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Deutsche Post

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neuester Beitrag: 07.04.20 22:20
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 25443
neuester Beitrag: 07.04.20 22:20 von: Laterne Leser gesamt: 4925252
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24.01.20 00:38
2

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordKeine nennenswerte Erwähnung

Bislang sind die neuen Fonds, die auf Nachhaltigkeit setzen, hier im Forum so gut wie nicht erwähnt worden.

Es handelt sich dabei um fast ausschliesslich mittelfristige Fonds, die jedoch mindestens 18 Monate Anlagehorizont vorweisen und oftmals diesen Zeitraum nutzen um daraus eine langfristige Anlage zu machen.

Gegenwärtig sind auch diese Fonds nicht bei der Post investiert, haben aber im Gegensatz zu den gängigen mittelfristigen Fonds, die auf höchstens 12 Monate ausgerichtet sind, ihr Augenmerk voll auf die Post wegen ihrer Aktion "Go green" gerichtet. Auch diese Fonds werden bei der Post nicht vor den Zahlen einsteigen. Allerdings mit den erwarteten Zahlen (oder besser) werden diese Fonds voll einsteigen, allerdings nur mit streng limitierten Kaufkursen, so dass bei entsprechend geringem Angebot trotzdem keine entsprechend hohen Volumina entstehen. Nur bei sehr guten Zahlen liegt dieses Limit entsprechend höher, weil dann der Anreitz für diese Fonds besteht, auch auf eine hohe Dividende ausgerichtet zu sein, was bei nur 12 Monaten zwar gerne mitgenommen wird, aber eben noch keine Ausrichtung der Anlage ausmacht. Wenn man aber jetzt mit den Zahlen (und einer guten Dividende für 2019) auch auf die Zahlen für 2020 spekulieren kann, die je nach dem wie die Zahlen jetzt ausfallen, eben sogar weniger Risiko bei der Anlage ausmachen können, dann steigt man gerne auch viel mehr ein.

Ganz merkwürdigerweise sind in den letzten Monaten überhaupt gar keine Veränderungen bie den ganz langfristigen Großanlegern der Post vorgenommen worden. Nicht einmal die sonst regelmäßig üblichen Hin-und Hergeschiebeaktien. In einigen Ländern sind die Bestimmungen für Anlagesicherheit für Staatsanlagen bei Firmen etwas gelockert worden, so dass günstige Dividendenanlagen - insbesondere für die Anlagen der Rentenkassen - durch Verzinsung mit Dividenden einfacher geworden sind. Das Beispiel der norwegischen Staatsbeteiligung bei der Post hat hinter den Kulissen einige Leute beeindruckt. Es war vor allem das Festhalten der Post auch in schwierigeren Zeiten nicht die Dividende zu kürzen, die viele langfristige Anleger überzeugt hat. Um wieviel beeindruckender ist das, wenn die Geschäfte richtig gut laufen...

Gerade im Zusammenhang mit der eigenen Umstellung auf Elektromobilität wird die Post für viele Anleger immer attraktiver. Streetscooter kommt weder an die Börse noch werden die verkauft. Die getarnte Katze ist aus dem Sack, die da heisst Cooperation im ganz großen Stil. Und da die ersten bereits gefunden worden sind, wird sich bestimmt noch ein zweiter Partner für eine andere Region dieser Erde finden lassen.
(Notfalls wird das Werk in Brandenburg von Tesla in wenigen Jahren von Tesla für die Massenfertigung der Works umgerüstet... hähä - passen würde es ja, und den Vertrieb würde Tesla in den USA/Nordamerika selbst vornehmen !)
Man vergleiche dazu meinen Beitrag im anderen Forum von vorhin :

https://forum.finanzen.net/forum/...schen_Boerse-t493372#pst_26977692

Hier sind auch Fonds hellwach, aber nicht investiert. Sobald aber die Massenproduktion beginnt, beginnt auch deren Einstieg. Die kaufen nur langsam und wenig aber sind langfristig orientiert und richten sich eher an Streetscooter als an der Post aus. Hier ist ein Klientel vorhanden, das die Post als Autohersteller ansieht und darauf setzt. Grundsätzlich ist dort ein riesiger Markt weltweit vorhanden, der schneller wächst als der PKW-Bereich. In der dritten Welt kauft man eben viel schneller und öfter online ein als einen eigenen Wagen.

