notierte HDM bei 1,4X. lief dann hoch bis auf 3,2X. Und das, obwohl die Welt schon ein Jahr im Corona Modus war.
Wer sich mit Heideldruck schon länger beschäftigte, musste staunen wie die Abteilung PR plötzlich aktiv wurde.
Alle in Frage kommenden digitalen Börsenbriefchen oder Börsenzeitschriften spielten die Nummer "Heidelberg Wallbox".
Der Kurs hat sich dadurch mehr als verdoppelt. Die Probleme in der Druckbranche, Lieferengpässe und die rigorose Lokdown Strategie
in China wurden vernebelt. Bleibt noch der seit 10 Jahren höchste Auftragsbestand an Druckwerken. Hier sagt Heidelberg wie schon immer auch nichts genaues.
Wieviele Aufträge sind fix davon? Wer die Branche kennt, weis dass in den Kaufverträgen oft "Ausstiegsklauseln" festgeschrieben sind.
Wieviele Druckereien können die Explosion an Energiekosten (wegen Russlands Politik) an ihre Kunden weitergeben?
Die Klientel der Druckereien werden zu erst ihren Werbeetat kürzen. Auch sie müssen die gestiegenen Energiekosten kompensieren.
Der Auftragsbestand der HDM wird schmelzen wie die der Schnee in den Alpen im Frühjahr.
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