielleicht versuchen die Shorts bis auf unter 31 oder 30 zu drücken um die SL abzufischen und vor den Zahlen dann etwas eindecken.    

14.04.21 17:38

1657 Postings, 3858 Tage sonnenschein2010es sind

bei 6 % Short Quote ca 2.5 Mio Aktien Short also
das wird nichts werden mit ein paar SL abfischen...

Heute wurden gerade mal 80.000 Stück gehandelt.

Ergo, wenn das wenigstens zum Teil gecovert werden soll kommt eine dunkelgrüne Handelswoche oder
eine dunkelrote
je nachdem ;-)  

15.04.21 09:03

771 Postings, 1863 Tage andanteEin gewisser Anteil an Shortpositionen

könnte auch bei gutem Testat nicht gecovert werden, weil damit Aktienbestände abgesichert bleiben sollen
Aber allein die Aktienzukäufe werden nach gutem Testat den Kurs nach oben schießen, da braucht es gar nicht so viele short-Auflösungen

Da der Kurs schon so tief gefallen ist und sich auch nach dem inzwischen vorliegenden Zwischenstand noch nicht  wieder richtig erholt hat, halte ich das Abwärtsrisikonach einem schlechten Testat für deutlich geringer als das Aufwärtspotenzial wenn deutlich gemacht wird, dass Grenke gesund ist  

15.04.21 10:22

12 Postings, 3524 Tage e-traderZahlen

Für die Jahreszahlen bin ich optimistisch. Vielleicht wird sogar die Dividende etwas angehoben, als "kleiner Trost".
Im Q1 wird ja vermutlich ein ordentlicher Verlust dastehen und nicht so toll für den Kurs sein. Es kommt dann drauf an wie das Q2 wird und wie groß der Gewinn im 2. Halbjahr wird.  

15.04.21 11:42

8 Postings, 201 Tage MALAMRANDE? Kann wirklich noch eine Bombe platzen???

Grenke hat seit Anfang des Jahres eine Chief Risk Officer (CRO), eine ex Wirtschaftprüferin die von PWC kommend das Leasing Geschäft kennt und die auch Einblick in die Sonderprüfung von KPMG und MAZARS hat. Ersthaft, wenn ich seit drei Monaten CRO einer Gesellschaft wäre, die kurz davor ist einen substanziellen Bilanzskandal einzuräumen, der den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet, was würde ich wohl machen. Wahrscheinlich würde ich zusehen, wie ich ganz ganz schnell aus der Nummer raus komme. Aber wir hören nichts! Wir haben auch nicht gehört, dass gegen Kindermann oder Grenke selbst oder sonst wen ein staatsanwaltliches Verfahren eingeleitet wurde. Keine Durchsuchungen von Zoll oder Finanzbehörden...nix. Ernsthaft, was soll abgesehen von dem bereits bekannten internen Mängeln noch großartig passieren?

Meine Meinung....kann jeder eine andere haben  

15.04.21 14:44

6 Postings, 10 Tage goodlife45Guter Punkt

Das mit der Rösler als neuer CRO würde ich auch so interpretieren. Darüber hinaus hätte Grenke die kürzlich zurückgezahlte Anleihe nicht auszahlen dürfen, wenn für den Vorstand absehbar ist, dass Grenke bald insolvent wäre (Stichwort Insolvenzverschleppung). Spannende zwei Wochen, die hier vor uns liegen :)  

15.04.21 16:31

135 Postings, 2151 Tage derhulk12was fuer insolvenz

einige werden hier noch dumm aus der wäsche gucken  

15.04.21 17:18

1640 Postings, 4471 Tage butschiBei Wirecard

hat der AR auch lange zugewartet und war im Dunkeln.

Wenn das Dunkel im Ausland liegt, kann es auch zur Aufhellung dauern ;)

Wenn die Auszahlung 3 Monate für einer eventuell Inso ist, holt der Verwalter die Kohle sowieso zurück.

Wichtig wären natürlich Zahlen 2020 auch zu Q1 mit GUV und nicht nur "Produktion".

> Grenke hat seit Anfang des Jahres eine Chief Risk Officer (CRO), eine ex Wirtschaftprüferin
>  die von PWC kommend das Leasing Geschäft kennt und die auch Einblick
>  in die Sonderprüfung von KPMG und MAZARS hat.
Schau wir mal, die lange noch. Bei WC wurden diese ja lange hingehalten. Obs bei Grenke auch einen Marshalek gibt ?  

15.04.21 20:35

771 Postings, 1863 Tage andantebutschi

man könnte meinen, Du bist in Grenke short ;)  

15.04.21 21:24

1640 Postings, 4471 Tage butschiShorti

> man könnte meinen, Du bist in Grenke short ;)  
Nein, leider zu teuer. Aber mal schauen ;)


 

16.04.21 15:03

2 Postings, 68 Tage junk76stockViceroy- money laundering

Die Viceroy money laundering  Vorwürfe wurden bisher so nicht bestätigt. Ein anderes Compliance Problem könnte jedoch die Beihilfe zur Geldwäsche sein - da läßt sich sicher auch gut verdienen. Neben Kitzbühel und Monaco war Baden-Baden in den letzten Jahren ein "Playground für russische Investitionen". Ein Schelm wer dabei böses denkt....    

16.04.21 18:31

204 Postings, 93 Tage JJJrDer Thread für haltlose Behauptungen,

und wirre Theorien, die Ergebnisse nach dem Blick in eure jeweilige Glaskugel, euer Bauchgefühl sowie irgendwelche - entschuldigung JunkStock - saudämlichen, klischeebehafteten Andeutungen ist der andere.

Dieser Thread hier soll - wie der Name und die Beschreibung schon sagt - zu deinem fundierten, faktenorientierten und nachvollziehbaren Austausch dienen...

 

16.04.21 19:20

1640 Postings, 4471 Tage butschiDas ist hier doch der nutzlose

Tradingthread ohne Fundamentaldaten für Talk & Blök.

Daten mit Links zu Bilanzen gibts im anderen.

Thread mit Link zur aktuellen Bilanz gibts dank Grenk natürlich noch immer nicht ;)

 

16.04.21 20:38
2

6 Postings, 10 Tage goodlife45@butschi

Erstens musst du dich davon lösen, dass es nur eine Interpretation der vorliegenden, öffentlich zugänglichen Informationen gibt. Zweitens haben im anderen Thread bereits gesehen, dass du versuchst, Fakten falsch auszulegen (ich erinnere nur an deinen kreativen Versuch einer Interpretation der CF-Rechnung). Wenn ich dir keine Unwissenheit unterstellen möchte, bleibt nur, dass du wohl bewusst versuchst, andere Anleger zu verunsichern. Umso sinnloser, wenn du nicht short bist. Wenn ich mir so sicher wäre wie du es vorgibst zu sein, wäre mir der Preis relativ egal.  

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