Für meinen Geschmack ist es deswegen bei der Post viel zu ruhig geworden. Keine Nachrichten von/für Investitionen oder Partnerschaften.
Sollte sich der Vorstand die Bombe für die Präsentation der nächsten Zahlen vorbehalten, so würde mich das nicht überraschen. So ein Kaninchen als Cooperator aus dem Hut gezaubert, macht aus guten Zahlen einen noch viel besseren Ausblick, insbesondere wenn der Vorstand seinen Fehler eingesteht, dass eine Aussicht auf "mindestens" von den Anlegern als "höchstens" wahrgenommen wird.

Alles Gute

Der Chartlord  

24.01.20 14:03
1

509 Postings, 1547 Tage DHLer 2020Streetscooter

Warum werden derzeit in DE keine/kaum Streetscooter zugelassen?

Ist doch klar: Die erhöhte Subvention je Fahrzeug ist noch nicht von der EU genehmigt, deshalb hält sich in DE alles mit Zulassung/Kauf von Elektrofahrzeugen zurück.
Ich vermute derzeit geht die Produktion hauptsächlich in die benachbarten Länder, sobald in DE die Zuzahlung gesetzlich feststeht werden auch in DE die bereit stehenden Works angemeldet....

Grüße!  

24.01.20 14:12

509 Postings, 1547 Tage DHLer 2020Hühnerzüchter, Wirbelstürme und Gabelstapler

Was ist das für ein Betreff? Im neuen "Living Logistics" geht es um Themen wie Nachhaltigkeit etc. im Konzern. Dazu wurden von Mitarbeitern Podcasts produziert, hier zu sehen:

https://www.dpdhl.com/de/presse/...formiert-ueber-nachhaltigkeit.html

Grüße!  

27.01.20 15:12

41 Postings, 2582 Tage MichaaaaDas nächste "Post Untergangsszenario"...

...und vielleicht auch ein weiterer Grund warum die DPAG Aktie so schlecht performt in den letzten Tagen. Ich sehe das noch lange nicht so negativ, momentan hilft Amazon eher dabei die schiere Menge an Paketen zu bewältigen und auch in Zukunft wachsen Personalressourcen nicht an den Bäumen. Schon gar nicht bei Amazons Lohngefüge... Für mich ist DHL noch immer das Maß aller Dinge was Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Qualität anbelangt. Darüber hinaus würde ein Verlust des Kunden Amazon noch lange nicht zur Pleite der Post führen.

Und doch sollte man Amazon als Konkurrenten nicht unterschätzen - schon allein wegen deren quasi unerschöpflicher Ressourcen. Sollten die auf die Idee kommen tatsächlich direkt zu konkurrieren und ihre aufgebaute Logistik Infrastruktur auch externen Unternehmen bzw. dem Endverbraucher für den Paketversand zu öffnen könnte es interessant werden.

https://www.welt.de/wirtschaft/article205373385/...in-Bredouille.html

By the way - ich bin zwar zufriedener Amazon Kunde, bestelle aber besonders hochwertige oder hochpreisige Waren seit längerer Zeit quasi gar nicht mehr über Amazon, da die im Vergleich einfach zu teuer sind. Kleinere und günstige Artikel bestelle ich hingegen viele dort, allein wegen der Versandkosten. Gerade dieser Fakt könnte Amazon über kurz oder lang zu schaffen machen. An mir verdienen die durch die Logistikkosten keinen Cent... Ich hoffe nur dass da bald mal mehr Verbraucher drauf kommen, anstatt treudoof darauf zu vertrauen dass es dort alles immer günstig gibt.  

