Ich bin kein Aktionär und werde nicht da sein. Trotzdem ein paar Anmerkungen:
"Patente wurden auf Kosten der Aktionäre entwickelt und auch die Gebühren wurden diesbezüglich bezahlt. Wie erfolgte die Übertragung der Patente in die Ecoenergy und weshalb sollen diesbezüglich Lizenzgebühren an den Aktionären vorbei an diese Fremdfirma bezahlt werden?"
Soweit man das aus den SEC-Filings rekonstruieren kann, wurden die Patente von Anfang an nicht auf Aqua Society angemeldet, sondern auf das Management/Consultants (Hamm und Oser) persönlich. Eine Übertragung war somit nicht nötig.
Die Lizenzgebühren werden nicht nur an den Aktionären vorbei, sondern auch von den Aktionären an diese Fremdfirma bezahlt (beispielsweise 400.000 Euro plus Zinsen zum Ende des Jahres 2011, laut SEC-Bericht, unabhängig von einer Nutzung der Patente).
Zur Veranstaltung selber: Die Einladenden können eine "Infoveranstaltung" gestalten, wie sie wollen. Sollte es dennoch zu einer Diskussion solcher Punkte kommen, hat diese für die Aktionäre nur einen Wert, wenn sie ordentlich protokolliert wird. Denn für "gut daß wir drüber gesprochen haben" lohnt sich die Reise wohl kaum. Wenn die Verantwortlichen nicht "accountable" sind für ihre Aussagen (mir fällt kein passendes deutsches Wort ein), nützt das den Aktionären nichts.
Falls es Aktionäre gibt, die ernsthafte Schritte erwägen, nehme ich an, daß sie dabei ihre Zeit und ihr Geld anders investieren, als eine "Info-Veranstaltung" zu fahren. Denn Text ist von Aqua Society längst überreichlich verfügbar. |