28.01.20 01:45
2

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordBei 32 Euro wird es sich zeigen

Die Post ist bei etwa 32 € doppelt unterstützt.
Zum einen technisch, was schon einiges ausmacht, aber noch mehr fundamental, weil dort der Wert liegt unter dem das erreichen der Ziele für 2019 wieder ausgepreist wird. Selbstverständlich gibt es auch unter 32 € keine Käufer der mittelfristigen Anleger. Die würden erst wieder unter 27 € einsteigen, aber nur untergewichtet.

Nur ist der Markt der Post schon so weit zertrümmert, dass es immer weniger Verkäufer gibt, da niemand mehr da ist, der wirklich glaubt, dass die Post ihre Ziele für 2019 nicht erreicht hat. Und von der Stimmungslage her ist der Preisverfall des Rohöls auf breitester Front ein Zeichen für nachhaltigen Wohlstand, denn egal ob elektrisch oder mit Sprit werden die Energiekosten zumindest im ersten Halbjahr 2020 deutlich niedriger als 2019 sein, was das Wirtschaftswachstum weltweit ankurbelt. Je nach dem wie stark der Preisverfall noch andauert, wird der Wiederanstieg sehr viel langsamer und längst nicht so weit wie früher stattfinden.

Bis jetzt sind keine Verringerungen der Förderquote erfolgt und die Reisebeschränkungen/Transportstops auf der Straße in China verringern den Verbrauch und die Nachfrage zwar nicht riesig aber für eine längere Zeit, da wegen der langen Inkubationszeit von 14 Tagen der Zenit der Ansteckungen noch längst nicht erreicht ist. Aber zumindest solange wird der Ölpreis unter Druck bleiben. Die Lagerbestände dürften schon in der nächsten Woche voll sein.

Der Benzinpreis wird erst ab der übernächsten Woche nach unten angepasst.
Aber dafür nachhaltig so weit unten bleiben.

Der Chartlord  

28.01.20 09:25

1338 Postings, 2439 Tage LaterneNachhaltiger Wohlstand

für wen, aber ganz sicher nicht für den einfachen Mann
auf der Straße.
Öl im Sturzflug, Kupfer dt., aber werden daduch die Kosten
für den Hausbau niedriger - nein.
Bin gespannt wie weit die DP fällt.
Allen ein starkes Immunsystem, gute Nerven und viel Erfolg.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

28.01.20 13:55
1

1094 Postings, 2844 Tage MindblogBärenmarkt?

Haben wir 2020 einen Bärenmarkt?
SAP hatte heute morgen gute Zahlen geliefert, die Margen wurden angehoben,
die Anhebung der Dividende angekündigt.
Dennoch ist die Aktie fast 4 % im Minus.
Könnte also durchaus sein, dass der DP- Aktie ein ähnliches Szenario im März bevorsteht (??)  

29.01.20 09:20

133 Postings, 2404 Tage AkatienguruRegulierer geht gegen Preiserhöhungen der Post bei

Düsseldorf, 29. Jan (Reuters) - Höhere Preise, die Verbraucher in der Bundesrepublik für den Paketversand mit der Deutschen Post zahlen müssen, stoßen auf den Widerstand der Wettbewerbsaufsicht. Die Bundesnetzagentur leitete ein förmliches Verfahren gegen den Bonner Konzern ein, wie sie am Mittwoch mitteilte. "Es gibt deutliche Hinweise, dass die Post einseitig zu Lasten von Privatkunden ungerechtfertigte Erhöhungen der Paketpreise vorgenommen hat", sagte der Chef der Bonner Regulierungsbehörde, Jochen Homann. Die Agentur habe die Post bereits über ihre Bedenken informiert. "Nun werden wir in einem offiziellen Verfahren untersuchen, ob die Post ihre Paketpreise missbräuchlich erhöht hat." Der Konzern hatte zum Jahreswechsel die Preise verschiedener Päckchen und Pakete erhöht. Das Päckchen M etwa kostet in der Filiale nun 4,79 Euro, zuvor waren es 4,50 Euro. Erst im Sommer hatte die Post das Briefporto für die Verbraucher deutlich erhöht.

Die Bundesnetzagentur vermutet, dass die neuen Paketpreise des ehemaligen Staatsmonopolisten über den tatsächlich anfallenden Kosten liegen. Anders als beim Briefporto muss sich die Post die Verteuerung des Paketversandes nicht zuvor genehmigen lassen. Die Aufsichtsbehörde kann die Preise aber im Nachhinein beanstanden, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Post die Aufschläge nur durchsetzen kann, weil der Wettbewerb nicht funktioniert. Genau dies ist nach ihrer Einschätzung der Fall, weil die Post den Markt für Privatkundenpakete zu mehr als siebzig Prozent beherrscht. Der Regulierer muss nun binnen zwei Monaten eine Entscheidung fällen. Er kann die Post auffordern, einen festgestellten Preishöhenmissbrauch abzustellen und die Preise anzupassen.

"Wir nehmen das zur Kenntnis", hatte ein Post-Sprecher zum Vorgehen der Behörde gesagt. Der Konzern werde der Bundesnetzagentur alle nötigen Informationen zukommen lassen.
 

29.01.20 10:34
1

1094 Postings, 2844 Tage MindblogPaketpreise zu hoch?

"Gelassenheit" ist die Mutter aller Tugenden!  

29.01.20 10:39
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515 Postings, 517 Tage CapricornoNetzagentur

wenn den Sesselfurzern von der Bundes-Netzagentur die Paketpreise zu hoch sind, sollen sie sich
doch selber ins Auto setzen. Ein Päckchen für 4,79? von Garmisch nach Husum zu fahren, ist bestimmt sehr lukrativ. Hoffentlich werden da keine Steuergelder vernichtet!  

29.01.20 12:55
1

24 Postings, 630 Tage artifact4727Bundesnetzagentur

Der Spielraum für die kumulative Preiserhöhung war doch beschlossen? Bedeutet, im Worst Case müsste der Preisaufschlag stärker auf die Firmenkonditionen gehen und weg von den Verbraucherkonditionen. Eine einseitige Preissenkung, nach dem Beschluss, kann ich mir nicht so wirklich vorstellen oder die DP wird sich so lange juristisch zur Wehr setzen bis die nächste Preiserhöhung fällig wird. :-)  

30.01.20 09:31
1

40098 Postings, 2143 Tage Lucky79#24984 sagen wir mal...

es werden Nachkaufkurse generiert...   :-)  

30.01.20 09:55

1094 Postings, 2844 Tage MindblogNachkaufkurse?

Wenn das so ist …  wünsche ich viel Erfolg beim Nachkaufen!  

30.01.20 10:29
2

7443 Postings, 7464 Tage bauwiMan sollte meinen, dass bei der Vielzahl der

Mitbewerber ein freier Markt das regelt, doch weit gefehlt - staatliche Regulierung greift auch hier und erneut ein. Wie soll ein Unternehmen das wuppen, und noch einigermaßen anständige Löhne bezahlen können?  So langsam darf man den Glauben verlieren, überhaupt noch in deutsche Unternehmen zu investieren. Außer man ist Masochist!  LOL
PS: Mir ist der Paketpreis egal - wichtig ist, dass das Paket heil ankommt! Die Leistung muss stimmen!
-----------
MfG bauwi
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.

30.01.20 13:48

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordImmer mit der Ruhe !

Ganz merkwürdig, dass die Regulierungsbehörde ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt diesen "Eingriff" vornehmen will.
Die Portoerhöhung ist viel zu gering, als dass der Umfang gegen die Marktstellung nicht gerechtfertigt ist. Dazu kommt, dass es nicht einmal vollständig zu einer Preiserhöhung beim Privatkunden gekommen ist. Durch Onlinebuchung kann ein deutlich niedrigerer Preis erzielt werden. Und genau das führt zur Abrede einer marktbeherrschenden Stellung.

Ich gehe eher davon aus, dass es zu einer kundenberuhigenden Maßnahme führen soll, wenn das Ergebnis der Überprüfung zu einer gerechtfertigten Preiserhöhung führen wird, weil genau das beabsichtigt ist. Genau das ist der Hintergrund, wenn eine deutliche Dividendenerhöhung - von der ja auch der Bund selbst profitieren wird - thematisch dem Vorwurf vorab entzogen werden soll, sie sei durch die Preiserhöhung zum Jahresbeginn erst zu Stande gekommen. Merkwürdig dass inhaltlich der Vorstand gar keine Stellungnahme abgegeben hat, was er immer dann sofort getan hat, wenn der Eingriff der Regulierungsbehörde umstritten war. Stattdessen kam nur die Nachficht, dass die erforderlichen Unterlagen der Behörde übersand worden sind. Anscheinend liegt schon darin der Nachweis, dass die Erhöhung gerechtfertigt ist.

Noch erstaunlicher ist, dass kein Wettbewerber sich gemeldet hat. Der Preisdruck, der vom benötigten Personal her ausgeht, ist offensichtlich so groß, dass ohne Lohn- und Preismaßnahmen nicht ausreichend Personal zu beschaffen ist. Dazu die geplanten fristgerechten Lieferungen, die auch mit der Warenflut bei der Post rechtzeitig geliefert werden sollen.

Nein, ich halte das für ein abgekartetes Spiel, zumal auch diese Preiserhöhung lange zuvor angemeldet werden musste, zwar ohne dass eine vorab Genehmigung erfoderlich war, aber bei einem Verdacht auf Marktmißbrauch hätte die Behörde längst einschreiten müssen. Nicht erst vier Wochen nach der Erhöhung.

Nein, ich sehe eher die Frist bis zu den nächsten Quartalszahlen als genau passend an um noch "rechtzeitig zuvor" die Rechtmäßigkeit der Preisanhebung zu "überprüfen". Wohl eher der Ansatz dafür eine extrem große Dividendenerhöhung zu rechtfertigen und dem Vorwurf der Bereicherung auf Kosten der privaten Kunden zu entziehen.

Da bleibe ich genau so ruhig wie heute vor einem Kurs unter 32 €. Das hat zu starke fundamentale Auswirkungen, die auch ohne diese Preisanhebung das Erreichen der Ziele für 2019 wieder auspreisen würde. Dazu werden es die langfristigen Anleger nicht kommen lassen.

Alles Gute

Der Chartlord  

30.01.20 17:04

1094 Postings, 2844 Tage MindblogChartlord

Ich habe eine Frage an dich:
Wie beurteilst die Auswirkungen der Korona-Grippe auf das Geschäft der Deutschen Post?
Sind möglicherweise die strategischen Ziele für 2020 (Erreichen der 5 Mrd. Schwelle beim Gewinn)
in Gefahr?
Vielen Dank für deine Stellungnahme!
Gruß von Mindblog  

31.01.20 14:55
1

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordAlles ist gut gelaufen

Amazon hat seine Zahlen für das vierte Quartal gemeldet.
Und wie bei Firmen dieser Größenordnung können die plus 21% Umsatz von Amazon immer 1 zu 1 als Wachstum der Post gerechnet werden, da der Umsatz bei Amazon nicht im Wert pro Sendung wächst sondern in der Anzahl der Sendungen. Gleiches wird auch für Zalando gelten, die auch über 20% gewachsen sind. Und wie immer wird die Post davon überproportional profitieren, denn wie immer ist für ein proportionals Wachstum der Lieferdienste auch ein entsprechend wachsender Fuhrpark samt Personal notwendig. Aber welcher Konkurrent der Post kann das vorweisen ?

Keiner !

Besonderes Augenmerk dürfen wir auf die sehr stark gestiegene Anzahl der prime Kunden von Amazon richten, die in ganz besonders hohem Maße von der Post geliefert werden, zumal dort auch entsprechend hohe Zuschläge von Amazon verlangt werden. Da das Wachstum des Onlinehandels weltweit bei Amazon gestiegen ist, darf man getrost davon ausgehen, dass darin auch die grundsätzliche Veränderung liegt, die ein Wandel im Käuferverhalten beinhaltet, die so grundsätzlich in den nächsten Jahren im Wachstum beibehalten wird. Rein tendentziell muss man daher davon ausgehen, dass sich dieses Wachstum so fortsetzen wird; dieses starke Quartal wird dabei die Basis für die folgenden Quartale sein.

Und eine mögliche Pandemie wird sich kaum auf das Bestellverhalten auswirken.

Alles Gute

Der Chartlord  

31.01.20 17:33

509 Postings, 1547 Tage DHLer 2020Nix 1:1 ...!

Einspruch! Ein Wachstum von Amazon kann nie 1:1 als Plus der Post gerechnet werden. Es sei daran erinnert dass Amazon weniger als 2% des Konzernumsatzes der Deutschen Post DHL Group ausmacht. Und darin enthalten sind nicht nur die Pakte, sondern auch Supply Chain, Home Delivery, Express etc.

Ich meine der Corona-Virus-Effekt wird sich auf das 5-Mrd.Ziel 2020 auswirken. Kann doch gar nicht anders sein wenn man hört welche Firmen in China alle derzeit geschlossen sind, Werksferien verlängern oder die Mitarbeiter nach Hause schicken. Somit ist der ganze Warenfluss nach und aus China unterbrochen. Das wirkt sich sicher auf das Ergebnis von DHL Express, von DHL Global Forwarding und auch von DHL Supply Chain aus.

Man kann nur hoffen dass die Chinesen den Virus möglichst schnell in den Griff kriegen, sonst könnte uns eine Gewinnwarnung blühen.
Nur meine Meinung.

Grüße!  

31.01.20 17:59

1094 Postings, 2844 Tage MindblogDHLER 2020

Ich befürchte, dass die Geschäfte der Post im Januar und im Februar
unter dem Korona-Virus gelitten haben und auch noch leiden werden.
Ob das für eine Gewinnwarnung reichen wird, vermag ich nicht zu beurteilen,
zumal ich auch daran glaube, dass nach überstandener Grippe in den Folgemonaten
die Ausfälle kompensiert werden können (?) … aber warten wir das mal ab,
am 10. März sind wir vielleicht schlauer.  

03.02.20 07:25
3

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordAu Mann !

Wenn Amazon plus 100 Mio. Sendungen verbuchen kann, so geht das genau 1 zu 1 in die Post :

Und zwar 1 zu 1 entsprechend dem Marktanteil, den die Post bei Amazon hat. Natürlich nicht umgekehrt !
Also wenn die Post ca. 33% der Sendungen von Amazon weltweit fährt, dann erhöht sich der Anteil der 100 Mio. Mehrsendungen eben um 33 Mio. Sendungen zugunsten der Post. Das sind zwar ca. 2,5% der Sendungen der Post aber eben 1 zu 1 oder besser 1 zu 1,15 anteilig zu dem Wachstum der Sendungen von Amazon. 1,15 weil die Post immer etwas mehr als die übrigen Marktteilnehmer wächst, selbst als die Anzahl der Subunternehmer von Amazon.

Je größer der Markt insgesamt wird, desto schneller wächst der Marktanteil der Post, vorausgesetzt sie behält ihr eigenes Wachstum bei, wovon man aber ausgehen kann, weil sie viel schneller auf Elektroautos umstellt als die Konkurrenz. Nur hierbei wird die Marge aufrechterhalten.

Wegen der Einschränkungen der Pandemie muss man erst noch abwarten, denn selbst die zu Hause gebliebenen Chinesen bestellen munter weiter. Hier in Europa und Nordamerika ist keine weite Ausbreitung in Sicht, so dass die Auswirkungen sobald nicht außerhalb Chinas zu spüren sein werden. Express wird nicht davon betroffen sein und solange Europa und USA nicht Quarantäne verhängen wird kein Einburch der Post zu spüren sein. Fracht, Luftfracht und Seefracht sind genau so wie Eisenbahn bislang gar nicht betroffen. Lieferketten nur dort, wo Fabriken stillgelegt worden sind. Und das ist vor allem nur in China der Fall. Aber auch das wird sich bald legen.

Im Dax wird bei der Post das Erreichen der Ziele allsamt wieder ausgepreist.
Sowohl die für 2019 als auch die für 2020.
Das wird zu Verwerfungen bei den nächsten Zahlen führen, wenn der Vorstand seine Prognose festhält, wovon man ausgehen darf.
Ich gehe eher davon aus, dass wegen der Krankheit die Geschäfte der Post in/mit China eher noch besser werden als schlechter. Das wird an der viel größeren Anzahl der Expressgeschäfte beonders mit Medikamenten liegen. Da wird China bald die eigenen Reserven aufgebraucht haben und ordentlich importieren müssen. Da das aber nicht wochenlang unterwegs sein darf, wird über Express gebucht.

Und da wird die Post ordentlich verdienen.
Und wie gesagt, wer als Chinese zu hause bleiben muss, ist ja nicht automatisch krank, kann aber nicht einkaufen gehen und muss bestellen. Sei es auch nur Lebensmittel usw. Aber eben bestellen. Und soweit ich weiss, haben die Lieferdienste in China keine Sperren erhalten und liefern voll. Da die Lufthansa ihre Flüge gestrichen hat, wird deren Cargo auch anders geflogen...

Da bleibe ich ganz locker.

Alles Gute

Der Chartlord  

03.02.20 09:55
1

1338 Postings, 2439 Tage LaterneDP



Jefferies erhöht Kursziel für Deutsche Post von ?38 auf ?40. Buy.
vor 1 Min (heute 09:04) via Guidants News  
-----------
Beste Grüsse
Laterne

03.02.20 20:04
3

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordKurz nach meinem letzten Beitag

kam die Meldung im n-TV, dass in China :

1. die Zentralbank ihre Zinsen gesenkt hat.
2. die Regierung weit über 100 Milliarden $ in ihre Finanzmärkte pumpt und Leerverkäufe untersagt.
3. die Zollbehörde alle Zölle auf importierte medizinische Ausrüstung und Waren aufgehoben hat.
4. die Regierung alleine in der Vorwoche einen sehr hohen zweistelligen Millionenbetrag für den Import entsprechender medizinischer Güter ausgegeben hat.
5. die Schätzung für den Zenit der Pandemie erst in ca. 14 Tagen liegt. Bis dahin müssen ständig weitere medizinische Importe erfolgen.

Vorwiegend seien besonders Schutzanzüge/Masken usw. gekauft worden.
Die werden über Luftfracht möglichst schnell geliefert von überall, da mehrere Millionen Stück erforderlich seien.

Da mache ich mir keine Sorgen über die Post.
Hier sind schon viele richtig übergeschnappt, was die Aussichten der Post angeht. Jefferies hat nicht umsonst das Ziel auf 40 € angehoben.

Alles Gute

Der Chartlord  

04.02.20 09:40

2378 Postings, 3387 Tage TheodorSWer geht da hin

https://www.ariva.de/news/tesla-laedt-zu-infoveranstaltung-8148046

Chartlord, das wär doch was für dich, kleiner Spaziergang.....
 

04.02.20 09:59
1

7049 Postings, 3274 Tage ChartlordNö,

bis dorthin sind es etwa 60 Km - Luftlinie.
Aber ohne Auto kommt man da nur sehr schwer hin.
Die öffentlichen fahren nur bis Schönefeld. Dann Regio - wenn da überhaupt einer langfährt.

Ich habe mir übrigens den Weg von mir aus nach Bad Saarow herausgesucht. (= nur 1 Mal Umsteigen mit der Bahn bis in den Ort hinein)
Da werde ich im Frühjahr wieder in die Salzwassertherme gehen.
Da kommt sowohl ein Tagesausflug als auch ein Kurzurlaub (als Rentner!) in Betracht.

Alles Gute

Der Chartlord

P.S. Auch die Berenberg Bank sieht die Post deutlich unterbewertet, aber die mittelfristigen Anleger sind jetzt so gut wie völlig raus aus der Post.  

05.02.20 11:36
1

1094 Postings, 2844 Tage MindblogPreiserhöhungen Pakete zum 1. Januar

Diese Preiserhöhungen nimmt die Deutsche Post nun zum 1. Mai wieder zurück!
Begründung: man wolle langwierige Rechtsstreitigkeiten mit der Bundesnetzagentur
vermeiden!  

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